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  • #1

Frage nach Beruf. Wie präsentiert man sich günstig?

Wie präsentieren Sie sich wenn auf einem Date sie nach Ihrem Beruf gefragt werden? Mir (Mitte 30er) ist die Frage sehr unangenehm, Ich habe mehre chronische Krankheiten (Collitis Ulcersoa, Marfan Syndrom) und deshalb ein nicht abegeschlossenes Informatikstudium mit guten Noten sowie keinen Arbeitsplatz. Deshalb versuche ich andere Dinge wie das Erlernen von Japanisch , das unengeltliche Programmieren (Linux),.....in den Vordergrund zurücken. Ich möchte nicht aufgeben eine Freundin zu finden, aus mir noch etwas machen und deshalb nicht direkt durch eine Frage alle Chancen verlieren. Wie beantworten Sie also die Frage, stellen Sie solche Fragen direkt beim ersten Date? Und wie würden sie reagieren wenn jemand wie ich ihnen antworten würde? Danke im Vorraus für alle Antworten.
 
  • #2
Tut mir sehr leid für Dich, aber Du hast anscheinend auch vor Deine Krankheiten zu verschweigen. Meinst Du dass das ein guter Start in eine Beziehung wäre? Wer Dich liebt wird es auch mit diesem Wissen tun.

Wie immer, die Wahrheit ist nunmal angesagt. Vetrauen ist wichtig, und da sollte man nichts neues mit Geheimnissen oder gar Lügen beginnen.
 
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  • #3
heißt: du arbeitest nicht! Sorry, schlechte Karten und hier fehl am Platz. Eine zukünftige Partnerin hat das Recht zu wissen, was du tust und womit du dein Geld verdienst. Und wenn nicht, auch zu wissen, dass du Hartzer bist und eben von der Mama lebst.

Hier sind Singles mit Anspruch und Niveau - such dir eine Arbeit und dann kannst du auf Partnersuche gehen. Alles andere ist Mißbrauch von Zeit und Geduld anderer Menschen.
 
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  • #4
Hey, dein Fall tut mir einerseits schon leid, aber das ist auch echt schwer, dazu etwas zu sagen wie man darauf reagieren würde.
Relativ neutral ausgedrückt:

Ich, die ich selber einen recht "bunten Lebenslauf" habe, allerdings auch schlechte Erfahrungen mit Leuten, "die den A***** nicht hochkriegen", wäre da selbst mehr als vorsichtig.
Cronische Krankheiten würden mich weniger stören, auch Erbkrankheiten nicht, da ich keine Kinder möchte.

Kostenlose Dienstleistungen und andere Formen von Lernwillen um sich selber wieder aus dem Schlamassel zu ziehen sind wirklich ehrenwert, aber ich würde mich da auch fragen, ob du das evtl. nicht falsch anpackst. (Keine Ahnung was du sonst noch alles probierst und wie erfolgreich das ist)

Was ich mich bei deinem abgebrochenen Studium fragen würde - du wolltest das studieren und hast sicherlich auch Ambitionen auf dem Gebiet (gehabt). Gut, wenn man vor lauter Krankheiten an einer Uni permanent fehlt und dann Klausuren nicht mitschreiben kann, ist das sicherlich ein Problem.
Sofern du die Prüfungsfähigkeit noch nicht verloren hast - warum machst du dann beispielsweise kein Fernstudium um einen Abschluss zu bekommen? Die FU Hagen bietet beispielsweise Informatik und Wirtschaftsinformatik an und das sind anerkannte Uni-Abschlüsse (Und die Gebühren sind sehr moderat im vergleich zu anderen Fernlehrgängen und -hochschulen). Wenn du bereits was geleistet hast in dem Fach könnte man dir da sicher auch die ein oder andere Leistung anerkennen lassen.
Oder warum findest du auch mit einem abgebrochenen Informatik-Studium keinen Job?
Gerade in dem Bereich habe ich schon gehört, dass Unternehmen auch gerne dann noch Abbrecher suchen, wenn die mindestens ein paar Semester dabei geblieben sind.
In Form von Zeitarbeit sollte man doch auch einsetzbar sein.

Was genau möchtest du mit "Japanisch" später anfangen? Kommt da noch mehr dazu?
Mir als Frau wäre es schon wichtig, wenn Mann sich selbst finanzieren kann. Aber nicht nur das, er sollte auch von sich aus tatsächlich zielorientierten Einsatz zeigen und dass er nicht so ein Fall ist, dem man so ganz nebenbei auch noch permanent in den Hintern treten und die Mama ersetzen muss.
Dieser Eindruck sollte auf keinen Fall entstehen und da würde ich hart dran arbeiten an deiner Stelle.
Und zwar nicht nur im Sinne von "wie formuliere ich das", sondern auch "was mache ich tatsächlich und wie kann ich das vorweisen".

Ich weiß nicht, wie sehr dich die chronischen Krankheiten auf dem Gebiet beeinflusst haben und was dann noch gegangen wäre und was nicht.
Meine Befürchtung ist manchmal auch, dass man sich zu sehr hinter den "Rahmenbedingungen" versteckt anstatt die Eigenverantwortung zu übernehmen, auch wenn man es sicherlich schwerer hat als völlig unbelastete Leute.
Vielleicht solltest du dir auch das mal durch den Kopf gehen lassen, wo evtl. der ein oder andere Fehler bei dir lag (falls vorhanden). Selbstkritik ist immer gut und hilft mit Sicherheit auch besser voranzukommen.
 
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  • #5
Ganz ehrlich: Von einem Mann Mitte 30 erwartet man, dass er einen festen Job hat... Es ist natürlich ein schlimmes Schicksal, wenn man krankheitsbedingt bei der Jobsuche eingeschränkt ist. Allerdings ist es dann deine Aufgabe, das beste aus deiner Situation zu machen. Es gibt etliche Berufszweige, in denen man uneingeschränkt arbeiten kann, selbst wenn schwerere Krankheiten oder Behinderungen vorhanden sind...

Was gar nicht geht und was unendlich negativ ankommt, dass ist ein erwachsener Mann ohne Arbeit, mit abgebrochenem Studium, der seinen Tag mit "unentgelzlichem Programmieren" verbringt.

Daher mein Tipp: Hör auf mit dem Quatsch (Programmieren, Japanisch lernen etc..), versuch` dein Studium wiederaufzunehmen und bring dein Leben auf die Reihe! Im Moment geht es noch, in ein paar Jahren ist es endgültig zu spät.
 
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  • #6
Ich habe mal gegooglt, was das für Krankheiten sind und es scheint mir doch ziemlich schlimm zu sein. Bist du denn deswegen erwerbsunfähig? Wie sehr beeinträchtigt dich die Krankheit im Alltag und welche Auswirkungen hätte sie auf eine potenzielle Beziehung? Ich denke, die Ursache, warum du keinen Beruf hast und nicht die Sache an sich ist von größerer Bedeutung.

Ich stelle de Frage nach den Beruf und ich würde dich auch nicht ausweichen lassen, bis ich eine Antwort bekomme bzw. ich sehe ohne Antwort keinen SInn für weitere Kommunikation. Der Beruf macht einen Menschen zu einem großen Teil aus und ich will da keine Heimlichtuerei. Wenn du mir von deinen Erkrankungen erzählen würdest, würde ich zwar Verständnis und Mitgefühl entgegenbringen aber eine Partnerschaft ausschließen.
 
  • #7
Natürlich stelle ich die Frage nach dem Beruf eigentlich schon vor dem 1. Treffen und deine Chancen auf eine Frau ist dadurch natürlich deutlich geringer, aber da gibt es einfach nichts schön zu reden. Du musst sagen, dass du auf Grund der chronischen Erkrankungen keiner geregelten Arbeit nachgehen. Für die Beziehung ist die Collitis in meinen Augen aber relevanter, da die Symptome ja nicht gerade unerheblich sind und auch zu künstlichen Darmausgängen führen kann. Ich weiß nichzt ob das bei Dir der Fall ist, aber ich denke die meisten Frauen haben damit mehr Probleme als mit dem Beruf.
 
  • #8
Lieber Fragesteller, mir persönlich ist der Beruf immer sehr wichtig und ich frage grundsätzlich sehr früh danach -- ganz egal, ob ich nun romantisches Interesse habe oder aus anderen Gründen eine Person kennenlerne. Der Beruf ist einfach sehr zentral für die Persönlichkeit, das soziale Umfeld und das tägliche Leben. Nichts verändert, beeinflusst, entwickelt und bestimmt uns so sehr wie unser Beruf und unser tägliches Umfeld an Kollegen, Kunden und sozialen Kontakten.

Ich gebe ganz ehrlich zu, ich würde mich nicht mit einem dauerhaft Arbeitslosen oder Erwerbsunfähigen einlassen, denn ich bin fest überzeugt, dass eine ähnliche Augenhöhe bezüglich Lebensstandard und Ausgabenmentalität unerlässlich für eine erfüllende und stabile Partnerschaft ist.

Bei Dir ist der Fall ja noch doppelt schlimm, weil Du mit dem Marfan-Syndrom nun an einer wirklich schwerwiegenden Erkrankung leidest, die sehr viele abschrecken dürfte, insbesondere all jene mit Blick auf Familienplanung.

Ich glaube, Du solltest zuvorderst Dein Beuteschema auf Menschen mit ähnlichen Problemen ausrichten, etwa in Selbsthilfegruppen aller Art. Dort ist die Toleranz notgedrungen höher und die Augenhöhe aufgrund ähnlicher Probleme viel eher gegeben.

Ich rate Dir unabhängig von der Partnersuche, auf jeden Fall das Studium abzuschließen und auf jeden Fall nicht unentgeltlich, sondern bezahlt zu programmieren. ITler werden doch gesucht und selbst niedrige Stundenlöhne wären für Dich um Längen besser als gar kein Job. Auf freiberuflicher Basis und in Heimarbeit sollte doch entgeltliches Programmieren genauso möglich sein wie unentgeltliches, und wenn es sich um Websites, Kleinstprogramme, Remote-Administration oder ähnliches handelt. Du brauchst ein lebhaftes, aktives, berufsmäßiges soziales Umfeld und wirst auch dadurch viele wertvolle Kontakte gewinnen und neue Menschen kennenlernen. Ansonsten engagiere Dich in vielen ehrenamtlichen Vereinen oder Selbsthilfegruppen. Dort sind die Kontaktchancen für Dich beträchtlich höher.
 
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  • #9
Ich glaube Ehrlichkeit währt am längsten. Du hast ja einen plausiblen Grund. Krankheiten können nun mal aufhalten. Aber zeig unbedingt deinen Optimismus, dass du etwas aufbauen wirst, es dauert halt ein wenig länger. Frauen mögen es, wenn der Mann ein klares Ziel hat und mit Elan und Plan darauf zusteuert. Dann ist es halb so wild. Und mach glaubhaft klar, dass deine finanzielle Basis gesichert ist für dich, dass sie keine Angst haben muss für irgendetwas finanziell einzustehen, denn das dürfte wohl abschrecken.
 
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  • #10
Die Antwort kann sein: Ich suche einen Arbeitsplatz, aber inzwischen ich bin sehr aktiv und mache: ...
Ich halte deine Krankheiten, wenn sie tatsächlich so lebenserschwerend sind, daß du dein Studium nicht abschließen konntest (das kann ich nicht einschätzen), für das größere Problem als deine Arbeitslosigkeit. Hast du mal an eine Partnerin gedacht, die ebenfalls chronisch erkrankt ist?
Colitis Ulcerosa ist, wie ich das bei einer Bekannten erlebt habe, recht gewöhnungsbedürftig, weil die Betroffenen ständig auf dem Klo hängen. Marfan Syndrom ist (dominant?) vererbbar, das heißt ein Kinderwunsch kann problematisch werden.
Und mit den Krankheiten muß man schon irgendwann und nicht zu spät rausrücken.
Ich mußte auch verbalisieren, daß ich wegen eines Burnouts mindestens noch ein Jahr lang garnicht oder nur eingeschränkt erwerbsfähig bin und daß die Ursache eine bipolare Störung ist, die ich berherrschen lernen muß.
Ich konnte das mit vielen Dingen kompensieren, Arbeits- und Lebenserfahrung, sichtbar hinterlassenen beruflichen und kreativen Erfolgen und einer positiven Lebenseinstellung.
Die scheinst du auch zu haben. Das ist wichtiger, als sich in günstiges Licht zu rücken.

Ich wünsche dir viel Glück!
 
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  • #11
Bist Du denn frühberentet oder wovon lebst Du? Aus welchen Gründen hast Du das Studium abgebrochen? Als Wirtschaftsinformatiker könntest Du doch hervorragend verdienend und hättest eine körperlich nicht anstrengende Arbeit mit Nähe zur Toilette, also eigentlich ideal bei Deinen Krankheiten.

Weder Marfan noch die Colitis führen zwangsläufig zur Rente, sondern können auch mit nur geringen Einschränkungen der Lebensqualität einhergehen.

D.h., wenn Du wegen der Erkrankungen arbeitsunfähig wärst, hättest Du gravierende gesundheitliche und Leistungsschränkungen, die für Dein Privatleben oder eine Beziehung ja eine bedeutende Rolle spielen würden.

Ich sehe zumindest bei EP für eine Partnersuche schwarz, vor allem, weil Du auch Dein Studium abgebrochen hast und mit Geld knapp sein dürftest. Es gibt wohl wenige Frauen in Deinem Alter, die sehenden Auges in eine Konstellation hineinlaufen, bei der absehbar ist, dass der Partner nichts zum Lebensunterhalt beisteuern kann und -falls kardiale Komplikationen mit Deinem Marfan-Syndrom auftreten- eine reduzierte Lebenserwartung vorliegt.

Solltest Du prinzipiell arbeitsfähig sein (und dich in die Krankeheiten flüchten, um nicht arbeiten zu müssen), ist die Lage auch nicht besser, denn welche Frau möchte einen Mann mit solcher Lebenseinstellung?

Sorry für die harten Worte, aber lieber ehrlich, als beschönigen.

w, 49
 
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  • #12
Dein persönliches Schicksal ist hart und es tut mir leid.
Wenn ich einen Mann treffen würde, der diese Krankheiten hat, käme er für mich nur noch als Freund, niemals als Partner in Frage.
Die Arbeitslosigkeit ist ein weiterer Grund, weshalb ich Dich nicht als Partner wählen würde.

Herumeiern würde Dir in meinem Fall gar nicht helfen.
Ich habe es nicht nötig, bei Männern nachzufragen, was sie beruflich tun. Wer etwas erreicht hat, erzählt es mir spätestens beim ersten Date, ob ich will oder nicht.
Wer nichts erzählt, hat nach meiner Erfahrung auch nichts erreicht.
Wenn ich dann von mir erzähle und er im Gegenzug nichts sagt, weiss ich Bescheid.

Die Männer ohne Arbeit haben auch bei der Partnersuche wenig Aktivität und Antrieb, also erledigt sich das meistens nach dem ersten Date.

Dein Problem Nummer 1 ist Deine Gesundheit, Problem Nr 2 Geldmangel wegen Job, Problem Nr 3 nicht abgeschlossenes Studium, Problem Nr 4 vermutlich Zeitmangel wegen häufigen Arztbesuchen und dann kommt irgendwann das Luxusproblem, single zu sein.

Wenn eine Frau sich bei EP anmeldet, schwebt ihr ein gesunder Single-Mann in gehobener Position vor. Idealerweise nicht geschieden, keine Kinder und keine Unterhaltsverpflichtungen.
Dieser Traum-Mann bei EP hat eine tolle Eigentumswohnung, fährt ein Auto von mindestens 50.000 Euro Neupreis und verdient mindestens 3.500 Euro netto pro Monat.
Unter Deinen Voraussetzungen ist es sehr schwer, eine gesunde, berufstätige Partnerin zu finden.

Dir alles Gute
 
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  • #13
Erstmal vielen Dank für die vielen Glückwünsche und Antworten.

@1 Danke für die vielen Tipps.
@2 Verschweigen nicht, allerdings bewerben will ich die Krankheiten ja auch nicht.
@4 Das mit dem Japanisch gehört zu Hobbys. Ich höre gern japanische Musik möchte da mal hin auch-
@5 Nunja Fremsprachen sind doch positiv für Bewerbungen auch.
@6 Also Du würdest die Partnerschaft aufgrund der Krankheiten ausschliesen, nicht aber weil ich keinen Beruf habe?
@7 Hm. Hoffentlich kommt es nicht so weit mal (OP künsctlicher Darmausgang).
@8 Ok ich versuchs.
@9 Gute Formulierung. Danke. Ich hoffe bei Dir bleibt alles gut jetzt.


OK zur Erklärung der Situation:

Ich habe ein Vordiplom mit 2,2 in Informatik (Nebenfach 1,3).

Es gibt Zeiten da geht es mir sehr gut, da merkt man nicht viel von den Krankheiten.
Bei der Collitis Ulcerosa kommt es aber alle paar Monate zu sehr schweren Darmblutungen.

Deshalb hab ich Probleme das Studium (mir fehlen 2 Prüfungen, Diplomarbeit und Nebenfach im Hauptstudium) abzuschliessen, da häufiges Fehlen (vorallem im Nebenfach) teilweise nicht akzeptiert wird.

So ich will jetzt hier nicht jammern deswegen, es ist blöd und klar sehr ungünstig-

Ich versuche positive Dinge in meinen Leben zu machen und lerne z.bsp Japanisch.
(Ich würde gern dort mal hinfahren.)

Irgendwie wird es doch was zu machen sein, meine Krankheiten sieht man mir äusserlich nicht, es wird mir oft allerdings gesagt das ich nicht wie 36 aussehe sondern viele halten mich teilweise für 10 Jahre oder mehr jünger.

Viel Erfolg Euch allen auch.
 
  • #14
Wie hier schon mehrfach gepostet, wirst du als Arbeitsloser schlechte Karten bei der Partnersuche haben. Taktische Erwägungen, wie und wann du damit heraus rückst, bringen letztendlich nichts.

Für weit schwer wiegender halte ich deine Krankheiten, die wohl fast jede Frau abschrecken würde, die an Familiengründung denkt. Wenn ich richtig informiert bin, ist diese Krankheit auch erblich.

Mann, das tut mir so Leid für dich! Gib die Hoffnung trotzdem nicht auf! Vielleicht begegnet du doch noch genau einer Frau, die aus Liebe dein Schicksal mit dir trägt.
 
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  • #15
Wie die anderen schon geschrieben haben solltest du dein Studium beenden und dir einen Job suchen auch wenn es nur Teilzeit ist, wenn du nebenbei programmieren und japanisch lernen kannst dann kannst du auch das machen.
Allerdings denke ich sind deine Krankheiten ein wesentlich problematischeres Kriterium bei der Partnersuche.
 
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  • #16
Lieber FS,
(bin die # 4)

ich glaube das könnte so ein Thread werden, in dem sich einige mehr oder unverständnisvolle Meinungen geäußert werden, schon alleine deshalb weil die ein oder andere wichtig Information fehlt. Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn du noch die ein oder andere Auskunft hinterher schiebst.

Mich persönlich würde beispielsweise interessieren, ob du jemals gearbeitet hast im Sinne eines Jobs und wie das lief oder nicht lief und wo die Schwierigkeiten waren (und was tatsächlich geht und nicht geht).
Oder was du zukünftig genau planst und dir davon versprichst bzw. wo da reelle Chancen für dich sind.

Dann könnte man auch vielleicht auch besser an deiner Argumentation arbeiten anstelle nur an der "Feststellung", was du besser zuerst machen solltest (was sicherlich auch wichtig ist), aber sicher auch nicht unbedingt so einfach möglich ist wie man das manchmal glaubt ohne weitere Infos.
 
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  • #17
Lieber FS, hier noch mal #4

Dein Posting aus #12 hört sich doch schonmal viel besser an.
Ich empfinde es wirklich als erfreulich, wenn du Japanisch und evtl auch japanische Kultur als Hobby betrachtest (das habe ich auch mal eine Zeit lang gemacht) und so wie du deine Symptome beschreibst - mit genau so jemandem habe ich 7 Jahre zusammengelebt und es hat funktioniert. Die "Beeinträchtigung" war integrierbar. Es war witzigerweise auch ein Informatiker, leider charakterlich-psychisch nicht ganz koscher und gerade der wars, dem man öfter mal in den Hintern treten mußte.

Du solltest meiner Meinung nach trotzdem am besten zunächst deine anderen Baustellen im Leben angehen (Jobsuche + Abschluss in irgendeiner Form) und weder deine Arbeitslosigkeit entschuldigen oder mit anderen Vorzügen ausgleichen (die sind ebenfalls sicher zeitintensiv und halten vom Wichtigen ab) noch deine Krankheit als Begründung mitbewerben. Gerade die Sache mit dem Abschluss wird auf Dauer wohl wichtig werden, oder würdest du ewig erwerbslos bleiben wollen?
Vom ewigen kostenlosen Programmieren wirst du wohl auch kaum ein interessantes Arbeitszeugnisse bekommen, die du Bewerbungen beilegen könntest.

In deinem Studium scheinst du recht weit vorangekommen zu sein und auch recht erfolgreich gewesen zu sein. Gibt es da wirklich keine andere Möglichkeit als kostenlos deine Dienstleistungen anzubieten und ergänzend geistige Hobbies zu pflegen?
Wenn du diese beiden Probleme (Job + Abschluss) beseitigt hättest, dann wärest du vermutlich auch weniger in Erklärungsnot, nicht nur weil du die Probleme nicht mehr hast, sondern auch weil du mehr Selbstbewußtsein hättest (kommt wesentlich besser an) und vermutlich auch weniger mit Krankheit argumentieren würdest. Ich kann mir gut vorstellen, dass ebenfalls ein Problem bei dir sein könnte.
So schlimm wie in der Fragestellung hört sich das Beschriebene aus #12 bezüglich deiner Erkrankung für mich nicht an, dass es mich abschrecken würde. Wenn man es dir nicht ansieht und die Beeinträchtigung nicht so groß ist, dann wird man danach gerade am Anfang möglicherweise nicht mal so genau fragen und weitestgehend ist dann "alles in Ordnung". (Andere haben Allergien oder Asthma usw)

Ich wünsche dir wirklich, dass du es schaffst aus dem Gesamt-Dilemma rauszukommen und auch weiterhin deine Lebensfreude beibehältst. Wie Jammern hat es sich für mich nicht angehört, aber eben sehr nach äußerst ungünstigem Erklärungsversuchen und falscher Schwerpunktsetzung.
Ich würde daher auch empfehlen, sich da vorerst besser noch mal ordentlich auf die Hinterbeine zu stellen und anderweitig Abstriche zu machen muss um eine günstigere Startposition zu haben. Es geht dann dabei primär nicht nur um Partnersuche und Argumentation dabei, sondern auch darum, was für dich sicher nicht unwichtig wäre.
 
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  • #18
@FS: Was für ein Nebenfach hast du denn? Ich würde dir empfehlen es über ein IDP (Interdisziplinäres Projekt) abzuwickeln, insbesondere wenn dir da die Vorlesungen wegen Anwesenheitspflicht Probleme bereiten, ein IDP liest sich im Diplomzeugnis auch wesentlich besser und lernen tut man dabei erst recht deutlich mehr.
Der Rest sollte doch auch kein Problem sein, ich persönlich habe in meinem Hauptstudium keine einzige Vorlesung mehr besucht, das kann man alles problemlos aus Büchern, Skripten und dem Internet lernen. Was Diplomarbeit und IDP angeht hat kein Prof. der sieht das du gut bist und dich ins Zeug legst ein Problem damit dir die Verlängerung zu gewähren die du brauchst.
 
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  • #19
@ 11, das finde ich aber auch schon ein bisschen hoch gegriffen und zu sehr verallgemeinert was man hier bei EP erwartet.
Also ich erwarte als Frau weder einen Neuwagen zu 50.000 Euro noch 3,5K Netto noch Makellosigkeit auf allen Gebieten.
Mir wäre der Durchschnittsbürger schon lieb, wenn der charakterlich in Ordnung ist und passt, und dann darf der auch gerne noch die ein oder andere gesundheitliche Macke haben, sofern der mir voraussichtlich nicht die nächsten 10 Jahre wegstirbt.
 
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  • #20
Nochmal danke für die guten Wünsche.

@13
Hallo Angela,nur mal so Neugierde ist es bei arbeitslos das "Verliererimage" welches abschreckt oder mehr die Überlegungen, die Frau könnte finanzell irgendwie verpflichtet werden mit für seinen Unterhalt aufzukommen?
Solange man nicht zusammenwohnt und nicht verheiratet ist kann sie das ja nicht.

Schicksal? Ach gibt doch schlimmeres. Allerdings klar wäre es toll eine Freundin zu haben für die man da sein kann.
Ehrlich gesagt Du würdest mir meine Krankheit kaum ansehen, ich bin sehr gross , sehr dünn mehr sieht man äusserlich nicht.
Danke für deine guten Wünsche. :)

@15
Ich hatte noch keine feste Anstellung. Ich könnte auch gut arbeiten denke ich, allerdings würde ich vermutlich ein paar mal im Jahr 1-2 Wochen ausfallen aufgrund von sehr schweren Darmblutungen (das ist wirklich nicht wenig). Ich muss allerdings nicht ins Krankenhaus dort würde im Notfall operiert.
Mit Glück gibts irgendwann vielleicht neue Medikamente und ich kann nach dem Studium ein normales Arbeitsleben führen.


Sorry jetzt an alle das Ihr so was Negatives lesen müsst.

Ich werde einfach mal versuchen nach und nach die Sache mit dem Beruf etc... anzugehen.
Ich mach mir jetzt Sorgen das Ihr Euch zu viele Sorgen macht.
Also macht das mal nicht bitte.


viele Grüsse
 
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  • #21
Kleine Anmerkung noch an den FS, was deine Selbstvermarktung anbelangt.

Sofern du kein Super-Nerd sein solltest, bei dem sich alles nur um Comuter dreht (was offensichtlich auch nicht der Fall ist, und vor sowas hätte ich eher Angst) empfände ich es grundsätzlich als ganz praktisch, einen Informatiker als Freund zu haben.
Computer sind nämlich nicht mein Fachgebiet (bei vielen Frauen wohl nicht in der Tiefe) und ich persönlich und auch mein gesamter Verwandtschafts- und Bekanntenkreis hat immer wieder Bedarf auf dem Gebiet und ist da recht dankbar für Beratung und Einsatz.
Und wenn sich einer damit auskennt und mir noch weitere Möglichkeiten auf dem Gebiet durch Unterstützung eröffnen kann und will, oder mir das Leben auf die Weise erleichtert - dann ist das doch schon mal etwas, was mir auf jeden Fall gefallen würde.

Vielleicht könnte auch das ein weiterer Ansatz für dich sein was Partnersuche anbelangt.
 
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  • #22
Ich denke, es geht hier nicht darum, Dich selbst zu vermarkten, sondern tatsächlich Deinen Lebenslauf so zu gestalten, daß die Krankheiten nicht so im Vordergrund stehen. Eine abgeschlossenen Ausbildung und einen Beruf, der Dich ernährt halte ich für essentiell.

Je nach Ausprägung Deiner CU und der Frequenz der Schübe solltest Du versuchen, Dein Studium zu Ende zu bringen und erwerbstätig zu sein. Bezüglich der medizinischen Behandlungmöglichkeiten bei einer CU möchte ich dich auf eine etwas alternative Methode aufmeksam machen, die auf der Regulation des Immunsystems basiert. Ich habe in meiner Umgebung viel positives darüber gehört und vielleicht magst Du ja mal googeln unter CU in Verbindung mit "trichuris suis". Das wäre unter Umständen eine Sache, die Du noch nicht probiert hast? Eine ungewöhnliche Methode, die aber in meinem Bekanntenkreis aber mehrfach zu Erfolg (= Beschwerdefreiheit ohne Schübe) geführt hat.

Bezüglich des Marfan- Syndroms sehe ich insofern Erklärungsbedarf, als daß natürlich immer die Gefahr einer Aortendissektion besteht und eine potentielle Partnerin dies auch wissen muß. Bei einem ersten Date würde ich das jedoch nicht preisgeben. Erst wenn eine Frau ernsthaftes Interesse zeigt, muß dieses Thema auf den Tisch;-) Wenn Du aber nur an einer weniger ausgeprägten Form leidest, solltest Du das Thema nicht in den Vordergrund stellen-z.B wäre wohl kaum jemand durch hypermobile Gelenke ernsthaft verschreckt.
Wenn Du eine Frau findest, die Dich so zu schätzen weiß, wie Du bist, wird diese sicher auch mit beiden Erkrankungen zurecht kommen. Allerdings ist es gerade in einer Online- Börse natürlich ungleich mühsamer als im real life, da die "Kerndaten" ja schon viele Hinweise darauf geben, daß Du unter erheblichen Schwierigkeiten zu leiden hattest.

Top- Priorität hat aus meiner Sicht der Lebenslauf, weil jede Frau von einem Mann Mitte 30 erwartet, daß er eienen Job hat. Dann wirst Du auch durch die Kontakte im Beruf Frauen kennenlernen, die Dich als Menschen wahrnehmen und wo die Frage nach Deiner Krankheitsgeschichte nicht so im Vordergrund steht.

Ganz viel Glück!
 
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  • #23
Hallo FS,

den Thread lese ich mit grosser Aufmerksamkeit und finde es klasse, dass Du so viele Informationen nachgeschoben hast.
Was ich noch nicht verstehe ist, wovon Du eigentlich lebst (hatte ich auch in #10 schon gefragt) bzw. wieviel Geld Du zur Verfügung hast. Das spielt bei der Partnersuche ja schon eine Rolle. Denn eine Frau mit gutem Beruf und Verdienst möchte nicht unbedingt ihren Partner finanzieren bzw. es wäre bereits ein Negativum, wenn Du aus finanziellen Gründen keine Unternehmungen (Essen gehen, Kino, Theater ect.) oder Urlaube machen kannst.

Falls Du finanziell also -z.B. durch die Eltern- gut gestellt bist, würde ich das durchaus erwähnen. Denn bei "arbeitslos" denkt jeder an einen finanziell extrem knappen Spielraum wie Hartz4.

Viel Erfolg, insbesondere bei Deinen beruflichen Plänen!

w, 49
 
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  • #24
(von #4)

Lieber FS,

mir als Frau würde es in deinem Alter nichts ausmachen, wenn du bisher keine Festanstellung gehabt hättest. Der einzige Grund in deinem Fall ist aber, weil du als Bildungshintergrund Informatik hast. Ich kenne einige Leute, die da in höherem im Alter zwischen 30 und 40 noch den Quereinstieg geschafft haben nach kompletter beruflicher Umorientierung und diese Leute werden auch gesucht. Das scheint mir mitunter sogar auf solche Fälle zuzutreffen, die sich ein schlaues Leben machen und nur ab und zu mal einen Job annehmen, aber der ist dann auch bezahlt.
Es scheint mir in dem Bereich auch mehr darum zu gehen was man tatsächlich kann (die Ausbildungsdauer ist weniger wichtig als woanders) und mit Informatik scheint man allgemein recht viel machen zu können.
Es gibt auch Möglichkeiten, sich damit selbständig zu machen oder neben einer Anstellung noch freiberuflich seine Dienste anzubieten.

Was mich aber stören würde, ist jemanden den man permanent anschubsen und gar kontrollieren und immer hinterher renne und am besten noch daneben stehen muss, damit der am Ball bleibt. Der kann zwar durchaus ein sehr netter Mensch sein und alles, aber der ist dann auf Dauer trotzdem sehr sehr anstrengend und auch belastend.
Da liegt auch der Verdacht nahe, dass da offensichtlich ein allgemeines Antriebs-Problem vorliegt (was hoffentlich nicht der Fall ist)

Was die Krankheiten anbelangt – die finde ich wie schon gesagt nicht so tragisch – aber ich würde auch sehen wollen, dass du wirklich einiges dafür tust, um deine Gesundheit aufrecht zu erhalten und zu verbessern, so gut es eben geht. Nicht nur in Form von Medikamenten (das ist schon wieder fremdbedingt), sondern auch gezielt durch Ernährung und Lebensweise. Das zeugt wiederum von Eigenverantwortung und eigenem Gesundheits- und Körperbewußtsein, was vielen Männern sowieso fehlt. Wäre beides spürbar vorhanden, könnten das sogar weiterere Pluspunkte für dich sein.

„Schicksal? Ach gibt doch schlimmeres. Allerdings klar wäre es toll eine Freundin zu haben für die man da sein kann.
Ehrlich gesagt Du würdest mir meine Krankheit kaum ansehen, ich bin sehr groß , sehr dünn mehr sieht man äußerlich nicht.
Danke für deine guten Wünsche. :)“
Ich finde deine Absichten (und auch deine Haltung) wirklich sehr gut und ehrenwert, wenngleich auch verbesserungsfähig. Mein nicht unberechtigter Zweifel bei der Sache ist, dass man schlecht für jemanden anderen da sein kann oder demjenigen viel an Persönlichkeit „bieten“ kann, solange man für sich selber noch nicht ausreichend genug Eigenverantwortung übernommen hat und sich gut im Griff hat.
Wäre dem so, dann müsste man wiederum gar nicht so sehr darüber nachdenken, wie man das ein oder andere Defizit kaschieren könnte, das auf Dauer (und darauf kommt es an) sowieso auffallen würde.

Was die materielle Seite anbelangt: Ich brauche niemanden, der für mich aufkommt und ich empfände es auch nicht als schlimm wenn mir ein Mann auf dem Gebiet nicht soviel bieten würde. Ich empfinde die häufige Anspruchshaltung bezüglich Urlaub und Status eher als nervig und anstrengend. Auf Dauer ist aber der Alltag relevant und da sollte es als Minimalanforderung möglich sein, den normalen Alltag gemeinsam und am besten gut bestreiten zu können in einer angepassten Wohnung mit angepasstem Lebensstandard und Freizeitverhalten, ohne mit größeren finanziellen Problemen kämpfen zu müssen, denn das sind schon wieder Sorgen, die man auch lieber nicht hat und die auch nicht gut tun.

Du brauchst dich meiner Meinung nach auch nicht zu entschuldigen, dass man bei dir soviel Negatives lesen muss. Du musst damit leben und solltest damit umgehen können und du kannst das beste daraus machen, sodass es weniger ins Gewicht fällt. Solange du aber selber den Eindruck von dir hast, dass das noch nicht erreicht ist wirst du wohl selber immer wieder im Hinterkopf haben, dass man dich besser niemandem antun sollte und dich entsprechend verhalten. Das fällt einer Person einfach auf – ob das nun Arbeitgeber sind oder Frauen.


Deshalb noch mal mein ganz dringender Rat an dich: Arbeite erst mal effektiv an dir in den einzelnen bereichen und an deinen Problemen und mache wirklich das beste daraus. Wenn du die weitestgehend behoben hast, dann hast du sie nicht nur los, sondern auch gleich noch das Erfolgserlebnis, dass du es geschafft hast und das wäre wirklich eine anerkennenswerte Leistung. Schon alleine das brächte dir vermutlich ordentlich Aufwind in mancherlei Hinsicht.
 
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  • #25
Eine weitere Frage noch an den FS (zum drüber Nachdenken - muss nicht offiziell beantwortet werden).
Japanisch ist schön und gut, und mit Sicherheit sieht das auch schön im Lebenslauf aus wenn das ergänzend ist, und das zeugt auch von kulturübergreifenden Kompetenzen und Interessen und Eigeninitiative wenn man sich das selber beibringt,
aber wie steht es denn um deine Englisch-Kenntnisse? Hast du da auch fachbezogen noch einiges vertieft und aufgebaut oder ist das mittlerweile eher wieder auf dem Stand der Schulkenntnisse nach so langer Zeit?
Das wäre für mich als Frau und sicher auch als Arbeitgeber ein Grund, wo man gegebenenfalls auch rumkritteln könnte, weil dann offensichtlich die Schwerpunkte falsch liegen könnten, weil man das selber falsch einschätzt.

Wichtig ist auf jeden Fall Alltagstauglichkeit und Nutzbarkeit (beim Arbeitgeber wie bei Frauen). Die Grundfunktionen müssen zunächst sichtbar und gut sitzen und danach (oder nebenbei auch wenn es ein Hobby ist) kann man auch gerne an die Schnörkel gehen.
Es gibt weitaus mehr Arbeitgeber, bei denen Englisch als selbstverständlich vorausgesetzt wird und das nicht mal mehr als Fremdsprache gilt, als dass Leute mit Japanisch gesucht werden.

Und: Selbststudium in Eigenregie ist prinzipiell eine prima Sache, aber leider bekommt man dafür auch keine Bescheinigung, das man einer Bewerbung beilegen könnte.
Wenn es möglich ist, würde ich mich noch nach dem ein oder anderen sinnvollen Kurs umsehen, der mir etwas bescheinigt, vor allem dann wenn man schon so lange an seiner Ausbildung gebastelt hat. (Falls sowas noch nicht vorhanden sein sollte)
 
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  • #26
@# 19, FS: Um deine Bezeichnung zu benützen:
Nein, dich speziell sehe ich nicht als "Verlierer" an, immerhin hast du mit einer Krankheit zu kämpfen, die dich offensichtlich daran hindert, regelmäßig arbeiten zu gehen. Das ist halt leider so und kann dir nicht angekreidet werden.
Super dagegen, dass du dich trotzdem sinnvoll zu beschäftigen weißt!

Wenn ich mich jedoch in die Lage einer jungen Frau versetze, dann geht es nicht um ein eventuelles "Verliererimage", sondern zunächst ganz pragmatisch um die Überlegung, wie sich eine Zukunft MIT FAMILIE an der Seite verwirklichen lässt. - Und junge Frauen, die altersmäßig passen, wünschen sich normalerweise einen Partner, mit dem sie irgendwann ihren Kinderwunsch verwirklichen können.

Korrigiere mich, wenn ich da falsch informiert bin:
Deine Krankheit ist verebbar, da wird natürlich jede potentielle Partnerin ins Grübeln kommen! Die Erfüllung des Kinderwunsches ist damit auf jeden Fall erschwert.
Dazu eine, wahrscheinlich lebenslange Arbeitslosigkeit. Das bedeutet finanzielle Einschränkungen für BEIDE, schließlich geht es später um ein gemeinsames Familieneinkommen. Sich mit dir ein schönes Zuhause mit bescheidenem Luxus schaffen zu können, wird so wohl niemals möglich sein. Solange eine Frau noch nicht verliebt in dich ist, wird sie da ganz kopfgesteuert die Notbremse ziehen.

Mir ist es selten so schwer gefallen, meine ehrliche Meinung zu schreiben, wie gerade eben.Trotzdem bin ich der Meinung, dass es für jeden Topf einen Deckel gibt. Deshalb bitte weiter suchen, auch wenn es länger dauert!
Dir viel Glück dabei
 
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  • #27
@24 Ich habe schon Episoden und Musikvideos für eine amerikanische Webproduktion einer auch hier etwas bekannten (aber nicht berühmten) Schauspielerin aus L.A. übersetzt. Das war leider auch unbezahlt.
Ich lerne Japanisch teilweise mit englischen Büchern und lese hauptsächlich englische Bücher.
 
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  • #28
@ FS (#26)
Das hört sich doch alles schon mal viel besser an.

Aber warum um alles in der Welt - und das frage ich ich immer noch - machst du so viel unentgeltlich. Studienleistungen etc. sind oft unentgeltlich und es Spricht auch nichts dagegen Erfahrungen zu sammeln, aber irgendwann muss doch mal Schluss mit sowas sein.
Ist es so schwer für dich irgendetwas etwas Bezahltes zu finden?
Hast du das Gefühl, dass du es nicht wert bist bezahlt zu werden oder dadurch als besserer Mensch eingestuft wirst und mehr Anerkennung bekommst (als Ausgleich für deine Krankheiten)?
Was hältst du davon, zumindest zukünftig zuerst mal an dich zu denken anstelle an andere zuerst. Im Sinne von "dich nicht ausnutzen zu lassen", auch wenn helfen dir sicherlich ebenfalls Spaß macht und besser ist als nichts? Und danach, wenn das andere klappt und noch Zeit übre ist wieder ans Helfen zu gehen, falls du das dann noch brauchst und Zeit dafür hast?
 
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Gast

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  • #29
@27 Viele solche Sachen werden grundsätzlich nicht bezahlt.
Das macht z.bsp Selbstständigkeit im IT Bereich schwer. Wer bezahlt Geld für einen Webbrowser ein Email Programm wenn er Firefox kostenlos downloaden kann. Wenn er bei Yahoo eine kostenlose Email Adresse kriegt.

@25 Marfan Syndrome ist eine Erbkrankkeit. Es gibt aber wenn nur ein Partner sie hat 50% Chance auf ein gesundes Kind.

@24 Für den Japanichkurs kriege ich (wenn ich die Kriterien erfüllt) ein Abschlusszeugniss einer sehr sehr guten Institution. (kein VRS Kurs. Dieser ist deutlich besser).

@22 (Kino, Theather, Essen (trinke kein Alkohol und suche mir das was ich esse sehr vorsichtig, Ich trinke auch seid mehr als 6 Jahren keine Cola) ist eigendlich möglich. Sehe da kein Problem.
Ich finde man sollte sich besser erst viel länger kennen vor einem gemeinsamen Urlaub.

@23 Ich finde Deinen Beitrag sehr gut :)
Das Statusdenken ist ja oft sehr ausgeprägt in Deutschland und anderen Ländern.
Allerdings eine Wohung ein mittleres Einkommen wäre schön. :)

Zum Antrieb geht etwas verloren wenn ich höre das man selbst mit Atest vielleicht nur 2 mal fehlen darf. Zugeben ich hatte schon den Fall das ich wo länger ausgefallen war aber da ich circa 97% der Stochastik Punkte hatte habe ich vielleicht desweghen den Schein noch bekommen. Leider im meinen Nebenfach ist es so anders da gibt es Scheine die man braucht und mehrfachfehlen wird nicht akzeptiert.
Welchseln kann man das Nebenfach vielleicht mit einer Genehmigung. Allerdings hatte ich im Nebenfach (Mathematische Optimierung/Opeatations Research) meine beste Note.
Man kann sagen es liegt daran ob ich das Nebenfach wechselen kann (ohne das ich wer weiss viel nacharbeiten muss...) ob ich das Studium beenden kann.
Falls ich das gwechselt bekomme bald, habe ich deutlich mehr Antrieb wieder :)
(Ich hab bei Stochastik an Aufgabenblättern über 9 Stunden teilweise gearbeit bis 4 Uhr nachts dann. In mathematisch, naturwissenschaftlichen Fächern gibt es sehr viel auf pro Woche. 12 Stunden oder mehr an den wöchentlichen Hausaufgaben für eine Vorlesung ist durchaus nichts aussergewöhnliches.)
Ich will damit nur sagen es kein Studium was sich nebenher mal so machen lässt, aber das Hauptproblem liegt bei den Anwesenheitsregeln.


@21 "trichuris suis" Guten Appetit ;) Ok ich würde es sogar probieren (mit massiv Zähneputzen dannach, ich bin so ein Sauberkeitsfanatiker ;) )
Es kostet aber extrem viel Geld. Ich habe mal was von 4000!! Euro für die Behandlung gehört.
Deine Bekannten haben sie die Behandlung einer Studie das vielleicht gemacht?
Ich habe nichts an der Aorta scheinbar nur einen anderen Herzfehler.

@20 Interessante Idee. :)

Übrigends generell eine Anmerkung Informatik an der Uni ist mehr Mathematik als sonst was.
Die Hälfte der Zeit macht man Mathe und bei Informatik macht man oft mathematische Analysen also auch Mathe. Ich erwähne das nur für den Fall das jemamd sich für das Fach interessiert.

So und nun wenn man das alles liest, ist es klar warum ich die Frage nach Beruf schwierig finde. Die Antwort würde entweder kurz und komisch oder sehr langwierig.

Nehmen wir an ich hätte einen Job. Fragt ihr dann noch viel nach in solch einen Fall?

Danke für die vielen Beiträge
 
G

Gast

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  • #30
@21 Ich habe zum Glück nichts diese extreme Aortarisiko aber dafür einen Herzfehler.
 
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