• #1

Für mich die blaue oder rote Partnerbörse?

Ich bin Mitte 30 und alleine recht zufrieden und ein glücklicher Mensch. Ein ganz kleines bisschen glücklicher wäre ich noch mit passendem Partner. Derzeit suche ich nicht aktiv, Wischplattformen haben bisher auch nicht richtig zum Erfolg geführt.
Einige im Bekanntenkreis haben ihren Lebenspartner bei großen Bezahlplattformen gefunden und haben mir nun empfohlen, mal eine der großen beiden Plattformen anzusehen, also die rote oder blaue Plattform.
Ich bin bei dem Vorschlag irgendwie skeptisch, ob das geeignet ist.

Ich bin Akademikerin und habe viele Interessen, besuche gerne mal Museen oder kulturelle Veranstaltungen oder unterhalte mich über aktuelle gesellschaftliche Themen. Den Wunsch nach einer Familiengründung hatte ich bisher nie. Erwachsene Bonuskinder beim Partner wären natürlich ok.
Ein Problem beim Dating ist, dass ich krankheitsbedingt dauerhaft nicht arbeiten kann, ich beziehe aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung meinen Lebensunterhalt. Dieser deckt ziemlich genau das Existenzminimum ab. Also lebe ich nicht von Sozialleistungen, sondern kann mich selbst finanzieren.
Beim Dating ist es mal aufgetreten, dass mein niedriges Einkommen als Grund angegeben worden ist, dass eine Beziehung ausgeschlossen wäre, ansonsten wäre alles super.
Ich suche keinen Versorger, sondern, jemandem, mit dem ich das Leben teilen kann, jemanden, der mein Partner und bester Freund zugleich sein soll.

Sinnvollerweise würde bei mir eine eher traditionelle Rollenverteilung Sinn machen, also dass ich den Rücken komplett frei halte. Weil ich ja eh zu Hause bin. Häusliche Dinge lassen sich ja auch gut mit vielen Pausen verrichten, das ginge schon.
Bei Männern lege ich Wert auf Intelligenz und Charakter. Der formelle Bildungsabschluss ist mir nicht so wichtig.
Welche Plattform könnte die Richtige für mich sein?
Käme so jemand wie ich für euch denn in Frage?
Bei dem formellen Bildungsniveau bin ich wie gesagt völlig offen. Allerdings wäre ein wenig Intelligenz und Allgemeinbildung schön.
Also, dass ich nicht zu irgendwelchen mir unbekannten RTL und RTL2 Sendungen zugetextet werde und Gespräche über Politik sich nicht auf den Satz beschränken "Was die da oben machen, ist mir egal". Beides schon gehabt und da gab es eben bei der Unterhaltung keine so große Schnittmenge, wie ich es mir gewünscht hätte.
 
  • #3
Sinnvollerweise würde bei mir eine eher traditionelle Rollenverteilung Sinn machen, also dass ich den Rücken komplett frei halte. Weil ich ja eh zu Hause bin.
Du suchst jemanden mit erwachsenen Kindern, d.h. jemanden mit 55+, den Kinder bekommen Männer im Schnitt ab Mitte 30.
Wovon willst Du einem Mittfünfziger den Rücken freihalten?

....großen Bezahlplattformen.... Ich bin bei dem Vorschlag irgendwie skeptisch, ob das geeignet ist......
ich beziehe aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung meinen Lebensunterhalt. Dieser deckt ziemlich genau das Existenzminimum ab.
Dann solltest Du Dir überlegen, ob Du das knappe Geld für eine hochpreisige Datingplattform ausgibst oder ob Du das nicht sinnvoller verwenden kannst, z.B. für kulturelle Veranstaltungen wenn Dir daran liegt.

Allerdings wäre ein wenig Intelligenz und Allgemeinbildung schön.
Raus ins Leben, dahin wo Deine Interessen stattfinden.
 
  • #4
Ich denke du hast bei Partnerbörsen mehr Erfolg als im Realleben, weil du konkret im Profil schreiben kannst, was für dich wichtig ist und die Auswahl so stattfinden kann! Vor allem ist die Auswahlmöglichkeit der evtl. Passung weitaus höher, als im Realleben, du müsstest ja ständig auf Achse sein, mit suchendem Blick auf die Männerwelt und kämst mit nur wenigen Männer ins Gespräch, wenn überhaupt und ob die wenigen passen ohne Raster? Es gibt Männer, die in deinem Alter rum kinderfrei geblieben sind. Auch gibt es Männer die mit 25-30 Vater geworden sind, geschieden sind, jetzt große Kinder haben. Männer mit Kleinkinder und schulpflichtigen Kindern kann ich nicht empfehlen!
 
  • #5
Ich denke auch, dass du im Realleben größere Chancen hättest, als auf einer Partnerbörse, egal welcher.

Und ich glaube nicht, dass dein geringes Einkommen tatsächlich der Grund war, wenn dich jemand nicht wollte.

Viele Männer haben überhaupt kein Problem damit die Frau die sie lieben mitzufinanzieren.

Vielmeier wird wohl der hinter der Berufsunfähigkeit liegende gesundheitliche Grund dafür ursächlich sein, wenn derjenige keine dauerhafte Beziehung eingehen wollte.

Ich denke gerade online wird sich niemand einen kranken Partner suchen, dessen Gesundheitszustand im Alter schlechter wird, wenn ein paar Klicks weiter die gesunde Alternative ist.

Das ist nicht böse gemeint, aber Online-Dating ist nun mal nicht leicht und entspricht meist einer Katalogmentalität. Man wählt erstmal rational aus, wenn man die Fakten checkt. Ich denke online kann man erstmal nur punkten, wenn man überdurchschnittlich gut aussieht.

Ganz anders im Realleben, wo man erst den Menschen kennenlernt und seine Persönlichkeit und dann vielleicht solche Einschränkungen eher bereit ist hinzunehmen.
 
  • #6
Ein Problem beim Dating ist, dass ich krankheitsbedingt dauerhaft nicht arbeiten kann
Ich könnte mir Vorstellen, dass deine Krankheit und nicht dies
dass mein niedriges Einkommen als Grund angegeben worden ist, dass eine Beziehung ausgeschlossen wäre
der Grund ist, dass du nicht in Betracht kommst. Vielleicht ist es einfacher deine finanzielle Situation anstelle deiner Krankheit als Grund zur Ablehnung anzugeben.

Das ist natürlich Spekulation da ich nicht weiß welche Krankheit du hast.
Welche Plattform könnte die Richtige für mich sein?
Hinsichtlich der Kosten, die wahrscheinlich eine Rolle für dich spielen, gibt es preiswertere bzw. kostenlose Alternativen zur roten oder zur blauen Plattform auch jenseits vom Wischen.

Auf allen Plattformen findest du angenehme und unangenehme Kandidaten mit allen möglichen Bildungsabschlüssen, Interessen und Haltungen.

Ich bin vor 5 Jahren auf der kostenlosen Plattform fündig geworden. Wir beide begeistern uns für Kunst und Kultur und sind politisch sowie gesellschaftlich interessiert.

Dort sind aber auch unangenehme Erfahrungen möglich. Aber das gilt für jede Plattform.

Ein weiterer Anbieter, Gleichklang, ist wohl auf spezielle Menschen, z.B. solche mit psychischen Besonderheiten, spezialisiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #7
dass ich krankheitsbedingt dauerhaft nicht arbeiten kann,
Die Krankheit ist das Problem. Kenne ich selber. Ich habe früher gut verdient und komme daher mit BU auf ein überdurchschnittliches Netto, kann mir Auto und Pferd leisten (also schon deutlich über dem Existenzminimum) trotzdem schreckt Krankheit die Leute ab.
Übrig bleiben dann nur depressive etc und mit Depressionen komme ich gar nicht gut zurecht. Das geht also nicht.
Dazu kommt dann noch dass die meisten kleine Kinder haben (bin 40). Das ist nichts für mich.
Ich habe es online daher erstmal aufgegeben.
 
  • #9
Hi, darf ich fragen, was für eine Art von Erkrankung du hast, nur mal so grob die Richtung? Ist die Erkrankung dergestalt, dass du die BUZ garantiert "für immer" bekommst, also bis zum Renteneintrittsalter? Ich frage auch deswegen neugierig, weil meine Mutter auch BUZ-Beiträge bezieht, aber bis jetzt hin und wieder mal nachweisen musste, dass sie immer noch chronisch krank ist. Und die Beiträge kriegst du auch nur bis zum Renteneintrittsalter, dann greift die normale Rente bzw. bei dir dann die Grundsicherung? Es gibt ja verschiedene Formen von Erkrankungen. Für meine Mutter z.B. ist bis auf gewisse Phasen/Schübe der Alltag sonst sehr schön, sie hat endlich Zeit für alle ihre Interessen und Freizeitaktivitäten und langweilt sich nicht, sondern genießt ihre "Frührente" (obwohl es auch nur knapp über 1000 Euro monatlich sind, sie wohnt aber im eigenen Haus und geht noch selbständigen Privatier-Angelegenheiten nach etc.), man sieht ihr auch nichts an und viele Leute merken und wissen gar nichts davon, sie hat einige männliche Freunde und als Single-Frau im Alltag öfters mal männliche Interessenten, eigentlich sogar mehr als ich (sowieso ist sie viel cooler als ich, spielt E-Gitarre und hat viele Bekanntschaften in der städtischen Live-Musik-Szene), aber es gibt auch Fälle, wo Leute dauerhaft Schmerzen haben, an Geräten hängen oder oft ins Krankenhaus müssen, irgendwie entstellt sind. Wie sehr sieht man dir deine Erkrankung an, welche Rolle spielt sie im Alltag und wie würde sie eine Beziehung beeinflussen? Wie sehr würde ein Partner damit konfrontiert, ist irgendwas sehr verstörend, unschön oder erklärungsbedürftig?

Ich selbst war mehrere Jahre mit einem schwerbehinderten, aber normal arbeitenden Mann zusammen, würde aber ehrlich sagen, dass ich allgemein eine schwere Erkrankung und erst recht in Kombination mit Arbeitslosigkeit unattraktiv finde und so was online wohl direkt ausschließen würde, weil ich damit Schwäche und Unterlegenheit assoziiere und ich einen Partner nicht ständig bemitleiden und mich um ihn sorgen müssen möchte. Das ist natürlich nicht mein einziges Kriterium, und weil ich diesen Mann im Alltag kennengelernt habe, ohne zunächst davon zu wissen, er einen tollen Charakter hat und auch arbeitet usw., war das kein Hinderungsgrund. Dann bin ich mit einem Rollstuhlfahrer, der Bezüge kriegt und voll versorgt ist, aber trotzdem intellektuell tätig ist und gerade promoviert, sehr, sehr gut befreundet. Er ist ein toller, super interessanter Mensch und auch gutaussehend, aber Rollstuhl und ständige Angewiesenheit auf Assistenten wäre mir für eine Beziehung zu krass, auch weil Sexualität, diverse Aktivitäten und ggf. Familienplanung nicht oder nur eingeschränkt möglich wären.

Ich vermute, dass manche Männer Erkrankung/Arbeitslosigkeit ähnlich bewerten, erst recht bei einem so jungen Menschen und ggf. ohne Perspektive auf Besserung.

Wie einschränkend und sichtbar ist deine Erkrankung? Davon hängt einiges ab, würde ich sagen.
w27
 
  • #10
Ist deine Krankheit sehr sichtbar und würdest du sie denn in einem Online-Profil direkt erwähnen? Oder könntest du sie theoretisch auch erstmal verschweigen und später beiläufig erwähnen?
Allgemein halte ich es insgesamt immer für vielversprechender, Menschen im Alltag kennenzulernen, die ähnliche Interessen haben (Kultur etc.).
w27
 
  • #11
Liebe FS, lass dich hier nicht madig machen, nicht negativ beeinflussen, höre einzig auf dein Bauchgefühl! Es ist allemal so oder so nicht einfach, den passenden Partner zu finden. Ein Versuch ist es wert, von Minimum einem Jahr, dieses Medium zu testen, dafür brauchst du eine eigene Strategie, du brauchst eine gute Menschenkenntnis und zwar von dir selbst, du musst also genau wissen, was du willst, aber auch genau wissen, was du nicht willst, bzw nicht mehr willst! Nur so wirst du ein gutes Gespür für notwendige Vorabselektionen umsetzen önnen. Ich gebe dir jetzt noch ein paar gute erfolgsorientierte Tipps mit auf den Weg, habe große, reiche Erfahrungen!
1. lass dir viel Zeit, bis es zu einem ersten Date kommt.
2. habe einige Schriftwechsel und einige Telefonate, um herauszufinden, wie dieser Mensch tickt, welche Geisteshaltung er hat, welche Einstellung er lebt, wie er kommuniziert?
3. erst wenn sich alles für dich gut anfühlt, inkl. Stimme und Bilder auch in Ganzkörper, erst dann kannst du ein Date auf halber Strecke vereinbaren, zu planende 1. Datezeit ca. 2 Stunden, dss reicht für einen ersten Realeindruck, bei Tageslicht, an einem neutralen Ort, z.B. nettes Cafe, Restaurant etc.
4. dazu brauchst du mindestens zwei Wochen Zeit, kann auch länger dauern, wem das zu lange geht, nicht warten kann, ist garantiert der Falsche!
5.
der Mainstream möchte schnelles Treffen, mach es nicht, ist nur vertane Zeit und vertane Energie!
6. ich kenne viele Leute, die im Internet fündig geworden sind!
7. bin nach wie vor überzeugt, wenn du ein gutes, abgestimmtes Profil hast, du eine große Chance hast, die größer ist, als im Realleben! Wenn du den passenden Mann findest, hast du dein Ziel erreicht, diese Leute die du im Internet triffst, (sei nicht sparsam mit der Selektion!) würdest du niemals im Realleben treffen! Viel Erfolg!
 
  • #12
Es ist halt leider so, dass die Mitgliedsbeiträge bei schmalen Eigenkapital dann doch stark zu Buche schlagen. Man muss bedenken, dass Mitglieder von Bezahlplattformen oftmals auch ein Profil auf der Wischplattform unterhalten. Ist so!

Bei der blauen Plattform sind mehr konservative Personen unterwegs die häufig wesentlich jüngere Frauen bevorzugen. Bei der roten Plattform nicht ganz so stark ausgeprägt.

Und die Angelegenheit mit deiner Erkrankung und deiner eingeschränkten finanziellen Lage:
Einem Mann, der ernsthaft an dir interessiert ist und nicht nur auf eine schnelle Nummer aus ist, dem ist das egal.
Mache es nicht wie ich und zerbricht dir den Kopf darüber und ziehe die Schultern ein. Meist ist das unbegründet.
Ich selbst habe auch mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen und bin derzeit nicht erwerbstätig. Das habe ich mir nicht ausgesucht. Wer mir das an den Kopf knallt, kommt auf Dauer ohnehin nicht zurecht. So jemanden kann man nicht mal als lockeren Bekannten zum Kaffeeklatsch gebrauchen!
 
  • #13
Du suchst jemanden mit erwachsenen Kindern, d.h. jemanden mit 55+, den Kinder bekommen Männer im Schnitt ab Mitte 30.
Ich lege keinen Wert auf Bonuskinder, aber es wäre ok, wenn die eben nicht mehr klein sind. Männer Mitte 20 bis Mitte 40 wäre perfekt für mich. Hauptsache, der Charakter stimmt.

Ist deine Krankheit sehr sichtbar und würdest du sie denn in einem Online-Profil direkt erwähnen? Oder könntest du sie theoretisch auch erstmal verschweigen und später beiläufig erwähnen?
Die Krankheit erkennt man nicht sofort, beim 1. Date sicher noch nicht. Ohne auf Details/Diagnosen eingehen zu wollen: Es ist eine eher seltene Krankheit mit Leitsymptom Fatigue. Der Vorteil und zugleich Nachteil ist, dass die konstant ist, also lebenslang ziemlich genau gleich bleibt. Also BUZ für Jahrzehnte, da keine Änderung zu erwarten.
Im Alltag später würde man das allerdings teilweise merken, wenn ich teils nach zu viel Anstrengung z.B. mal extrem blass bin für einen Tag wegen sehr starker Fatigue.

Vielen Dank an INSPIRATIONSMASTER für die vielen und guten Tipps!
Und ich glaube nicht, dass dein geringes Einkommen tatsächlich der Grund war, wenn dich jemand nicht wollte.

Doch, während des halben Dates ging es von ihm aus nur um das Thema, dass mein Einkommen zu niedrig ist und dann nicht 50/50 bei allen Dingen realistisch wäre. Themenwechsel meinerseits waren nicht erfolgreich und es kamen immer neue, leider unrealistische Vorschläge, wie ich mein seiner Ansicht nach zu niedriges Einkommen erhöhen könnte.
Das war mir ein wenig zu materialistisch, denn seinen Lebensstandard meinem anzupassen wäre ja auch eine Option gewesen.

Die Krankheit ist das Problem. Kenne ich selber....
Ich habe es online daher erstmal aufgegeben.

Danke für die Rückmeldung. Ist deine Krankheit denn auffällig, so dass die Leute das schon beim 1. Treffen merken? Oder ist sie so wie bei mir auch eher auf den 1. Blick unauffällig?
 
  • #14
Doch, während des halben Dates ging es von ihm aus nur um das Thema, dass mein Einkommen zu niedrig ist und dann nicht 50/50 bei allen Dingen realistisch wäre. Themenwechsel meinerseits waren nicht erfolgreich und es kamen immer neue, leider unrealistische Vorschläge, wie ich mein seiner Ansicht nach zu niedriges Einkommen erhöhen könnte.
Das war mir ein wenig zu materialistisch, denn seinen Lebensstandard meinem anzupassen wäre ja auch eine Option
Liest sich wie eine Vertragsverhandlung. Die hätte ich ganz schnell meinerseits abgebrochen.

Andererseits ist es einem Kumpel der mit Anfang 60 (allerdings kerngesund, extrem sportlich, wirklich gutaussehend, voele Freunde, keine Schulden uvm) im Vorruhestand ähnlich ergangen.

Er war quasi schon in einer Beziehung als ihm die Beziehung erklärte, dass ein Mann der es sich im Vorruhestand bequem macht zu undynamisch bzw. langweilig ist.

Allerdings er in ihrem Notnagel-Freundeskreis verblieben.

Wenn über eine kostenpflichtige Partnerbörse würde ich es parallel über eine kostenlose versuchen um einerseits einen Vergleich zu haben und andererseits zusätzliche Auswahl zu haben. Allerdings trifft man oft in beiden Segmenten die gleichen Leute.
Die Krankheit erkennt man nicht sofort, beim 1. Date sicher noch nicht. Ohne auf Details/Diagnosen eingehen zu wollen: Es ist eine eher seltene Krankheit mit Leitsymptom Fatigue. Der Vorteil und zugleich Nachteil ist, dass die konstant ist, also lebenslang ziemlich genau gleich bleibt. Also BUZ für Jahrzehnte, da keine Änderung zu erwarten.
Erinnert mich an die Schlafkrankheit einer Kollegin. Sie schläft z.B. während eines Meetings kurz ein.

Als hartes Beziehungshindernis würde ich das nicht bezeichnen.
 
  • #16
Es ist halt leider so, dass die Mitgliedsbeiträge bei schmalen Eigenkapital dann doch stark zu Buche schlagen.
14,95 € im Monat schlägt stark zu Buche, kann ich mir nicht vorstellen, wenn es einem wichtig ist, wie teuer ist im Vergleich ein einmalger Besuch für eine Veranstaltung?
Die meisten Männer mit Mitte 20 sind nicht reif, dann eher 10 Jahre und mehr älter, als du!
Doch, während des halben Dates ging es von ihm aus nur um das Thema, dass mein Einkommen zu niedrig ist und dann nicht 50/50 bei allen Dingen realistisch wäre.
Mit solchen Typen würde ich keine Minute reden, alles nur oberflächliche Ausreden!
Themenwechsel meinerseits waren nicht erfolgreich und es kamen immer neue, leider unrealistische Vorschläge, wie ich mein seiner Ansicht nach zu niedriges Einkommen erhöhen könnte.
Warum gibst du dich mit solchen Typen überhaupt ab, kommt zu mir bedürftig rüber!
Das war mir ein wenig zu materialistisch, denn seinen Lebensstandard meinem anzupassen wäre ja auch eine Option gewesen.
Nur ein wenig, vergiss ganz schnell diese Typen!
Empfehle ich nicht, denn: was nichts kostet, ist nichts wert!
 
  • #17
Empfehle ich nicht, denn: was nichts kostet, ist nichts wert!
Ich verstehe, dass du es ärgerlich findest, wenn du feststellst, dass über 50 % der Personen bei kostenpflichtig auch bei kostenlos erreichbar sind.

Ich bin immerhin 5 Jahre mit jemandem den ich "kostenlos" kennengelernt habe zusammen.

Eine Dame mit der ich damals preiswert datete bekam parallel von jemanden den sie über Blau kennengelernt hatte beim ersten Videochatt den entblösten Unterleib präsentiert. Tja alles ist möglich.
 
  • #18
Ich werde häufiger von Frauen mit Erkrankungen angeschrieben!

Zum einen liegt das sicherlich daran, dass sie den Beruf erkannt haben, den ich derzeit anstrebe. Zum anderen wird eine Rolle spielen, dass mein Familienstand (verwitwet ...so ich ihn angebe) suggeriert, dass ich etwas in der Art "aushalten" kann.

Manche Frauen haben ihre Grunderkrankung auch erst bei einem Treffen offenbart. Manche sogar erst beim 2. oder 3. Treffen. Eine Post-Exertional Malaise, wie du sie beschreibst, würde ich vielleicht auch erst spät erkennen, bzw. der korrekten Grunderkrankung zuordnen.

Jedenfalls war am Ende immer die Frage, warum ich meine verstorbene Frau, in ihrer Endphase, sogar gepflegt hätte und jetzt nicht an eine Partnerin mit einer Grunderkrankung heran will? Ob ich denn einer neuen nicht das selbe, nämlich krank zu werden, zugestehen würde?

Meine Antwort: "zu werden" schon und ich würde auch dann, alles in meiner Macht stehende, tun! Damit die Zeitform "zu werden" aber auch passt, ist dem aber eine gesunde Phase voraus gegangen! Bei meiner verst. Frau waren das über 15 gute Jahre! Dieses DAVOR würden mir einfach fehlen!

Dazu käme die Unsicherheit, z.B. bei einer besonders attraktiven (oder jungen) Frau, ob sie mich überhaupt beachten würde, wenn sie nicht krank wäre?

Ich glaube es gibt für dich kein Kochrezept und keine ideale Partnerbörse für deinen speziellen Fall. Versuch es einfach!

V.m52

PS: Die finanzielle Situation wäre für mich irrelevant. (und ist es vermutlich für viele auf EP und PS)
 
  • #19
Was ich Dir raten würde: Mach bei beiden Seiten ein Profil auf. Gestalte es für Dich entsprechend und schau einfach, wie es ankommt. Wenn Du bei einer komplett links liegen gelassen wirst, wäre eseine Fehlinvestition.

Wenn es bei beiden ist, könnte es natürlich auch an ungünstigen Beschreibungen im Profil liegen ;)

Du hast nach ein paar Tagen auch die Chance eine Premiummitgliedschaft for free über 3 Tage auszuprobieren (bei beiden Plattformen). Auch da könntest Du etwas mit herumspielen.

Das mache ich gerade.

Lass den Kopf nicht hängen. Mich würde eine solche gesundheitliche und finanzielle Situation nicht davon abhalten, jemanden kennenlernen zu wollen.
Was ein Grund für mich sein könnte (!), wenn ich das Gefühl bekomme, die Person will nur eine Beziehung, weil sie nicht alleine sein kann. Wenn Du eventuell da unglückliche Formulierungen machst und dann noch die Ansage, dass Kinder nicht vorhanden bzw. groß sein müssen, könnte ein gefährliches Bild entstehen: Klammert.
Reine Spekulation, was auch schief laufen könnte.
 
  • #20
Was ich Dir raten würde: Mach bei beiden Seiten ein Profil auf. Gestalte es für Dich entsprechend und schau einfach, wie es ankommt. Wenn Du bei einer komplett links liegen gelassen wirst, wäre eseine Fehlinvestition.
Wie soll sie sich denn die Mitgliedschaft in zwei hochpreisigen Partnerbörsen leisten können - wenn sie durch die Berufsunfähigkeitsversicherung nur das Existenzminimum bekommt???

Ich denke ein Mann mit noch kleinen Kindern, dem sie den Rücken freihält, kommt auch nicht in Frage - alleine einen Haushalt für mehrere Personen zu führen ist ebenfalls sehr anstrengend.
Da kann ein kleiner Bürojob ja noch viel entspannter sein.
 
  • #21
Wie soll sie sich denn die Mitgliedschaft in zwei hochpreisigen Partnerbörsen leisten können - wenn sie durch die Berufsunfähigkeitsversicherung nur das Existenzminimum bekommt???

Ich denke ein Mann mit noch kleinen Kindern, dem sie den Rücken freihält, kommt auch nicht in Frage - alleine einen Haushalt für mehrere Personen zu führen ist ebenfalls sehr anstrengend.
Da kann ein kleiner Bürojob ja noch viel entspannter sein.
In meiner Nachricht steht nichts davon, dass sie beide kostenpflichtig abschließen soll.

Zu der Aussage mit den kleinen Kindern: Woher willst Du wissen, was sie schafft und was nicht?
 
  • #22
Ich lege keinen Wert auf Bonuskinder, aber es wäre ok, wenn die eben nicht mehr klein sind. Männer Mitte 20 bis Mitte 40 wäre perfekt für mich.
Ich finde, Du solltest für Dich nachschärfen was Du suchst und was davon realistisch ist. Nur so kannst Du Erfolg haben.

- Wenn erwachsene Kinder für Dich ok wären, dann bist Du in der Altersgruppe 55+.
- Enddreißiger bis Mittvierziger haben jüngere Kinder und sind noch länger unterhaltspflichtig, d.h. haben kommen dann mit der von Dir geschilderte 50/50-Problematik.
- Mittzwanziger interessieren sich eher nicht für eine gesundheitlich angeschlagene Mittdreißigerin mit Fatigue, sondern wollen was erleben, ständig was unternehmen und oft mit kommerziellem Hintergrund. Einkommmen, um für Dich zu zahlen haben sie meistens auch nicht sowie andere Vorstellungen davon wie das läuft.

Im Alltag später würde man das allerdings teilweise merken, wenn ich teils nach zu viel Anstrengung z.B. mal extrem blass bin für einen Tag wegen sehr starker Fatigue.
Du wirst hier keinem glaubhaft versichern können, dass bestehende Einschränkung, sich auf ab und an etwas Blässe beschränkt und dass genau diese Dich dauerhaft berufsunfähig macht.

Du hast aufgrund massiver gesundheitlicher Probleme erhebliche Einschränkungen, die Dich zu 100% Berufsunfähig machen, d.h auch Deinen täglichen Alltag betreffen.
Wäre es anders, wärst Du nur eingeschränkt berufsunfahig, bekämst auch nur Teilrente, die ohne Berufstätigkeit dann wirklich niedriges Einkommmen ist.

Für eine zielgerichtete Partnersuche ist es unabdingbar, dass man sich des Ausmasses seiner Einschränkungen bewusst ist. Andernfalls hat man nur frustrierende Erlebnisse, weil sich der Kandidat zurückzieht, wenn er sieht, was für Auswirkungen Deine Erkrankung auf eine mögliche Beziehung hat.

PS: Die finanzielle Situation wäre für mich irrelevant. (und ist es vermutlich für viele auf EP und PS)
Glaubst Du und irrst.
Die meisten Männer ab einem gewissen Alter und ohne Familiengründungsabsicht wollen heute 50/50 machen, ohne ihren eigenen Lebensstandard abzusenken - eher ihn steigern wegen 2 Einkommen, resp. wenn noch unterhaltspflichtig.
Genau diese Realität schildert die FS als bereits erlebt.

In meiner Nachricht steht nichts davon, dass sie beide kostenpflichtig abschließen soll.
Genau danach hat die FS aber gefragt und das sollte man ihr beantworten.

Zu der Aussage mit den kleinen Kindern: Woher willst Du wissen, was sie schafft und was nicht?
Befass Dich mal mit den Rahmenparametern, unter denen eine Versicherung bei körperlicher Erkrankung einem jungen, gut ausgebildeten Menshcen Jahrzehnte Rente zahlt.
Da musst Du schon richtig was haben.
 
  • #23
Zu der Aussage mit den kleinen Kindern: Woher willst Du wissen, was sie schafft und was nicht?
Wenn jemand mit Mitte 30 dauerhaft berufsunfähig ist, kann man da schon Rückschlüsse auf die Belastbarkeit ziehen. So schnell lassen einen die Rentenversicherung und die BU nicht in Ruhe, da müssen schon die Parameter „lange krank“ und „keine Besserung mehr zu erwarten“ zusammen kommen. Da kann man sich NICHT auf kleine Kinder kümmern und selbst wenn das anderer Leute Kinder sind, ist es doch anstrengend. Dazu kommt dann noch das Patchwork mit kleinen Kindern IMMER stressig ist weil man sich wenn man kleine Kinder hat ja nicht ohne Not trennt. Da müssen also massive Probleme in der vorherigen Beziehung gewesen sein die dann auch noch in den ersten Jahren die neue Beziehung belasten (Streit Umgang, Unterhalt etc.).
Außer jemand ist verwitwet, da sind aber dann auch wieder noch mehr Probleme zu erwarten. (Trauer, keine freien Wochenenden) also ja, Beziehungen mit Männern mit kleinen Kindern sind dann einfach keine gute Idee.
 
  • #24
Wenn jemand mit Mitte 30 dauerhaft berufsunfähig ist, kann man da schon Rückschlüsse auf die Belastbarkeit ziehen. So schnell lassen einen die Rentenversicherung und die BU nicht in Ruhe, da müssen schon die Parameter „lange krank“ und „keine Besserung mehr zu erwarten“ zusammen kommen. Da kann man sich NICHT auf kleine Kinder kümmern und selbst wenn das anderer Leute Kinder sind, ist es doch anstrengend. Dazu kommt dann noch das Patchwork mit kleinen Kindern IMMER stressig ist weil man sich wenn man kleine Kinder hat ja nicht ohne Not trennt. Da müssen also massive Probleme in der vorherigen Beziehung gewesen sein die dann auch noch in den ersten Jahren die neue Beziehung belasten (Streit Umgang, Unterhalt etc.).
Außer jemand ist verwitwet, da sind aber dann auch wieder noch mehr Probleme zu erwarten. (Trauer, keine freien Wochenenden) also ja, Beziehungen mit Männern mit kleinen Kindern sind dann einfach keine gute Idee.
Richtig.

Es ist schon als einigermaßen gesunde Frau anstrengend sich um mehrere kleine Kinder zu kümmern.

Mit Fatigue und 100% Berufsunfähigkeit geht das ja dreimal nicht.
 
  • #25
Die Sachlage:
In ihrem Text steht, dass sie erwachsene Kinder okay findet. Erst danach kommt die Aussage bzgl Krankheit und zwar im Bezug auf das Date.

Wenn ihr beide Punkte zusammen werft, ist das reine Interpretation. Nicht mehr, nicht weniger. Es kann so sein, muss es aber nicht.
Letztendlich gibt es nur eine Person, die es bestätigen kann!

Am Rande: Ich habe auch nur erzählt, wie etwas wirken könnte (!).

Ich denke, ihr gebt mir recht, dass es darum geht der FS zu helfen. Daher würde ich es gut finden alle Pfade offen zu lassen und nicht abzuwürgen... aufgrund von eigenen Interpretationen.
 
  • #26
In meiner Nachricht steht nichts davon, dass sie beide kostenpflichtig abschließen soll.
Das Problem ist, dass du keine kostenlosen Probetage hast. Willst du schreiben können und Fotos sehen, musst du die Mitgliedschaft abschließen und gleichzeitig auf dein Widerrufsrecht von 14 Tagen verzichten. Machst du das nicht, ist es wie Probe, machst du es und bekommst Zuschriften, wird dir nach Kündigung eine fette Rechnung über fast den gesamten Preis gestellt, da dir x Zuschriften garantiert werden und die bekommst du auch in den ersten Tagen. Darauf begründet sich dann der Anspruch. Ich wäre also etwas vorsichtig damit.
Zu der Aussage mit den kleinen Kindern: Woher willst Du wissen, was sie schafft und was nicht?
 
  • #27
Letztendlich gibt es nur eine Person, die es bestätigen kann!
Da sie keine Kinder hat kann sie das vielleicht nicht beurteilen.
Ich bin selber seit mehreren Jahren (10 sind es inzwischen) so krank dass ich nicht mehr arbeiten muss und ich habe 2 Kinder (jetzt 16 und 14)
Daher kann ich denke ich schon beurteilen was für eine Belastung das ist.
Für meine eigenen Kinder bin ich auch oft über meine Grenzen gegangen (physisch und psychisch. Dafür hab ich jetzt den Burnout meines Lebens 😂) aber für fremde Kinder würde ich das einfach niemandem raten und würde ich auch selber nicht tun.
 
  • #28
Ich hatte bei der roten Börse kostenlose Probetage und musste mit Erschrecken feststellen, dass über 50% der angemeldeten Männer auch bei den Wischapps angemeldet sind. Die Männer waren unattraktiver, als auf den Wischapps und häufig stellte sich bei mir der Eindruck ein, dass diese schwer vermittelbar seien. Ich würde Dir also aufgrund meiner persönlichen Erfahrung nicht dazu raten, für Onlinedating überhaupt Geld auszugeben, sondern zur gelben App raten.
 
  • #29
Ich hatte bei der roten Börse kostenlose Probetage und musste mit Erschrecken feststellen, dass über 50% der angemeldeten Männer auch bei den Wischapps angemeldet sind. Die Männer waren unattraktiver, als auf den Wischapps und häufig stellte sich bei mir der Eindruck ein, dass diese schwer vermittelbar seien. Ich würde Dir also aufgrund meiner persönlichen Erfahrung nicht dazu raten, für Onlinedating überhaupt Geld auszugeben, sondern zur gelben App raten.
@Valmont merkt hier zu recht regelmäßig, dass es eine Art Stammmannschaft von Menschen gibt die regelmäßig kurz vom Singlemarkt verschwinden aber wenig später wieder dabei sind.

Diese Leute sind z.T. parallel auf den unterschiedlichsten Plattformen aktiv. Da kann man sich dann wirklich vom Preis leiten lassen.
 
  • #30
Hallo, nun ich war mal bei der roten Börse...ein interessanter Kontakt in den 6 Monaten. Meine grosse Liebe hab ich dann kostenfrei auf FB in einer Single-Bundeslandbörse gefunden. Klar, kein wischen etc einfach Unterhaltungen via Chat und dann sieht man ja was rauskommt....
 
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