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  • #1

Frau trennt sich immer bevor es ernst wird

Ich (30) habe über eine SB eine interessante Frau kennegelernt (auch 30). Vor ca. zwei Monaten haben wir uns zum ersten Mal getroffen, mittlerweile sind wir uns auch näher gekommen und es geht in Richtung Beziehung.
Ich mache mir bloß ein paar Gedanken, wenn ich mir überlege, wie das bisher immer so gelaufen ist in ihren Beziehungen. Ich habe sie gefragt, welche Erfahrungen sie so hatte. Und dabei ist mir aufgefallen, dass sie immer mit den Männern Schluss gemacht hat, bevor es richtig ernst wurde und in Richtung zusammenziehen oder ähnliches ging. Sie hatte 3 Beziehungen, die erste feste schon mit 15 und die hat 5 Jahre gehalten. Sie haben nie zusammen gewohnt, weil sie sich dazu zu jung gefühlt hat. Dann fing sie mit 20 ein Studium an, ist umgezogen und hat gemerkt, dass sie ganz andere Lebensvorstellungen hat als ihr Freund. Also hat sie ihn verlassen. Dann kam schon bald die nächste Beziehung, mit dem hat sie auch nicht zusammen gewohnt, aber er wollte es wohl. Trotzdem hat sie ihn nach 4 Jahren verlassen, weil sie gemerkt hat, dass das doch nicht der Mann ist, mit dem sie sich ein Leben vorstellt. Und ihren letzten Freund hatte sie auch über 4 Jahre, mit dem hat sie sogar zusammengewohnt, er hätte sie wohl auch gern geheiratet und eine Familie mit ihr gegründet, aber sie hat dann irgendwann gemerkt, dass sie in Bezug auf bestimmte Dinge doch unterschiedliche Vorstellungen haben und hat sich getrennt, bevor es zu weiteren Schritten gekommen wäre. Zu keinem der Männer hat sie mehr Kontakt, weil die Trennung immer einseitig war und von ihr ausging.
Ich mag sie wirklich sehr, habe Lust auf eine Beziehung mit ihr und irgendwann (nicht jetzt) könnte ich mir auch mal Familie vorstellen. Sie sagt, sie möchte das auch in Zukunft mal und das war schon immer Teil ihres Lebensplans.
Aber was war da bisher los bei ihr? Muss man wirklich erst so lange mit einem Mann zusammen sein, bis man merkt, man will ihn doch nicht? Ich frage mich, ob sie vielleicht kalte Füße bekommt, wenn es ernst wird und ob sie da ein Problem hat. Aber wenn ich da nachfrage, fühlt sie sich genervt und kann überhaupt nicht nachvollziehen, was ich von ihr will.
Normalerweise trennt man sich doch nicht nach 4-5 Jahren. Also ich weiß es nicht, meine Beziehungen waren immer kürzer und ich habe immer schnell gemerkt, ob die Frau was fürs Leben sein kann oder nicht. Bzw. haben mich die Frauen auch manchmal verlassen.
Wie schätzt ihr das Beziehungs- und Trennungsverhalten von ihr ein?
 
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  • #2
Das ist kein typisches Verhalten einer Frau. Normalerweise wollen die Frauen eine Beziehung, die Männer nicht.



Also es kann sein, dass sie dich anlügt. Sie behauptet, die Männer wollten immer, aber sie habe sich getrennt. Damit steht sie als begehrenswert dar. Eine Freundin erzählt den Männern auch solche Geschichten.Dabei ist sie seit Jahren Single. Sie tut das, damit die Männer glauben, sie sei begehrenswert.
 
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Gast

  • #3
Hallo

in dieser Phase bis 30 wirst du durch Beziehungen oder gescheiterte Anläufe solche zu gründen nach und nach erwachsen. Was genau du willst weisst du oft nicht in Worte zu fassen. Du spürst nur vage "das ist nicht das was ich dachte was es wäre".

Ich habe eine ähnliche Beziehungsbiographie voller Lücken und 2 statt 3 Trennungen.
Im Unterschied zu deiner Freundin habe ich oft länger allein mit mir ausgehalten weil ich selbst nicht wusste was genau ich eigentlich wollte. Um nicht zwei damit ins Unglück zu bringen blieb ich lieber solo . Alle meine Beziehungen endeten meist damit dass der Mann heiraten und Kinder haben wollte und ich (noch) nicht. Hätte er gesagt "lass und nach Großbritannien umziehen und dort heiraten" wäre ich sofort begeistert gewesen. Aber die Herren wollten einfach im gewohnten Ort verharren, und daher habe ich die Beziehung wieder gelöst solange noch nichts Ernstes gelaufen war.

Heute leben diese Männer teilweise nicht mehr. Einige sind schon tot (mit 33,41 und 44). Ich habe nie bereut meinem Bauchgefühle mehr Recht zu geben als dem puren Verstand.
 
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  • #4
Schon wieder falsche Männerdenke! Das hat doch nichts mit "nicht wollen" zu tun. Frauen entwickeln sich in Beziehungen einfach stetig weiter, werdern klügen, reifer, erotischer, sexuell anspruchsvoller und interessierter, verändern ihren Stil, bauen ihre Lebensziele und Vorstellungen aus und bleiben nie stehen. Männer dagegen schon. Sie lehnen sich gemütlich zurück und denken nach 4 Jahren Beziehung dann, das war es fürs ganze Leben. Frauen überholen solche Männer dann einfach haushoch in riesen Schritten von ihrer ganzen Reife und Persönlichkeit.

Man kann sagen, wenn Frauen eines Tages ihre naive Mädchenart abgelegt haben und den Mann in der geistigen Reife überholt haben, trennen sie sich. Das ist ganz normal. Männer erkennen das leider viel zu spät, wenn die Frau schon eine Staubwolke hinter sich gelassen hat.

Es spricht ja nur für die Frau, wenn sie sich nicht mit dem erstbesten Trottel zufrieden gibt, dann 20 Jahre lang naiv ihr Dasein neben so einem tristet und unglücklich bleibt.

Nach 4-5 Jahren weiß man, ob man lebenslang zusammen bleibt? Aufwachen! Du denkst ziemlich naiv. Frauen checken da ab, ob sie ihre Lebenszeit überhaupt mit so einem passiven Mann verschwenden wollen, der sich nach 5 Jahren schon so sicher fühlt, dass die Frau nicht mehr weglaufen kann! Die Frau ist nicht von vorgestern und hat es faustdick hinter den Ohren und wenn sie merkt, du lehnst dich in Beziehungen gemütlich und nichtstuen zurück, dann ist sie weg. Ich denke nicht, dass du mit ihr glücklich wirst, weil du ja noch nicht mal 4 Jahre Beziehung schaffst, sondern schon früher aufgibst. Wer weiß, wie überhaupt der Sex mit dir ist, wenn eine Frau nach paar Monaten das Handtuch wirft.
 
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  • #5
Ich frage mich, ob sie vielleicht kalte Füße bekommt, wenn es ernst wird und ob sie da ein Problem hat. Aber wenn ich da nachfrage, fühlt sie sich genervt und kann überhaupt nicht nachvollziehen, was ich von ihr will.
Lass sie lieber in Ruhe mit dem Thema, sonst geht es Dir so wie den anderen. Wenn sie schon genervt reagiert, dann hat sie sich nicht geändert.

Normalerweise trennt man sich doch nicht nach 4-5 Jahren. Also ich weiß es nicht, meine Beziehungen waren immer kürzer und ich habe immer schnell gemerkt, ob die Frau was fürs Leben sein kann oder nicht. Bzw. haben mich die Frauen auch manchmal verlassen.
Vielleicht weiß sie es einfach nicht so schnell oder kommt mit ihren Gefühlen nicht so klar.
Sie weiß vielleicht noch nicht wirklich, wohin sie will mit ihrem Leben. Wenn Du sie drängst, macht sie sicher dicht. Sie muss selber auf die Idee kommen, dass sie mit Dir zusammenziehen will.


Wie schätzt ihr das Beziehungs- und Trennungsverhalten von ihr ein?
Ich denke wie Du, dass sie kalte Füße bekommt. Wie gesagt, lass sie lieber in Ruhe mit dem Thema und leb auch Dein eigenes Leben.
Ich hab auch den Eindruck, dass sie sich nie richtig verliebt hat oder einen Traumprinzen sucht, den es nicht geben kann.
 
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  • #6
Für die Frau ist die Ernsthaftigkeit wohl einfach schon lange erreicht, wenn der Mann sich in der Beziehung schlecht gibt. Nicht jeder Mann, der eine Frau gerne lebenslang festnageln will, ist unbedingt ne gute Nummer. Bei solchen Männern frage ich mich auch, ob das nicht was im Busch ist, dass sie es so nötig haben.
 
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Gast

  • #7
Meine Erfahrungen sagen mir, dass sie ein Typ Frau ist, die den einfachsten Weg des Widerstandes geht, also zweckorientiert, solange, bis sie es nicht mehr aushält bzw. aushalten möchte. Ich glaube nicht, dass sie jemals geliebt hat und ich glaube auch nicht, dass sie lieben kann. Beziehungen scheitern immer, wenn einer nicht liebt bzw. nicht mehr liebt oder/und ein anderer potentiellen Partner ins Leben tritt, mit dem man dann wieder einen bestimmten Zeitabschnitt hinter sich bringt, um dann später wieder einen Austausch vorzunehmen. Ich glaube nicht, dass sie zu dir passt, da eine notwendige Kompatibilität meinerseits nicht zu erkennen ist. An deiner Stelle wäre ich bei ihr sehr, sehr vorsichtig sein und würde sie sehr beobachten, bei allem was sie tut, denkt und spricht. Ich bin in der Lage solche Aussagen von hier aus machen zu können. (erf. m50+)
 
  • #8
Ich (30) habe über eine SB eine interessante Frau kennegelernt (auch 30). Vor ca. zwei Monaten haben wir uns zum ersten Mal getroffen, mittlerweile sind wir uns auch näher gekommen und es geht in Richtung Beziehung.
Ich mache mir bloß ein paar Gedanken, wenn ich mir überlege, wie das bisher immer so gelaufen ist in ihren Beziehungen.
Sie hatte 3 Beziehungen, die erste feste schon mit 15 und die hat 5 Jahre gehalten.
Und ihren letzten Freund hatte sie auch über 4 Jahre, mit dem hat sie sogar zusammengewohnt, er hätte sie wohl auch gern geheiratet und eine Familie mit ihr gegründet, aber sie hat dann irgendwann gemerkt, dass sie in Bezug auf bestimmte Dinge doch unterschiedliche Vorstellungen haben und hat sich getrennt, bevor es zu weiteren Schritten gekommen wäre. Zu keinem der Männer hat sie mehr Kontakt, weil die Trennung immer einseitig war und von ihr ausging.Aber was war da bisher los bei ihr? Muss man wirklich erst so lange mit einem Mann zusammen sein, bis man merkt, man will ihn doch nicht?
Hmm das ganze würde mich auch etwas stutzig machen, kann sein, das sie Bindungsgestört ist, kann aber auch einfach nur Pech gewesen sein, manchmal lernt man sich kennen, alles passt gut und man entwickelt sich einfach schnell ausseinender, so das die Lebensvorstellung einfach nicht mehr auf einen nenner gebracht werden können, z.B. wenn nur einer der Partner im Ausland studieren will, der andere will keine Kinder, machn einer wohnt gern auf dem Land, andere gern in der Großstadt, Haustiere ja oder nein usw.

Ich mag sie wirklich sehr, habe Lust auf eine Beziehung mit ihr und irgendwann (nicht jetzt) könnte ich mir auch mal Familie vorstellen. Sie sagt, sie möchte das auch in Zukunft mal und das war schon immer Teil ihres Lebensplans.
Wenn kein Kinderwunsch ansteht, dann versuch es doch einfach mal mit ihr.

w 28
 
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  • #9
Ich habe den Eindruck, du erstickst sie bereits jetzt und überanalysierst das Ganze, bevor es überhaupt begonnen hat.

Hätte sie mehrere kurzweilige Beziehungen im Ein-Jahres-Rhythmus, würdest du dich vermutlich fragen ob sie unfähig ist eine längere Beziehung zu führen.

Die Trennung vom Jugendfreund finde ich absolut verständlich - hätte sie sich mit 20 bereits für den Rest ihres Lebens festnageln lassen sollen? Das ist doch absolut nicht realitätsnah. Dass sie in der ersten Beziehung noch nicht mit ihm zusammengewohnt hat, ist absolut nachvollziehbar - meine Eltern hätten mir sauber den Marsch geblasen, wenn ich mit 15 aufwärts auf solche Gedanken gekommen wäre.

Auch dass eine Studiums-Beziehung auseinandergehen kann, ist nicht wirklich überraschend.
Jetzt mit 30 hat sie vielleicht langsam Bedenken bekommen und eingesehen, dass das nicht der Mann ist, mit dem sie alt werden möchte und daraus für sich selbst Konsequenzen gezogen.

Du schreibst ja dass sie Akademikerin ist - mit 30 ist doch noch alles im Rahmen, du erwähnst zwar nicht ihre Fachrichtung, aber Juristen und Mediziner z.B. sind da ja erst seit einigen Jahren relativ frisch im Arbeitsleben und waren vorher eher damit beschäftigt berufliche Weichen zu stellen.

Klar, manche sind mit 25 verheiratet, aber nicht alle und erstere Gruppe ist dann sehr oft mit 40 wieder geschieden.
Lass der Frau mal ein bisschen Luft zum atmen und entspanne dich! Du kennst sie doch noch gar nicht gut genug. Wenigstens kein One Night Stand Hasi oder keine 30-Jährige, die schon 2 Kinder von 2 Männern hat etc.

W, 23
 
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Gast

  • #10
Lieber Fragesteller, statistisch gesehen trennt man sich sogar meistens nach 4-5 Jahren. Das liegt an der menschlichen Evolution und daran, dass nach 4-5 Jahren die Kinder soweit sind, dass sie nicht mehr von beiden Elternteilen versorgt werden müssen, also gehen sie wieder getrennte Wege. Soviel zu unsere Entwicklung, die uns auch heute, wo soetwas längst unnütz geworden ist, noch beeinflusst.

Abgesehen davon: Ich finde deine Bedenken Unfair. Hätte sie eine Verpflichtung gehabt, mit den Männern zusammen zu ziehen, nur weil sie schon so lang zusammen waren? Nein! Wenn es Ernst wird, macht man sich Gedanken um eine Beziehung - und entscheidet sich dann auch mal dagegen. Das ist normal und nur gesund, eine Beziehung nicht nur wegen irgendwelcher Verpflichtungen fortzuführen. Ich habe meine ersten drei Beziehungen auch nach jeweils 3-5 Jahren beendet, das eine Mal, als ein Heiratsantrag kam, den ich so nicht annehmen konnte (hätte sich falsch angefühlt), das andere Mal, als der Zusammenzug anstand und das letzte Mal, als sich gezeigt hat, dass unsere Weltsicht einfach nicht zusammenpasst. Und mit dem vierten Mann bin ich nach 2 Jahren zusammengezogen und total glücklich: Wir planen gerade unsere Zukunft mit Ehe und gemeinsamen Kindern. So what? Wenn der Partner nicht passt, sollte man sich trennen - egal ob man es nach 2 Monaten oder 5 Jahren merkt - das heißt aber noch lange nicht, dass man nicht mit dem Nächsten nicht alles über den Haufen wirft und einfach glücklich mit ihm sein kann!

Mit anderen Worten: Ich bin auch immer auf und davon, wenn es ernst geworden ist. Trotzdem lebe ich jetzt in einer stabilen Beziehung ohne Bindungsängste. Allerdings sei auch gesagt: Ich wollte nicht mit einem Mann zusammen sein, der mich aufgrund meiner vorherigen Beziehungen beurteilt...
 
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  • #11
Wie schätzt ihr das Beziehungs- und Trennungsverhalten von ihr ein?
Absolut normal, sehr klug und reflektierend für so eine junge Frau. Sie hat sich genug Zeit genommen, ist nicht durch die Betten gehüpft, wie viele junge Männer in dem Alter, hat die Männer in Ruhe kennenzulernen und hat dann doch gemerkt, dass es nicht passt. Liest sich sehr vernünftig.

Die Beziehungszeiten sind nicht zu kurz, um von keinem Ernst zu sprechen. Daher kann ich der Aussagen, dass die Frau sich trennt bevor es ernst wird, nicht zustimmen.

Junger Mann, woher kommen diese Befürchtungen und wie ist den so das eigene Beziehungsverhalten bisher gewesen?

w 50
 
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  • #12
Es gibt einen Film dazu :"Drei Jahre dauert die Liebe". Denn nach spätestens drei Jahren ist es nicht mehr sexuell wirklich aufregend und meistens blieb auch die Romantik durch einen gemeinsamen Haushalt auf der Strecke.
Deine Freundin will einerseits eine schöne, aufregende Beziehung und andererseits eine Familie. Das ist bekanntermaßen ein Drahtseilakt-dem sie (verständlicherweise)ausweicht. Da die vielzitierte biologische Uhr tickt, wird sie entweder zugunsten des Kinderwunsches den üblichen Kompromiß eingehen, also heiraten und dann ab und zu Affäre, oder später eben lieber alleine leben.
(w)
 
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  • #13
Ich bin 35 und habe drei Beziehungen dadurch beendet, dass ich Heiratsanträge abgelehnt habe. Aber generell wünsche ich mir sogar zu heiraten!
In diesen Momenten. wurde mir aber immer klar, warum die. Männer mich heiraten wollten: weil sie es schön bequem hatten und ich den Hauptteil der Beziehungsarbeit gestemmt habe: ich war praktisch und anschmiegsam und unkompliziert für sie. Mir ist klar geworden, dass ich nicht die nächsten 50 Jahre so weiter leben möchte: erst hofft man ja immer, dass er sich noch ändert, dass die Beziehung sich entwickelt (gerade Frauen sind da viel zu lange gutgläubig!): und wenn der nächste
schritt kommt, lässt man eben alles noch. einmal Revue passieren und diese Frau scheint ähnlich wie ich zu dem Schluss gekommen zu sein, dass sich eben nichts in ihre Richtung verändert hat und sie nicht ewig so weiter leben will.
 
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Gast

  • #14
Jeder hat doch eine "Beziehungsbiografie" und ich denke nicht, dass man extrem viel davon ableiten kann. Sie ist doch nicht jedes Mal gegangen, bevor es ernst wurde - es hat nur nicht gepasst. Würdest du dich beruhigter fühlen, wenn sie dies nicht erkannt hätte und nun schon zweimal verheiratet gewesen wäre? Oder wenn sie immer nur Beziehungen von 6-12 Monaten gehabt hätte und somit schneller erkannt hätte, dass es nicht passt? Würdest du ihr dann eventuell unterstellen, dass sie nicht dazu fähig ist eine langjährige Partnerschaft einzugehen?

Ich denke, dass man vor allem bei den ersten Partnerschaften bis irgendwann Mitte/Ende 20 noch herausfinden muss, was und wen man wirklich möchte. Zudem verschieben sich sicherlich in der Zeitspanne auch die Erwartungen und Wünsche an den Partner/ die Beziehung, da sich auch das eigene Leben wandelt (Schule zu Ende, Ausbildung oder Studium, Berufsstart, Familienplanung,...).

Wenn man dann herausgefunden hat, was man möchte und jemanden gefunden hat, der dazu passt, dann kann es doch schon wieder ganz anders aussehen. Ich würde mir also aufgrund der vorherigen Beziehungen keine Sorgen machen.

Und dem Gast um 22:27h würde ich gerne mitteilen, dass es da wohl kein typisches Frauen oder Männerverhalten gibt. Es gibt sowohl Männer, als auch Frauen, die sich eine feste, dauerhafte Beziehung wünschen und andere, die lieber ihre Freiheiten als Single genießen oder einfach nicht in einer unglücklichen Beziehung stecken wollen.
Es macht eine Frau doch nicht begehrter, wenn sie alle ihre Beziehungen beendet hat.
Meine Beziehungsbiografie schaut auch so aus, aber ich fühlte mich dadurch nicht begehrter, sondern habe eher daran gezweifelt, wann ich erkenne, wer wirklich zu mir passt. Ich glaube im übrigen jetzt fündig geworden zu sein - mit Ende 20.

w,28