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Gast100

  • #1

Frage zum "Sugar-Daddy"- Konzept

Hallo Zusammen,

seit einiger Zeit sind ja nun auch diese Sugardating - Portale am Start. Dort wird ausdrücklich verwiesen, dass es sich nicht um Sex gegen Geld handelt.
Junge Damen wie auch gutsituierte Herren sprechen in ihren Profilen angeblich offen ihre Vorstellungen von einer gewünschten Begegnung aus...
Mich würde interessieren: Wenn es stimmt, dass dort nicht Sex gegen Geld der Deal ist, müssten sich doch im Prinzip überwiegend Damen dort aufhalten, die sich für ihre Gesellschaft inkl. jugendlich frischem Auftreten materiell belohnen lassen, als Deal dafür erhalten die gutsituierten Männer eine vorzeigbare Begelitung und Gesellschaft... oder sind das Affären, die sich bei gegenseitigem Gefallen eben entsprehcnend belohnen lassen (also im Prinzip doch für sexuelle Handlungen)
Ich möchte mit dieser Frage hier keinerlei Beleidigungen und Beschimpfungen etc. auslösen, sondern bitte ausschließlich um eine sachliche Diskussion, gerne auch Beiträge von Personen, die aus eigener Erfahrung schreiben können, es interessiert mich einfach, was konkret der Inhalt dieser Vereinbarungen, die dort getroffen werden, ist. Ist das überwiegend Machtgefälle und Abhängigkeiten, wenn teilweise Miete etc. bezahlt wird oder entstehen dort auch ernsthaft Beziehungen mit menschlichem Gehalt?
 
  • #2
Wenn es stimmt, dass dort nicht Sex gegen Geld der Deal ist,
Das schreiben sie in diesen Portalen rein, aber du glaubst doch nicht im Ernst, daß das auch nur in einem einzigen Fall zutreffen wird? Sie wollen sich damit einfach ein wenig gegen Prostitution abgrenzen, was aber kaum gelingen wird, weil es nämlich nichts anderes ist. Vielleicht mag sich ein alternder impotenter Mann mal nur was vortanzen lassen, aber alle anderen wollen Sex gegen Gegenleistung.
 
  • #3
Wer glaubt das in diesen Portalen Sex keine Rolle spielt der glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten. Natürlich wird das so geschrieben, weil man sich ansonsten ganz offiziell der Zuhälterei schuldigt macht.
Das Machtgefälle spielt eine Rolle und auf der Basis kommen keine Gleichberechtigten Beziehungen zustande. Also Lange Rede kurzer Sinn Sex gegen Materielles und vorgaukeln von "Gefühlen" kurzum Prostitution.
 
  • #4
Das scheint ein neues Konzept zu sein. Beim Überfliegen von zwei Portalen sehe ich, dass durchaus auch "Sugarmamas" und "Toyboys" adressiert werden.

Mir scheint das eher ein "Markt" zu sein, auf dem jeder etwas bieten kann. Weniger für Liebesbeziehungen als für einen Austausch, bei dem beide Vorteile haben. Bei Elitepartner regen sich speziell die Frauen auf, wenn sie von älteren Männern angesprochen werden, bei diesen Portalen scheint es das Konzept zu sein.
Finde ich gut, dann können die älteren Damen und Herren, die was jüngeres suchen, gezielt dorthin ausweichen. Ich persönlich glaube eh nicht, dass Beziehungen mit Altersunterschieden von 15+ oft auf Liebe basieren.

Eigentlich könnten die "Allerweltsbörsen" wie EP ja darauf reagieren, indem sie ganz gezielt nur Profile zeigen, die passen. Dan könnten Frauen ihr Profil für ältere Männer blockieren oder für zu viel Gewicht, zu wenig Einkommen, Bildung... Im Grunde genommen könnte man die gleichen Einschränkungen, die man bei der "Suche" eingeben kann doch auch zum Blockieren von Profilbesuchern nutzen. Ich fände das nicht schlecht.
 
  • #5
Nein, keine Beziehungen.
Für die meisten ist es ein Einstieg in die Prostitution. Schau dir die Hochglanz-Frauenprofile dort an. Ich hatte mich mal dort aus Spaß registriert und die Frauen wirkten alle wie Professionelle. Registrierung bzw. Kontaktaufnahme ist oftmals für Frauen nur möglich mit Vorlegung des Personalausweises und Steuernummer/Gewerbenummer. Was also schon dafür spricht, dass es sich um eine Art erotische Tätigkeit handelt. Das Problem ist einfach, es wird oftmals nicht öffentlich als Erotik deklariert, vermutlich um sich Ärger und Steuern zu sparen.

Und die Damen sind zwischen 18 und 25 aller höchstens.. Also mit 30 bist du viel zu alt.

Selbstverständlich wird das offiziell so verkauft, dass es nicht um Sex geht. Kann nur anraten: Glaub bitte nicht alles, was man dir auf dem Markt andrehen möchte!

Was will denn eine frische knackige Frau von 20 Jahren mit einem 60 jährigen, der sich eine Frau erkaufen muss und derart widerlich, uninteressant und unattraktiv ist? Die Männer dort sind auch nicht so schön und interessant, wie auf der Front-Page, sondern wirken langweilig und arrogant. Die Männerprofile sind meist leer. Statt einem Gesicht als Profilbild sieht man eher ein Auto. Es geht hier klar nicht ums Kennenlernen, sondern um harte Geschäfte.

Tendenz: Finger weg, wenn du keine Karriere als Vor-Prostituierte starten willst. Ich könnte mir auch gut vorstellen, hinter dem einen oder anderen Wohlhabenden steckt ein Zuhälter, der sich Frauen mit einfach fließendem Geld gefügig machen will.
 
  • #6
Wenn es stimmt, dass dort nicht Sex gegen Geld der Deal ist, müssten sich doch im Prinzip überwiegend Damen dort aufhalten, die sich für ihre Gesellschaft inkl. jugendlich frischem Auftreten materiell belohnen lassen, als Deal dafür erhalten die gutsituierten Männer eine vorzeigbare Begelitung und Gesellschaft... oder sind das Affären, die sich bei gegenseitigem Gefallen eben entsprehcnend belohnen lassen (also im Prinzip doch für sexuelle Handlungen)
Ohne sexuelle Handlungen würde das Konzept bestimmt nicht funktionieren. Welcher ältere, alleinstehende Mann möchte denn eine jüngere Frau nur zum Vorzeigen in der Gesellschaft, und würde dafür auch noch materiell was springen lassen? Ha ha. Und welche Frau, die vorwiegend eine Affäre mit gegenseitiger Sympathie sucht, würde statt auf eine normale Online Dating Seite/App, auf so ein Sugar Daddy Portal gehen?
Ganz klar ist das eine Art Prostitution Light. So hübsch verpackt mit schönen Modewörtern und Lifestyle Phrasen. Dass da zwischenmenschlich was ganz Wertvolles entstehen kann, halte ich für so realistisch wie den Film "Pretty Woman".
 
  • #7
als Deal dafür erhalten die gutsituierten Männer eine vorzeigbare Begelitung und Gesellschaft
Daß ein älterer Mann eine 20-jährige als vorzeigbare Gesellschaft braucht, halte ich für einen Mythos. In jeder auch nur ein bißchen gepflegten Gesellschaft wird er mit einer erkennbar bezahlten Frau nur Kopfschütteln und Mitleid, oder auch Entsetzen und Widerwillen ernten, aber doch niemals Bewunderung!
 
  • #8
Diese Leute (M+F) haben mehr Geld und mehr Einkommen als der Durchschnitt. Und damit einen anderen Lebensstil.

Sie entscheiden, ob und wen sie als Partner/in haben wollen. Und ermöglichen Demjenigen durch ihr Geld, an ihrem Lebensstil dabei zu sein. Dafür erwarten sie Loyalität und Gefälligkeiten als Gegenleistung. Das kann bis zu sexuellem Verlangen gehen. Oder gar dem Wunsch nach Heirat.

So können sich die jungen Begehrten entscheiden, ob sie dieses "Geschäft" eingehen wollen ? An dessen Leben teilhaben - aber zu dessen Bedingungen.

Dabei gibt es keine genaue Aufrechnung von Geld oder Leistungen contra Gegenleistungen. Sondern Beide erteilen dem Anderen ein Pauschal-Paket.

Wobei der Einen nicht unbedingt Geld zahlt, sondern soviele Leistungen für den Anderen, mit seinem Geld. Und dabei egoistisch bestimmt, ob und was er bezahlt. z.B. er/sie bezahlt dem Andere/n nur diese Kleidung, die ihm am Andere/n gefällt. Ob sie ihm/ihr selber gefällt, interessiert dabei nicht.

Wenn der Eine z.B. eine Reise nach ..... machen will, dann kauft er auch ein Flugticket für seine Begleitung. Aber die Begleitung muß dann mitreisen. Dafür wird ihr diese Reise ermöglicht.

Das kann man auch als pauschale Prostitution betrachten. Immer seinem "Freier/in zu Willen. Denn dafür zahlt er/sie ja das Alles.
oder entstehen dort auch ernsthaft Beziehungen mit menschlichem Gehalt?
DIe Zahlenden glauben, sich damit echte Zuneigung und Liebe verschaffen zu können. Die Begünstigten können das leisten oder vorgaukeln, um dabei sein zu können. Können sie dabei aber nicht überzeugen, können sie jederzeit verstoßen werden. Dann ist Alles vorbei.
 
  • #9
Ich bekam als junger Mann das Angebot eines homosexuellen "Sugar-Daddy" aus Deutschland.

Mit ihm zusammen leben + wohnen in den USA. Dafür in seinen
persönlichen Belangen (Schriftkram, Rechnungen, etc.) als persönlicher Sekretär zu Diensten sein. Ihn aber auch privat begleiten, und ihm sexuell zugeneigt sein.

Er bezahlte mir Anreise, Aufenthalt und Rückreise zu seinem Kurhotel in Österreich. Aber er merkte, dass ich nicht homosexuell war, und ihm nicht zugeneigt. Daher war ich für ihn nicht passend. Aber er blieb höflich und taktvoll.

Sehr merkwürdig: Er behauptete, bereits in den USA zu leben. Zeigte mir aber keine persönlichen Fotos von seinem Haus oder Umgebung dort. Sondern nur Fotos eines Hauses aus einem amerikanischen Immobilienkatalog. Also könnte das bereits eine Lüge sein.

Für die ersten sechs Monate bekäme ich dort kein Gehalt. Sondern mit meiner kostenlosen Arbeit würde ich mein Flugticket in die USA ableisten. Ich vermute, auch meine Lebenshaltungskosten dort.

d.h. der/die Begünstigte kann sich dabei wirtschaftlich in totale Abhängigkeit begeben. Was für ihn/sie der Druck erhöht, seinem Zahler/in zu Willen zu sein.
 
  • #10
Ein Bekannter von mir ist dort seit Jahren angemeldet: Ende 40, unattraktiv, aber verbal Typ "coole Sau" und Bandmanager. Der koordiniert die dates so, dass er etwa jeden zweiten Tag "frische hat" und dazwischen einigermaßen beständige Affären über ein paar Wochen, denn seine Erfahrung zeigt, dass die Frauen meist nicht beim ersten Treffen zum Sex bereit sind. Er sagt: "Manche nehmen Geld, viele aber nicht. Sie wollen aber natürlich entsprechend eingeladen werden." Von der einen, mit der er dann eine Affäre hatte, weiß ich, dass sie sich dann alles mögliche bezahlen ließ. Z. B. kam da: "Schatz, ich muss unbedingt zum Friseur, ich brauche mal wieder neue Extensions. Kannst du mir Geld geben?" So etwas ist dann irgendwann Usus. Übrigens: er nennt seine dates nicht mehr beim Vornamen, wenn er extern über sie spricht, sondern bezeichnet sie nur noch mit Ländernamen, aus denen sie kommen.... Abfälliger geht es kaum.

Laut seinen Angaben sind da aber auch ein paar ältere Frauen dabei (zwischen 30 und 40). Sein Kumpel, gut situiert, aber auch extrem unattraktiv und neurotisch, schleppt da auch alles ab. Diese Frauen seien aber auch nicht ungebildet. Man fragt sich wirklich, was da schief läuft....
 
  • #11
Daß ein älterer Mann eine 20-jährige als vorzeigbare Gesellschaft braucht, halte ich für einen Mythos. In jeder auch nur ein bißchen gepflegten Gesellschaft wird er mit einer erkennbar bezahlten Frau nur Kopfschütteln und Mitleid, oder auch Entsetzen und Widerwillen ernten, aber doch niemals Bewunderung!
Da bin ich auch sehr sicher.

Ich selbst war mit Anfang 40 in der Midlifecrisis und stand auf Männer um die 30, einige auch deutlich jünger, die ich sehr leicht abkriegte, weil ich mich im BDSM-Umfeld bewegte und man als dominante Frau die freie Auswahl unter den zahlenmäßig stark überzähligen submissiven Männern hat.
Damals war ich sehr stolz, wenn ich mit einem attraktiven, 15 Jahre jüngeren Mann essen ging, aber heute, da mein Verstand zurückgekehrt ist, bin ich sehr sicher, dass mich niemand bewunderte oder beneidete, sondern dass das alle lächerlich, peinlich und traurig fanden.
Ich denke, dass ich heute, wenn ich mit meinem gleichaltrigen Freund unterwegs bin, mehr Wohlwollen ernte, denn wir gehen sehr liebevoll miteinander um und das ist es sicher, das meinesgleichen als erstrebenswert empfindet.

Wenn ich heute ältere Leute mit deutlich jüngeren Partnern sehe, drängt sich mir, wie ganz sicher den meisten Menschen der Gedanke an den Deal auf und das ist nicht beneidenswert, sondern arm.

w 49
 
  • #12
Ich praktiziere das seit 3 Jahren. Es dauert lange bis man eine entsprechende Frau findet, nicht nur fürs Bett. Ich suche allerdings bzw antworte auf Privatanzeigen. Die Frauen sind meist Studentinnen. Das Alter zwischen 23 und 33. Ich habe damit angefangen weil ich als "nur" getrennter Mann keine neue Beziehung finden konnte, auch nach 3 Jahren nicht.. Ich habe ab und an ein schönes Date (Berlin, München Hamburg). Da lerne ich auch immer wieder neue und schöne Städte kennen. Ich treffe mich immer solange mit der gleichen Frau wie es eben geht. Nach dem Studium wollen viele dann verständlicher Weise keine solchen Dates mehr. Von den Kosten her ist es ganz verschieden. Mir ist nur nach Dates mit Übernachtung. Wenn man(n) lange gnug sucht findet man da auch Dates mit vernünftigen Preisvorstellungen. Reich bin ich nicht aber es geht mir gut. Ein weiterer sehr grosser Vorteil. Ich konnte ich sexuell wahnsinnig ausleben, nicht mit der Menge der Damen, ist auch nicht nötig, sondern mit meinen Wünschen. In einer vorherigen Beziehung (25 Jahre lang) hätte ich mich niemals getraut so offen zu sein. Mit den Dates ist es so, wenn ein Wunsch nicht gefällt, dann nicht, weiteres Problem ist das aber dann nicht. Vom Alter her sind mir "ältere" Frauen um die 30-35 lieber, sie sind nur nicht einfach zu finden aber man(n) findet sie. Zur Zeit treffe ich mich mit einer 36jährigen allein erziehenden Frau welche den Zustupf gut brauchen kann. Ich mag die Ausnahme sein aber je jünger desto lieber gilt bei mir nicht. Es ist nur einfach eine Jüngere Frau zu finden, wir wissen alle warum, Shopping ;-)
 
  • #13
Lustig, das Konzept verwenden Menschenhändler, um arme Frauen aus Osteuropa, Afrika, etc. nach Deutschland zu verschleppen. Die landen dann sehr schnell auf dem Straßenstrich. Will man es jetzt gleich mit deutschen Frauen versuchen?

Ich wünsche viel Spaß & Erfolg...
 
  • #14
Letztlich mal knallhart formuliert: wie viele Beziehungen bleiben eigentlich nur noch bestehen, weil die Trennung "finanziell nicht drin" ist? Wie viele (meist Frauen) sind finanziell (vom Mann) abhängig, weil sie sich den Lebensstil alleine nicht leisten könnten? Wie oft lese ich hier was von "Absicherung" und finanziellen Gründen für Beziehungen und Ehen? Von der selbstverständlichen Erwartung, dass das Einkommen auf ein Konto gehört und beide Anspruch auf die Hälfte haben, unabhängig von dem, was sie einzahlen. Von klarem "Updating" von Frauen, das letztlich auch nur finanzielle Gründe hat.
Wenn ich hier die "Ansprüche" mitlese, dann denke ich manchmal, klar geregelte Prostitution oder eben so eine "Sugar"-Beziehung sind ehrlicher als das, was in vielen Beziehungen subtil abläuft. So "lohnt" sich das ganze wenigstens richtig und wird offen ausgesprochen.
Der klare Weg ist, eine Ausbildung und einen Beruf zu wählen, mit denen man dann "auf Augenhöhe" und unabhängig ist. Das ist aber vielen zu anstrengend.
 
  • #15
Na letztendlich ist es ja so, dass es viele Frauen gibt, die ihre Schönheit eben dazu nutzen wollen, einen gut situierten Mann zu finden, um dann ein bequemes Leben zu haben - wenig Arbeit, viel Luxus.
Die Herren haben dann ein vorzeigbares hübsches junges Weib und demonstrieren damit nach außen ihren Erfolg: "Seht her - ich bin 50, aber meine Frau ist 27 und knackig - ich kann es mir leisten, ich bin ein Held!" ... und die doofen anderen Herren zollen dem Sugar Daddy dann Bewunderung.
Männer sind recht einfach.
Ich glaube nicht, dass es eine Beziehung ist mit wirklicher aufrichtiger Liebe, eher denke ich, dass die junge Frau eine gewisse Bewunderung und Respekt vor ihrem Sugar Daddy hat, auch Dankbarkeit - sie genießt das Leben bei und mit ihm, Liebe ist es natürlich nicht, aber diesen Männern ist das egal, ob die Frau, mit der sie zusammen sind, sie liebt - Hauptsache jung und hübsch.

Ehrlich gesagt glaube ich, dass man in so einer Beziehung oft sehr einsam ist, weil man ja keinen Soulmate hat, keinen Menschen, mit dem man wirklich seine Gedanken, Ängste, Sorgen und Wünsche teilen kann. Jeder spielt eine Rolle und man weiß nie wirklich, was der Andere wirklich denkt und fühlt.
 
  • #16
Ich halte diese Portale für eine sehr ehrliche Sache, jeder bekommt was er möchte, es gibt keine Verlierer sondern nur Gewinner, wenn man mal die moralsauren Frauen in den Frühen 40igern die mit ihrem abgebrannten Ex-Ehemann gerade um das bisschen Geld streiten müssen, was er ihnen laut Gesetz für eine "gleichberechtigte" Ehe zahlen muss.
Für die Frauen ist das der Eintritt in eine Welt die ihnen aufgrund ihrer Abstammung und Fähigkeiten niemals zuteil geworden wäre und die Männer bekommen Frauen um die sie andere Männer beneiden und die ihnen helfen im Ansehen und Respekt der anderen Männer zu steigen, eine klassische Win-Win-Situation.
Natürlich ist das Prostitution in ihrem eigentlichen Sinne aber ist das so viel anders als die klassiche Ehe wo sie zu Hause bleibt und er das Geld nach Hause bringt? Ich denke nicht, das eine könnte man als Edelprostitution verkaufen und das andere als Armenprostitution aber ansonsten sind die Unterschiede nicht sehr groß.

Damals war ich sehr stolz, wenn ich mit einem attraktiven, 15 Jahre jüngeren Mann essen ging, aber heute, da mein Verstand zurückgekehrt ist, bin ich sehr sicher, dass mich niemand bewunderte oder beneidete, sondern dass das alle lächerlich, peinlich und traurig fanden.
Das ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen - die einen werden von ihren Geschlechtsgenossen bewundert und respektiert für das was sie tun und die andern halt nicht. Liegt vermutlich daran, dass Männer wissen wie schwer es ist sich eine Jüngere zu angeln und sie deshalb die Anstrengung des Anderen zu schätzen wissen.
 
  • #17
Nein, keine Beziehungen.
Für die meisten ist es ein Einstieg in die Prostitution. ... Registrierung bzw. Kontaktaufnahme ist oftmals für Frauen nur möglich mit Vorlegung des Personalausweises und Steuernummer/Gewerbenummer.
Und die Damen sind zwischen 18 und 25 aller höchstens.. Also mit 30 bist du viel zu alt.
Was für ein Unsinn! Was sich manche Foristinnen zusammenphantasieren ist immer wieder für einen Lacher gut.

Ich hatte mich einmal auf so einer Plattform angemeldet, weil eine Bekannte befürchtete, dass sich ihr frisch geschiedener Vater dort herumtreibt. Die Anmeldeformalitäten waren, zumindest für Frauen, keine anderen als hier im Frorum. Also (anonyme) Email-Adresse und ein Fantasiename! Sich jünger zu machen war auch kein Problem.

Den gesuchten Herrn habe ich nicht entdeckt. Dafür gab es viele ältere Herrschaften (40+), die mir gerne mein Promotionsstudium in Philosohie und Geschichte finanziert hätten.
Die Angebote reichten von "Taschengeld" und Teilhabe am gehobenen Lebensstil des Herrn bis hin zu einer montlichen Apanage, die es mir ermöglicht hätte, meinen Job im Call-Center aufzugeben.

Ich war selten so froh, dass ich etwas vernüftiges studiert habe und deshalb nach dem Examen problemlos eine bezahlte Promotionsstelle finden konnte. Die Herren waren alle entweder äußerst unattraktiv oder hatten ein reichlich gestörtes Frauenbild.

Die angemeldeten Damen waren, anders als behauptet, nicht alle blutjung, sondern durchaus auch schon über 40, schließlich gab es dort ja auch Herren über 60 auf der Pirsch!
 
  • #18
Ich habe tatsächlich über eine solche Seite meinen Freund gefunden; dort stand jedoch laut Seitenbetreiber nicht der finanzielle Faktor im Fokus, sondern lediglich der Altersunterschied, aber dazu später mehr.

Da sich unser Altersunterschied im sozial akzeptierten Rahmen (zwölf Jahre) bewegt, hätte es auch auf jeder anderen Seite geschehen können. Mir persönlich ging es nie darum, einen finanziell potenten Mann zu treffen, ich hatte lediglich Lust, jemanden mit einem Altersabstand von 10 bis 15 Jahren kennenzulernen.
Wir führen eine ganz normale, wunderbare und verbindliche Beziehung, aber das steht hier wohl kaum zur Debatte.

Unsere Erfahrungen sind jedoch durchweg desaströs. Mein Freund - der getrost als finanziell mehr als gutgestellt bezeichnet werden kann, sehr attraktiv und intelligent ist- wurde durchweg von Golddingern ohne Not angeschrieben, ich von alten Männern, die mit ihrer Mitgliedschaft ein Anrecht auf Geschlechtsverkehr mit jungen Frauen erworben zu haben wähnten. Einer (um die 50) sagte mir doch ernsthaft, mit meinen 24 Jahren sei ich ihm eigentlich schon viel zu alt, er suche eine 18jährige.
Wir haben einander gefunden, sind wahnsinnig glücklich miteinander und haben unsere Profile noch bei unserem ersten Date gelöscht. Dafür haben wir nun eine Menge Spass, wann immer wir an das Horrorkabinett zurückdenken.

Alles in allem: Ich würde es nicht empfehlen, außer du bist tatsächlich finanziell so gut gestellt oder so attraktiv, dass es dich nicht stört, für einen Grundbetrag mit einer jungen Frau auszugehen oder sie auch ohne Goldgräberabsichten auf dich fliegt.
 
  • #19
Ich habe den Eindruck, dass die Gesellschaft zu unkritisch mit diesen Phänomenen wie "Sugardaddy", Prostitution, Frauenimport etc. umgeht. Ich glaube, dass das auf lange Sicht nicht gesund und dem sozialen Zusammenhalt abträglich ist, wenn die engsten (Liebes-)Beziehungen dermaßen ökonomisch geprägt sind.

Das geht in dieser Form auch weit über das klassische "der Mann sollte auch Versorgerqualitäten haben" bzw. "die Frau sollte gut aussehen" hinaus. Das ist ein kultureller Rückschritt im Geschlechterverhältnis, quasi der rollback der Frauenemanzipation. Partner und Beziehungen werden austauschbar. Es ist von Anfang an eine Geschäfts- und Machtbeziehung und der schwächere Part hat das Nachsehen, und zwar beide: Männer wie Frauen: Mann wenn die ökonomische Potenz nicht mehr reicht, Frau wenn die Schönheit nicht mehr reicht.

Und der Mangel an gesellschaftlicher Ächtung dieser Auswüchse hat Auswirkungen auf normale Beziehungen. Das betrifft die Eheleute, wo der Mann nach der Schwangerschaft keinen Bock mehr auf die übergewichtige Frau hat und lieber in den Puff geht genauso wie das Paar, wo die Frau dies und jenes an (finanziellem) Engagement erwartet und Affairen startet in der Hoffnung auf den potenten Ritter.

Ich bin gegen ein übermäßiges Moralisieren und Prostitution und Fremdgehen etc. kommt vor. Ich bin aber auch dagegen, das quasi mit einem Schulterzucken abzutun bzw. mit einer alles-egal-Haltung.
 
  • #20
Natürlich ist das Prostitution in ihrem eigentlichen Sinne aber ist das so viel anders als die klassische Ehe wo sie zu Hause bleibt und er das Geld nach Hause bringt?
Na ich denke schon, dass das etwas ganz anderes ist, denn in der klassischen Ehe wird schon auch geheiratet, weil man sich liebt und die Frau bleibt heutzutage nicht mehr zuhause - es sei denn, es kommen Kinder - da muss man sich ein Konzept zurechtlegen und meist wollen die Männer gar nicht wirklich finanzielle Einbußen und zuhause bleiben. Also machts eben die Frau. Da arbeiten dann ja beide und da kann man ja dann auch nicht von Prostitution reden!? Die Frauen in meinem Freundeskreis arbeiten so zu 70% alle mindestens Teilzeit, und die, die zuhause bleiben, kümmern sich nun auch nicht um ihr Beautyprogramm und um sich selbst, sondern um Kinder, Haus und Garten und bekochen den Mann am Abend - davon will eine Frau in einer Sugardaddy-Beziehung nichts wissen - die will dann nen Gärtner, eine täglich-Putzfrau, geht zum Friseur, Yoga, Kosmetik und will abends möglichst auch lieber essen gehen statt abends zu kochen.
In so einer Sugardaddybeziehung will die (junge) Frau auch in der Regel nicht unbedingt Kinder, man kommt auch nicht zum Zweck der Familiengründung zusammen, sondern der Deal ist "junges Fleisch gegen Cash", wobei der Mann schon neben dem Geld auch eine gewisse Attraktivität haben muss - von wenigen Ausnahmen abgesehen.
Und es muss schon viel Geld sein, ein Haus, ein eigenes Auto und wenig Arbeit sind schon Grundvoraussetzung fürs junge Ding. Ihr Hauptaufgabe besteht darin, attraktiv zu sein, damit verbringt sie dann auch den Großteil des Tages.
Wers mag?
Mich würde das ja als Mann wahnsinnig machen :)
 
R

rosenmann

  • #21
Das ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen - die einen werden von ihren Geschlechtsgenossen bewundert und respektiert für das was sie tun und die andern halt nicht.
...
Wer sagt das? Ich und meine Jungs sehen das nicht so. Neulich erst gesehen, älterer, dem Anschein nach gut situierter Herr mit deutlich jüngerer Frau samt Kind. Wir beobachteten die beiden ein Weilchen.
Einstimmiger Kommentar: Da hat er, der er Kohle hat, sich ne Jüngere geangelt, ob sie ihn wohl liebt?

Also Neid oder Bewunderung verspüre ich dafür nicht. Gleichwohl finde ich es aber in Ordnung, warum müssen alle immer irgendwas dazu meinen? Wenn zwei Menschen das so möchten ist das doch gut.

Wie schon geschrieben wurde, manchmal sind faire Absprachen in dieser Form besser als eine Ehe, die, wenn überhaupt, nach Außen glücklich ist und in Wirklichkeit nur aus Routine besteht und aus gewissen Abhängigkeiten heraus nicht geschieden wird.
 
  • #22
... und die doofen anderen Herren zollen dem Sugar Daddy dann Bewunderung.
Männer sind recht einfach.
Ich glaube nicht, dass es eine Beziehung ist mit wirklicher aufrichtiger Liebe,
Sind Frauen da irgendwie anders und weniger "einfach" gestrickt? Wie viele "Cappucchino-Mütter" geniessen denn auch nur den sorgenfreien Alltag, weil der Mann dafür sorgt? Werden nicht die "Sugarbabes" unter sich genauso damit angeben, was sie bekommen? Manche Frauen schauen auf Status, manche Männer auf Aussehen. Und ich würde die Damen so pauschal auch mal für eher ziemlich doof halten, aber das ist meine Sicht aufs Leben...

Um Liebe geht es bei dem Thema nicht. Beide haben etwas anzubieten, das wechselseitig passt. Heraus kommt weniger eine Liebesbeziehung als eine andere Form von sozialer Beziehung. Legitim, und es muss ja nicht jeder so leben.
 
  • #23
Ich habe den Eindruck, dass die Gesellschaft zu unkritisch mit diesen Phänomenen wie "Sugardaddy", Prostitution, Frauenimport etc. umgeht. Ich glaube, dass das auf lange Sicht nicht gesund und dem sozialen Zusammenhalt abträglich ist, wenn die engsten (Liebes-)Beziehungen dermaßen ökonomisch geprägt sind.
Ja, diesem Beitrag möchte ich gern applaudieren.
Mich ärgert es zudem, wenn hier unterstellt wird, zumeist Frauen hätten es sowieso primär aufs Geld abgesehen und es käme quasi auf dasselbe raus, sich eine Prostituierte/Escort/etc. zu finanzieren.

Ich erinnere all die fleissigen Aufrechner: Auch heute noch besteht der Gender Pay Gap. Auch heute noch erleiden Frauen den Karriereknick, wenn sie Mutter werden - nicht ihre Männer. Auch heute noch wird von Frauen erwartet, mehr Kinderbetreuung zu leisten - wie sie das hinkriegen sollen, neben der Wahrung ihrer finanziellen Unabhängigkeit, wird nicht erläutert. Zudem machen sie nebst Job dann noch die meiste Hausarbeit. Das vergisst man gerne, denn das wäre dem Selbstmitleid abträglich.
 
  • #24
Für die Frauen ist das der Eintritt in eine Welt die ihnen aufgrund ihrer Abstammung und Fähigkeiten niemals zuteil geworden wäre und die Männer bekommen Frauen um die sie andere Männer beneiden und die ihnen helfen im Ansehen und Respekt der anderen Männer zu steigen, eine klassische Win-Win-Situation.
Natürlich ist das Prostitution in ihrem eigentlichen Sinne aber ist das so viel anders als die klassiche Ehe wo sie zu Hause bleibt und er das Geld nach Hause bringt?...
Das ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen - die einen werden von ihren Geschlechtsgenossen bewundert und respektiert für das was sie tun und die andern halt nicht. Liegt vermutlich daran, dass Männer wissen wie schwer es ist sich eine Jüngere zu angeln und sie deshalb die Anstrengung des Anderen zu schätzen wissen.
Genau das bezweifle ich, dass diese Männer von den anderen gleichaltrigen Männern bewundert werden! Solange die Geschlechtsgenossen nichts wissen, wie er sich diese junge Frau geangelt hat, mag das stimmen.

Wenn der Mann auf die Frage der neugierigen Männer und Freunde, wo er denn diese hübsche junge Frau kennen gelernt hat, antwortet in einem Restaurant, dann ist ihm vermutlich der Neid und die Eifersucht gesichert.

Aber sollte die Wahrheit, wo sich die beiden kennen gelernt haben, ans Tageslicht kommen, so wird kein intelligenter und integrer Mann, ihn bewundern und beneiden, sondern belächeln und bemitleiden. Dann wird allen schlagartig klar, dass das nur ein geschäftliches Deal ist - materieller Wohlstand und Versorgung gegen Sex und Jugendlichkeit. Insbesondere wenn es auch gut situierte Männer sind, die genau das gleiche tun könnten: sich auf solchen Portalen eine junge Frau angeln, wird ihre Bewunderung in Mitleid umschlagen, weil er sie nicht durch seine Intelligenz, Persönlichkeit und Wortwitz für sich gewinnen konnte!
 
  • #25
Wir können uns es übrigens durch unsere Größe überhaupt nicht erlauben Frauen weniger zu bezahlen als Männer, da würde die HR und BR überhaupt nicht mitmachen.

Also mal schön bei der Wahrheit bleiben ;)
Lieber Rene,
Dass es in deinem Unternehmen gerecht ist mit dem Lohn, finde ich sehr schön. Es macht mich allerdings noch nicht zu einer Lügnerin bezüglich der Argumente, die ich aufgelistet habe.
Letztlich mag ich auch nicht für alle Frauen und deren Absichten gerade stehen müssen. Unter Generalverdacht zu stehen, macht keinen Spass. Ich kann also nur für mich reden: Mich von einem Mann "versorgen" zu lassen, finde ich aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage ohnehin eine hübsche Utopie, die ich ungefähr so ernsthaft verfolge wie eine Karriere als Raumfahrerin. Wichtiger ist jedoch, dass ich eine faire Beziehung in allen Belangen möchte. Die Männer, die mir gefallen, sind üblicherweise gleich (oder weniger) verdienende Sozial-/Geisteswissenschaftler und wir sind uns einig, dass Einladen etc. gegenseitig ist. Daher verletzt und ärgert es mich, wenn eine Sugar-Daddy-Quatschbeziehung mit Dating verglichen wird, als seien Frauen generell auf Geld aus.
 
  • #26
Von den 6 Frauen haben 4 abgesagt - Grund war die hohe Reisebereitschaft ...
Ich will es mal positiv ausdrücken: Frauen sind erheblich schlauer, was die Work-Life-Balance angeht. Das, was die Männer mehr bekommen, ist hart erarbeitet. Das sehen die Frauen aber nicht, sie möchten schlicht gleiches Geld für den formal gleichen Job. Auch Männer werden nicht gleich bezahlt überall da, wo es leistungsabhängige Bestandteile gibt.

...nicht erlauben Frauen weniger zu bezahlen als Männer, da würde die HR und BR überhaupt nicht mitmachen
Manche Frauen erwarten auch in Beziehungen, dass der Mann mehr bezahlt, einfach weil sie Frau sind. Im Beruf wird nach Leistung bezahlt. Arbeitgeber sind nicht dafür zuständig, Nachteile durch Familie oder Kinder auszugleichen. Obdie Allgemeinheit dafür zuständig wäre, ist eine ganz andere Frage.
 
  • #27
Wenn der Mann auf die Frage der neugierigen Männer und Freunde, wo er denn diese hübsche junge Frau kennen gelernt hat, antwortet in einem Restaurant, dann ist ihm vermutlich der Neid und die Eifersucht gesichert.

Aber sollte die Wahrheit, wo sich die beiden kennen gelernt haben, ans Tageslicht kommen, so wird kein intelligenter und integrer Mann, ihn bewundern und beneiden, sondern belächeln und bemitleiden. Dann wird allen schlagartig klar, dass das nur ein geschäftliches Deal ist - materieller Wohlstand und Versorgung gegen Sex und Jugendlichkeit. Insbesondere wenn es auch gut situierte Männer sind, die genau das gleiche tun könnten: sich auf solchen Portalen eine junge Frau angeln, wird ihre Bewunderung in Mitleid umschlagen, weil er sie nicht durch seine Intelligenz, Persönlichkeit und Wortwitz für sich gewinnen konnte!

Ich will keine Bewunderung, ich will Sex mit einer tollen und jungen Frau. Was meine Kollegen denken ist mir nicht wirklich wichtig. Ich schleppe sie aber auch nicht durch die Stadt zum vorzeigen. Es gibt wunderbaren Zimmerservice und sind wird dennoch mal in der Stadt brauchen wir ja nicht verliebt zu tun, sind wir ja auch nicht ;-)
 
W

wahlmünchner

  • #28
Liegt vermutlich daran, dass Männer wissen wie schwer es ist sich eine Jüngere zu angeln und sie deshalb die Anstrengung des Anderen zu schätzen wissen.
ich kenne genug Männer, die es total peinlich finden, wenn einer eine viel jüngere Frau hat...und ihre Freunde finden den alten Mann sowieso peinlich.
Mal abgesehen davon kenne ich nun von einigen durch Erzählungen die Schattenseiten:
--->unterschiedliche Bedürfnisse. Der alte Trottel wie er wieder unlustig in der Disco rumsteht mit den jungen Damen. Die junge Frau wie sich langweilt bei einem Treffen mit seinen Freunden und verzweifelt versucht bei den Gesprächen mitzuhalten..
Und dann das unterschiedliche Ruhebedürfnis, das Unverständnis beim Musikgeschmack, im Urlaub.. usw..
Kenne persönlich niemanden der im Nachhinein dieser Konstellation nachtrauerte
 
  • #29
ich kenne genug Männer, die es total peinlich finden, wenn einer eine viel jüngere Frau hat...und ihre Freunde finden den alten Mann sowieso peinlich.
Das ist halt der Unterschied zwischen Männern und Frauen - Männer interessiert die Meinung anderer kaum, Frauen hingegen sind ihr sklavisch erlegen. Darum können Männer in der Gesellschaft auch freier agieren, nämlich einfach deshalb, weil sie sich nicht selbst im Weg stehen. Bei einer Frau ist der erste Gedanke "Was denkt der andere über mich"", bei einem Mann "Was nützt es mir".
Abgesehen davon finden auch viele einen Ferrari peinlich - jedenfalls solange sie sich den nicht selbst leisten können. Wenn sie dann doch einmal die Möglichkeit haben einen zu fahren, dann ändert sich ihre Meinung radikal.

Und dann das unterschiedliche Ruhebedürfnis, das Unverständnis beim Musikgeschmack, im Urlaub.. usw..
Ich kenne genügend Paare wo der Altersunterschied 20 oder mehr Jahre beträgt. Da gibt es solche Probleme kaum - das sind alles Kleinigkeiten und eine junge Frau kann dir so viel mehr geben als eine alte Frau die verbittert ob ihrer vergangenen Schönheit und Jugend ist.
 
  • #30
Wenn beide so leben wollen und das Sugarbabe erwachsen ist, sollte man das nicht verurteilen. Erstrebenswert finde ich das für keine Seite, der eine muss sich gespieltes Interesse erkaufen, die andere verkauft sich. Es stimmt, dass man gern die schönste Frau an seiner Seite hat. Das heißt aber nicht, dass es die jüngste ist. Eine Frau, die altersmäßig die Tochter sein könnte, ist eher nicht vorzeigbar - von den fehlenden Eigenschaften, die man von einer richtigen Partnerin erwartet - in der Konstellation aber sicher nicht abgefragt werden - ganz zu schweigen.