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  • #1

Frauen, warum behaltet ihr meistens das Kind bei der Trennung?

Es ist doch so beschwerlich, die Kosten sind hoch, Mutter hat geringere Arbeitsmarktchancen, weniger Zeit, höhere nervliche Belastung. Summa summarum geht die Mutter ganz ordentlich in die Knie. Wollt ihr das Kind dem Mann nicht überlassen? Warum eigentlich nicht?
 
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  • #2
Frau hat es doch gut. Wir hatten erst den Thread mit lebenslangem Unterhalt aus Billigkeitsgründen.
 
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  • #3
@1Frau hat es gut? Und was ist mit den Argumenten in der Fragestellung? Viele Frauen beklagen sich doch wegen der höheren Belastung?! Ist doch auch hier ständig mehr oder weniger in anderen Threads zu lesen..
 
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  • #4
Ganz einfach, der Mutter fehlt dann DAS entscheidende Druckmittel um das Maximum aus dem abgelegten Partner heraus pressen zu können.

m44
 
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  • #5
w,42, nicht verheiratet, keine Kinder, von daher kann ich hier nur aus der Theorie mitsprechen.
Ich bekomme es im Kundenkreis immer wieder mit, dass sich Paare trennen und dass hier die Männer nicht bereit sind, die Kinder mitzunehmen, weil sich ihr Alltag ja dann extrem verändern würde, weil sie das nicht mit dem Job vereinbaren können, weil sie das nicht unter einen Hut bekommen und weil die Kinder bei der Mutter eh besser aufgehoben ist.
Ich glaube, es geht nicht darum, dass die Frauen den Männern die Kinder nicht überlassen wollen, sondern eher darum, dass die Männer ihren neuen Alltag alleine, ohne Verpflichtungen gestalten wollen.
Natürlich nicht alle (bevor jetzt hier wieder die Aufschreie kommen), aber meine Erfahrung nach ist das für viele der bequemere Weg Unterhalt zu zahlen und die Kinder an jedem 2. Wochenende mal für 1-2 Tage zu sehen
 
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  • #6
@4 dann könnten es doch die Frauen genauso machen und sagen, okay wenn du die Kinder nicht willst - ich will sie auch nicht, dann gehen sie ins Heim. Mal sehen, ob er sie dann nimmt.
Warum sind die Frauen so durchlässig?
 
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  • #7
weil zumeist die Aufteilung in der Partnerschaft schon vor der Trennung so aussah, dass Frau zuhause bleibt oder nur Teilzeit arbeitet und Mann Geld verdient.
Im Falle der Scheidung ist dies wegen der Bindung der Kinder, der nicht mehr so guten Möglichkeiten der Frau nach längerer Berufspause und der nicht großen Bereitschaft der Männer karrieremäßig Rückschritte zu machen, nicht einfach umkehrbar.
Die meisten Sozialkontakte der Kinder laufen zudem über die Mütter (jdenfalls in meinem Freundeskreis so), auch wenn es sich ganz tolle Väter gibt,

in den Fällen, in denen beide arbeiten, nicht einer für die Kinder seinen Beruf erheblich eingeschränkt hat und schon immer die Kinderbetreuung von beiden Elternteilen im gleichen Umfang erfolgt ist, werden oft auch andere Modelle gelebt.

Also Mann, der die Hausfrau und Mutter zuhause haben will, ist halt auch nach der Trennung an diese Verteilung (tatsächliche Betreuung Mutter/ finanzieller Unterhalt Mann) zumindest teilweise gebunden.
Mann, der bereits vorher die tatsächliche Betreuung zur Hälfte übernommen hat und es in der Partnerschaft selbstverständlich war, dass Frau ihren finanziellen Teil beiträgt, ist halt auch nach der Trennung in einer anderen Situation.

Ich möchte bei den derzeitigen Unterhaltsregelungen nicht auf die Unterhaltszahlungen eines Mannes wegen der Betreuung gemeinsamer Kinder angewiesen sein (w41 Rechtsanwältin)
 
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  • #8
Gluckenmütter und faule Mütter überlassen das Kind schon mal überhaupt nicht dem Mann. - der soll doch bluten und ihr das Leben weiter finanzieren.

Berufstätige Mütter haben meist auch einen berufstätigen Vater der Kinder - wie sollte er sich um die Kinder kümmern? Also bleiben die Kinder - normal halt - bei der Mutter! Mit deren Infrastruktur wie Ganztagskindergarten, Ganztagsschule, Oma, Opa, Nachbarin und Freundin.

Und Gerichte sprechen Kinder auch den Müttern zu, ...

Gesellschaftlich gilst du als Rabenmutter, so du dein Kind abgibst.

Schade, aber so sieht die Realität aus.
 
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  • #9
Die Frauen bräuchten sich nicht mit dem fadenscheinigen Argument "die Kinder seien bei ihnen besser aufgehoben" einlullen lassen. Das ist doch ganz eindeutig ein Trick!
Frau braucht nur sagen "ich sehe das anders, bei dir sind sie besser aufgehoben".
Aber die Männer haben das toll hingekriegt, sie diskriminieren Frauen in der Arbeitswelt um anschliessend sagen zu können "ich verdiene eh mehr und hab die bessere Position, also bleib du mit den Kindern". Ne ganz miese Masche finde ich.
Das ist unter auch ein Grund, weshalb ich keinem Mann ein Kind geschenkt habe.
 
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  • #10
#3 Du scheinst zu den armen Männern zu gehören, die sich als Druckmittelopfer fühlen, aus dem das Maximum herausgepresst werden soll.

Der Vater meiner Kinder will seine Kinder gar nicht dauernd um sich haben. Die WE oder Ferien 2 Wochen reichen dem voll und ganz. Und ehrlich gesagt, ich überlege, was ich falsch machen, daß es ihm offensichtlich finanziell besser geht als uns. Wir haben kein top Auto, keinen Flachbildfernseher u.v.m. - dennoch bin ich froh, die kleinen und liebsten Menschen in meinem Leben bei mir zu haben und bin zufrieden mit allem, was ich habe, so wie es ist.

f 48
 
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  • #11
@5: Weil Frauen nie im Leben gewillt sind, Unterhalt zu zahlen - weder für ihre Kinder noch für den Ex. Frauen sind da mehr als geizig und egoistisch - nur wenn Männer so denken und handeln, werden sie angeprangert, verurteilt - na, ihr kennt die Argumente der Frauenrechtlerinnen...

Wenn Zwei das Gleiche tun....
 
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  • #12
Mann, unbetroffen: Ein Kind teilen geht gar nicht bzw. gibt immer Streit, Frau bekommt aufgrund von Rechtsprechung sowieso fast immer Rest und das Kind, eine riesiege Abzocke. Ich versteh die ganzen bettelarmen jungen alleinerziehenden auch nicht ... aber wenn ich hier so Fragen wie beim 2 Date ins Bett und ohne Gummi lese, wundert mich gar nichts mehr.
 
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  • #13
Antwort einer Mutter: weil ich mir ein Leben ohne meine Tochter nie vorstellen könnte. Ganz einfach. Sie um mich zu haben ist mir mehr wert als alles Geld der Welt.
Ihrem Vater geht es nicht so, also ist die Regelung eindeutig. Für unseren Lebensunterhalt sorge ich im Übrigen selbst und "presse" nicht einen Cent aus dem Vater. Ist auch eine Frage des Stils und dessem, was man seinem Kind langfristig vermitteln möchte.
 
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  • #14
#5
mein Gott, so herzlos und provokant kann doch nur jemand schreiben, der keine Kinder hat!!
Es gibt genug Männer, die sagen, sie "bezahlen" (Kindesunterhalt) die Frau doch dafür, dass sie sich weiter um die (abgelegten) Kinder kümmert. Somit steht der neu gewonnenen Freiheit der Herren zum Glück nichts mehr im Wege!
#3
Würde es DIR denn in den Kram passen, deine Kinder nach Scheidung weiter alleine großzuziehen? Wärst DU bereit auf vieles zu Verzichten, weil das Leben mit Kindern nunmal Verpflichtung bedeutet?

Klar. Der Mann hat nur Rechte, die Pflichten bleiben erfahrungsgemäß immer an der Frau hängen!
 
  • #15
Um Himmels Willen!
Geht es da NUR UMS GELD?

Ich bin heilfroh, dass meine Kinder beider Trennung bereits erwachsen waren, aber wäre ich in dieser Situation gewesen, hätte ich mir auch niemals vorstellen können, ohne sie zu leben!
Es ist wegen der tiefen, gegenseitige Verbindung zwischen Müttern und ihren Kindern, warum fast jede Frau um ihren Nachwuchs verzweifelt kämpft.
Ich will diese Verbindung zum Kind den Männern, im allgemeinen, nicht absprechen! Aber ist diese vielleicht seltener?
Ich schließe dies aus den finanziellen Begründungen des Problems
 
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  • #16
Ich denke, es braucht eine ehrliche Analyse ob das geltende Recht paßt. Frau braucht nicht arbeiten, kann sich lange auf Kosten des 1. Mannes durchfüttern lassen. Wenn der 1. Mann eine 2. Frau findet, mit der er glücklich sein kann, hat noch immer die 1. Frau mehr Rechte als die 2.

Hat nun die 2. Beziehung - also die glückliche - Kinder, so wäre es doch vernünftig, das Halbgeschwister aus der 1. Ehe nicht von den Halbgeschwistern aus 2. Ehe ausgeschlossen werden.

Aber: Das "Kindeswohl". Alles was mit Kindeswohl zu tun hat, ist eigentlich nur Mutterwohl bei der aktuellen Gesetzeslage. Es bräuchte in derartigen Fällen eine nüchterne und sachliche Analyse was dem Kindeswohl wirklich dient und was finanziell das vernünftigste ist.

Weil:

In vorgenanntem Beispiel ist es so, daß im Ergebnis alle leiden, nur weil die Mutter aus 1. Ehe nicht zu arbeiten braucht. Würde sie arbeiten und die Geschwister bei ihren Geschwistern sein, wäre alles viel besser.

Ich meine, daß beide Partner das gleiche Recht haben sollten, die Kinder bei sich oder dem neuen Partner zu haben. Aber das interessiert bei der aktuellen Gesetzeslage und Rechtsprechung niemand.

Daher ist es ein paradisischer Zustand für die Frau.
 
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  • #17
@5 weil Kinder keine Handelsware sind. Wir wollten sie haben und haben gut für sie zu Sorgen und so ganz nebenher...ich liebe meine Kinder auch. Ein Heim kommt doch nicht in Frage, nur weil der Vater nicht mit ihnen leben möchte. Das, was die Kinder mir geben, kann mir kein Job geben - ich hab lange genug vorher gearbeitet, um das ermessen zu können. Und meine Kinder wissen es zu schätzen, daß sie bei mir leben und wollen, es genauso wie ich, gar nicht anders haben.

Geld macht nicht glücklich - aber emotionale Beziehungen schon.
 
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  • #18
@8 von #3

Ich hätte meine Kinder sehr gerne *behalten*.
Nur meine Ex hat sich mit allen Tricks gewehrt - Inspiration s.o.
Bei der üblichen Einstellung der Gerichte und JA ist ihr das natürlich auch gelungen.
 
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  • #19
Also hier möchte ich als alleinerziehende Mutter eines Kleinkindes gern etwas sagen.

An 1 und 3:
Es ist [mod] den Müttern ständig Profit zu unterstellen und zu behaupten, die Kinder dienten nur zum Druckmittel.

Mein Kind ist mein Ein und Alles, ich habe es auf die Welt gebracht und ich bin mit ihm für immer verbunden. Betrachtet doch bitte die Tierwelt. Ok, es gibt Weibchen die ihre Kleinen verstossen, aber dies passiert nur sehr selten aber generell bleiben die Kleinen nur bei der Mutter. Auch bei den Menschen war es schon eh und je so. Dies ist einfach die Natur. Natürlich hat sich unsere Gesellschaft verändert (und nicht zum Besten), aber der natürliche und gesunde mütterliche Instinkt, den kann kein Gesetz und keine Gesellschaft abändern. Mein Kind überlasse ich nicht meinem Ex weil ich ihn finanziell in die Knie zwingen möchte sondern weil mir das mein Instinkt nicht erlaubt. Es ist unerklärbar, nicht jedes Gefühl kann man in Worte fassen.
Glücklicherweise habe ich einen Ex der dies nachvollziehen kann, dies als von der Natur vorgegeben ansieht und für welchen eine Unterhaltszahlung für das Wohle seines Kindes das Natürlichste auf der Welt ist. Wir haben noch nie diesbezüglich Streit gehabt - ich musste nicht mal danach fragen ! Und wenn ich in Not wäre, dann ist er auch für mich da, denn er geht davon aus, dass es dem Kind nur gut gehen kann, wenn es seiner Mutter gut geht. Alles andere empfindet er als assozial (im wahrsten Sinne des Wortes, nicht im allgemein verbreiteten). Und ich befürchte, er hat Recht.
Eure Kommentare zeigen mir nur, wie krank unsere Gesellschaft und der Mensch geworden ist.

Und nicht zuletzt sollte man nicht vergessen, dass auch die Entwicklung der Menschheit und der daraus entstandenen Gesellschaft und die Abhängigkeit der Frau dem Mann zu verdanken war. Die Gesetze zu Gunsten der Frau im Falle einer Trennung resultieren wohl aus dem Verhalten des Mannes, welcher seine Frau in seinen besten Jahren mit Kindern sitzen lassen hat um sich eine Jüngere anzulachen. Das wird gern vergessen, nicht wahr?
Heute schreien die Männer nach Frauen die finanziell unabhängig sind und wundern sich, dass diese nun auch die Möglichkeit haben, sich von ihren Partnern zu trennen.
Die Frau ist oft benachteiligt, egal wieviel Unterhalt sie und/oder das Kind bekommt und egal wie modern sich unsere Gesellschaft nennt. Aber der wirklich Benachteiligte ist und bleibt das Kind, wenn die Eltern so voneinander denken und dementsprechend handeln.

Zu 4 :
Da muss ich Dir Recht geben, das habe ich auch schon oft gesehen, noch schlimmer kommt es, wenn der Vater auf einmal vergisst, ein Kind zu haben ! Von dieser Sorte Mann gibt es auch nicht wenige.

Schlusswort : Vergesst doch endlich mal, das Leben und die menschlichen Beziehungen nur über das Geld zu definieren und besinnt Euch der wichtigen Dinge des Lebens. Es ist ein Jammer, dass wir alle gegenseitig aufeinander rumhacken und uns von wertlosem bedrucktem Papier spalten lassen.

W33, alleinziehend
 
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  • #20
@3 Stimme dir zu
Es gibt nunmal viele solcher Frauen, die genau dies tun - das Kind als Druckmittel zu verwenden. Das ist so erbämlich und armselig und in keinster Weise selbstbewusst. Diese Frauen brauchen über die Kinder die Bestätigung, alles richtig gemacht zu haben. Weil sie selbst oftmals nichts auf die Reihe bekommen. Wenn sie gönnen könnten, würden sie auch den Männern die Kinder gönnen, statt die Kinder zu benutzen und einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Erst wenn das aufhört, können Kinder entspannter und zufriedener mit einer Trennung der Eltern umgehen. Diese Mütter vergessen beim angeblichen Voranstellen des Wohls des Kindes etwas ganz Entscheidendes: Das Kind leidet um so mehr, so sich die Mutter so ungerecht verhält und nur ihren eigenen Vortiel sieht. Wenn sich Kinder zwischen zwei Stühlen sehen, wenn Kinder sich entscheiden müssen, wer "wertvoller" ist, dann läuft da gehörig etwas schief. Ein Kind braucht beide Eltern!!! Zu jeder Phase der Kindheit / Jugend!!!
 
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  • #21
Hier mögen eine Menge Leute ein hohes Einkommen haben, aber die Denkweise ist armselig.

Kinder sind Menschen, die Beständigkeit, Zuwendung und Liebe brauchen. Es scheinen viele hier nicht zu wissen, was dies bedeutet. Ich sage immer, derjenige soll sich um die Kinder kümmern, der es am besten kann. Aber Kinder ablegen, wie alte Kleidung ...? Was ist dies für eine Gesellschaft? Kann keiner je genug kriegen.

Ist doch auch bequem, sich dafür zu entscheiden, für Kinder zu zahlen. Man(n) - gelegentlich auch Frau - bekommt die Freiheit, das Leben selbst bestimmen, ohne Rücksicht auf vorhandene Kinder; kann die Karriere vorantreiben, keine finanziellen Einbußen, keine Abhängigkeit, sich keine Sorgen machen zu müssen, nicht sprungbereit zu sein .... Und dafür können die Männer dann noch über die Mutter der eigenen Kinder herziehen und darüber schimpfen, wie schlecht es Ihnen doch geht und wie böse der Andere ist.

In ihren Augen wäre es bestimmt eine gute Idee, Sammelstellen/Abgabestellen für Kinder einzurichten. Dann können beide wieder voll arbeiten, die Kinder werden einfach irgendwo (im Heim) abgegeben, jeder kann sein Leben ohne Altlasten weiterleben. Schämt ihr euch nicht? Habt ihr kein Anstand und Ehre?

Interessiert sich hier einer mal für sein Leib und Blut? Kinder, die sie mit in die Welt gesetzt haben?

Es geht nicht immer nur ums Geld. Rechnet mal zusammen, was eine 24-Stunden-Betreuung auf dem freien Markt kosten würde, mit allem drum und dran, was der sich um das Kind kümmernde Teil tut - mitsammt der Liebe, die unbezahlbar ist. Keiner könnte dies zahlen. Also seid mal mit dem zufrieden, was ihr habt.

Ich bin keinesfalls auf der Seite von Frauen, die die Männer ausnehmen wollen, aber es sind nicht alle und schwarze Schafe gibt es überall!

Was für eine armselige, egoistische Gesellschaft!!!

Übrigens ist es nicht mehr wie früher. Ich kenne Männer, die ihre Kinder bei sich haben, sie erziehen und darin einen tollen Job machen. Auch Frauen zahlen, wenn die Kinder nicht bei ihnen leben. Kinder sollten bei demjenigen Elternteil bleiben, bei dem sie sich am wohlsten fühlen, bei demjenigen, der es besser kann. Aber wenn ja, dann mit allem und sich nicht nur die Rosinen aus dem Kuchen picken wollen.

Es sollte auch jeder mal anfangen, Respekt für den anderen zu haben und dies anzuerkennen!
 
G

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  • #22
@7 das ich gesellschafltich als Rabenmutter gelten würde, wäre mir persönlich egal. Mir ist eh egal, was ander von mir denken.

Es scheint nach den bisherigen Fragen so, als wollten die Frauen es so und nicht anders. Da verstehe ich allerdings nicht das ständige rumgejammere und -geheule seitens der alleinerziehenden.
Vielleicht mag sich mal eine alleinerziehende Mutter melden, die das Kind haben wollte, und dennoch unter den Lasten leidet?
 
E

excuse-me

  • #23
Die Frage hat sich mir nicht gestellt, weil meine Kinder schon groß sind. Mein Jüngster war 15 bei der Trennung.
Kinder haben fast immer (Ausnahmen bestätigen die Regel) die größere emotionale und soziale Bindung zur Mutter.
Ich habe meinen Sohn erst eine Weile nach der Trennung gefragt, ob er vielleicht lieber bei seinem Vater leben wollte. Ich hätte die Entscheidung ihm überlassen, habe ihm vermittelt dass es ok für mich wäre. Er wollte es nicht.
Eltern können sich trennen - eine Familie bleibt man. Wenn man das als Eltern schafft, ist es für die Kinder zwar nicht "toll" aber lebbar.
7E215F66
 
G

Gast

  • #24
Ich (m) würde mein Kind behalten wollen. Wenn ich es tatsächlich der Mutter überlassen würde, dann nur, wenn sie wirklich sehr an dem Kind hängt und ohne es nicht leben könnte. Nur dann würde ich schweren Herzens verzichten - und selbstverständlich auch Unterhalt für das Kind zahlen.
Ich weiß ja nicht, wie hoch hier teilweise das Frustpotenzial der Antwortenden ist (oder ob es "da draußen" tatsächlich so viele eiskalte Abzockerinnen gibt), aber ich muss mir echt gerade eine Pudelmütze aufsetzen, damit sich meine Nackenhaare nicht gen Fenster sträuben. Kinder behindern einen Mann bei der Karriere? Mütter benutzen Kinder als Druckmittel, um Geld vom Ex-Mann zu erpressen? In was für einer Welt leben wir denn hier? Kinder sind keine Haustiere oder Möbelstücke. Ein Kind ist ein "Mini-Me" meiner selbst (und natürlich auch von der Mutter). Wenn es hier überhaupt ein objektives Kriterium zur Kindesaufteilung gibt, dann doch wohl nur, bei wem sich das Kind geborgener fühlt und besser aufgehoben ist. Und zwar aus Sicht des Kindes.
Entweder hatten hier so einige der Teilnehmer noch nie eigene Kinder, oder sie haben ein wirklich bedauernswertes Verhältnis zum Elterndasein. Oje, jetzt klinge ich vermutlich fast schon wie die gute Friederika.
Wenn Kinder für manche Menschen wirklich nur Belastung und Karrierebehinderung darstellen, sollte man sich vielleicht besser gar nicht erst welche anschaffen.

Irritierte Grüße
deBaer (der kein Problem damit hätte, alleinerziehender Vater zu sein und ein Kind durchaus als gleichwertige "Karriere" zur beruflichen ansieht)
 
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  • #25
siri

die Kinder bleiben bei dem Elternteil, das sich schon immer größtenteils um sie gekümmert hat. Das war und ist nun mal fast immer die Mutter. Warum das so ist? Keine Ahnung, vielleicht mangelndes Interesse der Väter? Ab ca. dem 10. Lebensjahr werden übrigens auch die kinder dazu befragt, bei wem sie bleiben wollen.

#15
was du da schreibst stimmt einfach nicht.
Als erstes sind immer alle! Kinder unterhaltsberechtigt.
Die Gerichte urteilen fast immer so, daß es ein gemeinsames Sorgerecht gibt und die Unterhaltsregeung ist auch von anderen Faktoren abhängig.
 
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  • #26
Bei dieser Diskussion wird mir ehrlich gesagt speiübel .....

Wenn ich Sachen lese wie 'Frauen wollen das Maximum herauspressen' oder 'Frauen machen es sich zu Hause bequem`(3,15).. dann müssen doch die Schreiber solcher unqualifzierten Beiträge die Entwicklung der letzten Zeit total verschlafen haben, haben vor lauter Hass und eingeschränktem Blickwinkel nicht mitbekommen, dass es für beides gesetzliche Regelungen gibt.
(Ich frage mich, ob die Schreiber solcher Beiträge von ihren Frauen verlassen worden sind und daher so unsachlich)

Wieviele Frauen für ihre Kinder den Unterhalt vom 'Erzeuger' gar nicht bekommen oder nur mit erheblicher Verspätung, macht immer wieder sprachlos. Ich habe von keiner Mutter in der Situation gehört, dass sie ihr Kind deswegen 'in den Rauch hängt', sondern von allen, wieviel sie auf sich nehmen um ihren Kindern das geben zu können, was sie brauchen.

Das es Männer (@5)gibt, die so frei von jeglichen Emotionen sind, zu schreiben, na dann gehen die Kinder eben ins Heim, wenn sie der Erzeuger nicht will, läßt auf völlige emotionale Unreife schließen. Um Deine Frage zu beantworten, warum Frauen so 'durchlässig' sind - sie haben eine tiefere Verbindung zu ihrem Kind, lieben intensiver, sind verantwortungsbewußter.

Wenn ich mich als Frau entschließe, ein Kind zu bekommen, dann fühle und erlebe ich das vom ersten Tag an jeden Tag und wenn ich es zur Welt bringe, dann besteht da bereits eine Verbindung, die durch nichts mehr zerstörbar ist. Dieses persönliche Erleben einer Frau ist so für Männer sicher nicht nachvollziehbar ich hätte aber gehofft, dass sich dennoch Gefühle entwickeln, die über persönliche Kleinlichkeiten hinausgehen.

Ich schließe mich #16 an! Für nichts in der Welt würde ich meine Kinder hergeben!
 
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  • #27
m,31, 75% Stelle wegen Promotion, kurz nach der Trennung, 4 Jähriger Sohn, Mutter durch Veranlagung depressiv mit hohen Schulden, die in einer jahrelanger Beziehung zum Schluss zur Trennung führten, da z.B. in 7 Jahren kein Urlaub zusammen, da sie immer blank. Trotz meiner Belastungen würde ich das Kind nehmen. Seit der Trennung geht es nur um das Thema Geld, Geld, Geld. Meine Diplomatie reicht nicht mehr aus, sie ist dennoch täglich gereizt, gestresst und kann sich nicht einmal vor dem Kind beherrschen, was ich zumindest den Mutterinstinkten zugemutet hätte. Mir bringen Eure Threads die Tränen in die Augen, denn ich sehe keinen Ausweg. Sich helfen lassen will sie nicht, denn dann müsste sie womöglich einsehen. Vor ihren Eltern und Familie verschweigt sie alles und spielt schau. Auf dauer geht sie kaputt, die Mutter meines Sohnes und ich kann nichts tun, außer lieb sein, wogen glätten, nachgeben um das Kind vor den Aggressionen der Mutter zu schützen. Eine Zeit lang wurde ich aus Machtlosigkeit sogar selbst aggressiv.
 
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  • #28
siri
ich wäre auch depressiv, wenn sich ein Mann (und der Vater meines Kindes) von mir trennen würde, weil ich aus Geldmangel nicht mit ihm in Urlaub fahren kann. Wenn man sich mag, und der Urlaub so wichtig ist, dann fahrt man gemeinsam irgendwo billigeres gemeinsam hin. Aber vermutlich bin ich mal wieder von vorgestern.

Wie hattest du das übrigend mit der Kindesbetreuung geregelt? Mit 75% Stelle und Promotion sehe ich bei dir nicht mehr viel übrige Zeit und die kostet ein Kleinkind nun mal.
 
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  • #29
Ich denke, Liebe zum Kind kann nicht das einzige Argument sein. Die sachliche Widerlegung meins Beispiels (#15) fehlt. Und: Es gilt doch Gleichheit zwischen den beiden Partnern. Warum muß dann im Regelfall der Mann das Kind hergeben, während Frau es behält ?

Es muß schon schlimmes passieren, wenn schon das Beispiel #26 nicht reicht (hast Du einen richtigen Anwalt für Familienrecht mal drauf angesetzt ?).

Wenn ich Nr. 25 anschaue der Speiübel wird: Es kann im Leben nicht nur darum gehen, daß es der Mutter nicht speiübel wird und daß Männer ein Leben lang zahlen müssen und daß Kindern die Zeit mit Geschwistern vorenthalten wird.

Und Frauen sind was die Gesetzeslage angeht in einer viel zu guten Position. Als Mann sage ich mir eben im Zweifel keine Kinder bevor mit einer, die sich hinter den Herd stellen und nie arbeiten will. Wundern braucht man sich dann nicht über die Geburtenrate.

Sorry aber ich habe mein Leben zeitlebens so gelebt, daß ich immer genug Geld hatte, wenn ich auf die Bank ging, und wenn ich mal Heirate und Kinder kreige, möchte ich nicht am letzten Hemd daher kommen. Reich bin ich nicht und ich habe meine Bedürfnisse immer so eingeschränkt, daß ich glücklich war.

Das führt dazu, daß ich kein von mir abhängiges, geldgieriges und rachsüchtiges Weib in meiner Nähe haben will - bei der Partnersuche stelle ich bereits die entsprechenden Überlegeungen an.

Und armseelige Denkweise wie Nr. 20 schreibt ? Ich sage nur "Gleiches Recht für beide" und vor allem eine wahre Beachtung des Kindeswohls, wie mein Beitrag zeigt.

Nr. 18 schreibt:

Mein Kind ist mein Ein und Alles, ich habe es auf die Welt gebracht und ich bin mit ihm für immer verbunden.

Ich frage: Warum darf nicht auch das Kind für den Mann das ein oder alles sein ? Die Auffassung von Nr. 18 ist in höchstem Maße egoistisch weil wenn eine Mutter das Kind wirklich liebt und der Fall auftritt, daß es beim Vater mal besser aufgehoben sein sollte, dann gebietet Liebe doch das Kind dahin zu geben wo es dem Kind besser geht, oder ? Alles andere ist egoistisch.
 
V

volker

  • #30
Ich bin unehelicher Vater und habe mit meinen Sohn und seiner Mutter in "eheähnlicher Lebensgemeinschaft" gelebt (insgesamt 15 jahre - mein Sohn war bei Trennung fast 10) .
Von Anfang an hat seine Mutter Probleme mit dem Umgang gemacht, sogar so weit, dass das Gericht ein Sorgerechtsverfahren gegen sie eröffnet hat. Details und die Geschichten der aber Millionen Tränen, die er geweint hat, weil er laut gutachterlicher Psychologin "eine tiefe emotionale Bindung zu seinem Vater hat" lasse ich aussen vor.
zu #24 siri
Inzwischen ist er fast 15 und dachte er dürfe irgendetwas dazu sagen, denn er will eigentlich lieber bei mir wohnen. Aber laut deutschem Recht hat er diesbezüglich keinen Vater, denn das gemeinsame Sorgerecht gibt es nur mit Einwilligung der Mutter - er kann sich also entscheiden, ob er bei seiner Mutter, oder ob er bei seiner Mutter leben will - naja - er kann auch bei seiner Mutter leben - das ist seine Entscheidungsmöglichkeit. Auf dem Jugendamt hat man ihm gesagt, als er dort vorsprach, weil er zu mir ziehen wollte "das deutsche Recht sieht diesen Fall nicht vor!"

Wenn er am Ende unserer gerichtlich festgelegten 2 Wochen Sommer-Ferien dann wieder "nach Hause" muss, bringt er mir meist schweigend seine eingenäßte Bettwäsche am letzten Morgen....

zu #25
Uns hat nie jemand gefragt, ob wir ohne einander leben können, leben wollen ....ob wir uns für "irgendetwas auf dieser Welt gegenseitig hergeben wollen"

Wir lassen uns los, immer wieder , immer neu und NIE ohne Schmerzen ....

Ich weiß, dass nicht alle Frauen so sind, wie seine Mutter, aber ich weiß auch, dass ich immer und jederzeit dazu bereit war und bin meinen Sohn alleine zu erziehen und dass ich selbstverständlich niemals dem Jungen den Umgang mit seiner Mutter verweigern, einschränken oder erschweren würde - denn auch wenn ich sie nicht mehr liebe, weiß ich dass er uns beide braucht...

Lasst bitte alle einfach Eure "Pauschalierungen" weg - wie Männer sind, wie Frauen sind - es gibt wie überall solche und solche.
Es sollte hier meines Erachtens NUR um die Kinder gehen.
Ich habe nichts auf der Welt, was mir wertvoller wäre!
Lieben heißt auch loslassen....
 
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