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Gast

  • #1

Freund möchte wohnrechtliche Absicherung in meinem Haus

Folgendes 'Problem': Ich und mein Freund sind nun seit knapp 2 Jahren zusammen. Ich besitze (von meinen Großeltern übernommen) ein relatives großes Haus mit viel Grundstück und Garten, auf welches ich monatlich einen Kredit von ca. 450 Euro abbezahle.

Mein Freund und ich sind sehr glücklich miteinander aber er brachte nun das Thema "Sicherheit" zur Sprache. Sein Problem ist, dass er seine komplette Arbeitsleistung mit in das Haus steckt (er ist handwerklich ziemlich begabt und macht viel alleine) und natürlich auch finanziell das mit investiert was geht. Er verdient weniger, von meinem Konto geht alles ab was mit Haus- und Wohnkosten zu tun hat.

Auf jedenfall möchte er nun irgendeine Regelung, dass er im Fall einer Trennung nicht mit einem Koffer vor der Tür steht und alles für 'umsonst' gemacht hat. Ich versteh ihn da vollkommen und möchte ihm diese Sicherheit auch geben aber die Frage ist WIE?

Im Fall dass er wirklich geht (es muss ja nicht so sein dass ich mich trenne, sondern angenommen er möchte die Trennung) kann ich unmöglich das Haus alleine finanzieren und ihm noch eine Summe X zahlen... Ich halte aber auch die Aufnahme ins Grundbuch für ein heikles Thema. Er hat zwei Kinder aus vorherigen Beziehungen - ich weiß nicht was da erbrechtlich noch auf uns zukommen könnte... Vielleicht hat von Euch jemand eine passende Idee?
 
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Gast

  • #2
Das Problem Deines Freundes kann ich verstehen .....

Er sagt : " Er hat seine Arbeitsleistung reingesteckt " .... also bewerte diese Arbeitsleistung in Geld ( z. B. pro Stunde 10,- Euro und er hat 300 Stunden investiert ) und dann macht einen Vertrag , wenn ihr euch trennt dann hat er diesen Geldanspruch zur Auszahlung ..

Ferner könnt Ihr vereinbaren dass dieser Geldbetrag abgewohnt wird , da er ja mit in dem Haus wohnt und dadurch keine Miete zahlt und somit eine monatl. Ersparnis hat.

Ich würde es so machen - Beispiel Arbeitswert : 30.000 Euro

monatl. 300 Euro reduziert sich dieser Betrag wg. Abwohnung durch Mietersparnis .

das ist ein fairer Deal und beide müssten damit leben können - oder ?

Eine Eintragung ins Grundbuch rate ich dringend ab , denn diese bekommst Du nie wieder raus ohne seine Zustimmung und dann wäre das Haus unverkäuflich.
 
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Gast

  • #3
Schwierige Situation, am besten wäre es, Ihr würdet euch von einem RA beraten lassen. Spontan fällt mir nur ein: eine Aufstellung machen, was an Leistungen von ihm erbracht wurde, welche Geldsumme dafür anzusetzen ist und was er an finanziellen Mitteln in das Haus gesteckt und dann eine separate Liste, was dein Partner an Mietkosten, sowie Nebenkosten erspart hat, dadurch dass er bei dir im Haus wohnt. Ihr könnt euch ja bei dieser Summe an seinen zuletzt gezahlten Mietgebühren orientieren. Rechnet diese beiden Posten gegeneinander auf, damit überhaupt mal festgestellt wird, um welche Summen es überhaupt geht.

Ich kann mir vorstellen, dass auch ein Notar oder RA diese Summen wissen will, um euch kompetent zu beraten. Denkbar wäre auch, dass ihr privat eine Vereinbarung aufsetzt und vom Notar beglaubigen lasst. Oder du zahlst monatlich eine gewisse Summe auf sein Konto ein, solange bis ein finanzieller Ausgleich da ist. Denn im Falls deines Todes müsste er ja auch seine
Ansprüche gegenüber deinen Erben geltend machen können und mit einem eigenen Konto hat er da keine Probleme.
 
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Gast

  • #4
Da ich keinerlei rechtliche Ausbildung habe, würde ich in so einem Fall zum Notar gehen und mich beraten lassen. Soweit ich das verstanden habe, sind das die Fakten:

-du stehst im Grundbuch
-du zahlst den Kredit fürs Haus + sonstige Kosten (Steuer, Wasser/Abwasser, Heizung etc.)
-er zahlt keine Miete
-er macht Reparaturen/Renovierungen und zahlt auch ab und an das nötige Material

Das ist ein wenig das Kost+Logis Modell - "Unterbringung" und Lebenshaltungskosten werden mit Arbeitsleistung ausgeglichen - richtig? Dass er sich dabei ein wenig wie ein Tagelöhner fühlt, kann ich verstehen. Aber andererseits: Wenn er keine Miete zahlt, ist das eben so. Und selbst wenn man Miete zahlt, kann der Vermieter irgendwann Eigenbedarf anmelden und man muss sich was Neues suchen - soviel zur Sicherheit bzw. zum mit dem Koffer vor der Tür stehen ...

Lasst euch beraten. Und lasst vor allem nicht das Gefühl aufkommen, dass einer den anderen ausnutzt - Belege für Material etc. wirst du ja ohnehin aufbewahren, nicht wahr (Steuer!)?. Seinen Beitrag müsste man recht einfach nachvollziehen können. Aber lass ihn um Himmelswillen nicht ins Grundbuch eintragen!
 
G

Gast

  • #5
Hallo liebe FSin,
seine Gedanken sind durchaus berechtigt, wie Du es ja selber schreibst.

Jetzt gibt es aber noch einen weiteren: Wenn ihr tatsächlich in die Phase kommt, dass ihr euch trennen wollt, findet auch eine räumliche Trennung statt. Meistens hat man seine Gründe, warum es nicht mehr geht.

Grundbucheintrag würde ich nicht machen, da dies zu sehr viel Stress führen kann bis zu, dass Du das Haus verkaufen mußt, wenn ihr euch trennt, um ihn auszubezahlen.

Ihr könnt euch aber folgende Regelung überlegen:
Du zahlst die monatliche Rate alleine und er wohnt bei dir mit. Wenn Reparaturen oder Umbauten anstehen, bezahlst Du das Material und dafür, dass er keine Mietkosten hat, kann er das übernehmen, wenn er Zeit hat als Ausgleich für die hälftigen Wohnkosten. So könnt ihr das Hausthema finanziell trennen.

Falls es dann wirklich mal so weit kommen sollte, dass ihr euch trennt und das Haus groß genug ist, kann man sich auch überlegen, dass er drei Monate ein Zimmer bewohnen kann, bis das er eine eigene Wohnung gefunden hat.

Alle anderen Sachen einfach weiter so laufen lassen wie bisher.
 
G

Gast

  • #6
@FS
Grundbucheintragung würde ich nicht empfehlen - das kann zu Schwierigkeiten führen, wenn die Immobilie vllt doch mal verkauft werden oder als Sicherheit dienen soll.

Ihr Freund will Aufwendungsersatz für erbrachte Arbeitsleistungen - verständlich.
Warum gewähren Sie ihm nicht im Gegenzuge "mietfrei" zu wohnen o.ä. ? So etwas können Sie schriftlich als Vertragsvereinbarung fixieren .....Gestaltungsspielräume sind groß.

m, 50
 
  • #7
Hallo FS

Da ich gerade eine ähnliche Situation habe hab ich mir etliche Gedanken darüber gemacht. Es geht nicht darum was im Falle einer Trennung geschieht- da gilt es in der Tat einfach zu brechnen was er an Arbeitsleistung reingesteckt hat, das Ganze bewerten und mit der Miete gegenrechnen und fertig. Dafür brauchts nicht einmal einen Anwalt. Eine schriftliche Vereinbarung reicht da völlig.

Eines ist mir aber nicht klar: Du zahlt 450,- im Monat an die Bank und alles weitere Würde Dein Budget killen? Dir ist schon bewusst dass Du damit je nach Lage nur eine recht kleine Wohnung mieten könntest? Dein LG verdient noch weniger- klar musst Du ihn dann fair behandeln und Ihm einen fairen Deal anbieten.
Ich denke es geht eher darum was aus Ihm wird sollte Dir etwas zustossen. Und hier würde ich die konsultation eines Anwalts empfehlen. Der Notar beurkundet diesen Vertrag, beraten tut er nicht so wirklich. (da hab ich schlechte Erfahrungen gemacht, hat mich eine Menge Geld gekostet).
Wenn Ihr nicht irgendwann heiraten wollt würde ich das sowieo empfehlen da noch andere Dinge geregelt gehören, wie Erbrecht, Wohnrecht für den PArtner, Besuchs-und Entscheidungsrecht bei Krankheit für den Partner, Patientenverfügung etc.
 
G

Gast

  • #8
@FS:
Frage dich selbst:

Würdest du dein Haus mit einem Mann teilen wollen, den du nach einer Trennung wahrscheinlich zutiefst verachtest?
Er hat Arbeitsleistung investiert und Wohnkosten gespart. Wiegt sich das gegenseitig auf?
Und was hast du alles für ihn getan/bezahlt? Wirst du ihm das im Fall auch in Rechnung stellen?

Es wäre mir nie im Traum eingefallen, meine Tätigkeiten meinem Ex in Rechung zu stellen, nur weil er sich die Buchhalterin sowie den Wäsche- und Bügeldienst erspart hat....er tat dafür anderes für mich.
 
  • #9
Ja, es ist dein Haus. Aber gehört es nicht immer irgendjemandem?
Hättet ihr gemeinsam ein Haus gemietet, hättet ihr euch wahrscheinlich die höhere Miete geteilt. Und selbst in ein gemietetes Haus steckt man Liebe und Arbeit - ohne Absicherung. Dann würde - im Falle einer Trennung - auch einer (nur) mit Koffern und geteiltem Hausrat umziehen. So weit, so gut.

Da er sich nun nicht finanziell am Wohnen beteiligt, könnte sein erhöhter Arbeitseinsatz durchaus recht und billig sein. Du tust doch auch etwas?
 
  • #10
Klare Regeln = klare Verhältnissse -> sauberer Abschluss möglich, bei ggf. persönlicher Trennung.

z.B. penibel genau seine Arbeitsstunden festhalten - contra seinen monatlichen Mietanteil = dessen Ersparnis.
Denn das Haus ist für die FS nicht kostenlos, sondern sie muß dafür monatlich bezahlen.
Außerdem die lfd. Nebenkosten, wie Heizung, Strom. Wasser, etc.
Damit lassen sich bei Trennung auch diese o.g. "Konten" sehr leicht klären, und ggf. ausgleichen.

Vom Grundbuch ändern - wäre auch ich sehr kritisch. Kostet beim Notar viele Gebühren, ist später schwierig zu löschen + kostet weitere Gebühren.

z.B. ein Wohnrecht auf Lebenszeit ist kritisch. Jederzeit könnte er sein Wohnrecht in Anspruch nehmen, (oder gar "vermieten" ?) auch lange nach einer Trennung. Und dann müßte die Hausbesitzerin Leute aufnehmen, die sie nicht im Haus will.

Will die FS das Haus verkaufen, müßte der Käufer auch das eingetragene Wohnrecht übernehmen. Aber wer will sowas ? Also wäre das Haus dann quasi unverkäuflich.
Eine ältere Frau mit Wohnrecht wollte einziehen, als das Haus verkauft wurde. Sie war überzeugt, die neuen Eigentümer würden sie aufnehmen.

Ein Anteil am Haus mittels Grundbuch ist noch kritischer. Das kann bis zur Zwangsversteigerung führen.
Meine Oma mußte jahrelang fremde Menschen im Ausland auszahlen, damit ihr Haus nicht gepfändet, und zwangsversteigert wurde. Weil die ihre Erbansprüche über das Grundbuch an ihrem Haus abgesichert hatten. (Grundbuch gelesen)
(Der Ehemann meiner Oma starb, hinterließ aber kein Testament. Also erbten auch seine nächsten Verwandten ihre Pflichtanteile)

Es ist wichtig, und ein schönes Gefühl, wenn die FS bei einer Trennung zu ihm sagen kann:" Ich bin dir nichts mehr schuldig". Alles fair behandelt, aber Ende ist wirklich Ende, in jeglicher Hinsicht.
 
G

Gast

  • #11
Bitte gehe auf jeden Fall zu einem Rechtsanwalt und lasse Dich beraten. Mich würde interessieren, ob die Arbeit im/am Haus erheblich aufwändiger ist, als die Hausarbeit, die Du für ihn miterledigst. Oder teilt Ihr Euch die Hausarbeit partnerschaftlich? Damit meine ich, wenn Du für ihn mitwäschst, putzt, kochst etc., müsstest Du ihm das theoretisch ja auch in Rechnung stellen, wenn er seine Tätigkeiten angerechnet haben möchte. Falls Ihr die Hausarbeit allerdings partnerschaftlich teilt, sollte er für seinen Mehraufwand tatsächlich etwas bekommen. Allerdings wäre es vielleicht besser, ihm ab sofort monatlich einen Ausgleich zukommen zu lassen, damit es bei seinem evtl. Auszug bereits ausgeglichen ist. Wenn Ihr Euch in einer Streitsituation trennt, wird ihm vermutlich alles was Du ihm zukommen lässt ungerecht erscheinen und zu wenig sein und Du wirst umgekehrt der Meinung sein Du bezahlst zuviel und er nutzt Dich aus. Lieber ab sofort monatlich ausgleichen, als in der Trennungs-Situation, die mit Streit, Verletzungen und Kränkungen einhergehen könnte.

Lasse ihn niemals und unter keinen Umständen ins Grundbuch eintragen.

w/50
 
  • #12
Dass Du ihn nicht mit ins Grundbuch aufnehmen sollst, hast Du inzwischen verstanden, nehme ich an.

Desweiteren frage auch ich mich, was da zwischen Euch läuft: Du hast das größere Einkommen, empfindest Dich aber trotzdem als "von ihm abhängig"...?

Dein Freund hat bereits eine gescheiterte Beziehung, aus der Kinder hervorgegangen sind, hinter sich. Das verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Eure Beziehung bis ans Lebensende gut funktionieren wird.
Stell Dir folgendes Szenario für die nächste Zukunft vor: Du wirst schwanger. Ihr heiratet. Nun lässt Du Dir erfolgreich von ihm einreden, dass er ja nun wohl Anspruch auf die Hälfte Deines Hauses hat. Du gibst eventuell Deine Stelle auf um das Kind zu versorgen... jedenfalls wird der Löwenanteil der Hausarbeit in Zukunft in Deinen Händen liegen.

Irgendwann in den darauf folgenden Jahren scheitert Eure Beziehung.

Und jetzt? Hast Du nicht einmal mehr Dein Haus.

Ich bin nicht der Meinung, dass Du Dich beraten lassen solltest, damit Dein Freund in den Genuss eines finanziellen Ausgleichs kommt. Dafür gibt es m. E. nicht die geringste Notwendigkeit, da er (offenbar seit Anfang) keine Miete zahlt.

Hast Du am Ende des Monats eigentlich überhaupt irgendwas übrig?
 
G

Gast

  • #13
Liebe FS, das ist wahrscheinlichein Anfang vom Ende deiner Beziehung. Ich war auch in einer ähnlichen Situation und habe auch mich abgesichert, als ich nicht mehr sicher war, dass es mit uns noch länger dauern wird. Erkundige Dich, ob er wirklich im Fall der Trennung von Dir geld verlangen kann, ich befürchte, dass Du ihm die Rechnungen für die von ihm gekaufte Ware erstatten musst, wenn Du die Gegenleistungen (Mietfreies Wohnen, angefallene Nebenkosten, Heizungskosten...) nicht nachweisen kannst. RA - Beratung ist nicht teuer, außerdem gibt es im Netz genug Seiten, wo du über die ähnlichen Fälle nachlesen kannst. Nicht schlecht wäre es aber, ihm seine Sachen tatsächlich in einen Koffer zu packen und vor die Tür zu stellen, da die Person meiner Meinung nach dir gegenüber kein männliches Verhalten aufweist -tut mir leid ... w38
 
  • #14
FS das was du schreibst, ist sehr schwammig.

Wie viel Stunden investiert dein Freund ca. pro Wochen in die Renovierung des Hauses. Wenn er voll Arbeitet, also ca. 40 Stunden die Woche, da wird er nicht mehr als 20 Stunden die Woche an deinem Haus machen können. Wenn er arbeitslos ist, dann steht ihm nur bei Arbeitslosengeld 1 Geld zu, bei H4 bekommt er nichts, wenn ihr als Paar gemeldet seit. Und wenn ihr nicht als Paar gemeldet seit und er an deinem Haus werkelt und vom Stad Geld kassiert und jetzt so eine Absicherung von dir haben will, dann Arbeitet er schwarz.

Wenn er zwei Kinder hat und für die finanziell aufkommen muss, dann hat er an Ende nicht viel mehr als Handwerker als H4.

Wer finanziert euren ganzen Lebensunterhalt, also Essen, Kleidung, Strom, Wasser, Heizung u.s.w., wenn du, dann arbeitet er bei dir für Kost und Logie, wenn er ca. 20 Stunden die Woche an deinem Haus arbeitet.

Beteiligt er sich aber auch finanziell am Erhalt eures Lebens oder arbeitet mehr als 20 Stunden die Wochen an deinem Haus, dann steht ihm was zu. Aber kein Grundbucheintrag. Aber Vorsicht bei der Bezahlung, jeder Cent, den er erarbeitet steht auch seinen Kindern zu.

Irgendwann ist jedes Haus fertig und es sind nur noch Kleinlichkeiten da, also nach ca. einem 3/4 bis einem Jahr sollte das Gröbste fertig sein. Wenn für den Umbau Material gekauft wurde und er da auch was bezahlt hat, dann hebt die Quettingen auf. Aber im Prinzip bei seinem Beruf und seiner finanziellen Belastung, durch die Kinder, da kann er nur eine Grundsicherung zum überleben haben und keinen Cent mehr, selbst wenn er voll arbeitet. Wenn er nicht voll arbeitet und Geld vom Stad bekommt, da zahlt das Jugendamt seinen Teil für die Kinder und das Geld wir es sich wieder holen, wenn er arbeitet oder Geld hat.

Also rechnet erstmal durch, wie viel wer oder was zahlt, wie viel Zeit er pro Woche für das Haus verbraucht. Rechnet alles gegeneinander und rechnet aus, nach wie viel Jahren, wenn das Haus fertig umgebaut ist, er das abgewohnt hat, wenn er bei dir keine Miete zahlt. Wenn ihr euch vorher trennt, dann ist das Geld was da noch offen ist, das was du ihm schuldest. Da er Kinder hat, steht dieses Geld auch ihnen zu.

Ich denke, bei seinen geringen finanziellen Mitteln, die durch seine Vergangenheit entstanden sind und die entsprechende Belastung, da kann der Mann keine großen Forderungen an dich stellen, bei einer Trennung.

Wenn du ihm das jetzt so sagst, da wird er dementsprechend eingeschnappt sein, was auch verständlich ist. Aber bewerte seine Arbeit nicht über und das was du für ihn machst nicht unter. Weil wenn du ihn Finanziell mit versorgst, dann ist das auch eine Leistung. Und alles was er erwirtschaftet steht seinen Kinder mit zu.
 
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Gast

  • #15
Macht er denn nur Renovierungsarbeiten, die im Falle eines Auszuges zu sunk costs würden? Oder baut er bspw. auch Möbel? Die könnte er ja dann mitnehmen.
Wenn er wirklich keine Miete zahlt, finde ich die Lösung von Nr. 1 gut. Ansonsten solltet ihr euch wirklich rechtlich beraten lassen.
 
G

Gast

  • #16
@ 12 - wie bitte? Er zeigt kein männliches Verhalten? Du meinst wohl eher: er zeigt kein dämliches Verhalten, indem er Madam alles finanziert und sie nur den Mund abputzt. Er hat absolut Recht. Ich kenne auch so einen Fall. Sie hat sich über Jahre die Wohnung - jedes Zimmer - von ihm renovieren lassen, inkl. 2 Bäder kpl. und Küche. Neue Holzfußböden, neue Möbel usw. Als alles fertig war, hat sie die Beziehung beendet und da es ihre Wohnung war, konnte er ausziehen - ohne Möbel, ohne Fußboden, ohne Bad...

Es muss geklärt werden, für beide Parteien. Aber ihm die Koffer vor die Tür zu setzen, nur weil er wagt, Geld, das ihm zusteht, zu fordern, - da kann ich nur den Kopf schütteln. Muss ein Mann immer der Zahldepp sein? Anscheinend schon. Ich hoffe für alle Männer, dass die den Braten riechen und mit solchen Frauen weder in die Kiste springen, noch an eine gemeinsame Zukunft denken. w/42
 
G

Gast

  • #17
Finde es mehr als merkwürdig, die Arbeitsleistungen gegenseitig aufrechnen zu wollen, zumal er ja anscheinend keine Miete zahlt und in einem schönen großen Haus mit Garten wohnt, das er sich alleine niemals leisten könnte. Ich habe auch mal einiges an Arbeitskraft in das Haus meines Partners investiert - niemals wäre ich auf die Idee gekommen, diese Leistung monetär in Rechnung zu stellen. Dafür hatte ich eine wunderschöne und ziemlich preiswerte Wohnsituation. Es ist dein Haus und bleibt auch deins. Nach zwei Jahren (wohlgemerkt!) solche Ansprüche zu stellen, finde ich nicht gerechtfertigt.
 
  • #18
Das ist immer sehr schwierig. Vor allem, weil die Geschichte ein direkter Austausch ist, der impliziert - ich arbeite für deine Immobilie, du hast die Wertsteigerung. Würde der Mann eine angemessene Miete zahlen und die Frau einen Handwerker engagieren, wäre das kein Thema.

Ich finde es wichtig, daß der weniger finanzkräftige Teil sich noch einmal klar macht, daß er selbst das Risiko seines Engagements zu verantworten hat. So, wie sich die Beziehung jetzt gestaltet, macht er es auf eigenes Risiko und kann jederzeit vor die Tür gesetzt werden. (Das habe ich in meinem Freundeskreis auch zur Genüge erlebt.)
Ich würde an Stelle der Fragestellerin auch keinen Eintrag ins Grundbuch machen wollen. Aber wenn sie mit einem Mann wohnt und wirtschaftet, sollte sie sich klar machen, daß das so etwas ähnliches wie eine Ehe ist. Und in einer Ehe bleibt die Immobilie die ihre, die Wertsteigerung während der Zeit der Ehe (auch durch seine Arbeit) wird geteilt.
Vielleicht läßt sich eine ähnlichlautende Vereinbarung finden.
 
G

Gast

  • #19
Vielen Dank erst einmal für die zahlreichen Antworten... Und entschudigt, dass ich so spät antworte. Meine zeitlichen Möglichkeiten, mich an den PC zu setzen sind begrenzt.
Also ich merke, dass es wirklich eine Menge unterschiedliche Ansichten zu dem Thema gibt. Also erstens, ich denke nicht dass das ein Ende unserer Beziehung bedeuten muss. Mein Freund ist halt oft genug auf die "Nase gefallen" und macht sich dementsprechend jetzt seine Gedanken. Wie gesagt, ist das für mich alles verständlich.
Es kam die Frage auf, wie wir das arbeitstechnisch teilen: Bei uns gibt es kein klares Frau=Haushalt, Mann=Garten. Wir machen eigentlich alles zusammen. Alle Aufgaben die anfallen werden erledigt. Wieviel Arbeitsstunden er hier investiert? Auch schwierig. Rechnet man Garten, Rasen mähen, Tiere versorgen dazu oder nur das bauliche bzw. handwerkliche? Wir gehen beide volle 40 h arbeiten und ich muss sagen weder bei mir noch bei ihm bleiben am Ende des Monats große finanzielle Spielräume. Wir leben und bauen beide von beiden Gehältern.
Im Moment bin ich auch der Meinung das ein Grundbucheintrag nicht in Frage kommt aber ein Gespräch mit einem RA wohl eine sehr gute Entscheidung wäre.
Im Falle von meinem Ableben oder einer Krankheit meinerseits ist alles geklärt. Das stellt also kein Problem dar. Es geht wirklich nur um den Fall einer Trennung...
 
  • #20
Hm, ist es nicht am einfachsten, ihr vereinbart, dass er so viel leisten soll, wie ihr glaubt, die nicht gezahlte Miete rechtfertigt es? Dann kann er jederzeit gehen bzw gegangen werden wie aus einer Mietwohnung, ganz pragmatisch gesagt und nur auf die Wohnsituation bezogen.

Mir scheint, er fühlt isch in der Chose nicht wohl und will über den Umweg dieser Haussache irgendwas anderes zum Ausdruck bringen, was ihn an eurer Beziehung stört. Da würde ich an deiner Stelle ansetzen: sag ihm, du erwartest nicht mehr an Beitrag von ihm, als er eh Miete zahlen müßte aber du erwartest, dass er offen mit dir bespricht, was ihn wirklich bedrückt. Vielleicht sucht er nur mehr emotionale Sicherheit in eurer Beziehung, wenn er eh schon mal auf die Nase gefallen ist?
 
  • #21
Liebe Fragestellerin, ich kann Deinen Freund eigentlich NICHT verstehen. Er erscheint mir gierig und egoistisch.

Wieviel Miete und Nebenkosten zahlt er Dir denn?

Wenn er wirklich soviel Arbeitskraft hineinsteckt, dann bleibt doch nur die Möglichkeit, die Arbeitsleistung realistisch mit einem angemessenen Laien-Arbeitslohn abzuschätzen, schriftlich zu fixieren und dann gegen eine fiktiv zu zahlende Miete zzgl. Nebenkosten gegenzurechnen. Zur Debatte stehen doch ohnehin nur handwerksgleiche Renovierungs- und Sanierungsarbeiten, während laufende Haushaltstätigkeiten wie Gartenpflege, Waschen, Kochen etc. einfach fair unter beiden Partner aufgeteilt werden sollten und nicht miteinander verrechnet werden müssen.

In vielen Fällen sieht man dann, dass Arbeitsleistung und freies Wohnen sich in etwa aufwiegen und es am einfachsten ist, wenn er KEINE Ansprüche hat, aber eben auch KEINE Miete zahlen muss. Das wäre dann auch partnerschaftlich und extrem einfach zu leben.

Ich finde es unlauter, in Paarbeziehungen Arbeit zu berechnen und dem anderen irgendwie sein haus abluchsen zu wollen. Du kannst ihm ja keine 10,000 oder mehr versprechen, die Du im Ernstfall nicht auszahlen könntest.

Und ganz perfide gedacht: Vielleicht will er nur eine schriftliche Regelung, um dann alsbald die Kurve zu kratzen und mit Geld aus der Beziehung zu verschwinden. Nein, auf so etwas würde ich mich definitiv niemals einlassen.
 
G

Gast

  • #22
mach bloß keinen grundbucheintrag, im fall einer trennung hast du dann einen mann, der am besten ein wohnrecht hat, tolle trennung.... dann geht der streit richtig los.

wenn er nichts an miete zahlt und in einem großen haus lebt, ist es selbstverständlich, dass er arbeitsleistungen einbringt, die du sonst an handwerker bezahlen müsstest.das betrifft alle sachen, die zur verbesserung und werterhaltung des hauses dienen. er wohnt umsonst. das ist ein geldwerter vorteil von einigen hundert euro im monat. dass er da etwas am haus arbeitet ist völlig in ordnung, es muss nur ausgewogen sein und seiner mietersparnis entsprechen. nur was darüber hinaus geht, muss überhaupt geklärt werden. dadurch hat er aber auch gar keinen anspruch auf anteile an deinem haus oder ein mietrecht. wie kommt er darauf. wenn er rasen mäht, fällt das natürlich nicht darunter, das ist wie pflege des wohnraums. wenn du so knapp bei kasse bist, dann finde doch eine lösung, dass er monatlich ziemlich genau soviel arbeitet, wie er miete spart, alles andere wird aufgeschoben.

dir alles gute, dass dein partner nach 2 jahren glaubt, er habe ansprüche an deinem eigentum gefällt mir gar nicht, lass dich nicht über den tisch ziehen, vielleicht gibt es auch kostengünstige beratung beim (ver)mieterbund, da gibt es auch einen anwalt, der für kleines geld sachlich berät.

grundsätzlich: nimm keine arbeitsleistung an, für die er dir hinterher die rechnung präsentiert. das muss jederzeit ausgewogen sein. du bist nicht für seine absicherung zuständig. lass dich nicht bedrängen.

dir alles gute
 
  • #23
Ich frag mich ein wenig wie hier 18 Antworten kommen können, wenn viele entscheidende Sachen nicht geklärt sind.
Wie kann es zB sein das dem Mann am Ende vom Monat nichts übrig bleibt wenn er fürs wohnen NICHTS zahlen muss?
Der muss ja sehr teure Hobbies haben, oder sehr wenig verdienen.
 
  • #24
Liebe FS, ich wundere mich über die Einstellung deines Partners zur finanziellen Situation.

Er wohnt mietfrei, da kann er doch wirklich auch etwas dafür tun, und außerdem liegst auch du nicht auf der faulen Haut, während er am Haus werkelt, das steigert auch seinen aktuellen Wohnwert! Er kann heilfroh sein, dass er auf so einfache und billige Weise in einem schönen Haus wohnen kann. Arbeitsleistung statt Miete ist doch ein guter Deal - für euch beide!

Allerdings kann ich verstehen, dass er nicht von jetzt auf nachher vor die Tür gesetzt werden könnte, wenn ihr euch trennt. Ein Mietvertrag würde ihm eine gewisse Sicherheit geben, biete ihm das doch an!

Lass dich, um Himmels Willen, auf gar keinen Fall auf die Sache mit dem Grundbuch ein!
 
G

Gast

  • #25
Ich frag mich ein wenig wie hier 18 Antworten kommen können, wenn viele entscheidende Sachen nicht geklärt sind.
Wie kann es zB sein das dem Mann am Ende vom Monat nichts übrig bleibt wenn er fürs wohnen NICHTS zahlen muss?
Der muss ja sehr teure Hobbies haben, oder sehr wenig verdienen.

Sein teures Hovbby werden wohl die "zwei Kinder" sein. Da ist also offensichtlich mindestens eine Beziehung gescheitert.
Zur FS: Es ist nicht gut, dass du das Haus nicht alleine abzahlen kannst, das sage ich ganz ehrlich. Denn du bist auf die Arbeit und einen Mitbewohner angewiesen.Deine Großeltern haben sicher noch ein Ehemodell wie ihres im Sinn gehabt, wo man noch gemeinsam an einem Strang zieht und "was schafft" im Leben. Nun hast du die Arbeitsleistungen deines Partner natürlich auch angenommen, ich nehme an, du hättest das selbst nicht gekonnt oder dir die Handwerker nicht leisten können. Kämen die Handwerker vorgefahren, wärst du mit 10 Euro die Stunde nicht dabei. Andererseits kann man schon sagen, dass er sich einen Wert von ca 750 Euro einstreichen kann dafür. Dafür müsste er aber schon 40 Stunden audf dieser Basis in seiner Freizeit werkeln. (Miete für ein haus oder Wohnung + die ganzen nebenkosten. besonders Strom und Heizung gespart.

Dieses Thema hätte sofort geklärt werden müssen, als er das erste Mal den Schraubendreher in die hand genommen hat. Ich weiß auch nicht wie professionell die Arbeiten ausgefhührt sind, aber wenn du damit zufrieden bist hast natürlich auch du eine Dienstleistung erhalten über die du froh bist. Es ist jetzt eure Sache festzulegen wie viel die geleistete Arbeit ist und wieviel die gesparten Wohnkosten. Einen Anteil am Haus durch lebenslanges Wohnrecht oder Grundbuch kann es nicht geben. Das wäre auf die gesparten/abgearbeiteten Kosten zu viel.

Die Idee sich nebenher noch eine Sicherheit bei Partner mit Haus rauszuverdienen ist ja ganz pfiffig. Warum sollen eigentlich nur Frauen meinen, für ein bisschen Haushalt nachher das Haus + Unterhalt verdient zu haben? Also schätzt ein, was gemacht worden ist, ich nehme an er hat schon sehr viel gemacht, das klingt nach Bad neu gemacht, mauern, Elektrik und so weiter, da soltest du einen Betrag ansparen, den du ihm auch guten Gewissens im Ernstfall gönnen kannst. Wer hat denn das Material bezahlt? Das solltest du auch einen guten Teil von berechnen, wenn es nicht auf deine Kosten in dein Haus geflossen ist.

Von "durchfüttern lassen" kann man bei ihm auch wirklich nicht sprechen, er hat schon was geleistet. Die Frage stellt sich mir persönlich aber uch, warum er sich da jetzt im Nachhinein eine Absicherung draus machen wwill, wo das neue Waschbecken dranhängt. Ist ihm das nicht früher eingefallen? Es gibt ja auch durchaus Mietverhältnisse wo der vermieter für einen festgelegten Zeitraum dem Mieter der ihm die Wohnung herrichtet gut entgegenkommt. Aber auch sowas hat dann seien Grenzen und sein Ende. Es muss eben eine win-win Situation sein.
 
G

Gast

  • #26
Ich finde die teilweise vertretene negative Meinung gegenüber dem Partner der FS ziemlich bezeichnend. Was würde passieren, wenn wir die Geschlechterrollen einfach mal umdrehen?

Beispiel: Eine Frau zieht in das Haus ihren neuen Partners ein und erbringt viele Haushaltsleistungen. Sie putzt, kocht, macht den Garten. Die Lebensmittel für das Kochen und die Pflanzen kauft sie teilweise von ihrem eigenen Geld und hilft ihrem Partner auch Teile des Darlehens für sein Haus zu begleichen.

Ich wette in dieser Situation würden viele der hier gegen den Partner der FS schreibenden Mitglieder ("auf keinen Fall ins Grundbuch", "unmännlich" etc.) auf jedenfall Fall eine wohnrechtliche und finanzielle Sicherheit für die Frau fordern. Schöner Doppelstandard.
 
  • #27
Er kann heilfroh sein, dass er auf so einfache und billige Weise in einem schönen Haus wohnen kann. Arbeitsleistung statt Miete ist doch ein guter Deal - für euch beide!
Genau so ist es und das müsste die Fragestellerin ganz dringend mit dem Mann klären. Die einzig patnerschaftlich sinnvolle Lösung wäre hier wirklich, gar keine finanzielle Regelung zu treffen, sondern Arbeit und Wohnen zu verrechnen. Das ist fair, einfach und partnerschaftlich. Jeder gibt, was er kann. Er die Arbeit, sie das Wohnen.

Allerdings kann ich verstehen, dass er nicht von jetzt auf nachher vor die Tür gesetzt werden könnte, wenn ihr euch trennt. Ein Mietvertrag würde ihm eine gewisse Sicherheit geben, biete ihm das doch an!
Gerade das wäre ein großer Fehler. Der Rat der Juristen ist doch gerade zu vereinbaren, dass man KEIN Mietverhältnis hat. Stell Dir mal eine Trennung vor, weil er fremdgeht... dann hätte er mit Mietvertrag das Recht, seine neue Freundin in das Haus der Fragestellerin mitzubringen und dort zu übernachten. Das ist doch eine völlig unvorstellbare Situation. Nein, im Falle einer Trennung müssen beide möglichst schnell getrennte Wege gehen und das Haus der Fragestellerin muss möglichst schnell der Fragestellerin zur Verfügung stehen.

Lass dich, um Himmels Willen, auf gar keinen Fall auf die Sache mit dem Grundbuch ein!
Richtig! Alleine schon der Gedanke daran klingt wie Heiratsschwindel. Man kann sich doch nicht durch ein wenig Arbeit Grundbuchanteile sichern wollen. Also für solche gierigen, egoistischen Gedanken würde ich eher die Trennung erwägen als den Grundbucheintrag. Verdammt übel, finde ich.
 
  • #28
Beispiel: Eine Frau zieht in das Haus ihren neuen Partners ein und erbringt viele Haushaltsleistungen. Sie putzt, kocht, macht den Garten. Die Lebensmittel für das Kochen und die Pflanzen kauft sie teilweise von ihrem eigenen Geld und hilft ihrem Partner auch Teile des Darlehens für sein Haus zu begleichen.

Ich wette in dieser Situation würden viele der hier gegen den Partner der FS schreibenden Mitglieder ("auf keinen Fall ins Grundbuch", "unmännlich" etc.) auf jedenfall Fall eine wohnrechtliche und finanzielle Sicherheit für die Frau fordern. Schöner Doppelstandard.
Auf gar keinen Fall. Haushalt und Garten ist doch normaler Lebensalltag und keine Arbeit. Jeder muss sein Leben führen und jedes Paar muss die Hausarbeit entsprechend aufteilen. Wenn dann kostengünstiges Wohnen mit höherem haushaltsanteil verrechnet wird, steht dem nichts entgegen.

Niemand würde raten, hier Grundbuchanteile zu vergeben oder Wohnrechte im Haus. Ganz im Gegenteil, das eigene Haus muss immer für einen selbst da sein und der Partner im Falle einer Trennung so schnell wie möglich ausziehen. Das ist doch klar.
 
  • #29
Liebe FS,

bitte hör auf Frederika und Angela. Ich finde das Ansinnen deines Freundes auch sehr, sehr eigenartig. Haushalt und Reparaturen sind Dinge, die er bei sich auch machen müsste oder für ein Mietobjekt. Den genauen Sachverhalt kenne ich nicht, aber ich würde ihm bei speziellen Leistungen maximal punktuell Geld geben bzw. (damit es nicht so geschäftlich wirkt) ihn auf etwas einladen. Falls er das nicht toleriert, dann soll er die Arbeit lassen und du nimmst dir Freunde, Handwerker bzw. machst es selber. Bitte lass dir nichts anderes einreden. Und ja, das gilt für Mann und Frau!
 
  • #30
Alles in allem wahrscheinlich ein Heiratsschwindler auf die moderne Art. Eigentlich hilft bei solch unanständigem, gierigen und egoistischen Ansinnen nur die Trennung.

Bloß nicht Eigentum gefährden! Das kann extrem teuer werden!
 
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