• #31
Was ich noch dazu sagen möchte. Ich habe natürlich nicht zugesehen, da hat das Haus gebebt. Es ging und geht heiß her, wenn er auf meine Jungs losgeht... da sehe ich absolut nicht weg... aber das hat spätestens im nächsten Monat ein Ende.
Aber wieso erst jetzt? Das versteh ich wirklich nicht. Er verhält sich doch von Anfang an, also seit dem Zusammenziehen, so. Was hat dich bei ihm gehalten?
Ich schäme mich richtig.. denn DAS was ihr alle schreibt, hat mir zwar mein Sohn schon oft gesagt, aber das hat mich jetzt noch mehr wach gerüttelt.

Hoffentlich.
Ich fand es aber nett, da er mir ja sonst nie einen Blumenstrauß brachte.
So, das wars bis jetzt. seit 2 Wochen ist jetzt Frieden. Mal sehen wie lange das so gut weiter geht.

Das klingt nämlich nicht so, als ob du dich wirklich trennen willst.
 
  • #32
Ok, Deine Söhne stehen noch hinter Dir. Ich hatte gedacht, dass sie nichts mehr von Dir wissen wollen.
Klar kann es sein, dass man in Beziehungen in sehr ungute Abhängigkeiten gerät. Dass Du das mit Deinen Söhnen so lange angesehen hast, finde ich zwar trotzdem verwerflich, aber endlich scheint ja ein Ende in Sicht.

Ich habe natürlich nicht zugesehen, da hat das Haus gebebt. Es ging und geht heiß her, wenn er auf meine Jungs losgeht...
Gegangen bist Du zwar trotzdem nicht, aber immerhin hast Du nicht gang weggeguckt.

Da Du arbeitssuchend bist und die Wohnungssuche sicher schwierig ist, drücke ich Dir mal fest die Daumen für viele glückliche Umstände, dass das Erledigen der Beziehung in allerkürzester Zeit klappt.
 
  • #33
Du kommst JETZT sofort & endgültig aus deiner Starre - in welche du vor Schreck rein geraten bist!
Morgen früh soll er zum Sport - und während dessen machst du sofort einen Termin beim Schlosser: Tür-Schloß-Wechsel!
Gehst auch sofort zur Polizei und wirfst ihn raus. Sage der Polizei, dass er gewalttätig ist und dass er oft säuft!
Wenn es ohnehin deine Wohnung ist - dann kannst du das jederzeit tun.
Wenn er den Mietvertrag unterschrieben hat?
Dann mit der Polizei und auf Zeit - zumindest für 2 Wochen müssen Gewalttäter und Unzurechnungsfähige (Trinker sind das!) - aus der gemeinsamen Wohnung raus.
Und du hast Zeit das Wohnungs-Recht zu klären (Anwalt, Jobcenter, Wohnungssuche).
Komm sofort raus aus deiner Starre!
Das ist ja Wahnsinn, was du da zulässt - von einem der kaputt ist !!
Willst du erst aufwachen - wenn er im Suff dir körperlich geschadet hat? Oder deinem Sohn? Oder der Wohnung?
Was bist du für eine Mutter? Holst so einen ins familiäre Nest ... gefährdest damit SELBER deine Kinder und den Frieden!
Sag mal brauchst du den so sehr - bist du abhängig von ihm?
Lässt Keile in deine Familie treiben ...
deine Söhne schikanieren ... jetzt wo der Große weg ist, hat der Kleine noch weniger Schutz ... nicht mal mehr die Familienküche und das eigene Zimmer ist ihnen sicher ... sag mal spinnst du?
Jede Katz' bringt ihre Jungen in Sicherheit, wenn ein Kater gefährlich wird.
Und du? Schaust zu, wie es den Großen bereits von euch weg zieht,
weil es daheim so widerwärtig ist.
Wach auf!
Jetzt reicht's aber!
Weiber - geht in eure Kraft!

Samtina
 
  • #34
Ich würde mich von ihm trennen. Wenn ich eine Mutter hätte die nicht zu mir halten würde wäre sie für mich gestorben. Außerdem überträgt sich das auf die Kinder. Es kann nämlich sein, dass sie später dann genauso ihre Frauen und Kinder, also deine Enkel so behandeln.
 
  • #36
Du bist finanziell abhängig von ihm, stimmt's?

Wenn eine Frau sich so viel bieten lässt (und sogar ihre Kinder leiden müssen) - dann ist es entweder finanzielle Abhängigkeit oder sexuelle Hörigkeit. Bei dir vermute ich Ersteres.

Kannst du wirklich mit einem Mann schlafen, der deinem Sohn Müll aufs Kopfkissen wirft und ihn höhnisch nachäfft, wenn er sich - trotz dieses fürchterlichen Zusammenlebens - mal freut und sogar noch lachen kann?
 
  • #37
Mir fällt auf, dass alle auf der FS herumtreten. Merkt Ihr es nicht, dass sie verzweifelt ist?! Sicher hat sie einen riesigen Fehler gemacht und ist bei der wandelnden Schnapsflaschegeblieben, anstelle in Verantwortung zu handeln und ihre Kinder zu schützen vor diesem fremdgelenkten "Teil".
Ich verstehe nicht, warum nach ihrem zweiten Text, der Einsicht vermuten lässt, immer noch dermaßen geballert wird. Merkt Ihr nicht, dass die FS Hilfe sucht. Aber anstatt ihr das Marschgepäck zu erleichtern, wird es schwerer gemacht. Natürlich gilt dieser Vorwurf nicht für alle Diskussionsteilnehmer. Mir fällt nur immer wieder auf, dass gerade die Deutschen sich bei Erziehungsfragen selbstgerecht ereifern und mit Lieblosigkeiten nicht sparen.
Die Vergangenheit kann man nicht rückgängigngig machen, aber man kann, wie es bereits Kinder wissen sollten, aus Fehlern lernen. Für sie bedeutet das, sich Rat zu holen, wie sie das Vertrauen zu ihren Kindern wieder herstellen kann und ihren Kindern Urteilsvermögen und Courage beizubringen. Sie selbst muss ihr Dating-Verhalten überdenken und gegebenenfalls lernen, nicht auf Blender hereinzufsllen.
 
  • #39
Der Mann ist ein sehr mieser und wahrscheinlich auch ziemlich gestörter Charakter. Aber mit dir scheint auch etwas ganz Wesentliches als Frau und Mutter nicht zu stimmen, dass du dich nicht schon vor vielen Jahren von einem Mann getrennt hast, der säuft und deine Kinder systematisch erniedrigt und sie damit auf Lebenszeit psychisch schädigt. Werd mal klar im Kopf und komm in die Gänge. Hast du eigentlich schonmal daran gedacht, dass du deinen Söhnen damit beigebracht hast, dass ihrer Mutter eine Beziehung wichtiger ist als ihre bzw. die Unversehrtheit ihrer Kinder...

@wossi_?
Dann muss sie wenigstens jetzt handeln, statt über Blumen nachzudenken
 
  • #40
Wenn ich es nicht selbst erlebt hätte würde ich auch nicht glauben, dass es solche Geschichten geben kann. Ich habe hier ja mal erzählt dass ich aus ähm..."schwierigen" Verhältnissen stamme. Ach, was sage ich. Asozial und bildungsfern. So war es leider, und - bitte nicht als Beleidigung auffassen - da sehe ich auch das Milieu der FS.

Selbe Geschichte, nur dass bei uns nicht Söhne im Haushalt waren, sondern Töchter. Der Freund meiner Mutter war auch so ein Prachtkerl. Faul, zu nichts zu gebrauchen, hoch verschuldet, sein Lohn wurde gepfändet, aber die paar Groschen die er übrig hatte halfen meiner Mutter so halbwegs über die Runden. Auch sie war finanziell von ihm abhängig (vermute ich auch bei der FS), dauernd arbeitslos und auf Jobsuche. Hat nur fast nie geklappt mit dem Job. Das Resultat falscher Lebensentscheidungen, falscher Prioritäten und Faulheit. Ja und dann natürlich der verrauchte Geamtauftritt, der tat sein Übriges.

Ich bin noch vor Volljährigkeit ausgezogen. Ganz weit weg. Als ich achtzehn und neunzehn war dachte ich auch noch dass ich meiner "armen" Mutter da raus helfen muss. DA hab ich auch noch zu ihr gehalten und wie die Söhne der FS hinter ihr gestanden. Aber warte mal ab liebe FS bis deine Söhne etwas älter werden, in hoffentlich bessere Verhältnisse kommen, sich das Ganze einmal gesetzt hat und deine Buben kapieren, dass die Geschichten zuhause alles andere als normal waren. Und wenn sie dann richtig, ich meine richtig, richtig verstanden haben, dass ihre Jugend so richtig schön versaut wurde, weil ihre Mutter so ignorant und schwach war und zugelassen hat dass so ein Ekel die Familie zerstört hat...tja dann. Ich jedenfalls rede seit Jahren nicht mehr mit meiner Mutter. Meine Schwestern auch nicht.

Und meine Mutter? Lebt immer noch mit dem Ekel zusammen. Jetzt hocken sie da, qualmen die Bude ein, lüften nicht, machen nicht sauber, brüllen sich gegenseitig an und leben so vor sich hin. Was erwachsenen Menschen mit ihrem Leben machen ist mir egal, und wenn sie da vergammeln. Nur dass wir KINDER dem Ganzen ausgesetzt waren, war das Letzte!
 
  • #41
Liebe FS, ich will dir mal erzählen, welche Folgen eine kurze!!! Beziehung zu einem ähnlichen Mann für mich hatte.

Nachdem ich mich von meinem verbal aggressiven Mann getrennt hatte, bin ich mit unserem Sohn in eine kleine Wohnung gezogen. Dort wohnte ein AE Vater in der Nachbarschaft. Unsere Kinder kannten sich sogar aus dem Kindergarten. Er fing an mich zu umwerben, wirkte sehr kinderlieb, ruhig, nett. Normal wäre ich alles langsamer angegangen. Aber die Kinder kannten sich ja und wollten oft zusammen spielen, und er wollte ständig Zeit mit mir verbringen. Er hat mich einfach auch ganz anders behandelt als mein Ex.

Irgendwann fing er ganz subtil an, auf meinem Sohn herumzuhacken. Immer mal wieder. Ich verbat mir das energisch, hätte mir das umgekehrt nie bei seinem Kind erlaubt. Er entschuldigte sich, nach einiger Zeit ging es wieder los. Mein Sohn sollte immer an allem Schuld gewesen sein, war angeblich zurückgeblieben, etc.

Die Sache ging nicht lang, nach ein paar Wochen habe ich mich getrennt, vorher hatten wir uns schon ziemlich zurückgezogen. Mein Sohn spielte zwar gern mit dem anderen Kind, aber wollte nicht mehr so recht hin. Ich glaube, einmal hat der Typ ihn sogar gekniffen als ich kurz im Nebenzimmer war. Als mein Sohn weinte und mir das erzählte, rastete er aus und warf ihm vor zu lügen. Aber ich glaubte ihm, und das läutete das Ende ein.

Wie gesagt, es dauerte nur wenige Wochen bis ich die Sache beendete, und trotzdem schäme ich mich heute, viele Jahre später noch in Grund und Boden wenn ich daran denke, dass ich meinen Sohn in eine solche Lage gebracht habe. Der Typ trank auch, gern heimlich, und hätte ich es zugelassen und wäre bei ihm geblieben, wäre mein Sohn dort ebenso schikaniert worden wie deine Söhne. Zu anderen Zeiten kam er wieder an und wollte ihm Spielzeug kaufen, spielte mit ihm, etc, aber für mich machte es die ganze Sache noch mehr krank. Er hat mich danach noch längere Zeit gestalkt, mit Nachrichten bombardiert, wüste Drohungen ausgestoßen. Ich bin dann woanders hingezogen. Aber Angst hatte ich noch lang.

Ein paar Wochen, ein paar unschöne Situationen, und noch heute schäme ich mich dafür. Wie wird es dir gehen, wenn du mal später darüber nachdenkst, wie lange du das deinen Kindern zugemutet hast?

Es gibt viele Wege aus sowas rauszukommen,und Hilfe gibt es auch. Ich war damals in keiner Hinsicht gut aufgestellt, und doch habe ich es geschafft. Und habe mich seither sehr verändert. Ich hatte erst den Vater meines Kindes verlassen weil er uns schlecht behandelt hat, und als das wieder einer versuchte, erwachte mein Kampfgeist.

Ganz ehrlich: ich würde heute keinem Flachspaten mehr empfehlen, sowas bei mir zu versuchen.
 
  • #42
Ich denke Du musst erstmal auf Deine eigenen Füsse.
Da Du so etwas jahrelang mitgemacht hast, wie es höchstens Frauen aus früheren Generation es taten, nichts ändern ausser seinen eigenen Umgang damit finden.
Fehlt Dir das Standing und nicht nur finanziell. Deshalb unterstützen Dich auch Deine Söhne so.
Ich möchte nicht sagen, dass meine nicht mit mir nach Wohnungen gucken würden aber die gingen einfach davon aus: Mama macht das schon.

Ich glaube hier, Du brauchst einen Therapeuten!
Man muss keine Krankheit haben um dahin zu gehen aber es hilft mal wieder zu Dir zu kommen. Und das Du ein Recht auf ein gutes Leben hast und es auch schaffen kannst ohne Flasche an der Flasche
 
  • #43
Nicht nur du lässt dir alles gefallen, sondern deine Söhne auch ?!
Ich meine, als ich 18 war, hätte ein Stief"vater" den Müll von meinen Kopfkissen gefressen. Restlos. Und evtl. auch ohne Zähne. Meine Mutter hätte auch keiner so behandelt. Und meinen kleinen Bruder auch nicht.

Ach @Tom26 , Empathie bitte. Du gehst immer nur von Dir aus und von der Persönlichkeit, die Du ausgebilden konntest, in einem ganz anderen Kontext. Du hast gelernt, dass man Schwächere schützen kann, tust das auch und gehst bei sowas ab wie eine Rakete. Vollkommen zu Recht.

Und jetzt gucken wir mal von Mr. Supermannn weg zu dem Jungen: der jetzt 18-jährige Sohn der FS hatte nie die Chancen Selbstwert und Widerstand gegen Unzumutbares zu entwickeln.
Sein Bruder ist vor 3 Jahren ausgezogen und hat ihn mit der schwachen Mutter und ihrem asozialen Freund allein gelassen. Da war er 15.
Wir wissen nicht, wann die FS diesen Mann in ihr Leben gezogen hat (länger als 4 Jahre ist sie auf jeden Fall mit ihm zusammen), von welchem Alter die Jungs dem ausgeliefert waren - je jünger, umso schwerer ist es, ein Gegenmodell zum Leben der "Eltern" zu entwickeln, resp. wenn man drin steckt.

Er hat also weder gelernt, dass der ältere Bruder den jüngeren, schwächeren vor diesem Mann schützt und auch nicht, dass die Mutter als Erwachsene ihn beschützt und zur Gegenwehr ermutigt, bzw. dem Mann nachhaltig Grenzen setzt.
Was hat sie getan? Nichts Hilfreiches, nichts Wirksames:
Ich habe natürlich nicht zugesehen, da hat das Haus gebebt. Es ging und geht heiß her, wenn er auf meine Jungs losgeht... da sehe ich absolut nicht weg
sondern auch nur asozial rumkrakel. Das ist dem Jungen eher abgrundtief peinlich, dass es ihn zur Gegenwehr ermutigt - und das in den prägenden Jahren der sozialen Entwicklung.
Sie hätte nicht das Haus beben lassen sollen, sondern arbeiten, Geld verdienen und gehen. Und wenn eine verantwortungsbewusste Mutter in der Universitätsstadt keine bezahlbare Wohnung findet, dann geht sie halt woanders hin, statt mit den Kindern in so einem Leben zu bleiben.

Du weißt auch nicht, was für Beziehungen es vorher gab. Üblicherweise gehen Frauen, die es jahrelang in solchen Mustern aushalten nicht im fortgeschrittenen Lebensalter zum ersten Mal so eine destruktive Beziehung ein. Meistens haben sie heftige psychische Störungen und ihre Kinder mussten derartige Beziehungen mehr als einmal erleben, d.h. kennen seit frühester Kindheit nichts anderes und hatten nie eine Chance Selbstwert und sich wehren zu entwicklen.

Wenn ich eine Mutter hätte die nicht zu mir halten würde wäre sie für mich gestorben.
Das kommt später, wenn sie da raus sind realisieren, was ihnen angetan wurde und welche Auswirkungen das auf ihre Beziehungen zu anderen Menschen hat.
 
  • #44
Ich verstehe nicht, warum nach ihrem zweiten Text, der Einsicht vermuten lässt, immer noch dermaßen geballert wird. Merkt Ihr nicht, dass die FS Hilfe sucht. Aber anstatt ihr das Marschgepäck zu erleichtern, wird es schwerer gemacht.

Vermutlich kennst Du diesen Typ Frau nicht. Sie ist ein extrem schwacher Mensch, sonst hätte sie das nicht jahrelang mitgemacht.
Ihr zweiter und dritter Post lassen keine Einsicht vermuten, sie redet und angesichts des Gegenwinds den sie hier bekommt nur nach dem Mund - eine typische Reaktion.

Ihre vermeintliche Einsicht ist darüber hinaus wenig glaubwürdig. Ihre Söhne haben ihr das alles schon seit Jahren gesagt und es hat nichts gefruchet, obwohl sie deren Leid täglich vor Augen hat. Da sollen jetzt ein paar Posts in einem anonymen Forum die Trendwende bewirken? Ich glaube nicht an Märchen.

Sie hat jetzt keinen Job - keine Ahnung, wie lange schon. Seit Jahren findet sie in einer teuren Unistadt keine Wohnung (Info gestern), um von dem Mann wegzugehen.
Im Eingangspost (Do mittag) hatte sie noch nichtmal eine Wohnung gesucht. Und jetzt mit einem Mal, ohne Job hat sie zum Monatende eine Wohnung? Wers glaubt.

Für sie bedeutet das, sich Rat zu holen, wie sie das Vertrauen zu ihren Kindern wieder herstellen kann und ihren Kindern Urteilsvermögen und Courage beizubringen.

Ihr hilft kein Rat weiter. Wer so lange in so einer Beziehung lebt und seine kinder dem ausliefert, der braucht keinen Rat, sondern eine ganz intensive Therapie, denn das ist gestört.
Und der wird auch in Jahren seinen Kindern in Sachen Urteilsvermögen und Courage nichts vermitteln können, weil er selber das nicht hat und Jahre braucht, um Fragmente davon aufzubauen.
Die Kinder sind gut beraten, sich selber kompetente, externe Unterstützung zu suchen.
 
  • #45
Ich würde mich von ihm trennen. Wenn ich eine Mutter hätte die nicht zu mir halten würde wäre sie für mich gestorben. Außerdem überträgt sich das auf die Kinder. Es kann nämlich sein, dass sie später dann genauso ihre Frauen und Kinder, also deine Enkel so behandeln.

Dein üblicher Tenor ist, dass der Partner vor den Kindern kommt. Wenn nicht, dann Zitat "Sonst würdest Du Dich trennen"

Es gab genug Haue. Es ist eine erschütternde Geschichte. Leider nicht so selten.

FS, das gelingt Dir nicht alleine. Du hast Schaden genommen, Deine Kinder.
Es gibt kompetente Unterstützung in Familienberatungsstellen. In Beratungsstellen bei häuslicher Gewalt. Unser Sozialsystem kann stützen. Hole Dir Hilfe. Jetzt.
Der erste Schritt war am Schwierigsten. Hier zu schreiben.

Eine Frage, warum ziehst Du aus? Ist es seine Wohnung? Ist es Eure, dann prüfe, wie Du ihn vor die Tür setzt.

Du bist aufgewacht, jetzt sage nicht, geht nicht. Es gibt Wege. Die Wege, die Du nicht weißt, wissen andere. Anwalt, Beratungsstellen.
Die Blumen, vergiss es. Es wird nie besser.

Wenn ihr den Mist erledigt habt, dann mein dringender Rat. Diese Geschichte hat Verletzungen, tiefe, hinterlassen. Bei Dir. Mit Garantie bei Deinen Söhnen. Arbeitet es auf, Familientherapie, Einzeltherapie. Vielleicht jetzt schon parallel, vielleicht die ersten Gespräche bei der Familienberatung.

M, 54
 
  • #46
ihre Kinder mussten derartige Beziehungen mehr als einmal erleben, d.h. kennen seit frühester Kindheit nichts anderes und hatten nie eine Chance Selbstwert und sich wehren zu entwicklen.
Hallo Vikky,
natürlich hast du recht - ich hatte ganz andere Möglichkeiten und durfte in einem sehr guten Elternhaus aufwachsen. Daher habe ich auch geschrieben, dass man sich Hilfe holen soll, wenn man es alleine nicht packt.
Nun haben die beiden Buben sicher Erlebnisse zu verarbeiten, die ich nie hatte. Und meine Freunde auch nicht. Aber auch die beiden mussten zur Schule, haben dort andere Kinder kennen gelernt. Auch die Lehrer dürften mal etwas bemerken. Für was gibt es heute Schulpsychologen etc .... sind die blind oder faul oder dazu da, solchen Kindern zu helfen? Und da der ... nein, mir rollen sich die Fingernägel auf, ich nenne so etwas nicht Vater .... Typ ja wohl eher ein stadtbekannter Suffkopf als ein stiller Alkoholiker ist, sollten doch die sozialen (und nicht billigen) Hilfen greifen. Eine andere Möglichkeit ist natürlich die, dass genau solche Jungs selbst gerne gewalttätig sind und von daher auffallen müssten. Die soziale Kontrolle müsste heute - alleine durch deutlich mehr Personal als zu unseren Schulzeiten - eigentlich irgendwann einen Alarm anzeigen.
Wir lesen doch alle ab und an von Problemschulen .... Problemschülern ... etc. Ja, Berlin ist auch eine Universitätsstadt.

Aber du hast recht - solche Zustände mitten in D kann und will ich mir irgendwie nicht vorstellen.
 
  • #47
Ich glaube hier, Du brauchst einen Therapeuten!
Man muss keine Krankheit haben um dahin zu gehen aber es hilft mal wieder zu Dir zu kommen. Und das Du ein Recht auf ein gutes Leben hast und es auch schaffen kannst ohne Flasche an der Flasche

Üblicherweise gehen Frauen, die es jahrelang in solchen Mustern aushalten nicht im fortgeschrittenen Lebensalter zum ersten Mal so eine destruktive Beziehung ein. Meistens haben sie heftige psychische Störungen und ihre Kinder mussten derartige Beziehungen mehr als einmal erleben, d.h. kennen seit frühester Kindheit nichts anderes und hatten nie eine Chance Selbstwert und sich wehren zu entwicklen.
Die beiden und so viele andere sagen es Dir....
Hallo FS, dringend, gerade jetzt, wenn nicht in Arbeit, gehe zu Deinem Hausarzt, nimm Deine Beschreibung Eurer Situation mit und lies sie ihm vor, wenn Du nicht so gut reden kannst. Lass Dir helfen eine Therapie zu finden und nach und nach da raus zu kommen.
Du freust Dich über Blumen, aber Du weißt doch selbst, dass es so nicht lebenswert ist.
Der Hund, der nie einen Knochen bekommt, freut sich auch über einen Mäuseschwanz!
Willst Du weiter so ein Hund sein? Lass Dir von Deinem Hausarzt weiter helfen, das machen andere auch! Raff Dich hoch!
 
  • #48
Falls du keine Adressen hast:
Schau mal bei Profamilia - die sind in jedem Fall eine gute Beratungsstelle für dich - familiär und persönlich.
Außerdem auch die Caritas und die Diakonie.
Das Jobcenter für die Umzugs-Situation.
Desweiteren gibt es WG-Plattformen im Internet - da kannst du auch
schnell Zimmer finden für die Übergangszeit.

In jedem Fall ist juristische Begleitung zu empfehlen, da der Mann ja auch fies wird und dich aus der Wohnung drängen/mobben möchte.
Vielleicht steht dir mehr zu, als du dachtest (bisherige Kaution, Möbelkauf, Investitionen, Leistungen) oder was du bisher erbracht hast. Oder er selbst muss aus der Wohnung raus. Es besteht sicherlich Klärungsbedarf.
Auch Mobbing und tätliche Angriffe sind nicht straffrei.

Falls du keine Rechtsschutz-Versicherung hast:
Es gibt anwaltliche Beratung auf Beratungs-Schein.
Den musst du am Amtgericht holen frühmorgens (lange Wartezeiten). Bereite alles vor: Kontoauszüge der vergangenen 3 Monate und Mietvertrag und KFZ Unterlagen und alle Personalausweise (Sohn, du) und Geburtsurkunden deiner Kinder ...
also alles was deine derzeitige finanziellen Verhältnisse anbelangt in eine Tasche packen - und zum Amtsgericht mitnehmen.
Die Rechtspfleger werden dir dann einen solchen Beratungshilfe-Schein austellen.
Dann kannst du für 15,- oder 20,- Euro eine juristische Beratung machen bei einem Anwalt deiner Wahl.
Frage aber am Telefon - ob der jeweilige Anwalt auch auf Schein arbeitet.
Also erst zum Gericht.
Dann den Anwalts-Termin machen.
Sonst verfällt der Anspruch.

Du kannst auch deine Thread-Frage ausdrucken und dem Rechtspfleger und dem Anwalt hinlegen.
Die sehen das, um was es jetzt geht.

Samtina
 
  • #49
Dein üblicher Tenor ist, dass der Partner vor den Kindern kommt. Wenn nicht, dann Zitat "Sonst würdest Du Dich trennen"
Das stimmt ja auch und sollte so sein. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man die Kinder so behandeln darf.

Dass der Partner bzw die Partnerin an erster Stelle stehen sollen dazu stehe ich noch immer. Es ist meistens so, dass selbst Erwachsene Kinder die immer noch an erster Stelle stehen. Da frage ich mich was das soll. Das fällt mir vor allem bei Frauen auf.

Ich habe dazu ein Beispiel. Eine Freundin von meiner Frau ist alleinerziehend. Ihr Lebensgefährde ist vor knapp 3 Jahren an Leukämie gestorben. Er war auch der Vater von der Tochter. Sie ist jetzt 10.Sie hatte vor kurzem was. Aber ständig kamen ihre Partner zu kurz. Es geht da sogar soweit, dass sie mit ihrer Tochter in einem Bett schlafen und er kann dann entweder auf der Couch bzw im Gästezimmer mitmachen. Das würde kein Mann bzw keine Frau mitmachen. Er hat sich dann zurecht getrennt.
 
  • #50
Bist du irgendwie emotional abhängig von diesem Alkoholiker dass du ihm das alles durchlässt und nicht zu deinen Söhnen stehst? Was sollen sie davon denken dass ihre Mutter nicht reagiert wenn ihr Partner sie mobbt, demütigt und sich über sie lustig macht? Ausserdem bekommen sie ein falsches Bild von dem was Liebe und eine Beziehung sein sollten. Dieses Terrorregiment nach willkürlichen unsinnigen Regeln ist es jedenfalls nicht.
 
  • #51
Was ist Deine Frage? Freue Dich auf ein Leben ohne ihn und arbeite daran, dass Du das realisiert bekommst, so schnell es geht. Vom Job bis zur Wohnungssuche. Das erscheint überfällig...
 
  • #52
Aber auch die beiden mussten zur Schule, haben dort andere Kinder kennen gelernt.

Ganz richtig. Dort bekommen sie mit, wie behütet und gewertschaetzt andere Kinder aufwachsen. Sie fühlen sich ihnen gegenüber minderwertig und schämen sich über ihre asozialen Lebensverhältnisse zu Tode.
Dass ein Kind/Jugendlicher, der nie Beistand erfahren hat und diesen Zuhause nicht bekommt, sich wehrt ist höchst unwahrscheinlich. Ausserdem ist es kontraproduktiv, denn der Säufer Zuhause geht bei Widerstand doch viel mehr auf ihn los.

Viel wahrscheinlicher ist, dass so ein Kind seine Lebenssituation vor anderen gut verheimlicht, damit er nicht noch gemobbt wird. Kinder können ihr Elend sehr gut verbergen, wie uns die Meldungen um Missbrauch/Misshandlungen in Familien und Institutionen regelmäßig zeigen.

Auch die Lehrer dürften mal etwas bemerken. Für was gibt es heute Schulpsychologen etc .... sind die blind oder faul oder dazu da, solchen Kindern zu helfen?

s.o. Die Kinder verbergen das gut, um sich zu schützen. Ihnen fehlt ja auch die Erfahrung, dass sie jemand unterstützt. Also gehen sie (abgesehen von der Scham) auf niemanden zu, um sich Hilfe zu holen. Nach solchen Lebenserfahrungen hast Du erstmal gebrochene Menschen, die von der Pike auf lernen müssen, als Erwachsene ihr Leben in die Hand zu nehmen, konstruktiv Konflikte zu lösen, anderen zu vertrauen, Selbstwert zu entwickeln.

Man sollte annehmen, dass ausgebildete Pädagogen trotz des Schweigens sowas sehen - tun sie nicht und/oder wollen sie nicht, weil es ihnen mehr Arbeit macht. Das ist nunmal eine Branche, in der nicht alle besonders motiviert für ihren Beruf sind. Wir haben ja alle eine eigene Schulzeit und unsere Erfahrungen gemacht - auch mit mobbenden Lehrern.
Menschen in der Lebenssituation der Jungs bekommen es meist von allen Seiten, weil auch andere jemanden suchen, an dem sie ihren Frust ablassen können - Kinder wie Erwachsene.
 
  • #53
Ich kann das gar nicht lesen, habe Söhne im gleichen Alter, 18 und fast 22.
Wenn sie jemand sie behandeln würde wie dein Partner, hätte diese mich den letzten Tag gesehen. und du lässt es seit Jahren zu, wie deine Jungs schikaniert und man muss ja fast schon sagen, misshandelt werden.

Ich nehme dir auch leider nicht ab, dass du auf dem Absprung bist. Vielmehr wolltest du Zuspruch, dass sich dein Partner jetzt bestimmt geändert hat und auf dem Weg der Besserung ist.
Wieso gehst du nicht arbeiten?
Geh auf Jobsuche, sofort, damit du finanziell unabhängig wirst.

Schrecklich, was deine Kinder in den letzten Jahren durchmachen mussten!
 
  • #54
In meiner ehemaligen Nachbarschaft war schonmal so eine Situation: Mutter völlig schwach und abhängig, setzte aber mit einem Ar***loch Kinder in die Welt.
Ich habe zweimal gesehen wie sie unter diesem cholerischen Tyrannen gelitten haben (die Kinder waren noch jünger ca. 8 - 12 Jahre). Dieser Mann besaß keinerlei Anstand (ich weiß nicht, ob er auch getrunken hat): Auf offener Straße schrie er die Kinder an, beleidigte sie mit übelsten Schimpfwörtern (die Familie schien nicht wenig Kohle zu haben), sehr asozial. Die Kinder waren verschüchtert und verängstigt, die Frau teilnahmslos und apathisch.

Ich habe umgehend das Jugendamt informiert und in regelmäßigen Abständen Meldung gemacht. Ob es nun die Tatsache war, dass sie von mir genervt waren oder ob sie bei ihren Begehungen was bei den Kindern bemerkt haben, aufjedenfall wurden die Kinder psychologisch begutachtet und UMGEHEND aus dieser zerstörerischen Familie genommen. Beim Verhalten der FS wäre dies für die Kinder sicherlich auch besser gewesen. Ich hoffe, sie erkennen eine Tages wer ihre Mutter wirklich ist.
 
  • #55
Es ist so schrecklich deine Geschichte lesen zu müssen.
Meine Vorredner haben eh schon alles geschrieben was es zu diesem Thema zu sagen gibt.
Ich bin selbst Mutter von 2 erwachsenen Söhnen.......nie im Leben hätte ich ihnen auch nur einen Tag so etwas zugemutet.
Der Jammer ist, du weißt gar nicht, was du da in den Seelen deiner Söhne anrichtest.

Wenn du dir nicht sofort professionelle Hilfe in allen Richtungen suchst, ist alles zu spät, nimm dein Leben JETZT in die Hand!!!
 
  • #56
Ich habe keine Kinder aber das tut wirklich beim Lesen weh.
Die FS ist leider Gottes total schwach, klammert sich an jede Idee als Tatsache und ist völlig unselbstständig.
Sie wird weder Wohnung noch Job schaffen, da bin ich mir sicher.
Aber es gibt Hilfe, von Profamilia, Kirche oder Caritas oder sonst was. Dort kann der Junge auch alleine hin aber wahrscheinlich hat er Angst um seine Mutter und will sie nicht alleine lassen.
Es ist nicht die Aufgabe der Söhne der Mutter das Leben zu organisieren, es ist die Aufgabe der Mutter für Lebensgrundlagen zu sorgen.
Wo ist der Vater der Kinder? Gibt es einen und kann dieser helfen?
Vermutlich leider nicht da er derselbe furchtbare Mensch ist.
Die FS ist bedürftig, labil, unsicher, vermutlich gering ausgebildet und wurde von dem falschen Mann schwanger. Das ist das grosse Übel denn wenn es nur um sie gehen würde, soll sie doch machen was sie will.
Und diese Ausreden: Unistadt, Umgebung, kein Job, keine Wohnung und das seit Jahren!
Dann zieh aufs Land, in eine 1-Zimmer Wohnung, in einen Keller aber nimm um Gottes Willen deine Kinder da raus!
Eine wirklich schreckliche Situation, die Kinder haben eine gute Mutter verdient und es tut beim Lesen weh wie sehr die Jungs leiden.
Wärst du meine Nachbarin, hätte ich dir schon längst die Ämter auf den Hals gehetzt und dir deine Blumen sonst wohin gestopft.
DU und nur DU ruinierst mit deiner Schwäche 2 junge Leben.
Ich hoffe die Söhne können mit Hilfe von Therapien und einen gesunden Umfeld das Leben irgendwann geniessen.
Und nein, ich halte nichts von Puderzucker, manchmal muss die Wahrheit gesagt werden....
 
  • #57
@Queequeg und @Frau43, ich schätze euer Verantwortungsbewusstsein, dennoch darf die Information der Ämter erst der zweite Schritt sein, wenn der erste, also das direkte Gespräch mit der betreffenden Person, in diesem Fall der FS, zu keiner den Kindern hilfreichen Lösung geführt hat.

Ich kannte mal eine junge Frau, die sich versuchte, für Menschen mit Schwierigkeiten zu engagieren. Sie lief Gefahr, selbst heruntergezogen zu werden. Ein paar mal habe ich sie begleitet beim Besuch von Haushalten. Ich möchte das, was ich erlebt hatte nicht auf die FS übertragen, doch ich war geschockt. Alle Clichés bestätigten sich: dreckige Wohnungen in denen auf einem high end-Desinformator RTL, Sat 1 oder ein anderer Assisender lief, Zigarettenqualm, nicht abgewaschenes Geschirr, das dem Geruch nach schon tagelang dort stand, herumstehende Schnapsflaschen, die Kinder aggro und Kraftausdrücke nutzend, die Mutter hilflos-hysterisch... Dazu ein Mann der, wenn er was sagte, einen nicht gerade umfangreichen Wortschatz nutzte.
Die Kinder hatten meist die üblichen Namen: Kevin, Chantal (gesprochen Tschangtall, auf der ersten Silbe betont), Justin, Marvin, Angelina...
Es gibt für diese Menschen die Möglichkeit der Hilfe, nur wissen sie diese oft nicht.
Dennoch, man sollte fragen, warum diese Menschen so tief gefallen sind, anstelle mit dem Moralfinger auf sie zu zeigen. Bei weitem nicht alle von denen sind faul und desinteressiert, viele haben einfach resigniert. Gerade im Osten sind bekanntlich auch gut ausgebildete Menschen im Hartz-Elend, darunter auch Akademiker.
 
  • #58
Gerade im Osten sind bekanntlich auch gut ausgebildete Menschen im Hartz-Elend, darunter auch Akademiker.

Ich weiß dass es immer wieder Menschen wie dich gibt die für die armen Elenden in die Presche springen und meinen, diesen mit Verständnis beikommen zu können. Wie ich schon schrieb komme ich selbst aus so einem Millieu und ich kann dir sagen, da hilft dir kein Verständnis. Auch habe ich niemals den gut ausgebildeten Akademiker in solch einem Milieu angetroffen, auch wenn immer wieder Gerüchte kursieren, dass es sowas geben soll. Der gut ausgebildete Akademiker verhält sich trotz HarztIV völlig anders. Er raucht nicht, lüftet und macht zumindest grob sauber. Er schaut kein Assi TV, brüllt seine Kinder nicht mit Kraftausdrücken an. Er liest mit ihnen Bücher, versteht die Hausaufgaben und zeigt Interesse an der Bildung seiner Kinder. All das kann man auch ohne viel Geld. Das ist etwas völlig anderes.

Menschen wie die FS brauchen kein Verständnis, sondern einen Tritt in den Allerwertesten. Was meinst du wie viele Sozialarbeiter unterwegs sind, tonnenweise Verständnis für die armen Leutchen äußern, Unterstützungsangebote machen und sich am Ende schlicht und einfach nichts ändert? Aus meiner eigenen Familie kann ich jedenfalls sicher behaupten: Die armen Elenden sind schlicht und einfach faul, geistig träge und haben sich selbst in diese Lage gebracht. Diejenigen, die es dann aber am meisten ausbaden dürfen und die wahren Elenden sind, sind die Kinder. Die dürfen sich dann irgendwann selbst aus dem Schlamm hochziehen. Und wenn man sich nicht irgendwann völlig löst geht der Spaß nach Volljährigkeit munter weiter, wenn die HartzIV Familie dann sieht dass da jemand ist der Geld verdient und gerade auf die Beine kommt. Dann wird sich auf einmal der Kinder, für die man jahrelang nichts, aber auch wirklich nichts getan hat, erinnert. Da gibts ja was zu holen. Und wenn die Kinder erfolgreicher werden als die Eltern, dann darf man sich zu allem Übel auch noch Neid und Spott anhören.

Nee, ich glaube nicht dass die FS etwas ändert. Die jungs werden leider die Scherben auflesen dürfen. Bleibt nur zu hoffen dass sie die Kurve kriegen.
 
  • #59
Bei dieser Person scheint es sich um einen typischen Vertreter der Unterschicht zu handeln. Ich würde so einen Menschen mit maximaler Verachtung von oben herab behandeln. Ich kann Ihnen nur raten, ihn "auf den Mond zu schießen". Und ja, er hat es verdient, dass man ihn richtig dreckig behandelt – schließlich ist das nur die konsequente Reaktion auf sein Verhalten.

man sollte fragen, warum diese Menschen so tief gefallen sind, anstelle mit dem Moralfinger auf sie zu zeigen. Bei weitem nicht alle von denen sind faul und desinteressiert, viele haben einfach resigniert. Gerade im Osten sind bekanntlich auch gut ausgebildete Menschen im Hartz-Elend, darunter auch Akademiker.

Wenn ein Akademiker tatsächlich einmal arbeitslos werden sollte, nicht sofort wieder eine Arbeit findet und zeitweise mit wenig Geld auskommen muss, dann wird er die Gelegenheit zur Weiterbildung nutzen. Das kann man auch mit wenig oder ohne Geld. Man kann in die Bibliothek gehen und dort den ganzen Tag kostenfrei lesen.

Ich vermute, dass der Mann, bei dem es hier geht, noch nie in seinem Leben ein Buch gelesen hat. Sollte ihm von Staates wegen zwangsverordnet werden.
 
  • #60
Bei dieser Person scheint es sich um einen typischen Vertreter der Unterschicht zu handeln.
Das ist ja fast an Arroganz nicht mehr zu überbieten.
Glaubst du wirklich, dass es unter Akademikern keine Ar....lö.... gibt?
Das liebe ich so an manchen Akademikern.
Keinen Arsch in der Hose aber Lapaloma flöten!
Der Mann hier ist ein Spinner, keine Frage.
Aber so einen Querverweis heran zu ziehen ist schon Hilflos.

m49
 
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