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Gast

  • #61
Du hast eine kleine, schutzbedürftige, unschuldige, liebe Frau kennengelernt (und gesucht) und jetzt hast Du den streunenden Tiger im Bett (den Du nie wolltest) ;) Sehr schön. Herrlich.
Ich bin im selben Alter wie deine Freundin. Ich habe nichtmal ein Drittel so viele Kontakte vorzuweisen. Auf mich wirken 14 Sexpartner daher immens viel, aber ich bin auch vielleicht das genaue Gegenteil von einer "promisken" Frau. Nicht, dass ich nicht Spass am Sex hätte, aber ich habe keinen Spass am Sex mit fremden und/oder ständig wechselnden Männern.

Blöd nur: Du bist nicht weniger Tiger als deine Freundin, deine Zahl ist ja auch nicht gerade gering. Da retten Dich auch der angehende Dr med und dein gutes Elternhaus nicht ;) Also weißt Du doch selbst, wie es bei promisken Menschen so steht; wieso diese sowas alles zulassen und machen oder wieso "nichts hängen geblieben" ist. Frag Dich einfach selbst, dann hast Du die Antworten, die Du hier von uns so empört und verunsichert versuchst über deine - ach so herumtreiberische - Freundin zu erfahren.

Wer, wieviele, wo mit wem und warum, ist bei euch wohl aber eher zweitrangig zu klären. Achtet vorallem auf eure Gesundheit!!!!
Habt ihr einen Aids-test gemacht, benutzt ihr Kondome oder schlaft ihr schon ohne miteinander???? Und das als angehender Arzt...autsch
 
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Gast

  • #62
Hallo FS, hier schreibt dir eine Frau und ich sage dir, dass du deine Freundin nicht mit dem Herzen siehst, sondern nur Gründe suchst sie dir schlecht zu reden.
Und ich frage mich warum sie dir überhaupt Rede und Antwort steht, wo doch ohnehin alles verloren ist. Hier meine Geschichte: Ich spiele für meine Lebensabschnittsgefährten & Sexualpartner auch jeweils etwas die Unschuld vom Lande weil ich zumindest ein "kleines Märchen" leben möchte falls Mann mich nicht versteht. (- Im Falle eines ONS: eine kleine Illusion.) Würde ich ehrlich sein, hätte ich für eine Beziehung vielleicht nicht mal tolle Anfangswochen oder -monate, sondern einen Mann an meiner Seite der von Anfang an denkt mich könnte man benutzen. Das die Wahrheit irgendwann heraus kommen kann (Auch weil ich es zum Thema mache.) ist mir klar, und dann ist es vielleicht auch vorbei. Viel öfter aber immer schon von meiner Seite aus, weil ich die Männer - bis auf 2 Ausnahmen - nie liebte, schätzte und respektierte oder nur mal kurz Nähe wollte. Ich war 9 Jahre alt beim ersten Mal und war inzwischen mit gut 30 Männern intim. Ich bin eines dieser "gebrannten Mädchen" wie @bigger uns nennt. Und ich versuche mit all dem Sex mit den verschiedensten Männern die Gedanken an den ersten auszulöschen. So ist das, und so bin ich eben geworden. Dem Himmel sei Dank, dass ich nach vielen Jahren der schwierigen Suche endlich eine Psychotherapeutin gefunden habe, mit der ich meine ganze Vergangenheit aufarbeiten will und kann. Und irgendwann wird sich dann vielleicht mal ein Mann für mich finden, bei dem ich nicht das Gefühl habe eine Rolle spielen zu müssen, sondern der mich liebt für das was ich bin und dessen Nähe ich dann dauerhaft mag und brauche.
Du siehst FS, wenn auch nicht jeder Fall des Verschweigens und Revidierens derart hart gelagert sein muss wie bei mir: allein das Thema Doppelmoral ist dafür ein guter Grund.
PS: ich sehe übrigens überhaupt nicht verbraucht oder verlebt aus, - ganz im Gegenteil - denn ich achte auf mich und meinen Körper, und habe trotz der vielen Sexualpartnern bisher vielleicht 100x Sex gehabt. Nur hin und wieder um mich (vermeintlich) zu reinigen eben - Erinnerungen auszulöschen.
PS 2: wer mich wie du FS, nicht mit dem Herzen sehen kann verdient mich und meine Ehrlichkeit nicht. Das prüfe ich, viele Wochen und Monate noch nach dem ersten Sex mit einem Mann.
 
  • #63
Hallo liebe Gemeinde...
lese hier schon einige zeit verwundert mit...
Wie ihr vielleicht seht, gehöre ich ja schon zum "älteren" semester.. und ich muß sagen, ich bin schockiert.
Darüber, über was sich die jungen Leute heut zu tage sorgen machen - 14 Sexualpartner mit 28 und dazu noch mit einem verbrecher - außerdem überall dieses widerwertige sexspielzeug - pfui!!!
leute, wir leben im 21. jahrhundert. also, zu meiner zeit hat man sich über SOWAS nicht derartig aufgeregt (schließlich gibts wichtigeres).
Meine güte, haltet doch mal denn ball flach, schließlich hat der junge, schüchterne medizinstudent aus gutem hause (hüstel) nicht herausgefunden dass sie bereits mit 15 jahren drogensüchtig war, auf den autostrich ging, in pornos mitdrehte und ihre 6 kinder zur adoption freigegeben hat.... (was ihn, gelinde gesagt, ebenfalls nichts anginge)
wie gesagt, bin ja schon älter und verstehe das vielleicht deshalb nicht.
Der junge mann sollte einfach aufhören fragen zu stellen, mit deren antwort er nicht leben kann (das gilt übrigens nicht nur für ihn).
Außerdem würde ich empfehlen dass er an sich selbst arbeitet - evtl. wäre literatur von erich fromm hilfreich....
Gruß
PS: würde gerne mal seine definition vom "guten Hause" hören/lesen (da gibts "sowas" nicht??!!)

Nachtrag: muss ich jetzt hier auch reinschreiben, wieviele sexualpartner ich hatte, damit meine antwort richtig eingeordnet (ehrenwert oder nicht ehrenwert) werden kann?
 
  • #64
Pardon, ich habe mich ungeschickt ausgedrückt. Frauen wollen mehrheitlich sicher keinen Mann, der durch sämtliche Betten gehüpft ist. Sehr wohl wollen sie hingegen einen, der auch bei anderen Frauen gut ankommt*. Nun ist es aber so, dass "bei der Damenwelt gut ankommen" meiner Erfahrung nach erstaunlich oft mit "springt durch sämtliche Betten" korreliert.

* Meines Wissens gibt es auch Untersuchungen, die bestätigen wollen, dass die Attraktivität eines Mannes automatisch ansteigt, je mehr Frauen sich für ihn begeistern (deckt sich auch mit meiner eigenen Erfahrung).

Eine Erfahrung aus Teenagertagen, als man noch für so einen Milchbubi schwärmte, für den die anderen auch schwärmten.

Sorry, aber ich kenne durchweg reife Frauen, vom Alter und vom Charakter her, denen es völlig egal ist, was andere Frauen von ihrem Partner halten. Ich höre von Frauen immer nur, er muss mir gefallen und nicht der ganzen Frauenwelt.

Gerade Männer, die sehr gut ankommen, ähnlich schöner Frauen, haben es oft schwerer mit der Partnersuche, weil jeder gleich davon ausgeht, das wird eh nix, zu anspruchsvoll und.....einen schönen Partner hat man nicht für sich alleine.....dämlicher Spruch.

So siehst Du, dass es oft umgekehrt ist und hier im Forum auch immer wieder von anderen bestätigt, "man" oder "frau" wählt eher den Durchschnittstypen, der garnicht so begehrt ist, weil sie auf Nr. Sicher gehen wollen, sicher ist aber nur der Tod im Leben, sonst nichts.
 
  • #65
...ich frage mich - was geht es DICH an, wieviele Partner deine Freundin VOR DIR hatte ?? In meinen Augen - gar nichts! Das ist so eine Frage, da würde ich genauso unbeschwert lügen wie wenn mein Arbeitgeber mich nach meiner Religion befragt! Das geht keinen was an. Und wenn man die Zahl denn tatsächlich erfährt, dann sollte man die auch akzeptieren - gerade, wenn MANN sich selbst augenscheinlich vergnügt hat, aber von ihr erwartet, dass sie quasi Jungfrau ist - da stimmt wohl was nicht ....
Wer im Glashaus sitzt .....
 
A

Ars_Vivendi

  • #66
... zwischen 5 und 7 Intimpartnern in seinem GESAMTEN LEBEN!...
...dass hier auch alle Huren, die regelmäßigen Puffgänger, Swinger, viele-ONS-haber, etc. eingerechnet sind!

Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umschaue, könnte das sogar hinhauen. Viele sind seit über 20 Jahren in festen Beziehungen und hatten auch vorher wenige Beziehungen. Ich gleiche das wahrscheinlich für einige von ihnen aus. Nicht, dass ich stolz darauf bin, aber Problem habe ich damit auch keines und ich hatte einfach bisher ein für mich zufriedenstellendes Leben. Manche finden mit 15 die Partnerin fürs Leben, andere eben nicht.

Beim Thema Sex teilt sich die Bevölkerung in zwei Lager: diejenigen, für die Sex etwas sehr intimes ist, das sie wirklich nur in einer festen Partnerschaft teilen und die, die das etwas lockerer sehen (bis hin zu völliger Promiskuität). Ich denke nicht, dass da irgendein Verhalten richtig oder falsch ist, aber kompatibel sind beide Gruppen offenbar auch nicht wirklich (jedenfalls wird das wechselseitig oft nicht so gesehen).

Der FS ist nach der Definition überm Duchschnitt, sollte also mit einer entsprechenden Partnerin kein Problem haben. Das ist das Verhalten, das ich dann nicht ok finde: für sich ONS beanspruchen, bei der Frau nicht tolerieren.
 
G

Gast

  • #67
Deswegen sind für die Frauen, die nicht promisk leben, promiske Männer unattraktiv.

Absolut!
Auch für mich kommt ein Mann, der viele Frauen hatte, im Bordell war oder gleich beim Kennenlernen sexuelle Annäherung einzuleiten versucht, nicht in Frage. DAS IST NICHT SEXY, liebe Männer, sondern abstoßend aus folgenden Gründen:

1) Ich selbst selektiere und wähle den besten Mann aus, den ich bekommen kann. Lerne ich als Single keinen passenden Kandidaten kennen, bleibe ich lieber Single und habe keinen Sex. "Druck" kann man alleine abbauen. Vor einem ONS mit einem unattraktiven Mann, (= ein Mann, bei dem nicht ALLE Auswahlkriterien gleichzeitig zutreffen) würde es mich grausen. Da baut sich bei mir keine sexuelle Anziehung auf. Ein Mann, der sich nur durch mein Aussehen von mir angezogen fühlt, d.h. mich gar nicht richtig kennt, ohne richtiges Gespräch meine Nummer haben, mich küssen oder gar Sex will, erkennt meinen Wert nicht (an), das ist für mich schon mehr eine Beleidigung als ein Kompliment.

2) Ein promisker Mann hat selbst keinen Wert, da ihn jede haben kann, er ist damit nichts Besonderes, sondern verschwendet sich. Für mich heißt das, er hat kein Selbstwertgefühl, der Umgang mit solchen Menschen ist anstrengend.

3) Die Gefahr, dass er mich betrügen würde und später mitsamt gemeinsamem Nachwuchs sitzen lassen würde, ist deutlich höher als bei einem treuen Mann. (Promiske Menschen gehen schneller fremd, da keine Hemmschwelle bei Sex mit Fremden.)

4) Die Wahrscheinlichkeit, dass er mich mit Krankheiten infizieren und damit mich und unseren Nachwuchs gefährden würde, ist ebenfalls hoch. Ich ekele mich vor promisken Männern schon allein wegen des Krankheitsrisikos.

5) Ein Mann, der sich stark von seinem Trieb steuern lässt, verfügt nicht über Selbstbeherrschung. Vermutlich (für mich zumindest) auch nicht in anderen Bereichen. Diese Qualität = Geduld braucht der potentielle Vater meiner Kinder.

6) Einem promisken Mann ist es nicht wichtig, eine emotionale Bindung zu einer Frau aufzubauen, bevor er mit ihr Sex hat. Mir jedoch ist eine vorherige Bindung sehr wichtig, es passt es dahingehend auch nicht. Sex ohne Gefühle? Nicht meins. Ich könnte mir daher auch nicht sicher sein, dass er etwas für mich empfindet.

Promiske Männer sollten von mir also die Finger lassen und sich promiske Frauen nehmen.
 
  • #68
leute, wir leben im 21. jahrhundert.

[nicht] auf den autostrich ging, in pornos mitdrehte und ihre 6 kinder zur adoption freigegeben hat.... (was ihn, gelinde gesagt, ebenfalls nichts anginge)

Der junge mann sollte einfach aufhören fragen zu stellen, mit deren antwort er nicht leben kann (das gilt übrigens nicht nur für ihn).
Außerdem würde ich empfehlen dass er an sich selbst arbeitet...
Ich habe die Polemik aus dem Zitat herausgenommen und versuche es jetzt einfach mal der Reihe nach:
1. Ich habe keinen Anlass gefunden, dem FS zu unterstellen, er wisse nicht, dass wir im Jahr 2015 leben.
2. Ich finde es sehr erhellend, was alles ihn bei der Wahl seiner Partnerin, "gelinde gesagt, nichts anginge" - wie kann man allen Ernstes so oberflächlich sein und eine Parterschaft begründen wollen, ohne die andere Person überhaupt zu kennen?
3. Ob es klug von ihm war, die Frage zu stellen, kann man mit Fug und Recht in Zweifel ziehen. Einer der Gründe ist genau der folgende Satz, der ihm die Ursache der Probleme unterschieben soll (ziemlich exakt das "Social Shaming", das ich bereits ansprach).

Der FS sollte für sich etws lernen: nämlich, dass es besser ist, erst die Person ein wenig kennenzulernen, bevor man in Betracht zieht, mit ihr die Laken zu teilen. Hätte er sich daran gehalten, hätte er sich die emotionalen Verwicklungen erspart, deretwegen er jetzt Rat sucht... Es ist grundsätzlich unklug, sich in einen promisken Menschen zu verlieben. Daraus erwächst - manchmal früher, manchmal später - fast immer viel Kummer in der Zukunft - ausgenommen, man unterlässt von vorneherein größeres Investment. Ganz wichtig: er sollte nicht die hier angemaßte weibliche Definitionshoheit über Liebesdinge und Sex akzeptieren, sondern diese im eigenen Interesse hinterfragen.
 
G

Gast

  • #69
Ich denke nicht, dass man nach drei Monaten bereits von Liebe reden kann. Ich glaube eher, dass du vielleicht die Vorstellung des bad girls liebst. Denn ja, auch Männer aus "gutem Hause" suchen hin und wieder das Abenteuer, um aus dem vorgefertigten und recht schnöden Alltag auszubrechen.
Das ist auch völlig ok. Jedoch sollte das nicht auf Kosten des Gegenübers geschehen.
So wie ich einige hier im Forum einschätze, würden viele es begrüßen, keinen Sex vor dem zweiten Kind zu haben.
Du bist lediglich an eine Frau geraten, die Spaß an Sex hat und diesen nicht als schlimm betrachten.
Jeder hat ein Recht auf eine erfüllte Sexualität!
Des Weiteren bist du schließlich ebenso mit ihr ins Bett gegangen.
Also komm mal wieder runter von deinem hohen Ross und überleg dir, was genau du willst. Aber zerbrich dir nicht den Kopf über eine Sache, die längst Vergangenheit ist, und bitte rede dem armen Mädchen kein schlechtes Gewissen ein.
Denn dank solcher Typen entsteht oft überhaupt erst ein gestörtes Verhältnis zu festen Beziehungen.
 
  • #70
Lieber FS:

Lies bitte ganz genau den Beitrag von Gästin #61 durch und überlege Dir, ob Du Dir das antun willst. Nach meinem Eindruck steckst Du da längst zu tief drin emotional - also zieh' besser früher als später den Stecker. Gut gehen wird das kaum.

Und den Rat anderer Frauen solltest Du ebenfalls besser mit einer großen Dosis Vorsicht zur Kenntnis nehmen.

Zum Beispiel - stellvertretend für viele weitere, die ich nicht namentlich zitieren möchte - Gästin #68:

Alleine die Wortwahl "ausbrechen", "am liebsten kein Sex vor dem zweiten Kind", "jeder hat ein Recht auf eine erfüllte Sexualität", "längst Vergangenheit" (?) - spricht Bände. Du, lieber FS, solltest Dir gut überlegen, was aus einer solchen Haltung mittel- bis längerfristig resultieren wird.

Willst Du Dir das wirklich antun?
 
G

Gast

  • #71
Ganz wichtig: er sollte nicht die hier angemaßte weibliche Definitionshoheit über Liebesdinge und Sex akzeptieren, sondern diese im eigenen Interesse hinterfragen.

Naja, die Hälfte der Menschheit sind Frauen, manchmal macht es Sinn, sich auch deren Meinungen und Definitionen mal anzuhören:)
Könnte (nicht müßte!) man vielleicht auch was bei lernen und Schlüsse draus ziehen. Ich finde übrigens männliche Definitionen manchmal auch sehr anmaßend, ich höre sie mir trotzdem an, ohne gleich immer ziemlich konsequent alles abzuwerten.

Einer der Gründe ist genau der folgende Satz, der ihm die Ursache der Probleme unterschieben soll (ziemlich exakt das "Social Shaming", das ich bereits ansprach).
Ich habe verstanden, dass Frau 45 damit meinte, dass er seine Haltung mal überprüfen sollte. Die Haltung, dass er , der Mann aus sogenanntem guten Hause, eine Frau abwertet oder in Frage stellt, die genauso viele Sexpartner hatte wie er.
Die Ursache des Problem´s stellt sich für mich nicht darin dar, dass beide mehrere Sexpartner hatten sondern das der junge Mann ein Problem mit dem Vorleben seiner Freundin hat (das war sicher unterm Strich auch das, was Frau45 mitteilen wollte )
Und das ist nun mal mit zweierlei Maß gemessen. Wie soll man das denn sonst deuten??
Keiner von beiden muß sich für sein Vorleben schämen oder ins Grübeln kommen, sie haben halt so gelebt bisher. Gott sei Dank kann man heute so leben wie man möchte. Aber das gilt für beide Geschlechter. Hier wird von den Frauen nur auf die Doppelmoral hingewiesen, dass es für Männer offensichtlich immer noch andere "Gesetze" gibt als für Frauen.
Ich denke auch, der FS sollte erstmal in den Spiegel gucken und wenn er sein Spiegelbild akzeptiert (findet ja sehr ähnliches bei sich selber), kann er auch ruhig seine Freundin mit ihren Facetten akzeptieren.
W
 
  • #72
2) Ein promisker Mann hat selbst keinen Wert, da ihn jede haben kann, er ist damit nichts Besonderes, sondern verschwendet sich. Für mich heißt das, er hat kein Selbstwertgefühl, der Umgang mit solchen Menschen ist anstrengend.
Dein gutes Recht das - und deinen ganzen Beitrag - für dich so sehen zu dürfen.
Den Wert kann man meiner Meinung nach aber nicht an den Sexualkontakten einer Person festmachen. Der Wert eines Menschen misst sich doch viel komplexer. Denn was ist mit dem Wert eines Menschen der sich zB nicht gut pflegt, der sich nicht gesund ernährt, der exzessiv und ungesund lebt, oder der sich vom Chef (unbezahlte Überstunden) oder von anderen (hilfsbereit und nie etwas dafür zurück bekommen) ausnutzen lässt: wie steht es mit dessen Wert? :)
Ich bin die die genau so viele Sexualpartner hatte wie alt sie ist. Darauf bin ich nicht stolz und gehe damit auch nicht hausieren: so bin ich einfach.. Und dafür lasse ich mich zB im Job nicht ausnutzen und bin kein rückgratloser Mitläufer. 100x Sex mit einem Mann oder insgesamt 100x mit 10, 20, 30 verschiedenen: warum - bis man liebt - einen bestimmten Mann über alle anderen stellen? Schw**z ist Schw**z, und für mich ist jeder Mann (Mensch) erstmal ganz gleich. Es gibt auch kein tatsächliches Kennenlernen, da es Menschen gibt die über Jahre täuschen und man immer nur die Spitze des Eisberges sieht. Für jeden zu haben bin ich trotzdem nicht - denn ich suche mir die Männer aus die ich will und hole sie mir. Es sollte nicht rein um Promiskuität gehen, sondern um die Gründe darum. Und damit haben wir wieder einen Wert: Tiefgründigkeit, welche sich von der Oberflächlichkeit abhebt. :D
Das was die Ansteckungsgefahr angeht ist ein Risiko das ich in einer festen Beziehung genau so habe wie in einer gelebten promisken Lebensführung. Nicht selten noch höher - denn mit einem festen Partner schlafe ich in der Regel doch immer ungeschützt.. Und was treibt dieser wenn ich nicht 24h am Tag an seinem Rockzipfel klebe? Ich könnte dir da Geschichten meiner männlichen Kollegen erzählen.
Zur Vervollständigung: nicht jeder promiske Mensch geht fremd. Nicht jeder vordergründig perfekte Langzeit-Partner ist/bleibt treu.
Das Urteil über einen Menschen fälle ich erst wenn ich mit ihm fertig bin. Unvoreingenommenheit: ein weiterer Wert.
 
A

Ars_Vivendi

  • #73
Das Traurige an diesen ganzen Thread ist doch, dass man bei gewissen Fragen nie die Wahrheit sagen sollte.

Wir hatten das gleiche Thema ja neulich bei der Frau, die plötzlich festgestellt hat, dass ihr Partner ein "Vorleben" hatte. Resultat war, dass dann die Ehe auf der Kippe war, als es "herauskam". Von daher finde ich nicht, dass Lügen eine Lösung ist.
In meinen bisherigen Beziehungen ist das Thema nie ausführlich diskutiert worden. Für mich ist selbstverständlich, dass ich in dem Punkt die Partnerin so akzeptiere wie sie ist oder aber frühzeitig in einer Beziehung nachfrage.

Der FS hat nachgefragt, weil ihm das Thema wichtig ist. Offenbar ist ihm die Anzahl der Partner seiner Freundin zu hoch.
Die Konsequenz kann in seinem Fall nur sein, sich zu trennen, damit das "gute Haus" das nicht mitbekommt. Ich hoffe, er verschweigt seiner Familie seine eigenen "Eskapaden", damit der Schein gewahrt bleibt und er studiert nicht nur Medizin, weil die Familie die Erwartung hat, dass er das tut...
 
G

Gast

  • #74
Ich sag's ganz hart: promiskeFrauen sind gut für das, das sie (hoffentlich) können, aber nur (verblendete?) Idioten würden in sie investieren oder sie gar heiraten.

Siegfried! Was glaubst Du bitte wie solche Männer, wie Du bei Frauen ankommen, die nicht viel Erfahrung mit anderen Männern hatten? Was glaubst Du, wie Frauen es finden, wenn einige Männer meinen einige Frauen nur fürs Bett zu benutzen. Wenn Du für promiske Frauen nichts übrig hast, dann solltest Du auch keinen Sex mit ihnen haben. So einfach ist die Sache.

Es zwingt Dich keiner in eine Frau was zu investieren oder sie zu heiraten aber Du solltes sie wie einen Menschen behandeln und nicht wie einen Mülleimer.

Wenn ich ehrlich bin, kenne ich keinen Mann der damit wirklich klar kommt, wenn seine Freundin gleich in der ersten Nacht Sex mit ihm hatte. Aber Siegfried, das was Du schreibst ist mindestens eine Oktave höher.

Natürlich hat der FS und seine Freundin in der ersten Nacht das selbe gemacht.

Männer sind es aber gewöhnt oder mögen es auch etwas, wenn die Frau ihnen auf dem Gebiet etwas hinhält, erst dann verlieben sich die meisten Männer oder halten die Frau für was besonders. Man kann das Doppelmoral nennen oder Evolution oder oder oder. Denn Frauen sind auch etwas beleidigt, wenn der Mann sie auf dem Gebiet nicht etwas bedrängt und seine Lust auf sie zeigt.

So der FS hat sich am ersten Abend so verhalten, wie er es gewöhnt war, die Frau hat aber anders reagiert. Jetzt dreht sich alles im Kopf des FS.

FS, ob Deine Freundin treu ist oder nicht kann keiner hier sagen. Denn bei Dir könnte man ja auch unterstellen, wenn eine Frau Dir Sex anbietet, dann wirst Du gleich schwach. Du wirst mal Arzt und es kommt da auf den Fachbereichen an, da wirst Du einige Angebote von willigen Frauen bekommen, wirst Du da auch alles mitnehmen, was Du attraktiv findest? Wenn Du sagt; wenn ich in einer Beziehung bin, dann Nein! Sonnst mal sehen. Dann wirst Du in keiner Beziehung treu sein können, denn Beziehung sind nicht nur immer harmonisch und schön.

ODER Siegfried, ist es was anderes wenn ein Mann in der Beziehung rumhurt? Ein Mann kann in der ersten Nacht auch Stop sagen, wenn ihm die Frau wichtig ist und er es so nicht zerstören will.
 
  • #75
Der FS sollte für sich etws lernen: nämlich, dass es besser ist, erst die Person ein wenig kennenzulernen, bevor man in Betracht zieht, mit ihr die Laken zu teilen.

Für diesen Rat ist es bei seiner Anzahl von Frauen vermutlich zu spät. Den meisten nicht-promisken Frauen dürfte das schon reichlich zu viel sein.
Das ist ja die Ironie an der Sache. Für sich selbst in Anspruch nehmen, nicht promisk zu sein bei dieser Anzahl(!), aber über die Freundin die Nase rümpfen ... Er hat genau das bekommen, was er mit seinem bisherigen Lebenswandel verdient hat.
 
  • #76
......Ich habe verstanden, dass Frau 45 damit meinte, dass er seine Haltung mal überprüfen sollte. Die Haltung, dass er , der Mann aus sogenanntem guten Hause, eine Frau abwertet oder in Frage stellt, die genauso viele Sexpartner hatte wie er.
Die Ursache des Problem´s stellt sich für mich nicht darin dar, dass beide mehrere Sexpartner hatten sondern das der junge Mann ein Problem mit dem Vorleben seiner Freundin hat (das war sicher unterm Strich auch das, was Frau45 mitteilen wollte )
Und das ist nun mal mit zweierlei Maß gemessen. Wie soll man das denn sonst deuten??
Keiner von beiden muß sich für sein Vorleben schämen oder ins Grübeln kommen, sie haben halt so gelebt bisher. Gott sei Dank kann man heute so leben wie man möchte. Aber das gilt für beide Geschlechter. Hier wird von den Frauen nur auf die Doppelmoral hingewiesen, dass es für Männer offensichtlich immer noch andere "Gesetze" gibt als für Frauen.....

W
Lieben Dank... genauso meinte ich das auch...

Und dann noch diese selbstgerechte, überhebliche und arrogante Art und Weise des FS - wie er über andere Menschen urteilt... Wohlgemerkt, NACHDEM er mit der Dame ohne zu zögern am gleichen Abend in der Kiste war!!!
 
  • #77
Moderation: Chat/Nebenthema gelöscht

Wenn man eines aus der Geschichte des FS lernen kann, dann doch sicherlich dies, dass sich die tatsächliche Anzahl der Kontakte problemlos verheimlichen lässt. Nicht aber die zugrundeliegende Einstellung. Ohne mir übermäßig auf die Schulter klopfen zu wollen, kann ich mittlerweile innerhalb von 5 Minuten herausbekommen, wie mein Date in puncto Sexualität tickt (eine Eigenschaft, die ich mir bedauerlicherweise aneignen musste) ... und das ohne direkt nachfragen zu müssen. Allerdings ist das Abklopfen meist nicht einmal nötig, da entsprechene Frauen (und Männer) bestimmte Erfahrungen nur zu gerne mitteilen.

Im Grunde habe ich nichts gegen promiske Menschen. Die sind mir so gleichgültig, wie alle anderen eben auch. Ich möchte nur keine promiske Partnerin und erwarte, dass mein Wunsch respektiert wird. Man sollte doch meinen, dass dies das Mindeste bei der Partnersuche sei. Zumal zu verschiedene Menschen ohnehin nicht zusammenpassen. Von einer Lüge würde letztlich also niemand profitieren.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #78
Lustig, irgendwie wusste ich, was hier geantwortet werden würde.

Keine Frau wird gezwungen, einen promisken Mann zu akzeptieren.
Umgekehrt gilt das wohl ganz genau so, oder nicht?

Dummerweise gibt es Unterschiede zwischen weiblicher und männlicher Attraktivität (und Sexualität), die trotz allen Dekonstruktionsversuchen von feministisch beeinflussten Gender Mainstreaming-Jüngern nicht negiert werden können.

Ich weiß: das ist sehr ärgerlich, besonders für Mädels, die meinen, sie können sich zehn Jahre lang "ausleben" und sind danach - nach selbst erklärter Neuerfindung - plötzlich genau die Frau, mit der ein Mann eine Familie gründen will.... Aber zum Trost: die dummen Männer sterben nicht aus, und die massenmediale Propaganda hilft, den Nachschub an Idioten aufrecht zu erhalten. Bezeichnenderweise sind es gerade die "Womanizer", die sehr genau wissen, worauf sie bei einer Langzeitpartnerschaft achten müssen. Woher wohl?

Hm, war das jetzt politisch inkorrekt? Wahrscheinlich ja.
War es meine pure Erfindung? Eher nicht, sagen sowohl meine Lebenserfahrung als auch zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse. Horribile dictum...

Der FS hat imho recht mit seinen Zweifeln.
 
  • #79
Keiner von beiden muß sich für sein Vorleben schämen oder ins Grübeln kommen, sie haben halt so gelebt bisher. Gott sei Dank kann man heute so leben wie man möchte. Aber das gilt für beide Geschlechter. Hier wird von den Frauen nur auf die Doppelmoral hingewiesen, dass es für Männer offensichtlich immer noch andere "Gesetze" gibt als für Frauen.

Das ist alles richtig, aber im Endeffekt für den FS hier doch irrelevant. Entscheidend ist, dass er mit dem Vorleben seiner Freundin nicht klarkommt, und deshalb wird das kein Glück für ihn werden, wenn er mit ihr zusammenbleibt.
 
  • #80
Im Grunde habe ich nichts gegen promiske Menschen. Die sind mir so gleichgültig, wie alle anderen eben auch. Ich möchte nur keine promiske Partnerin und erwarte, dass mein Wunsch respektiert wird. Man sollte doch meinen, dass dies das Mindeste bei der Partnersuche sei. Zumal zu verschiedene Menschen ohnehin nicht zusammenpassen. Von einer Lüge würde letztlich also niemand profitieren.
Genau hier aber liegt der Hase im Pfeffer. Nicht wenige Frauen meinen, wenn die sich nach einer "Phase des Austobens" neu erfunden haben (oft hilft ein Ortswechsel), hätten sie einen Anspruch darauf, dass Männer grundsätzlich nur noch die gerade eben neu erfundene Frau wahrnehmen und für Ihre eigene (die der Männer) Partnerwahl berücksichtigen. Verhalten sie sich aber anders, gehen die Tiraden los (unreif, unsicher, verklemmt, Moralapostel, Doppelmoralisten, ... katholisch ... 19. Jahrhundert ... usw., beinahe beliebig fortsetzbar).
 
G

Gast

  • #81
Ich lege bei der Partnerwahl nicht die gleichen Maßstäbe an, und ich erwarte das auch nicht von anderen. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn sich einige hier noch so sehr darüber aufregen.

Als Mann möchte ich einer Frau mit der ich dauerhaft zusammen sein möchte, bieten: Groß, sportlich, beruflich/sozial erfolgreich, großzügig, zuverlässiger und guter Versorger. Im Gegenzug möchte ich: jung, schlank, treu, zuverlässig, unverbraucht. Das ist meine Zielvorstellung und - wer hätte das gedach - sie ist asymetrisch.

Dieses ganze Gerede um "gleiche Maßstäbe", Augenhöhe etc... geht aus meiner Sicht an der Lebenswirklichkeit vorbei, meist suchen wir uns einen Partner mit dem wir uns ergänzen und nicht unser Ebenbild. Das trifft auf viele Kriterien zu.

Genauso greift es aber zu kurz, ein einzelnes Kriterium isoliert zu beurteilen: Natürlich finden die meisten Menschen beider Geschlechter Attribute wie jung/sexuell mit wenig Vorgeschichte/ reich /sportlich/ etc... attraktiv, aber im Gesamtpaket der Partnersuche gewichten wir sie unterschiedlich. Viele akzeptieren eben eher eine unsportliche, beruflich erfolglose, arme Frau, wenn sie dafür jung, monogam und schön ist. Oder den 5-10 Jahre älteren Mann mit mehr sexueller Vorgeschichte, wenn er dafür beruflich erfolgreich, großzügig und sportlich ist. So ist das halt, wer sich darüber aufregt, kann es auch nicht ändern.
 
G

Gast

  • #82
Wenn man eines aus der Geschichte des FS lernen kann, dann doch sicherlich dies, dass sich die tatsächliche Anzahl der Kontakte problemlos verheimlichen lässt.
Das lernst Du daraus? Ich hab eher draus gelernt, dass ein Mann es nicht ab kann, wenn er weniger Kontakte hatte, obwohl er unterm Strich genauso promisk ist.

Ohne mir übermäßig auf die Schulter klopfen zu wollen, kann ich mittlerweile innerhalb von 5 Minuten herausbekommen, wie mein Date in puncto Sexualität tickt
Ich kenne Deine Technik nicht, aber wenn ich mal von mir ausgehe, habe ich bei Männer schon oft den Eindruck erweckt, als würde ich schnell zu Sex bereit sein, weil ich mich mit ihnen unterhalten habe oder was auch immer sie dachten, als Zeichen dazu deuten zu können, mich so einzuschätzen. Die waren ganz überrascht, wenn ich am Abend der Party ging, statt mit ihnen zu verschwinden. Ich hab meines Wissens nach nicht mit ihnen geflirtet, sondern mich nur unterhalten. Und ich bin nie sonderlich aufgebrezelt, niemals tiefer Ausschnitt oder zu kurzer Rock und dergleichen.
 
  • #83
Man weiß ja meist nicht, wenn man jemanden Neues kennenlernt, wie das (Sex-/Beziehungs-)Leben des anderen davor genau aussah. Fragen kann man natürlich, aber wie man hier sehr schön liesst, hört man nicht unbedingt die ganze Wahrheit oder die Frage wird sich verbeten. Ok. Man kann so etwas aber auch durchaus einschätzen lernen, indem man einen Menschen erstmal kennenlernt. Dann spüre ich nach ein paar Gesprächen, wie jemand eingestellt ist. Höre ich dazu noch auf mein Bauchgefühl, weiß ich nach kurzer Zeit, ob ein Mensch zu meinen Vorstellungen passen könnte. Das ist hier versäumt worden.

Ich persönlich würde nie nach der Anzahl der Ex(sex)partner fragen, aber wenn man es schon tut, dann sollte man eine ehrliche Antwort zu schätzen wissen und damit umgehen können. VORALLEM, wenn man selbst gern durch die Betten gehüpft ist.
Da mache ich keinen Unterschied zwischen Frau und Mann, habe aber das Gefühl, dass der FS das tut und das DAS genau sein Problem ist. Der Klassiker der Doppelmoral: Männer, die viele Frauen hatten, sind geile Säue, Frauen, die viele Männer hatten sind Sch*****.

Der FS ist der gutbürgerliche (Elternhaus), angehende Akademiker (Medizinstudent), der viel Erfolg bei Frauen hat. Also ein "hammer Typ"! Nun hat dieser "hammer Typ" sein weibliches Abbild gefunden und sie haben das gemacht, was ihrem Lebensstil entspricht, nämlich direkt am ersten Abend miteinander Sex zu haben. Nicht per se verwerflich. Daraus hat sich eine Beziehung entwickelt und anstatt darüber glücklich zu sein, ist der "hammer Typ" plötzlich verunsichert.
Seine Selbstwahrnehmung entspricht nicht seinem tatsächlichen Verhalten und so ist er in einem persönlichen Dilemma gelandet. Die Maßstäbe, die er an seine Freundin setzt, gelten für ihn offenbar nicht. Er verurteilt ihr Verhalten, muss aber zwangsläufig dann auch sich selbst verurteilen. Daher sucht er hier nun nach Rechtfertigungsgründen (gutes Elternhaus, eigentlich bin ich nicht so, studiere doch Medizin, etc.).

Der FS verhält sich überheblich, unreif und unreflektiert. Er sollte sich eine Frau suchen, die seinen starren Prinzipien entspricht, mit dem Sex warten und ihr seine Vergangenheit besser verschweigen.
Und er sollte darüber nachdenken, ob der Wert einer Person sich wirklich daran erkennen und messen lässt, ob man aus einem guten Elternhaus stammt und ein "prestigeträchtiges" Studienfach gewählt hat. Wer "Elite" (meine Interpretation!) sein will, sollte sich vorallem einfach "Elite" verhalten.
 
G

Gast

  • #84
Hm, war das jetzt politisch inkorrekt? Wahrscheinlich ja.
War es meine pure Erfindung? Eher nicht, sagen sowohl meine Lebenserfahrung als auch zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse. Horribile dictum...

Der FS hat imho recht mit seinen Zweifeln.
Die Gesellschaft ändert sind und mit ihr die Studien. Gib auf, Frauen kommen gewaltig, in allen Bereichen, die kannst Du nicht aufhalten, geh mal ins reale Leben!
 
  • #85
Ich weiß: das ist sehr ärgerlich, besonders für Mädels, die meinen, sie können sich zehn Jahre lang "ausleben" und sind danach - nach selbst erklärter Neuerfindung - plötzlich genau die Frau, mit der ein Mann eine Familie gründen will....
... Der FS hat imho recht mit seinen Zweifeln.

Und umgekehrt, auf den FS bezogen - mit ähnlich vielen Sexkontakten und der gleichen Unfähigkeit eine Beziehung über ein Jahr zu führen heißt, dass der Mann die Kehrtwende zum treuen monogamen Partner genauso wenig schafft.

Mein Fazit lautet anders: gleich und gleich gesellt sich gern. Die promiske Frau passt super zum FS. Das sieht er mangels Selbstreflexion, bzw. aufgrund eines fehlerhaften Selbstbildes nicht.

Die 5 ONS die sie mehr hat als er hat sie, weil sie sich ein paar Wochen vorher die Dating-App installiert hat. Wäre der FS schneller gewesen oder aktiver oder attraktiver, hätte er sie überrundet - so sieht's aus.
 
G

Gast

  • #86

Ob Du Politisch korrekt oder nicht korrekt bist, ist Nebensache.



Du sagst doch selber, es gibt genug Männer und diese Männer nennst Du Idioten, die auch was mit Frauen anfangen, die keine Jungfrauen sind und sich selber auch ausgelebt haben.

Weißt Du wie ich Frauen nenne, die Männer wie Dich nehmen!?! Dumme Hühner! Weil sie nicht wissen was ein richtiger Mann ist, der sein Ego nicht über die Sexualität seiner Freundin/Frau definiert. Der sich seiner eigenen Sexualität nicht sicher ist oder besser gesagt seiner Leistung im Bett.

So War ich jetzt Politisch korrekt oder habe ich den Männern was unterstellt!

Der FS hat zwei Möglichkeiten, entweder er trennt sich oder er trennt sich nicht, heiraten muss er die Frau nicht gleich aber er sollte sie nicht verarschen oder für Sex benutzen.

Ach es gibt soviel wissenschaftliche Veröffentlichungen, die sich zum Teil so widersprechen aber gut! Wir einig uns drauf! Du hast als Mann recht und ich als kleine dumme Frau, unrecht.
 
G

Gast

  • #87
Keine Frau wird gezwungen, einen promisken Mann zu akzeptieren.
Umgekehrt gilt das wohl ganz genau so, oder nicht?

Selbstverständlich gilt das andersrum genauso.In diesem Fall haben sich aber zwei gefunden, die einen ähnlichen Wechsel an Sexpartnern hatten.

Aber wieso, wenn er doch den gleichen Lebenswandel hatte wie seine Freundin? Das hat hier noch kein Mann wirklich schlüssig erklärt.
Und.....wenn er doch Zweifel hat, warum trennt er sich nicht
einfach ? Muß man auch nicht wirklich verstehen oder doch?

Verhalten sie sich aber anders, gehen die Tiraden los (unreif, unsicher, verklemmt, Moralapostel, Doppelmoralisten, ... katholisch ... 19. Jahrhundert ... usw., beinahe beliebig fortsetzbar).

Verstehe ich hier alles falsch? Wie kommt Siegfried auf sowas?
Nirgendwo steht hier, dass die Frau trotz ihrer sexuellen Erfahrungen einen Anspruch darauf hat, dass dieser Mann sie nun ehelich soll/muss oder was auch immer. Natürlich braucht kein Mann sich eine promiske Frau "antun". Hier geht es lediglich darum, dass sein Lebenswandel doch auch eher promisk war (wenn man dieses Wort hier in diesem Zusammenhang überhaupt nutzen sollte ) und daher mit zweierlei Maß gemessen wird. Vielleicht ist mir Siegfried´s Antwort zu hoch, aber ich kann den Zusammenhang nicht nachvollziehen. Vielleicht gibt es den nicht?
Erklärt mir einer, warum der FS der "bessere oder anständigere" Mensch von den beiden ist? Weil Männer wie er und Siegfried sich einbilden, dass sie aus guten Hause kommen? Oder warum?
W
 
  • #89
  1. Naja, ein Teil des Problems ist ja eben, dass sie bereits verschiedene Männer verschwiegen hat (meiner Meinung nach reicht alleine die Lüge, um die Beziehung zu beenden).
Sorry, es ist einfach kein Frauenthema. Die können das nicht nachvollziehen.

Man geht in der Psychologie davon aus, dass Lügen lebensnotwendig sind, denn sie dienen dazu, das Selbstwertgefühl zu erhöhen und einen leichteren Umgang mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu ermöglichen bzw. weil sie auch das Miteinander mit anderen Menschen erleichtern. In den 70er Jahren hat der amerikanische Psychologe John Frazer Alltagsgespräche analysiert und die bis heute nicht unumstrittene These aufgestellt, dass Menschen etwa zweihundertmal am Tag lügen, wobei Wahrheit auch in der Lügenforschung nicht eindeutig definierbar ist. Im Alltag lügen Menschen meist aus prosozialen Gründen, oder um das Gesicht zu wahren, eher seltener aus antisozialen Absichten, denn prosoziale Lügen helfen, dem Gegenüber ein besseres Gefühl zu geben. Nur mit den antisozialen Lügen nimmt man in Kauf, dass sie Schaden beim Gegenüber oder einem Dritten anrichten. Zwar gibt es Menschen mit einer pathologischen Neigung, die Unwahrheit zu sagen, doch denen begegnet man eher selten. Übrigens: Die einzigen Menschen, die sicher nicht lügen, weil sie nicht in der Lage dazu sind, sind Autisten, denn ihnen fehlt die Wahrnehmung für das soziale und emotionale Miteinander.

Tja, Kain, dann mußt du entweder ein sehr einsamer mensch oder ein autist sein.....
 
W

wahlmünchner

  • #90
Genau hier aber liegt der Hase im Pfeffer. Nicht wenige Frauen meinen, wenn die sich nach einer "Phase des Austobens" neu erfunden haben (oft hilft ein Ortswechsel), hätten sie einen Anspruch darauf, dass Männer grundsätzlich nur noch die gerade eben neu erfundene Frau wahrnehmen und für Ihre eigene (die der Männer) Partnerwahl berücksichtigen
Tun sie auch.
Frauen die aussehen wie Models und schlau genug sind um zu manipulieren... tun dies. Männer die belogen werden wollen, werden belogen. Das ist eben so. Wenn ein Mann denkt, er ist der erste tolle Hecht im Bett im Leben einer Frau über 20...und das Gesülze glauben will, ist eben die Frau eine gute Lügnerin und er überzeugt von sich.
Ich kenne genug promiske Frauen, die einen ebenso promisken Angeber -Alpha-mann ( für mich nicht Alpha sondern selbstverliebter Mann auf Dauer- Egotripp) geheiratet haben und die Männer denken, da ist die Unschuld vom Lande ihre Ehefrau.
Da ich weder eine dieser Mädels noch einer dieser Kerle als Partner haben möchte, ist mir das ziemlich wurst, ob da gelogen wird.
Wer sich für einen solchen Weg entscheidet, hat eben keine vertrauensvolle Beziehung, in der er sich geliebt fühlt, wie er ist.
Damit müssen Bigger und Siegfried eben auch leben. Wer der Macker und Player sein will, darf sich keine Schwäche leisten.
Gut das ich kein Mann bin, denn da hätte ich keinen Bock mehr auf eine Beziehung.
Nur das Spiel am laufen halten, sonst werden sie untergebuttert.
 
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