• #1

Frau spricht nicht über ihre Bedürfnisse und Wünsche

Ich und meine Frau sind seit 20 Jahren zusammen und habe zwei tolle Kinder.
Der grösste Wunsch für meine Frau war immer Kinder zu haben und dazu musste ich am Anfang von ihr überzeugt werden. Ich hatte damals einige Bedenken ob ich dem Vater sein gerecht werden konnte. Über andere Bedürfnisse und Wünsche in sexueller Hinsicht sprach leider meine Frau nie. Ich habe einen Wunsch nach einem Blowjob an sie gerichtet und sie ist mit dem wie wild umgegangen. "Sowas mach ich nicht, Spinnst du" Dies hat mich mehrere Jahre sehr verunsichert und ich habe mich dadurch sehr zurück genommen. Auch zu dieser Zeit habe ich ihr gesagt, dass es mein Wunsch wäre ihre Bedürfnisse und Wünsche zu kennen. Leider legte sie die nie offen bis heute. Wenn es mal eine Antwort gab ja du weist "Blümchensex". Dabei spüre ich das sie auch mehr möchte oder "könnte" jedoch fehlt ihr der Mut sich zu öffnen.
Nach dem zweiten Kind hatte sie mehrere Jahre keine Lust oder lies es nicht zu, dass wir uns sexuell wieder näher kommen konnten. Obwohl sie mit mir ihre gewünschte Verhütungsmethode mit mir besprochen hat. Sie meinte dann, so jetzt könnten wir wieder, aber sie war irgendwie nicht bereit dazu. Ich erhielt immer eine Abfuhr bis ich mich zurück zog. Letzen Herbst sagte ich ihr so geht es nicht mehr weiter, für mich stimmt hier nichts mehr. Habe eine Sexualtherapie angesetzt an welcher sie wiederwillig teil nahm. Nach der dritten Sitzung hat sie abgebrochen, da sie der Meinung sei dies selbst zu schaffen. Etwas hat sich sicher geändert, so das wir wöchentlich wieder mal Sex haben und dass es einfachere Gespräche darüber gibt. Nun ich habe meine Bedürfnisse und Wünsche in dieser Beziehung nie ausleben und auch richtig aussprechen können.
Nun liebe Forenteilnehmerinnen und Forenteilnehmer wie könnte ich vorgehen, dass sie es lernen könnte, sich mir mehr zu öffnen und ihre Unsicherheit zu überwinden. Mir ist sehr wohl bewusst das Kommunikation das A und O ist, aber wenn der Partner hier nicht wirklich mit macht? Meine Frau sagt mir immer sie liebe mich sehr und möchte mich nicht verlieren.
Habt ihr ev. ähnliche Erlebnisse gemacht und wie seit ihr vor gegangen? Was ist dabei heraus gekommen?
Danke für eure Beiträge
 
N

nachdenkliche

Gast
  • #2
Wenn es wirklich stimmt, dass Deine Frau Dich über alles liebt, wie sie sagt, sollte sie auch wollen, dass es beiden gut geht in der Beziehung und in der Sexualität.
Deswegen sollte sie mit Dir zusammen die Therapie fortsetzen.
 
  • #3
Erst wollt ihr Frauen haben, denen Sex nicht wichtig ist, da sie ja dann eher eine Trophähe ist als eine sexuellere Frau. Und irgendwann fehlt dann was. Lies dich hier durch die Foren, wie Frauen von Männern abgelehnt werde, die sexuell aktiver sind. Die Enthaltsamen werden hier wie Heilige und Superfrauen angesehen... na, dein Thema ist das Ergebnis... sorry, schoss mir gerade durch den Kopf.
Ich kann dein Dilemma verstehen, auch ich als Frau brauche guten Sex. Ausprobieren, leidenschaftlich sein. Sowas sollte doch in einer Beziehung miteinander wachsen, bis zum Höhepunkt einer gemeinsamen Sexualität. Ich bin eine Frau – würde aber auch nie eine solche Ehe führen wollen, wenn es so mit einem Mann bei mir wäre. Sex gehört für mich in meinen Alltag um zu entspannen, Nähe und Wohlbefinden zu spüren, begehrt und geliebt zu werden.
Bei dir kingt der wöchentliche Sex nach Pflichtprogramm, grausam. Ich könnte als Frau auch nicht damit glücklich sein, wenn ich meinen geliebten Partner mit etwas so wichigem ständig entäuschen müsste. Tut mir leid.
Vielleicht hilft euch ein Tantrakurs. Es gibt erotische und anregende Bücher, falls deine Frau solche Filme nicht sehen möchte.
w/39
 
G

Ga_ui

Gast
  • #4
Oralverkehr ist (außer in konservativen und religiösen Kreisen) fast das Normalste heutzutage.
Ich habe Sex nie ohne erlebt, weil es doch sowas wie eine Einleitung zum Sex dazu gehört, vermutlich muss ich mich da jetzt extrem glücklich schätzen. Meine gesellschaftlichen Kreise sind aber generell weltoffen, modern und unkonventionell.

Es bringt meiner Ansicht nach gar nichts, darüber zu diskutieren. Ein Partner lässt sich nicht ändern. Außerdem ist es ganz schwer, eine sexuelle Routine zu unterbrechen, wenn man sich schon gut kennt.
Was helfen könnte: gemeinsames Tantraseminar vielleicht oder eine andere sexuelle Therapie. Wenn sie das nicht will, dann lebt ihr einfach wie Bruder-Schwester.

Ich bin schon der Meinung, dass sich solche sexuellen Vorlieben steigern lassen, allerdings nicht mit jedem Partner. Genauso wie es bei Männern das Heilige-Huren-Prinzip gibt, gibt es auch Frauen, die bei gewissen Männern nicht das entsprechende Verlangen haben oder nicht aus sich rauskommen können.

Außerdem solltest du mal deine Taktik überlegen: Hose runter, Blowjob bitte, ist amateurhaftes Verhalten von dir selber, das keinem Lust bereitet! Da eine Frau länger zur Erregung braucht solltest, solltst du erstmal bei ihr anfangen mit Oralverkehr!
 
  • #5
Ich habe auch eben an Tantra gedacht. So ein Kurs ist nicht jedermanns Sache - meine auch nicht. Aber es gibt Bücher und Filme zu dem Thema.
 
  • #6
Die Lösung für dein Problem liegt in deiner Frage. Du hast dir von deiner Frau jahrelang auf der Nase rumzanzen lassen, ohne ihr die rote Karte zu zeigen. Nachdem du das bereits einmal in Form der Therapie gemacht hast, habt ihr wieder häufiger Sex und könnt zumindest halbwegs darüber reden.
Also, kommuniziere klar und deutlich deine Vorstellungen und Wünsche und versucht da einen für beide Seiten vernünftigen Kompromiss zu finden. Wenn Sie sich dem verweigert, teile ihr mit, das du das nicht einfach so akzeptieren wirst und dann ggf. deine Konsequenzen daraus ziehst. In der Kurzfassung, zieh deiner Frau die Hosen aus, dir selber wieder an und benehme dich wie ein Mann!
 
  • #7
Du wirst sie nicht ändern können. Sie ändert sich vielleicht selbst in der nächsten Beziehung, wenn es mit Euch nicht weitergehen sollte, weil sie dem nächsten Mann gefallen möchte und dann vielleicht auch bereit ist, Neues auszuprobieren. Meines Erachtens solltest Du Dich entscheiden, ob Du Dich mit dem Zustand abfinden kannst oder eine andere Frau möchtest. Das ist jedoch eine weite Reise. Wenn Du Dich für den Abschied entscheiden solltest, musst Du Dir keine Vorwürfe machen. Es ist in Ordnung, seine Sexualität auszuleben, und Du hast alles versucht. Vielleicht hast Du schon viel zu lange gelitten und wirst Dich später fragen, wieso Du nicht viel früher gegangen bist. Frage Dich auch mal, ob da nicht noch andere Dinge falsch sind, und Du Dich nur auf das Thema Sexualität fixierst, weil es für Dich am leichtesten greifbar ist. Vielleicht ist einfach die Liebe flöten gegangen.

Vom Fremdgehen möchte ich Dir hingegen abraten. Damit zerstörst Du - selbst, wenn es nicht rauskommt - das Vertrauen in Eurer Beziehung. Der betrügende Partner erleidet durch seinen Betrug selbst einen Vertrauensverlust und beschädigt die Bindung.
 
  • #8
Erst wollt ihr Frauen haben, denen Sex nicht wichtig ist, da sie ja dann eher eine Trophähe ist als eine sexuellere Frau. Und irgendwann fehlt dann was. Lies dich hier durch die Foren, wie Frauen von Männern abgelehnt werde, die sexuell aktiver sind. Die Enthaltsamen werden hier wie Heilige und Superfrauen angesehen... na, dein Thema ist das Ergebnis... sorry, schoss mir gerade durch den Kopf.

Genau das habe ich mir auch schon oft gedacht. Die Frauen, die man "erobern" muss und die "kühl" sind, die sind die wahre Herausforderung. Die emotionalen, die ihre Gefühle zeigen und ausleben in jeder Hinsicht, die sind ja "leicht zu haben", "bedürftig", "langweilig", etc.! - Dass sie aber einfach nur diejenigen sind, die wirklich Leidenschaft, Feuer, Liebe in petto haben - auf die Idee kommt mann wohl nicht! Solche Frauen werden dann höchstens als Geliebte oder Affäre abgespeist. Die Eisprinzessin wird dann geheiratet und mann hofft immer wieder und völlig hoffnungslos, über Jahrzehnte, sie doch noch aufzutauen.
Total dämlich das Ganze Spiel.
 
  • #9
Ja, ich habe ähnliche Erlebnisse.
Alle meine Beziehungen bis zu meinem 30. Lebensjahr waren so.
Auch ich habe die Männer geliebt und auch ich habe einmal wöchentlich die Beine breitgemacht, so wie deine Frau.
Weil ich die Beziehungen wollte, mußte ich mit Sex bezahlen und habe es auch eine Weile gemacht.

Das ging aber nie lange gut. Ich hatte eine Beziehung von fünf Jahren, eine von drei Jahren und dann noch drei oder vier kürzere.

Ok, so schlimm ist es nun auch nicht. Tut ja nicht weh und einmal pro Woche schafft man schon.
Deswegen habe ich das auch über 10 Jahre gemacht.
Aber glücklich zu sein ist etwas anderes.
Was ich getan habe: das Bezahlen aufgegeben.
Ich war dann ohne Mann glücklich, 13 Jahre lang.
Das war meine Konsequenz.

Ich fürchte, deine Frau ist nicht unsicher und sie will sich auch nicht 'öffnen'. Es gibt einfach Leute, die keinen Sex ( jedenfalls im herkömmlichen Sinne ) brauchen und möchten.
Und die sind auch nicht krank und brauchen keine Therapie.
So wie Homosexuelle keine Therapie brauchen.
Es gibt viele Spielarten von Sexualität und eine ist, keine Sexualität zu wollen.

Bei mir war es etwas anderes.
Ich habe was anderes gefunden, als ich knapp über 40 war, besser spät als nie.
Mein Freund sagt 'für guten Sex verzichte ich gerne auf's F****n'.

Ich fürchte, ihr paßt nicht zusammen.
Entweder ihr trennt euch oder du akzeptierst es, dass sie es nicht will oder sie akzeptiert, dass du es willst ( da seid ihr jetzt ).
Ich würde das nicht wollen.
Ich würde mich sehr gedemütigt fühlen, wenn ich wüßte, mein Partner schläft nur mit mir, damit es keinen Stress gibt.

w 48
 
  • #10
Über andere Bedürfnisse und Wünsche in sexueller Hinsicht sprach leider meine Frau nie..... habe ich ihr gesagt, dass es mein Wunsch wäre ihre Bedürfnisse und Wünsche zu kennen. Leider legte sie die nie offen
Sie hat diese Bedürfnisse nicht. Du wünschst Dir das, weil es für Dich schöner ist, hat sie trotzdem nicht.
Vermutlich wart ihr immer schon sexuell inkompatibel und Du hast die falsche Frau geheiratet. Du hast ihr ihren Familienwunsch erfüllt und scheinst damit nicht unglücklich zu sein. Sie kann Dir aber Deine Wünsche nicht erfüllen und wird wohl bei dem Versuch immer unglücklicher.

Dabei spüre ich das sie auch mehr möchte oder "könnte" jedoch fehlt ihr der Mut sich zu öffnen.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist das nicht so - sie hat keine sexuellen Bedürfnisse an Dich. Ob nur an Dich nicht oder generell nicht, ist dabei nicht geklärt, wird sie Dir wohl auch nicht sagen. Es sind Deine Wünsche, die Du au sie projizierst, weil Du ihre Ablehnung Deiner Bedürfnisse nicht aushalten kannst.

Habe eine Sexualtherapie angesetzt an welcher sie wiederwillig teil nahm. Nach der dritten Sitzung hat sie abgebrochen, da sie der Meinung sei dies selbst zu schaffen.
Sie bemüht sich, soweit es ihr möglich ist. Es hat sie überfordert, sich mit dem Thema so intensiv auseinanderzusetzen, weil es sie es abstoßend findet und sie wollte dem Ganzen ausweichen, indem sie nun macht, was ihr grad noch möglich ist.

Ich glaube nicht, dass es von langer Dauer ist, sondern nehme an, dass sie unentwegt ihre Grenzen dabei verletzt, so lange bis sie nicht mehr kann. Ich hätte Dir was gehustet von wegen "Sexualtherapie ansetzen" - entweder ist sowas ein gemeinsames Bedürfnis oder es geht nicht zusammen.

wie könnte ich vorgehen, dass sie es lernen könnte, sich mir mehr zu öffnen und ihre Unsicherheit zu überwinden.
Du kannst nichts machen - je mehr Du tust, desto mehr überschreitest Du ihre Grenzen. Deine Frau ist erwachsen, Ihr seid eine gefühlte Ewigkeit zusammen. Sie will sich Dir nicht öffnen, sie ist nicht unsicher - sie will nicht, was Du willst.

Sie liebt das Familienleben mit Dir, nicht den Sex. Die Frage ist nicht, wie Du sie in Deine Richtung gebogen bekommst, sondern wie Du damit leben kannst.
 
  • #11
Ich weiss nicht, aber nicht alle mögen alles und dass sollte man akzeptieren können. Oder spielt sich jetzt die Partnerschaft nur noch im Bett ab und da die Medien dies als die normale Einstellung brandmarken, man immer zu allem Lust haben sollte. Und vielleicht liegt das Problem woanders.
Irgendwie sind einige Männer schon unsensibel, die Frau hat gerade die Kinder bekommen und sollte dann genau so funktionieren wie vorher.
Allein das Paar sollte unter sich entscheiden und abmachen, was ihnen Freude bereitet oder eben nicht. Interessiert doch keinen, wenn die anderen es nicht so sehen.

Mehr als ein Sexualtherapeut, wäre da ein Paartherapeut wichtig. Die Sexualität findet bei der Frau nicht erst im Bett an, sondern vorher baut sich das auf. Verbringt man wirklich Zeit miteinander.
Ich kenne ein paar Frauen, die gehen dem Frieden zu Liebe mit dem Ehemann ins Bett, weil er sonst gereizt ist und unausstehlich wird. Ich weiss nicht, wie sie dies können, ich würde mir benutzt vorkommen. Man sollte doch die Bedürfnisse mitteilen können und hie und da nachgeben, aber sicher nicht immer.
 
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  • #12
Es geht nur, wenn sich jemand verändern will und nicht für jemanden verändern soll.
Als junge Frau, war mir Sex nicht so wichtig, dass änderte sich von alleine Mitte 30...nach dem die Kinder ca 5 waren und nach meiner Ehe.
Wobei meinem Exmann das auch nie so wichtig war. Da wir uns gut verstehen, weiß ich dass sich das nicht geändert hat.
Aber mit mir konnte man immer über Sex reden, da musste ich mich gar nicht verändern.
In meiner langjährigen Beziehung, hat es viel davon gegeben aber über Dinge ausprobieren. ..Nein da bekam der Herr rote Ohren.
Auch das war nicht zu ändern!
Wichtig ist vielleicht, dass Du erstmal allein zu dem Therapeuten gehst.
Nicht nur für deine Wünsche!
Was sagt sie denn, wenn du ihr anbietest. ..Kleine Wünsche dort zu erfüllen.
Und wenn es eine Rückenmassage ist und du vorher versprichst, nicht auf den Akt aus zu sein.
Ggf nimmt das Druck. ..
Fallen lassen lernen ist der wichtigste Punkt.
Bitte nicht lachen aber bei mir war es ein Tag Argentinischer Tango!
Da brauchst du als Frau gar nicht zu denken. ..
 
  • #13
Hallo zusammen
Vielen Dank für eure bisherigen Beiträge.

Vielleicht habe ich mich nicht ganz klar Ausgedrückt. Die Asexuelle Zeit ist vorbei und wir haben ja auch wieder Sex und dieser findet nicht als "Pflichtübung" statt. Meine Frau hat einen starken Charakter, so dass sie auch nicht quasi die "Beine breit macht" als "Zahlungsleistung" für etwas, was sie sonst nicht will. Ein Nein ist ein Nein und dies wird von mir auch Akzeptiert. Wenn es Sex gibt wird sie von mir mit allen Regeln der "Kunst" verwöhnt mit Massagen, Cunnilingus sofern sie dies haben möchte. Wenn wir uns auf anderen Ebenen nicht so gut verstehen und ergänzen würden, so hätte ich bereits vor der Hochzeit das weite gesucht. Eine Trennung oder so kommt für mich sicher nicht in Frage, dafür sind mir meine Kinder viel zu wichtig und dieser erfüllen mich auch mit viel Liebe.
Liegt sicher auch an meiner Erziehung, das man nachsichtig, fürsorglich und nicht vorredend sein sollte. Sie hat mir neulich gesagt, dass sie sich keinen besseren Papa und auch Mann vorstellen könnte. Solche Komplimente sind noch nie vorher über ihre Lippen gekommen. Eine Tantrakurs habe ich ihr auch vorgeschlagen, dies lehnte sie jedoch ab. Das sei ihr zu Spirituell. Werde mir nun CD kaufen und schauen was dabei raus kommt. Leider kann ich hier nur meine Sicht darstellen, aber ich wünsche mir einfach dass sie den Mut hat offen über dieses Thema zu sprechen und auch ihre Wünsche und Bedürfnisse äußert.
#5 Bringt es sicher auf den Punkt dass ich mir wieder die Hosen anziehen sollte.
 
  • #14
Sexualität bedeutet für Frauen vor allem Intimität und emotionale Nähe, sie ist ein Ausdruck inniger Liebe und Freundschaft und ein Mittel, sich zu vollkommen zu öffnen, Stress und Blockaden abzubauen.
Wenn die Sexualität nicht mehr in Ordnung ist, kann das ein Zeichen dafür sein, dass ungeklärte Konflikte und Verletzungen im Raum stehen, die man aus falscher Rücksicht vor neuen Konflikten für sich behält. Wenn die Sexualität stockt, stockt der harmonische Energiefluss zwischen zwei Menschen. Diesen muss man wieder herstellen. Deshalb wäre eine Paartherapie sicher gut, um herauszufinden, um welche Konflikte es geht. Sexualität ist ein starkes Kommunikationsmittel, und lässt uns mit allen Ebenen des menschlichen Daseins in Kontakt treten. Man macht sich körperlich nackt, aber vor allem emotional und seelisch. Es scheint mir, deine Frau nutzt die sexuelle Verweigerung, um etwas damit zu kompensieren. Ich wünsche euch viel Glück und Erfolg.

P.S.:
Viele Menschen reagieren stark auf Druck und Forderungen, da dadurch der nötige Raum für das, was wirklich wichtig ist, nicht gegeben ist. Druck erzeugt Widerstände...
 
  • #15
Schon komisch, als ich ganz jung hab ich den BJ auch nicht so gerne gemacht, (trotzdem gemacht weil wenn ich jemanden liebe mache ich das für ihn gerne, so schlimm ist das ja nicht) aber das änderte sich irgendwann radikal. Mittlerweile finde ich es schön zu sehen, wie der Mann erregt wird dadurch, das törnt mich total an, und selbst habe ich auch immer mehr Freude gewonnen daran. Ich finds sozusagen richtig geil :) und habe im Verlaufe der Jahre so richtig gute Techniken entwickelt hehe. Wenn ich jetzt bedenke, wie ich früher so gehemmt davor kann, kann ich das gar nicht mehr verstehen. Natürlich ohne Schlucken, da ist bei mir auch die Grenze.

Ich bin auch der Meinung, dass zuviel Druck eher darauf hinausläuft, dass der Partner noch mehr gehemmt ist.

Ich hoffe für Dich, dass sie noch Gefallen daran findet, es muss wohl von ihr selbst kommen, denn eine Therapie hat ja nichts gebracht.

w, 41
 
  • #16
Wenn du den Rat (#5) befolgst 'Hosen anziehen', wirst du wohl ganz schnell das Gegenteil von dem erreichen, was du möchtest. Kopfschüttel ...

Arbeite an deiner Sensibilität! 'Therapie ANSETZEN' - deine Frau hat sich da erst nach dem dritten Mal verweigert, ich wär gar nicht erst hingegangen.

Deine Frau teilt deine sexuellen Wünsche nicht , da kommt sie dir wenigstens verbal mit Komplimenten entgegen, Worte tun nicht weh und jede lebenskluge Frau weiss, dass mancher Mann sich damit besser fühlt.

Du verstehst einfach nicht, dass es Menschen gibt, die gar keine sexuellen Wünsche haben, über die sie unbedingt sprechen wollen. Hör doch auf, deine Frau zu etwas drängen zu wollen, dass sie gar nicht möchte. Ab einem gewissen Alter sollte man(n) wissen, dass nicht alle Menschen gleich sind!

Guter Sex wird im ALLTAG vorbereitet - im liebevollen Umgang miteinander, Verständnis füreinander, mit kleinen Gesten/Zärtlichkeiten, die gar nicht immer das Ziel haben, gleich in der Waagerechten zu handeln.

Ein Mann der bei jeder Berührung auf Sex aus ist, wirkt abtörnend, gleiches gilt für Therapien, die ein Partner ANSETZT, wenn der andere die Notwendigkeit gar nicht sieht.

PS:
Weisst du eigentlich, was 'Blümchensex' wirklich ist??

Wenn man sich geistig und seelisch so nah ist, dass man bei einer kleinen Berührung des Partners mit jeder Faser des Körpers vibriert.
Das ist so intensiv und erfüllend, dass du gar nicht mehr das Bedürfnis hast, das Kamasutra rauf und runter zu turnen.
 
  • #17
Wieso pickst Du dir aus den Antworten hier diese eine, die - mit Verlaub - so ziemlich das dummste ist, was Du machen kannst. Alle anderen, sinnvollen Erklärungen nimmst Du gar nicht wahr. Dabei wäre es für dich nicht schlecht, vor allem die Meinung der Frauen hier etwas näher zu betrachten.

Du willst über ihre Bedürfnisse reden und wahrscheinlich hältst Du dich für einen tollen Lover. Ist dir vielleicht in den Sinn gekommen, dass Du für sie keinen guter Sexualpartner abgibst? Wie würdest Du reagieren, wenn dir deine Frau in aller Offenheit sagen würde, dass Du sie nicht befriedigen kannst, warum auch immer. Wäre das dies, was Du hören möchtest? Menschen die man liebt tut man sowas nicht an. Man schweigt lieber um nicht lügen zu müssen.

Ihr passt offensichtlich sexuell nicht zusammen. Für sie spielt sich viel mehr im Kopf, bei dir ist wohl das doing wichtig. Wenn nach so langer Zeit immer noch Unausgesprochenes in der Luft hängt, dann wird es nichts mehr. Entweder findest Du dich damit ab oder Du musst dich von ihr trennen.

Eine Affäre übrigens würde alles kaputt machen, nicht weil sie dahinter käme, sondern weil Du dich dann schnell innerlich von ihr verabschieden würdest und es ihr wahrscheinlich noch die Verantwortung dafür geben würdest. Wäre auch irgendwie nachvollziehbar, zumindest aus deiner Sicht.

Du hättest vor 20 Jahren mehr auf deine Bedürfnisse achten müssen. Ich denke, so großartig wird sie sich nicht verändert haben. Jetzt geht es nicht ohne viel dabei kaputt zu machen.
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #18
Das Problem bei ( hetero)Sex ist:
Er kann funktionieren wenn die Frau keine Lust hat.
Aber nicht wenn der Mann keine hat.

Jeder von uns weiß:
Wer etwas erlebt hat was ihm nicht gefällt, hat spätestens nach ein paar Wiederholungen überhaupt keine Lust mehr darauf
Das nennt sich gesunder Selbstschutz
Würden Frauen darauf bestehen als erstes bedient zu werden... Zu erst zu kommen und den Sex immer beenden, wenn ihnen die Lust vergangen ist...oder sie gekommen sind
- dann würde jeder Mann liebend gerne auf Sex verzichten und die Frauen wären die Sexhungrigen.
Liebe Männer:
Frauen haben gerne Sex, aber es ist kompliziert.
Bisher war ich in jeder Beziehung irgendwann frustriert vom Sex obwohl ich gerne viel Sex habe.
Aber wer wirklich glaubt der Hinweis:

"Streichle meine Beine, beiß mir mich in den Nacken " macht aus einem Partner plötzlich den guten Liebhaber der ist einfach noch nicht in der Situation gewesen
Aber auch reden hilft nur bedingt
Fast alle sind in ihren Verhaltensweisen eingeschränkt
- nur soft
- nur hart
-usw
Man kann Sex nicht besprechen...man muss ihn zusammen erlernen und zwar immer wieder neu.
Meiner Erfahrung nach fehlt es vielen an Gespür für den Partner:
Was macht ihn heiß, muss er nicht sagen! Das muss man heraus finden durch herantasten und ausprobieren
Achte auf die Körpersprache, die Atmung
In irgendeinem Film wurde mal gesagt: "wenn eine Frau die oral befriedigt wird das Becken zurück zieht will sie nicht das der Partner noch fester arbeitet."..richtig!
Wer allerdings vor lauter Geilheit nur seine Lust sieht, wird selten ein guter Liebhaber
So ist leider die Realität
Ich habe mit Männern darüber geredet und was hat es gebracht?
Nichts! Entweder sie waren beleidigt weil sie öfters "korrigiert " wurden.
Oder ich war sauer weil es auch nach 20x sagen einfach nicht berücksichtigt wurde.
Was soll ich sagen:
Führt zu Frust und Trennung
 
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  • #19
Frauen haben gerne Sex, aber es ist kompliziert.
Bisher war ich in jeder Beziehung irgendwann frustriert vom Sex obwohl ich gerne viel Sex habe.
Liebe Wahlmünchnerin ( deinem Text nach erlaube ich mir davon auszugehen, dass du eine Frau bist ),
dein ganzer Text ist einfach gut.
Den sollten alle 15-jährigen Jungen zu lesen bekommen ( vielleicht mit der Konfirmation ? ;-) ), verstehen, auswendig lernen, anwenden.
Dann wäre unsere ( sexuelle ) Welt ein großes bißchen besser.
Der Poster #5 liest das hoffentlich auch, vielleicht kommt er ein bißchen ins Nachdenken.

w 48
 
  • #20
Liebe Forenteilnehmerinnen und Forenteilnehmer

Ich habe mir nicht irgend etwas aus den Beiträgen, was für mein Gefühl oder Ego gut sein kann herausgepickt. An der Sexualtherapie hat mir unsere Therapeutin gesagt "
Auch wenn es für dich offensichtlich nicht ganz einfach war, hast du dir in den letzten 15 Jahren von deiner Angetrauten bezüglich des Sexes einiges bieten lassen"

Ich habe immer versucht ihre Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen.
Auf der anderen Seite wusste sie, dass ich nun mal auf Sex stehe und vielleicht hat sie dies auch ein wenig ausgenutzt. Ich kann von mir sagen das ich ein Gefühls-liebender, zärtlicher Mensch bin welcher das "Helfersyndrom" besitzt.
Vor meiner Beziehung mit meiner Frau, haben mich die Kolleginnen gerne für ihre Probleme aufgesucht um ihnen Ratschläge zu geben oder einfach nur zu zuhören ihnen Mut zu machen oder was weiss ich. Von daher denken ich, dass ich ganz sicher nicht der Holzpflock bin, der nicht weiss wie mit einer Frau umzugehen ist.

Ich möchte trotz dem über niemanden schlecht reden wer sich nicht selbst verteidigen kann. Nach wie vor muss ich wohl ob es mir schwer fällt oder nicht Fehler bei mir suchen. Ich habe keinen Freundeskreis mehr, den habe ich mit der Beziehung aufgegeben und die Kolleginnen welche ich zu jener Zeit unterstützt habe, kennen mich nicht mehr auf der Strasse. Wie sagt man "Mea maxima Culpa"
Ich bin sehr religiös Erzogen worden, was ich jedoch während der Ausbildungszeit geändert hat, als ich erkannte, dass es nicht nur eine Sicht auf etwas gibt. Da fing mein Leben an.
Ich bin ein Mensch der Nähe, Geborgenheit und Zärtlichkeiten braucht. Dies hatten wir in unserer Beziehung bis wir nach 10 Jahren geheiratet haben auch. Doch dann änderte sich bereits etwas... Die Zärtlichkeiten und die Nähe wurden weniger
Wie hat "Gary Chapman" in seinem Buch "Die fünf Sprachen der Liebe" geschrieben? Wo ist die Lieben nach der Hochzeit geblieben.
Einige werden sich Fragen warum hat er nicht früher seine Konsequenz gezogen. Ich denke ich hatte nicht den Mut dazu oder was zu beschäftigt mit anderen Alltagsproblemen und heute stecke ich mitten in der Midlife crisis
 
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L

Lionne69

Gast
  • #21
Warum, Peter, soll es um Schuld gehen.

Du hast irgendwann Deine Frau kennen gelernt, ihr habt Euch verliebt.

Du nach Deinen Worten eher derjenige, der Nähe braucht und gibt und damit auch verbunden Sexualität.
Sie weniger, aber ihr habt einen lebbaren Kompromiss gefunden.
Nun seid ihr immer länger zusammen, Du hast immer mehr Dein Außenleben reduziert - Freunde, Hobbies, sie - hatte sie eines?
Ihr habt Euch auf Nestbau, Kinder konzentriert.
Jeder von Euch hat auch eine gewisse Rolle eingenommen, Du der eher nachgiebige, weichere, sie die eher toughere? Und dann richtet man sich in diesen Funktionen ein, arrangiert sich.
Aber was leider sehr oft geschieht, man entwickelt sich nicht als Paar weiter, sondern es entsteht zunehmend innere Distanz. Die kann immer noch mit Hilfe von irgendwelchen Gemeinsamkeiten, die es nach so langer Zeit einfach gibt, überdeckt werden. Aber der Graben darunter wird immer größer und irgendwann unüberbrückbar.

Aber es passt nicht für Dich und nicht für sie, das Thema Sexualität ist nur eines. Nähe an sich, gegenseitige Wertschätzung, Respekt...
Ihr habt inzwischen ganz andere, divergierende Bedürfnisse.
Zusammen hält Euch - Deine religiöse Prägung, die Kinder, die Bequemlichkeit. Und bei ihr - die Kinder, die Bequemlichkeit?

Verantwortung ist das Wort, das angebracht ist. Verantwortung für sich und für die Beziehung, für die Entwicklungen, die man zugelassen hat und mitgestaltet hat.
Und jetzt liegt die Verantwortung auch bei Dir, für die Gestaltung Deines weiteren Lebens und für die Beziehung.
Nur bei der Beziehung gehören beide dazu.

Vielleicht würde Euch eine Paartherapie helfen, ich glaube es nicht, denn dann müssten beide ernsthaft eine Veränderung wollen.
Und es geht nicht nur um die Sexualität.
 
E

EarlyWinter

Gast
  • #22
Lieber FS, ich sehe es wie diejenigen, die der Meinung sind, dass ihr sexuell nicht kompatibel seid, deshalb muss ich nicht nochmal alles schreiben.
Vor allem aber sehe ich es wie die Poster, die schreiben, dass dies nicht euer einziges Problem in der Ehe ist.
Deine Aussage, du würdest dich nicht trennen weil dir deine Kinder zu wichtig sind, sagt einfach alles. Man trennt sich nicht weil man seinen Partner liebt und mit niemand anderem zusammen sein will als mit diesem Menschen. Das tust du nicht, denkst sogar übers Fremdgehen nach.
Ihr liebt euch nicht und passt sexuell nicht zusammen. Ihr bemüht euch beide im Rahmen eurer (Liebe-losen) Möglichkeiten aber das führt zu nichts und wird mit der Zeit noch mehr Frust schaffen, besonders bei deiner Frau weil es für sie lästige Pflicht ist, vor der sie sich auch scheinbar ekelt. Irgendwann kriegt sie es gar nicht mehr hin. Das hat nichts damit zu tun, wie sie dich als Mensch oder als Vater ihrer Kinder sieht, sondern als Mann und Sexualpartner.
Für sie ist es die höchste Überwindung, was sie da gerade macht.
Ich verstehe es nicht, warum Menschen sich so etwas antun statt sich zu trennen aber jeder hat eben seine eigenen Prioritäten im Leben....
 
  • #23
Vielleicht riechst du nicht (mehr) gut für sie? Das kann durch geänderte lebensgewohnheiten (zB. einer beginnt/stoppt rauchen) genauso kommen wie durch schlechte Ernährung oder schlechte Zähne... Vielleicht fühlst du dich nicht mehr gut an, zu kratzig oder zu... Was weiß ich, aber wie hast du dich im Laufe der Zeit verändert, fällt dir da vielleicht was auf?
 
  • #24
Ich verstehe es nicht, warum Menschen sich so etwas antun statt sich zu trennen aber jeder hat eben seine eigenen Prioritäten im Leben....

Weil sie nicht so arogant und egoistisch denken, wie Du.

Wer Kinder hat weiß, dass sie eine stabile Partnerschaft der Eltern brauchen.
Persönliche Diszpiplin spielt dabei auch eine wesentliche Rolle
Eine Beziehung zwischen Eltern macht man nicht einfach kaputt, bloß weil man sich mal gerade nicht sexuell attraktiv findet.

Dies gilt für Frauen und für Männer. Fremdgehen ist in diesem Zusammenhang schlimmer als Betrug.

Würde man Deiner Logik folgen und Eltern von Kindern würden immer nur mit dem Partnern zusammensein, den sie gerade besonders sexuell begehren, müssten fast sämtliche Kinder unserer Gesellschaft bis zur Volljährigkeit mindestens zweimal ihre Elkternteile wechseln. Das geht nicht.

Außerdem vergessen viele Posterinnen hier, dass die Liebe zum Partner, aber auch seine Attraktivitaät, in einem gewissen Rahmen auch immer mal beeinflusst werden können.

Dies fängt schon damit an, dass man gewisse Wünsche des Partners (sei es auch erotische, bei mir ist das genau andersherum zum FS) auch einfach mal erfüllt, selbst wenn einem selbst nicht unbedingt danach ist.

Wir Menschen können bewußt Einfluss nhemen auf die Liebegefühle zum Partner. Einfach nur mal eben nach seine Gefühlen leben ist viel zu billig. Wer das tut, hat keine charakterlichen Werte...derjenige ist dann eben wertlos.
 
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  • #25
Wie sagt man "Mea maxima Culpa"
Wie hat "Gary Chapman" in seinem Buch "Die fünf Sprachen der Liebe" geschrieben? Wo ist die Lieben nach der Hochzeit geblieben.

heute stecke ich mitten in der Midlife crisis

Fast wäre ich bis davor noch geneigt gewesen Dich zu bedauern und Dir anerkennend auf die Schulter zu klopfen, aber hiernach hätte ich eigentlich noch Rosamunde Pilcher erwartet. Warum erwähnst Du sie nicht?

Es wird Dir keiner abnehmen für Dich, Dein Sein und Tun Verantwortung zu übernehmen. Du magst zwar von Dir der Meinung sein, dass Du sensibel und empathisch daherkommst, ob andere, insbesondere Deine Frau, dies auch so sehen, steht auf einem anderen Blatt. Ich verweise gerne auf @Tamelca #13.
 
  • #26
Ich kann von mir sagen das ich ein Gefühls-liebender, zärtlicher Mensch bin welcher das "Helfersyndrom" besitzt.

Lieber FS,
solche Männer kenne ich, sie sind oft in Sozialberufen zu finden. Leider muss ich Dir sagen, dass Frauen sich bei diesen Männern wohl fühlen, gern mit ihnen zusammen sind, gern mit ihnen reden, ihnen vertrauen (alles was eine Beziehung braucht), diese Männer leider sexuell nur in der Anfangsphase anziehend sind und sich das schnell verliert. Das sollten beide merken, bevor sie heiraten.

Diese Männer landen in der Kumpelschiene, auch wenn Frau immer noch mit ihnen in einer Partnerschaft ist - die sexuelle Anziehungskraft ist weg, weil der Mann eher "beste Freundin" ist als Mann, den Frau begehrt. Das sind die Beziehungen, die zwar im Alltag gut laufen, in denen die meisten Männer sexuell verhungern, bzw. die gut sind für Männer, denen an Sex wenig gelegen ist (dauererschöpfte Vielarbeiter).

Vor meiner Beziehung mit meiner Frau, haben mich die Kolleginnen gerne für ihre Probleme aufgesucht um ihnen Ratschläge zu geben oder einfach nur zu zuhören ihnen Mut zu machen oder was weiss ich. ....Ich habe keinen Freundeskreis mehr, den habe ich mit der Beziehung aufgegeben und die Kolleginnen welche ich zu jener Zeit unterstützt habe, kennen mich nicht mehr auf der Strasse.
siehe oben, was da passiert ist. Kein Freundeskreis mehr, der soziale Nähe geben kann und nun soll das alles (auf Sexualität reduziert) von Deiner Frau kommen, die damit hoffnungslos überfordert ist, weil sie ein ganz anderes Männerbild hat, dem Du in Deiner emotionalen und sexuellen Bedürftigkeit nicht entsprichst.

Die Aussage Deiner Sexualtherapeutin finde ich sehr oberflächlich auf Sexualität reduziert. Du hast zu wenig Selbstfürsorge in Deinem gesamten sozialen Leben gezeigt, gegeben ohne was zurückzufordern, bzw. keine Beziehungen aufgebaut, in welchen Dir gern zurückgegeben gegeben wird.
Nun steuerst Du in ein Verbitterungssyndrom - alle haben genommen: Frau, Ex-Kolleginnen, aber .... - endloser sozialer und sexueller Hunger.
Übernimm' für Dein Verhalten die Eigenverantwortung (warum, was hattest Du davon) und verlass' die Bedürftigkeitsschiene.
 
  • #27
Tatsächlich ist ein nur sanfter, softer Mann nicht unbedingt gut im Bett.
Ihm fehlt das nehmende, aktive Prinzip.
Das heisst nicht, zum rücksichtslosen Brutalo zu mutieren.
Aber im Bett ist es ein Wechselspiel. Ein Mann, der mit treuen Augen dasitzt und alles macht, was ich möchte, ist eben nicht unbedingt antuŕnend.
Ich würde dir Tantra Kurse (gibt's auch im bekleideten ) Zustand für dich alleine empfehlen, dass du in deine eigene männliche Energie kommst, Männergruppen, Tanzkurse, alles was dir Spaß macht.
Und zwar ohne deine Frau. Du hast dich offensichtlich durch deine Erziehung "kastrieren" lassen, diese Männer sind zwar leicht zu händeln für Frauen, aber eben auch sexuell uninteressant.
Und nun zieh nicht den "Schw..." ein , hast du lange genug gemacht, und tu was für dich, ohne deine Frau. Eigene Freunde, wieder ein eigenes Leben. Du hast ein Recht auf Weiterentwicklung, auch ohne sie. Es ist dein Leben.
Bin auf deine "ach ne, das geht ja nicht, das kann ich doch meiner Frau (by the way " Heilige Kuh?") nicht antun"-Antworten gespannt.Tust du auch nicht, du machst es für dich.
Wenn du dich veränderst und mehr in deine Kraft kommst, wird sich eure Beziehung zwangsläufig verändern, wohin auch immer.
Du kannst auch alles lassen, wie es ist und leiden.
Durch Reden wirst du nichts verändern. Bedürfnisse deiner Frau? Vielleicht steht sie nicht auf dich und ist froh wenn es beim Blümchensex bleibt.
 
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  • #28
Ich hatte zwar noch nie eine längere Beziehung und hoffe immer, durch das Lesen hier ein paar Einblicke zu bekommen (außerhalb des Internets ist es ja meist schwierig, Erfahrungen berichtet zu bekommen), aber wenn ich mir die Antworten der Frauen hier so durchlese, komme ich zu dem Schluss, alles richtig gemacht zu haben. Der FS scheint mir die Minuskarte gezogen zu haben, weil er wohl aus seiner Misere nicht rauskommt, ohne die unbefriedigende Lage hinzunehmen oder sich zu trennen und damit die Entwicklung seiner Kinder zu gefärden, möglicherweise Depressionen zu bekommen und Zahlesel zu werden. Ich fasse mal zusammen, was ich aus den Antworten der Frauen herauslese: Sexuelle Probleme KÖNNEN wohl nicht mit dem Mittel der verbalen Kommunikation behoben werden – weder im Gespräch miteinander, NOCH im Gespräch mit einem Therapeuten. Die Lösung wird darin gesehen, dass der Mann durch Raten und Experimentieren herausfindet, wie die Frau wieder (oder endlich überhaupt erst) Spaß am Sex findet oder dass sie durch besonders altruistisches Verhalten seitens des Mannes wieder (oder endlich überhaupt erst) richtig Lust bekommt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Fremdgehen selbstverständlich keine Lösung ist. Gleichzeitig müsste der Mann aber hinnehmen, dass "Menschen unterschiedlich sind". Nun, ich behaupte mal, kein Mann mit mindestens mittlerem Bildungsniveau wird abstreiten, dass Menschen unterschiedlich sind. Er soll daraus aber wohl auch noch ableiten, dass es etwas völlig normales ist, wenn eine Frau keinen Sex mehr will. Das klang für mich zunächst erschreckend. Wenn ich aber daran denke, was Esther Villar ("Der dressierte Mann") schon schrieb, erscheint es mir tatsächlich schlüssig – nach ihr hat nur ein geringer Teil aller Frauen wirklich Spaß an Sex, andere setzten ihn nur als Mittel ein, um den Mann gefügig zu machen. Ich bin verblüfft! Dieser Theorie wollte ich nie glauben. Aber nachdem ich diesen Thread hier gelesen habe, scheint sie wohl doch zu stimmen.
 
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  • #29
Kann ich so nicht teilen, dass Frauen generell keinen Spaß am Sex hätten. Viele Frauen setzen Sex wohl ein, um einen Mann an sich zu binden, obwohl sie eher nicht auf ihn stehen. Das gibt dann Probleme.
Viele Männer binden sich, obwohl der Sex von Anfang nur das Nötigste ist und denken, das wird schon noch. Ne, wird eher nicht.
Aus einer verhaltenen Frau wird meistens keine Hure im Bett, aber vielleicht würde sie mit jemand anders abgehen wie Schmidts Katze.
Dann wollen ja viele Männer auch keine zu leidenschaftliche Frau, weil, sie könnte ja fremd gehen. Da finden auf beiden Seiten Deals statt, und alle wundern sich über die Ergebnisse,
 
  • #30
Wenn ich aber daran denke, was Esther Villar ("Der dressierte Mann") schon schrieb, erscheint es mir tatsächlich schlüssig – nach ihr hat nur ein geringer Teil aller Frauen wirklich Spaß an Sex, andere setzten ihn nur als Mittel ein, um den Mann gefügig zu machen. Ich bin verblüfft! Dieser Theorie wollte ich nie glauben. Aber nachdem ich diesen Thread hier gelesen habe, scheint sie wohl doch zu stimmen.
Du ziehst deine Schlüsse aus einer sehr, sehr nicht-representativen Sicht, die hier angeboten wird. Wer beteiligt sich an so einem Forum? Wohl nicht derjenige, der in seinem Leben wunschlos glücklich ist. Man kann sich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, dass hier manche nur ihren Frust abladen, egal ob Mann oder Frau. Sich daraus einen Plan fürs Leben zu basteln führt zu nichts Gutem.

Es stimmt allerdings oft, dass sich Menschen, insbesondere in jungen Jahren nicht für die "richtigen" Partner entscheiden, wobei ob der/die Richtige überhaupt existiert, liegt oft im Auge des Betrachters. In einer Beziehung müssen sich beide Partner aufeinander zubewegen, sich gemeinsam entwickeln und nur wer das begriffen hat, kann eine erfüllte Beziehung führen. Ob dabei alle seine Wünsche vom Partner erfüllt werden steht auf einem anderen Blatt. Außerdem muss man mit den Wünschen vorsichtig sein - manchmal gehen sie tatsächlich in Erfüllung und das Ergebnis ist nicht immer das Erwartete.

Ich würde den FS nicht fürs eventuelles Fremdgehen verteufeln. Er soll sich aber im Klaren sein, dass eine (Liebes)Affäre sein Leben auf jeden Fall verändern wird, schon deswegen, weil er sich dabei verändert. Es muss nicht unbedingt eine Veränderung zum Schlechten sein, manchmal entstehen aus Affären neue, bessere Beziehungen. Das hoffen Tausende von Menschen, die später hier immer die gleichen Fragen stellen, wenn das Erhoffte nicht eintritt.

Und noch etwas zu der sogenannten "Freundschaftsschiene", die hier (auch) ins Gespräch kommt. Wer solche Thesen in Bezug auf langjährige Beziehungen hier ins Gespräch bringt, hat nicht wirklich Ahnung vom Leben.

Und die Frauen, denen es in einer Beziehung mit einem verständnisvollen und liebenden Mann zu langweilig ist, haben es einfach zu gut und das Glück, sich nicht an einen anderen (nicht-verständnisvollen und nicht-liebenden) Partner gebunden zu haben.
 
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