G

Gast

Gast
  • #31
ich bin w 32, beruflich für mein Alter sehr erfolgreich, sehr attraktiv, und single und ich glaube hier werden Ursache und Wirkung verwechselt, wenn ich mich verlieben würde und meinen Mann fürs Leben gefunden hätte würde ich beruflich sofort kürzer treten und Kinder kriegen, aber nachdem ich bisher noch mit niemandem so weit war mache ich eben Karriere...so geht es übrigens einigen meiner weiblichen Bekannten,
wir suchen uns unser Schicksal nicht unbedingt selbst aus! Und haben schon gar keine Angst davor, eine Familie zu gründen, es ist vielmehr so, dass es sehr wenige Männer gibt, die keine Angst vor beruflich so erfolgreichen, selbstbewusste und auch noch gut aussehenden Frauen wie uns haben...
 
G

Gast

Gast
  • #32
Es ist doch normal das man als Mutter, dann etwas weniger arbeiten würde. Das sagt einem schon das Bauchgefühl. Mir geht es darum, das die Frauen sich hinter ihrer Emanzipation verstecken, sie als Ausrede benutzen vorallem weil sie denken , das sie die Emanzipation gebraucht haben. Das ist für mich ein grosser Quatsch. Die Frauen heutzutage sind einfache verängstigt..!
Die FS
 
G

Gast

Gast
  • #33
@31: Wenn Frauen keine Lust haben sich früh zu binden und Kinder zu haben dann hat das herzlich wenig mit Angst zu tun sondern damit das sie keine Lust dazu haben. Nur weil du etwas nicht nachvollziehen kannst, kannst du nicht einfach solche Behauptungen aufstellen.
Auch Männer wollen sich im gleichen Maße nicht früh binden und Kinder haben, ist es da auch Angst?
Wenn du so eine provokante These aufstellst solltest du sie mit Argumenten und Beweisen untermauern, ansonsten ist das nichts weiter als großer Quatsch um es mit deinen Worten zu formulieren.
 
G

Gast

Gast
  • #34
@32 deshalb habe ich auch diese Frage gestellt. Und dazu ist das Forum ja da - oder ist dem nicht so?
 
  • #35
@30.1# Och das alte Märchen vom mann der "angst" vor der "starken" Frau hat.. irgendwie scheint das den Frauen die das behaupten wirklich gut zu gefallen..^^

@30.2# Durch die Arbeit "kenne" ich ca 2500 Menschen von denen ich fast alle schonmal gesehen habe da ich Abteilungsübergreifend arbeite.. auf deine Beschreibung passen ca 3.. die haben alle mindestens ein Kind und sind vergeben.. eine ist auch wieder Single, aber nicht weniger umschwärmt. Dagegen gibt's Einige die halten sich dafür.. kriegen das auch vom Freundinnenkreis bestätigt und laufen auch entsprechend "selbstbewusst" durch die Gegend.. Interessanterweise sind diese "Mädels" bei den entsprechenden (groß, erfolgreich, abgesichert, attraktiv..etc) Männern fast komplett "unbegehrt". Im Gegenzug kommen diese Mädels super bei den "Einfacheren" an. Diese werden aber von eben diesen Mädels als "unter ihrem Niveau" gemieden..

Ein Teufelskreis.. aber immer wieder witzig zu beobachten.. Vor allem auf Betriebsfesten..

und ehrlich .. in meinen 6 Monaten hier und auf anderen Portalen ist mir keine einzige "unglaublich starke, unglaublich attraktive" Frau begegnet.. sie waren meistens "nett" anzusehen und "ausreichend" beruflich erfolgreich..
 
G

Gast

Gast
  • #36
hier die 30 @ 34
man kann auch umschwärmt sein und trotzdem muss es nicht immer passen,
ich kenne auf alle Fälle viele sehr gut aussehende Frauen, berufich erfolgreich, die noch unverheiratet sind, mein statement sollte auch weniger gegen Männer abzielen, sondern mehr gegen die Annahme unter der dieser Thread läuft. Die ist grundfalsch, nämlich dass alle Frauen unter 35 sicherlich schon hätten heiraten können,(hätten sie vielleicht auch, wenn auch nicht ihre große Liebe)
insofern ist dieser ganze Thread Quatsch, was der FS ja auch schon selbst zugegeben hat
 
G

Gast

Gast
  • #37
@33: auf deine Frage wurde hier schon öfters geantwortet dass das nichts mit Angst zu tun hat aber in Post #31 wischt du diese Antworten alle einfach beiseite und bezeichnest sie als Quatsch und stellst dann die Behauptung auf es wäre nur Angst.
Du stellst hier einfach nur deine Meinung als vermeintlichen Fakt dar ohne selbst zu argumentieren oder Beweise für diese These zu liefern und das ist dann weder eine Frage noch ist es überhaupt möglich darüber noch zu diskutieren weil du auch keinerlei Ansatzpunkte für eine Diskussion gibst sondern sogar noch im selben Post andere Gründe als Quatsch bezeichnest hinter dem sich eine Frau nur versteckt. Was erwartest du denn bitte was darauf noch geantwortet wird?
 
  • #38
Ich hatte nie Angst, mich zu binden, aber für mich stand schon immer ganz klar fest: Ich möchte eine gute Berufsausbildung haben und mit beiden Beinen im Beruf stehen, um meinen Lebensunterhalt selbst verdienen zu können.

Respekt vor der Frau, die uns ihre Lebenssituation im Beitrag #20 schildert!

Sind es nicht viel mehr genau diese Konstellationen, also unglückliche Partnerschaften, die auseinandergehen und nicht nur in einer emotionalen, sondern auch in einer wirtschaftlichen Katastrophe enden, die uns Frauen Angst einjagen?

Welche moderne Frau möchte von ihrem Ehemann finanziell abhängig sein?
 
G

Gast

Gast
  • #39
Keine Angst - weder vor der Verantwortung noch vor der Bindung. Aber ich (w, 26) will nicht nur Hausfrau und Mutter sein, sondern meine Fähigkeiten auch und gerade beruflich einsetzen. Ich habe nicht studiert, um später Kinder großzuziehen, den Haushalt zu erledigen und finanziell von einem Mann abhängig zu sein. Ich habe Hochachtung vor den Frauen, die Familie und Haushalt managen, aber ich brauche auch eine intellektuelle Aufgabe, etwas, das mich eben noch auf eine andere Weise fordert.
Und dann will ich finanziell unabhängig sein - auch nach einer miesen Trennung. #20 hat ja beschrieben, wie so etwas ausgehen kann. Und ich kenne genug Frauen, denen es ähnlich gegangen ist: die eigene Karriere zugunsten der Familie und der Karriere des Mannes auf Eis legen. Jahrelang Hausfrau und Mutter. Dann Trennung. Der Mann meldet sich nicht mehr, kümmert sich nicht, zahlt nur widerwillig Unterhalt oder gar nicht. Und die Frau hat keine oder kaum mehr eine Chance, ins Berufsleben einzusteigen oder zurückzukehren. Sprich sie lebt in finanzieller Abhängigkeit und auf niedrigem Niveau, weil sie sich nicht mehr leisten kann.
 
  • #40
Ich hatte Angst daß er noch nicht komplett mit seiner vorherigen Beziehung abgeschlossen hatte, was auch der Fall war. Und weil ich ihn liebte wollte ich daß er unbeeinflußt! für sich entscheidet, wie es für ihn mit ihr oder evtl. einer anderen Frau weitergehen soll. Außerdem hatte ich zwar Abitur aber war ansonsten ohne jegliche Ausbildung...und es war in einem außereuropäischen Land. Ich hatte mitbekommen wie andere ungewollt schwanger und später vom Partner verlassen wurden und hatte eine Heidenangst, mir könnte es ebenso gehen und ich könnte meinen Kindern alleine keine gute Ausbildung bieten.
Na und dann kam das Studium während dessen ich immer noch hoffte, mit IHM würde es doch noch etwas. Aber auf einmal hat er "dort" eine andere geheiratet. Der erste Job war dann stressig und so ging es weiter...Nachdem ich mich dann von einem Partner getrennt hatte arbeitete ich fleißig und sammelte Berufserfahrung damit ich später nach der Kinderpause wieder einen guten Einstieg finden würde. Eine wöchentliche Arbeitszeit von bis zu 90 Stunden war lange Zeit der Normalfall. Nur zur Kinderpause kam es bislang leider nicht...
 
G

Gast

Gast
  • #41
@ FS: Es gibt auch Frauen, die zwar Ende 20 heiraten würden, aber wie soll das gehen, wenn der Richtige nícht auftaucht und man fast ausschließlich an bindungsunwillige Männer gerät?
 
G

Gast

Gast
  • #42
Das Lesen des Beitrages # 20 bestätigt mich in meiner Auffassung: Als Frau heutzutage in diesem Land hast du die Höchststrafe, wenn du Kinder bekommst!
Hut ab vor allen jungen Frauen, die sich trotzdem dieser Verantwortung noch stellen.
Nicht, daß dieser üble Kerl nicht gestraft gehört....und das wird klappen, man trifft sich immer zweimal im Leben!
Sondern, daß man in diesem Land nicht die Möglichkeit hat, jung Kinder zu bekommen, die Unterstützung durch den Staat dazu (um Himmels willen nicht durch den Arbeitgeber, denn der zahlt auch nur drauf) und sich persönlich zu entwickeln!
Und wenn man es doch getan hat, hat dieses Land nichts weiter zu tun, aus unseren Kindern Versager zu machen! Mal ehrlich, das Schulsystem hier stinkt doch zum Himmel!
Also, Hut ab vor den jungen Frauen mit Kindern. Ältere Frauen mit kleinen Kindern tun mir einfach nur leid, werden sie doch größtenteils finanziell und beruflich in die Steinzeit zurück gebombt, wenn sie nicht aus ganz besonderem Holz geschnitzt sind!
 
G

Gast

Gast
  • #43
@#34
Wieso Märchen? Reichen dir ein paar hundert Jahre Geschichte nicht als Beweis? Oder was ist es sonst wenn nicht Angst, dass Männer Frauen seit Ewigkeiten unterdrücken lässt?
Jeder Bereich der mit viel Macht verbunden ist ist nach wie vor Männersache, Frauen verdienen nach wie vor weniger, nahezu die gesamte Wirtschaft ist auf die Bedürfnisse der Männer ausgerichtet, weibliches Verhalten gilt in der Wirtschaft allgemein als negativ, nur wenn man sich das Verhalten der Männer anneignet kann man wirklich erfolgreich sein, das Christentum ist geschüttelt vor Angst, dass es Frauen die sich Wissen aneigneten vor nicht all zu langer Zeit verfolgt und ermordet hat- allgemein als Hexenverfolgung bekannt, wir bringen die Sünde in die Welt, wollen mit unseren Reizen den Mann vom rechten Weg abbringen- recht viel Unterschied zum Teufel ist da ja nicht mehr. Wie lange hat es gedauert bis das Wahlrecht auch für Frauen galt? Die Angst vor den Frauen ist schon so normal geworden, dass sie gar nicht mehr auffällt und schon so alt, dass man sie selbst sprachlich selbst jeden Tag vorantreibt ohne es zu merken.
Oder wieso nur wird etwas gutes, positives, gottgleiches als herrlich betitelt, das schlechte, dumme und unterentwickelte aber als dämlich?

Natürlich gibt es Ausnahmen und je nachdem wie du dich Frauen gegenüber verhältst weißt du ja für dich ob du eine solche bist oder nicht.
Anscheinend haben wir etwas bedrohliches an uns. Unterdrückung hat immer nur den einen Grund: Angst- und es ist doch schon sehr auffällig, dass diese Unterdrückung weltweit passiert- mit Kultur kann es also nicht all zu viel zu tun haben.
 
G

Gast

Gast
  • #44
@#37
moderne Frau? Gegenfrage: Was bedeutet modern? "...die in einem bestimmten Zeitraum und einer bestimmten Gruppe von Menschen als zeitgemäß geltende Art, bestimmte Dinge zu tun, Dinge zu benutzen oder anzuschaffen, sofern diese Art, etwas zu tun, nicht von großer Dauer ist, sondern im Verlauf der Zeit infolge gesellschaftlicher Prozesse immer wieder durch neue - dann als zeitgemäß geltende - Arten revidiert wird..."

Also tut mir Leid, modern ist nicht gerade etwas, dass ich als Frau anstrebe. Es ist nur ein anderees Wort für "sich nach den anderen richten wie ein Grashalm im Wind". Da bin ich doch lieber die Eiche die es nicht stört wenn.... oder anders gesagt: ein Klassiker. ;)


Allgemein find ich es schon etwas unterhaltsam, dass hier so viele das Motiv Angst von sich weisen. Am Ende entscheiden eben nur zwei Gefühle ob ich etwas tue oder nicht tue: Angst und Liebe. Wieso Angst so negativ besetzt ist, ist mir ein Rätsel. Jeder hat es aber keiner will es. Wie wärs mit akzeptieren?
 
G

Gast

Gast
  • #45
Frau 35+ und dann immer noch Single = pure Selbstüberschätzung und zu wenig Grips um das Problem vorher zu erkennen.

Ob fehlender Werte, Erziehung, Medieneinflüsse, usw. ... daran Schuld sind, weiß ich nicht.

Als Mann sucht man dann eben auch mal in anderen Ländern und stellt dieser 35+ Problem dort sogut wie gar nicht mehr fest.
 
  • #46
@44: Klar, alle unbemannten Frauen über 35 sind doof, arrogant und selbstgefällig. Oder liegt es vielleicht daran, daß sie gehäuft Männer wie Dich treffen?
 
G

Gast

Gast
  • #47
@43: es tut mir sehr Leid für dich das du nur aus Angst oder Liebe handelst, ich persönlich mache das meiste einfach weil ich Lust darauf habe bzw. lasse es weil ich keine Lust darauf habe.
 
G

Gast

Gast
  • #48
Ich wollte immer Kinder haben aber ich habe zu oft eines erlebt:
Frau ist bei den Kindern zuhause da sie keine "Zeit" für Ausbildung hatte, der Mann verlässt sie und wenn sie dann noch neben dem Kindergeld für sich Geld bekommt um eine eigene Ausbildung zu unterstützen, gilt sie als Schmarotzer. Also Putzen oder Supermarktkasse!
Deshalb wollte ich meine Ausbildung so abschliessen dass ich auch alleine mit Kind zurchkomme.
Ich hatte dann ein sehr gutes Studium und da ich billingual aufgewachsen bin, sehr schnell eine Stelle. Es machte mir Spass, ich verdiente gutes Geld und dann gab mie mein Arbeitgeber die Möglichkeit einer Weiterbildung neben dem Job.
Dies machte ich auch und ich hatte nie das Gefühl, irgendwie zu kurz zu kommen oder etwas zu vermissen. ich war viel unterwegs, verdiente gute und hatte auch viele Freunde.
Lernen fällt mir nicht schwer und ich habe auch genügend Hobbies, bin viel draussen und sehe auch passabel aus.
Ich bin nicht die Karrierefrau, es fällt mir einfach leicht und ich habe seltenst am Wochenende was machen müssen. Da gehe ich lieber raus, Skifahren, Freunde treffen oder ähnliches.
Und nun werde ich 39 und denke, dass es zu spät ist.
Ich habe aber nie die Entscheidung gehabt zwischen Beruf und Mann, ich hatte einfach keinen gefunden der überhaupt in Frage gekommen wäre.
Also habe ich halt gearbeitet und es war ok so.
Ob mein Leben besser wäre mit Kinder?
Ich danke manchmal ja und manchmal nein-ich habe leider zuviele schlechte Scheidungen gesehen und Frauen, die wirklich Hilfsjobs machen müssen um zu überleben. Das kann es auch nicht sein, oder? Damit wäre ich nun wirklich unterfordert und alles...
Deshalb: Zur richtigen Zeit war kein Mann da und jetzt ist es zu spät.......Wie gut ich verdiene, wissen wenige. Das meine Wohnung mir gehört, auch und da ich nicht ausschaue wie eine typische Selfmade-Karreierefrau vermuten das auch nicht viele.
Angst vor mir kann es also nicht sein aber warum kein Mann da ist, weiss ich nciht.....
 
M

Mooseba

Gast
  • #49
@ #47:
So etwas zu lesen tut wirklich gut. Solch glückliche Menschen gibt es leider zu wenig. Alles Gute dir.
m,28
 
G

Gast

Gast
  • #50
@#46
Danke ^^ aber Mitleid ist hier wahrlich nicht nötig. Es ist wie es ist, es sind die Ursprünge des Handelns, für dich genauso wie für mich. Sich einzureden man mache etwas nur dann wenn man einfach Lust darauf hätte ist etwas kurz gedacht, schlicht oberflächlich. Geht man etwas tiefer und ergründet die Lust tun sich oft schnell die wahren Motive auf. Wie gesagt, ich sehe das nicht negativ, es ist wie es ist und mir persönlich hilft es sehr mich zu fragen ob ich das nun aus Angst oder Liebe tue. So entscheidet sich welches Gefühl im eigenen Leben herrscht.
 
G

Gast

Gast
  • #51
zu #41

Ich bin so ne alte Mutter, die mit 32 ihr einziges Kind bekommen hat. Danke für das Kompliment, dass ich aus besonderem Holz bin. Habe noch mit Baby einen neuen Job bekommen, inzwischen habe ich sogar 2 Jobs, komme gut finanziell über die Runden, arbeite mich trozdem nicht tot, Teenie ist gut drauf, geht auf eine gute staatliche Schule, wird nicht zum Versager erzogen, von wem auch immer, dein Bild ist mir zu einseitig und stimmt so nicht.

Ich kenne viele Frauen, die aus besonderem Holz geschnitzt sind und ganz normale Kinder haben, nicht von H4 leben, nicht von Mann/Ex und auch nicht in der Steinzeit leben.

Woher hast du dein einseitiges und wenig differenziertes Bild von Deutschland? Zu viel Fernsehen geschaut....

w 47
 
G

Gast

Gast
  • #52
@49: das sehe ich genau anders, deine Betrachtung erscheint mir extrem oberflächlich und vereinfachend aber v.a. lässt sie sich zudem auf viele Situationen schlicht und ergreifend nicht anwenden.
Wenn ich z.B. nach einem Arbeitstag zu müde und erschöpft bin um noch mit Freunden um die Häuser zu ziehen dann basiert meine Entscheidung dieses nicht zu tun weder auf Angst noch auf Liebe, da passt auch überhaupt keine der beiden Empfindungen rein. Wenn ich mich Entscheide chinesisch statt italienisches Essen zu bestellen weil ich gerade darauf Lust habe obwohl ich grundsätzlich beides mag dann basiert diese Entscheidung genauso wenig auf Angst oder Liebe.
Aus Angst zu handeln ist zudem idR. ohnehin falsch und Menschen die das tun haben in ihrem Lebe meist gerade deswegen größere Probleme, denn aus Angst handeln ist rein instinktives handeln was nun mal in vielen Situationen nicht gerade hilfreich ist.
Angst ist nicht negativ sondern ein Warnsignal, aus Angst zu handeln heißt aber sich von ihr beherrschen zu lassen anstatt sie wirklich zum eigenen Vorteil zu nutzen indem man die entsprechende Situation genau analysiert um der Ursache für die Angst auf dem Grund zu gehen.
 
G

Gast

Gast
  • #53
@#41 Wieso tun dir ältere Frauen mit kleinen Kindern leid? Wie kommst du auf so eine Idee? Undwas hat das mit Steinzeit zu tun?
Ich habe mein Kind auch recht spät bekommen, habe dafür aber auch ein abgeschlossenes Studium und einen Beruf, so dass ich jetzt, nach der Scheidung, in der Lage bin, meinen gewohnten Lebensstandard zu halten OHNE dass ich von meinem Ex unterstützt werden müsste.
Mir tun da eher die Frauen leid, die sehr jung Kinder bekommen, ohne abgeschlossene Ausbildung. Das ist nämlcih richtig hart, wenn die Bezeihung dann scheitert und der Vater der Kinder nicht zahlen will oder kann.
 
  • #54
@42# die Basis der Durchsetzung war Gewalt und Aggression.. eine ursprüngliche und damals sehr passende "Kommunikationsform" (heutzutage noch in fast Reinform in diversen ländlichen Gebieten z.B..in Iran oder Irak anzutreffen.. ) der Mann kümmert sich um alles, dafür wird ihm sein "herr-schaftsanspruch" nicht streitig gemacht .. zu betrachten z.B auch in Dubai und Co. Diese Grundform der "Interessendurchsetzung".. das ist die Quintessenz von "Stark" eine starke Frau müsset automatisch männliche Attribute annehmen die ihrem Naturell nicht unbedingt stark entsprechen.. deswegen gibt es keine von Natur aus "starken" Frauen,, es gibt clevere, verschlagene, listige oder intelligente Frauen, aber seltenst "starke" .. da sie im Vergleich zu Männern in diesen Disziplinen zwangsläufig unterlegen sind. Ihr ganzer Körper ist ja nicht nicht auf diese Art der Konfrontation ausgelegt. d.h. "starke Frau" ist wie "trockenes Wasser" es gibt einfach keinen Markt dafür.. wozu sollte Man(n) es brauchen..

Hakenschlag zum Thema: während ein Mann eigentlich mit Eintritt in die Pupertät durch seine beiden besten Freunde (die in der Hose) mit anderen darum konkurriert wer das "Weibchen" abkriegt und entsprechend auf das sich-dauerhaft-beweisen trainiert braucht die Frau etwas länger ehe sie mit Einfluss und Macht trumpfen kann.. mit 19 ins Studium , mit 24 Raus, mit 30 die erste beruflichen Erfolge, 5 Jahre erstmal ungestört Beruf und Karriere und dann ist sie wer..

Für Männer ist das "Familie gründen und Kinder kriegen" kein Karriereknick.. für Frauen (in Deutschland) komischerweise im Kopf immer noch.. deswegen muss das ja warten bis "nachher"

Mit 35 aber werden die meisten Frauen schon als "alt" bezeichnet, die Blütezeit ist vorbei.."Zielalter" ist 20-25.(blutjung, hübsch, fruchtbar, sexy.. etc ) . dort sind die meisten intelligenten Frauen aber mit Karriere beschäftigt und wollen gar keine Zeit für Kinder und Krempel haben.. nach 35 fängt Frau dann an mit umsehen.. blöderweise gibt's da nur noch 45 Jährige aufwärts die sich für sie interessieren..
 
G

Gast

Gast
  • #55
@#51
Du hast recht, es gibt eine Ausnahme: körperliche Befindlichkeiten. Das war es dann aber auch schon wieder. Abgesehen davon sind deine Beispiele nicht wirklich etwas, die das Leben besonders beeinflussen. Immerhin geht es hier um die Frage der Familiengründung und nicht darum was man wann essen möchte oder nicht essen möchte. Kannst du mir auch ein Beispiel nennen bei dem es um eine etwas bedeutsamere Entscheidung geht und das nicht mit der körperlichen Befindlichkeit zu tun hat?

Und stimmt, meine Betrachtungsweise ist vereinfacht- es wäre ja auch reichlich dumm etwas auf eine erschwerende Art zu betrachten- vorrausgesetzt man möchte es verstehen ;)
 
G

Gast

Gast
  • #56
@54: eine Entscheidung ist eine Entscheidung, die Grundprinzipien sind immer gleich.
Aber um dir auch mal eine wichtigere Entscheidungen zu präsentieren:
Nach dem Abitur entscheide ich mich ob ich einen guten Job bei einer Versicherung annehme oder ob ich doch lieber studiere. Ich entscheide mich für das Studium weil mich ein Studienfach besonders interessiert.
Da geht es dann gleich weiter, es gibt mehrere Fächer die ich aus verschiedenen Gründen gerne studieren würde, ich entscheide mich schließlich für einen Studiengang der im Ausland angeboten wird weil es mich reizt mal im Ausland zu leben.
Nach dem Studium habe die Wahl zwischen zwei Jobs, beide gut bezahlt aber bei einem verdiene ich eben noch mehr und da ich viel Geld will nehme ich den Job bei dem ich mehr verdiene.
Natürlich könnte auch der Fall so sein das der Arbeitsplatz bei dem ich weniger verdiene dafür günstiger für mich liegt und dann entscheide ich mich vll. aus genau dem Grund für diesen.
All das hat herzlich wenig mit Angst oder Liebe zu tun.
Und nun um noch eines deiner Beispiele aufzugreifen kommen wir zur Familiengründung:
Ich entscheide mich gegen Kinder weil ich Kinder nicht mag, auch das hat nichts mit Angst oder Liebe zu tun.

Angst ist eine Warnung die mich dazu bringt die Situation ganz genau zu analysieren, aber es ist kein Entscheider sofern es nicht um instinktives Verhalten geht oder man wirklich so verängstigt ist das man nicht mehr klar denken kann.
Liebe ist durchaus eines von vielen möglichen Argumenten die für eine Entscheidung sprechen können aber es ist nicht das einzige mögliche Argument, es ist sogar bei kaum einer Entscheidung das einzige Argument.

Man kann vereinfachen das man eine Entscheidung trifft weil man etwas tun will, darauf läuft es letztlich immer hinaus wenn man von wirklichen Entscheidungen spricht. Aber das ist wenig hilfreich bei einer Analyse wie es zu einer Entscheidung kommt, dazu muss man sich schon ansehen wieso man etwas will und da sind die Faktoren schon wesentlich komplexer als das man sie auf zwei Sachen reduzieren könnte.
 
G

Gast

Gast
  • #57
@#55
Tut mir leid, wenn du davon ausgehst, dass du Entscheidungen vordergründig aufgrund von logischen Argumenten triffst dann macht es wenig Sinn hier zu reden.

Deinem letzten Absatz kann ich teilweise zustimmen. Es geht eben darum warum man etwas will, sich genau dafür entscheidet. Darauf folgt oft eine Erklärung in der Angst oder Liebe nicht vorkommt. Man muss schon etwas tiefer hinabsteigen um auf die Grundmotivation zu stoßen.
Nehmen wir also mal die Begründung "ich mag keine Kinder". Da stellt sich die Frage, wieso mag man keine Kinder? "so halt" ist darauf keine Antwort. Ein wichtiger Faktor könnte zum Beispiel sein, dass Kinder das Leben auf den Kopf stellen, viele Menschen die sich gegen Kinder entscheiden tun das weil sie Angst vor dem Kontrollverlust haben. Das Leben gewinnt einen nur teilweise kontrollierbaren Faktor dazu. Was ist noch ein Grund keine Kinder haben zu wollen? Da wäre die Verantwortung die sich manch einer nicht zutraut, die Verantwortung ist schon enorm und oft zeigt sich erst Jahrzehnte später ob man damals die richtige Entscheidung getroffen hat. Nicht selten werfen später Kinder ihren Eltern vor sie hätten ewas falsch gemacht.
Aber diese Entscheidung muss nicht auf Angst basieren. Kann ja auch Liebe sein. Zum Beispiel weil man jemanden in der Familie hat der keine Kinder hat, jemanden den man liebt und deshalb aus Liebe auch keine bekommt. Nicht selten wählt man den Weg eines anderen um ihm so zu zeigen, dass man ihn liebt. Sieh dir mal Familienstrukturen an, sieh dir an welche Dinge von Frauen oder Männergenerationen wiederholt werden. Da tun sich Welten auf.
Wie oft trifft man Zukunftsentscheidungen um den Eltern gerecht zu werden? Und das obwohl man noch nicht einmal weiß ob die Eltern das überhaupt wollen, man geht einfach davon aus. Ist auch eine Entscheidung aus Liebe. Woraus sich auch ergibt: Nicht alle Entscheidungen aus Liebe sind Entscheidungen die einem glücklich machen.
 
  • #58
Ach ja noch eine Quintessenz. damit die menschlichen Bedürfnisse wieder in den Vordergrund rücken könnten, müsste sich die Gesellschaft erstmal von der individuellen "Leistungspflicht" verabschieden und den Individuen eine "individuelle Entfaltung" gestatten. Da das aber (wie man wunderschön in diversen Threads nachlesen kann) kaum möglich ist, es sei denn man wird ein "alternativer Spinner" oder "Aussteiger" dem Karriere nicht mehr so wichtig ist, und man Einkommenseinbussen akzeptiert. Derzeit "optimiert" aber gerade die deutsche gesellschaft den "Durchstarter" mit Bachelor und Masterstudiengang, schnell schnell zu höchstleistungen udn die besten Jahre bitte (wirtschaftlich) produktiv, flexibel und überall einsetzbar und nicht für Kinder und ähnliches lästiges Zeugs verplempern.

das Prinzip ist wie bei den Umwelt-spar-Autos. Super Idee aber bitte ausschliesslich in der Garage des Nachbarn..

Ein Beispiel bei den Skandinavier nehmen? Ich glaube nciht das der deutsche Michel so über den eigenen Schatten springen kann. Beim letzten angefragten Vorstellunsggespräch hatte die Personalscheffin Panik bekommen als ich nach "Vertrauensarbeitszeit" gefragt hatte. "Wie solle sie das dann Kontrollieren?" hatte sie gefragt.. da wusste ich: "aha die wirds nicht".. ^^
 
G

Gast

Gast
  • #59
@56: Du versuchst da viel zu viel hinein zu interpretieren. Ich mag Kinder aus demselben Grund nicht aus dem andere Menschen z.B. Sport oder Volksmusik oder Muscheln nicht mögen.
Menschen mögen verschiedene Dinge, bzw. mögen verschiedene Dinge nicht und ich mag halt keine Kinder. Das hat weder was mit Angst oder Liebe zu tun, sondern einfach nur mit Abneigung. Ich entscheide mich gegen Kinder genauso wie jemand der keine Muscheln mag sich im Restaurant gegen ein Muschelgericht entscheidet.
 
G

Gast

Gast
  • #60
Ja, viele junge Frauen haben heutzutage Angst vor einer zu frühen Bindung mit Kindern & Co., weil es ihnen dann möglicherweise auch so wie der #20 ergehen könnte. Kenne ähnliche traurige Fälle auch aus meinem engeren Bekannten- und Verwandtenkreis und würde jungen Frauen vor allem eines raten: der Beruf geht über alles denn ein Mann dankt es einem nicht wenn man ihm den Rücken freihält.
 
Top