G

Gast

  • #31
Ich FS
Vermutlich ist es in meinem Leben doch so gewesen, dass es an einigen Attributen, auf die sehr viel Wert lege, bei meinen Männern gehapert hat.
Das ging über Empathielosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Desinteresse, Respektlosigkeit, Hinterhältigkeit usw. was mich dazu gebracht hat eine Beziehung als Gefahr für mich zu sehen und keinen mehr näher an mich ran zu lassen.
Also bin ICH nicht der Casus Knacktus, sondern das Resultat daraus.
Ich habe weder das Borderline Syndrom, noch bin ich eine Zicke.
Wie man es bei mir in den Wald ruft, so schallt es raus.
 
G

Gast

  • #32
@FS: Kann ich nachvollziehen! Die Zeit und die Erfahrungen machen uns zu dem, was wir sind. Ich bin bis jetzt leider mit noch keinem einzigen Mann zusammengewesen, der nicht noch irgendwas "nebenher" zu laufen hatte. Als ich dann Schluß machte, wurde geheult und "Besserung" gelobt. Ich bin auch weder ein "Dragoner" noch jemand, der knallharte Ultimaten stellt - ich gehe dann eben einfach und mache die Tür hinter mir zu. Mein Exfreund hatte lange Zeit eine Nebenbeziehung mit einer Arbeitskollegin, die er zu allem Überfluß noch bei uns aus- und eingehen ließ! Irgendwann kam es heraus, und als ich ihm dann sagte, dass er gerne zu ihr gehen und dort bleiben kann, war ihm das auch nicht recht. Ich Trottel hatte zuvor immer vertraut, nie in Handys herumgeschnüffelt - zum Dank bin ich dann noch mit Chlamydien angesteckt worden über sie, da er prinzipiell keine "Schutzmaßnahmen" ergriffen hat. "Auf allein kann ich mich verlassen" - das halte ich bis heute so. Ich habe viele nette Freundinnen und Bekannte, ein gutes soziales Netzwerk und verbringe auch gerne Zeit mit Arbeitskolleginnen, singe in einem Jazz-Chor und habe viele Hobbies. Das macht mir mehr Spaß und hält mich stabiler, als "Vertrauen" in irgendwelche Typen. Alleine werde ich wohl nicht "zugrunde gehen", da meine Freundinnen und ich eine WG ala "Golden Girls" planen in den nächsten Jahren. Es geht auch ohne "Traummann", der mir inzwischen mal kreuzweise im Traum begegnen kann! :) Mach's beste draus, Du hast nur dieses eine Leben :)
 
G

Gast

  • #33
Meinen Vorrednerinnen #30 und #31 kann ich mich nur vollinhaltlich anschließen.
Leider habe ich einfach keine Beziehungsmotivation mehr, da nach der ersten Verliebtheitsphase immer sehr schnell der Egoismus, die Empathielosigkeit und sexuelle Flatratementalität der Männer zum Vorschein kamen. Partnerschaft, darunter verstehen eben viele das bequeme Bedürfnisabgreifen, dazu noch emotionale Sicherheit, um sich nebenher nach etwas Besserem umzusehen bzw. einer kleinen Abwechslung.
Dreimal wurde ich richtig hart verletzt und habe jahrelang daran geknabbert. Und was da zwischendurch war-Schwamm drüber, auch nie wirklich bereichernd, ausser in der Balzphase:))
Mittlerweile bin ich überzeugt, dass es nur sehr wenige wirklich gute Partnerschaften gibt und sehr viel Glück dazu gehört...good men are hard to find.
Man hat schönere Erinnerungen, wenn man einen Mann nicht ZU gut kennenlernt-so mein Fazit. Komischerweise komme ich auch erholter und glücklicher aus meinem Wochenende, das ich mit Freundinnen, Familie, Sport, Hund und ab und zu einem Affärenmann verbringe, als die Kolleginnen, die sich in und mit sogenannten Partnern herumschlagen und mich dauernd verkuppeln wollen:)

W