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  • #31
Die beiden haben sich getrennt und der Vater hat sofort danach beschlossen eine mehrmonatige Reise nach Asien zu machen mit Kleinkind, kam dann zurück und hatte dann nach wenigen Wochen gleich wieder Lust zu monatelang Reisen und so geht das seit über 3 Jahren. Also grundsätzlich wollten die beiden das Kind 50 zu 50 haben, aber er nimmt es auf die tollen Reisen mit, die nur eben immer mehrere Monate dauern und zwischen denen er nur wenige Wochen da ist. Und das ein "Wow, der Papa nimmt die kleine in die Karibik mit." positiv gesehen wird kann man vl noch nachvollziehen. Allerdings hat mir der Vater auch erzählt dass wenn die kleine dann gerade 1 Woche zuhause war die Mutter das Kind gleich wieder abzuschieben versuchte ...

Wegen Kindergarten, ehrlich, ich habe keine Ahnung wie man sich mit anderen Müttern aus dem Kindergarten anfreundet. Ich habe die noch nie kenneglernt. Ich sehe nur die Betreuerin wen das Kind in den Garten gebracht wird (zur Abholung). Oder am Elternabend 1 mal im Jahr. Ich verstehe also echt nicht wie das geht ? Kinderturnen warte ich seit 7 Monaten auf einen Platz- seit wir hierhergezogen sind. Ich habe schon die Kindergartenbetreuer vollgejammert dass es so schwer ist hier wen kennenzulernen mit KInd. Wie findet ihr so neue Freunde mit ca 40 Jahren und kleinen Kindern ?

Von wegen schreien, ich finde nicht das ich schreie. Mein Freund wirft es mir nur immer vor. Er reagiert dermaßen sensiebel und sagt ich schreie wenn ich ganz leicht gereizt rede. Es ist aber nicht so dass man es im Nebenzimmer hören würde. Es ist einfach ein gereizter Tonfall und es ist sowas nicht jede Woche sondern vl 2 mal im Monat. Es ist nicht so dass irgendein Nachbar je einen schlechten Eindruck gehabt hätte weil man mich schreien hört. Das war noch nie ein Problem, meine großen Kinder haben jede Menge Freunde die andauernt bei uns sind, seit Jahren und sich sehr wohlfühlen. Aktuell turnen mir 6 Kinder und Teens durch die Wohnung ... Früher, vor 10 Jahren hatten wir manchmal richtigen Streit wo wir uns beide echt angeschrien haben, aber das war dann auch eher im Auto.

Ich meins echt nicht böse- aber anstatt dir das Maul über andere Menschen zu zerreissen, irgendwelche Klatschgeschichten als die "Wahrheit" anzusehen (man hört sich immer 2 Seiten an!)- empfinde ich DICH und die Beschreibung deiner Person als sowas von seltsam dass ich von jeglichen Kontakt mit dir weit weit Abstand nehmen würde!
 
  • #32
Du denkst, du kannst / darfst fremde Kinder erziehen?
Wenn sie meine eigene Wohnung zerlegen würden ja, ansonsten würde ich mich da auch ganz zurückhalten.

Ich musste doch nicht Freundschaft mit Eltern knüpfen, damit dann deren Kinder mit meinen befreundet sind?
Ist doch was unabhängiges

Finde ich ehrlich gesagt auch etwas komisch, seit wann suchen Eltern bewusst nach Freunden für ihre Kinder
Bei dem Grossteil der Kinder läuft das auch gut ohne Eltern.
Es gibt aber durchaus Kinder, da läuft es nicht oder eben anders.
Es tut mir eigentlich schon leid, letzte Woche im Zoo hat es mit einem anderen Jungen 15 min gespielt, und danach wollte es ständig diesen Jungen suchen gehen. Schrecklich. Es braucht wirklich mehr Freizeitspielkameraden
Da gibt es dann fortlaufend solche Situationen und da leidet auch das Mutterherz, kann ich schon nachvollziehen.
Von wegen schreien, ich finde nicht das ich schreie. Mein Freund wirft es mir nur immer vor.
Dann ist es ja gut. Ich hatte es ein wenig anders in Erinnerung. Das Geschrei war für meine Tochter auch ganz klar ein Grund dort nicht mehr hinzuwollen. Da halfen dann auch Pony, Hunde und Katze nicht, obwohl sie sehr tierlieb ist.

"Beste Freundin" hat in dem Alter gar nichts zu bedeuten. Meine Kinder wechseln ihre "besten Freundinnen" täglich
Ja stimmt schon, aber hier gibt es ja nichts zum Wechseln, die vermeintliche Freundin ist die einzige Option.

Zu Deiner Beruhigung, bei 2 von den 3 Fällen hat sich das dann tatsächlich gelegt, aber erst nach der Grundschule.
Ich finde, das hört sich immer so übertrieben dramatisch an, als wäre man dann völlig kaputt für immer: Bindungs-/Verlustängste ein Leben lang ..
Ja klar, ist ja auch völlig normal, Mutter im ersten Lebensjahr weg, dann geht es mit dem Vater monatelang auf Reisen, dann wieder zurück, dann wieder auf Reisen - alles supi wie bei Angelina Jolie.
W,56
 
  • #33
Liebe Sirikit
Deine kleine Tochter hat Geschwister, die Kita, und eine kleine beste Freundin. Das ist doch schon viel. (Meine Mama hätte sich nie so viele Gedanken gemacht um meine Spielkameraden-Situation, aus mir ist trotzdem was geworden).
Das kleine Mädchen mit der mutmasslichen Bindungsstörung muss halt beaufsichtigt werden - das ist doch bereits das Fazit, das du gezogen hast. Viel mehr kann man da nicht machen.
Letztlich ist die Freundin deiner Tochter vor allem ein Kind und hat auch gesunde Anteile. Vielleicht ist es an der Zeit, dich wieder ein wenig auf deine Ressourcen und die der genannten Kinder zu fokussieren.
Leider gibt es jedes Mal gewisse Vorfälle, das andere Kind war schon 2,3 mal plötzlich ohne Grund wenn sie sich unbeobachtet wähnte böse zu ihr, zb indem sie ihr eine Batterie in den Mund schob oder eine Decke auf sie legte und sich darauflegte.
Ein erster Schritt könnte sein, das Wort "böse" im Zusammenhang mit einer Fünfjährigen noch mal zu hinterfragen.
Ein Wunsch von mir wäre, dass du und andere Foristen die Angaben von Drittpersonen nicht mehr so "ausbreiten". Angenommen, jemand liest diesen Beitrag, der die Eltern kennt, wird er sie anhand dieser ganzen Schilderungen doch wieder erkennen. Und das finde ich unschön, wir sind nicht umsonst ein anonymisiertes Forum.
Wenn ICH entscheide, meine Geschichte in einem Forum mit allen Details preis zu geben, ist das etwas anderes, als wenn ich ungefragt und ohne Erlaubnis die Geschichte meines Freundes, der Eltern oder Nachbarn weiter erzähle.
 
  • #34
Ein Wunsch von mir wäre, dass du und andere Foristen die Angaben von Drittpersonen nicht mehr so "ausbreiten". Angenommen, jemand liest diesen Beitrag, der die Eltern kennt, wird er sie anhand dieser ganzen Schilderungen doch wieder erkennen. Und das finde ich unschön, wir sind nicht umsonst ein anonymisiertes Forum.
Wenn ICH entscheide, meine Geschichte in einem Forum mit allen Details preis zu geben, ist das etwas anderes, als wenn ich ungefragt und ohne Erlaubnis die Geschichte meines Freundes, der Eltern oder Nachbarn weiter erzähle
Kann ich mich nur anschließen. Wer die Familie kennt, wird sie erkennen.
Was soll das?
Ein schau her, ich besorgte Mutter.
Ein, ohh, ich finde keine Kontakte zu anderen, dabei frage ich erst im Kindergarten, jammer rum
Ich habe schon die Kindergartenbetreuer vollgejammert dass es so schwer ist hier wen kennenzulernen mit KInd.
jetzt hier?
Nicht das erste Mal, das letzte Mal ging es um eine "Freundin", die Du hier am den Pranger stelltest, oft um Gefühle, wo der adäquate Umgang fehlt.
In einem Forum, wo es zentral um Single, Familie, Partnerschaftsthemen geht, sowieso deplatziert.
indem sie ihr eine Batterie in den Mund schob oder eine Decke auf sie legte und sich darauflegte.
Die naheliegende Reaktion, dieses Kind kommt nicht mehr, Kontakt beendet. Deine Tochter ist 4, ein Kleinkind.
Statt Gedanken über ein fremdes Kind und fremde Angelegenheiten innerhalb der eigenen Haustür bleiben?
Oder nachdenken, was der Begriff Freundschaft bedeutet., für Dich.
Diskretion und offene, direkte Kommunikation z. B.
Du benutzt Dein Kind. Du willst, vorgeblich in Sorge um sie, Dein eigenes Defizit, die Leere in Deinem Umfeld füllen.
DIR fehlen Freundschaften.
Ich müsste Leute hier in meiner Gegend kennelernen. allerdings sind hier eher alte Leute, und viele reiche Leute .. Aber ja, ich muss einfach noch mehr Einsatz bringen, ich bin sehr kreativ und habe immer viele Ideen um neues auszuprobieren
Das ist zu befürchten.
Nicht jeder steht auf Chaos, Impulsivität, Egozentrik und Getratsche und vor allem bösartiges Geläster. Das ist nämlich der Inhalt Deines Threads.
Dein Kind ist tagsüber im Kindergarten, das hat kein Problem mit Kontakten. Nur mit dem einen, den Du ihr aufnötigst.
 
  • #35
Du denkst, du kannst / darfst fremde Kinder erziehen?
Natürlich würde ich einem fremden Kind es untersagen, meine Wände an zu malen oder mein Zeug zu zerschneiden oder mein Kind massiv zu ärgern. Und ich würde ihm sagen, dass es nicht mehr zu Besuch kommen darf, wenn es solche Dinge macht. Und sofern möglich würde ich es denn Schaden selbst beseitigen lassen z.b. mit einem Radiergummi.

Das hätte ich auch völlig in Ordnung gefunden, wenn mein Kind sich so benommen hätte...

Soll ich vielleicht lächelnd daneben stehen und warten bis der Papi kommt?

Ich glaube diese 'das geht mich nichts an, da darf ich nicht sagen' -Ideologie ist ein große Problem heutzutage.

W48 mit Tochter 29
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #36
glaube diese 'das geht mich nichts an, da darf ich nicht sagen Ideologie ist ein große Problem heutzutage

Es gibt einen Unterschied.
Jemanden, der sich bei mir zuhause daneben benimmt, weise ich zurecht, je nach Alter. Bei einem Kind zugewandt, und trotzdem bestimmt. Wenn ein Gastkind mein Kind mehrfach gefährdet, wird es nicht mehr eingeladen.
Es gibt für alle Gäste Grenzen.
Da kann man was sagen.
Was einen nichts angeht, wenn es nicht um eindeutige Gefahr geht, sind die Beziehungen anderer Menschen.
So wie man vorsichtig sein sollte, mit Gerüchten, die an der Grenze zur Verleumdung liegen, ungebetenen nicht fundierten Psychoanalysen über Dritte.
Ob dieses Mädchen bindungsgestört ist, oder was auch immer, wer weiß.
Ist es relevant?
Es benimmt sich daneben.
Als Mutter schütze ich mein Kind, erst recht ein Kleinkind. Ich muss ein fremdes Kind nicht verstehen.
Im Kern geht es bei der Frage um was anderes.
Sirikit ist anscheinend fad, alle Kontaktversuche verliefen sich, jetzt versucht sie über den Vorwand Tochter.
Damit sie dann am helllichten Nachmittag mit "Freunden" Wein trinken kann und die Kinder sich beschäftigen, ihre Aussage.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #37
Wenn sie meine eigene Wohnung zerlegen würden ja, ansonsten würde ich mich da auch ganz zurückhalten.




Bei dem Grossteil der Kinder läuft das auch gut ohne Eltern.
Es gibt aber durchaus Kinder, da läuft es nicht oder eben anders.

Da gibt es dann fortlaufend solche Situationen und da leidet auch das Mutterherz, kann ich schon nachvollziehen.

Dann ist es ja gut. Ich hatte es ein wenig anders in Erinnerung. Das Geschrei war für meine Tochter auch ganz klar ein Grund dort nicht mehr hinzuwollen. Da halfen dann auch Pony, Hunde und Katze nicht, obwohl sie sehr tierlieb ist.


Ja stimmt schon, aber hier gibt es ja nichts zum Wechseln, die vermeintliche Freundin ist die einzige Option.

Zu Deiner Beruhigung, bei 2 von den 3 Fällen hat sich das dann tatsächlich gelegt, aber erst nach der Grundschule.

Ja klar, ist ja auch völlig normal, Mutter im ersten Lebensjahr weg, dann geht es mit dem Vater monatelang auf Reisen, dann wieder zurück, dann wieder auf Reisen - alles supi wie bei Angelina Jolie.
W,56
Normal ist völlig relativ. Früher gab es ein großes Geschrei wenn die Kinder bei alleinerziehenden Eltern aufwuchsen, was heutzutage normal ist. Und und und. Was mich eher erstaunt ist, dass die Tochter keine anderen Freunde hat. Ansonsten würde ich der Foristin dringend empfehlen, sich da raus zu halten.
 
  • #38
Leider gibt es jedes Mal gewisse Vorfälle, das andere Kind war schon 2,3 mal plötzlich ohne Grund wenn sie sich unbeobachtet wähnte böse zu ihr, zb indem sie ihr eine Batterie in den Mund schob oder eine Decke auf sie legte und sich darauflegte. Auch macht sie immer etwas in meiner Wohnung kaput. Sie hat schon einen Bezug von mir zerschnitten, die Wände großflächig angemalt usw. Als ich sie und ihren Vater fragte wo sie so etwas schon gemacht hatte kam wiederholt heraus nie.
Ja, die Situation kenne ich wirklich gut.

Mit einem bestimmten, etwas verhaltensauffälligen, aber sehr intelligenten Kindergartenkameraden passierten von klein an gefährliche Dinge, körperliche Verletzungen bis hin zu Ladendiebstahl und Erpressung im Grundschulalter. Vermuteter Hintergrund: problematische Erziehungsstile zuhause.

Tatsächlich haben wir seinerzeit den Kontakt zu diesem Kind sehr (wenn auch diplomatisch) eingeschränkt, obwohl dessen Eltern sehr daran interessiert waren (und sich dann bei der Einschränkung auch komplett mit uns zerstritten haben). ZB sollte unseres unbedingt gegen seinen Willen der Banknachbar werden etc., großes Theater der Eltern, als das nicht so lief.

In der Tat war uns die Sache einfach zu gefährlich und unangenehm, und wir kannten zu viele unproblematische Kinder bzw Eltern, um uns diese Sorge anzutun. Und unsere beiden hatten mit anderen Kindern einfach nie diese Art von Problemen.

Klar tut einem so ein Kind dann leid. Nur wenn die Zusammenhänge mit dem Erziehungsstil so in die Augen stechen, sieht man eben auch nicht ein, dass man das ausbaden soll.
 
L

lorelai

Gast
  • #39
Wenn ich den Kontakt abbreche hat es keine anderen privaten Freunde mehr da ich wie gesagt keine anderen Freunde habe die kleine Kinder haben, und mir schwer damit tue fremde Leute mit denen mich wenig verbindet vom Spielplatz dazu zu bekommen mich wochentlich 1-2 mal zu besuchen oder mit mir wandern zu gehen.

So wie ich das sehe (habe nicht alle Beiträge durchgelesen), hast du zwei Möglichkeiten.

Entweder du ermöglichst weiterhin den Kontakt und hast Bauchschmerzen dabei und irgendwann passiert vielleicht doch noch mehr.

Oder du lernst auf andere Leute auf Spielplätzen zuzugehen. Du musst sie ja nicht sofort zu dir einladen. Sowas braucht Zeit um sich entwickeln zu können. Aber wenn du es von vorne rein ausschließt ... ja, dann ändert sich eben nichts.

Im übrigen muss mann nicht 1-2 mal die Woche Spielbesuch haben. Und was ist mit Kindergartenkontakten? Muss ja auch nicht privat sein.
 
  • #40
Deine Süffisanz in allen Ehren
Dir ist schon klar, dass es gerade coronabedingt etwas schwierig ist mit Kontakten?
Nein, ist mir nicht klar. Das Kind ist vier. Den Sommer über war alles ziemlich entspannt. Die FS beschreibt ja mehrfach, dass Kontakte ein generelles Problem für sie sind, ihr Kind aber problemlos auf andere Kinder zugeht.
Aus meiner Sicht wird Corona mittlerweile zur Standardausrede.
Und ja ich finde das Verhalten der kleinen Freundin schon merkwürdig und es kann durchaus mit dem Verhalten von Vater und Mutter zusammenhängen.
Sie kümmert sich schlicht um ein Problem, das nicht ihres ist. Nur weil das heute allgemein üblich ist, hilft das wenig weiter.
Wenn dieses Kind ein Problem ist, kann sie die ohnehin seltenen Kontakte ja weiter runterfahren.
 
  • #41
Ja, die Pädagoginnen. Ich weiß, ich bin gemein, aber jedes Vorurteil würde gerade bestätigt. Meine Tochter hat von Kleinkind an bei Freunden übernachtet, das ist völlig normal. Es wird immer doller da draußen.
Entschuldige, ich bin auch Pädagogin und finde das auch in keinster WeiE beunruhigend. Auch die Gewöhnung an ein frühes Schlafen bei Fremden nicht. Ich war selbst auch ein Kind, dem es nicht schnell genug gehen konnte, bei Oma oder irgendwelchen Freunden zu Hause zu übernachten. Ich war auch einfach neugierig, wie es bei denen so läuft. Auch schon im Kindergartenalter.

Viel befremdlicher finde ich es eher, dass die FS mit einer pädagogischen und psychologischen Ausbildung nicht weiß, wie sie jetzt handeln soll. Also ich meine, gegen das Wände bemalen und Schmerzen zufügen gibt es doch ein einfaches Heilmittel: Grenzen ziehen. Strukturen setzen. Beziehungsaufbau. Konsequent sein. Wo ist da das Problem? Das Besuchskind steht nun mal in Beziehung zur Tochter, also müsste man doch als Mutter eines Kleinkindes auch daran interessiert sein, eine Beziehung zu dessen Freunden aufzubauen. Einfach viel mit dem Kind beschäftigen. Sie ist doch sicher nicht 24/7 bei euch🤷‍♀️.

Die Familienumstände kann man nicht ändern, andere Familien haben eben eine andere Lebenswelt als die eigene.
 
  • #42
Manchmal wäre es wünschenswert, wenn sich Menschen mehr um ihre eigenen Baustellen kümmern würden.... Dein Kind wird wohl regelmäßig/täglich in den Kiga gehen und dort Sozialkontakte haben. Das ist ok und ausreichend.

Du hast das Gespräch mit dem Vater gesucht, was gut ist er sieht keinen Handlungsbedarf- was sein gutes Recht ist.

Ob und wie er wann mit seinem Kind verreist, ist sein Ding u geht dich nichts an.

Bindungsstörungen u deren Diagnostik obliegen einem Psychologen/ Therapeuten und sind keine Angelegenheit des Pädagogen. Noch dazu, wo du nicht einmal in pädagogischer Beziehung zum Kind stehst > übergriffig.

Wenn die kleine Freundin deiner Tochtet bei euch ist, behalte beide- wie bei 4 jährigen Kids üblich, im Blick. Wenn du mit deren Verhalten net klar kommst/ es dir suspekt ist/ du das Verhalten der Freundin schädlich für dein Kind findest,lass den Kontakt auslaufen.

S.o geht deine Tochter eh jeden Tag in den Kindergarten. Mit dem Volksschulalter wird sie schon Freunde mit heim nehmen. Und wenn sie das in 2 Jahren auch nicht macht- wieder vor der eigenen Tür kehren.

Falls die Freundin deiner Tochter Zeichen von körperlicher oder psychischer Misshandlung zeigt, hättest du eine klare Verpflichtung. Aus deinem Text ist nichts davon zu erkennen, oder irre ich?
 
  • #43
Du denkst, du kannst / darfst fremde Kinder erziehen?
Na klar. In den eigenen vier Wänden oder auch in Kinderttageseinrichtungen gelten nun mal Regeln. An die hat sich jeder zu halten. Es ist eben nur schade, wenn sich kein fähiger Erwachsener findet, der diese Regeln durchsetzt.

Strukturiert und konsequent zu sein geht übrigens auch ganz ohne den erhobenen Zeigefinger. Da muss man das Besuchskind auch nicht verstoßen und sich gleich andere Freunde suchen.
 
  • #44
Liebe Sirikit
Deine kleine Tochter hat Geschwister, die Kita, und eine kleine beste Freundin. Das ist doch schon viel. (Meine Mama hätte sich nie so viele Gedanken gemacht um meine Spielkameraden-Situation, aus mir ist trotzdem was geworden).
Das kleine Mädchen mit der mutmasslichen Bindungsstörung muss halt beaufsichtigt werden - das ist doch bereits das Fazit, das du gezogen hast. Viel mehr kann man da nicht machen.
Letztlich ist die Freundin deiner Tochter vor allem ein Kind und hat auch gesunde Anteile. Vielleicht ist es an der Zeit, dich wieder ein wenig auf deine Ressourcen und die der genannten Kinder zu fokussieren.
Dein Kind ist tagsüber im Kindergarten, das hat kein Problem mit Kontakten. Nur mit dem einen, den Du ihr aufnötigst.

Ich habe das eigentlich schon erklärt, aber nochmal deutlicher : mein Kind mag dieses andere Kind gerne. Es redet oft von dem Kind und fragt wann dieses wieder kommt. Wenn die kleine da ist spielen die immer stundenlang versunken herum und lachen die meiste Zeit sehr viel. Wenn es heißt dieses Kind kommt ist das ein garant für aufgeregte vorfreude und gute Laune bei meinem Kind. Das andere Kind weint manchmal wenn es von uns gehen muss, manchmal auch mein Kind.

Ich finde übrigens (und ich hab eine Menge Erfahrung) dass spielen mit Kindern in Kindergarten nicht dasselbe ist wie daheim- da fehlt das private. Es ist ein andere Gefühl sich in fremden Wohnungen und Gärten hinter (verstaubten) Schuhschränken herumzudrücken, von der Mama in Unterwäsche und Bademantel in der Küche beim Keksbacken etwas Keksteig zu klauen oder in einem unbemerkten Augenblick Schnee aus dem Garten hinters Sofa zu schleppen. Wenn man den Kindern die Privatkontakte zu anderen Kindern wegnimmt und sie nur noch in der doch sterilen Umgebung des Kindergartens andere Kinder sehen fehlt eine Art der sozialen Erfahrung die wichtig für soziale Integration ist, wenn man schon keine große Familie mehr hat. Und meine großen Kinbder haben da auch viel mitgenommen. Wäre auch viel trostloser gewesen wenn die am Wochenede immer nur alleine gespielt hätten, oder mit Erwachsenen.

Eigentlich bin ich inzwischen sicher dass das ganze zwar etwas mühsam ist (hab grade bei dem Versuch den Neontexmarker von der Wand zu schrubben versehentlich ein gutes Stück des Dekorputzes runtergerubbelt....), aber ich da gar nix tun will und alles so beibehalten will. Außer natürlich neue Freunde mit kleinen Kindern finden, oder zumindest Fremde die dafür sehr nahe Wohnen .
 
  • #45
Du denkst, du kannst / darfst fremde Kinder erziehen?
Ne jeder ist für seine eigenen Kinder verantwortlich, wenn diese allerdings woanders sind, haben sie sich zu benehmen und sich an einfache Regeln zu halten, wie zB. nicht die Zerstörungswut auszulassen und Sachen kaputt zu machen (na ja im Zweifel muss dann die Haftpflicht der Eltern des Kindes herhalten, doch ich denke soweit sollte es nicht kommen) oder auch nicht andere Kinder zu verletzen, absichtlich Chaos hinterlassen/veranstalten weil man das zuhause macht und darf etc. einfache, selbstverständliche Dinge.
 
  • #46
Ich finde übrigens (und ich hab eine Menge Erfahrung) dass spielen mit Kindern in Kindergarten nicht dasselbe ist wie daheim- da fehlt das private. Es ist ein andere Gefühl sich in fremden Wohnungen und Gärten hinter (verstaubten) Schuhschränken herumzudrücken, von der Mama in Unterwäsche und Bademantel in der Küche beim Keksbacken etwas Keksteig zu klauen oder in einem unbemerkten Augenblick Schnee aus dem Garten hinters Sofa zu schleppen. Wenn man den Kindern die Privatkontakte zu anderen Kindern wegnimmt und sie nur noch in der doch sterilen Umgebung des Kindergartens andere Kinder sehen fehlt eine Art der sozialen Erfahrung
OK. Diese Erfahrung habe ich nie gemacht und meine Kinder auch nicht.
Ergo, dringend psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.
Irgendwie wollte ich nie fremde Eltern in Unterwäsche sehen, noch als Erwachsene so von anderen Kindern/Menschen gesehen werden. Unsere Kinder wollten uns auch lieber in Klamotten.
Hinter dreckigen Möbeln haben wir uns auch nie verkrochen.
Auf was manche Wert legen.
Was gibt es Dir, in Unterwäsche und Bademantel Kekse zu backen?
Einen kreativen Flash?
Aber hat sich ja alles erledigt, Du lässt alles wie es ist. Gut is. Notfalls malerst Du halt drüber.
 
  • #47
Das Kind ist noch sehr jung und damit sehr zugänglich für neue Erfahrungen.

Aber mich würde an der Stelle interessieren, wie du darauf reagierst ?
Mein Mutter kennt auch die Familie und meint das Kind ist eifersüchtig weil unser Kind zuhause so viel Liebe bekommt und sie nicht.
Einem Kind so niedere Beweggründe zu unterstellen, lässt aber auch tief blicken.

um was genau sorgst du dich ? Irgendwie kann ich das nicht ganz greifen.

Meine Töchter hatten auch immer wieder mal Freundschaften, wo ich den Erziehungsstil der Eltern nicht teilte. Aber das war bei uns daheim nie ein großes Problem. Denn Kinder sind ja sehr anpassungsfähig und so lernten sie schnell, wie es bei uns abläuft und passten sich entsprechend an. 🤷🏻‍♀️

und einige dieser Freundschaften halten schon seit über 10 Jahren an.
Leider gibt es jedes Mal gewisse Vorfälle, das andere Kind war schon 2,3 mal plötzlich ohne Grund wenn sie sich unbeobachtet wähnte böse zu ihr, zb indem sie ihr eine Batterie in den Mund schob oder eine Decke auf sie legte und sich darauflegte
Aber Kinder sind doch auch ab und an „böse zueinander“. Ihnen fehlt in der Entwicklung noch einiges. Sie müssen noch lernen, wie man Konflikte konstruktiv miteinander löst. Wie man sich entsprechend artikuliert, wie man mit seinen eigenen Gefühlen umgeht usw.

Dramatisierst du hier nicht vielleicht etwas ?

Ich versuche mir gerade diese Szenarien vorzustellen. Sie legt eine Decke auf deine Tochter und setzt sich drauf. Und deine Tochter lässt das passiv über sich ergehen, so dass du eingreifen musst ? oder wie muss ich mir das vorstellen ?

Ich halte es für sehr destruktiv, sich die Probleme und Konflikte der Kinder immer gleich zu eigen machen zu wollen. Denn damit beraubst du deine Tochter um einen wichtigen Entwicklungsschritt: nämlich der hin zur Autonomie und Selbstbestimmung.

Unterstützen: ja...
Übernehmen, nein...

und mit vier Jahren kann man ja auch schon sprechen und sie kennt sicherlich die Wörter: „nein“, „lass das“, und „das will ich nicht“. Oder nicht ?

wenn deine Tochter diese Freundschaft als positiv für sich empfindet ( sonst würde sie ja wohl kaum den Kontakt suchen ), wie kommt es, dass du das ganz anders siehst ?

Also entweder ist deine Wahrnehmung dann sehr verzerrt, oder irgendwas stimmt mit deiner Tochter nicht, wenn sie sich Freunde sucht, die sie schlecht behandeln.
 
  • #49
Irgendwie wollte ich nie fremde Eltern in Unterwäsche sehen, noch als Erwachsene so von anderen Kindern/Menschen gesehen werden. Unsere Kinder wollten uns auch lieber in Klamotten.
Hinter dreckigen Möbeln haben wir uns auch nie verkrochen.
Auf was manche Wert legen.
Was gibt es Dir, in Unterwäsche und Bademantel Kekse zu backen?
Einen kreativen Flash?
Ja dringend das Jugendamt einschalten.

Diese Sachen hätte ich als Kind auch spannend gefunden.
Ich denke, sie meint die privaten Momente, das geheimnisvolle, spannenden, überraschende.
 
  • #50
…da fehlt das private. Es ist ein andere Gefühl sich in fremden Wohnungen und Gärten hinter (verstaubten) Schuhschränken herumzudrücken, von der Mama in Unterwäsche und Bademantel in der Küche beim Keksbacken etwas Keksteig zu klauen oder in einem unbemerkten Augenblick Schnee aus dem Garten hinters Sofa zu schleppen.
Ist das irgendwie pädagogisch wertvoll?

Deine Tochter hat keine privaten Kontakte außer einem seltenen, der sie schlecht behandelt. Sie selbst hat das Defizit, dass sie damit nicht umgehen kann. Du hast eine psychologisch-pädagogische Ausbildung. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso Du dann bei den Weltreisen des fremden Vaters ansetzt. Wie wäre es, wenn Du Dein Kind stärkst, damit sie hier nicht in 20 Jahren schreibt, sie müsse artig mit jedem Mann ins Bett gehen, der gerade Lust darauf hat? Wenn Du selbst nicht in der Lage bist, für Dein Kind klare Grenzen zu setzen, dann bring das doch wenigstens Deinem Kind bei! Oder übersehe ich irgendeinen pädagogischen Nutzwert?
 
  • #51
Leider gibt es jedes Mal gewisse Vorfälle, das andere Kind war schon 2,3 mal plötzlich ohne Grund wenn sie sich unbeobachtet wähnte böse zu ihr, zb indem sie ihr eine Batterie in den Mund schob oder eine Decke auf sie legte und sich darauflegte. Auch macht sie immer etwas in meiner Wohnung kaput. Sie hat schon einen Bezug von mir zerschnitten, die Wände großflächig angemalt usw.
Dieses Kind würde ich weder in der Nähe meiner vierjährigen Tochter noch in der Wohnung haben wollen. Deine Tochter hätte die Batterie auch unterschlucken können und dann?
Und du lässt dir sogar die Wände beschmieren? Aber hallo!
Wenn es tatsächlich keine anderen Kinder im Alter deiner Tochter in der Nähe gibt, soll sie sich lieber alleine beschäftigen oder du spielst halt mit ihr.
 
  • #53
Außerdem: Braucht man als 4jähriges Kind eigentlich überhaupt schon richtige Freunde?
Aus der Sicht einer Erzieherin. Es gibt viele ganz normale Kinder die halt keine festen Freundschaften haben und mit allen/ vielen verschiedenen Kindern spielen können.


Mein 4 jähriges Kind hat leider nur eine einzige Freundschaft zu einem anderen Kind (Mädechen, 5), ein Umstand der wirklich an mir nagt.
Nagt es an dir oder belastet es deine Tochter?


Ich gehe mal davon, aus dass dein Kind nicht in den Kindergarten geht, wenn es so wenig Kontakte und Freunde hat? ( vielleicht wäre das ansonsten eine Option?)
Das ist die Frage. Hat dein Kind denn soziale Kontakte im Kiga ? Oder geht es dir eher darum das DIR die sozialen Kontakte für deine Tochter auf den Unternehmungen fehlen ?


Ich halte es für ausgeschlossen dass dieses andere Kind die bindungsstörung nur bei mir offenbart. So etwas hat man oder hat man nicht.
Hör auf dem Kind Diagnosen zu stellen.
Sei wachsam und schau dir das Spielvererhalten der beiden an, bestärke deine Tochter "nein" zu sagen, wenn ihr etwas nicht gefällt.
 
  • #54
OK. Diese Erfahrung habe ich nie gemacht und meine Kinder auch nicht.
Ich habe Kindergarten gehasst: zu viele Kinder, laut, man konnte nicht selbst was entscheiden. Ich habe immer lieber zuhause mit anderen Kindern oder bei denen gespielt. Ich wundere mich eher, dass du das nicht verstehst. Kindergarten ist wie Schule oder Hort, ein total abgeschlossener Ort ohne großen persönlichen Spielraum. Früher haben Kinder einfach mit den Nachbarkindern getobt, ohne ständige Aufsicht. Jetzt müssen Eltern schon immer gezielt Play dates vereinbaren; oft wohnen ja kaum Kinder in der Straße. Dieses freie spielen ist eigentlich wichtig und ich finde es total schade, dass das nicht mehr möglich ist.
W, 38
 
  • #55
Ich habe Kindergarten gehasst: zu viele Kinder, laut, man konnte nicht selbst was entscheiden. Ich habe immer lieber zuhause mit anderen Kindern oder bei denen gespielt. Ich wundere mich eher, dass du das nicht verstehst. Kindergarten ist wie Schule oder Hort, ein total abgeschlossener Ort ohne großen persönlichen Spielraum. Früher haben Kinder einfach mit den Nachbarkindern getobt, ohne ständige Aufsicht. Jetzt müssen Eltern schon immer gezielt Play dates vereinbaren; oft wohnen ja kaum Kinder in der Straße. Dieses freie spielen ist eigentlich wichtig und ich finde es total schade, dass das nicht mehr möglich ist.
W, 38
Ich denke es kommt darauf an wo man wohnt, hier im Neubaugebiet (unsere Straße, bisher 6 Häuser) sind alles Familien mit Kindern, bis auf eine
(aber Baby is loading 😉) im Alter zwischen 2 und 6, die anderen Nachbarn planen das zweite Kind aktuell.

Unser Sohn geht gerne zur Kita aber er freut sich auch wenn er um 12 wieder abgeholt wird, er ist dann schon immer sehr müde.
Da gibt es Regeln aber die Kinder sind ja schon frei und können selber entscheiden womit sie spielen wollen, dürfen sogar in die andere Gruppe, Rollenspielraum, Kostüme, Autos, Kletterturm mit Rutsche, Puzzles, Lego, Knete, malen, basteln, Bücher, Kinderküche, Kastanien, ein Aquarium haben die auch etc. die haben so viel. Die frühstücken auch nicht immer zusammen (einmal im Monat wird zusammen gefrühstückt mit der anderen Gruppe); so viel Platz haben die da gar nicht in der kleinen Gruppe, dass 19 Kinder gleichzeitig frühstücken könnten. Jedes Kind holt seine Brotdose wenn Platz ist und es Hunger hat.
Meistens gehen die sowieso nach dem Frühstück raus, da gibts auch richtig viel zu entdecken und erkunden. Mittags sitzen sie alle in einem Kreis und singen oder lesen etwas, richtig süß die ganzen kleinen da in einem Kreis auf dem Boden sitzen zu sehen 🥰 wenn mein Sohn mich aus dem Fenster sieht ist allerdings vorbei er steht auf geht zur Erzieherin und sagt „Mama ist da.“ und möchte dann sofort und unbedingt zu mir.
Aber ich denke schon, dass es da sehr laut ist wenn alle Kinder da sind, in der Gruppe sind 17 Jungs und 2 Mädchen. Es gibt ja auch Kinder die eher zurückhaltend sind/ schüchtern und wenn es da so laut ist und man keine großen Rückzugsmöglichkeiten hat, fühlen sich vielleicht manche Kinder unwohl. Für solche Kinder ist eine Tagesmutter vielleicht besser, weil weniger Kinder und weniger Trubel ist.

W 27
 
  • #56
Nein, ist mir nicht klar. Das Kind ist vier. Den Sommer über war alles ziemlich entspannt. Die FS beschreibt ja mehrfach, dass Kontakte ein generelles Problem für sie sind, ihr Kind aber problemlos auf andere Kinder zugeht.
Aus meiner Sicht wird Corona mittlerweile zur Standardausrede.

Sie kümmert sich schlicht um ein Problem, das nicht ihres ist. Nur weil das heute allgemein üblich ist, hilft das wenig weiter.
Wenn dieses Kind ein Problem ist, kann sie die ohnehin seltenen Kontakte ja weiter runterfahren.
Die FS war doch magersüchtig und hungert sich im Aufrag ihres Freundes immer weiter runter. Sorry, aber da würde ich ganz woanders ansetzen als bei einem verhaltensauffälligen Kind! Aber sie lenkt sich so natürlich formidabel von ihren eigenen, tief sitzenden Problemen ab.
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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