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Gast

  • #1

Frau mit Kind oder ohne?

Vielleicht ist Euch das auch schon passiert: erst gschieht gar nichts, keine Dates, dann nur "faule" Dates und plötzlich zwei heiße Kandidatinnen auf einmal! Beide Frauen fnde ich ganz super toll. Beide gleichalt. Die eine ledig, ohne Kind; die andere geschieden mit einem Kleinkind. Diese hat eine schwierige Scheidung hinter sich, muß nach wie vor um jeden Cent streiten. Obwohl ich sie mag, befürchte ich, dass ihre Vergangenheit immer über uns liegen würde. Könnte ich mit dem Kind ( ich kenne es gar nicht) überhaupt eine Beziehung aufbauen? Meint Ihr ich sollte mich noch mal mit ihr trefen und diese Punkte ansprechen oder sollte ich es ganz abbrechen?
 
  • #2
Ganz klare Empfehlung: Die Frau ohne Kind. Alles andere wird nur wahnsinnige Probleme machen. Dazu die altbekannten Anmerkungen aus den unzähligen anderen Threads zum Thema, die sich immer wieder bestätigen:

1) Die Kinder werden nach dem Erziehungskonzept der Mutter erzogen -- der neue Mann hätte Null Mitspracherecht, je nach Alter sind die wichtigsten Dinge ohnehin schon entschieden. Erstes Problem damit: Der Mann müsste zwar zwangsläufig elterliche Aufgaben übernehmen, wie z.B. Trösten falls es hinfällt, aufpassen, dass nichts passiert, mal zu Bett bringen, wenn die Mutter auf Dienstreise ist, vielleicht bei Hausaufgaben helfen, bei Jungen vielleicht typische Männerfragen beantworten und so weiter, aber all das ohne wirklichen Einfluss, also nur Pflichten, keine Rechte. Man lebt auf engsten Raum zusammen, soll aber gar nicht Vater sein, sondern nur Freund oder so -- mehr als unbefriedigend.

2) Zweites Problem aus 1: Würden die beiden jemals ein gemeinsames Kind bekommen, könnte der Vater selbst dieses Kind kaum so erziehen, wie er es sich vorstellt, weil ja durch Kind 1 schon alle wichtigen Entscheidungen getroffen sind und sich kaum für mehrere Kinder der Familie unterschiedlich gestalten lassen, und wenn nur mit erheblichen Problemen und Diskussionen.

3) Was immer das Kind macht und nicht soll, der Mann würde doch nur hören: "Du bist nicht mein Vater". Eine undankbarere Aufgabe als quasi Stiefvater zu sein, gibt es nicht.

4) Der leibliche Vater des Kindes wäre immer noch irgendwie spürbar. Man würde ihn treffen, müsste mit ihm sprechen, sogar Wochenend- und Urlaubsregelungen absprechen. Einen so nahen Ex könnten und wollten die meisten Männer aber auch gar nicht ertragen, geschweige denn auch noch Rücksicht darauf nehmen. Und dann erst die unklare Lage bei Familienfesten?! Das gibt nur Ärger ohne Ende oder Kompromisse, die eigentlich weh tun und niemandem liegen. Kaum ein Mann möchte Weihnachten oder Geburtstage mit dem Ex des Partners zusammentreffen, geschweige denn feiern. Und die meisten möchten sich darüber auch nicht einmal Gedanken machen müssen.

5) Ein Kind kostet Zeit, Nerven und materielle Mittel. Die bringt ein Mann gerne für seine eigenen Kinder auf, aber nicht für fremde. Tut mir leid, ich weiß schon wieder die Zerfleischungen werden kommen, aber so sind nun mal die Fakten. So ehrlich muss man sein.

6) Gerade in der Kennenlernphase und der Frühphase einer neuen Partnerschaft möchte man das Verliebtsein genießen und ausleben könne. Kurzurlaube, lange Nächte, viel Sex, viel Spaß, viel Freizeit -- das können sich die meisten alles mit einem fremden Kind nicht vorstellen. Man möchte nicht in einer Wohnung, in der man schläft auch noch Rücksicht auf Geräusche, Nacktheit, Zeiten und Ansprüche von fremden Kindern nehmen müssen, sondern einfach entspannt und ausgiebig das Verliebtsein mit seinem Partner genießen. Die meisten Männer suchen keine neue Familie, sondern eine Frau, mit der man eine gründen kann, wenn eine stabile Situation mit Zukunftsplänen und Liebe statt Verliebtheit erreicht ist.
 
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Gast

  • #3
Meine Empfehlung ist die des Herzens.
 
  • #4
Tut mir leid, wenn das vielleicht hart klingt, aber ich kann das, wenn ich ehrlich sein will, nicht anders formulieren.

Wieso stellst du uns hier die Frage, auf die doch nur du wirklich eine Antwort finden mußt? Du suchst doch eine Partnerin! Oder nicht? Dein Post klingt so, als ob du im Warenhaus vor der Auslage stehst und dich nicht entscheiden kannst. Hier geht es aber nicht um Ware, sondern um Menschen - zwei Frauen.

Vielleicht solltest du dich für gar keine entscheiden, wenn du sie zwar 'heiß' findest, aber ansonsten sehr wohl überlegen kannst, was nur gut für DICH ist.

Klar könnte es Probleme mit einem Ex-Mann geben; das Kind kennst du ja noch gar nicht - hast aber Bedenken, ob du eine Beziehung aufbauen kannst...

Aber auch die ledige Frau hat vielleicht einen nervigen Ex-Freund...

Ich denke, du hast dich doch schon längst entschieden - stehe doch einfach zu deiner Entscheidung! Das ist vollkommen OK, legitim und ehrlich.

Aber ich bin auch nicht sicher, ob du wirklich eine Partnerin suchst, oder nicht doch einfach nur eine heiße Bettgespielin, die keinerlei Probleme macht/hat. Damit hast du dann ja auch keine, was ich dir ehrlich gönne.

Was sagt denn dein Herz - oder hast du vergessen, dass du eins hast? Fühl doch mal nach ... (ist wirklich nur gut und scherzhaft gemeint!). Kopf und Gefühl gemeinsam, das sind fast immer die besten Ratgeber!

Ich wünsche dir Glück bei deiner Entscheidung und alles Gute.
 
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Gast

  • #5
Frederika, ich verstehe deine Argumente und finde sie prinziell auch gut und richtig - in einer perfekten Welt. Allerdings: Je älter man wird, desto geringer ist die Chance einen Partner/eine Partnerin zu finden, die/der ledig und kinderlos ist. Wenn man Mütter/Väter von vornherein ausscheidet, sind vielleicht mit einem Schlag 60% der möglichen Partner aus dem Rennen - das ist eine gewaltige Zahl von möglicherweise unheimlich netten, lieben Menschen, die super zu einem gepasst hätten. Auch ein fremdes Kind kann eine Bereicherung sein! Sicher gibt's Probleme, die man ohne Kind nicht hätte, aber es muss nicht alles schlecht daran sein. Mit ein wenig Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten ist viel möglich. Mein Ex hatte einen 4jährigen Sohn - sicher war's teilweise schwierig, aber ich habe es auch genossen immer wieder mal ein Wochenende nur für mich zu haben, während er zu 100% für seinen Sohn da war. Das war gar nicht so übel! Außerdem kann man nur so im Echttest feststellen, wie der andere als Vater/Mutter so ist und dann eher entscheiden ob er/sie als Vater/Mutter der eigenen Kinder vorstellbar ist. w35
 
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Gast

  • #6
@4: Der Fragesteller hat aber momentan die Wahl zwischen einer kinderlosen und einer Frau mit Kind. Und wie du schon selbst geschrieben hast sind die sind Frederikas Argumente gut und richtig. Dementsprechend spricht alles gegen die Frau mit Kind nach den Informationen die der Fragesteller uns hier gibt.
Ich persönlich kann in dieser Situation nicht mal verstehen wieso sich diese Frage überhaupt stellt wenn es nicht wirklich sehr sehr gute Gründe gibt die noch für die Frau mit Kind sprechen.
 
  • #7
@#4: Je älter man wird, desto geringer aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass man auf einen Kontakt mit einem Kleinkind trifft. Und es sind gerade die Kleinkinder, auf die die meisten Argumente aus #1 zutreffen. Wer einen Kontakt im Alter von 50 kennenlernt, wird es höchstens mit einem erwachsenen "Kind" zu tun haben, was natürlich deutlich unproblematischer ist. Insofern sind auch weniger Kompromisse notwendig.
 
  • #8
Mein Tipp:
Laß dein Herz entscheiden!
Wir reden hier von Liebe und nicht von einen X-beliebigen Ausschlußverfahren! Sorry, aber privat lasse ich mein Herz und vielleicht auch meinen Bauch entscheiden!
 
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Gast

  • #9
Ich denke, es gibt keine Regel. Erstens würde ich aber mich entscheiden und beiden sagen was Sache ist und nicht mit beiden daten. Zweitens ist es natürlich auch eine Herzensfrage, aber das Herz sagt ja nichts eindeutiges. Drittens ob mit Kind oder ohne ob nach Ehe oder nie verheiratet .... auf der einen Seite kommt es drauf an, was Du willst: Willst eigene Kinder, willst keine eigenen Kinder, willst heiraten und vielleicht jemand haben, der aus den eigenen Fehlern gelernt hat, passen die Hobbies, die Berufe, die Ziele, .....

Du bist an dem Moment, an dem es darum geht, Verantwortung zu übernehmen. Wenn Du die Kraft hast, das leidende Weib mit Kind zu nehmen, dann nimm es, weil das leidende Weib mit Kind nach langer Streßphase und gescheiterter Ehe nach langem Leid um so mehr auf Liebe bedacht sein wird .... es (das Weib) hat gelernt, Gefahren für das Scheitern von Beziehungen zu erkennen und vorzubauen ... es weiß, wie es ist, Kinder zu haben, hat Erfahrung in deren Betreuung, mit Geburt etc

Natürlich kannst auf der andern Seite auch sagen ... ich will es mit einer erleben, die genauso wenig erfahren ist wie ich in diesen Dingen ... aber einen pauschalen Rat kann Dir da wohl keiner geben.
 
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Gast

  • #10
Kopfschüttel ganz ehrlich!!! ---> zu den meisten bisherigen Antworten!

Ich bin alleinerziehend... bei der Entscheidung sollte es doch in erster Linie auf die Frau ankommen!!! Passt das, wird weiter geschaut... wenn beide sich mögen, wird sicherlich auch ein gute Lösung im Fall der Nichtakzeptanz durch das Kind gewonnen... als Hinweis: Kleinkinder schließen den neuen Mann schneller ins Herz als ältere ---> beschäftige dich ausreichend mit dem Kind, schenk ihm eventuell Süßes oder ein kleines Spielzeug (Kleinigkeiten öffnen das Herz!).

Ich rate: lerne beide Frauen kennen und entscheide dann!

Solltest du allerdings ein Mann sein, der gern den leichten Weg bevorzugt... so wähle wohl besser die Frau ohne Kind.
 
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Gast

  • #11
Es ist wichtig die eigenen Prioritäten und Vorlieben zu identifizieren und zu leben.
Die Auflistung von #1 dient nur der Problemvermeidung. Es gibt auch sehr viele Argumente für eine Frau mit Kind. Mit einer reinen Strategie zur Problemvermeidung kommt man nicht ans Ziel. Probleme können gelöst werden. Fast immer.
Du hast geschrieben, dass du das Kind noch gar nicht kennst. Hast Du Erfahrung mit anderen Kindern? Evtl. in der eigenen Familie? Falls nicht, dann brauchst du natürlich noch etwas mehr Selbstbewusstsein als mit Erfahrungen. Dazu auch eine sehr gute Lernfähigkeit und eine große Portion Gelassenheit.

Ein Fan von Problemvermeidungsstrategien darf man in beiden Fällen nicht sein.
M 49
 
  • #12
@#10: Was heißt hier "dient NUR der Problemvermeidung"? Bevor ich ein Problem lösen muss, versuche ich doch wohl, es von vornherein zu vermeiden, oder nicht? Insofern ist die Vermeidung ja wohl gegenüber der Lösung die bessere Strategie.
 
  • #13
@#10: Also wirklich!

"NUR Problemvermeidung?"

Das kann doch wohl nicht wahr sein! Natürlich vermeidet man Probleme! Wer freiwillig Beziehungen mit Problemen sucht, muss umnachtet sein -- oder Psycho-Masochist.

Jeder sucht hier nach seinem Glück, nicht nach Problemen. Kompromisse sind ohnehin immer notwendig, aber eine derartige Quelle von Sorgen, Ärger und Kummer wie ein Stiefeltern-Dasein gibt es kein zweites Mal.
 
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Gast

  • #14
Liebe Frederika,

aus allen Deinen Beiträgen zum Thema lese ich, dass Du noch nie eine Beziehung zu einem Mann mit Kindern hattest.

Woher nimmst Du nur solche Dinge wie "aber eine derartige Quelle von Sorgen, Ärger und Kummer wie ein Steifeltern-Dasein gibt es kein zweites Mal"?

Es mag viele schwierige Fälle geben - aber es gibt doch auch viele, in denen genau das Gegenteil der Fall ist.

Ich lebe mit dem Vater zweier Kinder zusammen und ich wollte NIE einen Mann, der bereits mit einer anderen Frau die Erfahrung gemacht hat wie es ist, Kinder zu haben.
Am Anfang habe ich viel mit mir gekämpft - am Ende haben mir die Kinder die Entscheidung abgenommen.

Jetzt lebe ich ein für mich perfektes Leben.

Ich habe an jedem zweiten Wochenende ein tolles Familienleben mit wirklich klasse Kindern, ich habe meinen Mann für mich, ich habe keinen Druck mit der eigenen Familienplanung und ich bin rundum glücklich und zufrieden - auch wenn seine EX gerne mal stänkert.

Was zählt sind wir und wir sind uns einig. Das spüren auch die Kinder, die sich richtig wohl fühlen - was wiederum zeigt, wie richtig wir füreinander sind.

No risk - no fun. Es mag ja sein, dass es Probleme gibt. Diese stehen aber in keinem Verhältnis zum Gewinn - immer vorausgesetzt, es ist die richtige Frau!
 
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Gast

  • #15
@10: Welche Argumente gibt es denn für eine Frau mit Kind (und jetzt bitte keine Sonderfälle wie Mann ist zeugungsunfähig und wünscht sich ein Kind).

@9: Es wurde nur auf die Frage des Fragestellers geantwortet was eben der Sinn eines Threads ist. Der Fragesteller braucht Hilfe für eine Entscheidung. Er hat beide kennen gelernt und will diese Entscheidung aus irgendeinem Grund jetzt treffen. Vll. fühlt er sich überfordert beide gleichzeitig noch näher kennenzulernen, vll. kann er keine weiteren Gefühle zulassen bevor er sich entschieden hat, was auch immer es ist er will jetzt Hilfe bei seiner Entscheidung und der einzige Unterschied zwischen den Frauen den er uns mitteilt ist das die eine Kind hat und die andere nicht. Da das Kind aber nun mal ein Nachteil ist und der Fragesteller nichts darüber schreibt das er z.B. für die Frau mit Kind mehr empfindet etc. ist die Entscheidung nach diesem Standpunkt einfach völlig klar.
 
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Gast

  • #16
@ Antwort 14
Ich antworte auf die Frage, die eigentlich an Antwort 10 gerichtet ist... ich bin die Posterin von Antwort 9 ;-)

Argumente für eine Frau mit Kind:
- Frau besitzt Reife, Verantwortung, weniger Egoismus und Organisationstalent
- Frau hat eine andere Sichtweise auf das Leben und auch wahrscheinlich andere Interessen als 'Partymachen' und ähnliches
- Frau kann sehr wahrscheinlich gut Kochen ;-)
- Frau bietet Grundlagen für ein Familienleben
 
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Gast

  • #17
stell dir vor, du würdest die frau mit kind nicht über www kennengelernt haben, sondern sie aus deinem bekanntenkreis kennen und sie wirklich sehr nett finden.

würdest du dann auch darüber nachdenken, den kontakt abzubrechen?

feine züge sind das hier bei der niveauvollen elite, wo jeder zwote als besonderheit angibt, ach so empathisch zu sein...

um es mal mit der öffentlichen volksverdummung auszudrücken mein rat:
folge deinem herzen ;-) - also lerne die beiden frauen doch erstmal richtig kennen (ohne sex natürlich...)

w, 42 - kinderlos und glücklich aber voller empathie und absolut mitfühlend für frauen mit kindern, die es offenbar echt schwerer haben bei der partnersuche.
 
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Gast

  • #18
Wenn sich in deinen Augen offenbar keine der beiden Frauen als Mensch nennenswert von der anderen anhebt, solltest du mit keiner von beiden eine Beziehung anfangen!
Alternativ-Vorschlag: Einfach würfeln! Dir ist ja offenbar ohnehin relativ egal, für welche der beiden Frauen du dich entscheidest.
 
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Gast

  • #19
Eigentlich ist eine AE doch sehr "praktisch". Man(n) hat eine Frau, die sich ihres geringeren "Marktwertes" bewusst ist und sich somit warscheinlich nicht so schnell dem nächsten zuwendet. Man hat eine Familie mit Kindern, die Freude daran und weiß genau, dass man im Falle einer Trennung dafür finanziell nicht bestraft wird. Außerdem ist die Alimentierung durch den leiblichen Vater ein nicht zu unterschätzender Aspekt.
Hinzu kommt, dass die Kinder mindestens an zwei WE im Monat und während der Sommerferien kostenfrei zu ihrem Erzeuger abgeschoben werden und man somit wesentlich mehr Freizeit hat als mit eigenen Kindern.
Sofern man nicht mit missionarischem Erziehungseifer ausgestattet ist hat man auch deutlich weniger Stress, denn meistens möchte die KM ja eh bestimmen in welche Richtung die Erziehung geht.

Fazit, nimm die mit dem Kind..
 
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Gast

  • #20
Hier nochmal die #10

Die #15 hat die Anwort für #14 finde ich richtig.
Entscheident finde ich persönlich die Reife und das Verantwortungsbewusstsein. Beides nicht irgendwie "größer" oder "mehr" sondern in einer Art und Weise, die mehr zu meinen persönlichen Vorstellungen und Werten passt.
Wenn das Thema "Familie mit Kindern" es nicht zu den Interessen anderer Personen gehört. Auch gut. Ich hatte mich anders entschieden.

@11: Ich persönlich habe da eine andere Sichtweise / Lebenseinstellung. Ich gehe Risiken bewusst ein und stelle mich Problemen. Ein Risiko / ein Problem kann so behandelt werden, dass es für mich tragbar wird. Risiken sollten nur vermieden werden, wenn sie eine Gefahr für Leib und Leben darstellen. Eine Frau mit Kind ist sicherlich keine Gefahr für Leib und Leben. Wenn man eine Problemvermeidungsstrategie fährt und sich Listen mit allen möglichen Problemen zusammenstellt um möglichst viele Gründe zu haben zuhause auf dem Sofa bleiben zu können, kommt man nicht weit. Weder im Beruf noch in der Partnerschaft.
 
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  • #21
MadMax

@#15
deine argumentation für frau mit kind:
"Argumente für eine Frau mit Kind:
- Frau besitzt Reife, Verantwortung, weniger Egoismus und Organisationstalent
- Frau hat eine andere Sichtweise auf das Leben und auch wahrscheinlich andere Interessen als 'Partymachen' und ähnliches
- Frau kann sehr wahrscheinlich gut Kochen ;-)
- Frau bietet Grundlagen für ein Familienleben "

meine erfahrung zu deinen punkten-ein einzelfall, aber selbst erlebt:
Organisationstalent...frau behauptete, sie sei ein organisationswunder...sie "organisierte" und ich wunderte mich!
nie sah ich etwas chaotischeres!

andere sichtweise auf das leben: fehlanzeige, sie befand sich eher im konflikt zwischen familie und eigenen interessen. resultat, sie neidete mir meine freiheiten und nölte nur rum.

frau kann gut kochen: irrtum. sie war großmeisterin im aufwärmen von tiefkühlgerichten und im anlegen von schimmelpilzkulturen.

bietet grundlagen für das familienleben: supergrundlage...war gekennzeichnet durch absolute inkonsequenz den kindern gegenüber, mit absolut destruktiver auswirkung auf die erziehung und der beziehung zu mir.

also, #15, irgendwie decken sich meine erfahrungen nicht mit deinen thesen;-)

sicher ein einzelfall, der sich anfangs aber bestens verkaufte. sicher half dabei aber auch der umstand der hormonellen verblödung meinerseits;-)
 
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Gast

  • #22
Ich stimme #2 und #7zu: Hör auf dein Herz.

Ich selber komme aus einer sogenannten Patchwork-Familie, die gab es nämlich auch früher schon! Keins der Probleme, die Frederika heraufbeschwört, hat es in unserer Familie jemals gegeben.

Dass es mit einem Kind anders ist, das will ich gern zugeben. Aber sich für die Frau zu entscheiden, die kein Kind hat, und das vor allem oder nur deswegen - das finde ich herzlos.
Lerne die Frau näher kennen (wenn sie dir wirklich gefällt), lerne das Kind kennen und überleg dir, ob du es hinkriegen würdest, einen guten väterlichen Freund und später Stiefvater abzugeben. Das haben schon viele Männer hingekriegt, auch solche, die ich persönlich kenne. Ich weiss aus meiner eigenen Herkunftsfamilie und aus anderen in meinem Bekanntenkreis, dass es sehr wohl funktionieren kann.
 
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Gast

  • #23
@Frederika
ich bin #21

Du schreibst: "eine derartige Quelle von Sorgen, Ärger und Kummer wie ein Stiefeltern-Dasein gibt es kein zweites Mal. "

Ach, Frederika, was für ein Unsinn! Nein, das stimmt wirklich nicht. Ich vermeide auch gern Probleme und schaffe mir nicht bewusst welche - aber ein Kind hätte mich niemals davon abgehalten, eine Partnerschaft mit einem Menschen einzugehen, den ich liebe.
 
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Gast

  • #24
@15: Sehe ich nicht wirklich als zwingende Argumente die für eine Frau mit Kind sprechen. Entweder hat ein Mensch die Veranlagung zu diesen Eigenschaften oder nicht. Es gibt genügend Mütter auf welche deine aufgezählten Eigenschaften weniger zutreffen als auf so manche ledige Frau ohne Kind.
Verantwortungsgefühl hat auch jeder Mensch in einem gewissen Maße aber solange es nicht benötigt wird sieht man es halt natürlich noch nicht im besonderen Maße. Das heißt aber nicht das es nicht vorhanden wäre und nein das muss man nicht erlernen, wer so etwas erlernen muss dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.
Was Egoismus angeht kann ich auch absolut nicht zustimmen, sicher steckt eine Mutter für ihr Kind zurück aber darüber hinaus ist sie sogar noch egoistischer weil sie egoistisch für zwei sein muss.
 
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Gast

  • #25
@ Antwort 18
Verzeihung, aber was für einen Unsinn gibst du von dir???
Ich bin alleinerziehend (siehe u.a. Antwort 9 und 15)... und denke ganz bestimmt nicht, dass ich einen geringen 'Marktwert' habe. Im Gegenteil, ich bin dennoch anspruchsvoll gegenüber einen künftigen Partner. Sollte es diesen nicht geben, bleibe ich lieber allein mit meinem Sohn ;-)

@ Antwort 20/MadMax
Dann hast du offensichtlich eine Mutter der gegenteiligen Art kennengelernt. Ich kann nur von mir (und einigen anderen Müttern) erzählen.

@ Antwort 23
Die von mir erwähnten Eigenschaften sollten sicherlich bereits grundlegend vorhanden sein. Waren sie bei mir auch, aber durch das Muttersein werden sie bedeutend stark ausgeprägter! Vor allem das familiäre Denken ist bedeutend intensiver und anders, als kinderlos und 'nur' an die Familie (Eltern, Geschwister) und Freunde denken.

Gruß Nancy
 
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  • #26
Wenn du lieber FS noch ein Argument für die Frau mit Kind brauchst, bitte hier noch eins:
Das Kind hat bereits die ersten Monate als Baby hinter sich. Also schlaflose Nächte, Stundenlanges Gebläre, volle Windel usw. bleiben dir damit erspart! Das heißt, du kannst ganz entspannt mit dem Kleinen spielen und zusehen wie er sich entwickelt.

Wenn man grundsätzlich Kinder gerne hat, dann wird man (wahrscheinlich) auch viel Freude mit "fremden" Kindern haben. - Heute erlebt, ganz überraschend einen Kuss eines 4- jährigen bekommen (im Beruf), habe mich sehr darüber gefreut und überhaupt nicht damit gerechnet.

Ich kann mich nur den Rat von den VorschreiberInnen anschließen, lerne die beiden besser kennen - höre auf dein Herz - und dann entscheide dich!
 
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Gast

  • #27
irgendwie machen Deine paar Zeilen auf mich den Eindruck, dass Du Dich eigentlich für die Frau mit Kind entscheiden würdest, aber Dich nicht traust, eben weil sie ein Kind hat. Hör auf Dein Herz.
Klar bekommst Du sie nur im Doppelpack mit ihrem Kind, aber wenn es nun mal die Richtige ist... ja, es mag manchmal schwierig sein, aber wie oben schon mal erwähnt, auch eine Frau ohne Kind kann "Altlasten" haben.
 
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Gast

  • #28
@ 20 wenn man sich nur wundert und nichts tut, kann das auch nichts werden. Hast du denn mal selber entcaotisiert, oder nur rumgewundert?
Wenn sie dir deine Freiheiten neidete, hat grundsätzlich bei euch etwas nicht gestimmt und wenn man dann beide Seiten betrachtet und dahin kommt, wo dein Anteil liegt, würde es sogar dir weh tun, was für ein "Trottel" du bist.
Und was das Kochen angeht, so hast du bestimmt deine Freiheit genossen, während sie auch für dich noch kochen sollte?
"bietet grundlagen für das familienleben: supergrundlage...war gekennzeichnet durch absolute inkonsequenz den kindern gegenüber, mit absolut destruktiver auswirkung auf die erziehung und der beziehung zu mir."
Und bei diesem Zitat, hört bei mir der Spaß auf. Das grundlegende Problem lag in EURER Beziehung und nicht bei den Kindern! Hier spiegelt sich auch deine Unfähigkeit nieder, nämlich die, dass du für diese Beziehung völlig unreif warst.