• #31
@29
Nein, das ist eher zum weinen.

Ich hab da eine Frage für Dich: willst Du irgendeinen Schattenparker oder den richtigen? Wer diese Art der Selbstbestätigung braucht und eine Beziehung von so etwas abhängig macht ist doch eh nicht der Partner mit dem Du Alt werden möchtest, oder?

Deshalb würd ichs nicht machen

Frauen, hört Bitte auf Euch so hinzubiegen dass ihr auch noch voreilend alles erfüllt was Er vielleicht haben möchte. Das führt nur zu Kreuzschmerzen und verhindert den aufrechten Gang.

Ihr seid wie Ihr seid, entweder Er liebt Euch auch als sexuell aktive (oder schnell entflammbare) Frau oder Er muss sich eben eine andere suchen. Ihr seids doch wer, auch ohne männlich Begleitung. Witzigerweise seid Ihr mit einer solchen, Aufrechten Einstellung gleich mal 5 Stufen attraktiver.
 
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  • #32
Für mich m/44 kann eine Partnerin niemals zu aktiv sein und erst recht nicht in sexueller Hinsicht!
 
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  • #33
Bin die FS.

Also eigentlich finde ich das ja nicht schlecht, wenn Männer demgegenüber tatsächlich so offen sind und zumindest verbal dem gegenüber positiv gegenüberstehen - wäre ja zu meinem Vorteil in dem Fall. (Hoffentlich lässt sich das verallgemeinern und trifft nur auf de Minderheit weniger zu)

Wenn ich mir aber so Aussagen wie beispielsweise #31 durchlese (nur als Beispiel, es gibt noch mehrere,die in die gleiche Richtung gehen), frage ich mich trotzdem folgendes:
Gilt die Aussage auch dann beispielsweise noch, wenn Frau ab und zu durchaus aus Spaß und Dollerei eine recht dominierende Rolle einnimmt, sich den Mann grabscht, aufs Bett wirft und über ihn herfällt oder Anweisungen erteilt? Oder sind da die Rollengrenzen fürs erste einfach überschritten und das ganze wirkt für "seriösen Mann" eher befremdlich auf Dauer? (kann ja auch recht spielerisch zugehen)

Das ist jetzt wirklich nur ein Gedankenexperiment, man kann sicher immer auch anders an die Sache rangehen.
 
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  • #34
Noch mal die FS

Kleine Ergänzung zu #32 bzw. zur Konkretisierung:
Ich habe momentan auch noch mehr oder weniger das Problem, dass es für einen Partner so aussehen könnte, als ob man auf dem Gebiet auf Dauer zu dominant werden könnte (womit er vielleicht gar nicht unbedingt schief liegt), und dass dann damit selbst" das 50:50-Verhältnis nicht mehr stimmt.

Wäre so ein Gedanke für die meisten Männer grundsätzlich eher abschreckend?

Ich überlege mir nämlich ernsthaft, wie man das wegbekommen könnte, dass es nicht mehr den Anschein erweckt bzw. erst gar nicht soweit kommt.
Vielleicht ist das aber auch nur wieder unnötige Kopfzerbrecherei.
 
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  • #35
Noch mal eine kleine Konkretisierung, bevor das in die falsche Richtung läuft:

Also - eigentlich meinte ich mit dominant jetzt nichts was in die Richtung BDSM läuft oder so. Kann Mann gerne auch haben er will, drauf bestehen würde ich nicht.

Dominant ist da vielleicht auch der falsche Ausdruck. Besser wäre wohl eher richtungweisend, tonangebend, leitende Rolle usw.

Experimentierfreudigkeit ist ja das eine, aber Eigeninitiative das andere.
Fühlt Mann sich da nicht vielleicht auch doch irgendwie untergebuttert auf Dauer, wenn vielleicht 70% der Initiativen und Handlungen von Frau ausgehen?
Mag ja sein, dass sich viele Männer darüber freuen würden, wenn Frau "ihren Anteil beiträgt" und zu sich steht und sagt was sie will, aber fühlt man sich da als Normalmensch nicht auch irgendwie um seine „Rollenrechte“ betrogen? Ich würde ja keinem diese nehmen wollen, aber wenn man mich machen lässt … man kann sich schon gut und gerne daran gewöhnen.
 
  • #36
@FSin 32/33

Für mich ist es ok wenn Sie ab und an das Zepter in die Hand nimmt- aber nicht immer.

Spätestens wenn sich dann noch Dein harmloses Spielzeug als Peitsche entpuppen würde wär ich dann auch mal weg, Sorry. Devote Züge dürften die wenigsten Männer haben.
 
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  • #37
@Kalle, 35: Ha! Warum haben die Dominas dann alle Hände voll zu tun? Doch oft, damit die nach außen hin "harten Kerlen" im stillen Keller endlich ihre devote Ader rauslassen können.

@FS: Ich meine Parallelen zwischen uns zu erkennen. Auch ich habe so einige Erfahrungen mit Spielarten der Liebe gesammelt. Ich werde aber einen Teufel tun und diese meinem jetzigen Freund (9 Mon.Beziehung) zu offenbaren. Es reichte, in der Kennenlernphase zu offenbaren, dass ich ca. 1 Jahr vor unserem Kennenlernen ein recht turbulentes Jahr mit 3 ONS hatte (ähm, das war schon geschönt..). Seine Antwort darauf war bereits: "Mir fröstelt bei dem Gedanken"...

Er ist sehr konservativ erzogen und hat ehrlich lange gedacht, Sex sei per se unmoralisch (Eltern strenge Katholiken...). Drei jeweils zwei- bis dreijährige Beziehungen haben ihn evt. nicht so viel lernen lassen wie meine Beziehungen. Ich kann mir wirklich vorstellen, dass Frau, die experimentierfreudig ist/war, bei Männern wie ihm schnell in eine bestimmte Schublade gepackt wird. Und dass man dann schneller aus dem Rennen ist als wenn man es lieber verschwiegen hätte, obwohl es in puncto Partnerschaft sonst toll gepaßt hätte. Das wollte ich nicht, denn Sex vergeht irgendwann auch mal und dann ist die tief empfundene Zuneigung zum Partner ohnehin das, was einen beim anderen bleiben lässt.

Daher ist mein (rein privat gebrauchtes) "Spielzeug" - als sich rausstellte, dass wir es ernst miteinander meinen - schweren Herzens in die Tonne gewandert und das, was ich noch habe, ganz unten in den Kleiderschrank (wir wohnen noch getrennt).

Ich denke, ich werde mich peu a peu mehr offenbaren mit Ideen und Wünschen, wenn es an der Zeit ist. Ich glaube, man merkt, wann der richtige Moment ist.

Wichtig: momentan reicht mir auch der übliche Sex, denn die Anziehungskraft zwischen uns ist schon ohne Kinkerlitzchen enorm - und seine konventionellen "Argumente" sind an sich recht gut...:)

Frage an FS bzgl. letzterem: hast Du evt. Angst, dass Du nur noch "Blümchensex" bekommst und dann bei einem neuen Partner evt. etwas vermisst, was Du früher gern hattest?

Dir viel Glück!

w36
 
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  • #38
@36
Nein, ich habe keine Angst vor "Blümchensex" - zumindest nicht am Anfang.
Mir wäre aber sehr wohl unwohl bei dem Gedanken, wenn es auf Dauer dabei bleiben würde und der Herr nicht auftaut. Also ein "strenger Katholik" müßte dann wohl schon sehr überzeugend sein bei mir, aber dazu würde es wohl erst gar nicht kommen weil da glaube ich noch ganz andere wichtige Gemeinsamkeiten fehlen würden. Bei dir scheint es ja geklappt zu haben. :)

Meine Hauptsorge ist definitiv die "Schublade" und aufgrund dessen aussortiert zu werden (es scheint ja doch alles recht schnell zu gehen), oder jemanden gleich anfangs voreilig/versehentlich "zu überfahren" weil man selber einfach zu lange völlig anderes gewohnt war. *g

Und dann natürlich noch die Sorge, das falsche Klientel anzusprechen oder womöglich sogar noch selber drauf reinzufallen. Die Möglichkeit hätte sich seither auch schon geboten. Leider weiß ich, dass man selber auf dem Gebiet recht flüssig sein kann was Kommunikation/Anbandelung usw anbelangt (wenngleich sowas bisher immer abgewürgt habe wenn ich bemerkt habe worauf das hinauslaufen könnte/würde, und erst Recht in Beziehungen). Mit sowas wollte ich mich aber zwischenzeitlich nicht auch noch belasten - selbst jetzt nicht wenn ich da niemandem Rechenschaft schuldig wäre und sich alles im "legalen Rahmen" bewegen würde.

Zum Glück habe ich jetzt aber erst mal eine längere "Auszeit" in der ich mich "entwöhnen" und das ein oder andere überdenken kann. Vielleicht ist das "Problem" damit dann auch schon ein Stück weit gelöst.

Wenigstens habe ich schon mal keinen Knoten mehr im Hirn deswegen :)
 
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  • #39
Zu 34: Für mich als Mann ist eine richtungsweisende Frau, wie Du das nennst, genau das, was ich suche. Eine Frau bspw., die sich ohne Vorankündigung einfach mit gespreizten Beinen auf mein Gesicht setzen und mich auffordern würde, sie jetzt sofort zum Orgasmus zu lecken, fände ich hinreissend.

Probleme hätte ich allerdings, wenn Gewalt ins Spiel käme oder aber der Wunsch nach einem Dreier mit einem anderen Mann geäußert würde.

M 35
 
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  • #40
Kann Mann dazu etwas allgemeines oder gar hypothetisches sagen?

Nicht alle Männer finden ein sexuell sehr aktive, fordernde, stark abwechslungsbedürftige Partnerin attraktiv. Entweder sie selbst oder ihr "bester Freund" ziehen sich dann zurück.
Viele sind dafür aber aufgeschlossen oder sogar von dieser Vorstellung begeistert, besonders dann, wenn sie eine so temperamentvolle Frau noch nie intimer kannten, das ist wie ein aufregendes Abenteuer, besonders zu Beginn der Beziehung.
Aber nur wenige haben die gleiche Neigung wie Du, ihr Sexualleben zum intensiv gepflegten Hobby zu machen. Es gibt noch viele andere Arten der Freizeitbeschäftigung oder Entspannung: essen muss zwar jeder, aber nicht jeder ist leidenschaftlicher Gourmet.

Wie für andere Hobbys auch braucht es dafür Zeit und Kraft. Ein abends vom Job ausgepowerter Mann, der nie weiss welches Experiment ihn heute erwartet oder wieviel er nachts noch leisten muss, wird also auf Dauer kein passender Partner für Dich sein.
Zu alt sollte er auch nicht sein und keinesfalls krank, denn ohne Fitness und überdurchschnittliches Leistungsvermögen kannst Du Dein Hobby mit ihm nicht kultivieren.
Da Dir Sex so wichtig ist, solltest Du diese Wünsche nicht unterdrücken, es werden sich genug Männer finden, mit denen Du Dich ausleben kannst.
Möglicherweise musst Du dann aber sonstige Kompromisse eingehen: ein arbeitsloser Mann hat mehr Zeit für ein solches Hobby, aber auch weniger Einkommen. Ein junger Mann ist physisch fitter, aber auch weniger reif oder solvent. Manch sexuell unausgelastete Mann, der zu Dir gut erotisch passt, hat zuhause Frau und Kinder.

Richtig kompliziert wird es allerdings, wenn Du zwar sexuell lieber die Aktive und Fordernde spielst, aber in allen sonstigen Dingen eher passiv und zurückhaltend bist, und einen Mann brauchst, der für Dich draussen in der Welt Beute macht und Geld heimschafft, über Status und Führungsqualitäten verfügt - aber im Bett dann die Rolle wechselt und sich von Dir dominieren, führen und fordern lässt.

m, 52
 
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  • #41
Ich (w, 43) habe leider schon häufiger die Erfahrung gemacht, dass mich Männer als sexuell überfordernd erlebt haben. Besser ging das mit deutlich jüngeren Männern. Ich habe inzwischen auch die Strategie, meine Lust nicht zu deutlich zu zeigen. - Schade, ich würde gern mal an jemanden geraten, der Sexualität auch als Haupt-Hobby sieht und einen Großteil seiner Zeit, Kraft und Energie dafür verwendet. Ich finde immer sooo schade, wenn Sex nur stattfindet, wenn zufällig kein anderes Programm da ist.
 
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  • #42
@fs

Wie alt bist Du?

Für mich liest sich das wie ein 'fake' für die Männer, und einige fallen darauf herein und antworten brav.

Im übrigen gibt es aktive und passive Männer. Habe beides schon erlebt. Das kann man gar nicht pauschal beantworten.
 
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  • #43
@ 39, 41,

Wie alt ich bin? Ich wüßte zwar nicht, inwiefern das die Aussagen "glaubwürdiger" macht, - aber da das ganze hier eh anonym ist - bin jetzt aber 32. Und wenn man in dem Alter 11,5 Jahre lang vergeben war und das auf "nur" 3 Herren verteilt, die da aber alle gerne mitgemacht haben, dann kommt man eben auch auf dem Gebiet ziemlich weit rum und es sammelt sich auch ziemlich viel an.
Es hat wirklich Spaß gemacht, es sind viele Hemmschwellen gefallen, man hat viele Einblicke und Anregungen bekommen und dazu war nicht mal ein Besuch im Pärchenclub nötig oder ein Dreier. Ich wollte es nicht missen. Am Ende steht man doch vor einem "Berg" und fragt sich, wie es jetzt weiter geht, vor allen wenn an sich vorher nie wirklich Gedanken darüber gemacht hat, dass im Zweifelsfall doch noch mal ein "neuer Anschluss" nötig wäre, weil danach ausgesehen hatte es nämlich nicht.
Dass das nicht jeder so handhabt und mancher sicher für überdreht hält mir schon klar, die Frage für mich persönlich halt - wie schlimm und inwiefern und wo denke ich einfach nur zuviel.

Mittlerweile denke ich auch, dass es vom einzelnen Typen her abhängt wie "schlimm" sowas ist, und dass es eben "passen sollte". Der "strenge Katholik" würde bei mir wohl sicher nicht passen, aber auch schon auf anderem Gebiet nicht, weil man auch anderweitig eben auch immer wieder recht unkonventionell und experimentierfreudig ist. Auch das hat gute und schlechte Seiten, über die ich mir so nebenher noch meine Gedanken mache, wobei ich nicht den Eindruck habe, dass ich da so extrem auffallen würde, bzw. da bekommt man schon vermehrt positives feedback von der Umwelt.

Was die persönlichen Neigungen / Ideen anbelangt die nicht "passen" könnten: Wie schon (selber) gesagt, man muss nicht alles 1:1 umsetzen (auch frau nicht), und vor allem nicht immer, und manches wirkt alleine im Kopf noch besser. Ich glaube nicht, dass bei mir einer Angst haben muss mit offenem Rücken rauszukommen, wenn er das nicht will und eigentlich wird ja vorher auch kommuniziert ;)

Im Übrigen habe ich durchaus auch andere Hobbies - vor allem jetzt wieder in meiner Auszeit ;)

@ 40.
das finde ich auch schade. Ich hoffe echt, dass ich sowas nicht auch trifft.
Âber wenn ich mir so manche Kommentare im Forum anschaue, dann denke ich zumindest jetzt doch noch "in guter Gesellschaft" zu sein.
Hoffentlich täuscht das nicht.
 
  • #44
@39

Das ist doch mal ein guter Vergleich: Jeder isst aber nicht jeder ist ein Gourmet...eben, genauso wie manche iregendwas nährendes in sich reinhauen haben manche gedankenlosen langweiligen Sex. Ich es nicht viel schöner und intensiver statt der Fertigbulette mit Pommes sich in derselben Zeit was leckeres Genussvoll zu Essendes herzurichten?

Und genauso ist das mit dem "Hobby" Sex: Es heisst ja nicht dass man 20x die Woche... Aber eben den Sex genauso Liebevoll und bewusst gestalten und haben. Wenn wir zu müde sind haben wir lieber keinen Sex als schlechten. Das macht ihn immer zu etwas besonders schönem. Leistungsdruck sollte natürlich nicht entstehen.

Und dann bleiben auch die anderen Hobbies nicht auf der Strecke.

@36
Ich weiss ja nicht wieviele Dominas es gibt, wahrscheinlich gefühlt deutlich mehr als tatsächlich.
Aber zu Deiner Situation: Ich hoffe wirklich dass es sich so entwickelt wie Du es Dir erhoffst und ausmalst. Nur hab ich meine Zweifel. Du hattest schonmal das gute Feinschmeckermenü und Du hast es sehr geschätzt. Wäre es vielleicht nicht besser Ihn so langsam auch an Deine Küche zu gewöhnen? Über seinen Katholischen Schatten ist er ja eh schon gesprungen indem er Sex ohne konkrete Vermehrungsabsicht hat und Ihm das ganze sogar noch Spass macht.
 
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  • #45
Liebe FS,

mir geht es ähnlich wie Dir. In einer Beziehung möchte ich Sex ausgiebig genießen, dabei die Phantasie spielen lassen und das eine oder andere Experiment machen. Wichtig ist mir vor allem, dass der Partner die verschiedenen Spielarten auch wirklich will und Spaß daran hat, denn alles andere würde mir auch die Freude daran verderben.
Leider ist so, dass fehlende Harmonie im Bett für mich auch zu einer echten Belastung für die Beziehung wird, da ich mich dann nicht begehrt und auch ungeliebt und dadurch unglücklich fühle.
Für mich habe ich daraus den Schluss gezogen, dass ein Mann, der ausschließlich Blümchensex (am besten noch nur nachts ohne Licht im Bett) mag, kein passender Partner ist. Ich bin auch dazu übergegangen, relativ früh deutlich zu machen, dass für mich Genuss und Phantasie im Bett unverzichtbar sind.

Und leider habe ich auch die Erfahrung machen müssen, dass viele Männer sich davon überfordert fühlen. Am Anfang finden sie meine Ideen noch ganz toll und aufregend, aber schnell fühlen sie sich unter Druck gesetzt, obwohl ich deutlich mache, dass ich nicht immer die ganze Palette an Spielen will, sondern nur ab und zu mal die eine und mal die andere Spielart. Einzelne Männer reagieren auch schon von vornherein reserviert und ablehnend.

Übrigens trete ich nur ganz selten fordernd und dominant auf, sondern eher herausfordernd und - wie es hier so schön hieß - leicht entflammbar. Ich finde es vielmehr wahnsinnig toll, wenn ein Mann dominant ist. Aber das muss er eben wirklich wollen und es selbst genießen können.

w/33
...die mit dem aktuellen Kandidaten sehr glücklich ist, der offenbar noch mehr Phantasie entwickelt als sie selbst... ;-)
 
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  • #46
@#43 (Kalle) und #44 (ich bin die #36)

Danke für Eure Beiträge. Komme gerade sehr ins Grübeln. Es kann vermutlich wirklich sein, dass ich irgendwann doch etwas vermisse bei meinem (katholischen) Partner. Das wär schrecklich für mich, denn er hat ansonsten alles, was ich mir an einem gleichberechtigten Partner wünsche.
Das Schwierige ist zu entscheiden, wann man sich dann doch öffnet und wie weit.

@#44: Wann ist "relativ früh" und wie machst Du dem Herrn deutlich, was Du magst, wenn es Deiner Meinung nach noch nicht erfüllend genug ist? Holst Du gleich die Handschellen raus?

Ich bin mir da echt unsicher, wie ich es anfangen sollte. Ich weiß aber, dass der Sex so, wie er jetzt ist, noch entwicklungsfähig ist und ich auch Durst nach was Neuem habe.

w36
 
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  • #47
@ 45 bzw. 36

als relativ früh würde ich einen Zeitpunkt benennen, indem sich noch nichts "festgefahren" hat, und "Erweiterungen" noch kein "notwendiges Mittel" gegen Langeweile/Mängel sind, sondern als normal integriert werden können.

Sicher kann man aber auch später noch "einsteigen".



Ausgehend vom Extrem des absoluten "heiligen Unschuldslamm", das von alleine gar nicht auf solche Ideen kommt, würde ich wohl folgendes machen:

Ich würde spielerisch und mit Humor und vor allem verbal an die Sache dran gehen (beispielsweise Phantasien erzählen, oder noch weiter drunter - irgendwelche Witzchen reißen). Dabei erfährt man auch wie der andere dem gegenüber steht.
Handschellen und Co kennt heute sicher jeder, aber für den Anfang ist das für manchen vielleicht trotzdem zu hart, sodass man sich da nicht reindenken kann. (soviel Zeit muss wohl sein wenns nicht gleich passt und wenns auch weiterhin nicht passt muss man es wohl besser lassen)
Es gibt noch andere sympathischere Utensilien aus dem Alltag ( normale Tücher beispielsweise, die sind auch angenehmer zu tragen) und das kann auch erst mal nur mir den Augen anfangen.

Man könnte aber auch mit "Unterwäsche" anfangen (nur so zur Abwechslung) und/oder netten Rollenspielchen . Man sieht ja dann, wie die Reaktion ist und wie der da mitmacht oder auch nicht.

Man kann aber sicher auch ganz woanders anfangen um überhaupt mal offener für Neues zu werden. Es gibt ja so viele Stellungen bzw. wenige Grundstellungen, die man aber variieren sehr kann, auch ohne dass man großartig darüber nachdenken muss und unterschiedliche Handlungen und Orte oder auch einfach nur, indem man sich einfach nur mehr dabei austobt ;)

Sicher kann auch so mancher (selbst normaler) Film ein guter Denk-/Gesprächsauslöser sein.

Man kann sich auch das ein oder andere Buch zum Thema zulegen und offen rumliegen lassen oder zusammen durchblättern.

Ich befürchte, eine allgemeingültige Anleitung gibt es dafür nicht und es hängt sehr von der Situation ab und wonach einem selber gerade ist.


Wahrscheinlich gibt es noch einige mehr Möglichkeiten, die mir aber spontan nicht einfallen.
Ich weiß nicht, ob man sowas hier verlinken dürfte, aber im Internet gibt es Seiten, die man unter der Suche "sexuelle Hemmungen überwinden" findet. Da kann man sich auch noch das ein oder andere rauslesen.


Viel Erfolg ;)
 
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  • #48
Hier die #44:

Es gibt ja auch durchaus Männer, die sehr experimentierfreudig sind, aber sich nicht trauen, das ihrer (neuen) Partnerin zu zeigen. Angst vor Zurückweisung ist kein rein weibliches Phänomen. ;-)

Meine Taktik sieht wie folgt aus:
Beim Vorspiel frage ich (möglichst schnurrend), dass es mich wahnsinnig interessieren würde, was er für Phantasien hätte und dass ich sie ihm gern erfüllen würde. Eine Antwort kommt entweder sofort oder spätestens nach dem Sex, dann dieses Thema interessiert die Männer dann sehr. Wenn keine Antwort kommt, hake ich nach dem Sex nach: "Du, was ich da vorhin gesagt habe, das habe ich wirklich ernst gemeint..."

Jetzt gibt es drei Möglichkeiten:

1. Der Mann antwortet nicht.
Das ist die schlechteste Möglichkeit Hier würde ich noch ein Weilchen abwarten und nach zwei, drei Wochen noch einmal nachhaken. Wenn dann immer noch nichts kommt, ist er vermutlich nicht schüchtern, sondern an Experimenten nicht interessiert. Damit hätte ich wirklich ein Problem.

2. Der Mann teilt seine Phantasien mit.
Damit kann man arbeiten. Man kann gemeinsam überlegen, ob und wie weit man einzelne Vorschläge umsetzen möchte. Und Du kannst vorsichtig Deine Vorschläge anbringen.

3. Der Mann stellt die Gegenfrage: "Was wünschst Du Dir denn?"
Auch damit kann man arbeiten. Möglicherweise ist er schüchtern, aber er ist zumindest am Thema interessiert. Jetzt kannst Du auch vorsichtig Deine Vorschläge anbringen. Beispiel: "Ich mag es sehr, wenn ein Mann ab und zu mal ..."

Viel Spaß!
 
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  • #49
Kleine Ergänzung zum Thema Buch:
Manchal hilfts vielleicht auch mehr, wenn man einfach macht und gar nicht erst groß "rumtheoretisiert".

Man kann die Sache auch "internationaler" angehen und zunächst mal ganz andere Richtungen erforschen bzw. erst mal die ganze Beziehung auf dem Gebiet vertiefen.
In manchem chinesischen/indischem/... Werk finden sich auch interessante Techniken und "Einfühlungsweisen".


Wenns Spaß macht - es gibt auch viele Möglichkeiten über Massagen um lockerer zu werden

Oder indem man einfach das bereits bestehende Repertoir ausbaut und verfeinert. Vielleicht zieht er da auch schon von alleine mit.

Und selber schwätzen/zeigen/anleiten kann man ja auch immer.
 
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  • #50
Fände ich wirklich gut, und würde Mich dementsprechend anpassen. Immer vorrausgesetzt, es würden keine anderen, wichtigen Aspekte darunter leiden. (m 28)
 
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  • #51
Persönlich habe ich erlebt, dass Männer zuerst begeistert davon sind, wenn die Frau offen, aktiv und lustvoll ist.
Leider flaut jedoch die Euphorie der Männer ziemlich schnell ab. Ob es wohl daran liegt, dass der Mann seinen Jagdtrieb nicht mehr ausleben und nicht mehr erobern muss?

Ich hatte in sieben Jahren meinen Mann nicht ein einziges Mal von der Bettkante gewiesen, wir hatten schönen, aber auch aufregenden Sex. Wir haben immer wieder darüber offen geredet. Er sagte, der Sex mit mir mache ihm immer noch total Spass. Dennoch hatte er immer weniger Lust auf mich.
Und dann kam aus, dass er mich fünf Jahre mit den verschiedensten Frauen betrog...........

In einer früheren langjährigen Partnerschaft war seine Lustlosigkeit für mich der Trennungsfaktor.
Dort schlief die Sexualität nach und nach immer mehr ein, bis die letzten Jahre überhaupt nichts mehr lief, nämlich von dem Moment an, als ich mir sagte, dass ich nicht immer die sein wollte, die den Anfang machte (weil er schon jahrelang nie mehr der Initiator war).

Also entweder haben mich die Männer angelogen, wenn sie mir sagten, ich sähe super aus, der Sex mit mir sei nicht zu toppen usw., oder ich bin bis jetzt einfach an die falschen geraten.

Die Beziehungen wurden auch praktisch immer von mir aufgelöst, weil ich keine Fremdgängerin bin aber auch nicht ohne Sex leben kann.
 
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  • #52
so eine frau ist doch optimal!
ich warte jetzt nur auf die postings, bei denen sich die männer fragen, wo diese frauen das gelernt haben und dann ins grübeln kommen...
dazu nur so viel: auch frauen können fantasie entwickeln...einige setzen diese sogar praktisch um!

tut mir leid, wenn sich wirklich männer finden, die dadurch verunsichert werden, die haben wirklich nicht das geringste selbstbewusstsein!
solche verunsicherten kreaturen sollten sich lieber nach niedlichen, grauen mäusen in kaputzenshirts umsehen...um mal an einen parallelthreat zu erinnern;-)

Optimal aber auch nur für Männer, die selbst experimentierfreudig, aufgeschlossen, neugierig, lustvoll und leidenschaftlich sind, und eine selbstbewusste Potenz mitbringen.

Die Frage nach dem "wo hat sie das denn gelernt" sollte eher in den Hintergrund rücken, da man ja im "JETZT und HIER" lebt. Was war, ist gewesen. Und selbst, wenn sie eine Prostituierte war, kann auch das egal sein, wenn sie nun monogam lebt und keine Krankheiten hat.

Für mich persönlich klingt das wie eine Wunschfee. Nach dem Motto:
"Bück dich Fee, Wunsch ist Wunsch" ;-)

In diesem Sinne viel Spaß im Bett (oder anderswo) euch allen, die ihr sexinteressiert seid.
 
  • #53
Ich bin sehr sehr sehr experimentierfreudig, und halte es fast schon für normal, dass eine sexuell interessante Frau eine Spielzeugschublade (oder zumindest das ein oder andere Teil) zuhause hat, das ist ein Hinweis auf eine gute Libido und wenig Hemmungen (gibt natürlich auch hemmungslose Frauen ohne Spielzeug, nicht falsch verstehen!). Ich habe auch schon manchmal danach gefragt.

Woran es aber bei mir scheitern könnte ist, dass ich weder Masochist noch devot bin. Du wärest also eindeutig am falschen Ende der Peitsche. Aber gut, dass wir drüber gesprochen haben. Und du darfst gerne die freche Göre sein, musst aber damit rechnen, dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden ;)

Aber wenn deine Interessen so stark sind, dann müsst ihr das irgend wann klären. Auf Dauer wird es schwer zu unterdrücken sein, oder?
 
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  • #54
Solche Frauen gibt es wohl leider nicht all zu oft...
 
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  • #55
Mir (w50+) ist ein Mann begegnet der damit überhaupt nicht umgehen konnte.
Er es am Anfang sehr genossen hat da er so eine offene und hingebungsvolle Sexualität nicht kannte, aber da nicht mehr jung und ein Kopfmensch, es ihm mit der Zeit doch sehr suspekt wurde. Denn moralisch kann das ja nicht sein wenn es sich so gut anfühlt....Für eine Affaire nebenbei gerne, aber nicht als Frau zum leben....Ja das ist mir passiert, obwohl er wußte dass es in meinem Leben nur sehr wenige Männer vor ihm gegeben hatte. Es hat sehr lange gedauert bis ich verstanden habe, dass Feigheit und Minderwertigkeitsgefühle dahinter stecken.
(...)
Sicher wird es einen Mann irgendwann geben der freudig geniessen kann und will...
 
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  • #56
Wenn eine Partnerin sexuell mehr einfordert als Mann beim besten Willen leisten kann, dann müssen Lösungen gefunden werden bis hin zu einer offenen Beziehung. Schließlich liebe ich meine Partnerin; sie ist nicht mein Eigentum, und ihr Wohlergehen liegt mir am Herzen.

Sie sollte ihre Art, wie sie ihre Sexualität auslebt, aber bitteschön offen kommunizieren; es genügte ja bereits, wenn sie sagt, daß sie überhaupt andere Sexualpartner hat/braucht. Eine Frau braucht sich ihrer Vergangenheit nicht zu schämen, muß aber damit rechnen, daß einige Männer sie als nicht kompatibel ansehen. Offenheit hilft immer weiter und vermeidet böse Szenen.

M
 
  • #57
Stellt euch mal folgendes vor (alles rein hypothetisch): Ihr (m) würdet eine ernsthafte Beziehung anstreben, findet eine Partnerin und werdet mit der irgendwann intim und dabei stellt sich bald heraus, dass die trotz „koscherem“ Vorleben sexuell möglicherweise ein bisschen aus der Rolle fällt bzw. nicht so ganz das ist was man erwartet hat. Zu oft, zu variantenreich, zu experimentierfreudig (was immer das heißen mag), zu offensiv und das ganze macht ihr auch noch Spaß und läuft so selbstverständlich als ob das ein normales Hobby wäre. Ehrliche Meinung – würdet ihr das eher abstoßend/ abschreckend finden oder misstrauisch werden oder fändet ihr das sogar (wirklich) gut? Würdet ihr euch anpassen wollen oder ausbremsen versuchen oder die Beziehung möglicherweise sogar beenden?

Würde jeder Erfahrung widersprechen. Mags geben, aber nicht für mich.

Kenne das nur vom Hörensagen. Ein Bekannter von mir hatte eine Freundin, die ihn angeblich überfordert hat, sodass es ihm zuviel wurde und er die Beziehung deswegen beendet hat. Er kroch dann reumütig zu seiner weniger anspruchsvollen Ex zurück, mit der er dann in den ruhigen Ehehafen einlief.

Laut Marquis de Sade haben Frauen ja erweiterte Möglichkeiten, aber nur sehr wenige sind sich dessen bewusst und noch weniger nutzen das aus.
 
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  • #58
Ich könnte mir das schon vorstellen da ich selber auch sehr aktiv bin und ja ich würde versuchen Ihr ihre wünsche zu erfüllen solange sie nicht den rahmen des erlaubten überschreiten!
Ich nuß allerdings auch zugeben das ich es schon mal vor vielen Jahren erlebt habe das mich eine Frau vollig überfordert hat, sie wollte eigendlich immer (mindestens drei bis vier mal am Tag) das ist zwar zu anfang sehr schön aber nach einer gewissen Zeit war es mir einfach zu viel vorallen da alles andere darüber hinnaus zu kurz kahm.
Meiner Meinung nach müßen zwei Menschen in einer Beziehung zueinander passen und das natürlich auch beim Sex es kann nicht gut gehen wenn der eine viel Lust hat und der andere mit ein bis zwei mal im Monat schon übervordert ist.
 
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  • #59
Persönlich habe ich erlebt, dass Männer zuerst begeistert davon sind, wenn die Frau offen, aktiv und lustvoll ist.
Leider flaut jedoch die Euphorie der Männer ziemlich schnell ab. Ob es wohl daran liegt, dass der Mann seinen Jagdtrieb nicht mehr ausleben und nicht mehr erobern muss?

Habe ich auch so erlebt.
Ich habe mich erst durch einen sehr geschickten Liebhaber zu so einer aktiven Liebhaberin gemausert, auch wenn ich vorher schon Sex immer genossen habe. Nun kann ich Männern, die sich darauf einlassen, eine unvergessliche Orgie bescheren. Mit einem Herrn hatte ich eine sehr besondere, für uns beide göttliche Nacht, in der er aber nicht zum Orgasmus kam. Das hat wohl sehr an oim genagt, und in den folgenden Begegnungen übernahm er vollkommen die Kontrolle über das Geschehen. Ab da änderte sich die Qualität von leidenschaftlicher Hingabe zum mechanischen Gerammel, so dass es mich fast anwiderte. Es muss ihm nicht behagt haben, dass eine Frau, mit der er nicht mal eine Beziehung wünschte, solche Gefühle in ihm wecken konnte. Nun ja, er lernte dann bald seine heutige Frau kennen, mit der er wohl nicht mehr so ekstatisch zugange ist wie bei diesem einen Mal. Dennoch harmonieren sie als Paar hervorragend...

Ein weiterer Mann fühlte sich nur wohl, wenn er sein gewohntes Programm abspulen konnte. Die Führung einer Frau beim Akt war ihm suspekt. Er wollte oder konnte die Kontrolle nicht abgeben.

Ich denke, das ist der Aspekt, den konservative Männer nicht vertragen, die Kontrolle, und weniger der Jagdtrieb. Eine eigenwillige Frau wirkt auf bestimmte Männer angsteinflößend, auf andere erotisierend...
Sobald sexuell aufgeschlossene Jäger auf ihr weibliches Pendant stoßen, werden sie diese sicher nicht so schnell von der Bettkante verbannen . Dazu haben zwei versierte Liebende zu viel Spass miteinander.
Aufgeschlossenheit in sexuellen Fragen heisst nicht, dass der Mann weniger seriös sein muss. Er kann selbstverständlich seriös UND experimentierfreudig sein.
Konservativ und experimentierfreudig verhält sich jedoch auch in erotischen Fragen wie Wasser und Öl zueinander...
 
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