G

Gast

Gast
  • #31
Was Deine Bekannte macht, ist das einzig Vernünftige! Ich habe selbst Literatur studiert, promoviere und kann von meiner Stelle an der Uni nur UNTER Studenten-Niveau leben. Dabei bin ich schon eine der wenigen Privilegierten, die eine Stelle haben (in D 1100 Euro netto) und kein Stipendium (oft 600 oder 900) - danach lecken sich andere die Finger.

Meine beiden Hoffnungen lauten:
1) mit dem Doktortitel später woanders eine richtig bezahlte Vollzeitstelle zu bekommen
2) via Partnerschaft aus der Armut raus.
Am besten beides. Was zwei Verdiener anhäufen, kann man alleine nie aufholen, das sehe ich an meinen verheirateten Freundinnen.

Leider ist das die Realität. Mit 19, bei der Studienfachwahl, hat man doch keine Ahnung, was Geld bedeutet und wie wichtig es ist.
 
G

Gast

Gast
  • #32
Lieber FS

ich bin eine Frau die sich seit ihrem Studium ganz ohne männliche Protektion durch diese Gesellschaft und durch den Beruf von Station zu Station bewegt. Daher reagiere ich immer amüsierter auf die Frage wie ich das überhaupt schaffe, zumal an der Uni keiner reich wird. Wer ein bequemes Auskommen mit regelmässigem Urlaub und allen Annehmlichkeiten sucht der entscheide sich bitte sofort gegen Wissenschaft anstatt zu jammern dass es nicht nach Jahresringen immer fettere Gehälter gibt. Meines Erachtens wäre Bezahlung nach Leistung und Verantwortung angebracht er als das jetzige System. Als Single habe ich 1080 netto, mit Promotion Summa cum... und etlichen Auszeichnungen, Preisen und sonstigen Lorbeeren. Ich käme aber nie auf die Idee die Managementassistentin zu verdächtigen sie wolle sich nur einen reichen Mann angeln. Mein lben ist nur was für Idealisten.
 
Top