• #1

Freund/Verlobter ist sich unsicher...

Hallo Liebes Forum,
Ich stecke gerade in einer ganz doofen Situation fest.
Es fing alles so an wie ich es mir immer erträumt habe. Ich bin mit meinem Freund nun seit 3 Jahren zusammen und im Sommer bekam ich einen Antrag von ihm und ich war natürlich überglücklich und habe auch schon mit der Hochzeitsplanung angefangen. Dann kam der Schock. Mein Verlobter war sich nicht mehr sicher und begann unsere Verlobung zu hinterfragen (nach nur knapp 2 Monaten!
Wir haben dann darüber geredet ob es an Dingen liegt, die ihm und mir in der Beziehung fehlen oder stören und wie wir die verbessern können. Nun habe ich ihm den Ring zurückgegeben und gesagt er soll ihn mir wieder geben wenn er sich sicher ist…er meinte auch er hat das Gefühl das man unsere Beziehung "leiser gedreht" hätte. Das ganze macht mich ziemlich fertig, dass ich kaum essen und schlafen kann und irgendwie in der Schwebe hänge, da ich nicht weiss woran ich bei ihm bin. Wir hatten auch schon mal eine Woche keinen Kontakt (ich bin zu meinen Eltern - da wir zusammen wohnen).
An Weihnachten habe ich es nicht mehr ausgehalten und habe Schluss gemacht, er meinte dann, er will es versuchen und alles tun damit es wieder klappt und dass er mich noch liebt. Jetzt sind wir wieder zusammen, aber es ist immernoch nicht wie zuvor. Wir sind jetzt seit 3 Jahren zusammen und wohnen seit 2 Jahren zusammen.
Meine Frage: Hat einer von euch auch mal was ähnliches durchgemacht? Wie lange dauert sowas und kann er sich dann wieder "sicher" sein?
 
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  • #2
Üble Geste von ihm, sehr unfair.
Was soll dieser kryptische Kram: "leiser gedreht"? Wer soll das verstehen, und was sollst du mit dieser Information anfangen?

Er möge sich selbst klar machen, was ihm in der Beziehung fehlt und dir dies dann offen und deutlich mitteilen, damit du entscheiden kannst, ob du die gewünschten Dinge ändern kannst und willst oder nicht. Am besten setzt du ihm eine Frist für seine Gedankengänge.

Tust du das nicht, und lässt du dich weiterhin auf diesen Tanz auf glühenden Kohlen ein, wird es dich fertig machen. Du hast ohne Wissen ja null Handhabe, etwas zu verändern, und bist damit komplett der Hilflosigkeit ausgeliefert. Du schläfst und isst ja jetzt schon kaum noch. Denkst du, das wird mit steigenden Kopfkreiseln besser? Es wird dir nur bleiben, diese Auskünfte von ihm einzufordern oder Abstand von ihm und seinen mysteriösen Zweifeln zu nehmen. Lass dich nicht kaputt machen.
 
  • #3
Hallo IvyWalker,

ich halte nicht für ausgeschlossen, dass ihr zwei noch eine Chance habt, aber dafür ist es wichtig, dass ihr miteinander redet und ergründet, was die Zweifel bei Deinem Freund hervorgerufen hat und was ihn denken lässt, die Beziehung sei "leiser". Nur so könnt ihr etwaige Probleme angehen und zu der Sicherheit zurückfinden, die euch einst verbunden hat.

Dass Dein Freund die Verlobung angezweifelt hat, halte ich dennoch grundsätzlich für kein gutes Zeichen. So etwas "Großes" tut man ja nicht unüberlegt. Vielleicht hat er nach der Verlobung aber auch einfach kalte Füße bekommen, weil ihm plötzlich schon bei kleinen Streitigkeiten und Problemen, die es vermutlich auch davor gab, klar geworden ist: Und das für den Rest meines Lebens?

Sprecht offen miteinander, ruhig und ohne Vorbehalte. Gelten sollte dennoch: Alle Karten auf den Tisch!

Alles Liebe Dir!

w, 33
 
  • #4
Also erst einmal Respekt. Du hast ihm den Ring zurück gegeben. Das war klasse.

Aber was ist mit ihm? Von solchen Kandidaten hört man immer wieder einmal. Machen selbst einen Antrag und können es dann nicht durchziehen. Das kommt mir schräg vor. Bei solchen denke ich immer erst an "Bindungsangst". Damit erklärt sich das plötzliche Abflachen der Gefühle, denn es hat ihn doch niemand gezwungen, einen Antrag zu machen.

Das ist ja das Kranke an der Sache: sie machen selbst einen Antrag um sich dann selbst wieder zu revidieren und damit machen sie viel Kleinholz. Und wenn man sie dann fragt, was los ist, dann können sie es nicht so genau sagen. Dann kommt so Murks wie "leiser gedreht".

Kann gut sein, dass sich bei ihm was verdreht hat oder schon lange verdreht war und jetzt kommt es so richtig zum Vorschein. Denn gesund ist ein derartiges Verhalten nicht.

Interessant bei solchen ist, dass sie sich immer gleich wieder sicher sind, sobald sie verlassen werden. Denn dann ist der Druck raus und sie müssen keine Beziehungsangst mehr haben. Und dann sind sie prinzipiell auch wieder bereit für einen Neuanfang.

Für mich ist er ein unsicherer Beziehungskandidat. Und sowas könntest Du mit ihm immer wieder einmal erleben. Er hat damit einen Riss in Eure Beziehung gebracht, der auch nach einer Annäherung noch da sein wird.

Ein Mensch, der irgendwie normal tickt, der sagt was er will und tut es auch. Und wenn er es nicht will, dann tut er es nicht und sagt, warum er es nicht will. Aber das hier ist krankhaftes Rumgeeiere und die Leidtragende bist Du. Aber jede Wette: er sitzt wohl ebenfalls da wie ein Häufchen Elend und beklagt sein Unglück. Das kann er sich nämlich gar nicht erklären.

Hier wird öfters mal ein Buch erwähnt von Stefanie Stahl: Jein. Über Beziehungen mit Beziehungsängstlern. Vielleicht ist das ja was für Dich?? Vielleicht findest Du da drin Deine Antworten. Viel Glück.
 
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  • #5
Boah, ich habe ne Ahnung, wie schlecht Du Dich fühlen musst. Ich hab mir auch mal einen Zweifler angelacht. Ich hing Jahre lang in der Luft (ja, irgendwo selbst schuld, ich hätte mich viel früher trennen sollen). Ich hoffe sehr, dass dieser Mann das irgendwann in den Griff bekommt. Aber mit mir zusammen wird er diese Erfahrung auf jeden Fall nicht mehr machen.
Es gibt sicher auch weniger krasse Fälle als meiner. Jedenfalls kannst Du jetzt nur abwarten oder Dich trennen. Ich würd mir jetzt innerlich einen Punkt setzen, wie lang Du wartest. Und wenn es bis dahin nicht besser geworden ist, würd ich mich trennen.

Alles Gute!
 
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  • #6
Vielen Dank für eure sehr lieben Antworten!
Wir Ihr auch schon geschrieben habt, ist er ein eher unsicherer Typ und kann sich sehr schlecht entscheiden. Ich habe in den letzten Wochen alles getan um wenigstens ein bisschen was aus Ihm herrauszubekommen. Er hatte auch mit dem Job etc Probleme etc. und war/ist generell in einer Kriese mit sich selbst. Zudem muss man sagen dass das jetzt auch anscheinden seine längste Beziehung ist (obwohl er schon ü30 ist). Vielleicht ist es auch diese "verliebtheit" die er mit irgendwas verwechselt?
 
  • #7
Auch deine Beziehungsgeschichte ist ein Paradebeispiel für:
Ist erst einmal der Wurm drin wird es nichts mehr damit.

Finde dich damit ab, dass dein Freund sich, ob berechtigt oder unberechtigt, nicht mehr sicher ist, ob du die richtige Frau für ihn bist. Das ist bitter, aber nicht zu ändern. Rumeiern in einer halbherzigen Partnerschaft bringt euch nicht weiter, es ist nichts als Krampf in eurer gegenseitigen Erwartungshaltung.

Der endgültige Cut ist daher das Beste. Nur so könnt ihr euch beide neu orientieren.
 
  • #8
Ich habe kürzlich gelesen, dass man in so einem Fall sofort ausziehen sollte!
Männer genießen sonst die Vorteile einer Beziehung und des Zusammenlebens ohne Heirat. Und wohnt man erstmal zusammen ohne festen Hochzeitstermin, war es das. Die Beziehung ist für sie dann komplett und du bist im Haus. Sie investieren nichts mehr.

In Zukunft also: Erst mit einem Mann zusammenziehen, wenn das Hochzeitsdatum feste steht!
Und wenn er einen Rückzieher macht, ist die Beziehung praktisch beendet. Keine zweite Chance mehr!

Wenn er schon so anfängt nach 2 Monaten, wie wird das erst später?
Auch das mit dem kein Kontakt zwischendrin ist einfach ein viel zu unsicheres Zeichen, um mit einem Mann zusammenzuleben, ihn zu heiraten und zusammenzuwohnen und mit ihm durch Dick und Dünn zu gehen.

Dein Schlussmachen an Weihnachten zeigt, dass der Mann dich einfach rundum unzufriedenstellt. Er ändert sich nicht mehr, er bemüht sich jetzt nur kurz, damit er dich möglichst simpel wieder zurückbekommt und er investiert nur das Nötigste, gerade so viel, wie du anspringst, weil er weiß, du bist schnell begeisterungsfähig. Bauernfängerei ist das.

Er ist sich gar nicht mehr sicher! Als Frau sollte man nie hoffen und abwarten. Da kommt absolut gar nichts zufriedenstellendes mehr. Glaub es mir. Er will einfach nicht und er findet eure Beziehung irgendwie öde. Würde später sowieso zum Fremdgucken und Fremdgehen führen.

Ehrlich gesagt ist es ein Fehler, 2 Jahre lang zusammenzuwohnen. Nach einem Jahr ohne Versprechungen hättest du ausziehen und die Beziehung beenden sollen und das muss er wissen! Ohne Druck machen Männer nämlich gar nichts!

Du lässt dich gerade hinhalten!
Schreib eine Mail, dass der Kontakt beendet ist! Du suchst einen vernünftigen Mann zum heiraten, weil dein Ziel ist, in den nächsten 3 Jahren verheiratet zu sein und Kinder zu haben und eine sichere Zukunft aufzubauen. Keine Kompromisse, das ist dein Lebensplan. Die Teenager-Tage sind vorbei.
 
  • #9
Jedenfalls kannst Du jetzt nur abwarten oder Dich trennen. Ich würd mir jetzt innerlich einen Punkt setzen, wie lang Du wartest. Und wenn es bis dahin nicht besser geworden ist, würd ich mich trennen.

Alles Gute!

Ja das weis ich, ich liebe Ihn allerdings sehr und wir passen/passten so gut zusammen. Wir haben uns beide beschlossen es nochmal zu versuchen, das ist jetzt 1 Woche her. Ich kann das natürlich nicht auf dauer so weitermachen...also eine "deadline" gibt es schon.
 
  • #10
Sowas erlebt habe ich nicht, und es lässt sich immer leicht sagen, dass man sofort alle Brücken abgerissen hätte. Aber vom Kopf her hätte ich das. Ich würde das Gefühl haben, mich nie wieder auf irgendwas Verbindliches bei diesem Mann verlassen zu können. Dh. Heirat und Verlobung wären ausgeschlossen von da an, ich hätte selber den Rückzug angetreten und von vornherein nichts Verbindliches mehr in Aussicht gestellt. Dann hätte ich drüber nachgedacht, ob ich Heirat überhaupt brauche, den Mann vielleicht zu irgendwas gedrängt habe (hier gibt es ja manchmal Beiträge, wo Frauen schreiben, wie sie drängeln und Druck machen) und ob diese Verlobungsauflösung eigentlich was ganz anderes bedeutet, nämlich, dass der Mann die Beziehung an sich nicht will, aber nur noch keine andere Partnerin gefunden hat und daher sich und mir einreden will, dass man es "versuchen" solle und doch Liebe da wäre.

An Deiner Stelle würde ich diese Fragen für mich klären und gucken, was das ganze mit mir macht. Du hast Dich ja in die Position der Wartenden begeben, als Du sagtest, er solle Dir den Ring wiedergeben, wenn er sich sicher sei bzw. als Du die Beziehung wieder aufgenommen hast. Jetzt hängt alles von ihm ab und Du wirst geeicht darauf, von seinen Befindlichkeiten gesteuert zu sein, statt selber Entscheidungen für Dich zu treffen. Machtest Du ja mit der Beendigung, aber so ganz konsequent ist es ja nicht durchgesetzt, weil ihr wieder zusammen seid. Das will ich gar nicht kritisieren, es geht mir nur darum, dass Du nicht automatisch in den Wartemodus gerätst und statt dass die Beziehung von beiden Seiten schön gestaltet wird, immer der Druck da ist, wie wird er sich irgendwann entscheiden und wann wird das sein.

Man weiß nun nicht, ob er generell nicht heiraten will oder nur Dich nicht. Wie war das denn vorher, also wie wart ihr drauf in Sachen Heirat? Gab es Diskussionen, dass Du willst, er aber nicht, und um die Beziehung nicht zu gefährden, hat er sich unter dem Druck dazu hinreißen lassen, Dir endlich einen Antrag zu machen? Oder kam das allein von ihm und Du standst Heiraten immer neutral gegenüber? Heiraten jetzt alle seine Freunde oder fragt die Familie dauernd an, weil sie eine Familie ist, wo alles seine gängigen, gesellschaftlich vorgegebenen Bahnen gehen muss?
 
  • #11
Hallo ich war natürlich überglücklich und habe auch schon mit der Hochzeitsplanung angefangen.
Was genau ist an dieser Stelle passiert? Hattet Ihr Euch darüber unterhalten, wann und wie geheiratet werden soll? Hattest Du andere Vorstellungen als er? Vielleicht fühlte er sich enorm unter Druck gesetzt? Manche Frauen wünschen sich ja die große Hochzeit mit weißem Kleid auf einem Schloss, und der Mann will das nicht. Die Partnerin ist total aufgeregt und alles dreht sich auf einmal nur ums Heiraten und nicht mehr um den Partner. Wenn es da Divergenzen gab, wundert mich seine Reaktion nicht so sehr. Er hat Dich auf einmal nicht mehr wiedererkannt. Wenn man sich verlobt, heißt das ja im übrigen nicht, dass sofort geheiratet wird. Oft lässt man noch Zeit vergehen und überlegt erstmal in Ruhe, wie es laufen soll.

Stellt die Beziehung am besten wieder auf Null zurück und fangt von vorne an. Und sei Du bitte wieder die Frau, der er den Antrag gemacht hat. Eine authentische und unabhängige Frau. Heiraten ist schön, aber nicht alles im Leben.
 
  • #12
Dass du ihm den Ring zurückgegeben hast, finde ich gut.
Das heißt allerdings auch, er hat den Ring zurückgenommen. Das würde ich als klares Zeichen auffassen: Der will dich nicht (mehr) heiraten.
Erst will er, dann nicht. Wenn ich du wäre, wäre ich sehr gekränkt. Durch so was ist eine Beziehung doch angeknackst. Zumindest wäre das ganz große Vertrauen für mich erst mal weg.

Ich glaube, du machst es ihm sehr leicht. Wenn du zu ihm zurückgehst und geduldig wartest, ob er sich mal irgendwann klar darüber wird, ob er nun will oder nicht, kann er sich laaaange Zeit lassen. Er kann davon ausgehen, dass du bedingungslos zu ihm hältst.

Ich glaube: konsequent zu sein (= ihm den Ring zurückgeben) bringt dir mehr Respekt ein als wieder zu ihm zurückzukommen, nur weil er dir erzählt, dass er dich immer noch liebt. Und dann doch weiter rumeiert.
 
  • #13
Schwierig. Tendenziell könnte er ernsthafte Bedenken haben. Ich habe eine Beziehung nach mehrfachen Rückziehern auch schonmal beendet.
Du kannst beurteilen, ob er freiwillig heiraten sollte und wie die Beziehung sonst gelaufen ist. Ich würde ihn nicht drängen, aber mir eine Frist setzen, wenn Du unbedingt heiraten möchtest.
 
  • #14
Dein Lebenszeit ist viel zu wertvoll, um diese an einer Person zu verschwenden, die sie nicht zu schätzen weißt! Was bringt eine Beziehung, wenn man sich nicht mal darauf verlassen kann, dass der Partner auch in schlechten Zeiten hinter einem steht?
 
  • #15
Vielleicht fühlte er sich enorm unter Druck gesetzt? Manche Frauen wünschen sich ja die große Hochzeit mit weißem Kleid auf einem Schloss, und der Mann will das nicht. Die Partnerin ist total aufgeregt und alles dreht sich auf einmal nur ums Heiraten und nicht mehr um den Partner.

Also wenn ein Mann sich allein von der Hochzeitsplanung unter Druck gesetzt fühlt, dann weiß ich auch nicht weiter. Das haben schon andere Männer überlebt. Aber womöglich ist ihm dadurch klar geworden dass es jetzt ernst wird. Klarer Fall von "kalte Füße bekommen".
Hattet ihr vorher nie bestimmte Differenzen oder Streitthemen, die immer wieder aufkamen? Viele glauben leider, dass man nur durch Heirat die Beziehung komplett umkrempeln kann und sind dann verwundert, wenn sich nichts ändert. Vielleicht dachte er, es würde sich etwas zum positiven wenden wenn ihr euch verlobt. Irgendetwas muss jedenfalls einen Zustand der Ernüchterung bei ihm ausgelöst haben.

Ich finde es gut, dass du ihm den Ring zurückgegeben hast. Aber ich denke du bekommst ihn nicht wieder. Schade finde ich, dass er seine Bedenken nicht artikulieren kann, aber vielleicht weiß er es selbst nicht konkret. Vielleicht ist es einfach sein Bauchgefühl. Sei lieber froh, dass er so ehrlich ist und damit nicht nach der Hochzeit rausrückt.
 
  • #16
Interessant finde ich diese Überlegung:
Dann hätte ich drüber nachgedacht, ob ich .... den Mann vielleicht zu irgendwas gedrängt habe (hier gibt es ja manchmal Beiträge, wo Frauen schreiben, wie sie drängeln und Druck machen)
Liebe FS, kann es sein, dass er eigentlich gar nicht so richtig wild auf's Heiraten war, als er dir den Antrag machte ?
Es fing alles so an wie ich es mir immer erträumt habe. ... und im Sommer bekam ich einen Antrag von ihm und ich war natürlich überglücklich
Kann es vielleicht sein, dass du ihn mit sehr sanftem Druck dazu gebracht hast, dich überglücklich zu machen ?

w 49
 
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M

Michael_123

Gast
  • #17
Dein Verhalten ist richtig und konsequent. Er ist sich unsicher, daran kannst Du nichts ändern und das kannst Du auch nicht erzwingen.

Vielleicht ist es einfach sein Bauchgefühl. Sei lieber froh, dass er so ehrlich ist und damit nicht nach der Hochzeit rausrückt.

Dieser Meinung schließe ich mich an. Generell gilt: auf Teufel komm raus eine nicht intakte Beziehung fortzuführen bzw die Bindung durch einen Ring glauben zu stärken ist falsch. Verschwendete Lebenszeit!

Ja das weis ich, ich liebe Ihn allerdings sehr und wir passen/passten so gut zusammen. Wir haben uns beide beschlossen es nochmal zu versuchen, das ist jetzt 1 Woche her. Ich kann das natürlich nicht auf dauer so weitermachen...also eine "deadline" gibt es schon.

Du machst es richtig. In den kommenden Wochen wirst Du / werdet ihr sehen wie es läuft. Sei ehrlich zu Dir selber! Wichtig ist auch die von Dir gesetzte Deadline, sei hier konsequent und lass Dich nicht hinhalten.

In Zukunft also: Erst mit einem Mann zusammenziehen, wenn das Hochzeitsdatum feste steht!

Fatale und unlogische Reihenfolge. Das macht Gott sei Dank auch niemand mehr - war glaube ich in den 60ern so.
 
  • #18
Dein Ex-Verlobter kann sich zu seinen Bedenken nicht äußern.
In meinem Umfeld habe ich das bei mehreren Paaren gesehen, dass die Frau sehr auf den Antrag wartete, der Mann einen Antrag machte, aber danach über Jahre kein Termin für die Hochzeit gefunden werden konnte.
Bei diesen Paaren war es sicher der Fall, dass der Mann den Antrag nur machte, um vom Gejammer der Frau Frieden zu haben.

Ich würde dir auch raten, Dich wieder interessant zu machen. Du kennst doch "Willst du gelten, mach dich selten." Mach dich hübsch. Mach interessante Dinge ohne ihn.

Nimm dein Leben selbst in die Hand. Übernimm die Entscheidungen in Deinem Leben selbst. Sei dein eigener Bestimmer.

Willst du mit einem unentschiedenen Mann zusammen sein?

Er hat den Rückzieher gemacht. Es ist jetzt seine Aufgabe, Dir zu beweisen, dass er Dich tatsächlich will. Er müßte sich bemühen, damit Du nach diesem Korb trotzdem noch in der Beziehung bleiben willst.
Oder meinst Du, wenn du einen Korb bekommst und abgewiesen wirst, wäre es Deine Aufgabe, ihn zu überreden, Dich aufzubringen wie saures Bier und dich als braves Mädchen anzubieten?
 
  • #19
Das ist ja schrecklich ... so ein hü & hott bei dem Kerl ... es ist gut dass du ihm den Ring zurück gegeben hast ...
Und wenn du dich trennst, wird er sich den Ring an einem Kettchen selber um den Hals hängen und geheimnisvoll oder leidend tun ... und alle anderen Frauen die nachfolgen, werden an ihm verzweifeln, weil der geheimnisvolle Zauderer mit dem geheimnisvollen Ring-am-Kettchen, immer wieder Rückzieher macht, wenn es eigentlich vorwärts gehen sollte ...
 
  • #20
Hi Ivy,

ich (w31) hatte deine Konstellation ziemlich genau so vor fast 1 1/2 Jahren!

Fast 10 Jahre zusammen gewesen, davon 7 zusammen gewohnt, es gab 2-3 Mini-Streitpunkte (kleine Themen wie Haushalt etc), aber ansonsten war die Beziehung top. Nur der Heiratsantrag kam nicht.

Irgendwann habe ich angefangen immer öfter nachzufragen wie er sich unsere Zukunft vorstellt (zumal wir uns immer einig gewesen waren, dass wir Kinder wollen und das verheiratet) und da fing das Wischi-Waschi schon an: "Ich will dich schon heiraten, aber später, dräng mich nicht, doch ich will eine Zukunft und Kinder mit dir, aber nicht jetzt"...

Irgendwann kam dann der Antrag, waren dann 3 Wochen verlobt, bis er mir offenbarte, dass er sich nicht mehr sicher sei. Sind dann noch 6 Wochen zusammen geblieben, dann hat er sich getrennt. Richtige Gründe konnte er nicht nennen und wollte auch nie ganz den Kontakt abbrechen. Wenn wir uns gesehen haben hat er mir nur Komplimente gemacht, mich mit Blicken verschlungen etc.

Seit über 6 Monaten ist er in Therapie und will sich da darüber im Klaren werden, ob er mich noch will und wo sein Problem war und ist. Anfangs hatte ich noch gewartet und gehofft, dass die Therapie aus ihm schnell wieder einen normalen Menschen macht, der zumindest mal sagen kann wo sein Problem ist/war, aber das scheint Never Ending zu sein und ich habe den Kontakt irgendwann abgebrochen.

Ich glaube, es gibt einfach solche Männer, die (sehr) feste Beziehungen führen, aber den letzten Schritt nicht gehen können. Ist dein Freund auch sonst nicht entscheidungsfreudig? Mein Ex konnte auch beruflich sehr schlecht Entscheidungen treffen und wer extrem kopflastig...

Ich kann dir nur raten, das nicht so lange mit zu machen wie ich! Wäre Paartherapie eine Option?
 
  • #21
Also wenn ein Mann sich allein von der Hochzeitsplanung unter Druck gesetzt fühlt, dann weiß ich auch nicht weiter. Das haben schon andere Männer überlebt. Aber womöglich ist ihm dadurch klar geworden dass es jetzt ernst wird. Klarer Fall von "kalte Füße bekommen".
Das kommt ganz auf die Hochzeitsplanung an. Seine Reaktion lässt vermuten, dass auf einmal alles anders war und er sich nicht wohl gefühlt hat. Eventuell ist seine Perspektive eine andere als die der FS. Da er darüber nicht klar kommuniziert, gibt es aber keine Lösung.
 
  • #22
Fest stehen würde für mich: seinen Ring könnte ich nie wieder aus vollstem Herzen annehmen. Der Zauber, der damit verbunden ist, wäre ein für alle mal weg.

Wie soll das in Zukunft aussehen: bei mittelmäßigen Meinungsverschiedenheiten gibst Du den Ring wieder für zwei Wochen ab. Bei größeren Streitigkeiten auch mal für vier Monate?

Mein Freund und ich sind nun 17 Jahre glücklich liiert. Heiraten möchten wir beide nicht, da sind wir uns zum Glück einig. Würde er mir aber jemals einen Verlobungsring schenken und ihn dann wieder zurück nehmen, ... ich glaube ich könnte diesen Mann nie wieder ernst nehmen. Etwas Kindlicheres und Peinlicheres habe ich selten gehört - diese Szene in einem Film: und ich würde denken: oh, Mann, oh Mann, was für ein dummer Film. Aber dass Dir das im Real Life echt passiert ist: ich kann' s kaum glauben.
 
  • #23
Nun habe ich ihm den Ring zurückgegeben und gesagt er soll ihn mir wieder geben wenn er sich sicher ist
Gute Entscheidung Deinerseits. ich hoffe, Du bist insgesamt auf Abstand zu ihm gegangen damit für ihn im Alltag spürbar ist, dass die Angelegenheit nicht folgenlos bleibt.

er meinte auch er hat das Gefühl das man unsere Beziehung "leiser gedreht" hätte.
Das ist ja mal eine noch nie gehörte Formulierung im Kuriositätenkabinett. Aus welchem Kitschroman/Forum hat er die denn kopiert?
Hast Du ihn gefragt, was er damit meint und wer in dem Zusammenhang "man" ist? Konnte er Dir das erklären?

Wie lange dauert sowas und kann er sich dann wieder "sicher" sein?
Andere Farge: warum betrachtest Du das Ganze aus seiner Sicht? Wie alnge willst Du denn auf der Wärtmeplatte sitzen bis er glaubt Klarheit in seine krausen gedanken gebracht zu haben und wie oft darf er die Nummer wiedreholen, bis es Dir langt?

Stell' Dir mal eine andere Frage: kannst Du ihm zukünftig noch vertrauen, selbst wenn er jetzt wieder zu Dir "ja" sagt? Oder hast Du immer im Hinterkopf, dass er sich das doch noch anders überlegt.

Du hast Dich super verhalten, versucht mit ihm zusammen herauszufinden, was ihm in Eurer Beziehung fehlt, aber von ihm kam außer heißer Luft nichts. Du wirst ihm nie wieder so vertrauen wie vor dieser Schote.

er ein eher unsicherer Typ und kann sich sehr schlecht entscheiden..... Er hatte auch mit dem Job etc Probleme etc. und war/ist generell in einer Kriese mit sich selbst. ...(obwohl er schon ü30 ist).
Oh je - das wird nie was. Mit ü30 noch so eine unreife Persönlichkeit. Wer sich mit ü30 nicht entscheiden kann, der kann sich 10 Jahre später auch nicht entscheiden.
Wer in dem Alter bei Jobproblemen gleich die Beziehung zur Disposition stellt (hat nichts miteinander zu tun), mit dem solltest Du keine gemeinsame Lebensplanung machen, denn der ist ein Bruchpilot in seinem Leben und sollte das nicht auch noch in Deinem werden.
 
  • #24
Ich finde, hier ist alles offen...

Ersteinmal war ich in jungen Jahren, nicht die Frau die unbedingt heiraten wollte.
Bei uns war es der Mann, der dann auch ziemlich früh einen Antrag gemacht hat.
Ich habe die ersten zwei übrigens nicht angenommen.
Aber beim ersten war ich ziemlich von der Rolle, ich war glücklich mit ihm aber hab mir keine Gedanken gemacht ob er der Mann fürs Leben ist. Jetzt musste ich...
Resultat, ich liebte ihn aber es war mir einfach zu früh, weil wir uns nicht genug kannten.
Hat er toll aufgenommen und mich nicht unter Druck gesetzt.
Den Dritten nahm ich dann an.
Um irgendwann auch einmal eine völlige Panik zu bekommen.
Heiraten..so erwachsen...so für immer...Schluck.
Ich bin zu meinen Eltern gefahren aber ohne ihm von meiner Panik zu berichten, weiß er bis heute nichts von.
Ähnlich ging es mir bei...30stem Geburtstag und Schwangerschaft.

Richtig doof und deshalb tust Du mir sehr leid, ist dass er sofort alles offen für Dich gemacht hat.
Fairer wäre das mit sich auszumachen.
Dann hättest Du vertrauen, wenn ihr in die Ehe geht oder einen endgültigen Schlussstrich .
Und...dritte Möglichkeit, er gehört zu denen die nicht heiraten wollen. Dann darfst Du entscheiden.

Jetzt natürlich auch, wenn du niemanden möchtest der so rumhampelt.
 
  • #25
Ich sehe es genau gleich wie @Moona und denke hier handelt es sich eigentlich um Bindungsangst, denn so wie du @IvyWalker schreibst ist eure 3-jährige Beziehung für ihn auch die längste.

Er scheint einen ambivalenten-unsicheren Bindungsstil zu haben. Zuerst macht er dir einen Antrag. Kurze Zeit später machte einen Rückzieher. Was weisst du über seine früheren Beziehungen? Verhielt er früher auch so? Wer machte Schluss und aus welchem Grund?

Dein Freund hat wie jeder andere Mensch auf der einen Seite eine tiefe Sehnsucht und Wunsch nach Nähe, Geborgenheit und fester Bindung aber auf der anderen Seite macht ihm das auch Angst. Vor allem aber fürchtet er sich emotional und sexuell abhängig zu werden und dadurch auch verletzlich. Menschen mit ambivalenten Bindungstil fürchten auch in eine Beziehung sich völlig aufgeben zu müssen und nicht sich selbst sein zu können, fürchten sich davor ihre Freiheit zu verlieren und nichts mehr tun zu können was sie wünschen oder auch dass sie von zu viel Liebe erstickt werden, dass ihnen durch die ständige Anwesenheit eine Partnerin die Luft zum Atmen genommen wird.

Der Heiratsantrag spiegelte seine tiefste Sehnsucht nach Geborgenheit, Stabilität, Nähe Zärtlichkeit und sein Rückzieher und Sinneswandel spiegelten seine Ängste. Ja und Nein zugleich. Ihm wurde plötzlich bewusst, dass die Ehe etwas endgültiges und unlösbares ist, weil es ist immer noch in den Köpfen aller Menschen, dass sie nur einmal und nicht mehrmals im Leben heiraten und für den Rest des Lebens mit dem Partner zusammen leben wollen. Diesen Schritt empfinden sie dann als würden sie in ein Gefängnis gehen.

Was du machen könntest, wäre eigentlich einfach aber, ob das etwas bewirkt wird die Zukunft zeigen. Sage ihm sinngemäss:

"ich verstehe, dass dir die Ehe Angst macht, die gesamte Freiheit zu verlieren und nie wieder eine andere Frau haben kannst. Wahrscheinlich empfindest du die Ehe als ein Gefängnis aus dem es kein Entrinnen gibt. Aber natürlich gibt es immer ein Ende, denn wenn unsere Ehe nicht funktionieren sollte, dann können wir uns doch jederzeit scheiden lassen statt uns gegenseitig das einzige Leben, das wir haben zur Hölle zu machen. Findest du nicht auch, dass wir nicht verpflichtet sind bis das Ende unserer Tage zusammen zu bleiben, wenn wir beide unglücklich miteinander sind und uns scheiden lassen können, was andere Menschen in anderen Teilen der Welt nicht können und dürfen, ohne gesteinigt zu werden. Wenn wir uns scheiden lassen sollten geht doch die Welt davon nicht unter."

Ich glaube diese Worte werden ihn hoffentlich ermutigen doch zu heiraten und das beste zu geben, damit eure Ehe funktioniert und wenn das nicht geschieht so kann man sich trennen.
 
  • #26
Warum gehen hier alle davon aus, dass das Problem bei dem (Ex)Freund der FS liegt? Für mich liest sich das alles so, als ob alles gut war bis
bekam ich einen Antrag von ihm und ich war natürlich überglücklich und habe auch schon mit der Hochzeitsplanung angefangen.
Das war vielleicht zu viel "ich" und zu wenig "wir" für den Bräutigam? I
Ich hab es schon paar mal miterlebt, wie Frauen durch die Hochzeitsplanung ihr ganzes Umfeld terrorisiert haben, so dass man sich fragte, warum sich der dazugehörige Mann das antut und wo seine Bedürfnisse berücksichtigt werden.

Vielleicht ging es dem Mann hier auch so? Die FS hat ihre Hochzeit geplant, was er wollte war unerheblich (schließlich hat sie geplant und nicht beide). Das könnte ihn zum Nachdenken gebracht haben - auch darüber mit wem er denn eigentlich verheiratet sein will.
 
  • #27
Danke nochmal allen für eure Gedanken und Worte.
Ich muss ehrlich sein, dass ich den Antrag schon sehr gerne wollte und Ihn daher vllt auch unter Druck gesetzt habe. Allerdings muss ich dazu sagen, dass auch er sehr sehr viel davon geredet hat "wenn wir mal heiraten....dann machen wir das und jenes", Anfang letzten Jahres hat er dann nach meiner Ringgrösse und welches Gold ich bevorzuge etc gefragt. Daher habe ich mir natürlich auch immer grössere Hoffnung gemacht dass es bald kommt. Auch haben all seine Freunde geheiratet etc....das alles kann schon dazu geführt haben, dass er den Antrag gemacht hat. Nach dem Antrag haben wir dann nur nach einer Location geschaut und das wars (er hatte sogar schon sein Outfit gekauft).
@Clarissa123
ja das hört sich sehr ähnlich alles an. Ich hoffe irgendwie noch das er eines morgens aufwacht und ihm alles wieder klar ist.
@Vikky
du hast vollkommen recht, ich erkenn mich kaum wieder und es nervt mich auch das ich in diese Rolle der "Wartenden" gefallen bin. Auch ist natürlich viel Vertrauen meinerseits weg....Es fällt mir nur so schwer loszulassen.

Ich habe mich dazu entschlossen es nochmal zu versuchen, weil ich mir auch selbst Vorwürfe mache dass ich Ihn unbewusst unter Druck gesetzt habe.
 
  • #28
Das war vielleicht zu viel "ich" und zu wenig "wir" für den Bräutigam? I
Ich hab es schon paar mal miterlebt, wie Frauen durch die Hochzeitsplanung ihr ganzes Umfeld terrorisiert haben, so dass man sich fragte, warum sich der dazugehörige Mann das antut und wo seine Bedürfnisse berücksichtigt werden.

Vielleicht ging es dem Mann hier auch so? Die FS hat ihre Hochzeit geplant, was er wollte war unerheblich (schließlich hat sie geplant und nicht beide). Das könnte ihn zum Nachdenken gebracht haben - auch darüber mit wem er denn eigentlich verheiratet sein will.
Vielleichr war aber der Antrag gar nicht ernst gemeint, sondern nur eine Ironie und sie hat das gar nicht verstanden? Spass bei Seite!

Wenn ich heiraten möchte und ich habe eine Beziehung und mein Freund macht mir ohne Druck, weil es auch sein Wunsch ist, einen Heiratsantrag und ich nehme ihn überglücklich an. Was mache ich dann?
Ich glaube es ist ihm tot ernst und ich beginne logischerweise mit der Hochzeitsplanung. Nicht aber vorher, wenn ich gar keinen Antrag bekommen habe.

Wer A sagt muss auch B sagen, und wer einen Antrag gemacht hat, muss damit rechnen, dass auch geheiratet wird oder geheiratet werden will. Und das geht nur, wenn man auch beginnt, die Hochzeit vorzubereiten.

Und wenn der Mann nicht ernst/beim Worr genommen werden will, dann muss er auch keinen Antrag stellen - so einfach ist das. Da kann ich ja sagen: "selber schuld, wenn er einen Heiratsantrag stellt aber gar nicht heiraten möchte!"

Was er nach dem Antrag machte ist höchst peinlich und kindisch!
 
  • #29
Liebe FS
Irgendwo finde ich es gut, dass dein Freund ehrlich seine Zweifel kund getan hat. So erspart ihr euch zumindest eine frühe Scheidung und ein teures Hochzeitsfest.
Das Einzige, was ich denken konnte, als ich deinen Beitrag las: "Zieh' aus!".
Es macht dich krank, unter einem Dach mit ihm zu leben und der Dinge zu harren, die da kommen mögen. Wenn er weniger Commitment zeigt und herumgrübelt, ohne klare Ansagen zu machen, woran es liegt.. zeig' du auch weniger Commitment und biete nicht mehr das ganze Beziehungsprogramm. Er soll dich erstmal wieder von sich überzeugen, wenn er wieder zusammen kommen will. Somit zeigst du ihm auch, dass du eine starke, unabhängige Frau bist, die nicht ihr ganzes Wohlbefinden von ihm abhängig macht. Ich glaube, er braucht dieses Signal, denn vielleicht hat er auch kalte Füsse, weil er sich für dein ganzes Glück verantwortlich fühlt und diese Aufgabe nicht stemmen mag.
 
  • #30
Ich kann dir nur raten, das nicht so lange mit zu machen wie ich! Wäre Paartherapie eine Option?

Echt, eine Therapie, nur weil der Mann seine Meinung geändert hat und vorerst nicht heiraten möchte? Soll der Therapeut ihn dann dazu überreden, doch noch zeitnah zu heiraten?
Bei manchen Frauen scheint der Wunsch zu heiraten, so extrem ausgeprägt zu sein, das da vielleicht eher die Hilfe eines Therapeuten angebracht wäre....
 
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