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  • #151
Die Freude gemeinsames Glück zu erleben und schönes zu teilen. Die Liebe, nicht Verliebtheit, zwischen zwei sich nahen Menschen.
Das ist schön und bestimmt erstrebenswert.
Aber das hat mit dem Begriff "Freiheit" nichts zu tun.




Möglichst frei zu sein, heißt möglichst wenigen Zwängen zu unterliegen.

Ich mache jetzt mal einen Punkt für Dich:
Derjenige welcher eine festen Beziehungspartner hat ist freier, als eine Single, weil dieser dem Zwang unterliegt zu organisieren oder, wie er seine Sexualtrieb (welcher ja hin und wieder auch die Ausübung von Sexualität mit einem anderen Menschen einschliesst) orgsanisiert.

Der fest verpartnerte mensch ist hier in einem Vorteil und freier denn diesem Zwang und diesem Aufwand unterliegt er weniger.
 
  • #152
Möglichst frei zu sein, heißt möglichst wenigen Zwängen zu unterliegen
Ist eine Beziehung egal welcher Art erstrebenswert, wenn ich das Gefühl habe, Zwängen zu unterliegen?
Zwang bzw. Freiheit sind eine Sache der Einstellung, frei fühle ich mich persönlich, wenn ich frei in meinen Entscheidungen bin.
Dass die meisten Entscheidungen mit Abwägen zu tun haben, ist ein anderes Thema, schmälern aber das Gefühl der Freiheit nicht, solange es keine faulen Kompromisse sind.
Es ist auch ein anderes Thema, dass Freiheit nicht unbegrenzt ist, die Grenzen anderer, Gesetze, verbindliche Regeln, aber in Beziehungen fühle ich mich frei.
 
  • #153
Der fest verpartnerte mensch ist hier in einem Vorteil und freier denn diesem Zwang und diesem Aufwand unterliegt er weniger.
Die allerwenigsten verpartnerte Menschen sind frei und die allerwenigsten Single sind frei, frei sein, unabhängig sein, beginnt ausschließlich und nur bei einem SELBST, dazu benötigt man eine rationale, wie eine emotionale Reife und vollkommen emotional erwachsen zu sein, alles andere ist schön passend reden und unreife Hirngespinste! Wenn ein solcher freier Mensch mit einem ebenso adäquaten freien Mensch zusammen kommt, kann eine Beziehung frei und unabhängig sein, eine absolute Rarität!
 
  • #154
Das ist schön und bestimmt erstrebenswert.
Aber das hat mit dem Begriff "Freiheit" nichts zu tun.
Deine Meinung
Möglichst frei zu sein, heißt möglichst wenigen Zwängen zu unterliegen.
Der größte Grad von Freiheit ist aus Liebe die eigenen Optionen völlig zwanglos selbst zu beschränken. Wobei du dabei überhaupt keine Beschränkung spürst.

Also z.B. nicht nebenbei eine Gelegenheit zum Fremdvögeln mitnehmen nur weil sie sich abietet.

Zwänge sind etwas anderes. Wenn ich aus Angst oder auf Basis kollektiven Drucks auf Freiheiten verzichte, ist dies der Fall.

Z.B. habe ich dieses Jahr in Nordosten Polens Urlaub gemacht. Einige Menschen fragten mich daraufhin ob ich denn keine Angst vor dem Krieg in der Ukraine hätte. Deren Freiheit wurde durch ihre Angst eingeschränkt 🤷‍♀️
Ich mache jetzt mal einen Punkt für Dich:
Derjenige welcher eine festen Beziehungspartner hat ist freier, als eine Single, weil dieser dem Zwang unterliegt zu organisieren oder, wie er seine Sexualtrieb (welcher ja hin und wieder auch die Ausübung von Sexualität mit einem anderen Menschen einschliesst) orgsanisiert.

Der fest verpartnerte mensch ist hier in einem Vorteil und freier denn diesem Zwang und diesem Aufwand unterliegt er weniger.
🤔 richtig verstehe ich das nicht.

Meinst du in einer Partnerschaft hat man sofort jemanden zum Vögeln zur Verfügung wenn man darauf Lust hat? Man schnippt quasi und zack es geht los?

Jein. Der Zugang dazu ist natürlich schneller. Du musst nicht erst auf die Suche gehen, tindern oder so. Aber wenn der Partner kein Lust hat hilft dir das auch nichts. Und ohne einen gewissen Werbungsaufwand bekommt er auch keine Lust.

Ich denke das ist in einer F+ mit entsprechenden Fokus wesentlich einfacher. Vögeln ist ja ein Kern so eines Agreements. Allerdings ist das reine Spekulation. Wahrscheinlich kann das @Anna1309 besser beantworten als ich.

Vielleicht trifft man sich in einer F+ auch wenn man keine Lust auf Sex hat 🤷‍♀️ z.B. um gemeinsam zu stoppen oder zu angeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #155
Ist eine Beziehung egal welcher Art erstrebenswert, wenn ich das Gefühl habe, Zwängen zu unterliegen?
Na klar, ich hatte in meine Beiträgen oben schon ein paar Bespiele dafür gebracht.

Ich deute Deinen Beitrag so, dass Freiheit für Dich etwas anderes ist, je nach Themenfeld.

Für mich ist Freiheit immer derselbe Begriff , egal ob das beruftlichen, privaten oder politisch / gesellschaftlichen Zusammenhängen ist.

Freiheit bedeitet, dass sich Dinge bewegen können (am besten in mehrere Richtungen), Spiel haben, dynamisch sind, von sich aus unterschiedliche Zustände annehmen können und dürfen, ohne begrenzende Regelungen.

Und wenn ich auch nur einen Funkten Respekt und Loyalitäz zu meinem Partner aufbringe, werde mich den Regeln und Zwängen, welche die Motivationen und Ansprüche des anderen im Verhältnis zu meine eigenen ergeben, unterwerfen und respektieren.
 
  • #156
Ist eine Beziehung egal welcher Art erstrebenswert, wenn ich das Gefühl habe, Zwängen zu unterliegen?
Zwang bzw. Freiheit sind eine Sache der Einstellung, frei fühle ich mich persönlich, wenn ich frei in meinen Entscheidungen bin.
Dass die meisten Entscheidungen mit Abwägen zu tun haben, ist ein anderes Thema, schmälern aber das Gefühl der Freiheit nicht, solange es keine faulen Kompromisse sind.
Es ist auch ein anderes Thema, dass Freiheit nicht unbegrenzt ist, die Grenzen anderer, Gesetze, verbindliche Regeln, aber in Beziehungen fühle ich mich frei.
Zwang als Beziehungsgrund existiert in unserem kulturellen Kontext nicht mehr.

Das sieht man schon daran, dass es überhaupt kein gesellschaftlich relevantes Problem ist, wenn man beziehungslos bleibt oder Kompromisse wie eine F+ eingeht.

Allerdings problematisieren einerseits die Beziehungslosen hier oft ihr ergebnisloses Bemühen um Beziehung.

Andererseits gibt es immer wieder Versuche einzelner Beziehungsskeptiker den Wunsch nach partnerschaftlicher Beziehung irgendwie zu pathologisieren.
Für mich ist Freiheit immer derselbe Begriff , egal ob das beruftlichen, privaten oder politisch / gesellschaftlichen Zusammenhängen ist.
Schwierig wenn man in jedem Kontext auf die eigene Freiheit pocht. Das kann als Teamunfähigkeit interpretiert werden.

Manche projizieren im beruflichen Kontext ihre Freiheitserwartung auf ein zukünftiges bedingungsloses Einkommen. Für andere ist die Idee des BGE eher ein Symbol von Unfreiheit und Ahängigkeit.
Und wenn ich auch nur einen Funkten Respekt und Loyalitäz zu meinem Partner aufbringe, werde mich den Regeln und Zwängen, welche die Motivationen und Ansprüche des anderen im Verhältnis zu meine eigenen ergeben, unterwerfen und respektieren.
Loyalität ist definitiv ein Aspekt von Partnerschaftlichkeit.
 
  • #157
Meinst du in einer Partnerschaft hat man sofort jemanden zum Vögeln zur Verfügung wenn man darauf Lust hat? Man schnippt quasi und zack es geht los?

Ich meine einfach Sex in der Partnerschaft allgemein.
Ob man das "schnippt" oder sonstwie den Mann verführt (oder die Frau) oder sowieso regelmäßig Sex hat , ist jetzt hier nicht das Thema und ganz egal. Das manche keine Sex haben ist mir dann doch als Ausnahme von der Regel (für mich ist das dann auch nicht mehr dieselbe Beziehungsform)

Man hat ja einen Sexpartner und man ist daher deutlich freier, seine Sexuialität auszuleben.

Der Single hat erstmal keinen Sexualpartner.

Wer er mit einem anderen Menschen Sex haben will, (z.B. weil ihm danach ist) muss er es erst organisieren und hat womöglich eben auch gar keine Möglichkeit dazu.

Und der "F+ -Freund" ist ja in einer Beziehung, seine Freiheitsgrade sind schon wieder etwas mehr eingeschränkt.

Seine Freiheit in der Ausübung des Sexualtriebs ist deutlich eingeschränkt.


Moment mal, ist das "Gefühl der Freiheit" dasselbe
wie "Freiheit" ?

Das der Begriff "Freiheit" relativ ist, ist mir natürlich auch klar.

Auch ein Single ist nicht nicht völlig frei, denn die Gesellschaft legt auch ihm Regeln auf (wasweißich, Steuern zahlen, mit Füherscheinfahren ...etc).
Manche in der DDR galubten auch, "ein Gefühl der Freiheit über den Kapitalismus" zu haben.
Aber effektiv waren sie nicht sehr frei.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #158
Ja, haben Menschen schon von mir erwartet. Sonst würde ich ja nicht davon sprechen, oder?

Wenn Menschen unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie viel gemeinsame Schnittmenge es bereits nach kurzer Zeit zu geben hat, dann fühlt sich das für mich sehr einengend an. Weil ich diesen Erwartungen nicht gerecht werden kann, ohne mich selbst verleugnen zu müssen.
F+ ist ein Kompromiss. In deinem Fall eine Brücke für die Zeiten zwischen der Verliebtheit.
Einer den ich bewusst und aus freien Stücken eingegangen bin - niemand hat das von mir erwartet.
Du suchst die Befriedigung deiner Bedürfnisse in F+. Wie schreibt man eigentlich die Mehrzahl von F+?
Keine Ahnung, was du für Vorstellungen hast. 🤔 Ich suche aktiv gar nichts. Das sind Verhältnisse, die sich aus spontanen Begegnungen ergeben haben.
Ich kann es mir auch selbst machen und habe keinen „Notstand“, der jetzt ganz schnell durch irgendwen gestillt werden müsste. Aber wenn ich nicht verliebt bin und der Mann mir als Partner nicht zusagt ( weil anderen Lebensstil, andere Werte, keine ausreichenden Gemeinsamkeiten usw.), dann brauche ich daraus nichts zu machen, was es schlussendlich nicht ist.

Du vermischst Liebe und Verliebtheit. Die Abgrenzung findest du in meinem vorher gehenden Kommentar. Diese Abgrenzung mag für dich nicht gelten. Aber sie gilt für mich.
Das gehört für mich zusammen. Ich brauche eine anfängliche Verliebtheit, da ich ohne kein Bedürfnis nach Nähe entwickle. Wenn es sich für dich anders verhält, dann ist doch ok, wenn du damit zufrieden bist.
 
  • #160
Ich kann. Ich will es aber nicht. Der Kniff zu unterstellen ich könnte nicht antworten ist wirklich kein origineller rhetorischer Trick.

Wenn du für dich konkrete Hinweise haben willst wirst du auf Notfallvorsorgeseiten des Bundesinnenministeriums fündig.

Dort wird mehr oder weniger für preppern geworben, nach dem Prepperer lange Zeit zugeschrieben wurde böse Rechte o.ä. zu sein.
 
  • #161
Andererseits gibt es immer wieder Versuche einzelner Beziehungsskeptiker den Wunsch nach partnerschaftlicher Beziehung irgendwie zu pathologisieren.
Darum geht es doch gar nicht.

Es gibt grob kategorisiert zwei Arten von Menschen:

- Leute die ihre Lebensfreude primär aus einer Zweierbeziehung beziehen und ihr restliches Leben um diese Beziehung bauen. Hier ist die Beziehung ein stützender Pfeiler für das Dach.

- Und die für die eine Beziehung das Dach darstellt und die stützenden Pfeiler aus anderen Lebensbereichen stammen.

Es müssen sich Menschen vom gleichen Schlag treffen und ineinander verlieben. Dann fühlt sich das ganz anders an und gestaltet sich auch völlig anders.

Ich kann mit Männern nichts anfangen, die sich an meinen Rockzipfel hängen, Nähe mit irgendwelchen Verbindlichkeiten einzufordern versuchen, keine weiteren Lebensziele mehr haben, Arbeit als reine Notwendigkeit zum Broterwerb ansehen, Weiterentwicklung als überflüssig empfindet und auch sonst ziemlich leidenschaftslos daherkommen.

Hauptsache da gibt es die sichere Bank namens Partnerin.

Es existieren genügend Frauen, die genau das wollen. Und mit denen können sie dann glücklich werden. Mich würde das sehr unglücklich machen.
 
  • #162
Zwang als Beziehungsgrund existiert in unserem kulturellen Kontext nicht mehr
Kein Zwang wie Zwangsverheiratung, sicher, aber "Zwänge" wie ich trenne mich nicht der Kinder wegen, aus finanziellen Gründen, oder anderes, der Mensch neigt dazu viele Gründe ( =Zwänge) zu finden, warum er dieses oder jenes machen muss oder nicht machen kann. Viele Zwänge kommen wie Freiheit aus dem Gefühl und dem eigenen Mindest.
Daher, zu dieser Frage für mich ja
Moment mal, ist das "Gefühl der Freiheit" dasselbe
wie "Freiheit"
Weil aus dem Gefühl der Freiheit Freiheit entsteht, und man sich mit dem Gefühl von Zwängen unfrei fühlt und unfrei ist.
Freiheit ist für mich subjektiv, weil es keine absolute Freiheit gibt. Es gibt immer Regeln, Gesetze, und es gibt andere Menschen, die ihre Rechte haben.
So wie in Deinem Beispiel mit Sex in einer Beziehung,
Man hat ja einen Sexpartner und man ist daher deutlich freier, seine Sexuialität auszuleben
Nein, man hat evtl bessere Chancen, an Sex zu kommen, mehr nicht. Hat Deine Partnerin keine Zeit, ist nicht da, oder nimmt sich die Freiheit, keine Lust zu haben, dann ist es mit Deiner Freiheit vorbei, und nicht nur Du bestimmst, wie sich der Sex gestaltet.
Freiheit und Zwänge finden sich überall, immer gleich, und es hat immer vor allem mit persönlicher Wahrnehmung und Einstellung zu tun.
Auch ein Single ist nicht nicht völlig frei, denn die Gesellschaft legt auch ihm Regeln auf (wasweißich, Steuern zahlen, mit Füherscheinfahren ...etc
Auch eine Sache der Perspektive, überspitzt, ich muss keine Steuern zahlen, ich kann, tue ich es nicht, entscheide ich mich für die Konsequenzen, die daraus resultieren, und das gilt für fast alles im Leben.
 
  • #163
Kein Zwang wie Zwangsverheiratung, sicher, aber "Zwänge" wie ich trenne mich nicht der Kinder wegen, aus finanziellen Gründen, oder anderes, der Mensch neigt dazu viele Gründe ( =Zwänge) zu finden, warum er dieses oder jenes machen muss oder nicht machen kann. Viele Zwänge kommen wie Freiheit aus dem Gefühl und dem eigenen Mindest.
Daher, zu dieser Frage für mich ja
Klar. Ich gehe aber davon aus, dass Kinder überwiegend im gemeinsamen Verständnis gezeugt werden und die Folgen den Beteiligten klar sind.

Die Typen die meinen ihnen wurde ein Kind untergeschoben sind ihrer Eigenverantwortung bezüglich der Verhütung nicht nachgekommen und insoweit faul, bequem und dumm gewesen.

Die Freiheit trotz Kindern zu gehen besteht außerdem immer. Der Preis dafür ist der normale Preis den man für fast jede Freiheit zu zahlen hat.
 
  • #164
Ich kann. Ich will es aber nicht. Der Kniff zu unterstellen ich könnte nicht antworten ist wirklich kein origineller rhetorischer Trick.

Wenn du für dich konkrete Hinweise haben willst wirst du auf Notfallvorsorgeseiten des Bundesinnenministeriums fündig.

Dort wird mehr oder weniger für preppern geworben, nach dem Prepperer lange Zeit zugeschrieben wurde böse Rechte o.ä. zu sein.
War keiner.

Bedeutet jetzt was genau? dass du für das Ministerium arbeitest? Dass du hamsterst? Das Kochbuch kochen ohne Strom von dir ist? 😁
 

Laleila

Cilia
  • #167
Viele Deiner Beiträge schätze ich und gerade erst heute, "liebte" ich einen regelrecht, aber hier widerspreche ich Dir.
Es ist das Thema, über das wir Beide schon disputierten.
Es gibt nicht nur geschlechtsunabhängig, individuelle Wahrnehmungen, Empfindungen etc. , sondern eben auch geschlechtsabhängige, gerade auch im Bereich der Sexualität.

Auch wenn es für manche Frauen, für mich unverständlicherweise, zum Verständnis der formalen Gleichberechtigung gehört, dies zu negieren.

Von daher ist die Frage: "Was habe ich als Frau davon?" nicht untreffend formuliert.
Klar, wenn man Sex und Liebe voneinander nicht trennen kann, dann ist das Modell natürlich auch nichts für einen.
Ich kann Sex und Liebe hervorragend trennen und praktizierte dies auch über viele Jahre sehr zufrieden, das Modell Freundschaft+ ist für mich dennoch nichts.
Da Freundschaft für mich den platonischen Beziehungs- und Bedürfnisanteil zwangsläufig beinhaltet und Sexualität für mich als Individuum aber auch als Frau, einen anderen Stellenwert besitzt als dies für viele Männer zutrifft.
 
  • #168
Ich kann Sex und Liebe hervorragend trennen und praktizierte dies auch über viele Jahre sehr zufrieden, das Modell Freundschaft+ ist für mich dennoch nichts.
Da Freundschaft für mich den platonischen Beziehungs- und Bedürfnisanteil zwangsläufig beinhaltet und Sexualität für mich als Individuum aber auch als Frau, einen anderen Stellenwert besitzt als dies für viele Männer zutrifft.
Ist das nicht die Unterscheidung zwischen einer Affäre und von F+? Das eine nur Sex? Das andere Sex + platonischer Freizeitgestaltung?
Mehr als 2/3 deiner eigenen Fragestellungen drehen sich um Sex, offene Beziehungen, Prostitution.
Ja. Das sind Themen die hier insgesamt beliebt sind. Insoweit schwimme ich im Mainstream mit.

Wirklich eigene Fragestellungen für dieses Forum habe ich aber im Moment nicht mehr und würde sie inzwischen völlig anders formulieren. Ich weiß inzwischen auch ziemlich genau warum ich 2017 hier anders geschrieben habe als 2020.

Manchmal mache ich hier eine Pause weil die hiesigen Themen mir dann doch zu redundant sind oder mich anderes ausserhalb dieses Forums wesentlich mehr interessiert.

Unabhängig davon sind psychische Abseitigkeiten und Unverbindlichkeit in Beziehungen für mich faszinierend, weil ich sie bereits seit dem ich Kleinkind war, bis in meine Jugend studieren durfte.

Genau deswegen bevorzuge ich eben auch einen ganz bestimmten Lebensstil der möglichst wenig mit dieser Zeit gemein hat, habe aber auch einen Hang zu Frauen die homöopathisch an Aspekte dieser Zeit erinnern.

Andere sind durch ähnliche Kindheitserfahrungen in einen ganz anderen Lebens- bzw. Beziehungsstil geraten.
 

Laleila

Cilia
  • #169
Ist das nicht die Unterscheidung zwischen einer Affäre und von F+? Das eine nur Sex? Das andere Sex + platonischer Freizeitgestaltung?
Ich nenne meine Affairen lieber Romanzen und die gestalteten sich eher wie Beziehungen. Inklusive Urlaube, Emotionalität, Freizeitgestaltung, Vertrauensbasis.
Es ging nie nur, ja nichtmal hauptsächlich oder vordergründig um Sex.

Für mich ist Freundschaft+ nur ein anderer, modernerer Begriff als Affaire. Tendenziell eher noch wesentlich unverbindlicher gehalten als Letztere.
 
  • #170
Ich nenne meine Affairen lieber Romanzen und die gestalteten sich eher wie Beziehungen. Inklusive Urlaube, Emotionalität, Freizeitgestaltung, Vertrauensbasis.
Es ging nie nur, ja nichtmal hauptsächlich oder vordergründig um Sex.

Für mich ist Freundschaft+ nur ein anderer, modernerer Begriff als Affaire. Tendenziell eher noch wesentlich unverbindlicher gehalten als Letztere.
Ok. Romanze liest sich wesentliche liebevoller und weniger Konsum orientiert als F+ oder Affäre.
 
  • #171
Ja. Das sind Themen die hier insgesamt beliebt sind. Insoweit schwimme ich im Mainstream mit.
Du stellst Fragen ins Forum, um „dazuzugehören“?
Ok, ich kann das nicht mehr ernst nehmen und das ist ein Indiz dafür, dass wir einen Punkt setzen sollten.
Von daher ist die Frage: "Was habe ich als Frau davon?" nicht untreffend formuliert.
Mir hat das viel gegeben. Ich wollte lange Zeit keine feste Beziehung mehr eingehen, nach der Trennung von meinem Ex und mich ausschließlich auf meine Familie und mich konzentrieren zu können.

Daher war das für mich die optimale Lösung. Nur die schönen Seiten miteinander zu leben und den Alltag vollständig auszuklammern.

Soviel zur Theorie. In der Praxis ging die Nummer nur bedingt auf. Die meisten Männer haben sich eben doch verliebt und wollten schlussendlich eine Beziehung eingehen. Also hat das nur temporär funktioniert.
 
  • #172
Du stellst Fragen ins Forum, um „dazuzugehören“?
Das kann man bzw. Frau so hin drehen.

Die Fragen habe ich gestellt, weil ich sie damals hatte. Wenn ich sie mir aber rückblickend anschaue unterscheiden sie sich nicht wesentlich von ähnlichen Fragen anderer Teilnehmer.

Dies ist das Schwimmen im Mainstream.

Ebenso ist es ein Schwimmen im Mainstream, das man nicht sieht, dass die meisten Antworten bereits im Forum vorliegen und, dass einem die meisten Kommentare nicht gefallen werden.
Du schwimmst mit solchen versuchten Tritten unter die Gürtellinie auch voll im Mainstream.
und das ist ein Indiz dafür, dass wir einen Punkt setzen sollten.
Selbst dieses Punkt setzen, ist hier im Forum Mainstream 🤷‍♀️
auf meine Familie und mich konzentrieren zu können.
Familie scheint ja bei dir auch eine besondere Bedeutung zu spielen.
Daher war das für mich die optimale Lösung. Nur die schönen Seiten miteinander zu leben und den Alltag vollständig auszuklammern.
Haben vorher gehende Erfahrungen eine Rolle bei der Wahl dieser Strategie geführt?
Die meisten Männer haben sich eben doch verliebt und wollten schlussendlich eine Beziehung eingehen.
Beides ist doch im Grunde ein Kompliment. Wobei sich dies relativiert, wenn man vorher nur schönen Schein in einer abgetrennten extra Welt miteinander erlebt hat.

Man spaltet sein Leben in unterschiedliche Teile, z.B. auch wenn die Erwerbsarbeit nichts oder wenig mit den tatsächlich eigenen Interessen zu tun hat. Oder auch wenn man Hobbys ausübt, die den Partner oder einzelne Freunde mit den man andere Gemeinsamkeiten man hat, nicht interessieren.

Aber hier ist die Spaltung noch markanter. Nicht nur Freizeit sondern auch Emotionen werden hart in einem getrennten Lebensbereich ausgelagert und vom Rest absolut getrennt. Spannend. Allerdings habe ich mir das genau so vorgestellt 🤷‍♀️
 
  • #173
Die Fragen habe ich gestellt, weil ich sie damals hatte. Wenn ich sie mir aber rückblickend anschaue unterscheiden sie sich nicht wesentlich von ähnlichen Fragen anderer Teilnehmer.
Solche Erklärungen kenne ich nur von meinem Kindern, als sie noch sehr jung waren. Befremdlich, sowas von einem erwachsenen Menschen zu lesen.

Man spaltet sein Leben in unterschiedliche Teile, z.B. auch wenn die Erwerbsarbeit nichts oder wenig mit den tatsächlich eigenen Interessen zu tun hat. Oder auch wenn man Hobbys ausübt, die den Partner oder einzelne Freunde mit den man andere Gemeinsamkeiten man hat, nicht interessieren.
Du scheinst ein bindungsunsicherer Mensch zu sein und projizierst deine Problematik auf andere.

Es tut mir wirklich sehr leid für dich, dass deine Eltern dir in deinen Bedürfnissen nicht gerecht werden konnten.

Bedürfnisorientierte Erziehung war damals leider noch kein Thema.

Aber Frauen sind nicht deine Mama, die sich um deine Bedürfnisse kümmern müssen.

Also lass doch bitte mal von meinem Rockzipfel ab und kümmere dich doch um dich selbst. Du bist schon groß… 😁✌️
tja, wer geliebt werden will, muss lieben.
 
  • #174
Nicht nur Freizeit sondern auch Emotionen werden hart in einem getrennten Lebensbereich ausgelagert und vom Rest absolut getrennt
Es gibt doch verschiedene emotionale Ebenen. Ob Freunde und Familie da unwichtiger sind als Beziehung, Sex, Verliebtheit … kann ich zumindest für mich nicht entscheiden.

Ein Indiz für F+ wäre für mich, dass ich diejenige nicht heiraten würde und mir zB keine Kinder, eventuell nicht einmal eine substanzielle Anschaffung mit ihr vorstellen könnte. Dass ich sie wahrscheinlich auch nicht als meine Partnerin in erweiterte soziale Kreise einführen würde.
Das heißt aber alles NICHT zwangsläufig, dass sie mir emotional weniger bedeutet als ein Freund, dass sie nicht auf meine Loyalität rechnen könnte.
 
  • #177
Danke.

Ich denke schon. Das gehört allerdings auch zum Mainstream-Verhalten 🤷‍♀️

Ne gehört es nicht.
Ich denke es geht hier schlicht um Distanz. Manche Menschen fühlen sich halt schnell eingeengt und unter Druck gesetzt obwohl von außen kaum Einfluss genommen wird.

Die eigene Erwartungshaltung an das außen stimmt dann mit der Realität nicht überein. So hat jeder seine Baustelle. Schön zu wissen.
 
  • #178
Meine Bezugsgröße ist der Forums interne Mainstream und nicht der gesellschaftliche Mainstream.
Ich denke es geht hier schlicht um Distanz. Manche Menschen fühlen sich halt schnell eingeengt und unter Druck gesetzt obwohl von außen kaum Einfluss genommen wird.
Das ist mir bewusst. Auch sachliche Kommentare werden dann emotional beantwortet und mit dem verbalen Hammer versucht, dass was einem nicht gefällt platt zu machen.
Die eigene Erwartungshaltung an das außen stimmt dann mit der Realität nicht überein. So hat jeder seine Baustelle. Schön zu wissen.
Was am eigenen Selbstbild kratzt, egal wie (nicht)zutreffend soll weggewischt werden. Zumindest im ersten Augenblick.

Solche Gefühle beeinflussen hier häufig Dialoge.

Ich bin auch nicht frei davon. Ich versuche daher in einem Moment der Wut keine Antwort mehr zu verschicken.

Ehrlichkeit ist in diesem Kontext auch ein großes Problem. Jede selbst hier eingeräumte Beschädigung wird irgendwann gegen einen zur Abwertung oder Relativierung ins Spiel gebracht.

Besonderes Geschmäckl bekommt dies, wenn Profis in entsprechenden Fachgebieten, in solche Verhaltensweisen fallen.

Das bestätigt aber nur Erfahrungen des einen oder anderen, dass man auf der Suche nach Therapeuten selbst an schwierige Persönlichkeiten gelangen kann, die zumindest nicht für jeden Patienten die optimale Betreuung anbieten können.
 
  • #179
Was am eigenen Selbstbild kratzt, egal wie (nicht)zutreffend soll weggewischt werden. Zumindest im ersten Augenblick.

Da wird einem schon so manches Mal eine Problematik gespiegelt, die man nicht sofort bearbeiten kann.

Das habe ich bei mir auch gesehen. Ich lege das erstmal erbost ganz weit weg und taste mich vielleicht mal langsam ran.

Solche Gefühle beeinflussen hier häufig Dialoge.

Das ist für mich der Unterschied zum realen Leben. Dort kann ich solche Situationen besser händeln.
Hier fehlt mir so manches Mal die richtige Strategie.
Wie reagiere ich richtig?

Ich bin auch nicht frei davon. Ich versuche daher in einem Moment der Wut keine Antwort mehr zu verschicken.

Das ist dann am Sinnvollsten. Emotionen im Griff haben.

Jede selbst hier eingeräumte Beschädigung wird irgendwann gegen einen zur Abwertung oder Relativierung ins Spiel gebracht.

Der Umgang mit den Schwächen der Anderen zeigt mir die Qualität meines Gegenübers.

Wirklich tolles Statement von Dir. 👍
 
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