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  • #91
Mein Gott, Leute!!
Das ist so hart was hier einige für Ansichten vertreten und Frauen sich für die Zahl Ihrer Sexualpartner schämen und dafür sogar die Vergangenheit aufarbeiten (habe ich großen Respekt vor). Aber mal etwas grundsätzlich gefragt: Seit wann hat es überhaupt irgendwas gebracht nach hinten zu schauen? Die richtige Blickrichtung und Einstellung ist immer die nach vorn. Das ist auch die Einzige die etwas bringt. Analysieren und bereuen hat noch nie geholfen.
Keine einzige Frau muss sich für irgendeine Zahl schämen oder diese bereuen!
Kann sich eigentlich noch jemand an die 60er Jahre hier erinnern? Da haben viele in Komunen gelebt und freie Liebe propagiert!! Man wollte mit den starren, überholten und unehrlichen Wertemodellen aufräumen!
Und jetzt versucht man verstaubtes, überholtes Denken wieder heraufzuzerren!?
Fehlt ja fast nur noch das man die Pille und Kondome verbietet und sex nur noch hat um sich fortzupflanzen.
Jede Mensch sollte sich freuen (ob männlich oder weiblich) wenn er eine gute Libido hat! Das ist nämlich ein Zeichen von bester Gesundheit und wenn man das nicht hat, dann läuft etwas schief! Auch wenn wir 2015 schreiben, ist in unseren Genen veranlagt das wir uns Fortpflanzen (nennt man urinstinkt), nur das man heute die Konsequenzen nicht tragen muss. Warum sollte das irgendein Mensch unterdrücken?
Wäre natürlich ideal wenn man dann einen geeigneten Partner hat, aber das ist ja immer so eine Sache. Aber ich warte doch nicht wie Dornröschen auf meinen Prinzen, bis ich meine Sexualität leben kann!!
Übrigens, Ich: w 29, sexuell mal mehr mal weniger aktiv, die Zahl kenn ich nicht, hab aufgehört zu zählen, nicht vorbestraft, intelligent, gebildet, beliebt, normales sozialverhalten, attraktiv. Würde niemand drauf kommen das ich ohne diese "Zwänge" lebe.
 
G

Gast

  • #92
Immer wenn jemand schreibt, er oder sie habe viele Intimpartner gehabt, dann denke ich, es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist die Person so umwerfend attraktiv, dass er/sie sich der heißen Verehrer eben kaum erwehren konnte - ich glaube, ich würde dann vielleicht auch nicht oft genug "Nein" sagen (wenn bei den Verehrern auch einige attraktive dabei wären). -- Oder aber, die Person hat sehr geringe Ansprüche, d.h. in ihren Auswahlkriterien für einen Intimpartner sehr einfach bzw. "low level". Das würde bedeuten, da herrschte eine gewissen Beliebigkeit vor.
Aber wenn beide Beziehungspartner so sind, wie in Deinem Fall, lieber FS - denn ihr habt doch annähernd Gleichstand, sei doch mal ehrlich - dann passt es doch wieder.
Du machst dir wirklcih unnötig Gedanken. Fürchtes du etwa den gedanklichen Vergleich mit deinen Vorgängern, was die Leistung/Performance betrifft?! Das ist so eine individuelle Sache, wer da direkte Vergleiche anstellt, der müsste schon eine äußerst merkwürde Sichtweise von Intimität haben.
w
 
  • #93
Aus Sicht des FS spielen die eigenen Sexualkontakte in der Vergangenheit eine untergeordnete Rolle für die von ihm gestellte Frage; sie wären, wenn schon, allenfalls ein mögliches Thema für seine Freundin (, liebe Vikky und andere a(u)ch so empörte Schreiberinnen). Die hat aber bezeichnenderweise hier gar nicht gefragt.

Der FS muss sich überlegen, welche Eigenschaften er an einer (dieser?) Frau schätzt. Wenn Beständigkeit / Verlässlichkeit und Exklusivität dazu gehören sollten... dann weiß er längst, was er zu tun hat.

Ich habe nicht den Eindruck, dass Frauen hier die männliche Sicht wirklich verstehen - im Gegenteil scheint es doch eher so zu sein, dass viele Frauen (beileibe nicht alle - vermutlich aber sehr wohl die Freundin des FS) genau jene "tollen Hechte" suchen und für sich gewinnen wollen, die schon "viel Erfahrung" mit Frauen haben.

(Nicht nur) Diese Frauen unterschätzen die Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Sexualität. Wundern muss das nicht, wurden sie doch auf fast allen Kanälen mit der Ideologie des "Gender Mainstreaming" indoktriniert. Logik: "was Männer dürfen, dürfen wir auch" - während es in Wahrheit eher so ist, dass bei beiden Geschlechtern Promiskuität und Bindungsfähigkeit negativ korreliert sind.

Es gibt etliche Männer, die das für sich auszunutzen wissen. Ob diese Männer sich aber überhaupt dauerhaft binden wollen?
 
  • #94
Frauen die ... schlau genug sind um zu manipulieren... tun dies. Männer die belogen werden wollen, werden belogen. Das ist eben so. Wenn ein Mann denkt, er ist der erste tolle Hecht im Bett im Leben einer Frau über 20...und das Gesülze glauben will, ist eben die Frau eine gute Lügnerin und er überzeugt von sich.
Ich kenne genug promiske Frauen, die einen ebenso promisken Angeber -Alpha-mann ( für mich nicht Alpha sondern selbstverliebter Mann auf Dauer- Egotripp) geheiratet haben und die Männer denken, da ist die Unschuld vom Lande ihre Ehefrau.
Das ist die Gruppe von Männern, von denen die meisten noch viel Lehrgeld bezahlen werden. Ich kenne da einige Fälle... die ich noch ergänzen könnte um jene beschämenden Erfahrungen, wenn sich verheiratete Frauen an mich herangeworfen haben. Das sind nun jene Fälle außerhalb einer SB, die das Frauenbild realistischer werden lassen.

Und bitte beachten: ich schreibe nicht von "allen" Frauen! Ich vermute nur, dass die Mehrzahl der soliden in festen Beziehungen ist und gar icht auf dem "Markt" auftaucht.
 
  • #95
Man geht in der Psychologie davon aus, dass Lügen lebensnotwendig sind, denn sie dienen dazu, das Selbstwertgefühl zu erhöhen und einen leichteren Umgang mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu ermöglichen bzw. weil sie auch das Miteinander mit anderen Menschen erleichtern. [...]
Worauf möchtest Du denn mit Deinem kleinen Exkurs zum Thema psychologische Lügenforschung hinaus? Dass das Lügen legitim ist und fortan in jedweder Hinsicht toleriert werden muss?

Ohne die Studie zu kennen, kann man mit Gewissheit davon ausgehen, dass hier zwischen verschiedenen Arten des Lügens unterschieden werden muss. Die meisten werden sich - wie Du ja auch selbst schon festgestellt hast - auf harmlose, prosoziale Lügen oder kleinere Notlügen beschränken. Die Lüge der Freundin des FS gehört allerdings nicht dazu. Sie hat ausschließlich im eigenen Interesse gehandelt bzw. wollte sich einen Vorteil erschleichen. Die Interessen ihres Freundes waren für sie nicht von Belang. Wir sprechen hier also von einer gezielten Täuschung.

Es liegt doch bspw. ein himmelweiter Unterschied zwischen Lügen à la "Gut schauen sie heute aus" und "Nein, ich bin nicht verheiratet".

Ich wette, Du wärest auch nicht begeistert, stünde beim nächsten Date statt dem erwarteten Chefarzt von 1,90 m der untersetzte Busfahrer vor Dir, der gerade so 1,60 m misst.

Ähnlich kannst Du Dir die Enttäuschung des FS vorstellen: Nun, da die Lüge aufgeflogen ist, bröckelt auch die Attraktivität der Freundin dahin. Zumal ich persönlich nicht davon ausgehen würde, dass die nunmehr 14 Kandidaten der Wahrheit entsprechen.
 
  • #96
Keine Frau wird gezwungen, einen promisken Mann zu akzeptieren.
Umgekehrt gilt das wohl ganz genau so, oder nicht?
Natürlich wird kein Mann gezwungen. Der FS bezeichnet die Frau aber schon als seine "Freundin" und hatte mit ihr einen ONS. Sein nachträgliches Gejammer ist, ebenso wie Deine Doppelmoral, also lächerlich. Er selbst ist auch kein Kind von Traurigkeit. Ob 9 oder 14 Sexpartner mit 28 Jahren, wo ist da der große Unterschied?? Das lassen die Herren der Schöpfung hier gern unter den Tisch fallen.
Dieses gebetsmühlenartige der Mann mit vielen Sexkontakten ist der tolle Hecht, die Frau die Schlampe, ist doch daneben. Beide haben bereits jetzt mehr Sexpartner, als andere in ihrem ganzen Leben. Also, passt doch. Der FS lebt selbst promisk. Da ändert auch das gute Haus und das Medizinstudium nichts dran.
 
  • #98
Ich weiß: das ist sehr ärgerlich, besonders für Mädels, die meinen, sie können sich zehn Jahre lang "ausleben" und sind danach - nach selbst erklärter Neuerfindung - plötzlich genau die Frau, mit der ein Mann eine Familie gründen will.... Aber zum Trost: die dummen Männer sterben nicht aus, und die massenmediale Propaganda hilft, den Nachschub an Idioten aufrecht zu erhalten. Bezeichnenderweise sind es gerade die "Womanizer", die sehr genau wissen, worauf sie bei einer Langzeitpartnerschaft achten müssen. Woher wohl?

Hm, war das jetzt politisch inkorrekt? Wahrscheinlich ja.
War es meine pure Erfindung? Eher nicht,
Auch damit kann ich zu 100% zustimmen, die Beiträge von Siegfried treffen hier absolut ins Schwarze und sind auch keineswegs verurteilend sondern lediglich seine (und auch meine) Erfahrungen, mit vllt dem Unterschied, dass ich promiskuitive Frauen auch nicht benutze da ein Windei von Mann auch keinen Deut besser ist.
Mich würden Beispiele interessieren in denen ein bodenständiger Mann und eine (ehemalige) Promiskuitive miteinander aufrichtig und lange, auf Augenhöhe glücklich geworden sind, ich glaube da gibt es nicht viele, hier müssen Paare einfach zusammenpassen, zu große Abweichungen sind gefährlich
M31
 
  • #99
Hallo zusammen,
lieber Fs ich kann gut nachvollziehen wie du dich vermutlich fühlst. Ich hab deine Situation min 2 mal eher 3 mal schon erlebt. Schon einige Jahre her, damals war ich noch jünger und auch dümmer.
Hättest du nicht vorschnell mit der Frau geschlafen, wäre dein Schlammasel nicht halb so groß. Intimität generiert irgendeine emotionale Abhängigkeit. Liebe ist es glaub ich nicht. Der Lebenslauf deiner Neuen passt zu den 2 3 von mir erwähnten Frauen aus meiner Vergangenheit. Wenn ich sage die Erfahrungen mit denen waren extrem negativ, untertreibe ich weit.
Der Schmerz, der erheblich war, war lange vergangen, und erst dann, Jahre später wurde mir klar wie verkehrt diese Frauen wirklich waren. Jedenfalls war nach der dritten Misere die Psyche im Arsch.
Ich kann dir in deiner Situation nur den Rat geben: trenn dich so schnell wie möglich von dieser Frau! Du fährst sonst wahrscheinlich gegen die Wand.
Das dir vereinzelte Frauen hier im Forum Promiskusität vorwerfen und dich bezüglich deines "aus gutem Hause kommens" am Schlawittchen packen hast dir leider selbst eingebrockt. Ich muss den Damen da auch recht geben, Selbstreflexion scheint nicht so deine Stärke zu sein. Leider streuen sie auch nicht wenig Salz in deine Wunde, ohne überhaupt zu schnallen in welcher Situation du dich befindest.
Nochmals mein Rat: Trenn dich von dieser Frau, geh allgemein auf Abstand zu Frauen und beschäftige dich mit dir und deinem sein.

Lg Habby m26
 
  • #100
Worauf möchtest Du denn mit Deinem kleinen Exkurs zum Thema psychologische Lügenforschung hinaus? Dass das Lügen legitim ist und fortan in jedweder Hinsicht toleriert werden muss?
1. hast du geschrieben, dass eine Lüge bereits zur Trennung führen MUSS... (das gilt dann natürlich auch für dich). d. h. auch du müsstest sofort bei einer lüge abserviert werden und respektive sehr einsam sein oder eben autist..
2. hat der FS diese angeblich für ihn so wahnsinnig wichtige frage erst nachdem er mit dame ins bett gestiegen ist gestellt.. warum? konnte er vorher nicht mehr klar denken, hat er sich nicht soweit unter kontrolle?? übernimmt der FS (wenn er doch so ehrenwerte motive hat, keine verantwortung für sein tun?)
3. wir alle werden jeden tag belogen (s. h. Beitrag "Lügenforschung")... natürlich kann jeder mensch der lüge bezichtigt werden und man muss es natürlich auch nicht akzeptieren belogen zu werden - aber deshalb muss man sich selber nicht in dieser art und weise über menschen erheben....
 
G

Gast

  • #101
Bin Medizinstudent und komme aus gutem Hause und bin eigentlich überhaupt nicht der One Night Stand Typ.
Hat Medizinstudent und "gutes Haus" etwas miteinander zu tun? Oder hast du zu viel in diesem Forum gelesen, dass du so jung, als Student (also ohne irgendetwas vorweisen zu können) glaubst zur Elite zu gehören?
Die Frau hat ebensoviele Partner wie du. Du benutzt Datingapps.
Wo besteht denn da der bezeichnende Unterschied?

Die vermeintlich zugrundeliegende Überheblichkeit wird vermutlich auch durch solche Foren verstärkt,gleichzeitig widerspricht sie dem gängigen Nimbus des Dr.med."Dünnbrettbohrer"
Tipp. Lese hier weniger.
 
  • #101
Seit wann hat es überhaupt irgendwas gebracht nach hinten zu schauen? Die richtige Blickrichtung und Einstellung ist immer die nach vorn.
Das ist richtig und es wird ja auch niemand verteufelt, weil er mit 20, 30 oder 50 in der Kiste war. Das ist jedem Selbst überlassen, wie er mit seinem Körper und seinen Gefühlen umgeht. Was die partnerschaftliche Ebene betrifft, ist Ehrlichkeit auch bei diesem Thema (sofern gefragt) unabdingbar, da sich eben jemand auf einen anderen Menschen einlässt und dies kann nur auf einer lügenfreien Basis geschehen. Was nützt mir der liebste Mensch, der nicht ehrlich zu mir ist? Wenn ich eine potenzielle Partnerin nach ihrem Vorleben frage, erwarte ich eine ehrliche Antwort und kein rumgedruckse, um mir ein Bild zu machen, auf was ich mich einlasse.
Dieses gebetsmühlenartige der Mann mit vielen Sexkontakten ist der tolle Hecht, die Frau die Schlampe, ist doch daneben.
Ist es vielleicht möglich, dass das oft von Frauen so ausgelegt wird? Ich habe hier von Männern nicht gelesen, dass Frau in dem Fall die Schl**** ist. Und für mich ist der tolle Hecht eher ein Looser, der mit sich nicht klarkommt weil: permanent auf Bestätigung aus, bis die Libido nachlässt, ev. schwaches Selbstbewußtsein, psychische Probleme, oder einfach nur Notgeil und am anderen Ufer sieht es kaum anders aus. Ich kann für mich behaupten, dass es keinerlei Doppelmoral gibt.
M45
 
G

Gast

  • #102
Aus Sicht des FS spielen die eigenen Sexualkontakte in der Vergangenheit eine untergeordnete Rolle für die von ihm gestellte Frage
Schon richtig, aber er sieht sich selbst ja in einem falschen Licht. Er ist genauso wie die Frau, also wo bleibt das Umdenken, wer da besser oder schlechter sein soll?

Diese komische Sicht kann doch nur davon kommen, dass man meint, Frauen wären sexuell anders gestrickt, also wenn zwei das gleiche tun usw.
Man kann gern diesen Standard an eine Frau anlegen und ihn selber nicht erfüllen. Darüber streite ich nicht, auch ein männlicher Betthüpfer darf eine keusche Frau haben wollen. Aber ich finde, da sollte schon klar sein, dass er mit zweierlei Maß misst und dann dazu steht. Statt diese komischen Erklärungen rauszukramen, dass eine Frau mit mehreren Sexpartner schlechter oder anders sei als ein Mann mit mehreren Sexpartnerinnen. Das ist genau das gleiche und wenn man das weiß und sich sagt: "Ich will keine, die so tickt wie ich", ist das völlig in Ordnung. Aber hier ankommen mit "Frauen empfinden Sex anders" oder sowas, das kannst Du knicken.

Wer zig Sexpartner hat, ist schneller bereit für Sex. So wie der FS und seine Freundin. Insofern passen sie schonmal zusammen. Nur er kommt hier mit komischen moralischen Deutungen, was mit der Frau sei, weil es bei ihr ja was anderes ist als bei ihm. Nee, dasselbe wie mit ihm, nur hat sie einen kleinen Vorsprung. Das ist doch das einzige, was eigentlich wurmt. Sie scheint in Sachen Sex weiter und erfahrener als er, und das macht ihm Angst. Wenn er zwanzig Partnerinnen gehabt hätte und sie 25, wäre es genau das gleiche: Er würde sich immer noch als "aus gutem Hause" betrachten und die Frau hinterfragen. Seine Grenze verschiebt sich mit seinen eigenen Kontaktanzahlen. Hätte sie aber 17, würde er sich wieder sicher fühlen mit seinen zwanzig.
 
G

Gast

  • #103
(Nicht nur) Diese Frauen unterschätzen die Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Sexualität.
Welche sind das denn?

Es gibt keine, nur Unterschiede in der Sichtweise darauf gibt es. Eine Frau, die mit vielen Männern Sex hat und Spaß dabei empfindet, ist genau das gleiche wie ein Mann, der mit vielen Frauen Sex hat.
Sie sind beide gleich bindungsfähig oder -unfähig.

Ich kenne da einige Fälle... die ich noch ergänzen könnte um jene beschämenden Erfahrungen, wenn sich verheiratete Frauen an mich herangeworfen haben. Das sind nun jene Fälle außerhalb einer SB, die das Frauenbild realistischer werden lassen.
Die sind halt auch nicht anders als Männer. Wer in öden Beziehungen feststeckt und meint, sich nicht trennen zu können, sucht sich irgendwann Betthasen, weil Sexualität nunmal ein Bedürfnis ist. Die einen wollen es nur mit jemandem, den sie lieben oder zu lieben glauben, die anderen betrachten es wie Essen.

Frauenbild? Menschenbild würde ich eher sagen: Welcher Charakter ist ehrlich, welcher nicht, wer trennt sich, wenn was nicht mehr gut ist, und wer sucht auf Abwegen, um das Schlechte wenigstens ein bisschen aufzupeppen.
Manche brauchen mehr Sex, andere können enthaltsamer sein. Männer wie Frauen. Dieses heilige Madonnenbild ist doch albern.

Wenn Du nicht vergisst, dass Frauen genausolche Bedürfnisse haben wie Du, brauchst Du auch nicht zu erschrecken vor Deinem FRAUENbild, sondern kannst es mal vom Geschlecht lösen und einfach nach Charakteren gucken, die geschlechtsübergreifend sind.
 
  • #104
Schade find ichs, dass der FS sich bis jetzt in keinster weise mehr zu diesen vielen gedanken und anregungen geäußert hat.
sieht so ein angehender arzt aus "gutem hause" aus? ist der junge mann nicht konfliktfähig? ohne jegliche selbstreflektion`?
so bestätigt sich mein erster eindruck immer mehr, dass der herr medizinstudent einfach nur gründe gesucht hat, sich feige aus einer affäre zu ziehen und sich hier die absolution abzuholen...
 
  • #105
Wenn ich eine potenzielle Partnerin nach ihrem Vorleben frage, erwarte ich eine ehrliche Antwort und kein rumgedruckse, um mir ein Bild zu machen, auf was ich mich einlasse.
Indem hier geschrieben wird, dass man sich ein Bild machen möchte worauf man sich einlässt, wird doch schon die negative Wertung deutlich.
Es scheint, dass hier jedem der ein bewegte Vergangenheit hat, auch in Zukunft seinen Lebensstil nicht verändern kann.
Das ist aber doch nicht ganz richtig. Wenn man jemanden trifft, den man lieben kann, dann kann jeder Mensch seinen bisherigen Lebensstil verändern und wird das nicht einmal als schwierig empfinden.
Diese Art von Freizügigkeit ist ja kein pathologischer Zustand, sondern nur eine Lebensweise.
Menschen die Kinder bekommen, müssen ihre vorherige Lebensweise auch verändern und das können die meisten auch sehr gut.
Und doch, hier werden Frauen mit einer offenen und freien Einstellung zu ihrer Sexualität, nicht wortwörtlich, aber zwischen den Zeilen als Sch*** umschrieben.
Und basiert nicht auf einem Selbstbild der Frauen.
Das die Freundin gelogen hat, ist doch klar.
Man muss sich ja nur das Lauffeuer hier anschauen, dann weiss man warum sie gelogen hat.
 
  • #106
Ich habe nicht den Eindruck, dass Frauen hier die männliche Sicht wirklich verstehen
Das halte ich für einen Irrtum. Ich verstehe den Schlamassel des FS sehr gut. Er ist ein sexuelle leichtlebiger Mann, der eine sexuell performante Jungfrau als Partnerin haben will. Weil er meint, sich auch noch verliebt zu haben, ist er nun schockiert, dass er bei einer Schlampe (seine Sicht, nicht meine) gelandet ist, wo er doch meinte, ihm steht aus gutem Hause was Besseres zu.
In seiner Naivität hat er für einen Schnellf*ck eine Dating-App genutzt ohne zu bedenken, dass einem die Gefühle manchmal einen bösen Streich spielen und die Dinge anders ausgehen als geplant. Am liebsten würde er rückstandlos aus der ganzen Nummer wieder rausgehen, funktioniert aber nicht, weil da Gefühle oder Gier sind.

Die Frauen empören sich über seine Denke, das heißt nicht, das sie es nicht verstehen. Er ist ein Schlamperich und glaubt was Besseres zu sein, als die Frau die er per Dating-App aufgerissen hat.
Welche Frau hat sich nicht schon mal in den falschen Mann verliebt - die Frage ist, was man draus macht oder ob man ihn nicht lieber ziehen lässt, vorher wohlgemerkt.

im Gegenteil scheint es doch eher so zu sein, dass viele Frauen ... genau jene "tollen Hechte" suchen und für sich gewinnen wollen, die schon "viel Erfahrung" mit Frauen haben.
Das wage ich zu bezweifeln. Ich weiß auch nicht, was an einem knapp 30-jährigen ein "toller Hecht" sein soll, der keine Beziehung hinbekommt und ein fehlerhaftes Selbstbild hat.
Was hier als "toller Hecht" bezeichnet wird, bezeichne ich als emotional und sexuell verwahrlost und das kann der Mann durch keinen anderen Benefit wieder grade ziehen. Mit der Meinung stehe ich auch nicht allein da.

(Nicht nur) Diese Frauen unterschätzen die Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Sexualität.
Männer hätten gern die Unterschiede, jeweils so wie es ihnen grad passt. Sind sie im sexuellen Notstand muss sofort eine promiskuitive Frau zu ihrer Erleichterung her, für die Partnerschaft aber bitte nicht.
Nach meiner Meinung soll jeder leben wie er will, aber bitte niemanden abwerten, der so lebt wie er selbst. Das ist es,was die meisten Frauen hier sagen. Sie akzeptieren nicht mehr, dass die Männer ihnen sagen wollen, wie sie ihre Sexualität jeweils zu leben haben, damit es für den Mann passt.
 
  • #107
Diese Art von Freizügigkeit ist ja kein pathologischer Zustand, sondern nur eine Lebensweise.
Das mag sein, aber es ist auf jeden Fall eine Charakterfrage. Und ich möchte keinen Mann, der in dieser Hinsicht völlig anders "tickt" als ich und Sex als etwas betrachtet, das man konsumiert wie Nahrungsmittel oder wie "Kratzen, wenn es juckt". Das passt dann einfach nicht und wenn er hundertmal behauptet, das ab jetzt alles anders wird.

Ich würde es also 1. wissen wollen und 2. auf der Stelle jegliche Lust verlieren, mit diesem Mann in irgendeiner Weise intim zu werden.
 
  • #108
Hallo ich bin der FS,
vielen Dank für eure Antworten, ich fühle mich leider immernoch zwiegespalten. Nur zur Klarstellung, diese 9 Sexualpartner waren aus Beziehungen und ONS. Meine längste Beziehung ging 5 Jahre. Nun zur Situation. Ich habe erkannt das ich eigentlich nicht besser bin, allerdings habe ich extreme Angst verletzt zu werden. Grade ihre Arbeitsstelle und der Vorfall dort ihrerseits, als Sozialpädagogin mit Hang zum aggressiven Geschlecht (Teilnehmer) bereiten mir noch Kopfschmerzen und lassen mich ungewiss in die Zukunft blicken. Sie sieht es als Ausrutscher und hätte daraus gelernt und es waren wirklich nur 14 Partner, mit mir nun Nr. 15. In Beziehungen wäre sie noch nie fremd gegangen und die Anzahl der korrigierten Intimpartner wäre richtig, das verspricht sie mir hoch und heilig. Ich habe immernoch Zweifel aber reite nicht mehr darauf rum. Sie selbst verdient sehr gutes Geld und sieht mich keinesfalls als den "Versorgertypen" an. Sie sagt ich könnte auch das Studium abbrechen und sie würde trotzdem bei mir bleiben. Es ist bei uns definitiv Liebe im Spiel und so leicht komme ich da nicht raus, mal eben Schluss machen ist also nicht. Mich regt der Fakt auf, das eben jene Fragwürdige Person überhaupt als Sexualpartner in Frage kam, wenn sie quasi ihre Integrität aufs Spiel setzt. Sie hatte 2-3 Monate regelmäßig Sex mit dieser Person, sagt aber gleichzeitig es war der größte Fehler ihres Lebens. Was nun?
 
  • #110
1. hast du geschrieben, dass eine Lüge bereits zur Trennung führen MUSS... (das gilt dann natürlich auch für dich). d. h. auch du müsstest sofort bei einer lüge abserviert werden und respektive sehr einsam sein oder eben autist..
Falsch.

Ich schrieb "meiner Meinung nach reicht alleine die Lüge, um die Beziehung zu beenden". Bitte zitiere mich künftig richtig oder gar nicht. Wie der FS mit der Situation umzugehen gedenkt, ist alleine ihm überlassen. Ich würde die Beziehung nach einer solchen Täuschung beenden, ja. Und selbstredend würde ich es auch verstehen, wenn sich eine Frau nicht auf mich einlassen möchte, sollte ich sie bewusst getäuscht haben (und noch einmal zum Mitschreiben: Das hebt sich deutlich von harmlosen Schmeichellügen ab). Warum ich deshalb einsam, ein Autist oder ein einsamer Autist sein soll, erschließt sich mir nicht.

2. hat der FS diese angeblich für ihn so wahnsinnig wichtige frage erst nachdem er mit dame ins bett gestiegen ist gestellt..
Okay, war nicht clever von ihm. Aber auch vor diesem Hintergrund sehe ich weder einen Grund, noch eine Rechtfertigung für die Lüge.

3. wir alle werden jeden tag belogen (s. h. Beitrag "Lügenforschung")... natürlich kann jeder mensch der lüge bezichtigt werden und man muss es natürlich auch nicht akzeptieren belogen zu werden - aber deshalb muss man sich selber nicht in dieser art und weise über menschen erheben....
Aha. Also Deiner Meinung nach steht amoralisches Handeln auf einer Stufe mit moralischem? Der Trickbetrüger als professioneller Lügner unterscheidet sich nicht von einer aufrichtigen Person?

Natürlich ist die Lüge der Freundin kein Riesendrama und ich will sie auch gar nicht dazu erheben. Fakt ist allerdings, dass sie ihren Freund bereits zu Beginn des Kennenlernens verarschen wollte.

Ich wäre davon nicht begeistert.
 
  • #111
Was hier als "toller Hecht" bezeichnet wird, bezeichne ich als emotional und sexuell verwahrlost und das kann der Mann durch keinen anderen Benefit wieder grade ziehen.
...
Männer hätten gern die Unterschiede, jeweils so wie es ihnen grad passt. Sind sie im sexuellen Notstand muss sofort eine promiskuitive Frau zu ihrer Erleichterung her, für die Partnerschaft aber bitte nicht.
Nach meiner Meinung soll jeder leben wie er will, aber bitte niemanden abwerten, der so lebt wie er selbst. Das ist es,was die meisten Frauen hier sagen. Sie akzeptieren nicht mehr, dass die Männer ihnen sagen wollen, wie sie ihre Sexualität jeweils zu leben haben, damit es für den Mann passt.
Vikky, Du stehst Dir mit Deiner polemischen Reaktion hier selbst im Weg.
1. Hier hat ein Mann gefragt, was er mit einer Freundin machen soll, die sich als promisk und verlogen entpuppt hat. Na, vielleicht glaubst Du dem Mädel ja wenigstens die 14? Es hat nicht eine Frau gefragt, usw. (umgekehrt fortzusetzen). Dementsprechend fallen hier die Antworten aus. Die Rede von Doppelstandards, tollen Hechten u.ä.m. bis hin zur Verwahrlosung wurde hier doch ganz überwiegend von Frauen eingebracht, genau wie die "Shaming Language" (unsicher, lächerlich, "im sexuellen Notstand" und sofortige "Erleichterung"... usw.).
2. Männer bewerten Frauen so, wie es ihnen richtig erscheint, nicht, wie Frauen es für passend halten. Frauen dürfen machen, was sie wollen, und es gibt genug Männer, die sich an promisken Damen erfreuen. Sie haben aber keinen Anspruch darauf, dass ein bestimmter Mann das gutheißt. Was ist daran so schwer zu akzeptieren?*
3. Hannes hat recht. Mir ist schon klar, dass daraufhin Tiraden folgen werden... aber wie verblendet muss jemand sein, Unterschiede zwischen männlicher und weiblicher Sexualität zu leugnen?
(Das ganze Gender-Gewese, das gleich kommen wird, ist dem Grunde nach ein politisches Programm. Den Status einer wissenschaftlich seriösen Theorie hat es gewiss nicht.)

*und was gibt es da zu lügen - wenn Frauen so einen verklemmten, reaktionären Typen angeblich doch sowieso nie wollten?
 
  • #112
Indem hier geschrieben wird, dass man sich ein Bild machen möchte worauf man sich einlässt, wird doch schon die negative Wertung deutlich.
Das ist doch hmm ja, Käse. Okay, wenn dir vollkommen egal ist, mit wem Du deine Lebenszeit verbringen möchtest, dann kannst du das so handhaben. Mir wäre es wichtig, zu wissen, wie sich ein potentieller Mensch an meiner Seite in seinem Leben gegeben hat und das möchte ich auch wissen, bevor es zu einem engeren Kontakt kommt. Es geht dabei nicht darum jemanden schlecht zu machen aber ich möchte auch meine Ideale vertreten und selber auf einer ehrlichen Basis entscheiden, womit ich Leben kann und dieses Recht kann mir keiner absprechen. Eine gewisse Lebensweise setzt auch einen gewissen Charakter voraus und birgt Risiken, wo jeder selbst entscheiden sollte.
Mich regt der Fakt auf, das eben jene Fragwürdige Person überhaupt als Sexualpartner in Frage kam, wenn sie quasi ihre Integrität aufs Spiel setzt. Sie hatte 2-3 Monate regelmäßig Sex mit dieser Person, sagt aber gleichzeitig es war der größte Fehler ihres Lebens. Was nun?
Also FS, für derartige überlegungen im Nachhinein und alles, was du vorher nicht wissen wolltes, ist es jetzt eh zu spät. Hast du bei deinem ONS= Sexualpartner nach einer Historie und Fragwürdigkeiten gefragt? Wenn da Gefühle im Spiel sind, schau doch einfach, wie sie sich gibt, wie du mit ihr harmonierst (und keine Ironie!: hast ja schon einige Vergleichsmöglichkeiten) und überlege, ob das derMensch ist, mit dem DU deine Zeit verbringen möchtest. Es gibt immer viel Gelaber und viele Menschen, die ewig einen Partner suchen, der nicht an jeder Ecke steht und werden lange nicht fündig oder gehen später auch Kompromisse ein, da sich das Bild, der heilen Welt verschiebt. Die "Fragwürdige Person" ist eigentlich egal. Du kennst ihn nicht und kannst ihn dh. nicht beurteilen. Kann ein A***** gewesen sein, ein Badboy oder ein Charmeur, der viele mal am Anfang schnell um den Finger wickelt. Da stehen ziemlich viele Frauen in irgend einer Lebensphase drauf.
 
  • #113
@FS:
Danke für Deine Rückmeldung. Ich verstehe Deine Verwirrung. Merke: was zählt, sind Taten, nicht schöne Worte.

Ich hätte Zweifel an der Stabilität und an der Integrität der Frau. Natürlich schwört sie Dir jetzt... Nur (?) 14, keine Untreue (auch keine wiederholten Warmwechsel? Wie lange hielt sie es denn als Single ohne Mann aus?) überlege, was Du sie fragst - sie wird Dir bestimmte Fragen garantiert (!) im erwünschten Sinne beantworten. Und sie hat bereits bewiesen, dass sie imstande ist, umstandslos zu lügen, wenn es ihr einen Vorteil verspricht.

Nach meiner Einschätzung wird Dich dieses Thema verfolgen, so lange Du mit ihr zusammen bist. Und diese Zeit wird endlich sein. Ich biete Dir eine hohe Wette darauf an.
Vielleicht willst Du ja auch als Cuckold enden? Das wäre dann eine andere Geschichte. So - das ist jetzt meine höchst subjektive (aber nicht aus dem Nichts kommende) Antwort auf Deine Frage.

Meine Prognose ist eine andere: Du bist verknallt und wirst es nicht schaffen, Dich jetzt von ihr zu trennen. Dir steht mit hoher Wahrscheinlichkeit eine längere Achterbahnfahrt bevor. Daran bist Du freilich selbst schuld.
 
  • #114
Sie akzeptieren nicht mehr, dass die Männer ihnen sagen wollen, wie sie ihre Sexualität jeweils zu leben haben, damit es für den Mann passt.
Unfug, kein Mann will vergangenheitsbelasteten Frauen was "sagen", das haben wir erst gar nicht nötig! Da für eine Partnerschaft immer zwei gehören, ist "den" Männern auch "Wurst" ob die Damenwelt das akzeptiert oder nicht - sie lehnen promiskuitive Frauen für eine Beziehung ganz einfach ab und werden sich auch zu einer Partnerschaft mit einer solchen nicht zwingen lassen. Jegliche Diskussion über die böse "Doppelmoral" ist daher sinnlos, wir leben schliesslich in einem freien Land.

Ich verallgemeinere(!) mal zur Vereinfachung und teile "die"
Männer ohne Graustufen in zwei Schwarz-Weiß-Lager:

Das eine sind diejenigen, für die ihre Sexualität einen gewissen "Wert" besitzt, welche ausschliesslich in feste Beziehungen gehört und daher sparsam verteilt wird - eine Wanderdüne wird sowohl weder für einen ONS und erst recht nicht für eine Partnerschaft in Betracht gezogen. Niemals, wenn sie es wissen.

Die Womanizer dagegen werden zwar den ONS dankbar annehmen, aber noch viel intensiver ein "mehr" ablehnen, selbst wenn sie bei neununundneunzig aufgehört haben zu zählen . Gemäß dem Motto des großen römischen Feldherrn "Ich liebe den Verrat, aber hasse den Verräter" (frei interpretiert), gerade weil sie insgeheim dennoch die Billigkeit verachten, mit denen sich promiske Frauen ihnen anbieten.

Ein unlogische Ungerechtigkeit und nicht die einzigste auf dieser Welt, aber tief im männlichem Denken verwurzelt - DAS sollte die Damenwelt akzeptieren!

Auch wenn mir der FS äußerst unsympathisch rüberkommt (die Berechtigung für seinen "Standesdünkel" hat er noch nicht bewiesen und die nötige Reife muß er sich noch erarbeiten) rate ich ihm zur sofortigen Trennung - zu dieser Erkenntnis wird er eh von alleine kommen.
Was erwartet er von einer Frau, die am ersten Abend mit ihm in die Kiste hüpft? - Ihren Score hätte er sofort erkennen müssen, in den freizügigen Kreisen sollte "ein Wolf den anderen erkennen", aber auch das wird er noch lernen. Mehr wäre nicht passiert und laut stacheliger Forenlogik "ob 9 oder 14 Sexpartner" in "ob 10 oder 15 Sexpartner" korrigiert, in diesem Fall nichts weiteres anzumerken gewesen.

Mit Ü50 gerade mal kurz vor diesem Bereich.
 
  • #115
Ich habe immernoch Zweifel aber reite nicht mehr darauf rum....... Mich regt der Fakt auf, das eben jene Fragwürdige Person überhaupt als Sexualpartner in Frage kam, wenn sie quasi ihre Integrität aufs Spiel setzt. Sie hatte 2-3 Monate regelmäßig Sex mit dieser Person.... Was nun?
Du glaubst Ihr nicht und frisst Dich an dem einen Mann fest, von dem Du meinst dass er so ganz anders ist als Du es bist, so viel schlechter. Was ist Dein Kopfkino in Bezug auf ihn? Hat er sie für Dich entwertet? Du kennst ihn doch garnicht.
Er ist nur ein Mann mit dem sie zu einem Zeitpunkt eine Affäre hatte, als es für sie stimmte - nicht mehr, nicht weniger und genauso wie ihr jetzt grad füreinander richtig seid.
Inwieweit sie ihre Integrität aufs Spiel setzte, weil sie mit dem Mann eine Affäre hate ist mir nicht nachvollziehbar. Was unterscheidet ihn von einem x-beliebigen anderen Mann? Entweder setzt ein Mensch seine Integrität grundsätzlich bei Sexaffaeren aufs Spiel oder nie in diesem Kontext - meine Sicht.

Befass' Dich mit 2 Fragen:
- wie willst Du eine Partnerschaft mit einer Frau führen, der Du nicht glaubst? Das wird für Dich eine sehr belastende Situation.
- wie wilst Du mit Deinem Kopfkino leben im Hinblick auf den anderen Mann? Sowas nimmt bei Konflikten eher zu als das es im Verlauf der Beziehung abnimmt.

Deine Zweifel an dieser Frau teile ich aufgrund anderer Aspekte. M.E. Ist ihre Dir nach dem Mund Rederei purer Opportunismus und einer Frau aus diesem besonderen beruflichen Umfeld auch nicht würdig. Was sollen die Sprüche, Du kannst Dein Studium abbrechen und sie liebt Dich trotzdem? Ist das für Dich ein Thema oder ihre oportunistische Seifenblase?
Schäbig ist, als erwachsener Mensch eine monatelange Affäre zu haben und es später als den größten Fehler des Lebens zu bezeichnen. Es gehören Mumm und Abgrenzung dazu, Dir zu sagen "damals war es für mich richtig und jetzt rede ich das nicht schlecht, um Dir zu gefallen". Dieser Mut und diese Abgrenzung fehlen ihr. Was mit 15 verständlich ist, finde ich mit fast 30 und ihrem beruflichen Hintergrund inakzeptabel.
Menschen die sich so verhalten kenne ich als charakterlose Dauerluegner. Sowas ändert sich nicht. Sie wird immer versuchen sich irgendwie durchzumogeln.

Es ist total normal sich im Laufe des Lebens mal in einen unpassenden Partner/in zu verlieben, passiert jedem, manchmal mehr als einmal. Die Welt geht nicht unter.
 
  • #116
Hallo FS,

ich denke, dass es gut ist, wenn sich die Zahl früherer Sexualpartner zw. Mann und Frau in einer Beziehung in etwa gleichen, um Missgefühle, man sei dem anderen gegenüber in dieser Hinsicht unterlegen, in der Partnerschaft weitgehend auszuschließen. Was in Anbetracht der vergleichsweisen Einfachheit mit der Frauen im Gegensatz zu Männern an Sex kommen bei 9/14 in etwa gegeben ist.
Denn wer einen starken Sexualtrieb hat, egal ob man Mann oder Frau, wird diesen auch proptional zu der Zahl sich bietender Gelegenheiten ausleben. Daher werden wir uns als Männer einfach damit abfinden müssen, dass Frauen im Schnitt mehr Sexualpartner in ihrem Leben haben dürften als Männer.
Und solange ein Mann auf die Aussage einer Frau derart empfindlich reagiert, obwohl hier nichtmal ein großartiges Ungleichgewicht bestünde, werden Frauen im Bezug auf die Zahl ihrer Sexualpartner um Faktor 1.5 bis 3 lügen.
Vollkommen unabhängig von der Zahl früherer Sexualpartner gilt Kondompflicht, solange man den anderen nicht schon ein paar Monate kennt und beobachtet hat, inwiefern seine Aussagen sowie er als Person vertrauenswürdig sind/ist. Wer sich aber bspw. als Mann mit Frauen einlässt, die schon beim ersten sexuellen Kontakt nicht auf die Verwendung eines Kondoms achten, weiß doch automatisch, woran er ist und welchem potentiellen Risiko er sich aussetzt, sofern er sich nicht schützt.
Wenn aber eine Frau unabhängig von der Zahl ihrer Sexualpartner ihr Verantwortungsbewusstsein durch deratige Achtsamkeiten unter Beweis stellt, dann wäre sie mir wesentlich lieber als eine mit 3 Sexualkontakten, die nicht darauf achtet.
Natürlich würde ich mich wohler mit einer Partnerin fühlen, die sowohl etwa gleich viele Sexualkontakte vorzuweisen hat als auch auf Kondome besteht. Jedoch ist das Leben kein Wunschkonzert und letztlich ist auch einzig entscheidend, wie sich ein Mensch in der Gegenwart bewährt. Ich denke, die wenigsten Menschen jenseits der 30 hätten gute Chancen einen vernünfitigen Partner zu finden, wenn sie stets und nur anhand der dunkelsten Kapitel ihrer Vergangenheit beurteilt werden würden.

m/36
 
G

Gast

  • #117
Mich regt der Fakt auf, das eben jene Fragwürdige Person überhaupt als Sexualpartner in Frage kam
Nunja, er schien gut gerochen zu haben für Deine Freundin, das ist doch das erste, warum man jemanden "ranlassen" würde. Sie hatte ja nicht vor, den zu heiraten, also ist sie eine reine Sexbeziehung eingegangen. Falls sie jetzt nicht gelogen hat.
Ansonsten: Auch Kriminelle werden geliebt, und wenn die Beziehung nicht klappt, ist das so.
Vielleicht hat sie auch eine komische berufliche Schiene bzgl. der Erotik dabei, der düstere Kriminelle, sie die gute Fee, die das Biest heilt.

Ich versteh schon, dass das auf Dich merkwürdig wirkt, weil das aussieht, als wäre sie wirklich wahllos ohne Ansehen der Person.
Aber wenn es eine sexuelle Phase war, dann hat sie halt alle sonstigen Kriterien fallen gelassen.

Ich habe immernoch Zweifel aber reite nicht mehr darauf rum.
Es ist doch auch egal. Ob es nun 14 oder 18 waren, was macht das für einen Unterschied. Die Frau steht halt auf Sex, ist schnell dazu bereit, und ob das Treue oder nicht heißt, wirst Du noch rausfinden. Eine Beziehung enthält ja auch Phasen, wo man sich nicht so nah ist. Dann kommt erst der Knackpunkt, ob sie treu ist oder selbst tätig wird ohne Dein Wissen.
 
G

Gast

  • #118
Wie würdest du dich fühlen, sie deinen Eltern vorzustellen?
Unprofessionell war sicherlich, mit ihrem Klienten ein Verhältnis einzugehen. Da würde mich am meisten stören, und weniger die Anzahl ihrer Sexualpartner. Letztlich war sie aber doch ehrlich, das spricht für sie. Das musst du wissen, ob du mit ihr Leben möchtest oder eine Frau aus gutem Hause willst, was nichts über deren Charakter sagt. Wenn du dich für sie entscheiden solltest, dann ganz. Nichts würde sie und eure Beziehung fertiger machen, als ständiges Misstrauen und Zweifel. Ich denke, sie hat jetzt schon Angst, dich zu verlieren.
 
  • #119
Mich regt der Fakt auf, das eben jene Fragwürdige Person überhaupt als Sexualpartner in Frage kam, wenn sie quasi ihre Integrität aufs Spiel setzt. Sie hatte 2-3 Monate regelmäßig Sex mit dieser Person, sagt aber gleichzeitig es war der größte Fehler ihres Lebens. Was nun?
Du möchtest Dich als Medizinstudent aus gutem Hause über "diese Person" erheben. Zeigen, dass Du die bessere Partie bist. Das gelingt Dir nicht, weil dieser Mann vor Dir Sex mit ihr hatte. Das als Vergangenheit anzusehen, gelingt Dir nicht. Wird es auch nie.
Ich habe immernoch Zweifel aber reite nicht mehr darauf rum.
Du vertraust Ihr nicht. Sowohl was die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft betrifft.
Grade ihre Arbeitsstelle und der Vorfall dort ihrerseits, als Sozialpädagogin mit Hang zum aggressiven Geschlecht (Teilnehmer) bereiten mir noch Kopfschmerzen und lassen mich ungewiss in die Zukunft blicken.
Das wird nichts mit Euch. Du steckst doch nicht in der Falle, wie Du nun behauptest. Du kannst das jederzeit beenden. Dafür müsstest Du allerdings Verantwortung übernehmen und konsequent sein. Daran hapert es aber bei Dir.
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  • #120
Daher werden wir uns als Männer einfach damit abfinden müssen, dass Frauen im Schnitt mehr Sexualpartner in ihrem Leben haben dürften als Männer.
Jedes Mal, wenn ein Mann eine Frau hat, hat auch eine Frau einen Mann. Das Verhältnis der mittleren Anzahl Sexualkontakte entspricht daher dem Verhältnis zwischen Männern und Frauen der jeweils im Mittel aufeinandertreffenden Alterskohorten (Der Mann ist im Mittel ca 3 Jahre älter). Das Verhältnis liegt daher bei ca 1,1 .

Aber ich möchte dem FS noch einen guten Tipp mitgeben: Wenn Du eine solide beziehungstaugliche Frau suchst, dann mach es nicht über Datingapps, und nimm keine, die mit Dir am 1. Tag ins Bett hüpft. Sonst brauchst Du Dich nicht wundern, wenn Du eine sexuell aufgeschlossene Frau abkriegst die auch vorher schon so war.
 
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