G

Gast

  • #1

Freundschaft per SMS beendet. Wie reagieren?

Die Freundschaft ist vor über 10 Jahren nach der Trennung von meinem Exmann entstanden. Wir hatten die gleiche Lebenssituation. Frisch getrennt und alleinerziehend. Unsere Freundschaft hat uns jahrelang sehr gutgetan. Menschen verändern sich, Menschen entwickeln sich...machmal auch in unterschiedliche Richtungen. Je mehr ich mich auf meine immerhin 3 KInder konzentriert habe und versucht habe meine persönlichen und familiären Baustellen...das sind Viele...in den Griff zu kriegen, um so weniger Zeit und Energie hatte ich für sie. Ihre Tochter ist fast schon aus dem Haus, sie fühlt sich einsam ohne sie und ich denke ich soll die Lücke ausfüllen. Ich unternehme im Schnitt einmal die Woche etwas mit ihr, würde mir da aber eher auch persönliche Gespräche oder Treffen zu zweit vorstellen als ewig diese immer gleichen Parties, Veranstaltungen und Kneipenabende. Habe aber das Gefühl, ich allein reiche dann auch nicht aus für sie, sie braucht immer Trubel. Ich habe in eigener Lebenskrise nicht die Kraft dafür, ihre Lücke in ihrem Leben so auszufüllen wie sie es sich vorstellt. Habe mich in der letzen Zeit was Verabredungen angeht, oft nur noch locker festgelegt und auch manchmal einem anderen Termin den Vorzug gegeben.

Nun am Muttertag habe ich einen locker geplanten Muttertagsausflug mit ihr, der ausdrücklich unter dem Vorbehalt stand, dass bei mir familienmäßig am Muttertag nicht los sei, einen Tag vorher abgesagt. Meine Tochter, die vor Kurzem ausgezogen ist, hat sich den Tag mit mir gewünscht. Die Reaktion meiner Freundin: eine SMS mit den Worten "Danke für Deine Freundschaft". Versuche mit ihr in Kontakt zu treten...keinerlei Reaktion.

Sowas nach jahrelanger Freundschaft?? Wenn sie ihre Gründe hat, ok...wie schon gesagt, man entwickelt sich manchmal in verschiedene Richtungen.... aber ein Gespräch wäre da doch angebracht. Und ich mag auch nicht mit meinen Versuchen jetzt ständig gegen eine Wand laufen. Sie Hat doch anscheinend eine Entscheidung getroffen...dann wäre es mit einer Erklärung doch an ihr? Habe nicht die Kraft für so ein Rätselraten. Was tun?? W54
 
  • #2
Oh, das tut weh... Da tust Du mir sehr leid. Aber es klingt so, als würdest Du ihr gegenüber mehr selbstlose Freundschaftsgefühle empfinden als umgekehrt, und als wäre sie extrovertierter und ich-bezogener als Du. Das ist als Basis für eine Freundschaft ohnehin schwer, äußere Gemeinsamkeiten wie Scheidung, AE, Hobbies tragen nicht so weit.
Meine Freundinnen sind durch die Reihe ebenfalls introvertiert, zwar offen und aufmerksam, aber keine Personen, die Trubel suchen, beim Smalltalk entspannen etc. Wir sehen uns selten und machen das nicht zum Maßstab unserer Freundschaft, sondern unsere Ähnlichkeit im Denken und Fühlen.
Bitter, aber such Dir eine passendere Freundin. Das ist fast so schwierig wie den passenden Mann zu finden, aber mit der unglaublichen Erleichterung, dass "Diejenige welche" eben bereits gebunden sein darf.
 
  • #3
Naja, das paßt dann halt nicht. Sie bewältigt ihre Lebensanforderungen in einem völlig anderen Stil als du, ist geselliger, auch weniger gefordert, da das Kind aus dem Haus geht.

Sie wird wahrscheinlich eine ganz andere Geschichte erzählen:
Die von der Freundin, die immer einen kleinen Tritt braucht, um Spaß zu haben. Die einen ganz für sich haben und Problemgespräche (Spekulation!) führen will. Mittlerweile wird die Freundin unzuverlässig und scheinbar auch eifersüchtig auf andere. Das ist blöd, weil grade Partymachen und Betrieb rund um die Uhr angesagt ist, weil das Leben sonst so leer ist.
Jetzt hat sie auch noch den Muttertagsausflug, obwohl sie vorher sagte, familienmäßig wäre sie da nicht angebunden, einen Tag vorher abgesagt.
Das hat dann gereicht. Das geht jetzt schon ewig so, daß sie rumeiert. Ende, aus, Schicht im Schacht, ich will mit der nichts mehr zu tun haben.

Man lebt sich auseinander. Du erscheinst mir sehr schwermütig und mit Problemen belastet (das kann aber auch die Traurigkeit ob des Verlustes sein), sie kompensiert mit Betrieb machen.
Was wollt ihr euch da noch aussprechen?
 
G

Gast

  • #4
Tja, manchmal ist es so, daß eine Freundschaft nur eine gewisse Zeit hält. Wenn Deiner Freundin bei so einer kleinen Angelegenheit die Hutschnur gerissen ist, dann wird da vorher schon viel im argen gewesen sein. Ich vermute, daß sie sich schon desöfteren über abgesagte Termine geärgert hat und einfach das Gefühl hatte, daß Deine Priorität nicht bei Eurer Freundschaft liegt.

Überlege doch mal, welchen Teil Du dazu beigetragen hast, und ob Du nicht vorherige Zeichen einfach nur nicht gesehen hast?

Ich kenne eine solche Situation. Eine meiner ältesten Freundinnen ist von Beruf Chaotin und hat 25 Jahre lang meine Unterstützung für selbstverständlich genommen. Irgendwann hat sie dann in eine Telefonat dann rumgemotzt, daß sie von niemandem unterstützt werde & ganz allein sei.

Bei allem Verständnis, da war es bei mir vorbei. Vorher immer die Lückenbüßerin zu sein, wenn sie gerade keine Beziehung hatte, die Kinder zu hüten, wann es ihr beliebte... Finanziell ständig auszuhelfen, wenn sie mal wieder in Not war. Da hat mich ihre Einstellung dann schon gewundert, zumal ich keine andere Person kenne, die so viele Hilfe von allen Seiten bekommt und auch gerne annimmt. Immer mit dem Totschagargument alleinerziehend mit 2 Kindern ist alles ja so schlimm.

Besagte Freundin wollte auch unbedingt wissen warum ich mich nicht melde. Ich habe die Erklärung knapp gehalten und nur gesagt, daß ich mich in der Freundschaft über Jahre vernachlässigt und schlecht behandelt gefühlt habe. Es hätte ihr nicht geholfen, hätte ich die wahren Hintergründe erklärt: daß ich es nicht ertragen kann, wie sie ihre Kinder anbrüllt; den Dreck in ihrem Haushalt nicht mehr sehen mag; ich nicht nur als kostenloser Babysitter fungieren mochte; ihre ewigen Männergeschichten unerträglich waren- bei 2 kleinen Kindern nur nach dem Ehemann schon die 3. neue Beziehung; ich es unglaublich finde, wenn eine Frau bis 40 keinen vernünftigen Job hat, sondern sich vom Exmann aushalten läßt.

Nimm es so hin- es passt eben nicht mehr...
 
G

Gast

  • #5
Die FS:
an Bäärbel... Ja, so ähnlich könnte sie das sehen.

Allerdings Eifersucht liegt mir fern, ich wundere mich einfach nur, dass die Zweisamkeit von früher, das Lachen, der Spaß aber auch die Gespräche im Laufe der Zeit immer mehr nachgelassen haben. Ich habe gespürt, dass sie Trubel braucht, Bestätigung von außen, um sich wohl zu fühlen.... Den kann ich ihr nicht mehr so geben wie früher. Schwermütig bin ich nicht, habe ein Jahr lang mit ihr jedes Wochenende Party gemacht. Das war vor Jahren ihre Art, mir zu helfen über den Tod meines Freundes hinwegzukommen.....Ablenkung. Das war damals nicht richtig von mir, habe so nichts aufgearbeitet und das hatte auch Einfluss auf die Beziehung zu meinen Kindern. Aber ich habe damals Spaß gehabt, nicht denken müssen.

Ich habe schon länger gespürt, dass sich einfach meine Art zu leben und meine Prioritäten nicht mehr so gut mit ihren vereinbaren lässt aber als gute Freundin wollte ich für sie da sein, fühlte mich aber gleichzeitig von ihr immer mehr im Stich gelassen. Klar...sie wollte immer gern mit mir feiern und war enttäuscht, wenn ich dazu keine Lust hatte. Oft genug hab ich mich ihr zuliebe aufgerafft und bin nach einer Anstandszeit gegangen. Aber wirklich für mich da war sie nicht, hat mir nicht mehr wirklich zugehört, ihre Probleme waren wichtig, meine haben wohl genervt. Das ist mit den Jahren so gekommen.

Es ist nur einfach schwer, den Gedanken zuzulassen, dass man sich so auseinanderentwickeln kann, dass man die Freundschaft in Frage stellt. Sie hat anscheinend abgeschlossen, ok. Und nun stelle ich mir eben die Frage...kann man das in ordnung bringen, kann man das ändern, will ich das überhaupt, will ich die Kraft und Energie, die ich wirklich für andere Dinge brauche, in weitere Kontakt- und Kärungsversuche stecken, in die sie mich hineinzwingt, da sie mich ohne Worte im Dunkeln stehen lässt.
 
G

Gast

  • #6
ich habe Freundschaften wiederholt auf diesem Weg beendet - und zwar immer in Phasen in denen ich wirtschaftlich wie persönlich völlig am Boden war. Nach Gesprächen steht einem da einfach nicht der Sinn. m 43
 
  • #7
@FS Hast du ml daran gedacht, dass sie ob deiner Absage so geladen und abgegessen ist, dass sie deshalb keinen Kontakt will? Da würde eine Aussprache nur in Vorhaltungen enden.
Akzeptiere es einfach.
Ich habe auch schon Freundinnen verloren. Das tut heute noch weh. Aber ich sehe meinen Anteil daran und den Fakt, dass wir inzwischen auf verschiedenen Planten leben.
 
G

Gast

  • #8
die FS
Danke Euch für die Antworten. Eigentlich ist mir auch klar, dass wir bei einem richtigen Klärungsversuch uns nur im Kreis drehen würden, bestenfalls dabei herauskommen würde, dass wir eine Weile Abstand halten um uns zu sortieren. Mir ist klar geworden, dass wir uns beide stark verändert haben in den letzten Jahren und sich die Proiritäten tatsächlich verschoben haben. Sowas kommt vor, ist auch nicht tragisch. Ich akzeptiere ihren Schlussstrich...so muss ich wohl ihre SMS interpretieren..finde es allerdings noch immer inakzeptabel, dass nicht wenigstens klare Worte gefallen sind.
 
  • #9
Hmmm...also, ehrlich gesagt kann ich deine Freundin gut verstehen. Du schreibst, dass du dich in letzter Zeit zurück gezogen, anderen Verabredungen den Vorzug gegeben und einen gemeinsam geplanten Muttertagsausflug kurzfristig abgesagt hast.

Insbesondere letzteres hätte mich an ihrer Stelle auch verletzt. Da du schon verabredet warst (wenn auch "locker", aber eben mit der Ansage, dass du an dem Tag nichts anderes vor hast), hättest du sie bei der Anfrage deiner (erwachsenen!) Tochter fragen müssen, ob es okay wäre, wenn du den Tag anders als geplant nun doch mit deiner Tochter verbringt - zusammen mit dem Angebot, vielleicht zu dritt was zu machen oder es in Form eines gemeinsamen Essens am nächsten Tag wieder gut zu machen. Sie aber einfach vor vollendete Tatsachen zu stellen - nun, das hätte mich auch vor den Kopf gestoßen. Und wenn ähnliches eben schon häufiger vorgekommen ist, um so mehr.

Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit sind für viele sehr wichtige Eigenschaften in einer Freundschaft. Freundinnen, die mehrfach kurzfristig absagen oder sich erst gar nicht verabreden können (meistens sind das die, die in einer Partnerschaft sind, aber kann eben auch bei Singles vorkommen), sind bei mir auch die längste Zeit meine "Freundinnen" gewesen.

Ihre SMS klingt für mich nach einer versteckten Aufforderung: Entschuldige dich und kämpfe um mich, wenn ich dir wichtig bin, ansonsten bist du mich los. So würde ich auch reagieren und verstehe sie sehr gut!
 
G

Gast

  • #10
FS an #8
So ähnlich wird sie auch denken. Aus meiner Sicht stellt es sich anders dar:
Bei wichtigen Angelegenheiten war ich stets zuverlässig. Absagen für Freizeitaktivitäten kamen von beiden Seiten, nur habe ich keinen Hermann drum gemacht.

Meine Ansage für den Muttertag war Folgende: bis jetzt ist für Muttertag in Familie noch nichts geplant. Meine Tochter hat sich diesbezüglich noch nicht gemeldet. Sollte sich das noch ändern, dann mache ich in Familie. Falls sich das nicht ändert, dann unternehme ich gern den Ausflug mit ihr...also nur unter diesem Vorbehalt. Keine feste Planung, wie gesagt " locker geplant". D.h. die Absage war völlig ok, nur dumm gelaufen, dass es so kurzfristig passierte. Es war auch eigentlich gar nicht mal eine Absage, sondern eine Info über die veränderte Ausgangssituation, etwas womit von Vorneherein zu rechnen war. Fühle mich keinesfalls schuldig.

Meine Schilderung, ich hätte auch mal einem anderen Termin den Vorzug gegeben: Ja, Arzttermine mit meinem Sohn oder andere Termine, die nun mal anstehen, wenn man 3 Kinder hat, hab ich nicht abgesagt, hab ich als wichtig angesehen. Hatte somit öfter mal keine Zeit. Auch eine Erkrankung hat mich 2 Wochen lahmgelegt. Habe jetzt auch mal mit einer Arbeitskollegin etwas unternommen und das ohne meine Freundin einzubeziehen. Früher war ich stets bereit, stand stets zur Verfügung. Aber auch ich habe ein Leben und ein Freiheitsbedürfnis. Ich möchte, dass auch mal meine Sicht der Dinge zählt, wenigstens für mich ohne dass ich ein schlechtes Gewissen haben muss. Ich fühlte mich ausgesaugt in den letzten Monaten. Ich habe mich immer mehr danach gesehnt, Zeit für mich und meine Pläne zu haben und habe begonnen, daran zu arbeiten.

Da dies im gegensatz zu meinem früheren Verhalten steht, hat es meiner Freundin natürlich nicht gefallen. Sie sah aus ihrer Sicht einen Menschen, den man aus seinem schwarzen Loch, aus der Passivität herausholen muss, das sah sie als ihre Aufgabe. Ich befand mich in keinem schwarzen Loch, ich war recht aktiv...allerdings auf anderen Gebieten als sie. Ich weigere mich inzwischen, ein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich mein Leben leben möchte. Ich finde es schade, wenn eine gute Freundin das nicht verstehen kann und mich auch noch dafür verurteilt. Ich stehe für "leben und leben lassen" und habe das was ihr Leben angeht und auch ihre "Macken" stets praktiziert.
 
G

Gast

  • #11
Jeder Mensch trifft Entscheidungen und hat seine Gründen. Verlangen kann man nichts, auch keine Gespräche. Es liegt in deiner Aufgabe, damit klar zu kommen, wenn alles nichts hilfst, dann gibt es professionelle Unterstützung (Therapeien). Ich würde fragen, was denn los ist, sie aber nicht weiter belästigen, sonst macht man sich irgendwann zum Affen und wird auch nervig und ist diesem Menschen dann keinerlei Hilfe eher noch zusätzliche Ballast und sie wird dann erst recht nicht mehr herausrücken. Vielleicht hat sie massive private Probleme und möchte von nun an Rückzug, um sich um diese Angelegenheiten zu kümmern, dabei kannst du ihr nicht helfen, wenn sie sich nicht helfen lassen will. Wie immer: eine Freundschaft ist nur so gut wie auch Akeptanz und Toleranz da ist, sonst ist es keine Freundschaft und war es auch nie, wenn diese Dinge fehlen.
 
G

Gast

  • #12
Wäre, wäre, wäre.... ja wäre vielleicht angebracht... aber blöde Moralvorstellungen sind das. Gespräche führe ich mit Menschen die ich mag, für die ich Zeit habe.

Habe ich für Freundschaften keine Zeit oder keine Lust, habe ich auch erst recht keine Zeit für Gespräche und Diskussionen, und nochmal darüber zu reden würde sich für mich dann vielmehr als lästige Pflichtaufgabe erweisen. Ich kündige doch keine Freundschaft, um diesenFreund hinterher das Händchenhalten zu müssen. Merkst du was?

Willst du wirklich mit jemandem befreundet sein, der keine Zeit und Lust für dich hat?
 
G

Gast

  • #13
Habe ich für Freundschaften keine Zeit oder keine Lust, habe ich auch erst recht keine Zeit für Gespräche und Diskussionen, und nochmal darüber zu reden würde sich für mich dann vielmehr als lästige Pflichtaufgabe erweisen. Ich kündige doch keine Freundschaft, um diesenFreund hinterher das Händchenhalten zu müssen. Merkst du was?
Ja ich merk was! Diese Haltung passt wohl eher zu einer Nutz- oder Zweckfreundschaft! Leider leben wir wohl in einer Gesellschaft, wo der Egozentriker am weitesten kommt....

Nach 25 Jahren Freundschaft, konnte ich meinen ehemals besten Freund nicht mehr erreichen. Ohne Grund. Ich habe mir Sorgen gemacht und nach zig Nachrichten bin ich zu seiner Wohnung gefahren. Er war zuhause und öffnete nicht. Es war seine Art die Freundschaft zu beenden. Ich habe es akzeptiert. Dennoch war ich kurz davor mit Polizei und Feuerwehr die Tür einzutreten. Zwei Wochen später wurde im gleichen Stadtteil eine mumifizierte Leiche gefunden. Keine Sorge, er war es nicht, aber einen richtigen Freund hatte er wohl auch nicht.

Nun hat die FS einen Grund bekommen. Ist zwar sehr dünn, aber besser als gar nichts. Ich denke ihr habt eine komplett andere Vorstellung von Freundschaft und das sollte man ohne Gespräch akzeptieren. Wenn jemand keine Zeit hat (die FS) kann man es akzeptieren ohne beleidigt zu sein. Alles andere sind Machtspiele, die in einer Freundschaft nichts zu suchen haben.

m38
 
G

Gast

  • #14
Guten Morgen !
In meinem Bekanntenkreis sind auch ein paar Frauen die ich für Freundinnen gehalten habe.
Bis mir aufgefallen ist, dass sie eigentlich fast nie Zeit haben und Gespräche zu Zweit bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein zu Haus eher unbeliebt sind.

Es blieb eigentlich nur die nüchterne Erkenntnis, dass sie immer nur Zeit und Interesse haben wenn es ums Ausgehen geht, und wenn sie eine Begleitung suchen.

Das kann man nach meiner Ansicht nicht Freundschaft nennen.

w 52