• #1

Frau ist immer schuld - obwohl sie nur eine Beziehung wollte?!

Unzählige Fragen hatten wir hier von Frauen, welche sich in einen Mann verliebt und sich nichts sehnlicher gewünscht haben als mit ihm eine dauerhafte Partnerschaft aufzubauen oder sogar den Lebenspartner zu finden.

Ich meine nicht Frauen, welche mit ONS oder Affären nur ihre Sexualität ausleben, sondern Frauen, welche sich Zeit gelassen haben, um sich gegenseitig besser kennenzulernen und eine dauerhafte Beziehung einzugehen, wie ein Statement aus einem Parallelthread verdeutlicht:
Mir ist so etwas tatsächlich schon mal passiert. Wochenlange Gespräche, Händchenhalten, Liebesschwüre etc., ich dachte der Typ hat einen guten Charakter. Dann irgendwann der erste Sex und kurz danach hat er sich aus dem Staub gemacht. Auf den hätte ich gerne verzichtet.
So ist sie zu einem weiteren Mann gekommen, den sie am liebsten nie kennengelernt hätte. [...] Aber auch Frauen, die beim 1. Date Sex hatten, wollten eine Beziehung und nie nur Sex!

Vielen Männern geht es oft nur um Spass und sexuelle Befriedigung. Es interessiert sie auch nicht, was die Frau sich wünscht und wie sie sich fühlt. Sie wird - einmal oder mehrmals - benutzt und knallhart abserviert! Keiner setzt sich hin und hört ihr zu, wie oft sie schon enttäuscht und verletzt wurde. (Die verständnisvollen Männer sollen sich nicht angesprochen fühlen). Die Frau wollte nur eine Partnerschaft und trägt noch dazu die alleinige Schuld an ihrer ungewollten Anzahl Sexualpartner.

Ist sie immer selber schuld, wenn es nicht zur Partnerschaft kommt? Warum macht nur sie alles falsch? Warum wird fast immer pauschal und allgemein geurteilt und nicht von Fall zu Fall differenziert? Warum sind wir Frauen nicht solidarischer und verständnisvoller untereinander? Auch Meinungen von Männern sind willkommen.
 
  • #2
So ist sie zu einem weiteren Mann gekommen, den sie am liebsten nie kennengelernt hätte.
Ja, so etwas kann passieren. Entweder war der Typ wirklich ein super Schauspieler oder aber die Menschenkenntnis der betroffenen Dame war nicht ausreichend oder aber die Dame war vor lauter Verliebtheit etwas blind oder eine Mischung aus allem in irgendwelchen Anteilen.

Vielen Männern geht es oft nur um Spass und sexuelle Befriedigung. Es interessiert sie auch nicht, was die Frau sich wünscht und wie sie sich fühlt.
Auf etliche Männer wird das zutreffen, aber ob es auf viele zutrifft? Ich habe nicht so ein schlechtes Bild von Männern und erlebe in meinem erweiterten Bekanntenkreis durchaus sehr viele Männer mit Sehnsucht nach vollwertiger Partnerschaft.

Keiner setzt sich hin und hört ihr zu, wie oft sie schon enttäuscht und verletzt wurde.
Wer genau sollte zuhören? Die Mutter, die beste Freundin oder ein vertrauter Kumpel würden das sicherlich bieten, aber irgendwelche Dritten wohl eher nicht. Wäre auch nicht ratsam, oder? Also ich verstehe nicht, was Du uns mit diesem Satz sagen wolltest.

Die Frau wollte nur eine Partnerschaft und trägt noch dazu die alleinige Schuld an ihrer ungewollten Anzahl Sexualpartner.
Mit Schuld führst Du jetzt einen moralischen Begriff ein, reden wir doch erst einmal lieber von Verantwortung und Ursache. Ja, natürlich muss jeder sein eigenes Handeln verantworten und natürlich kann jeder auf Betrüger hereinfallen. In letzterem Falle würde dann sicherlich jeder dem Betrüger die Schuld geben, falls das jemanden interessierte.

Ist sie immer selber schuld, wenn es nicht zur Partnerschaft kommt? Warum macht nur sie alles falsch?
Nein, die uralte Regel sagt: Zum Frieden braucht man zwei, zum Krieg nur einen. Nichtsdestotrotz ist Partnerwahl eben ein aktives, eigenes Handeln -- man wählt jemanden und die Wahl kann ein Fehler sein oder auch nicht. Wer vorsichtiger wählt, die bessere Menschenkenntnis hat, weniger gefühlsumnebelt agiert und mehr auf Kompatibilität achtet, der wird seltener Fehler machen. Wer sich von seinen Gefühlen hinreißen lässt, seinen Kopf ausschaltet, der wird öfter Fehler machen und muss für diese dann natürlich auch einstehen.

Warum wird fast immer pauschal und allgemein geurteilt und nicht von Fall zu Fall differenziert?
Falls das ein Vorwurf an das Forum sein soll, dann ist das schlichtweg unverschämt. Wer allgemeine Frage stellt, der bekommt auch allgemeine Antworten und wer einen konkreten Fall detailliert schildert, er bekommt natürlich auch eine konkrete, individuelle Antwort unter Berücksichtigung aller genannten Aspekte.
 
  • #3
Warum sind wir Frauen nicht solidarischer und verständnisvoller untereinander?
Ich zum Beispiel gebe ehrliche Antworten und rede Tacheles. Ich betreibe keine Gefühlsduselei und ich rede auch nicht Frauen nach dem Mund, nur weil sie zufällig auch Frau sind. Solidarität klingt bei Dir so, als ob man anstatt neutral und objektiv zu sein, parteiisch für Frauen sein soll, nur weil man selbst eine Frau ist. Das wäre doch wohl falsch.

Ehrlich, neutral und objektiv -- aber doch bitte kein Geschlechterkampf und keine Heuchelei.
 
  • #4
Ja, so etwas kann passieren. Entweder war der Typ wirklich ein super Schauspieler oder aber die Menschenkenntnis der betroffenen Dame war nicht ausreichend oder aber die Dame war vor lauter Verliebtheit etwas blind oder eine Mischung aus allem in irgendwelchen Anteilen..
So ist es! Meistens wollen die Frauen, die irgendwann mit dem Beziehungskandidaten Sex hatten auch eine feste Partnerschaft. Also eine Beziehung mit Sex und nicht Sex ohne Beziehung, wie sehr viele Single Männer anstreben.
Auf etliche Männer wird das zutreffen, aber ob es auf viele zutrifft? Ich habe nicht so ein schlechtes Bild von Männern und erlebe in meinem erweiterten Bekanntenkreis durchaus sehr viele Männer mit Sehnsucht nach vollwertiger Partnerschaft.
Nun besonders Männer, die eine langjährige gescheiterte Beziehung oder Ehe hinter sich haben in der zuletzt die Sexualität gar nicht mehr ausgelebt wurde (manchmal jahrelang nicht mehr) sind wie hungrige Wölfe und wollen den in der Ehe vorenthaltenen Sex, nachholen. Das kannst auch du nicht leugnen. Sie suchen sich Singlefrauen mit Beziehungsabsichten aus und verhalten sich so glaubhaft ihnen gegenüber, dass die Frauen tatsächlich darauf reinfallen.
Wer vorsichtiger wählt, die bessere Menschenkenntnis hat, weniger gefühlsumnebelt agiert und mehr auf Kompatibilität achtet, der wird seltener Fehler machen. Wer sich von seinen Gefühlen hinreißen lässt, seinen Kopf ausschaltet, der wird öfter Fehler machen und muss für diese dann natürlich auch einstehen.
Hmmm... genau das ist ein Trugschluss. Selbst wenn die Frau, das Verhalten des Mannes neutral und scharf beobachtet, kann das jeder Frau passieren. Wir beide sind nicht davor gefeit auf einen Mann zu treffen, der in Wirklichkeit uns wählt, bis viell. eine andere - für ihn bessere - kommt. Wenn wir glauben endlich den passenden zu uns kompatiblen Partner gefunden zu haben, kann er sich nach der rosa-roten Phase aus dem Staub machen, weil ihm plötzlich in den Sinn kommt, dass er doch etwas anderes möchte. Egal wie vernünftig und klug sich eine Frau bei der Wahl verhält, kann sie trotzdem auf die Nase fallen.
 
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  • #5
Die Frau wollte nur eine Partnerschaft und trägt noch dazu die alleinige Schuld an ihrer ungewollten Anzahl Sexualpartner.
Passiert das einmal dann ist dadurch die Anzahl der Sexualpartner ja nicht gleich zu einer problematischen Anzahl gewachsen und auch bei zwei mal nicht.
Passiert das einer Frau ständig und sie hatte deshalb eine sehr große Anzahl an Sexualpartnern dann wiederum muss sie sich schon die Frage gefallen lassen wieso sie denn immer wieder auf denselben Typ Mann herein fällt. Irgendeinen Grund muss es ja dafür geben wo doch die meisten Frauen in ihrem gesamten Leben nicht auf einen einzigen solchen Mann hereinfallen.
 
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  • #6
KLar ist jede Frau schuld, die auf einen miesen Mann drauf reinfällt, umgkehrt natürlich auch! Man ist immer selber schuld, der eine Zeigefinger geht eben einmal immer zu einem selbst, falls man reif, erwachsen, erfahren, bereit ist zu lernen und sehr bewußt das Leben lebt! Fehler sind eben dazu da, dass man daraus lernt! Ohne Fehler geht das Leben nicht! Was für eine däm....Frage! m/40
 
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  • #7
Keiner setzt sich hin und hört ihr zu, wie oft sie schon enttäuscht und verletzt wurde. (Die verständnisvollen Männer sollen sich nicht angesprochen fühlen).

Ach, schreib doch nicht so was, bitte. Ich habe ihr zugehört und dachte, die arme Frau, so eine Enttäuschung, sie wird wohl etwas Zeit brauchen, bis sie wieder jemandem vertrauen kann. Und was soll ich sagen, sie zeigte seeehr deutliche Zeichen von Mißtrauen, über die ich generös hinwegsah, weil ich ja den Grund zu kennen glaubte.

Tatsächlich hätte ich sie schütteln sollen und ihr klipp und klar sagen, daß sie das gefälligst lassen soll, weil es keinen Grund gibt, mir zu mißtrauen. Das hätte sie als männlich empfunden, gestand sie mir später.
 
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  • #8
Ich sehe es so, dass vieles im Leben Lernerfahrungen sind.
Auch und gerade die Menschen, die uns begegnen, die uns anziehen, in die wir uns verlieben.
Wenn ich feste Werte habe, und stabil bin, Versuchungen nicht zu erliegen, dazu zu lernen, aus dem was ich in Erziehung, Familien/Freundeskreis sehe-dann kann nicht so viel negatives passieren.
Habe ich es in der Kindheit nicht so gut gelernt, z.b. kein intaktes Elternhaus , Scheidung, viel Streit, Unaufmerksamkeit , und oder Abwertung der Kinder,das kann und werde ich nachholen müssen.Ich mache eben Fehler , und lerne daraus.-
Oft ist das schmerzlich, ich brauche Hilfe, um das bewältigen zu können.Freunde, Familie, Vertrauenspersonen, Therapeuten.-
Bei mir war es so, und ich konnte vieles,was ich negativ, gerade auch in meinem Verhalten fand,ändern Ändern kann ich nur mich selbst..Allerdings sind diese Dinge: Co- Abhängigkeit, Helfersyndrom, geringes Selbstbewusstsein, zu sehr Lieben, und sich in Beziehungen begeben, die nicht gut sind, das alles sind verdammt mächtige Muster.
Was mir hilft, ist auch das Erkennen, ich muss nicht immer einen Partner haben-ich habe gerade etliche Probleme zu bewältigen, dabei lasse ich mir kompetent helfen, und wenn ich dies schaffen kann,habe ich einen grossen Erfolg erzielt!
Danach werde ich in der Lage sein,wenn ich den entsprechenden Mann treffe, wo auch immer, eine etwas bessere Beziehung/Liebe zu geben , und zu erhalten!
Notwendig ist dazu eigene Bereitschaft/Geduld/Vertrauen in sich und andere, letztlich in den Fluss des Lebens-wie es nun mal ist.

w51 <MOD: Bitte keine Signaturen über genau diese Angabe hinaus!>
 
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  • #9
Auch was zur Solidarität gesagt wurde, stimme ich zu.
Es ist so, wenn ein Mann erkennbar eine Partnerin hat, dann bin ich nicht solidarisch mit dieser anderen Frau,wenn ich mich mit ihm treffe, Sex habe....ganz schwierig ist Betrug, d.h. der Mann sagt mir das nicht, sondern weicht aus.Da hilft nur ganz gut auf die eigene innere Stimme zu hören.
Kann das sein , was mir da erzählt wird, und warum nehme ich so viel hin, was mir nicht passt?
Immer hat das mit mir zu tun, meiner Biographie, einem Muster, das so lang wiederholt wird,bis ich es erkenne und überwinde letztendlich.Die Chance zur Umkehr gibt es immer!
Ob es Tage, Monate, oder Jahre dauert.Die Trauer danach erfüllt ihren Zweck, muss sein-sonst wird das Muster bald wiederholt.Ich habe festgestellt, ich fang bei mir an-
Respekt und Achtung vor mir, und meinen Grenzen.
Ich verzeihe mir Fehler, will diese unerfüllbaren Ideale aufgeben,nicht mehr perfekt sein wollen.
Dann habe ich mir gegenüber eine andere Haltung , und nach aussen eine positivere Haltung.
Dazu gehört für mich sehr stark :nicht vergleichen.
Ich bin ich einzigartig, und andere sind anders. Suche Freunde, die zu mir passen, nehme sie als Vorbild, in dem , was sie besser können.-Sage Ihnen das auch mal angemessen.
Aber ich will nicht vergleichen und schon gar nicht ins Negative:Ich wäre besser, schöner, klüger.
Das ist falsch und bringt nur Negatives.So entsteht keine Solidarität!

w51 <MOD: Bitte keine Signaturen über genau diese Angabe hinaus!>
 
  • #10
[...] Sex ohne Beziehung, wie sehr viele Single Männer anstreben.

Sofern mit "sehr viele" "anteilig sehr viele" gemeint sein sollte hätte ich diese Behauptung gern gut belegt, ansonsten halte ich sie nämlich, mit Verlaub, für eine ziemliche Unterstellung und Frechheit.

Ganz abgesehen davon gibt es das Ganze sicher auch in ähnlicher Weise (und ähnlicher Größenordnung was die Anzahl der Fälle angeht) andersherum, er will eine Beziehung und sie ggf. nur Sex.

Hmmm... genau das ist ein Trugschluss. Selbst wenn die Frau, das Verhalten des Mannes neutral und scharf beobachtet, kann das jeder Frau passieren.

Natürlich kann das passieren, Frauen wie Männern, alt wie jung. Die Frage ist nur: Wie oft passiert das wirklich, wenn man eine Beziehung mit einer angemessenen kritischen Distanz und einer gesunden Portion Misstrauen angeht und nicht völlig gefühlsduselig und blind? So furchtbar viele wirklich gute Schauspieler und Lügner gibt es nicht, meist sind die Vorboten dessen was da noch kommen wird mehr als deutlich. Bei vielen der entsprechenden hier disktuierten Geschichten gehen gleich die ersten drei Antwortbeiträge auf die Punkte ein, an denen sie oder er hätte gewarnt sein sollen, und das nicht nur, weil es sich hinterher leichter diskutiert, sondern auch, weil sie ziemlich offensichtlich waren und sind.

Wenn man völlig naiv vertraut, wenn man gleich nach drei eMails jede kritische Distanz aufgibt, wenn man alle Alarmsignale nicht wahrhaben will, wenn man guten Freunden Eifersucht unterstellt weil sie einen warnen, dann wird man halt im Zweifel enttäuscht werden, in der Liebe ebenso wie im restlichen Leben auch.

Der Wesentliche Unterschied zwischen Männern und Frauen ist eher nicht, dass die einen häufiger als die anderen an der Nase herum geführt werden, sondern, wenn es denn überhaupt einen gibt, eher, wie sie hinterher damit umgehen.
 
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  • #11
Ganz einfach,wie in einem anderen Thread zu lesen ist,die wenigsten Frauen möchten einen netten Mann!Somit muß Frau sich nicht wundern,sie wählt einfach die falschen Männer aus und jammert lieber hinterher.
Ich sage einmal so,der Mann der früher immer nett war,weckte bei Frauen kein Interesse und kam nie zum "Zug".Die Damen bevorzugten den wilden Macho,bis sie sich ausgenutzt vorkamen und dazu gelernt haben.Das gleiche passierte mit dem netten Mann,er lernte dazu und merkte,daß man/n als nicht nette Erscheinung die Damenwelt erobert,wie langfristig steht da hinten an.
Beide Geschlechter schauen nur auf die momentane Befriedigung,Frau möchte Sex mit Macho und Mann ist Macho mit Sex-ansonsten würde der nette(langweilige) Mann von neben an doch die größeren Chancen haben.Aber dem ist nicht so,stattdessen jammert man über das eigene unvermögen den Partner zukunftsorientiert zu wählen! Die genossene Zeit im nachhinein schlecht zu machen,ist weit verbreitet und dies gerade bei Frauen.Gewinnen kann man nur wenn man auch in die Lostrommel greift,der eine hat mehr und der andere weniger Nieten(ist halt so),aber beide haben die gleiche Chance zum Hauptgewinn.Das ist für beide Geschlechter gleich,die Nieten ziehen nicht nur die Damen aus dem Lostopf!

m49
 
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  • #12
Ist sie immer selber schuld, wenn es nicht zur Partnerschaft kommt? Warum macht nur sie alles falsch? Warum wird fast immer pauschal und allgemein geurteilt und nicht von Fall zu Fall differenziert? Warum sind wir Frauen nicht solidarischer und verständnisvoller untereinander?

1. Die Frau ist trägt natürlich ein bisschen schuld daran. Denn wäre sie härter gwesen, hätte dem Mann entschiedener auf den Zahn gefühlt und minimale Zeichen beachtet, hätte sie dieses Erlebnis nicht gehabt.
Derselbe Mann, der das schwache Weibchen abserviert, wird zum gefügigen Gentleman, sobald er auf eine ihm überlegene Frau trifft, die er attraktiv findet.

2. Die Pauschalurteile kommen gerne von Personen, denen es an Reife fehlt, ihren Anteil an gescheiterten Beziehungen einzugestehen. Das Forum hier ist zudem ein Schmelztiegel für Pauschalisierungen. Um zu differenzieren, bräuchte man Videoaufzeichungen oder detaillierte Schilderungen der Fälle.

3. Frauen sind zunächst Konkurrentinnen. Nur gute Freundinnen trösten und sprechen die unangenehme Wahrheit aus, aus der frau wirklich lernen kann (siehe 1).
 
  • #13
Das ist das Risiko, wenn man Gefühle investieren will. Die Frauen müssen auch damit rechnen, daß der Mann nur Sex wollte. Und die Männer müssen eher mit Absagen von Frauen rechnen, z.B. wegen deren Ansprüchen an Männer/Partner.

Für einen Mann ist es schwierig es zu verstehen, wenn die Frau beim kennenlernen relativ schnell Sex will. Geht es ihr nur um Sex, oder will sie sich damit attraktiver machen ?
Ich würde so eine Frau nicht verurteilen, sondern im Gegenteil dafür sogar bewundern.
Auch ich würde nach dem Sex eine Beziehung wünschen und erwarten, anstatt "fort gejagt" zu werden.
 
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  • #14
Hier wird die Zahl der vergangenen Sexualpartner manchmal etwas apodiktisch und isoliert diskutiert. Wenn so etwas ein oder zwei Mal einer Frau passiert ist: So what? Darüber hat sich m.W. kaum jemand echophiert.

Anders ist es, wenn es immer wieder passiert. Dann stellt sich schon die Frage nach dem Urteilsvermögen und nach möglichen anderen Gründen.

Aber die eigentliche Diskussion ging und geht doch um etwas anders gelagerte Fälle: Affärenfrauen, solche, die einfach mal so einen ONS geniessen (können, wollen, ...) usw. Das ist vorliegend gar nicht zutreffend.

Also nochmals:
So what?
 
  • #15
Hier wird die Zahl der vergangenen Sexualpartner manchmal etwas apodiktisch und isoliert diskutiert. Wenn so etwas ein oder zwei Mal einer Frau passiert ist: So what? Darüber hat sich m.W. kaum jemand echophiert. Anders ist es, wenn es immer wieder passiert. Dann stellt sich schon die Frage nach dem Urteilsvermögen und nach möglichen anderen Gründen.
Genau das ist der erste entscheidende Punkt: Jeder macht mal Fehler, jeder hat gescheiterte Beziehungen -- aber nicht jeder fällt immer wieder darauf herein. Die von Mandoline postulierten "vielen unverschuldeten Sexualpartner" häufen sich bei der überwältigenden Mehrheit eben nicht an, sondern es bleibt bei ein paar wenigen Erfahrungen. Sehr viele Frauen fallen sogar nie auf solche Typen rein, sondern merken das rechtzeitig. Hier müssen sich die Frauen, denen das regelmäßig passiert, schon mal an die eigene Nase fassen!
 
  • #16
Hmmm... genau das ist ein Trugschluss. Selbst wenn die Frau, das Verhalten des Mannes neutral und scharf beobachtet, kann das jeder Frau passieren.
Mandoline, Du hast ein echtes Problem mit dem Denken in Wahrscheinlichkeiten und mit Logik. Das merke ich in jeder Diskussion.

Natürlich kann es jeder Frau passieren, auch mir. Aber die Wahrscheinlichkeit oder das Risiko, dass es passiert, hängen eben stark von Menschenkenntnis, Beobachtungsgabe, Empathie, vorsichtiger schrittweiser Anbahnung und Wertlegen auf ein hohes Maß an Kompatbilität ab.

Mir persönlich ist es noch nie passiert, dass ich mich auf einen solchen Kerl eingelassen habe. Ich habe es immer rechtzeitig gemerkt, wenn solche Typen Interesse gezeigt haben. Gleichfalls kenne ich viele Freundinnen, die auch vernünftig agieren und denen es auch noch nie passiert ist, und ich habe auch etliche Freundinnen, denen es passiert ist -- und weißt Du was, Mandoline, dieses "Schicksal" passt in all diesen Fällen auch zum Gesamtauftreten, also vernunftorientiert vs. gefühlsduselig, wie formbar und gutgläubig, wie Macho-Blender-begeistert, wie schnell rosa-rot vernebelt, wie romantisch, wie sexbereit die Frauen sind.

Aber wohlgemerkt, es kann theoretisch jeder Frau mal passieren, dass sie sich täuscht -- aber die Chancen sind schon drastisch unterschiedlich, dass das in der Praxis passiert. Nicht umsonst passiert es vielen Fraue nie im Leben und einigen anderen dagegen sehr oft. Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass das reiner Zufall ist?

Egal wie vernünftig und klug sich eine Frau bei der Wahl verhält, kann sie trotzdem auf die Nase fallen.
Ja, aber mit stark unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit! Ich hoffe, dass Du das verstehen wirst. Das Denken in Wahrscheinlichkeiten ist einfach unablässig für eine zielführende Diskussion.
 
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  • #17
Natürlich kann das passieren, Frauen wie Männern, alt wie jung. Die Frage ist nur: Wie oft passiert das wirklich [..] So furchtbar viele wirklich gute Schauspieler und Lügner gibt es nicht

Das sehe ich auch so. Kein Mann nimmt einer Frau übel, wenn sie einmal auf einen Mann mit schauspielerischem Talent hereingefallen ist, der sich nach dem Sex dann vom Acker machte. Passiert es aber immer wieder, kann durchaus ein unbewußtes Fehlverhalten der Grund sein, und sei es nur dergestalt, daß sie die ehrlichen und treuen Männer irgendwie ausmustert.

Ich bin einer von denen, und ich wurde meiner Treue halber ausgemustert. Wie das zuging? Nun, die Frau sagte beim Kennenlernen, sie sei noch nicht frei, werde sich aber von ihrem Partner trennen, weil der sie enttäuscht habe. Also wartete ich, bis die Trennung vollzogen ist, denn Treue geht immer beide etwas an. Mir gefiel es sogar, daß sie trotz Enttäuschung nicht warm wechseln wollte.

Sie aber dachte, für ihre Treue sei sie ganz allein zuständig, ein Mann verhielte sich einer gebundenen Frau gegenüber genauso wie einer ungebundenen. Deshalb sagte sie mir auch nichts von der vollzogenen Trennung, fühlte sich einfach nur frei, und fertig. Natürlich rührte ich sie weiterhin nicht an. Und so wurde aus mir ein erotischer Langweiler, den sie nicht wollte.

Wäre mir ihre Treue sch...egal gewesen, hätte sie sich ganz sicher nicht über Langeweile zu beklagen brauchen. Das nenne ich „die treuen Männer wegfiltern und die Affärensucher behalten”.
 
G

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  • #18
Zu 16 , das verstehe ich nicht-das könnte ein Kommunikationsproblem gewesen sein-oder?

Im Rückblick, sehe ich es, die unproblematischen Männer, die nicht Macho, auf die ein , oder anders schwierig waren ....hab ich sehr lang nicht beachtet.-
Wohl Kontakt gehabt, auch offen mit Ihnen geredet. Aber an Heiraten, oder unkomplizierten Männern war mein Interesse reduziert. Als Freunde zum Ausgehen, oder Urlaub machen ja- weiter nein.---Reizlos-
Das war ein Abschnitt meines Lebens , der beendet ist-und für den ich Lehrgeld bis heute zahle...
das ist für ehrliche,anständige Männer zwar keinTrost--etwas links liegen gelassen zu werden.
Sie sollten bleiben wie sie sind, sie sind o.k. , nicht die Machos!Und sicher finden sie die passende Partnerin!
w 51 Jahre
 
  • #19
Falls das ein Vorwurf an das Forum sein soll, dann ist das schlichtweg unverschämt. Wer allgemeine Frage stellt, der bekommt auch allgemeine Antworten und wer einen konkreten Fall detailliert schildert, er bekommt natürlich auch eine konkrete, individuelle Antwort unter Berücksichtigung aller genannten Aspekte.
Ob man das als Vorwurf auffasst oder nicht sei jedem selbst überlassen. Doch mir fiel das sehr oft auf. Meistens wird den Frauen die Schuld in die Schuhe geschoben und den Männern die Absolution erteilt. Und dabei wette ich, dass 90% der Frauen, welche mit dem Beziehungskandidaten sich auf körperliche Intimitäten eingelassen haben, eine feste und dauerhafte Partnerschaft wollten.

Männer und Frauen gehen dabei nicht immer von den gleichen Motivationen aus: Frau will Beziehung - Mann will Sex. Im Grunde genommen, wird die Sehnsucht, das Bedürfnis der Frauen nach einer emotionalen Bindung und ihren Wunsch nach einem Partner von vielen Männern ausgenutzt - sehr geschickt sogar. Eine Frau muss mindestens einmal auf die Nase fallen, um das zu erkennen - eben dass sie nur als kostenlose Prostituierte dienen musste.
Wer genau sollte zuhören? (...) Wäre auch nicht ratsam, oder? Also ich verstehe nicht, was Du uns mit diesem Satz sagen wolltest.
Das wird dann relevant, wenn der Date-Partner die Frau fragt, wie viele Partner sie vor ihm hatte. Nennt sie die richtige Zahl, wird sie vom Mann als Schl*** bezeichnet und abgelehnt, obwohl sie selber meistens sexuell benutzt wurde und gar nicht so viele Partner haben wollte. Wenn z.B. dem zukünftigen Partner wichtig ist, dass seine neue Partnerin nur max. 3 Liebespartner hatte, dann lehnt er sie ab, wenn sie 5 hatte. Das wäre unfair, denn er würde sie "bestrafen", obwohl mancher Ex-Partner, sie selber verlassen hat. Fair, human und verständnisvoll wäre es, wenn der neue Mann, ihr zuhören würde, wie es dazu gekommen ist, statt sie zu verurteilen. Es wird einfach gnadenlos abgeurteilt - egal ob die Frau nur Sex oder Partnerschaft wollte.

Genau das vermisse ich mehrheitlich im Forum und so besehen ist das tatsächlich ein Vorwurf, der sich nur an die richtet, die nicht genauer hinschauen wollen. Ob wir Frauen nicht damit den Männern in die Hände spielen?
 
  • #20
Im Grunde genommen, wird die Sehnsucht, das Bedürfnis der Frauen nach einer emotionalen Bindung und ihren Wunsch nach einem Partner von vielen Männern ausgenutzt - sehr geschickt sogar.
So geschickt nun auch wieder nicht, da sehr viele Frauen es ja nun doch rechtzeitig merken. Wie ich oben schon gesagt haben, es hat viel mit Menschenkenntnis, Empathie, Kompatibilität zu tun, ob eine Frau auf so etwas hereinfällt und vorallem ob so etwas gehäuft passiert.

obwohl sie selber meistens sexuell benutzt wurde und gar nicht so viele Partner haben wollte.
Nun, es geht wohl in erster Linie um die Fakten, also durch wieviele Hände sie gegangen ist. Ob sie das nun gewollt hat oder nicht, dürfte für jemanden, den das einfach stört, viele Vorgänger zu haben, ziemlich egal sein.

Wenn z.B. dem zukünftigen Partner wichtig ist, dass seine neue Partnerin nur max. 3 Liebespartner hatte, dann lehnt er sie ab, wenn sie 5 hatte. Das wäre unfair, denn er würde sie "bestrafen", obwohl mancher Ex-Partner, sie selber verlassen hat.
So eine exkate Angabe wie "3 gehen, 5 gehen nicht" hat hier meiner Meinung nach noch kein einziger Mann im Forum geäußert (und auch keine Frau). Solche unrealistischen Fälle bringen die Diskussion nicht weiter.

Das Argument der Fairness verstehe ich nicht: Zählen Sexualkontakte nicht mit, wenn sich hinterher der Partner trennt? Soll ich nur die Partner zählen, von denen ich mich getrennt habe? Das ist ja eine bizarre Idee!

Ich glaube, die zentralen Gefühle gegen "viele Vorgänger" handeln von Beliebigkeit, von Verlust des Besonderen der Intimität, von der Degradierung liebevoller Sexualität zur bloßen Freizeitgestaltung. Es geht um Ablehnung von Affären, ONS und Sex ohne Gefühlen. Desweiteren geht es außerdem möglicherweise auch um ständige Kurzbeziehungen und vermutbare Beziehungsunfähigkeit, wenn jemand nie längere Beziehungen hatte, aber durchaus etliche misslungene Versuche.

Ich suche einen Partner, der Sexualität nur in Partnerschaften auslebt, der keine ONS oder Affären hatte, der seinen bisherigen Sexualpartnerinnen Gefühle entgegenbrachte und echte Beziehungen gelebt hat. Davon mögen einige ein paar Jahre gehalten haben, einige vielleicht nur Monate, es mag ein paar Jahre mal Single gewesen sein. Das sind für mich normale, bodenständigi, anständige Lebensweisen und ob er dann 3, 5 oder 7 Partnerinnen hatte, ist unwichtig. Wenn er aber 15 Partnerinnen hatte, dann dürfte das nicht mit meinen oben genannten Vorstellungen vereinbar sein -- und das merke ich nicht an konkreten Zahlen (die ohnehin nicht ausgetauscht werden), sondern am Gesamteindruck der Beziehungsdetails, über die man durchaus spricht.
 
  • #21
Ich suche einen Partner, der Sexualität nur in Partnerschaften auslebt, der keine ONS oder Affären hatte, der seinen bisherigen Sexualpartnerinnen Gefühle entgegenbrachte und echte Beziehungen gelebt hat. Davon mögen einige ein paar Jahre gehalten haben, einige vielleicht nur Monate, es mag ein paar Jahre mal Single gewesen sein. Das sind für mich normale, bodenständigi, anständige Lebensweisen und ob er dann 3, 5 oder 7 Partnerinnen hatte, ist unwichtig. Wenn er aber 15 Partnerinnen hatte, dann dürfte das nicht mit meinen oben genannten Vorstellungen vereinbar sein -- und das merke ich nicht an konkreten Zahlen (die ohnehin nicht ausgetauscht werden), sondern am Gesamteindruck der Beziehungsdetails, über die man durchaus spricht.
Ich natürlich suche auch das Gleiche. Genau das wird hier im Forum - nicht von mir zum Problem gemacht: Beziehungen, die z.B. nur 4 Monate gedauert haben. Wenn der Mann sich von der Frau trennt und ihr passiert ein andermal wieder, dass der Mann sich nach 7 Monaten trennt, so hat sie - obwohl einen Wunsch mit ihm jahrelange Partnerschaft einzugehen, zwei Männer zu viel gehabt.

Bis ich dieses Forum entdeckte, waren mir solche Diskussionen völlig fremd. Ich habe mich nur gewundert und den Kopf geschüttelt. Es geht immer bei der Partnersuche herauszufinden und sich in der Kennenlernphase kennenzulernen, ob und wie gut man zusammen passen könnte. Das geht nicht immer theoretisch. Wenn man sich verliebt hat, geht man auch miteinander ist Bett. Vielleicht passt es dort nicht besonders gut und man beschiesst, getrennte Wege zu gehen.

Genau dieses Vorgehen: Partner suchen, sich kennenlernen, Intimitäten austauschen > zusammenbleiben, wenn es passt oder > sich trennen, wenn es nicht passt, sollte niemandem später im Leben zum Verhängnis werden. Denn nicht nur Frauen, sondern auch Männer gehen a der Partnersuche genau gleich vor, sofern sie selber eine dauerhafte Partnerschaft wollen. Oder etwa nicht?
 
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  • #22
Ich kann mir vorstellen, dass bei der Frau in solchen Fällen ein unbewusstes Muster vorhanden ist, das sie immer an solche Typen geraten lässt. Ich bin schon der Meinung, dass man erkennen kann, ob der Mann nur Sex will oder nicht; und zwar auch dann, wenn er Verliebtheit vortäuscht.
 
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  • #23
@ Mandoline

Ich habe hier verschiedentlich akzentuiert die Bedenken verbalisiert, die ein reifer, lebenskluger Mann gegenüber einer Frau als (potentieller) Lebenspartnerin haben muss, die sexuelle Beliebigkeit gelebt hat / lebt. Das ist manchmal auf Zahlen reduziert worden; die sind aber doch bestenfalls ein Indikator und werden im richtigen Leben kaum je so erfragt - warum und wozu auch? Viel entscheidender ist die Geschichte dahinter.

Schwierig wird es, wenn eine Frau Anlass zu Fragen bietet - aus ihrem gegenwärtigen Verhalten heraus. Dann wird man sich verstärkt für Hintergründe interessieren - und wenn man dann auf ONS o.ä. stößt, dann ist es für viele (vermutlich die allermeisten ernsthaft interessierten) Männer zumindest wichtig, dass das eine abgeschlossene Lebensphase ist.

Ab einem gewissen Punkt wird es zu einem eigenständigen NoGo, davor liegt ein breites Feld, in dem zunehmend gravierende Bedenken entstehen, die in den Rahmen eines irgendwie stimmigen Gesamtbildes passen müssen und innerhalb dessen dann "bewertet" werden.

Frauen, von denen man (oder ihr Umfeld) weiß, dass sie schon viele kurzlebige "Abenteuer" erlebt haben, wird man möglichst frühzeitig aussortieren als potentielle Partnerin. Vernünftigerweise. Aber das, das Du hier schilderst, ist doch etwas anders gelagert und insoweit eigentlich nur insofern von den Diskussionen erfasst, als und soweit es an schlechte Menschenkenntnis und mangelnde Urteilskraft, vielleicht aber auch an mangelhafte Beziehungsfähigkeit denken lässt.

Insgesamt sind hier die "Zahlen" m.E. deutlich überbewertet; es geht um Haltungen, Einstellungen zu Intimität, um die Fähigkeit zur Selbst- bzw. Impulskontrolle versus dem triebhaften Erliegen in Versuchungssituationen oder, spannender noch, dem aktiven Verführen, dem Schaffen, dem Suchen von Verführungssituationen. Man weiß schließlich, dass es dann hochsignifikante Korrelationen mit Untreue, gescheiterten Beziehungen und ähnlich Unerfreulichem mehr gibt.

Und wenn der Partner fremdgeht und / oder bei der ersten Unzufriedenheit (/Langeweile?) "ausbricht", dann hilft auch eigenes Selbstbewusstsein nur bedingt über die entstandenen emotionalen, (lebens-)zeitlichen, finanziellen, eventuell auch reputationsbezogenen Schäden hinweg.

Und ja: für Frauen ist das, realistisch betrachtet, ob man es mag oder nicht und egal, ob man es "richtig" findet oder nicht, immer noch ein größeres Problem als für Männer. Im namen der politischen Correctness was anderes zu behaupten, ist gerade jungen Menschen gegenüber unfair.

M48
 
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  • #24
also ich frage mich ob ich weltfremd bin... mich hat noch nie ein potentieller Partner gefragt wieviele Männer ich im Bett hatte... noch nicht mal der, mit dem ich 10 Jahre zusammen gelebt hab. Mit Anfang 20 hatte ich recht viele Sex-Partner, obwohl ich Akademikerin bin! -aber wen interessiert das jetzt noch? Ich frage doch auch meinen Partner nicht, mit wie vielen Frauen er im Bett war, das interessiert mich auch nicht. Wichtig ist doch, wie er sich mir gegenüber verhält. Es ist doch normal, dass man im Laufe seines Lebens mehrere Sexualpartner hatte und ist eine Frau denn mehr Wert wenn sie wenige Sexualpartner hatte? Leben wir im Mittelalter?
Außerdem finde ich den Ansatz Sex gegen Beziehung spannend. Klar möchte man manchmal eine Beziehung und der gegenüber vielleicht nur Sex. Sex ist doch kein Opfer. Wenn ich mit einem Mann Sex hatte, dann weil ich ihn wollte und nicht weil ich mir damit eine Beziehung erkaufen wollte.
Wenn daraus keine Beziehung wurde, ist es schade aber den Sex hab ich noch nie bereut...
Manchmal sollte man die Dinge einfach mal entspannter sehen.
 
  • #25
Genau das wird hier im Forum - nicht von mir zum Problem gemacht: Beziehungen, die z.B. nur 4 Monate gedauert haben.

Nein. Niemand hier macht eine, zwei oder meinethalben auch drei solcher Beziehungen zum Problem, und "Schuld" wird schon gar niemandem dafür zugewiesen.

Es ist aber schlicht problematisch, wenn daraus ein Beziehungsmuster entsteht, wenn sich jemand immer und immer wieder die falschen Partner aussucht. Das, ein bestimmtes Beziehungsmuster, machen etliche hier zum negativen Auswahlkriterium, und zwar aus den unterschiedlichsten Gründen. Ich beispielsweise, weil mir jemanden, der offenkundig lernresistent und unfähig zu vernünftiger Selbstreflexion ist nicht als Partnerin an meiner Seite vorstellen kann.

Und btw, der in Beitrag #9 von mir eingeforderten Beleg für Deine Behauptung "Sex ohne Beziehung, wie sehr viele Single Männer anstreben" steht noch immer aus...
 
  • #26
also ich frage mich ob ich weltfremd bin... mich hat noch nie ein potentieller Partner gefragt wieviele Männer ich im Bett hatte... noch nicht mal der, mit dem ich 10 Jahre zusammen gelebt hab.
Bin dir so dankbar, dass du geschrieben hast :) Genau das Gleiche erlebe ich auch! Zum Glück findet das Leben ausserhalb dieses Forums statt und real sieht das Leben ganz anders aus! Mich fragt auch niemand danach und deshalb schrieb ich #20 selber:
Bis ich dieses Forum entdeckte, waren mir solche Diskussionen völlig fremd. Ich habe mich nur gewundert und den Kopf geschüttelt.
Diese Diskussionen im Forum, dass man angeblich immer nach den vergangenen Liebes- und Sexualpartner fragt ist völlig weltfremd. Die Vergangenheit spielt für niemanden mehr eine Rolle. Jeder sehnt sich nach einem neuen Liebesglück. Wenn Beziehungen aus - welchen Gründen auch immer - scheitern, dann wissen die Singles, woran es gelegen ist. Haben sie die vergangene Beziehung verarbeitet, sind sie sich ihrer gemachten Fehler bewusst, flüchten sie nicht vor sich selber, bzw. sind sie zur Selbstreflexion fähig, dann sollte ihr Weg zu einem neunen Liebesglück frei sein.

<MOD: Keine Nebenthemen!>
 
  • #27
Frauen, von denen man (oder ihr Umfeld) weiß, dass sie schon viele kurzlebige "Abenteuer" erlebt haben, wird man möglichst frühzeitig aussortieren als potentielle Partnerin. Vernünftigerweise. Aber das, (...) als und soweit es an schlechte Menschenkenntnis und mangelnde Urteilskraft, vielleicht aber auch an mangelhafte Beziehungsfähigkeit denken lässt.
Auch das kann falsch sein - ausser diese Menschen mit kurzlebigen "Abenteuer" haben eine psychische Erkrankung. Es ist neben der Sexualität ein menschliches biologisches Bedürfnis sich auf eine emotionale Bindung einzulassen. Die erste ist zw. Mutter und Kind. Dieses Bedürfnis verlässt uns ein ganzes Leben lang nicht. Wir sind bereits von unserer Geburt an soziale Wesen und für unser psychisches Wohlbefinden und körperliche Gesundheit sind vertrauensvolle, intime Beziehungen fast lebensnotwendig. Einsamkeit macht ängstlich, depressiv, fördert ungesunde Lebensweise und Suchtverhalten, schwächt das Immunsystem und macht auch körperlich krank. Die Lebenserwartung der Singles war früher kürzer.

Diese "Abenteuer" waren für eine Frau nichts anderes als ein Versuch sich auf eine emotionale, intime, verbindliche, dauerhafte Bindung einzulassen - würde dir jeder Psychiater bestätigen. Unsere menschliche Grundbedürfnisse sind unser stärkster Motivator für alles, was wir tun! Einen Zustand des psychischen Wohlbefindens zu erreichen. Beziehungsunfähig ist m.M.n. niemand. Jeder psychisch gesunde Mensch ist beziehungsfähig, sofern er die Chance bekommt auch das zu zeigen, dass er es eben ist. Ich kenne keinen Menschen, der Single bleiben will bis ans Ende seiner Tage. Auch ich dachte ich wäre das nicht, weil ich Rollstuhlfahrerin bin, bis ich selber eines besseren belehrt wurde. Gerade durch mein Handicap, durch die Tatsache, wie unberechenbar das Leben ist, lege ich auf gute, gesunde, vertrauensvolle, wohltuende und beglückende soziale Beziehungen (Paarbeziehungen) sogar den grössten Wert.

Denn nur das ist - sowohl für Männer als auch Frauen - das Beste, was sie im Leben erfahren können! Nicht der Sex isoliert aus dem Kontext einer liebevollen Partnerschaft. Korrigiert mich, wenn ich völlig daneben liege ;-)
Buchtip: "Prinzip Menschlichkeit" - Joachim Bauer
 
G

Gast

Gast
  • #28
Toll, dass die Diskussion dies Wende gemacht hat-
ich sehe es genau so-Menschen, die einen anderen ausnutzten, etwas vorspielen , Sex mit häufig wechselnden Partnern haben, sind entweder sehr abgegrenzt, tun das vielleicht sogar Profimäßig-
oder sehr einsam, sehr begrenzt, weil sie Nähe, Vertrauen, auftretende Schwierigkeiten meiden wollen, dass dabei andere verletzt werden, dürfte sie nicht stören, schätze, sie sind an tieferen Gefühlen nicht interessiert, sie haben diese Kapazität noch nicht.-
Ich denke, das ist damit ihr Problem-nicht meines.Ich will heute niemand mehr bekehren, glaube eine ausreichende Menschenkenntnis zu besitzen, werde mich über einen Missgriff nicht mehr Jahrzehnte ärgern.
Der Mensch war ein Missgriff-dann gehe ich-und gut.
Kommt auf die Liste Lebenserfahrung! Lerne ich was daraus-und gehe weiter.-
Und auf sexuellem Gebiet schon gleich 3x---da kommen nicht viele bei mir an-wahlos schon gar nicht!
Ich kann derzeit damit leben, was ich anzog in meinem Leben, und was daraus wurde.-
Nicht immer schön-nicht immer leicht-wie das Leben halt ist.
w 51
 
  • #29
Und btw, der in Beitrag #9 von mir eingeforderten Beleg für Deine Behauptung "Sex ohne Beziehung, wie sehr viele Single Männer anstreben" steht noch immer aus...
Bin noch nicht dazu gekommen, auf deinen Beitrag einzugehen, aber jetzt. Nun, SineNomine nie im Leben habe ich daran gedacht jemals online Partner zu suchen. Hätte ich das nie getan, so hätte ich nie erfahren, wie viele Männer sowohl Singles als auch gebundene, nur auf eine sexuelle Affäre aus sind. Nie hätte ich erfahren, wie viele Männer in einer Art Brüderchen und Schwesterchen Beziehung leben und kaum Sex miteinander haben, nie hätte ich erfahren, dass ein Mann ein Jahr nach der Eheschliessung eine Parallelbeziehung mit einer Arbeitskollegin begonnen hatte und ein Arbeitskollege von ihm in jedem Land, welches er beruflich bereisen muss, eine Geliebte hat, oder ein anderer, dem seine Frau nur auf den Keks geht und er sie nicht begehrt, Sex mit anderen Frauen hat aber wegen der Kinder sich nicht scheiden lassen will und, und, und...

Auch ich bekam sowohl von Single Männern als auch von gebundenen Männern eindeutige sexuelle Angebote - nicht nur online. Es ist ganz klar, dass du das gar nicht erfahren und wissen kannst, denn als Mann bekommst du sicher keine sexuellen Angebote von Männern. Wenn doch dann nur von Frauen. Wenn du Zeit hast, mach ein Experiment und eröffne in einer Singlebörse als Frau ein Profil dann wirst du Sachen erleben, von denen du nicht mal träumen würdest. Was ich schreibe entspricht leider einer traurigen Realität.

Besser kann ich dir die Frage leider nicht beantworten, ausser dir den Thread...

http://www.elitepartner.de/forum/wie-praesentieren-sich-hier-affairensucher-9873.html

...zu empfehlen, der zufälligerweise auch zu meiner Frage sehr gut zu passen scheint. Habe ihn gestern per Zufall entdeckt und auch noch auf einer seriösen Singlebörse die separate Rubrik "erotische Anzeigen". Angemeldete Männer z.Z. 577 und Frauen 51. 11x mehr sind Männer angemeldet.
Ich denke das ist ein Beleg für meine Behauptung, dass viel mehr Männer Sex und Liebe trennen können und daher nur ihren Spass im Bett suchen und keine Unterstellung oder Frechheit.
 
  • #30
Was ich schreibe entspricht leider einer traurigen Realität.

Es ist ein Teil, ein Ausschnitt, aus der Realität.
Das es solche Dinge gibt ist unstrittig, die Frage ist jedoch wie häufig soetwas anteilig vorkommt.
Klar, auf Singlebörsen tendenziell eher häufiger, diejenigen Männer und Frauen, die treu und vergeben sind findet man dort ja eben gerade nicht.

Habe ihn gestern per Zufall entdeckt und auch noch auf einer seriösen Singlebörse die separate Rubrik "erotische Anzeigen". Angemeldete Männer z.Z. 577 und Frauen 51. 11x mehr sind Männer angemeldet.

Und? 577 von vielleicht 25 Millionen Männern zwischen 20 und 70 in Deutschland? Das sind "sehr viele"?
Und was das Verhältnis der beiden Geschlechter zueinander angeht, vielleicht sind Männer da nur einfach etwas platter und brauchen solche Foren um sich eine Affäre zu suchen wohingegen Frauen das auch offline hinbekommen? Merke: Zu jeder Affäre gehören mindestens zwei.

I
ch denke das ist ein Beleg für meine Behauptung, dass viel mehr Männer Sex und Liebe trennen können und daher nur ihren Spass im Bett suchen und keine Unterstellung oder Frechheit.

Das ist nichtmal ein halbwegs stichhaltiger Beleg für obige Aussage und erst recht keiner für die Aussage, für die ich um einen Beleg gebeten hatte, "Sex ohne Beziehung, wie sehr viele Single Männer anstreben".
 
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