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  • #31
FS, hier noch mal die #4 (auch #26)
Wenn solche Geschichten nicht bezahlt werden, warum machst du dann nicht etwas anderes was bezahlt wird? Zumindest als Werkstudent, solange dein Studium noch nicht abgeschlossen ist?
Oder Zeitarbeit - die haben angeblich sogar gerade einen Personalmangel weil die Wirtschaft wieder aufwärts geht und die meisten über Direktbewerbung erfolg haben.
OK, während des Studiums hat man noch Vorlesungen, das kann ein guter Grund sein.
Was du sicherlich können wirst ist Nachhilfeunterricht bis hin zum Abitur in Informatik und Mathematik. Das kannst du sogar privat machen und bekämst mehr dabei raus als an einem Institut.
Mein Ex hatte sich nebenher den ein oder anderen Rentner im Computerladen aufgegabelt, der da ahnungslos rumstand und denen dann daheim Computer und Software eingerichtet und die wegen Software und Hardware beraten, und in die ein oder andere Anwendung eingeführt. Da kam dann nebenher auch schon mal der ein oder andere Schein zustande.
Und manche bieten sowas offiziell professionell (und spezialisiert) an wenn Bedarf besteht, selbst dann wenn die aus einem ganz anderen Bereich kommen - als Nebenerwerbsselbständigkeit.
Was man nebenher mit Informatik noch machen kann solltest du aber besser wissen als "Fachinterner". Vielleicht auch mal drüber nachdenken, was potentielle "Kunden" (Rentner, Privatschüler, Unternehmen, Schulungswillige, ... ) alles an Problemen haben könnten und welche davon du lösen könntest und wo du gegebenenfalls noch durch Zusatzbildung aufstocken musst.
 
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  • #32
weitere Ergänzung von #4
Wenn du aktuell einen Job hättest, von dem du leben kannst (egal was für einer), dann würde mich persönlich weiter interessieren: (Es ginge dabei mehr um eine mögliche gemeinsame Lebensplanung und natürlich auch um Interesse an der Person)
- Wie stellst du dir deine Zukunft vor? (jeweils immer beruflich wie privat und nur für dich überlegen: wie integrierst du deine Krankheiten? Falls die Frage auftaucht)
- Was möchtest du noch erreichen?
- Wie wirst du das angehen?

An deiner Stelle würde ich mir vor allem überlegen, wie ich meine Zukunft plane, dass die Krankheit wenig Einfluss auf die eigene Erwerbsfähigkeit nimmt und natürlich auch wie ich mich zu verhalten habe (Ernährung / Behandlung / ...), damit die Krankheiten möglichst gut verläuft und möglichst wenig Einfluss haben wird. -> dein eigenes Work-Life-Balance entwerfen.
Wenn du mir darauf eine positive und realistische Antwort bieten könntest, dann wäre ich möglicherweise angetan.
(Kleine Anmerkung noch mal, ich bin die, die keine Kinder will. Die Wahrscheinlichkeit von 50% dürfte für viele Frauen trotzdem schon äußerst riskant sein. Für die kann ich nicht sprechen, aber ich anns mir denken worauf die außerdem rumreiten würden.
Ich bin auch die, die nicht allzuviel Wert drauf legt alles mögliche geboten zu bekommen)

Was mir gefallen würde:
- wenn du wirklich zukunftsträchtige Pläne hättest (müssen nicht riesengroß sein, muss man aber auch nicht kleiner halten als nicht nötig), die du tatsächlich angehst (wehe das ist nur Geschwätz oder zeitlich undefiniert!) und für die du dich bestmöglichst einsetzt.
- wenn du Pläne (und eine Idee über die konkrete Umsetzung) hättest, die die Gefahr eine Erwerbsunfähigkeit klein halten und noch besser - wenn die nebenbei auch noch den Aufbau eines finanziellen Polsters ermöglichen. (Polster für Notfälle, evtl Wohnungskauf oder Rente usw. - was dir da vorschwebt eben - das müssen dabei keine Millionen sein!)

Was ich mir an deiner Stelle noch überlegen würde, wenn du sowieso "Programmierer" bist - würde es sich lohnen, noch eine weitere Programmiersprache zu lernen, die (vor allem zukünftig) gefragt ist und die nicht so viele beherrschen. (Dinge,die grundsätzlich nicht bezahlt werden, davon wird es wohl viele Leute geben, die das auch machen können).
Und ob es damit auch Möglichkeiten gibt, deine Arbeit von zu Hause aus fortzusetzen, falls deine Krankheit ein Problem wird.

Das alles solltest du dir aber nicht nur bezüglich der Partnersuche überlegen, das ist allgemein für dich wichtig!
Du scheinst mir geistig nicht wirklich auf den Kopf gefallen zu sein, aber möglicherweise fehlt dir an der Einschätzung deiner selbst und anderer Menschen oder das gesamte Leben zu überblicken (war zumindest bei "meinem Informatiker" manchmal so und ich befürchte fast, dass es noch mehr Exemplare davon in dem Gebiet gibt :) ) und noch dazu kommst du mir recht zurückhaltend bis schüchtern vor -> Falls das stimmt, mache auch was für dein eigenes Selbstbewußtsein.
 
  • #33
@11 Mich würde interessieren, ob Sie selbst diese Kriterien, die sie von einem Mann erwarten auch erfüllen können. ?!

Lieber FS, Japanisch und sich für die Kultur zu interessieren ist gut, aber trotz Krankheit sollten Sie ihr Leben in den Griff bekommen und ihr Studium abschließen und dafür gibt es viele Möglichkeiten.
 
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  • #34
Weitere Ergänzung von #4

Zum Thema Studium:
- Wenn du das abgeschlossen hast, dann wird dir die Frage nach dem Beruf hoffentlich nicht mehr schwer fallen. "Ich bin Informatiker und habe mich spezialsiert im Bereich ... "
- Bis es aber soweit ist: Dir scheint nicht mehr viel zu fehlen bis zum Abschluss und bislang scheint es gut gelaufen zu sein. Du bist an einer Präsenzuni. Ich habe keine Ahnung, ob du es einfach weggesteckt hast, dass man dir wegen Fehlzeiten die Veranstaltungen nicht anerkannt hat, ich würde aber mal behaupten, dass du ein Sonderfall bist und nicht der "Normalstudent", auf den man ohne weiteres die geltenden Regeln übertragen sollte. Wenn die das nicht so sehen, würde ich mich nicht von der ersten Ablehnung zurückweisen lassen - vielleicht klappts doch noch.
Nimm persönlichen Kontakt auf zu den jeweiligen Dozenten / Verantwortlichen, erkläre denen deine Situation, weise sie am besten noch nach, stelle Härtefallanträge (was da eben alles möglich ist). Wenn die einen und das Schicksal persönlicher kennen und man womöglich noch positiv auffällt, entscheiden die möglicherweise auch anders für den Einzelfall.
Ansonsten – neues Nebenfach wählen wenn es geht.
Andernfalls – schauen, ob ich mich nicht in einem sehr artverwandten Studiengang einschreiben lassen und bisherige Leistungen anerkennen lassen kann, dass zumindest ein Bachelor zustande kommt, auf den man gegebenenfalls aufbauen kann wenn man will (Beispielsweise FU Hagen - PS: Beim Fernstudium gibts meines Wissens nach wenige Präsenzveranstaltungen wenn überhaupt - Krankheiten fallen da kaum ins Gewicht) oder an die FH wechseln und dort weitermachen (in BW ist das jedenfalls möglich, auch wenn es derselbe Studiengang dann dort ist)

- falls alle Stricke reißen sollten -> trotzdem Bewerbungen schreiben
ggf. noch Schulungen / Fortbildungen besuchen und die Bewerbungen beilegen, sich weitere Dinge selbst aneignen. (Dann bist du vielleicht kein Diplom-Informatiker o.ä., aber vielleicht Administrator, Programmierer, Webdesigner, ... ) oder was immer du dann auch arbeiten wirst laut Stellenbezeichnung. Berufserfahrung ist ja auch nicht so unwichtig und zählt.
 
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  • #35
Lieber Mit-Elite-Partner,

ich habe gestern an meinem ersten Tag hier die Fragen und Antworten auf Ihr Thema "quergelesen". Was mir im Magen liegt, dass sich hier manche der Mitglieder anmaßen, über Elite zu schreiben und dies gleich mit Leistungsfähigkeit verbinden. Dies ist ein typisches Spiegelbild unserer Gesellschaft.

Ich selbst habe seit einigen Jahren gesundheitliche Probleme. Damit hat man es schon schwer genug. Da ich aber ehrzeizig bin, habe ich fast immer versucht, zu arbeiten. Oft habe ich mir damit keinen Gefallen getan.

Sie selbst, und nur Sie selbst kennen sich am Besten und können wissen, was geht - und was nicht.

Lassen Sie sich von NIEMANDEN hier etwas vormachen oder vorschreiben.

Ich wünsche Ihnen alles Gute. [Mod.= Signaturen sind nicht gestattet!]
 
  • #36
Also ich glaube, Du schiebst die Krankheiten vor, um keinen Abschluß zu machen. Ein Mann sollte mit spätestens 30 seinen Berufsabschluß haben und soweit ich weiß hindert weder die eine noch die andere Krankheit Dich daran!

Ich glaube mitreden zu können, denn meine beste Freundin hat auch Marfan-Syndrom - sie ist glücklich mit einem sehr attraktiven Mann verheiratet, ist selbständige Tierärztin, hatte schon mal eine beginnende Netzhautablösung (ärztlicherseits wieder hingekriegt) und macht gern Weltreisen. So what?
So lange auf Deiner Uni ein Klo in der Nähe ist, sollte dann der Informatik-Abschluß machbar sein...

Konzentriere Deine Kräfte nicht auf ehrenamtliches, sondern auf die Vergrößerung Deiner Berufschancen. Selbst mit einem nicht abgeschlossenen Informatik-Studium läßt sich was anfangen in der freien Wirtschaft.
 
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  • #37
Lieber FS,

was das Problem deiner teilweise fehlenden Anwesenheit im Studium anbelangt: Warst du schon mal beim Schwerbehinderten-Beauftragten deiner Uni? Wenn nicht, würde ich dir das dringend empfehlen! Mit deinen krankheitsbedingten Beeinträchtigungen bekommst du auf jeden Fall sog. "Nachteilsausgleich", z.B. mehr Zeit, um das Studium zu absolvieren usw.
Menschen mit schwerwiegenden chronischen Krankheiten werden in Deutschland eigentlich in Schule, Ausbildung und Beruf sehr unterstützt und gefördert! Ich kann mir nicht vorstellen, dass es, bei deinen gravierenden Krankheiten, an den Fehlzeiten scheitern soll!

Abgesehen davon, dass es für dich gut und wichtig wäre, dein Studium abzuschließen, liest sich der Thread größtenteils, als ginge es um ein Job-Bewerbungsforum, nicht um Partnersuche!
Da Partnersuche im Internet tatsächlich besonders stark auf die "harten Fakten" einer Person abhebt, vermute ich, dass du, mit deinen "Makeln", mehr Chancen in der realen Welt hast. Dort kannst du nämlich mit deiner sympathischen Ausstrahlung, deinem Charme, deiner direkten Kommunikationsfähigkeit mehr punkten.
Auf jeden Fall, auch im Internet, kommt aber Offenheit immer sehr gut an! Die Karten recht bald offen auf den Tisch zu legen, ist sicher in deinem Fall das beste. Für eine Frau, die den perfekten, gesunden, erfolgreichen Mann sucht, kommst du sowieso niemals in Frage. Für die anderen ist ein offener Umgang mit Makeln eher beeindruckend und sympathisch!

w42
 
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  • #38
Vielen Dank für alle Antworten

@32 Hm sollte eigendlich gehen (wenn das mit dem Nebenfach bzw. Anwesenheit dort geklärt ist), Was Japanisch angeht seitdem ich mich mit Japanisch etc...beschäftige habe ich mehr Lebensfreude gewonnen.

@35 Danke für Deine Antwort. Es ist nett gemeint. Ich will Dich auch nicht kritisieren. Allerdings Da Du nicht die Situation kennst, kannst Du nicht wissen wie es im Extremfall ist. Wir reden wir nicht von wenig Blut. Das sind sehr starke Blutungen (Ein Esslöffel Blut pro Stuhlgang) wo sehr viele starke Medikamente genommen werden. Wer nimmt schon einfach mal 12-15 Tabletten pro Tag? Ich esse dann kaum noch was.
Zur Universität habe ich auch eine Fahrzeit (Bus, Bahn, nochmal Bus) von 45 min bis 70 min circa.
Jeder Arbeitnehmer würde damit krankgeschrieben aber die in dem Nebenfach interessiert das nicht, die halten sich einfach nicht an die Regeln. Ich werde einfach mich mal informieren ob das juristisch haltbar ist.
Klar 1-2 Wochen später ist es ja wieder so das auch wiederhingehen kann.
Es ist schön zu hören das es Deiner Freundin wieder besser geht und sie ein besseres Leben wieder hat. Ihr Alles Gute weiter.

@36 Danke. Ich werde das versuchen.

@33 Ich habe Kontakt zu den Dozenten aufgenommen, das interessiert den nicht wirklich.
Leider muss ich dort Scheine sowie eine Prüfung machen.
Für den ist der Fall so wer bei Ihnen das nicht machen kann der soll doch zu FU gehen.
Ich versuche erst mal das Nebenfach zu wechseln.
Mit der FU habe ich mir überlegt so als Notlösung. Mir fehlt ausser dem Nebenfach natürlich noch die 2 Prüfungen und die Diplomarbeit, ich müsste mich mal informieren was ich bei der FU Hagen machen müsste.

Mit den Fortbildungen ist eine gute Idee.
Programmieren kann ich. Da waere es möglich ja dort noch andere Programmiersprachen, API, etc....zu erlernen.
Dies sollte man geschickt auswählen. Es gibt Neuheiten die bleiben 18-36 Monate aktuell dannach kann man sein Wissen wieder vergessen weil es kaum noch gebraucht wird.
Ich werde schon etwas finden :)
 
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  • #39
die #4

Ein weiterer Hinweis noch - du weißt hoffentlich, dass es Berufsberatung, Karriere-Coaching und Bewerbungstrainings usw. gibt? (Da gibt es sogar Bücher dazu und Internetseiten, - muss man nicht alles kaufen und man kann man sicherlich auch vieles in Bibliotheken ausleihen oder per Fernleihe bestellen, wenn man keine Kurse/Workshops dazu besuchen kann/will)
-> Falls dir die Ideen auf dem Gebiet ausgehen sollten oder du nicht wissen solltest, wie man sich in solchen Situationen günstig verkauft.
Natürlich steht nicht überall dasselbe drin und es passt nicht alles 1:1 auf einen selber, aber eben nur mal zur Anregung und um eine Gefühl davon zu bekommen, wer überhaupt was von mir erwartet und wie man demjenigen das darstellt, dass man das erfüllen kann.
Kann nicht nur zweckerfüllend sein bei der Jobsuche, sondern verschafft nebenbei auch wieder ein bisschen mehr Selbstbewußtsein (wenn man sich damit richtig befasst).
Zieht doch ganz schön runter, wenn man sich nicht nur damit rumschlägt, was man alles für Probleme und Defizite und Wünsche hat, anstatt sich auch damit zu beschäftigen was man kann und wie man der entsprechenden Zielgruppe rüberbringt.

Und ach ja - was die Partnersuche anbelangt: Flirt-Ratgeber gibt es auch jede Menge auf Bereich, wie man sich da gut darstellen kann. Aber nicht nur im Sinne von "Wie komme ich schnellstmöglich an jemanden ran", sondern auch damit beschäftigen von "Wer bin ich", "was wünsche ich mir auf dem Gebiet", "wo finde ich jemanden, den sowas interessiert" , "was kann ich anbieten" und "wie bringe ich dem das rüber" usw.

Ja, ich weiß, der Mensch ist eine lebenslange Baustelle ... :) (der eine mehr, der andere weniger - aus welchen Gründen auch immer)
Aber das alles jetzt nur mal so als Gedankenansätze, wo man noch was herbekommen kann an Ideen wenn es mal wieder ins Stocken gerät.

Wichtig dabei: Lebensfreude nicht verlieren und dran bleiben ;)
 
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  • #40
@4 Vielen Dank für Deine Tipps und Anteilnahme.
 
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  • #41
Hallo, hier noch mal die #4
Ich hoffe du liest das hier noch.

Da du scheinbar doch noch einiges vor dir hast, wirst du sicher auch ab und zu die Gefahr laufen, das ein oder andere wieder aus den Augen zu verlieren oder nicht zu wissen, wie / was du zuerst anpacken solltest und damit unter Umständen wieder zu resignieren oder so manches beiseite legen.
Es gibt Techniken / Vorgehensweisen, wie man das verbessern oder verhindern kann.

Ich würde mir meine einzelnen Problembereiche und Lösungsideen jeweils schriftlich festhalten oder in anderer Form visualisieren und präsent halten, und mir immer wieder aufschreiben, wenn mir weitere Ideen dazu kommen, und natürlich auch was davon ich wie und wann angehen werde.

Wie man sowas für sich umsetzt und angeht, dazu wird es wohl verschiedene Möglichkeiten geben. Wer überhaupt keine Ahnung / Idee von sowas hat, der kann bei googel Suchbegriffe wie "Selbstmanagement" oder "Zielcoaching" eingeben.
Auch dazu gibt es Bücher, die man sicherlich ebenfalls ausleihen kann ;)
 
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  • #42
Hallo,

ich habe selber Morbus Crohn (eine andere chronische Darmerkrankung) und deshalb seit meinem 24. Lebensjahr einen künstlichen Darmausgang. Ich habe Elektrotechnik studiert und arbeite seit 12 Jahren in diesem Beruf. Leider muß ich vielen bisherigen Beiträgen wenig Verständnis, teilweise Ignoranz und auch Ahnungslosigkeit bezüglich Colitis ulcerosa bescheinigen. Das Problem des FS sind die Prüfungen. Jeglicher Streß kann mit einem Schub (Blutungen, Schmerzen, extreme Gewichtsabnahme, Fieber) begleitet sein. So einfach auf der faulen Haut ruht sich der FS nicht aus.

Meine Empfehlung: Suche Dir einen guten Gastroenterologen. Lasse Dir die volle Bandbreite der Medikamente vorstellen (v. a. Azathioprin!). Suche psychotherapeutische Hilfe, um mit Prüfungssituationen besser umzugehen. Setze Dein Studium (evtl. mit Sonderstudienplan) fort und bringe es zum Abschluß. Das Selbstbewußtsein durch diesen Abschluß und das Wissen, damit eigenes Geld zu verdienen, bringt Dich aus weiter in der Krankheitsbewältigung. Das Thema Frauen wird sich dann auch lösen, wenn wahrscheinlich auch nicht online. Eine Frau, die sieht, daß Du für eine potentielle Familie sorgen kannst, daß Du sympathisch und intelligent bist, wird Dich auch nicht gleich ablehnen wegen Deiner CU. Ich kann mich über den Erfolg bei Frauen nicht beklagen, aber so richtig interessant wurde ich erst nach Abschluß meines Studiums und der Aufnahme einer Arbeit. Eine Frau, die sich wirklich in Dich verliebt, kommt dann selbst mit Dingen wie einem Anus praeter naturalis zurecht. Und bedenke: Du mußt Dich nicht von (vermeintlich) Gesunden wie einen Gesunden beurteilen lassen. Du hast das Recht, Sonderwege zu gehen und langsamer zu leben.

Viel Glück!

m, 38
 
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  • #43
Hier ist der ursprüngliche Fragesteller.
Ich wollte mich mal melden um hier das Thema zum Abschluss zu bringen.
Ich nehme jetzt seid längeren in geringer Dosierung ein Antimetabolit (Mercaptopurin).
Dank diesem Chemotherapie Medikament geht es mir im Alltag wieder gut.

Allen denen es ähnlich wie mir geht wünsche ich gute Besserung.

Viele Grüsse aus Köln.
 
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