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Gast

  • #1

Frisur ändern ohne Zustimmung des Partners?

Eine Freundin hat sich ihre langen blonden Haare zu einem wirklich kurzen Kurzhaarschnitt verändern lassen. Ihr Freund (wohnen seit drei Jahren zusammen) ist bestürzt und die beiden haben jetzt eine extrem ernsthafte Beziehungskrise. Wie steht Ihr dazu? Muss man so etwas vorher absprechen oder geht Unabhängigkeit über alles? Wie wäre es bei Färben der Haare?
 
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Gast

  • #2
Kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wie tief kann die Beziehung der beiden sein, wenn eine Frisuränderung eine extrem ernsthafte Beziehungskrise auslöst? Was wäre dann, wenn Deine Freundin einen Unfall hätte und plötzlich eine Narbe im Gesicht, z.B.? Wenn tatsächlich nur die Frisur selbst diese Beziehungskrise ausgelöst hat, dann kann die Beziehung der beiden nicht wirklich tief und innig sein. Es ist aber auch möglich, dass die Frisuränderung nur der Auslöser war, andere weit tiefgehendere Dinge da sind, die der eigentliche Faktor für die Beziehungskrise sind.
Ute
 
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Gast

  • #3
Gibt es Veränderungen im Leben Deiner Freundin? Waren die Haare ein Problem (morgens schnell fertig werden, Zeit etc.). Hat Sie sich genau diesen Schnitt ausgesucht, oder hat sie der Coiffeur überredet? Es wäre wichtig, den Grund zu verstehen.
 
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Gast

  • #4
Also ich als Mann möchte auch eine Frau haben, die auch noch nach Frau aussieht. Da gehören für mich eben lange Haare dazu. Männer sind nunmal eher optisch orientiert und nichtgefallen, oder noch schlimmer, das Gefühl zu haben mit einem Mann zu schlafen, würd mich auch zum kochen bringen. Es gibt solche und solche Geschmäcker. In deinem Fall hat er sie ja mit langen Haaren kennengelernt. Somit ist ne Langhaarfrisur eher sein Ding. Dadurch, dass sie ihre Haare mal eben wegrasiert hat, hat sie ihm wohl etwas vor den Kopf gestossen.
 
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Gast

  • #5
#1: Na, na, na langsam mit den jungen Pferden! ;) Der Vergleich mit einer Entstellung nach einem Unfall ist wohl etwas krass. Wenn mein Partner auf einmal mit einer rasierten Glatze daherkommt, dann würde ich auch nicht schlecht staunen. Vor allem auch darüber, dass er nichts gesagt hat. Aber das wäre ja in wenigen Wochen wieder behoben. Doch wenn ich mein langes Haar wirklich nun radikal kürzen würde, dann wäre das eine drastische Typveränderung. Und ich fände es daher nur normal, dies mit meinem Partner zu besprechen.
Vielleicht passt der oben genannten Frau der Haarschnitt nun wirklich nicht, kann daher gut verstehen, dass der Partner verärgert ist oder vielleicht auch enttäuscht. Und die Beziehungskrise haben sie womöglich, weil sie bissig reagiert hat. Wer kanns wissen... aber den Vorgang finde ich ehrlich gesagt schon arg.
Petra
 
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Gast

  • #6
Also prinzipiell sind die Haare persönliches Eigentum eines jeden und man kann damit machen was man will. Allerdings sollte man ein wenig Einfühlungsvermögen an den Tag legen und entweder wissen was dem Partner gefällt oder, bei krassen Änderungen, sein vorhaben erwähnen. Dadurch lässt sich viel schon im Vorfeld lösen.
 
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  • #7
Nun, ich muss gestehen, ich hätte es zumindest meinem Partner vorher mitgeteilt, dass ich zum Friseur gehen werde und wohl auch anders zurückkomme. Wenn es sich um so einen extremen Schnitt von lang nach kurz handelt, hat er doch irgendwie das Recht es zu erfahren.
Ich kann schon verstehen, dass er damit nicht glücklich ist. Er konnte sich nicht einmal vorher mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass seine Freundin bald kurze Haare hat. Er wurde mit der Tatsache konfrontiert.
Ich würde meinen Freund nicht mitentscheiden lassen, aber ihm definitiv vor so einem radikalen Schnitt Bescheid geben.
 
  • #8
ihr kopf, ihr haar, ihr wille... trotzdem wäre ein darüber sprechen angebracht. Wie würde den eine frau reagieren wenn der partner sich spontan für einen vollbart entscheidet?
 
  • #9
Nein, ich finde das unmöglich. Ob es einem gefällt oder nicht, jeder hat optische Präferenzen und Haarlänge und Haarfarbe gehören auf jeden Fall zu wichtigen Merkmalen einer Frau dazu. Wenn ein Partner Kurzhaarfrisuren wirklich potthäßlich findet, dann kann ich verstehen, wenn ein Mann mehr als erzürnt ist, wenn die Partnerin plötzlich von langen Haaren auf kurze wechselt.

Jeder kann natürlich machen, was er will. Es geht hier überhaupt nicht um RECHTE. Es geht um Partnerschaftlichkeit, gegenseitiges Gefallen und Attraktivität. Wenn ein Partner nicht bereit ist, sich auf die Vorlieben seines Liebsten einzustellen, sondern eiskalt solche Dinge alleine entscheidet, dann DARF er das, aber er muss sich auch nicht wundern, wenn der andere dann ebenfalls die Beziehung in Frage stellt, die ja offensichtlich für den anderen keine Rolle mehr spielt.

Das gilt umso mehr für Tätowierungen, gefärbte Haare und auch für Kurzhaarfrisuren trifft es schon zu.

Ich selbst möchte auch keinen Partner mit militärisch kurzen Buzz Cut haben oder bunt gefärbte Haar a la Punker. Wenn er das wolen würde, dann müßte er erst die Beziehung beenden, um dann seine Freiheit auszuleben.

Ich frage mich immer wieder, was sich manche unter Partnerschaft vorstellen. Solche Dinge kann man doch leichtestens miteinander besprechen. Das ist doch das wunderschöne an einer Partnerschaft, dass man über alle sprechen kann, seine Meinungen und Pläne austauscht und sich Hilfen und Förderung gibt. Wenn das schon bei so einfachen Dingen wie Frisuren nicht funktioniert, dann möchte ich ernsthaftere Situationen gar nicht erleben.
 
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Gast

  • #10
Natürlich muss ein Freund sogar mitentscheiden dürfen. Wenn schon Partnerschaft und Beziehung, dann sollte man einander auch gefallen wollen. Kurzhaarfrisuren finde ich persönlich zum Beispiel extrem abstoßend. Das geht gar nicht. Ein Mädchen ändert durch so eine Frisur komplett ihren Typ. Da kann man schon erwarten, dass das abgesprochen wird. Schließlich hat man sich ja auch in einen bestimmten Typ verliebt -- und nicht in eine Punkerin, eine Tätowierte oder eine Kurzhaarträgerin. Wem das schon zuviel Nähe ist, der sollte wirklich keine Partnerschaft eingehen.
 
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Gast

  • #11
So ein Schritt ändert ja den Typ und das Beuteschema. Da kann man wirklich nicht erwarten, dass das unter "persönliche Freiheit" fällt. Sie muss mir doch appetitlich sein und attraktiv. Kurzhaar mag ich gar nicht.

Ich verstehe, dass der Freund der Titelfrage schockiert ist. Geht gar nicht, so etwas unabgesprochen zu machen.
 
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Gast

  • #12
#3 Deine Partnerin möchte ich nie sein! Natürlich halte ich es für richtig und besser, bei solch gravierenden Frisurveränderungen sich vorher mit dem Partner abzusprechen -ihm zuliebe.

Aber wenn er, falls dies nicht geschehen, so reagieren würde wie du, würd`s mir grausen! Was heißt denn, "ich hab dich so kennengelernt", ja , was glaubst du denn, wie ihr beide nach zwanzig Jahren ausseht, genauso wie ihr euch kennengelernt habt? Ich möcht nicht dran denken, wieviel Männer im Bekanntnkreis ich z.B. ohne Bauch kennenlerne, die nach ein paar Jahren einen solchen vor sich herschieben? Den anderen respektieren, zeugt von Liebe, den anderen so haben und konservieren wollen, wie gehabt, zeugt von Egoismus. Das Leben bedeutet nun mal Veränderung, in jeder Hinsicht, wer da nicht mitgehen kann, ist unflexibel. Was ist, wenn die Partnerin sich mit dieser flotten Kurzhaarfrisur wohl und gut fühlt? Ich komme immer mehr zu dem Schluß, dass Menschen zu einer Ware werden, die nur so, nicht anders gemocht werden, wie sie verpackt sind. Wehe, es kommt anders , dann nichts wie weg damit!
 
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Gast

  • #13
...kommt drauf an, was Ihr wie steht, würde ich mal sagen (m). Von lang nach kurz kann man so oder so (oder auch ganz anders ;))schneiden. Ich war zwar auch mal ein Fan langer Haare, bin aber bei einigen Frisuren eines Besseren (da angenehm überrascht) belehrt worden, obwohl den entsprechenden Damen Langhaarfrisuren recht gut standen... Ist wie bei Beton: es kommt drauf an, was man draus macht :) Bietet doch euren Partnern einfach mal, zur Typberatung mitzukommen (wird schon schiefgehen...). Soll's ja auch geben...
 
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Gast

  • #14
Hm. Schwierig.
Kann mir durchaus vorstellen, das das ein Problem ist: "Mir hat deine Frisur früher viel besser gefallen".
Andererseits wachsen die ja (langsam) nach.
Ich persönlich (m) mag ja auch lange Haare bei Frauen, aber ich selber trage sie aus praktischen Gründen lieber kurz (12mm - auch, weil es gar nicht so viele mehr sind...). Von dem her könnte ich der Frau/Freundin ja schlecht verbieten, was ich für mich selber in Anspruch nehme.
 
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Gast

  • #15
@Nr. 11
Deine Antwort gefällt mir sehr gut (Bauch, usw.).
 
  • #16
@#11: Ich finde nicht, dass man Alterungsprozesse und allmähliches gemeinsames Verändern mit einem abrupten, einseitigen, absichtlichen Verändern des Typs vergleichen kann. Was man absichtlich macht, das kann man in einer Partnerschaft bitte auch besprechen.

Wer solche Dinge komplett unabhängig vom Partner sieht, der zeigt damit, dass er/sie nur an sich denkt und nicht auch an den Partner. Ich möchte meinem Partner gefallen und ich möchte auch, dass man gemeinsam solche Dinge bespricht. Wer sich dadurch in seiner Freiheit eingeschränkt fühlt, der hat meines Erachtens eine echte Störung. Man wird ja zu nicht gezwungen und es wird einem auch nichts verboten -- warum sollte man sich selbst und seinen Typ so verändern, dass dem Partner das weniger gefällt? Macht doch wirklich keinen Sinn, sorry.
 
  • #17
Ich finde auch, dass man eine solche Frisuränderung vorher besprechen sollte. Und das gilt für alle deutlich sichtbaren abrupten, einseitigen, absichtlichen (Frederikas Attribute) und nicht oder schwer reversiblen Typänderungen.

Und was den Bauchansatz (bzw. bei Frauen eher Hüftansatz) angeht: Der ist nicht automatisch Folge des Alterungsprozesses (was so direkt auch niemand behauptet hat), und ich würde es nicht akzeptieren, wenn meine Freundin sich hier zu sehr gehenlassen würde. Aber im Gegensatz zu einer abrupten Frisuränderung bemerkt man das ja allmählich und kann sie nett motivieren, etwas dagegen zu tun. Insofern stimme ich #11 und #14 in diesem Punkt zu.
 
  • #18
Meine Erfahrung ist, dass eine deutliche Veränderung der Frisur immer einhergeht mit (anderen) einschneidenden Veränderungen im Leben der betreffenden Frau. D.h. es könnte sein, dass es von außen so aussieht, dass nur um die Haare geht, aber in Wirklichkeit aber (auch noch) um etwas ganz Anderes (nicht Erkennbares).
 
  • #19
@#17: Richtig, Klaus, häufig demonstrieren Frauen damit das Ende der Beziehung, den Anbruch von neuen Freiheiten und ein gewissen Unabhängigkeitsstreben. Wenn es keine guten Gründe für abrupte Typänderungen gibt und der Freund in diesen Findungsprozess nicht mit einbezogen wird, dann sollte sich jede Frau sicher sein, dass sie mit so einem Schritt ein Signal setzt, dass der Mann verstehen wird. Und gegenemenfalls eben auch die Konsequenzen ziehen.

In einer Partnerschaft bespricht man eben auch Dinge, die man nüchtern betrachtet vielleicht nicht besprechen müßte. Und zwar aus Wertschätzung und Nähegefühl dem anderen gegenüber. Wer das nicht sehen will, hat nicht verstanden, wie Partnerschaft funktioniert und worauf innige Gefühle beruhen: Auf Nähe, Gemeinsamkeit, Vertrauen, Zueinandergehören.
 
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Guest

  • #20
Frauen scheinen sich von Zeit zu Zeit unbewusst der immer noch vorhandenen "Männlichkeit" ihrer Partner vergewissern zu müssen. Für solch einen Test halte ich diese Geschichte.

Letzten Endes ist es, wie Frederika sagte. Sie kommuniziert "Ich fühle mich nicht mehr so zu dir hingezogen" - und er macht Theater. Ganz schlecht. Schlechtestmöglich. Besser wäre meiner Ansicht nach gewesen mit Schulterzucken ein gelangweiltes "Sah vorher besser aus" zu geben und erst einmal mehr mit Freunden zu unternehmen.
Attraktivität freiwillig abgegeben => weniger Aufmerksamkeit.
Dann sehen, wie sie reagiert.

Ein Drama macht es jedenfalls nicht besser. Und "Och, du warst vorher so hübsch und ich finde, du hättest das mit mir besprechen müssen" (und eigentlich alles mit dem O-Ton "Du gehörst mir, und zwar mit Haut und - vor allem - Haar") auch nicht.
Sehr schwach.

Wie war das noch mit dem frei lassen, damit sie zurück kommen können.

Am Ende bleibt es dabei, dass eine gute Frau mit hohem Interesse an ihrem Partner so etwas schlichtweg nicht "bringt".
 
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Gast

  • #21
Dem Grunde nach, geht es nicht um die neue Frisur, sondern um das Thema Veränderung. Veränderung löst bei den meisten Menschen großes Unbehagen, Angst und ähnliche Symptome hervor.
Vermutlich ist dies mit der Angst verbunden - meine Partnerin hat jemand kenen gelernt von dem ich (noch) nichts weiß.
Ich finde es eher spannend, wenn sich jemand dazu aufrafft und sein äußeres verändert - dies bringt durachaus Abwechslung ins Leben und eine Chance, einiges wieder anders zu sehen. Also kurz um vielleicht auch Spaß an der Sache haben.
 
  • #22
@#20: Richtig, es geht um Veränderung. Nun sucht man sich seinen Partner ja nach bestimmten Kriterien aus und entscheidet sich dann aus freien Stücken, ein Paar zu sein. Wenn man sich dann verändern will, muß einem klar sein, dass jede eigene Veränderung auch den Partner betrifft. Daher wäre es einfach partnerschaftlich, solche Veränderungen auch miteinander zu besprechen und aufeinander einzugehen. Das ist eben Partnerschaft. Manche haben merkwürdige Probleme.

Ich finde Markus hat recht: "eine Frau mit hohem Interesse... bringt so etwas nicht." Das gleiche gilt natürlich auch für Männer, sag ich mal dazu!
 
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Gast

  • #23
Ach Frederika, ich würde gern mal wissen, wie alt Du bist...
Vielleicht war ja die Frau bis dato unzufrieden mit ihrem Äußeren und fühlt sich so viel wohler? Vielleicht hat der Friseurbesuch mit einer Freundin sie wagemutig werden lassen? Das ist doch ein nettes Experiment und nicht mehr! Natürlich kann jeder äußern, wie er das findet - aber das ist doch kein ernsthafter Grund für eine Beziehungskrise. Wenn ja, ist es kindisch und unreif.
Manche Äußerungen hier sind sowas von konservativ, da denke ich manchmal, ich rede mit meinem Opa.
 
  • #24
@#22: Ach, weißt Du, für manche ist die Frisur wichtiger, für andere halt nicht. Ich möchte keinen Partner ohne Haare zum Wuscheln haben und ein militärisch extrem kurzer Schnitt würde mich wirklich abstoßen. Wenn das nun sein sehnlchster Wunsch ist, sollte er zumindest drüber sprechen, aber einfach unvorbereitet abschneiden lassen, finde ich geht zu weit für eine Partnerschaft. Schließlich verliebt man sich auch in die Gesamterscheinung und nicht nur in die inneren Werte.

Umgekehrt würde ich es auch als absolute Zumutung empfinden, wenn sich mein Freund richtig lange Haare wachsen lassen würde. Ne, es muß schon passen und man muss seinen Partner wirklich leiden mögen. Wenn ein Mann sich also in eine Frau mit hübschen langen Haaren verliebt, dann müßte die Frau schon vorher mit ihm sprechen. Wollt Ihr denn Eurem Partner nicht gefallen? Ich fühle mich keineswegs unfrei und eingeschränkt, nur weil ich Rücksicht auf Vorlieben nehme!

So etwas hat für mich mit dem Zeigen von Wertschätzung, Respekt und Liebe zu tun, nicht mit Unfreiheit oder gar konservativer Einstellung. Immerhin sieht einen der Partner öfter als man sich selbst!

Nachtrag: Sicherlich gibt es Beziehungen, in denen solche Veränderungen OK und vielleicht sogar erwünscht sind. Aber das weiß man dann ja und davon ist sicherlich hier nicht die Rede.
 
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Gast

  • #25
Ich liebe meinen Freund über alles doch jetz hat er sich die haare sehr kurz geschnitten (vorher frisur wie zac efron,so hatte ich mich verliebt in den,in dieser Erscheinung ) jetz haben sich meine Gefühle plötzlich veränder..obwohl mir stark bewusst war,dass ich ihn voll in ganz liebe un jetz ist es anders..was ist bloß los..
 
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Gast

  • #26
Was haben denn manche Menschen hier für eine Vorstellung von Partnerschaft? Mir stehen die nicht mehr vorhandenen Haare zu Berge.
Das ist ein Partner, kein Leibeigener. Jeder in einer Beziehung sollte doch seine Frisur so ändern, wie er es will.
Im Sommer ist eben Radfahren angesagt und da sind Stoppelfrisuren praktischer. Klar findet das meine Partnerin schlimm. Aber deswegen gibt es doch keine Diskussionen.
Ich schreibe ihr ja auch nicht vor, dass sie High-Heels und Minirock tragen soll.
 
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Gast

  • #27
das Gefühl zu haben mit einem Mann zu schlafen
Oh, da gibt es meines Wissens nach noch ein paar andere Merkmale.

Eine Partnerschaft verpflichtet meiner Meinung nach nicht dazu, das Erscheinungsbild unangetastet zu lassen, in das der andere sich verliebt hat. Für allmähliche Veränderungen sorgt allein schon die Natur. Oder, wenn's schlimm kommt, eine ernste Erkrankung. Was wäre denn, wenn die Haare sich aufgrund einer Chemotherapie verabschiedeten?

Natürlich gibt es Ausnahmen. Wenn ein Mann immer wieder betont, wie sehr ihm ihre langen schwarzen Haare gefallen, dann sollte sie nicht plötzlich mit Kurzhaarschnitt nach Hause kommen, dann redet man vorher darüber - und gibt dem anderen Gelegenheit, gerade noch rechtzeitig seine Meinung zu äußern. Letzlich ist es aber eben doch ihre Entscheidung.

Eines steht für mich aber fest: mit dem Haarschnitt ändert sich auch die Persönlichkeit des Menschen. Besser gesagt: der Persönlichkeitswandel wird durch einen neuen Haarschnitt sichtbar gemacht. Nicht umsonst spricht man ja von „alte Zöpfe abschneiden”.
 
  • #28
Wenn ein Mann immer wieder betont, wie sehr ihm ihre langen schwarzen Haare gefallen, dann sollte sie nicht plötzlich mit Kurzhaarschnitt nach Hause kommen, dann redet man vorher darüber - und gibt dem anderen Gelegenheit, gerade noch rechtzeitig seine Meinung zu äußern. Letzlich ist es aber eben doch ihre Entscheidung.
Wenn mir als Partner sowas passieren würde, dann würde ich x Wochen lang um ihre langen Haare trauern.
 
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  • #29
Meine 14jährige Tochter hat mit ihrem Freund gerade Schluss gemacht, weil er seine Frisur geändert hat. Er hat ihr nicht mehr gefallen. Wie alt ist das Paar?
 
  • #30
Öhm, den Beteiligten hier ist schon klar, dass Haare auch wieder wachsen?! Darf ich nicht auch mal was ausprobieren? Muss ich immer um Erlaubnis fragen wenn ich zum Schneiden gehe!? Das leuchtet mir wirklich nicht ein und ich bin eigentlich schon sehr dafür mit dem Partner im Dialog zu stehen. Aber wenn mir plötzlich danach ist, die Haare kurz schneiden zu lassen, möchte ich mir dafür nicht die Erlaubnis holen müssen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich bei solchen Kleinigkeiten sehr tolerant bin. Mein letzter Freund hatte von langen Haaren (schulterlang, Zopf) bis raspelkurz alles mal probiert. Manches hat mir mehr, anderes wieder weniger gefallen (ich mag z.B. auch gern Haare wuscheln). Aber es hat doch letztlich am Menschen nichts geändert...

Ist es wirklich so, dass ihr an der Liebe zweifelt, wenn einer mal aus Übermut die Haare kürzt? Es geht doch nicht um Amputation, Tattoo oder Piercing. Letztgenannte Beispiele hinterlassen dauerhafte Spuren, ein Haarschnitt doch aber nicht. Die Meinung darf dazu gerne gesagt werden (auch wenn sie negativ ist) aber dann ist auch gut. So weit kann es mit Liebe nicht her sein, wenn der Haarschnitt über top oder flop entscheidet. Zählen dann die anderen Eigenschaften plötzlich nichts mehr? Ich muss mich wirklich wundern.
 
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