• #121
Was sind das nur für armseelige Werte, daß man den/die Partner/in in Frage stellt, nur weil er etwas Gewicht zu gelegt hat? Was glaubst du denn, was passiert, wenn ihr ins Alter kommt? Dann werdet ihr evtl. nicht nur dicker, sondern bekommt Falten, dünne Haare, schlaffe Haut und die Erdanziehung wird an euren Körpern ganze Arbeit leisten.
Billiges Maleshaming.
Frauen sind doch oft die ersten, die sich von einem Mann abwenden sobald er sich gehen lässt. Sie begründen das dann zwar fantasievoll aber an dem eigentlichen Resultat ändert es nichts. Ich finde es daher gut, wenn man als Mann dazu steht, dass die Frau ähnlich behandelt wird. Solange man dies vor vorne herein klar stellt und damit fair bleibt sollte es eigentlich kein Problem sein, da die Entscheidung wie man sich gibt, eine eigene ist. Ich halte Männer wie Frauen als erwachsen genug eigene Entscheidungen zu treffen und die Verantwortung für diese auch zu übernehmen.
Es ist übrigens kein Schicksal dick zu werden. Die meisten Alterserscheinungen lassen sich durch eine angepasste Ernährungsweise, Sport und einen angemessenen Lebenswandel weit, weit nach hinten verschieben. Ich habe 70jährige kennen gelernt die es mit 20jährigen in Sachen Straffheit des Körpers, Ausdauer, Kraft und Muskulatur aufnehmen konnten.
 
  • #122
Was hat das mit, wie war das?, Maleshaming zu tun? Die deutsche Kommasetzung nicht beherrschen, aber mit solchen lächerlichen Begriffen um die Kurve kommen. Ich denke, ich bin hier bei den Eliten?
Ich habe überhaupt nicht von Männern gesprochen und auch nicht behauptet, daß Gewichtszunahme Schicksal ist.
 
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  • #123
Mann so: "Ich will eine Frau mit einem BMI unter 28"
Frauen: "Du reduzierst eine Frau auf ihren Körper wie billig"
Später
Frauen: "Also mein Traumman soll muskulös sein und mindestens 1,90m - du bist es nicht"
Frauen
fast alle
immer
 
  • #124
Was sind das nur für armseelige Werte, daß man den/die Partner/in in Frage stellt, nur weil er etwas Gewicht zu gelegt hat? Was glaubst du denn, was passiert, wenn ihr ins Alter kommt? [...].

Ich als Frau sehe das anders. Wenn der Partner alt wird, Falten bekommt, krank wird, dann kann er nichts dafür; das ist eben die natürliche Entwicklung, die man ja auch gemeinsam macht. Aber Dinge, die eher in die Kategorie "sich gehenlassen" fallen, d.h. starke Gewichtszunahme da kein Sport und zu viel Essen; bei anderen manchmal nicht mehr richtig waschen, nicht mehr auf sich achten - das kann man selbst beeinflussen und ich als Partner hätte dann auch das ungute Gefühl, der andere gibt sich auf, und das in relativ jungen Jahren. Vielleicht ähnlich wie jemand, der arbeitslos wird und dann entweder versucht, einen neuen Job zu finden, sich anstrengt (selbst wenn es nicht klappt), oder aber einfach resigniert und sich in sein Schicksal ergibt. Eine Sache der Einstellung, die den Partner dann stören kann.

w, 34
 
  • #125
Deine Freundin war ja sehr jung als sie dich kennen gelernt hat.
Zu jung? Vielleicht hätte sie lieber noch andere ausprobieren und sich die "Hörner" abstoßen sollen, armes Mädchen.

Eigentlich würde ihr in ihrem Alter eine Trennung ganz gut tun.

Schade finde ich es das du gar nicht für sie da bist. Wann bist du denn mal bei ihr? Wie willst du sie beim Abnehmen unterstützen wenn du gar nicht da bist? Das ist doch extrem unbefriedigend, ich wäre nicht in einer solchen Beziehung.
Du hast leicht reden aus der Ferne aber das Problem ist doch das du nicht bei ihr bist und das ihr nicht gemeinsam (gesundes) kocht und nicht gemeinsam (gesundes) esst.
Allein hat man oft gar keine Lust zum kochen.
Wenn du sie unterstützen willst musst du schon bei ihr sein.

Sie merkt ja auch gar nicht wofür sie abnehmen soll wenn du nie bei ihr bist. Sie ist allein, unbefriedigt und frustriert und soll so abnehmen? Wofür? Das ihr eine richtige Beziehung habt ist doch nur noch ein Traum... Eine Wunschvorstellung

Sie fühlt nicht mehr wieso sie sich so bemühen soll weil du ja nie da bist.

Ihr müsst unbedingt mehr füreinander da sein um eure Beziehung zu retten sonst solltet ihr euch lieber trennen damit ihr beiden eine Chance auf einen Neuanfang in eurem Leben bekommt.
 
  • #126
da die sexuelle Anziehung fehlen wird. Das versteht sie.
Ja, klar. Deutlicher kann man einer Frau ja auch kaum sagen, daß sie nur ihres Körpers willen geliebt wird. Was wäre denn, wenn sie schwanger würde? Oder krank? Würdest Du sie dann auch stehenden Fußes verlassen, weil äußerlich nicht mehr attraktiv? Ich kann verstehen, daß eine solche Äußerung an einer Frau nagt – und sie letztlich dazu bringt, auch nicht mehr sonderlich auf ihr Äußeres zu achten.
 
  • #127
Leute, abnehmen tut man nur für sich selber und nicht für den Partner. Um selber sich wohlzufühlen, fit und attraktiv zu sein.

Wer sich gehenläßt nur weil der Partner einen nicht mehr so liebt ist selber schuld.

Man nimmt für niemanden ab außer für sich selbst.
Und kein anderer Mensch ist schuld wenn die Frau/der Mann zu fett wird außer man selbst.
 
  • #128
Sie merkt ja auch gar nicht wofür sie abnehmen soll wenn du nie bei ihr bist. Sie ist allein, unbefriedigt und frustriert und soll so abnehmen? Wofür?

Wofür?
Für sich selber, für wen denn sonst.

Übergewicht zeugt von Disziplinlosigkeit, Trägheit, Faulheit und Frust. Für mich kommen nur schlanke und sportliche Frauen in Betracht.

Was wäre denn, wenn sie schwanger würde? Oder krank?

Das ist hier überhaupt nicht das Thema. In den von Dir genannten Beispielen hält man selbstverständlich zusammen.

m, 39
 
  • #129
Wenn ich so Sachen lese frage ich mich ob ich tatsächlich einen Partner will.... setze sie nicht so unter Druck! wenn du sie liebst wirklich liebst, lässt du sie in Ruhe dick werden bis Sie selber darauf kommt abnehmen zu wollen... oder auch nicht! bis dahin kannst du Pornos mit in deinen Augen Traumfigur Frauen anschauen.
 
  • #130
Leute, abnehmen tut man nur für sich selber und nicht für den Partner. Um selber sich wohlzufühlen, fit und attraktiv zu sein.

Diese Einstellung ist vollkommen dekadent und an der Natur vorbei!

Der Pfau schlägt ja auch kein Rad, weil es ihm selber gefällt, sondern für die Verpartnerung. Die Natur aller Spezies ist es, sich in die optimale Ausgangsposition zu bringen, um eine Verpartnerung zu erreichen und sich fortzupflanzen. Wenn schlank gefragt ist, wird man schlank und wenn üppig gefragt wäre (wie in anderen Kulturen, oder anderen Zeitaltern) wird man üppig. Eigentlich ganz simpel und logisch!

Nur der Mensch in der Jetztzeit hat die Pychoknäcke "ich bleib so wie ich bin, oder verändere mich nur für mich selber" entwickelt.

V.m48
 
  • #133
Wenn die Frau erotisch nicht anziehend ist, hilft es auch nicht, zwischen „guter“ und „schlechter“ Unattraktivität zu unterscheiden, sie ist es nicht, und das ist - bei entsprechender Disposition des Mannes - Sprengstoff.
Das ist vollkommen richtig.
Wenn die Partnerin wegen einer Krankheit / der Medikamente zunimmt wird da nicht moralisch korrekt unterschieden zu einer Frau, die gern viel isst oder wenig Sport macht.
Und der Partner, der zu einer kranken Partnerin hält, der hält auch zu einer, die wegen Essen und zu wenig Sport zunimmt.
 
  • #134
Wenn schlank gefragt ist, wird man schlank und wenn üppig gefragt wäre (wie in anderen Kulturen, oder anderen Zeitaltern) wird man üppig. Eigentlich ganz simpel und logisch!
Das mag ich jetzt so nicht stehen lassen. Ich bin sehr schlank. Ich hatte aber auch zeitweise einige Kilos mehr. Wirklich wohl fühlte ich mich damit nicht. Wenn ich leichter bin, bewege ich mich ganz anders. Man spricht ja auch vom "Wohlfühlgewicht".
Ich würde mit Sicherheit auch dann nicht zunehmen wollen, wenn der Schönheitstrend in diese Richtung gehen würde (was ich mir kaum vorstellen könnte). Übergewicht ist auch vom gesundheitlichen Aspekt nicht wirklich zu empfehlen ...
 
  • #135
wenn du sie liebst wirklich liebst, lässt du sie in Ruhe dick werden bis Sie selber darauf kommt abnehmen zu wollen... oder auch nicht!
Gerade weil ich meine Freundin liebe würde ich sie niemals "in Ruhe dick werden" lassen, sondern sehr schnell reagieren und ihr helfen. Oft steckt ja große Unzufriedenheit, eine Depression oder ein Krankheitsbild dahinter. Ich werde mich garantiert nicht darauf verlassen, dass "sie selber darauf kommt."
 
  • #137
@#136
Jetzt sind wir schon bei Fettleibigkeit gelandet, davon kann ich beim FS noch nichts lesen. Völlerei ist auch eher die Extremvariante.

Gewichtszunahme bei Krankheiten gibt es beispielsweise bei Schilddrüsenerkrankungen, Bei Einnahme von Cortison, einige Frauen nehmen auch von der Einnahme der Pille zu oder eben durch depressive Phasen. Schlafmangel ist auch häufig ein Grund.
 
  • #138
Krankheit ist höhere Gewalt und temporär. Welche Krankheiten führen eigentlich zwangsweise zu Fettleibigkeit?

Völlerei und kein Sport ist jedoch eine Lebenseinstellung, die von Faulheit und Lebensfrust zeugt - abtörnend.

m, 39
Schon mal etwas von chronischen Krankheiten gehört? Nicht alles ist nach 1-2 Wochen überstanden.

Außerdem gibt es nun diverse Krankheiten, die zumindest die Bewegung einschränken bzw. sie nur in verringertem Maße zulassen. Da braucht der Patient nicht mal extrem viel oder ungesund zu essen - und der Stoffwechsel ist zudem auch inidivuell- um zu- bzw. nicht abzunehmen.

Im Übrigen muss es nicht einmal eine Krankheit sein, die unmittelbar die Gewichtszunahme bedeutet. Wenn man z.B. eine (langfristige) Cortisonbehandlung benötigt -und da gibt es durchaus diverse Diagnosen, die das erfordern- ist eine Gewichtszunahme, die leicht im zweistelligen Kilo-Bereich liegt, eher die Regel als die Ausnahme. Den Leuten siehst Du das übrigens regelmäßig nicht an, woran es liegt.
 
  • #139
Schon mal etwas von chronischen Krankheiten gehört? Nicht alles ist nach 1-2 Wochen überstanden.

Außerdem gibt es nun diverse Krankheiten, die zumindest die Bewegung einschränken bzw. sie nur in verringertem Maße zulassen

Gewichtszunahme bei Krankheiten gibt es beispielsweise bei Schilddrüsenerkrankungen,

Zur Erinnerung: Im Fall des FS liegt die Gewichtszunahme nicht an Krankheiten:

Ich (m, 26) bin mit meiner Freundin (24) seit 7 Jahren zusammen. Wir wohnen getrennt, aber nicht bei den Eltern. Sie ist mitten im Studium, ich derweil an meiner Promotion dran. Ich habe sie kennengelernt als sportliche Frau (167, 58 kg). Der Sport wurde immer weniger, mittlerweile wird jede Strecke mit dem Bus gefahren, statt früher mit dem Rad. Sie ist nun bei 74 kg angekommen.
Die typischen Gründe fürs Zunehmen (Kinder, zu viel Arbeit, zu viel Stress, Schilddrüse, Krankheiten) können ausgeschlossen werden.

Ein glasklarer Trennungsgrund, wenn die Freundin ihrer Faulheit nicht ablegt. Und das mit Mitte 20 auch noch...wie sieht die Dame mit dieser Einstellung erst mit Ende 30 aus oder nach einer Schwangerschaft?

@FS: Ich hoffe Du hast mit Deiner Freundin geredet und sie sich einsichtig gezeigt. Ansonsten würde ich mich trennen - es gibt auch andere Töchter!

Selbiges würde ich übrigens auch Frauen raten, wenn sich der ehemals sportlich schlanke Freund auf einmal rücksichtslos gehen lässt.

m, 39
 

Laleila

Cilia
  • #140
Ansonsten würde ich mich trennen - es gibt auch andere Töchter!
Selbiges würde ich übrigens auch Frauen raten, wenn sich der ehemals sportlich schlanke Freund auf einmal rücksichtslos gehen lässt.
Was für eine abartige, oberflächliche Aussage.

Dein Ernst? Den perfekten Partner verlassen weil er zunimmt?
Im Leben nicht!
Mein ehemals schlanker, sehr sportlicher Mann hat in den 23 Jahren fast 20 Kilo zugelegt. Dabei stehe ich auf seeehr schlanke Männer.

Na und! Er macht und tut alles, ist der beste und loyalste Typ den ich kenne, der Mann den ich liebe. Mit und ohne Bauch.
Ich koche sehr gesund aber er liebt Naschereien zwischendurch. Meinetwegen, die hat er sich verdient.

Er lässt sich nicht gehen, er genießt. Und solang er fit, gesund und glücklich ist, was bei ihm absolut der Fall ist, gönne ich es ihm von Herzen nicht immer diszipliniert zu sein.

Reicht wenn ich das muss, denn ich habe eine Krankheit, bei der man leider auch mit sehr disziplinierter Ernährung zunimmt. Diese wird durch einen, meist winzigen, ( bei mir rezidivierenden) Tumor an der Hirnanhangdrüse ausgelöst, ist gar nicht so selten und wird sehr oft nicht erkannt.
Oft sieht man von außen nur wie der Mensch zunimmt. Also macht mal halblang.
 
  • #141
...wird da nicht moralisch korrekt unterschieden zu einer Frau, die gern viel isst oder wenig Sport macht...

Übergewicht hat mit Moral nun wirklich gar nichts zu tun. Die Frage ist doch, ob einem die Partnerin so noch gefällt und evt. noch woran das Übergewicht liegt. Es gibt keine moralische Verpflichtung, dass einem Partner oder Partnerin nicht mehr gefallen, wenn sie sich stark verändern.
Was soll dann sein, wenn jemand zum Alkoholiker wird? Muss man dann auch aus "moralischen Gründen" die Beziehung aufrecht erhalten? Wenn einem Partnerin oder Partner nach einer klaren Veränderung nicht mehr gefallen, ist es aus meiner Sicht gerade in dem jungen Alter des FS sinnvoll, nicht noch eine Familie zu gründen und dann fremdzugehen oder sich zu trennen. Nach einem halben miteinander verbrachten Leben würde ich das anders sehen, aber in jungen Jahren nicht.
 
  • #142
Dein Ernst? Den perfekten Partner verlassen weil er zunimmt?
Im Leben nicht!
Mein ehemals schlanker, sehr sportlicher Mann hat in den 23 Jahren fast 20 Kilo zugelegt. Dabei stehe ich auf seeehr schlanke Männer.

Ja, das ist mein klarer Ernst. Deine Situation (Gewichtszunahme des Mannes innerhalb von 23 Jahren) ist komplett anders wie die des FS, dessen sehr junge Freundin in sehr kurzem Zeitraum viel Gewicht aufsattelt und sich gehen lässt bzw. zur faulen Socke mutiert. Und wenn Du das Posting des FS richtig gelesen hast wirst Du feststellen, dass es bei dessen Noch-Freundin sich nicht um krankheitsbedingte Gewichtszunahme handelt.

Mit Deiner Moralkeule dem FS und mir gegenüber wirst Du rein gar nichts bezwecken, denn wie läuft es denn ab? Der FS hat keine Lust mehr auf seine immer dicker werdende Freundin, es gibt immer weniger Sex bis hin zu keinem Sex bei den beiden, das Frustpotential auf beiden Seiten steigt und es kommt zu Streit und Trennung. Wenn er sich nicht trennt und sie auch noch schwängert, hat er ein ganz schweres Los gezogen.

Die Alternative für die Freundin des FS ist: gesunde Ernährung, Wasser statt Eistee, Limonade und Cola, regelmäßig Sport der Spaß macht (bspw. mit dem Freund zusammen!) und alles ist gut.

So, jetzt gehe ich noch 1h joggen bei dem traumhaften Wetter...

m, 39
 
  • #143
Völlerei und kein Sport ist jedoch eine Lebenseinstellung, die von Faulheit und Lebensfrust zeugt - abtörnend.
Das sehe ich auch so und in einer Beziehung muss für mich die Grundlebenseinstellung passen, damit die Beziehung funktionieren kann. Sorry, aber die Erklärungen, die hier für das Zunehmen gebracht werden, sind die typischen Ausreden von übergewichtigen Menschen. Dabei ist es doch sehr einfach: Man nimmt zu, wenn man mehr isst/trinkt als man verbraucht und umgekehrt. Und natürlich hat Liebe/Begehren auch etwas mit der Attraktivität des Partners zu tun, das Gegenteil zu behaupten ist doch an jeder Realität vorbei.
 
L

Lexcanuleia

Gast
  • #144
Lass Sie frei,
Sie hat verdient glücklich zu sein. Wenn Du überzeugt bist, dass für Dich nur jemand im Frage kommt der dünn ist, dann such weiter.
Sie wird schon ein Mann findet, der sie anders schätzt und liebt.
Vergiss nicht , dass die ganzen Ratschlägen hier von „ dauerhaft gerne lebende Singel“ kommen und die haben eine Menge Gründe parat, wieso sie lieber Singel sind.
 

Rosenblatt

Gesperrt
  • #145
1. Fressucht ist wie Magersucht eine KRANKHEIT und BEHANDELBAR wenn DER BETROFFENE dies möchte.

2. Bei nicht adipösem Übergewicht hat JEDER die WAHL es wieder zu verlieren. Dabei kann partnersch. Unterstützung HELFEN, der GRUNDANTRIEB muss aber von der PERSON SELBST kommen.

3. Dass viele es dann mit Wechseljahr-Hüftringen, schlaffer Haut oder Schwangerschaften vergleichen ist semiintelligent. Denn beides Ersteres ist NATUR, Letzteres vom Menschen DURCH SCHLECHTE LEBENSWEISE herbeigeführt! Also null Vergleichsmöglichkeit, da etwas völlig anderes.

4. Der FS wirkt kühl, unsensibel und oberflächlich. So sollte man nicht mit jemandem umgehen, egal was der andere hat. Ich rede aber auch nicht von bemitleiden oder davon, dem anderen die Verantwortung für seinen Zustand abzusprechen! Denn die Freundin des FS ist nunmal für ihren Zustand selbst verantwortlich! Hier ist zwischenmenschlich-emotionales Geschick gefragt!

5. FS, du kannst sie nicht dazu bringen. Nur ihr helfen wenn sie es erkannt hat und ihr vor Augen halten, was ihr Übergewicht später für Folgen hat: Diabetes, Alzheimer, Arthrose.... etc. Absonsten bist du da definitiv machtlos. Für mich würde jemand, der generell fahrlässig mit seinem Körper umgeht (z.b. Krankheitssignale des Körpers ignoriert... ohne ein Hypochonder zu werden natürlich), als Partner nicht in Frage kommen.
 
  • #146
Oft steckt ja große Unzufriedenheit, eine Depression oder ein Krankheitsbild dahinter. Ich werde mich garantiert nicht darauf verlassen, dass "sie selber darauf kommt."
DAS funktioniert so aber nicht.

Gerade bei disem Thema, gibt es keine realitische Möglichkeit. Sobald Du das Thema in dieser oder anderer Weise ansprichst , ist der Schaden passiert. Frauen ticken in dieser Hinsicht eindeutig.

Da kannst Du soviel helfen wollen, wie Du willst.

Ja, sie muss selbst darauf kommen.....
 
  • #147
Also ich muss ganz ehrlich sein, wenn mein Partner wirklich viel(!) zunehmen würde, oder die Tendenz steigend dorthin geht, hätte ich langfristig auch ein Problem damit!
Ich kenne Übergewicht & die gesundheitlichen Folgen (kaputte Gelenke, Bluthochdruck, Diabetes, Herzprobleme, Verstopfte Arterien, er hat schon mehrere Operationen hinter sich etc) aus dem direkten familiären Umfeld & das wünscht man niemanden, der eigentlich etwas dagegen tun kann.. wenn er/sie wollte.. Vielleicht finde ich es gerade deswegen sexuell überhaupt nicht attraktiv.. Gewichtzunahme durch Krankheit oder Medikamente ist selbstverständlich etwas anderes, als wenn jemand immer fauler wird & nur ungesund isst etc.
Natürlich würde ich die Beziehung wegen so etwas nicht gerne beenden, hätte auch lieber, dass es nicht dazu kommt & würde im Vorfeld mit dem Partner daran arbeiten wenn er möchte, aber es wäre sexuell langfristig leider echt ein Dämpfer & eine sexlose Beziehung möchte ich nicht. Optik spielt biologisch nun mal auch eine nicht zu vergessende Rolle in der Sexualität.

Es ist sicher auch nicht schön zuzusehen, wie der Partner für einen selbst immer unattraktiver & ungesünder(!) wird. Ich könnte meinem Partner auch nicht dabei zusehen, wie er langfristig lachend in eine gesundheitliche Kreissäge läuft. Da muss man doch was sagen, aber dann ist man wieder der/die Böse.

Angenommen die Freundin des FS würde, anstatt sich gehen zu lassen & zu zunehmen, sich voll tätowieren, sich die Haare stellenweise kurz rasieren, bunt färben & ihr Gesicht mit Piercings voll tackern, wäre es dann "moralisch" in Ordnung sie aus "optischen Gründen", bzw weil er sie dann vielleicht nicht mehr attraktiv findet, zu verlassen? Da gabs doch einen Thread, wo einige meinten sie würden einen Partner mit Tattoo nie wollen & sich trennen wenn der Partner sich eines oder mehrere stechen lassen würde.. Aber wenn es ums Gewicht geht (nicht krankheitsbedingt), ist das natürlich gaaaanz was anderes..

& nein, ich bin nicht dauersingle, sondern seit 10 Jahren in einer glücklichen Beziehung, ja, ich schaue für mich & meinen Partner auf meine Optik. 10-20kg zu nehmen ist sicher nicht das Problem, aber wenn die Tendenz zur Steigerung da ist, ist das eben etwas anderes als nur mal ein bisschen zu zunehmen.
 
  • #148
Und natürlich hat Liebe/Begehren auch etwas mit der Attraktivität des Partners zu tun, das Gegenteil zu behaupten ist doch an jeder Realität vorbei.
Ich behaupte gerne das Gegenteil, denn ich weiß, dass für mich Liebe und Begehren wenig mit einer allgemeingültigen Attraktivität zu tun haben. Ich liebe und begehre meinen Mann - ganz gleich, ob er mehr auf den Rippen hat oder nicht. Das ist seine Art zu reden, mich anzufassen, ein bestimmter Blick und das Gefühl, dass er mich sehr begehrenswert findet. Ab einem gewissen Punkt würde das Begehren wahrscheinlich nachlassen, aber dann müssten er oder ich schon im höheren zweistelligen Bereich zunehmen. Und ich habe auch schon Männer begehrt, die im klassischen Sinne nicht unbedingt attraktiv waren. Die waren "irgendwie besonders" und hatten etwas an sich, was ich heiß fand. Gleichwohl gibt es Menschen, die sehr attraktiv sind, aber ich nichts an ihnen finde, was mich heiß machen würde.
 
  • #149
Problematisch ist nun, dass ich sie imemr weniger attraktiv finde. Da ich jedoch ihren Charakter liebe, beende ich nicht einfach die Beziehung. Sorgen mache ich mir für die Zukunft, dass sie noch mehr zunimmt, gerade durch das Alter, Schwangerschaften usw.
Dann ist sie nicht die richtige Partnerin. Zu einer Beziehung gehört auch Begehren... Und wenn sie dich nicht mehr heiß macht und du sie nicht mehr attraktiv findest, dann wird das immer ein Thema sein. Für sie wie für dich. Da fehlt meiner Meinung nach ein wichtiger Part der Beziehung. Charakter lieben reicht bei Menschen, die keinen Wert auf Sexualität legen - ansonsten wird es schwierig.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #150
Hoppla, so viele unentspannte Kommentare zum Thema Gewicht einer jungen Frau und dann wundern wir uns, dass Essstörungen wie Anorexie und Bulimie in der westlichen Gesellschaft, insbesondere bei jüngeren Frauen, zunehmen. Hier wird teilweise von Fresssucht geschrieben bei einer Frau, welche gerade mal 74 Kilo wiegt? Macht ihr Witze? Wäre sie „fresssüchtig“, dann würde der FS hier von 90 oder 100 Kilo schreiben. Sie bewegt sich weniger, isst da und dort ungesund, vielleicht stressbedingt durch das Studium. Ist das nicht menschlich? Die einen paffen, die anderen gönnen sich mal ein paar Bierchen zuviel und die Dritten naschen. Also bitte, wer frei von Sünde, werfe den ersten Stein.

Lieber FS
Wie sehr liebst du die Frau? Schau, ihr seid noch so jung und das Leben verändert sich. Vielleicht sind nicht die Kilo‘s sondern mittlerweile die lange Beziehung das Problem?
Du schreibst, dass du ihren Charakter, also ihr Wesen liebst. Das ist ein grosses Geschenk, glaub mir. Wir haben nicht immer das Glück, unseren Seelenverwandten zu finden. Wenn dir viel an ihr liegt, dann lass ihr noch etwas Zeit. Sie scheint es im Moment nicht auf die Reihe zu kriegen. Geh mit ihr aus, nimm sie mit zum Sport oder entdeckt für euch gemeinsam eine neue Sportart, welche ihr zu Zweit geniessen könnt.
Ich finde es gut, dass du ihr nicht auf die Finger schaust, das ist wirklich nur kontraproduktiv. Schenke ihr Liebe und Zeit. Und wenn es irgendwann nicht mehr geht und sich aus deiner Sicht nichts verändert, dann musst du entscheiden, was für dich wichtiger ist.
 
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