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  • #1

Freidenker - was haltet ihr von ihnen?

Ich hasse Freidenker. Kennt ihr auch die typischen Leute, die sich einfach nichts sagen lassen und ständig ihre eigene Meinung vertreten müssen? Meist auch noch Grüne-Wähler sind? Ich hasse solche Menschen. Wie steht ihr zu denen? Käme es für euch als Partner in Frage?
 
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  • #2
Freidenker ist ein Begriff aus den 20er Jahren der Arbeiterbewegung. FS - was du beschreibst ist ein
bornierter egoistischer gesprächsunfähiger Gutmensch. Wie kommst du auf die Verknüpfung ?
 
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  • #3
Nach dem ich selber ein Freidenker bin, käme für mich nichts anderes als eine Freidenkerin in Frage! m44.
 
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  • #4
Ist ja auch zu unbequem, wenn Leute ihren eigenen Kopf zum selbstständigen Denken benutzen, Dinge hinterfragen, sich nicht einfach etwas sagen lassen, sondern auch noch mit Fakten überzeugt werden wollen. (Ironie off)

Ich hab Angst, vor Leuten wie Dir, FS - deren Horizont so eng ist, dass sie alles hassen, was nicht in ihr Weltbild passt!

(w) selbstständig denkend und keine Wählerin der Grünen
 
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  • #5
und ständig ihre eigene Meinung vertreten müssen?

Wer immer hinter seiner eigenen Meinung steht, welche er sich selbst gebildet hat und diese auch vertritt ist doch kein Freigeist, das macht doch jeder der kein erbärmliches Würstchen im Hamsterrad ist oder nicht?!
Also ich bin ein Freigeist, aber da gehört weit mehr dazu, als nur seine Meinung zu äußern und diese zu vertreten.

Mit den Grünen muss ich dich, genau wie meine Vorredner auch schon, aber leider entäuschen ;)

M32
 
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  • #6
Ich hasse Freidenker. Kennt ihr auch die typischen Leute, die sich einfach nichts sagen lassen und ständig ihre eigene Meinung vertreten müssen? Meist auch noch Grüne-Wähler sind? Ich hasse solche Menschen. Wie steht ihr zu denen? Käme es für euch als Partner in Frage?

Hallo FS,

ich "hasse" Pauschalanfrager.

Wikipedia: "Freidenker ist eine Bezeichnung für Menschen, die für eine selbständige und selbstverantwortliche Lebensgestaltung im Sinne der Aufklärung eintreten und jeden religiösen Glauben, Gottesglauben und kirchliche Dogmen ablehnen, oder allgemeiner, sich als Atheisten, Agnostiker, Skeptiker und säkulare Humanisten verstehen."

Ich toleriere selbstverständlich Menschen, die unabhängig von religiöser Weltanschauung ihr Leben gestalten wollen. Ich finde darüber hinaus auch gut, wenn Menschen eine eigene Meinung haben und sich nciht vorschreiben lassen, was sie zu denken haben.
Menschen, die andere für so eine Denkweise "hassen" und ihnen vorschreiben möchten, dass sie keine eigene Meinung haben dürfen (und damit ihre Meinung annehmen?), gehe ich aus dem Weg. Dir dann auch?

Mit Menschen, die anderen ihre Weltanschauung aufdrängen und aus "moralischen" Gründen Vorschriften machen, habe ich ein Problem. Typisch sind da für mich ethische Veganer, die sich für bessere Menschen halten und andere belehren möchten. Hassen würde ich aber auch die nicht. Ich gehe Menschen die intolerant sind einfach konsequent aus dem Weg.

m, 46
 
  • #7
Wo wären wir denn heute wenn es in der Vergangenheit keine Freidenker gegeben hätte?

Technik: Die Freidenker haben doch erst uns die Möglichkeiten gegeben mobil und beweglich zu sein.Heute ist doch im binären Zeitgeist es ganz normal sich so wie hier auszutauschen und hätte es keine Freidenker gegeben, dann dürften wir dies hier nicht genießen oder auch nicht.
Je nach persönlicher Ansicht.

Musik: Egal welchen Musikgeschmack man persönlich ausgerichtet ist ohne diese Freidenker gäbe es nicht so viele Varianten. Beispiele dafür bist es genügend.

Politik: Wo wären denn uns heutiges Leben ohne den Zeitgeist der Grünen, wobei ich dies als Klischee ansehe, dass alle Freigeister heute GRÜN wählen. Dies war vielleicht in den 80ern so und was damals als IN und CHIC und gegen den Mainstream galt, trifft heute eventuell auf die LINKEN zu.
Alle etablierten Parteien bedingen sich heutzutage diesem Gedankengut der Grünen aus den 80ern und wir werden sehen ob man dies in der Zukunft auch von den Linken sagen kann. Alles was früher verpönt war, ist heute Standard. Plastikpfand, Umweltschutz, Bioprodukte usw.
Am Ende haben diese verpönten Grünen den Weg für einen riesen Wirtschaftszweig ins Leben gerufen.

Wer also gegen dieses Gedankengut von Freidenkern ist, ist einfach nur sehr stark im Mainstream verankert und registrieren auch nicht wie diese Freidenker unser Leben positiv verändert haben.
 
  • #8
Sofern Du, FS, älter als 18 bist, halte ich allein die Formulierung der Fragestellung für pubertär, naiv und kindisch.

Seinen Verstand zu benutzen sollte man eigentlich von jedem erwachsenen Menschen voraussetzen.

Oder ist die Erde bei Dir eine Scheibe?
 
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  • #9
Wenn sich jemand nichts sagen lässt, dann waren die eigenen Argumente vielleicht auch nicht stark genug.

Die Grünen haben immerhin den Anspruch unsere Umwelt zu schützen (vor uns selbst). Wenn ich mir da ansehe, was all die anderen lieben Politiker so geleistet haben in den letzten Jahren, war/ist dieses Ansinnen wohl noch das Vernünftigste.

... Warum sind Sie so wütend? Jemanden zu hassen, den man gar nicht kennt, ist doch unsinnig.
 
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  • #10
Freidenker sind Menschen, die von einer Sache überzeugt sein müssen, statt einfach nur eine Regel zu befolgen, egal wie sinnvoll sie ist. Deshalb ecken Freidenker auch oft an, kollidieren manchmal sogar mit dem Gesetz, im Straßenverkehr zum Beispiel: wenn vor einer Schule Tempo 30 gilt und es ist ein schulfreier Tag, ignorieren sie das Limit. Umgekehrt fahren sie aber auch Schrittempo, obwohl 50 erlaubt wären, wenn es die Situation angeraten erscheinen läßt.
 
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  • #11
Freidenker sind Menschen, die religiöse Dogmen ablehnen und sich die Welt rein rational erschließen. In diesem Sinne bin ich auch eine Freidenkerin.

Wenn Sie mit Menschen, die sich nichts sagen lassen, Menschen meinen, die für Argumente anderer generell unzugänglich sind und im Zweifel selbst noch hartnäckig darauf bestehen, dass 0 x 1 = 1 ist, dann ist die richtige Bezeichnung beschränkter Sturkopf. Unter Freidenkern dürfte eine solche Grundhaltung aber selten sein!

Und was die geschmähten Grünen anbelangt, so haben gerade Frauen ihnen viel zu verdanken. Wer alt genug ist, um sich an die Kämpfe für so elemtare Dinge wie das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und den Abbruch unerwünschter Schwangerschaften zu erinnern, sollte das eigentlich wissen.

Jüngeren Frauen täte es gut, sich mit der Geschichte der Frauenbewegung auseinanderzusetzen!
 
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  • #12
Ich kann mir schon gut vorstellen was der/die FS meint. Hat aber weniger was mit Grün-Wähler zu tun, sondern es handelt sich um Leute, die sich gerne in ihrer Rolle als notorische Querulanten gefallen und meinen nur sie würden die wahren Zusammenhänge dieser Welt erkennen. Das sind Leute, die gern alles und jeden gegen sich aufbringen und auch gegen den "Mainstream" und die USA (wollen die Weltherrschaft) und die bösen Banken und die böse EU und den schlimme Euro wettern. Die wittern auch gerne Verschwörungen und zweifeln auch wissenschaftliche Erkenntnisse an usw und so fort und alle anderen sind blind und dumm. Mit solchen Leuten kann ich auch nichts anfangen. Ich bin gerne Mainstream und vertraue auch unserer Politik!
 
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  • #13
Was ein Freidenker per Definition ist, habe wir in einem vorangegangen Post schon gelesen.

Ich denke, was dich stört, sind Menschen, die andere missionieren wollen, ihnen ihre Meinung aufdrängen wollen.
Joa, das nervt mich auch und ich verbitte mir das.
Aber sie hassen ? Starkes Wort.

w, 43, Freidenker, nicht die Grünen wählend, niemanden missionieren wollend.
Jeder soll nach seiner Facon selig werden.
 
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  • #14
Kapriziert Euch doch bitte nicht so buchstabengetreu auf den Begriff "Freidenker". Ist doch im Wesentlich klar, was hier und jetzt damit vom FS gemeint ist, nämlich sog. Querdenker und Leute die notorisch ihren "eigenen Kopf" (mit ihren verqueren Weltbildern) als alleingültig darstellen wollen. Schwierige Zeitgenossen eben.

m/47
 
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  • #15
Für mich käme auch nur eine "Freidenkerin" in Frage...

wenn wir schon die Wortwahl hassen nutzen wollen...

...ich hasse Menschen die nicht in der Lage sind "Frei" zu denken. Mal Abseits von Regeln, Vorgaben und Gesellschaftlicher Programmierung zu denken und zu handeln.

m, 35
 
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  • #16
Der Begriff "Freidenker" spiel hier eine Rolle, denn erstens hat die FS ihn benutzt und zwar sehr prominent - nämlich als Aufhänger. Zweitens hat dieser Begriff einen historischen und soziologischen Inhalt. Möglicherweise ist die FS so einfach gestrickt, dass sie weder den historischen noch den soziologischen Inhalt kennt und auch keinen Anlaß sieht diesen Begriff zu googeln. Dann soll sie ihn nicht benutzen.

Im übrigen ist dies eine dieser tollen abstrakten Fragestellungen auf die die Antwort nur 42 lauten kann.
Für die FS - dies ist keine Zahl sondern eine Information über nicht bestehende Künstliche Intelligenz der Computer. W 55
 
  • #17
Freidenker sein ist bei mir absolute Vorraussetzung..
 
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  • #18
Ich hasse Freidenker. Kennt ihr auch die typischen Leute, die sich einfach nichts sagen lassen ?

Da braucht es aber wenig um den Hass zu starten...........
Ich mag es nicht so besonders, gesagt zu bekommen was ich denken solll

Mir sind hassfreie Menschen die eine eigene Meinung haben und höflich vertreten lieber als stromlinienförmige Jasager.
Ganz egal ob sie rot,grün,gelb lila oder schwarz wählen...
m
 
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  • #19
Für mich käme nur ein "Freidenker" infrage. Ich mag nämlich Ja-Sager, Abnicker und vor allem Menschen, die Menschen hassen nicht.

w
 
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  • #20
"Die Freidenker" sind eine religionskritische Bewegung, die dem Humanismus und Sozialismus nahe stehen. Zum einen kann ich mir nicht vorstellen, dass all diejenigen, die sich hier als "Freidenker" outen, tatsächlich der Bewegung der Freidenker angehören.
Zum anderen glaube ich nicht, dass der FS tatsächlich weiß, was Freidenker sind.
 
  • #21
Ganz konkret und ohne Umschweife zu den einzelnen Aspekten der Ausgangsfragestellung:
Ich hasse Freidenker. […] Wie steht ihr zu denen?
Hass finde ich übertrieben. Warum sollte ich andere Menschen hassen, die mir nichts zuleide getan haben? Allerdings: Ich kann nachvollziehen, dass Sie Probleme mit Mitgliedern der Freidenkerbewegung haben. Ich kenne auch einige Mitglieder, und was mich an ihnen stört, ist, dass sie einerseits das freie Denken propagieren, andererseits jedoch Religion(en) pauschal ablehnen und Atheismus zum Programm machen. Hierin sehe ich einen Widerspruch: Denn wenn ein Mensch aus freien Stücken und aufgrund freier rationaler Überlegung zum Schluss kommen sollte, dass Religion eine gute Sache sei, dann ist dies das Resultat freien Denkens.
Hier sehe ich den Zusammenhang nicht. Haben Sie Belege für Ihre Behauptung?
Nach meinen Erfahrungen tendenziell eher nicht. Allerdings kann ich Ihren "Hass" in dieser Form nicht teilen. Ich würde dazu raten, immer den einzelnen Menschen als Individuum anzuschauen und zu beurteilen.
 
  • #22
Ich bezweifle, dass du Freidenker meinst. Du meinst unbeugsame Choleriker, Zynisten und Sarkasten (oder ähnliches), mit denen man nicht reden kann und die absichtlich Konflikt suchen. Die sich dann noch überheblicherweise als Freidenker bezeichnen, um anderen zu schaden.

Freidenker haben zwar ihre Meinung, aber die binden sie niemandem mutwillig auf die Nase (das tun nur Veganer, Christen und Atheisten beizeiten). Freidenker philosophieren für sich und andere können daran teilnehmen. Zudem bleiben Freidenker verstärkt unter sich in Foren oder kleineren Kreisen, weil die Welt eben nunmal nicht so frei ist.

Freidenker sind auch selten reine Atheisten, sondern lassen alles offen, sind häufig eine Mischung aus Wissenschaftler, Physikern, Philosophen und Theisten, die sich über alles Gedanken machen. Glaub mir, mit Freidenkern wirst du kein Problem haben, sondern höchstens mit selbsternannten Freidenkern, die es als Revolutionsakt sehen, andere zu bereichern.

Ich würde sogar behaupten, dass man heutzutage nur noch gesunde Beziehung zu Freidenkern führen kann, die tolerieren, respektieren und offen sind. Freidenker und Grüne-Wähler schließt sich wohl vollkommen aus, die tolerieren und denken ja nichts Freies, sondern erstellen Regeln und Moral für andere, eben weil es noch Menschen gibt, die meinen, man müssen andere vor sich selbst schützen und weil man ihnen keine eigene Mündigkeit zutraut. Solche Menschen finde ich gefährlich.
 
  • #25
Kennt ihr auch die typischen Leute, die sich einfach nichts sagen lassen und ständig ihre eigene Meinung vertreten müssen?
Kommt drauf an, was das jetzt heißt. Recht-haben-Wollen um jeden Preis, eigene Meinung zu allem ungefragt sagen, Streit suchen - von diesen Leuten halte ich mich auch fern. Aber das würde ich nicht als Freidenker bezeichnen.

Ich finde es interessant zu lesen, wie im Thread verschiedene Gruppen aufgezählt werden, die "böse" sind. Freies Denken ist das für mich nicht, wenn so ein Schwall Vorurteile und so viel Pauschalurteil im Denken vorhanden sind.
 
  • #26
Mit den Freigeistern verhält es sich wie mit den Gutmenschen. Sie erkennen einander sofort und vor allem diejenigen, die nur so tun als ob.
Ein echter Freigeist würde niemals versuchen, anderen seine Meinung aufzuzwingen - das wäre wider die Freigeistigkeit.
Der ideale Freigeist beschränkt sein Denken allein im Sinne der Aufklärung (Kant).

Solche Menschen hasst Du? Ich wollte, es gäbe keine anderen.
 
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