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  • #1

Frage an Herren, die ihr Arbeitsleben an den Nagel gehängt haben

Ich möchte all jene Herren fragen, die ihr Arbeitsleben bereits an den Nagel gehängt haben, aber eine ca 10 Jahre jüngere Frau wollen, die noch arbeitet.

Einerseits wollen sie natürlich eine Partnerin, die ihnen nicht voll auf der Tasche liegt. Andererseits kann es sicher auch sein, dass die Frau noch arbeiten möchte, da sie den richtigen Beruf für sich gefunden hatte, noch gar nicht aufhören möchte. Und / oder sich auch nicht abhängig von dem Mann machen möchte. Das würde sie womöglich, wenn sie im zuliebe vorzeitig aufhören würde.

Meine Frage an diese Herren:
Wie stellt ihr euch ein gemeinsames Leben mit einer Partnerin vor, die an die 10 Jahre jünger ist?

Bitte antwortet ehrlich, ist ja anonym.

Danke
 
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  • #3
Kann mich Gast #1 nur anschließen. Als Realist Frage ich mich, was ich dann in 10 (oder auch schon weniger) Jahren machen kann..
 
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  • #4
Super! Die Frau ist beschäftigt, hat ihren Job, ich meine freie (Sport-)Zeit und abends koche ich ihr was Schönes, wenn sie von ihrem Traumjob zurückkehrt. Was wünscht Mann mehr?!
Schön wär's!
Als Rentner brauche ich keine Frau, die arbeitet, sondern eine, die Zeit hat, den Haushalt ordentlich zu führen!
 
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  • #5
Genauso wie eseine Hausfrau oder Teilzeitdame macht. Statt Kinder hüten gibt es halt Enkel und/oder Hobbies,mehr Zeit fürs Fitnessstudio etc. Die Frau bekommt von mir

1) Abends als Dank für Ihren Einsatz am Arbeitsplatz ein 15-min Schnellgericht aus Der Tiefkühltruhe.

2) Haushalt gemacht (dauert ca. 1 Stunde pro Tag)

3) Nörgeln das Sie so wenig Zeit mit mir verbringt damit sie ein schlechtes Gewissen bekommt und ich ein entspanntes WE bekomme.

4) Einen Mann der viel in der Stadt unterwegs ist mit Freunden / zum Shoppen / Einkaufen. Natürlich von Ihrem Haushaltsgeld - ich leiste meinen Anteil akls Hausmann ja in Naturalien ab.,,

5) Einen Gatten der sich bei Freunden über die Frau beschwert, daß Sie sich in der Arbeit eine schöne Zeit macht während ich die ganze undankbaren und stressigen Aufgaben am Hals habe,

6) Erwartungen an püermanent guten Sex - ich bin ja jetzt viel ausgeruhter als früher. Falls Sie das nicht bringt kann ich mich ja mal im Tennisclub oder im Fitnbessstudio umsehen...

7) Ein strenges WE Program - schließlich habe ich unter der Woche ja nichts erlebt und das muß meine Partnerin bitte kompemsieren. Theater, Ausstellungen, Ausflpüge etc.

Ich habe mir da viel von zahlreichen Bekannte und meiner EX-Frau abgeschaut. Learn from the best:)

m
 
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  • #6
Das kannst du ohne Frau doch noch viel besser.

Ob dem Gast, der so antwortet, schon einmal aufgefallen ist, daß auch gemeinsame Unternehmungen Spaß machen? Nur eben nicht alle. Und genau darin liegt das Problem: sind beide Partner rund um die Uhr zusammen, bleibt alles auf der Strecke, was einen der beiden überfordert oder nicht interessiert. Im schlimmsten Fall sind die freien Zeiten deckungsgleich, dann geht gar nichts mehr.

Es sei denn, sie würden bewußt zeitweise getrennte Wege gehen. Die Erfahrung zeigt aber, daß nur die wenigsten Frauen dafür zu erwärmen sind.

Aus diesem Grund ist der Lebensabschnitt, in dem der Mann zuhause ist, während die Frau noch arbeitet, einer der angenehmsten: der Mann hat einerseits ein Zeitfenster für sich selbst, andererseits gibt es aber auch gemeinsame Freizeit. Also das beste aus beidem.
 
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  • #7
Ich finde die Frage interessant, denn auch ich stelle mir diese Frage wenn ich von Männern 60+ angeschrieben werde. Gerne auch von Herren, die ihren Lebensabend auf der Finca im Ausland verbringen.

Was also wird von mir erwartet? Ich habe meinen Job, den ich mag. Dieser Job sichert und bereichert mein Leben. Ich hatte mal eine kurze Beziehung zu einem Mann, der Teilzeit (3 Tage á 8 Std.) arbeitete. Der Alltag gestaltete sich merkwürdig. Er erwartete vollständige Hausfrauenqualitäten von mir, während er seinen Freizeitbeschäftigungne nachging. Ich koche gern für den Mann, den ich liebe. Aber wenn das 7 Tage die Woche von mir erwartet wird, während er als Teil-Privatier 4 Tage die Woche segeln ging, kam mir das als Erwartungshaltung seltsam vor.

Ich bin mal gespannt was noch für Antworten kommen.
 
  • #8
Tagsüber eigene Interessen, viel freie Zeit - und sehr entspannt. Und Keine/r da, der Einen dabei nervt, stört, oder gar hindert.

Abends dann die traute Zweisamkeit. Nachts noch genug Kraft für den Sex, denn der Tag war für ihn ja entspannt.

Dagegen der "Pensionsschock". Was wäre, wenn die Frau ihr Arbeitsleben auch an den Nagel hängen
würde ?
"Wie soll ich die Frau den ganzen Tag und Nacht um mich herum ertragen ?"
"Und keine Zeit und Muse mehr, für meine Interessen ?"

Ein Mann kann alleine oder in Männergesellschaft stundenlang entspannen.
Sei es z.B. beim angeln, oder nur vor einem Glas Bier in der Kneipe.

Während so manche Frauen fleißig palavern, aber dafür ständige Aufmerksamkeit verlangen.
Und alle 30 - 45 Minuten was Anderes machen wollen = nix mit stundenlanger Ruhe und sitzen bleiben können.

Sollte die Frau in 10 Jahren o.ä. auch mit ihrem Job aufhören, dann könnte ihr Mann der Frau verschiedene Vorschläge machen:
"Engagier dich doch gesellschaftlich, ehrenamtlich, im Verein, etc."
Und wird es schätzen, wenn seine Frau einen großen Bekanntenkreis hat ?
Nachteil: Keine festen Zeiten, wann die Frau nicht zuhause ist. Da war es vorther mit ihrem Job sicherer.

(So könnte es sein - muß aber nicht bei Jedem zutreffen)
 
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  • #9
Bei mir (m) lief es umgekehrt: sie war, obwohl 3Jahre jünger als ich, bereits zu Hause. Und montags Morgen immer bestens gelaunt. Ich ging ins Büro, und abends horte ich, wie viel sie den ganzen Tag in Haus und Gartens zu tun hatte. Am Freitag war die Stimmung deutlich getrübt. So ging es 3 Jahre lang. Seit kurzem bin ich nun auch zu Hause, und mache durchaus regelmäßig Hausarbeit (Einkauf, Kochen, Staubsaugen, diverse Reparaturarbeiten, usw). Aber nichts gut genug, immer gibt es was zu kritisieren. Die Stimmung ist schlecht wie nie vorher, ich mussten mich wahrscheinlich für meine Anwesenheit entschuldigen. Nach über 30 Ehejahren habe ich es mir anders vorgestellt.
Ach ja, und was das Arbeiten-Wollen betrifft: ich hätte gerne noch länger weiter gemacht, aber wenn die Firma umstrukturiert und Tätigkeiten outsourced, dann bleibt man mit 60 einfach über.
Wie ich mir ein Leben mit einer jüngeren berufstätigen Partnerin vorstellen könnte? Ich zu Hause wie jetzt, sie entlastet von Hausfrauentätigkeiten, daher viel Zeit für gemeinsame (!)Interessen.
Und was das Thema "auf der Tasche liegen" betrifft: Pfennigfuchserei war nie mein Ding, ich will mir bloß nicht schamlos ausgenutzt vorkommen.
 
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  • #10
Ich bin in der glücklichen Lage, daß mein Partner schon in der Pension ist und ich noch einige Jahre meinen Job mache. Ich könnte auch zu Hause bleiben, möchte es aber nicht. Warum? Ja, weil ich jetzt in meinen Job aufblühe. Muss nicht mehr nach Hause hetzen, damit mein Partner eine gedeckten Tisch vorfindet, die Kinder versorgt werden, der Hund runter muß und der Einkauf soll auch noch gemacht werden.
Jetzt komme ich nach Hause und der Haushalt ist gemacht, der Hund hat schon einige Runden hinter sich, der Kühlschrank ist gefüllt.
Sein Mann kann seinen Hobbys nachgehen, den Garten machen und zweimal in der Woche holt er mich vom Institut ab und wir gehen in der Stadt bummeln und abends noch schön essen.

Er genießt die Zeit ohne mich und ich die Zeit ohne ihn. Nur in 5 Jahren kann ich mich offiziell pensionieren lassen. Eine gemeinsame Zeit stelle ich mir schwierig vor.
 
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  • #11
Liebe W

kenne deinen Beruf ja nicht -ortsgebunden oder flexibel, selbständig oder angestellt ?- aber der Graben wird durch seine (Früh-) Pensionierung eher grösser, es sei denn du steigst auf seinen Hobby-Pfad mit um.

Kenne mehrere Paare in denen er schon 65 oder drüber ist und sie noch arbeiten muss
(40, 44, 47, 53 Jahre). Es gibt schon Konflikte wenn die Vorstellungen zu weit auseinander treten.
Andererseits ist der Rollentausch im Alter ja ganz nett: er kocht, putzt, wäscht, bügelt, kauft ein
und pflegt die Blumen oder Haustiere, hält Kontakt zu den Nachbarn, dekoriert die Wohnung und organisiert euer Wochenende bzw. den Urlaub. Du hast freie Fahrt und kannst dem Chef sagen du willst das Projekt X auch noch stemmen.

Oder ihr gründet zusammen noch was Neues.
 
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  • #12
Als Frau kann ich nur antworten, dass ich das nicht will, weil mich ein Privatier langweilt. Deswegen date ich grundsätzlich keine älteren Männer.

Ich bin für meinen eigenen Ruhestand auch nicht an einem Partner interessiert, der lieber mit seinen Freunden abhängt, statt mit mir zu reden. Ich möchte meine eigenen Dinge machen und er soll seine eigenen Dinge machen, aber nicht vollkommenes Auseinanderlaufen.
Wenn ich mein ganzes Leben durch das Berufsleben gehetzt bin, dann will ich als Renterin endlich was von der Partnerschaft haben - aber nicht mit einem alten Mann, der seit 10 Jahren nicht mehr weiß, wovon ich rede, sondern mit jemandem, der mit mir gemeinsam über die Ziellinie läuft.

Wenn ich arbeite und er ist zuhause, dann erwarte ich, dass er zu 100% den Haushalt erledigt (ist ja nicht viel), dass die Wohnung vor Sauberkeit und Ordnung blitzt und dass ein gesundes,aus hochwertigen Zutaten frisch zubereitetes Essen auf dem Tisch steht, wenn ich nach Hause komme. Selbstverständlich mache ich am Wochenende keinen Finger krumm, sondern erwarte ein attraktives Bespaßungsprogramm mit reichlich Alternativen, jeweils nach meiner Stimmung.
Null Unterschied also zu einem Mann, der eine Hausfrau zuhause hat - learn from the best.
 
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  • #13
Meine Frage an diese Herren:
Wie stellt ihr euch ein gemeinsames Leben mit einer Partnerin vor, die an die 10 Jahre jünger ist?

Bitte antwortet ehrlich, ist ja anonym.

Perfekt! Endlich viel Zeit für Freizeitaktivitäten und abhängen. Keine Sorgen, kein Stress.
Eine Vasektomie wäre dann nur ratsam. Um nicht unerwünschte Kinder zu bekommen die einem einen Strich durch die Rechnung machen. Eine 10 Jahre jüngere Frau ist auch nicht so anspruchsvoll und kann nicht vergleichen. Gerne darf sie auch etwas rundlich sein. Hört sich nach wenig Stress an ;)
M41
 
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  • #14
Als Frau kann ich nur antworten, dass ich das nicht will, weil mich ein Privatier langweilt. ,,, will ich als Renterin endlich was von der Partnerschaft haben - aber nicht mit einem alten Mann, der seit 10 Jahren nicht mehr weiß, wovon ich rede, sondern mit jemandem, der mit mir gemeinsam über die Ziellinie läuft.

Ist das weibliche Logik? Nicht gegen Ihre Ziellinien-Idee. Aber nach Ihrer Aussage müßte jede Hausfrau und jeder emerierte Professor geistig minderbemittelt sein. Ach ja und Menschen wie Bill Gates, Richard Branson etc. kommen für Sie nicht in Frage da Privatier.

Ich denke das Entscheidende ist doch nicht der Altersunterschied bzw. das Thema in Arbeit / in Rente. Faktoren wie Bildung, Interessen, Freizeitgestaltung und Umfeld spielen eine viel größere Rolle.

Soweit ich das im Bekanntenkreis höre ist das Problem eher daß der Mann sobald er überwiegend zuhause ist mitbekommt wie Frau den Tag im Detail verbringt. Gerade wenn Sie selbst in Rente oder Teilzeit ist. Warum? Da fühlen sich Damen die jahrzenhntelang potemkinsche Dörfer bezüglich Ihrer "stressigen und ausgefüllten" Woche aufgebaut haben plötzlich unter Beobachtung. Der Mann bekommt ja nun die Realität der Partnerin im Detail mit. Folgerichtig haben solche Frauen Angst vor Kritik und Imageverlust.

Es ist schon bezeichnend, daß Frauen kein Problem haben daß der Mann 20 bis 35 Jahre mehr arbeitet und Geld zur Familie beisteuert als Sie. Wenn das ganze aber für ein paar Jahre umgekehrt laufen soll ist es ein Drama. Honi soit qui mal y pense.

m

P:S: Ein frisches Essen und 100% Sauberkeit dürfen sie selbstverständlich erwarten. Da das heutzutage aber nur sehr wenige Männer von Ihren "Hausfrauen" bekommen dürfen Sie sich nicht beschweren wenn Sie hier Abstriche machen müssen. Wie wir Männer:)
 
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  • #15
Wenn ich arbeite und er ist zuhause, dann erwarte ich, dass er zu 100% den Haushalt erledigt (ist ja nicht viel), dass die Wohnung vor Sauberkeit und Ordnung blitzt und dass ein gesundes,aus hochwertigen Zutaten frisch zubereitetes Essen auf dem Tisch steht, wenn ich nach Hause komme. Selbstverständlich mache ich am Wochenende keinen Finger krumm, sondern erwarte ein attraktives Bespaßungsprogramm mit reichlich Alternativen, jeweils nach meiner Stimmung.
Null Unterschied also zu einem Mann, der eine Hausfrau zuhause hat - learn from the best.

...dem kann ich nur zustimmen! Hätte ich einen Mann, der schon im Ruhestand ist, würde ich mir auch genau das erwarten - schliesslich bringe ich ja mehr Kohle nach Hause und er hätte Freizeit ohne Ende! Also eigentlich ganz bequem - nur leider findet sich kein Rentner, der das so möchte - obwohl das eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte - wird schliesslich überall in den Hausfrauenehen genauso zelebriert - und in meinen Augen wäre das dann auch nichts anderes - er zu Hause und nichts zu tun, sie geht arbeiten!
 
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  • #16
aber dafür ständige Aufmerksamkeit verlangen.

Genau das ist das Problem. Männer wollen in ihrer neu gewonnenen Freizeit aktiv sein. Frauen hingegen wollen ständige Aufmerksamkeit vom Mann. Und so platzt der Traum vom aktiven Rentnerleben.

Heute zum Beispiel würde ich mir gerne ein Museum ansehen. Frau: interessiert mich nicht. Ich: muß ja nicht, gehe ich halt alleine hin. Frau: ja, und was soll ich denn den ganzen Tag machen? Wäre ich Rentner, und sie müßte arbeiten, ginge ich einfach an einem Dienstag ins Museum.
 
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  • #17
Ich bin w 60 und kenne einige Paare, bei denen der Mann bereits in Ruhestand ist, die Frau aber noch arbeitet. Allerdings sind das Paare mit normalem Altersunterschied von 2-5 Jahren. In einem Fall ist der Mann sogar 1 Jahr jünger, wurde aber aus arbeitsmarktpolitischen Gründen mit Abfindung freigestellt.
Es gibt verschiedene Kostellationen, es kommt einfach darauf an, was man daraus macht.
Fall 1: Sie arbeitet immer schon 3/4, hat sich immer um alles in Haus und Garten gekümmert, das war eine gute Aufteilung, dafür hatte sie eben den reduzierten Job. Nun ist er zuhause und geht seinem Hobby nach, er bastelt und werkelt viel. Er geht einkaufen und kocht.
Wenn sie nach Hause kommt, muss sie erstmal den Saustall in der Küche beseitigen, muss nochmal in den Supermarkt um das zu holen, was ihr Mann nicht eingekauft hat, weil er es vergessen hat (er ist doch kein Kind und braucht keinen Einkaufszettel). Dann macht sie die Wäsche, weil er das nicht machen will. Seit er so viel bastelt, muss sie den Dreck auf noch wegräumen. Er sitzt derweil schon da und möchte mit ihr noch eine Stunde radeln oder spazierengehen.
Sie sagt, sie hat heute viel mehr zu tun als früher, weil das Aufräumen der Küche mehr Zeit braucht als früher Kochen und Aufräumen zusammen. Er ist aber stur und absolut uneinsichtig. So ein Typ "Papa ante portas"
Fall 2: Er wurde schon mit 58 Jahren in Vorruhestand versetzt, jetzt ist er 63. Seine neue Freundin ist 61 und arbeitet noch voll. Sie ist inzwischen fix und fertig, weil er ständig etwas unternehmen möchte und sie mit Mühe und Not ihr Berufsleben, ihren eigenen Haushalt und seine Ansprüche unter einen Hut bringt. Er nörgelt eigentlich immer, wenn sie mal berufliche Verpflichtungen hat.

Fall 3: Er ist seit 2 Jahren in Vorruhestand, sie arbeitet noch ein paar Jahre. Sie genießt es, weil er den kompletten Haushalt übernimmt und sie unterstützt. Er bügelt sogar ihre Kleidung. Sie unternehmen viel, weil sie nach der Arbeit frei ist und nichts mehr erledigen muss.

So wäre es ideal, aber ich kenne nur wenig Männer, die das machen. Sie erwarten, dass die Frau alles so weiter erledigt wie früher und kümmern sich selbst nur um sich.

Ich gehöre auch zu den Frauen, die grundsätzlich keinen Mann möchte, der schon länger als 1 Jahr in Rente ist. Ich habe noch 3 Jahre und da sollte ein Mann noch nicht zu sehr weg vom Job sein. Ich möchte meine Rente dann gemeinsam mit einem Mann genießen. Daher möchte ich aber auch keinen sehr viel jüngeren Mann, der noch länger arbeiten muss.
 
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  • #18
Perfekt! Endlich viel Zeit für Freizeitaktivitäten und abhängen. Keine Sorgen, kein Stress.

Eine Vasektomie wäre dann nur ratsam. Um nicht unerwünschte Kinder zu bekommen die einem einen Strich durch die Rechnung machen.

Eine 10 Jahre jüngere Frau ist auch nicht so anspruchsvoll und kann nicht vergleichen Gerne darf sie auch etwas rundlich sein. Hört sich nach wenig Stress an ;)
M41

Ich bin 2x erstaunt.
Ist bei >Herren, die ihr Arbeitsleben an den Nagel gehängt haben< (die Frage oben) und einer Frau, die ggf. 10 Jahre jünger ist, eine Vasektomie notwendig? Echt?

Eine jüngere Frau ist auch nicht so anspruchsvoll und kann nicht vergleichen, meinst du. Weil er schon so alt und Rentner ist? Das hätte ich nicht gedacht. Man lernt doch immer noch dazu.
 
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  • #20
Es ist schon bezeichnend, daß Frauen kein Problem haben daß der Mann 20 bis 35 Jahre mehr arbeitet und Geld zur Familie beisteuert als Sie. Wenn das ganze aber für ein paar Jahre umgekehrt laufen soll ist es ein Drama. Honi soit qui mal y pense.

m

P:S: Ein frisches Essen und 100% Sauberkeit dürfen sie selbstverständlich erwarten. Da das heutzutage aber nur sehr wenige Männer von Ihren "Hausfrauen" bekommen dürfen Sie sich nicht beschweren wenn Sie hier Abstriche machen müssen. Wie wir Männer:)

Das gilt für mich leider nicht und das ist es, was Männer nicht begreifen: es gibt andere Frauen, die daher auch anderer Anforderungen stellen. Die Welt ist komplexer geworden.
Ich bin seit 30 Jahren als leitende Ingenieurin tätig und habe seit Studienende immer Vollzeit gearbeitet. In den 20 Jahren, in denen ich verheiratet war, habe ich das Geld beigesteuert, während der Mann den geringer bezahlten, anspruchsloseren Job machte und quasi das Nebeneinkommen lieferte.
Das bisschen Haushalt habe ich schlankerhand mit dem mir angeborenen Perfektionismus nebenbei erledig, während er sich von seiner Unterforderung auf dem Sofa erholen musste. So sieht das Leben von qualifizierten berufstätigen Frauen heutzutage aus, bis zur Scheidung.
Das hatte ich schon und das brauche ich nicht mehr, erst recht nicht in meinen letzten Berufsjahren.
 
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  • #21
Hier FS .
Ich danke für alle Zuschriften. Ich habe sie sehr interessiert gelesen.

Mein Fazit dazu:
Da ich von Herren mit z.T. heftigem Altersunterschied, nicht mehr arbeitend, in Mengen angeschrieben werde, habe ich obige Frage eingestellt. Von meinen Kontakten bekam immer nur eine schwammige Antwort á la "Wird man schon sehen....."

Viele beenden ihr Arbeitsleben, haben es bereits beendet haben oder (dann) auch nur einer von beiden. Dass bei einer neuen Partnerschaft gemeinsames Erleben ganz vorne stehen sollte, finde ich nirgends. Nur was er für sich eeendlich.....

Ist es symptomatisch, dass die meisten männlichen Antworten an meiner Frage vorbeigingen? Wo ist das neue, gemeinsame Leben? Sie schreiben nur von sich selbst - oder auch von ihren Altehen.
Das interessiert mich nicht. Meine Frage ist unter "Single" eingestellt, nicht unter "Beziehung" oder "Familie".!
Folglich bin ich (wie Gast 6 ) suchend !

Da ist Gast 1, der offensichtlich besser ohne Frau lebt, die ihn nur bremst oder jener, der als Rentner selbstverständlich eine Frau braucht, die Zeit hat, den Haushalt ordentlich (super!!) zu führen! Bingo! Ob er sie auch finanzieren will, hat er nicht dazu geschrieben.

Wenn ich den Thread >Frage an Herren, die ihr Arbeitsleben an den Nagel gehängt haben< lese, erkenne ich, dass die Herren, die aufgehört haben zu arbeiten, am liebsten völlig ungestört von einer Frau ihre Freizeit verbringen wollen.

Mit einer Putze sind diese Männer im Rentenalter offensichtlich sehr viel besser bedient. Sie haben dann eine Frau, die wenig kostet, alles nach ihren Vorschriften macht und bei allem, was er ausgeleben will, glücklicherweise überhaupt nicht stört.

Ich habe erkannt, dass mein (Bauch-)gefühl leider völlig richtig ist, dass ggf. ein Leben vor mir liegen könnte, das ungleichgewichtig ist. So in etwa habe ich es befürchtet.. Allerdings sind die Antworten hier teilweise noch etwas krasser, als erwartet.

Zu mir: ich bin berufstätig und möchte das voll ausschöpfen. Da Arbeit, Kontakte und alles, was damit zusammenhängt mir sehr viel Freude bereitet.
Diese Posts werden mich immer warnen.
Das muss frau sich wirklich nicht antun.
 
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  • #22
Hallo,

Zu mir: ich bin berufstätig und möchte das voll ausschöpfen. Da Arbeit, Kontakte und alles, was damit zusammenhängt mir sehr viel Freude bereitet.

Und die Beziehung soll nebenbei laufen? Weil hauptsächlich interessiert Dich ja Deine Arbeit. Wie stellst Du Dir Dein Beziehungsleben vor? Entweder verbringt man die Zeit mit seinem Partner oder mit der Arbeit. Eines bleibt auf de Stecke. Wenn ich könnte (was ich wohl leider nie passieren wird) - würde ich die Arbeit sofort beenden und die Zeit mit meiner Familie verbringen.
Ich arbeite Gerne und habe einen tollen Beruf, aber meine Familie ist mir noch wichtiger. Für mich eine Frage von Prioritäten.

Grüße (m)
 
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  • #23

Moment mal. Diese Anmerkung verkehrt Deiner Ausgangsfrage ins Gegenteil, denn Du hast ausdrücklich von einer Konstellation geschrieben, bei der die Frau noch längere Zeit voll im Erwerbsleben steht, es also gerade kein "neues gemeinsames Leben" gibt. Und ein solches von der Frau auch gar nicht gewollt ist:

...würde sie womöglich, wenn sie im zuliebe vorzeitig aufhören würde.
Da ist Gast 1, der offensichtlich besser ohne Frau lebt, die ihn nur bremst

Ich bin Gast 1, und ich habe Dich so verstanden, daß Du nicht Dein Erwerbsleben aufgeben willst, nur weil Dein Herr Rentner sonst den ganzen Tag Langeweile hätte. Für mich steht da zwischen den Zeilen, daß der typische Pensionär deshalb eine noch arbeitende jüngere Frau unter Druck setzen wird, ihr Erwerbsleben vorzeitig zu beenden, mitsamt der persönlichen Nachteile, die ihr das einbrächte.

Ist aber nicht so, denn es gibt auch Männer wie mich, denen es eben gerade entgegen kommt, daß sie über mehr Freizeit verfügen als die Frau. Weil sie eben gerade nicht jede Minute ihrer Freizeit mit einer Frau teilen wollen, die wegen ihres Frau-Seins (oder halt überhaupt) nicht alles mitmacht, was der Mann in dieser Lebensphase gerne tun würde. Das ist übrigens ein ganz typischer Mann-Frau-Konflikt.


Muß sie auch nicht. Es ist halt nur leider so, daß ein Mann entweder so ist oder so. Wenn derjenige nicht in Frage kommt, der seine Freizeit mit der Frau verbringen will, und ebenso wenig aber derjenige, der seine Freizeit nicht mit der Frau verbringen will, was bleibt da noch? Richtig: nichts.
 
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  • #24
Da ich Privatier bin (m,46) , kann ich nur sagen, das bei mir eine Frau keine Einschnitte in ihrem Arbeitsleben zu befürchten hätte.
Hausarbeiten etc. erledige ich problemlos alleine.
Ich habe ein eigenes Haus und bin nicht unvermögend.
Freizeit- natürlich liebend gerne mit der Partnerin.
Situationsabhängig auch gerne mit Verwöhnprogramm nach ihrem gestressten Arbeitstag.
Wobei ich aber auch kein Problem habe, wenn die Partnerin einfach nur Ruhe möchte.
Ich bin ja kein Hund, der unbedingt raus muß.

Ich gehöre aber zu den Männern, die auch nach einer gleichaltrigen Partnerin Ausschau halten und nicht unbedingt einen Jungbrunnen auf zwei Beinen brauchen.

Die Suche gestaltet sich für mich aber als schwierig, da oft direkt Ablehnungen oder Nachfragen kommen, die manchmal schon erschreckend formuliert sind.
 
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  • #25
Liebe FS,

ich wünsche dir dass du einen findest der, obwohl er aus dem aktiven Berufsleben schon heraus ist, noch nebenher beruflich was zu seinem Gebiet beisteuern will oder sich liegengebliebene Wünsche erfüllt wie z.B. mehr Reisen in die ganze Welt oder noch ein Studium nachholen oder ehrenamtlich was Tolles auf die Beine stellt. Ein Graus auch ältere Männer die so ganz in der Großpapa-Rolle aufgehen und die Partnerin in Geiselhaft mit zwingen in Enkelchen den Zweck ihres Daseins zu erkennen.
Einen vorzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben haben sich früher Frauen gern geleistet wenn der Ehepartner genug Pension für zwei hatte. Das ist aber Schnee von gestern. Erstens sind die Pensionen künftig nicht mehr so fett dass es für einen bunten Lebensabend reicht und zweitens brechen die Beziehungen heute locker noch mit über 70 auseinander- und was machst du dann ?
 
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  • #26
Und die Beziehung soll nebenbei laufen? Weil hauptsächlich interessiert Dich ja Deine Arbeit. Wie stellst Du Dir Dein Beziehungsleben vor? Grüße (m)

Das ist doch Unfug. Es ist die Normalität bei berufstätigen Paaren, das beide mit 45+ einer Vollzeitberufstätigkeit nachgehen. Deswegen liegt das hauptsächliche Lebensinteresse doch nicht im Beruf und schließt Partnerschaft aus.
Hier geht es um die Fragestellung, wie das Leben ist, wenn der Mann bereits zuhause ist und die Frau u.U. noch jahrelang arbeiten muss und will. Wir bewegen uns im Kontext einer Partnerschaftsbörse, d.h. es geht nicht um bestehende Langzeitbeziehungen sondern um die Frage, wie eine neu einzugehende Beziehung ist, wenn sich diese Situation ergibt. In dieser Situation geht frau intelligenterweise nicht davon aus, dass sie mit Mitte 40/Anfang 50 ihr Berufsleben aufgibt, um einen gemeinsamen Ruhestand zu leben. Nach 2-3 Jahren geht denn die Beziehung in die Brüche und sie steht unabgesichert ohne Job da, aber mit reichlich Verlusten in ihrer Altersversorgung.

Ich mag meinen Beruf und arbeite gern. Ich liebe die geistige Herausforderung und den kollegialen Austausch. Mein Partner ist genauso drauf. Und trotzdem haben wir beide als 55+er es nicht mehr nötig, unseren Job so zu hypen, dass es der einzige Lebensinhalt ist. Wenn wir arbeiten, tun wir das mit ganzem Herzen und wenn wir zusammen sind, sind wir voll dabei. Beruf und Liebe schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: obwohl wir beide komplett unterschiedliche Berufe haben (er Mediziner, ich Informatikerin) könne wir uns wunderbar gegenseitig beraten und bei der Selbstreflexion unterstützen. Es verlangt sehr viel Partnerschaft und gegenseitiges Vertrauen, dem Partner die eigenen Sorgen zu erzählen, von Zweifeln und Fehlern zu berichten. Solche Dinge, die natürlich auch für allgemeine Lebensfragen gelten, machen für mich die Qualität einer Partnerschaft aus. Genau das würde mir bei einem Mann fehlen, der schon im Ruhestand ist. Ich habe noch 10 Berufsjahre vor mir - das Berufsleben ändert sich so schnell. Er wüsste garnicht worum es geht und es interessiert ihn dann auch nicht mehr.

Ich hatte mal eine Partnerschaft mit einem Mann aus dem öffentlichen Dienst. Täglich ließ er um 15:30 Uhr den Griffel fallen und setzte mich unter Druck, wann ich komme ...., er konnte und wollte nicht ansatzweise nachvollziehen, dass mein Berufsleben anders ist und dass ich es mag, wie es ist. Für ihn fand das Leben auch in der Freizeit statt. So stelle ich mir das auch mit einem Rentner vor - gruselig. Ich weiß, dass sowas für mich nicht passt.
Deswegen war für mich immer klar: kein großer Altersunterschied, kein Rentner, solange ich im Berufsleben stehe.
 
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