• #31
Wenn man nichts überstürzt und den Kopf mehr nutzt ist weniger Drama im Leben.
In Verbindung mit unbedingter Ehrlichkeit sich selber gegenüber, über eigene Eigenschaften, was einem Wichtig ist
Hatte eben nach langem wieder Kontakt mit einer faszinierenden Frau. Sie bleibt faszinierend, aber der kurze Austausch hat mir gezeigt, dass wir in Sachen Introversion vs. Extroversion komplett unterschiedlich ticken. Genau deshalb habe ich den Kontakt beendet, sie sah das genau so. Es würde auf Dauer nicht passen, die Polaritäten sind zu extrem. Also in dem Fall eindeutig Berechnung, denn ein Treffen wäre jederzeit möglich gewesen, sie ist ganz in der Nähe von mir, und die Faszination war da.
ErwinM, 53
 
  • #33
Ich selber finde es wichtig, das ich meinen Partner wenigstens attraktiv finde. Außerdem fände ich es total unsexy, wenn ich meinen Partner finanzieren müsste oder er ein Sparfuchs wäre, dem schon ein Restaurantbesuch zu teuer wäre.
So denke ich auch, ich finde aber auch, dass der Mann mein Herz berühren sollte und ich auch seines, man auf beiden Ebenen passen sollte, also auch der Verstand sollte sagen es passt und es sind keine großen Hürden oder Hindernisse vorhanden die einer langen und schönen Beziehung im Wege stehen würden.

W 28
 
  • #35
. Genau deshalb habe ich den Kontakt beendet, sie sah das genau
Lieber @ErwinM , Du hast 100 Frauen vor Dir, wie viele faszinieren Dich? Vermutlich maximal eine. Bevor Du dem Ganzen überhaupt eine Chance gibst, beendest Du alles mit der Begründung Introversion/Extraversion.
Es ist natürlich einfacher weiterhin alleine durchs Unterholz zu krabbeln als sich einer Frau aus Fleisch und Blut zu widmen. Solange der Introvertierte sein alleiniges Heil nicht in Unterholzdurchwanderung sieht und die Extravertierte nicht jeden Abend auf die Pauke haut, wird sich doch wohl ein Zwischenweg finden lassen.
Aber so ist es natürlich einfacher, weil bequemer und man/Du hat/ hast sich/ dich mit dem Singlemodus halbwegs komfortabel arrangiert. Da gibts zwar keine Ausschläge nach unten, aber auch keine nach oben.

Ich denke nicht, dass bei Euch die Introversion oder die Extraversion das entscheidende Kriterium war, sondern Dein Singledasein. Lass mich raten: sie wandelt auch schon länger alleine durch die Welt.?
Du hast Deine Entscheidung schon getroffen, ansonsten hätte ich Dir geraten " mach doch einfach. "

Ich darf Dir das so geradeheraus schreiben, ist ja nicht so als wüsste ich nicht, worüber ich schreibe.😉
W,57
 
  • #36
Optisch attraktiv ist mir wichtig. Dann muss der Mann eine in sich ruhende Ausstrahlung und emotionale Stabilität haben. Ich erkenne recht schnell, wenn jemand emotional unausgeglichen ist. Für mich ein no go.
Was bei mir noch wichtig ist: Ich muss das Gefühl bekommen, dass der Mann mich will und in mich verliebt ist. Er muss das zeigen durch Interesse, Umarmungen, Kontakt suchen. Und er muss einen Beruf haben, den er gerne ausübt. Denn das trägt sehr viel zur Lebenszufriedenheit bei.

Was mir nicht wichtig ist:
Sein Beruf (hauptsache zufrieden, siehe oben), ein hohes Einkommen (ich verdiene genug selber - es reicht, wenn mein Partner ein normales Einkommen hat).
 
  • #37
Lieber @ErwinM,
ich erkenne mich in dem was du schreibt ein bisschen wieder.
Nicht mit der selben Thematik. Aber kürzlich sagte mir eine gute Freundin ein paar Worte, die mich zum nachdenken brachten. Sie glaubt ich limitiere mich in meinen "Ansprüchen" oder in dem was ich so alles ausschließe vor allem selber. Ich ermögliche keine Entwicklung. Ich wüsste nicht wie sich manche Unterschiede vielleicht überbrücken ließen, wenn man sich liebt.
Ich bin bei dem Thema sehr ambivalent. Klar gibt es Dinge die ich einfach nie wieder so erleben und mit denen ich nicht mehr umgehen möchte. Trotzdem kann ich sehen, dass es Punkte gäbe, die mit liebevoller Akzeptanz bestimmt funktionieren würden. Ich hatte keine Antwort auf die Frage, wo Akzeptanz anfängt und wo eine strenge Auswahl Sinn macht, weil es zu nichts führen würde.
Als Außenstehende finde ich, dass gerade so etwas wie Introvertiert und Extrovertiert durch eine gewisse Schnittmenge trotzdem eine gute Partnerschaft ermöglichen würde.
Ich musste an meinen Onkel und seine Frau denken. Die haben sich quasi all ihren Unterscheiden zum trotz eine Paarblase geschaffen. Sie gönnen sich ihre Freiräume, in der sich persönlich nach ihren Bedürfnissen ausleben und dann haben sie eben die Paarebene. Er zwingt sie nicht seine Einsiedelei komplett zu teilen und sie ihn nicht Freundschaften zu pflegen und ständig raus zu gehen. Ich bewundere das und Hoffe, dass ich irgendwann einen Mann treffe mit dem genau das möglich sein wird. Ich wünsche dir das selbe. Ich glaube dafür wäre es von Nöten dem ganzen überhaupt erstmal eine sinnvolle Chance zu geben, bevor man es im Keim erstickt. Alles Liebe für dich!
 
  • #38
Ich finde der Funke springt im Alter immer seltener über, das ist dann auch schon etwas Besonderes. Ansonsten wird man wohl auch vorsichtiger und wägt mehr ab als in jungen Jahren , das ist wohl auch gut so , denn mein Herz verträgt keine großen Dramen mehr . Woher wisst ihr denn so genau wer zu euch passt ? Ich habe es selbst im mittleren Lebensalter und nicht unreflektiert so recht ergründen können .
Hat nach meinen reflektierten Erkenntnissen mit Alter nichts zu tun, vielmehr sind es verg. Enttäuschungen und Verletzungen, die immer noch unbewusst starke Macht ausüben!
In den meisten erfolgreichen Beziehungen, die ich bei sehr vielen (tausenden) Menschen, auch bei mir selbst beobachtet habe, gleichen sich glückliche Partner ohne Anstrengung einander aus. Menschen mit positiven Energien, kompatiblen Werten, und mit starkem, edlen Chrakter ergänzen sich einander, bereichern sich in der Kommunikation und überhaupt gegenseitig mit großer Freude und echter und wahrer Liebe. Sie bleiben darum oft länger zusammen als Paare, die das nicht so leben. In der Gegenwart des anderen einfach sich stets wohlfühlen! Oft zusammensein zu wollen, ist der perfekte Weg, ein so tiefes Level an Intimität zu erreichen. Wenn man oft viel Zeit miteinander verbringt, hat man keine Geheimnisse mehr voreinander, ist offen, ehrlich und authentisch mit den "S" Werten +, für mich der Gradmesser, ob es wirklich passt!
Du hast 100 Frauen vor Dir, wie viele faszinieren Dich? Vermutlich maximal eine.
Bei mir vermutlich keine, da ich mein Glück, wenn überhaupt, im Promillebereich, dem emotional einzigartigen und charakterlichen, passenden Individium begegnen werde! Auf fremd konditioniertes Verhalten und verkopfte Kommunikation fahre ich längst, auch bei äußerster Attraktivität für eine Beziehung nicht mehr ab, ist vertane Zeit für mich! Das liegt alles hinter mir! Wer den Schwerpumkt seiner Partnerwahl ausschließlich auf das Äußere legt, der hat noch einige Lektionen zu lernen und darf noch oft wechseln und wiederholen! Für neue Foristen: Ich lebe seit Jahren beidseitig in einer wundervollen, glücklichen, stabilen Liebesbeziehung, Streit, Zankereien gab und gibt es bei uns nicht, wir führen eine offene, paarbezogene Komunikation ausschließlich in der Beziehung, was Paarthemen betreffen, nicht mit Drittpersonen! Meinungsverschiedenheiten gibt es natürlich ab und zu, sind auch gut, sie bereichern und finden immer in der Mitte den gemeinsamen Kompromiss, so wächst man miteinander, jeder in seiner Persönlichkeit!
 
  • #39
@ Silly, genau das gleiche habe ich auch gedacht bei Erwin.
Das sind irgendwelche Vermeidungsstrategien. Ich würde es probieren , Erwin. Was hast du denn zu verlieren ? Außerdem ist nicht alles schwarz oder weiß. Auch extrovertierte werden mit den Jahren oft ruhiger und genießen die Stille .
 
  • #41
Ich darf Dir das so geradeheraus schreiben, ist ja nicht so als wüsste ich nicht, worüber ich schreibe.
Wenn das so ist, darfst Du natürlich (kleiner Scherz!).

Ich denke nicht, dass bei Euch die Introversion oder die Extraversion das entscheidende Kriterium war, sondern Dein Singledasein. Lass mich raten: sie wandelt auch schon länger alleine durch die Welt.?
Sie hat sich nach dreißig Jahren getrennt, der darauffolgende Partner ist vor knapp einem Jahr plötzlich gestorben. Beziehungsmäßig also das genaue Gegenteil von mir.

die Extravertierte nicht jeden Abend auf die Pauke haut,
Das tut sie nicht, aber sie bezieht ihre Lebensenergie, ihren Lebenssinn, alleine aus der tiefen Interaktion mit Mitmenschen, beruflich und privat. Es ist schon extrem, so extrem hätte ich es am Anfang nicht vermutet. Deshalb sah ich keine Perspektive auf einen gemeinsamen Nenner. Auch wenn die Unterschiede reizvoll sind, wären sie auf Dauer zu stark.

Als Außenstehende finde ich, dass gerade so etwas wie Introvertiert und Extrovertiert durch eine gewisse Schnittmenge trotzdem eine gute Partnerschaft ermöglichen würde.
Ist durchaus möglich, und ich glaube, ich habe diese Meinung in diesem Forum auch schon mal vertreten. Aber hier war mir die Extroversion einfach zu stark, um dem eine Chance zu geben. Vielleicht war es ein Irrtum, aber, wie gesagt, sie sah es genauso.

Danke!

Auch Extrovertierte werden mit den Jahren oft ruhiger und genießen die Stille.
Danke auch für Deinen Beitrag!

Bin ganz gerührt, wie sich nicht wenige Foristinnen um mich kümmern. Danke vielmals!

ErwinM, 53
 
  • #43
@ ErwinM
Das freut mich, dass du dich
über unsere Beiträge freust und sie nicht etwas als übergriffig empfindest .
Du antwortest auch immer so höflich auf alle Beiträge.
Ich als extrovertierte Fesu mochte mein Leben lang schon introvertierte Mönner , alles andere führt bei sonst schnell zur Reizüberflutung .
Ich finde wenn man nicht zusammen wohnt hat man doch genügend Freiraum .
Ich würde die Frau nochmal treffen, man kann sich ja zunächst freundschaftlich kennen lernen und wer weiß vielleicht entzündet sich der Funken immer mehr .
 
  • #44
Nur Erwin weiß für sich mit seiner Gefühlswelt, was für ihn passt und was nicht passt. Ich stelle immer wieder fest, wie oberfllächlich und wie schnell so manche Frauen mit dem verkopften Argument kommen, was hast du denn zu verlieren? Darum geht es überhaupt nicht, es geht einzig alleine darum, was ich empfinde, um das zu tun, was ich tun kann und tun möchte, nicht mehr und nicht weniger!
 
  • #45
Wir hatten uns noch nicht getroffen.

Hm, sie hat diesen Begriff zwar nicht verwendet, hat aber viel zu viele Kilometer am seelischen Kilometerzähler, hat sie gemeint. Und dazu drei Staatsbürgerschaften, das sagt auch was. Es wurde mir einfach "zu viel".
Im Prinzip der Fall: "Haben Männer Angst, mit der Frau nicht mithalten zu können?" Ja, hatte ich!
ErwinM, 53
 
  • #46
Aber hier war mir die Extroversion einfach zu stark, um dem eine Chance zu geben. Vielleicht war es ein Irrtum, aber, wie gesagt, sie sah es genauso.
Ich denke, Du bist lebenserfahrungen und reflektiert genug, um das für Dich richtig einschätzen zu können.

Mein perfekt passendes Pendant ist jemand, der nicht sozialscheu ist wie ich, sondern zwar aufgeschlossen aber ein ruhiger und in sich ruhender Typ.
 
  • #47
Ich gehe einfach davon aus, dass der Mann dann in diesem Haus bleiben möchte und entsprechend unflexibel ist.
Warum ich krampfe, liegt daran, dass ich keine guten Erfahrungen damit gemacht habe, wenn man in das Nest eines Anderen einzieht und dafür auch extra die eigene Wohnung/Ort verlässt.
Ich möchte nicht als Dauergast gelten. Oder noch schlimmer, das Haus ist direkt neben dem Elternhaus. Will ich nicht.
Ich will Schwiegereltern in Spe nicht ständig auf den Hacken haben.
Außerdem entsteht bei mir sofort das Gefühl, dass ich irgendwo in der Pampa Deutschlands als Putzfrau des Hauses versauern könnte. Diese Reaktion kann ich leider nicht ändern :D
Diese Zeilen hätten von mir stammen können. Das hast du gut auf den Punkt gebracht.

Bei Männern mit Eigentum ist es meiner Erfahrung auch so, dass die dann total unflexibel sind, was das zusammenziehen angeht. Sprich: Entweder du ziehst zu mir in MEIN Haus oder es wird halt nichts. Und was ist bitte mit dem Job der Frau usw??? Interessiert diese Herrren einfach nicht!

Häuser sind ländlich viel billiger. Diese Männer wohnen dann meistens mitten in der Pampa. Dein Vergleich mit der Putzfrau SEINES Hauses in der Pampa ist also gut getroffen. 👍

Gerade jüngere Männer bauen oft neben den Eltern, da sie zb das Grundstück bekommen oder so. Dann müsste man sein Leben lang mitten in der Pampa neben den Schwiegereltern leben. Eine Horrorvorstellung! Wenn ein Haus, dann lieber zu zweit wenn zb Kinder vorhanden sind oder eine Wohnung in Stadtnähe. LG w33
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #48
Guten Morgen,
Ich kann den Erwin ein wenig verstehen, auch wenn ich da ein wenig aufgeschlossener bin was das angeht.
Aber wenn du bei so einer Partnerin merkst das diese Differenzen so Tief verankert sind und aus vollster Überzeugung her stammen, dann spürt man das dies einfach langfristig nicht gut geht.
Das hat dann auch nicht damit zu tun, dieser Frau und der Beziehung eine Chance geben zu wollen.
Obwohl die Faszination und das Begehren da sind, aber der Engel auf der rechten Seite der Schulter, knallt dem Teufel auf der linken Seite die Latte an die Birne, dass er fällt.
M51
 
  • #49
Hm, sie hat diesen Begriff zwar nicht verwendet, hat aber viel zu viele Kilometer am seelischen Kilometerzähler, hat sie gemeint. Und dazu drei Staatsbürgerschaften, das sagt auch was. Es wurde mir einfach "zu viel".
Im Prinzip der Fall: "Haben Männer Angst, mit der Frau nicht mithalten zu können?" Ja, hatte ich!
Vielleicht hilft gegen die Gefühle die umgekehrte Perspektive: was habe ich, was sie nicht hat? Z.b ein reiches Innenleben, emotionale Stabilität, Humor, eine große Aufmerksamkeitsspanne, äußere Gelassenheit und Struktur...
All sowas lässt sich vielleicht gut in eine Beziehung einbringen und es könnten deine Stärken sein, bei denen die Frau "nicht mithalten kann".
In einer guten Beziehung lassen beide sich gegenseitig von ihren Stärken profitieren. Und dann verflüchtigt sich die Frage des (nicht-)mithalten-könnens.
 
  • #50
Ich kann @ErwinM auch verstehen.

Bei einem passenden Partner merkt man, ob man im Gleichklang schwingt. Man hat einen gemeinsamen Rhythmus, mit dem man durchs Leben trappelt.
Wenn da ein potentieller Partner mental auf der Überholspur unterwegs ist und man selbst eher gemächlich schlendern möchte, dann passen die Geschwindigkeiten nicht zusammen.

Auch kann Passung fehlen, trotz aller Sympathie, wenn man in unterschiedlichen Erfahrungswelten gelebt hat.
Während man selbst z.B. "normal" gelebt hat, hat der Andere evtl. die Welt durchreist, oder gar einen Krieg durchlebt. Dann kann es eben "zu viel" des Guten werden.

Irgendwo beisst es sich halt. Ist ja nicht schlimm.

Ich stelle oft fest, dass es sich wegen der Generations-Lebenswelt beißt (obwohl man sogar das gleiche Alter haben kann) und man deshalb nicht im Gleichklang schwingt. Sei das von der Aussprache her, vom Musikgeschmack, oder andere kaum zu verifizierende Nuancen, so dass die Lebenswelten zu fremd sind. Man ist dann nicht auf einer Wellenlänge. Da kann Optik, Status, Herkunft noch so toll sein, es passt eben nicht.
 
  • #51
Als Außenstehende finde ich, dass gerade so etwas wie Introvertiert und Extrovertiert durch eine gewisse Schnittmenge trotzdem eine gute Partnerschaft ermöglichen würde.
Ich musste an meinen Onkel und seine Frau denken. Die haben sich quasi all ihren Unterscheiden zum trotz eine Paarblase geschaffen. Sie gönnen sich ihre Freiräume, in der sich persönlich nach ihren Bedürfnissen ausleben und dann haben sie eben die Paarebene. Er zwingt sie nicht seine Einsiedelei komplett zu teilen und sie ihn nicht Freundschaften zu pflegen und ständig raus zu gehen.
Das klappt bei uns seit über 25 Jahren hervorragend. Ich bin extro, mein Mann so intro das ich ihn manchmal liebevoll meinen Hobby-Autisten nenne (das ist in keinster Weise abwertend gemeint).
Sie hat sich nach dreißig Jahren getrennt, der darauffolgende Partner ist vor knapp einem Jahr plötzlich gestorben. Beziehungsmäßig also das genaue Gegenteil von mir.
Ich denke das ist es was dir Angst macht.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Was hast du zu verlieren? Dein "sicheres" Eremitentum?

LG, w54
 
  • #52
Danke an alle weiteren ForistInnen für ihre Meinungen und Gedanken! In jedem dieser Gedanken steckt Wahrheit, letztendlich muss ich in meinen Schuhen aber selber gehen.

Trotz all der genannten Aspekte tut es mir nicht leid, dass wir den Kontakt beendet haben. Ganz egoistisch sage ich, "es" war letztendlich nicht das, was ich mir unter einer "Bereicherung" für mein Leben vorstelle. Es wäre deutlich mehr Last als Bereicherung gewesen.

Übrigens habe ich diesen Thread jetzt fast gekapert, aber immerhin mit einem einigermaßen dazu passenden Erlebnis!

ErwinM, 53
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #54
Ob es tatsächlich dann besteht, kann man aber erst rauskriegen, wenn man sich im realen Leben ein paar mal getroffen hat.
Das ist richtig und individuelle Entscheidung, ob man seine Ressourcen dafür verwendet oder nicht. Ist einem grad langweilig und hat man man generell Lust auf neue Leute, ganz unabhängig vom Daten dann macht man es.
Man kann aber auch bleiben lassen, wenn man kein Menschensammler ist.

Letzteres ist bei den Intros der Fall. Neue Leute kennenlernen ist eher anstrengend und darum vermeidet man es, wenn es wenig Aussicht auf Erfolg hat. Da ist sehr viel Kopf im Spiel unnötige Ressourcenverschwendung und Frust zu vermeiden.

Außerdem: wenn man sich etwas mit sich selber auseinander gesetzt hat, dann weiß man, dass Begeisterung schwer zu wecken ist, wenn man stark beobachtend und mit schon angezogener Handbremse losgeht.
Das ist eine Typfrage. Je älter man ist und sich intensiv mit sich selber auseinandergesetzt hat, umso sicherer kann man sehr früh entscheiden, was man noch versuchen will und was nicht mehr.

Ich z.B. höre außerhalb von Konzerten nie Musik - die Dauerbeschallung ohne bewusstest Zuhören stört mich einfach. Wenn ich weiß, jemand hört gerne viel Musik und dann noch eine, die ich absolut nicht aushalten kann (Techno, Metal, Hardrock, Schlager, Volksmusik....), dann weiß ich, dass es nichts werden kann.
Entweder gehe ich wegen permanenter Lärmbelästigung oder der andere geht wegen permanenter Einschränkung. Wozu also was anfangen, Energie verschwenden und enttäuscht sein, wenn vorher klar ist, wie es ausgeht?

Genauso ist es mit Haus auf dem Land - hatte ich ja kürzlich für 2 Jahre befristet und ich kann sagen: alle meine negativen Erwartungen wurden weit übererfüllt.
Typbedingt bin ich sehr sicher in solchen kopfgesteuerten Entscheidungen.

Ein weiterer Aspekt: ich finde es unerquicklich, absagen zu müssen, wenn doch vorher schon ziemlich sicher war, dass es nichts wird.
Dann kann der andere seine Chancen doch mit anderen Kandidaten nutzen, statt unnötige Absagen zu kassieren, die seine Lust am Daten schwinden lassen.
Man kann ja auch mal an den anderen denken und dessen Gefühle, nicht nur an sich selber.
 
  • #55
Haus auf dem Land kann ich auch nicht , noch schlimmer in den Bergen , wo ich generell schon ängstlich bin beim Autofahren und im Winter monatelang Schnee liegt . Da bin ich lieber Single und von der Infrastruktur optimal angebunden . Viele Kinder im Haushalt schaffe ich auch nicht mehr , bin keine super Hausfrau und habe beruflich und mit meinen zwei Kindern genug . Ein weiteres Kind oder fast erwachsene Kinder wären ok .
Sportler mit Ambitionen gehen auch nicht , wenn ich da mitmachen soll. Ich möchte keine 80 km Fahrrad fahren .
Serien gucken finde ich ebenfalls schrecklich langweilig .
Wahrscheinlich finden mich auch viele langweilig . Ich unterhalte mich gerne , schaue mir gerne etwas an, mag Kultur und Natur , treffe Freunde und bin gerne auch mal unverplant. Ich bin gerne am Wasser und schwimmen macht mich glücklich . Ich finde auch gut , Zeit zusammen zu verbringen in der jedes sein eigenes Ding macht , Mann guckt Fußball, ich lese . Ich finde es gut wenn jeder in der Wohnung Freiraum hat und man nicht ständig aufeinanderklebt aber sich dennoch verbunden fühlt . Ich möchte kein Alleinunterhalter sein.
Ich mag alltägliche Wochenenden,
wo man nicht zwanghaft etwas unternehmen muss sondern sich mit dem anderen auch zu Hause nicht langweilt . Es gibt Männer , mit denen macht sogar Kartoffel schälen Spaß , weil man einfach die Gegenwart des anderen so mag . Ich hoffe , so einen Mann treffe ich nochmal in meinem Leben.
 
  • #56
Gerade jüngere Männer bauen oft neben den Eltern, da sie zb das Grundstück bekommen oder so. Dann müsste man sein Leben lang mitten in der Pampa neben den Schwiegereltern leben.
In meinem Alter kenne ich mehrere Männer, die neben den Eltern wohnen, weil sie das Grundstück bekommen haben.

Überhaupt scheint das ein Problem zu sein, wenn sich die Eltern noch im Dunstkreis befinden. Ob nun finanziell oder kulturell bedingt. Das kenne ich.

Das Problem ist einfach, wenn man im Betrieb der Eltern arbeitet... oder eben nicht genug Geld hat, sich mal eben ein kleines Häuschen in Stadtnähe für eine Mille leisten zu können.

Was soll man aber in so einer Situation denn bitte machen? Da bleibt ja nur auf einen Partner zu hoffe, der das akzeptiert oder eben Single zu bleiben.
 
  • #57
Ob es tatsächlich dann besteht, kann man aber erst rauskriegen, wenn man sich im realen Leben ein paar mal getroffen hat.
Ich kann das für mich relativ schnell und auch ohne Treffen erkennen, ob es für mich passt oder auch nicht! Dazu reichen mir ein paar wenige Zeilen, es geht primär um die Geisteshaltung und Lebenseinstellung in der Kommunikation. Wir können doch auch hier im Forum schnell erkennen, wie jeder Einzelne für sich tickt und zu mir passt oder nicht! Dss Gute, jeder entscheidet sich für sein Glück, so oder so!
In meinem Alter kenne ich mehrere Männer, die neben den Eltern wohnen, weil sie das Grundstück bekommen haben.
Das hat mit dem Alter nichts zu tun, (reine Ausrede!) sondern vielmehr wie abgenabelt, wie eigenständig, wie selbstständig ein Mensch geworden ist. Für mich war das nie eine Option, obwohl ich so hätte bauen können!
Überhaupt scheint das ein Problem zu sein, wenn sich die Eltern noch im Dunstkreis befinden. Ob nun finanziell oder kulturell bedingt. Das kenne ich.
Es geht um persömliche Freiheit, Eigenständigkeit und Unabhängjigkeit, zumindest für mich!
Das Problem ist einfach, wenn man im Betrieb der Eltern arbeitet... oder eben nicht genug Geld hat, sich mal eben ein kleines Häuschen in Stadtnähe für eine Mille leisten zu können.
Für mich ist das niemals eine Alternative!
Was soll man aber in so einer Situation denn bitte machen? Da bleibt ja nur auf einen Partner zu hoffe, der das akzeptiert oder eben Single zu bleiben.
Wer unter solchen Umständen entscheidet, der darf seine Lektionen dafür noch vermutlich bitter lernen.
 
  • #58
Funke oder Berechnung ? Eine interessante Frage.....

Aus meiner Erfahrung - der Funke benötigt einen Impuls. Das kann die Optik sein, eine gewisse Art, sich zu bewegen, Gestik und Mimik oder ein bestimmtes Verhalten ....
Nun ist der Funke da. Damit mehr aus dem Funken wird, kommen Sympathie und auch die sexuelle Anziehung dazu. Und noch ein wenig mehr - der Motor springt an
Jetzt kommt die Berechnung und der Verstand ins Spiel - der Motor soll ja rund laufen. Ist das gegeben, wird mit Vernunft das Getriebe konfiguriert, um anschliessend Spass und Freude am Fahren / lieben zu haben. Je nach dem, wie gut 2 mal Gehirn und 2 x Bauch zusammen spielen, entscheidet sich, wie der Weg verläuft.
Jeder Mensch gewichtet anders. Und hier ist die Sollbruchstelle - passt es zusammen oder nicht.
Auch bei der Optik - was für mich schön ist mögen andere Männer vielleicht gar nicht. Gilt für Stil und Bewegung, Interessen und Einstellungen ebenso.
Finanzieller Background - ich bin alt, mir kann das egal sein. Sehen Menschen anders, die in der Phase Aufbau sind.
Herkunft - mir ist sie wichtig. Ich mag Menschen, die intakte Familien kennen. Ich mag keine Religionen. Auch hier muss es passen.
Faszination und sexuelle Anziehung - für mich sehr wichtig.

Jeder Mensch gewichtet anders. ErwinM weiss bestimmmt, was er macht. Meine Entscheidung wäre in vergleichbarer Situation vielleicht anders ausgefallen - oder die Beweggründe wären andere gewesen.
Passt - oder passt nicht. Allgemein gilt das für ALLE. Aber die Zahnrädchen sind andere .....
 
  • #59
Ich meine.... neverever wird da wohl mitreden können.

Sein Sohn hat das Geschäft übernommen, soweit ich mich erinnere. Meine Eltern quaken mir aber überall hinein und machen mich bei der Familie Schlecht, wenn es nicht nach ihrer Nase läuft.
Jetzt bekomme ich sogar "Tipps" mich künstlich befruchten zu lassen, damit das Familienvermögen nicht weg ist, nach meinem Tod.
Ganz geil.
Das kann keiner von Euch toppen :rolleyes:😅.
 
  • #60
Das Problem ist einfach, wenn man im Betrieb der Eltern arbeitet... oder eben nicht genug Geld hat, sich mal eben ein kleines Häuschen in Stadtnähe für eine Mille leisten zu können.

Was soll man aber in so einer Situation denn bitte machen? Da bleibt ja nur auf einen Partner zu hoffe, der das akzeptiert oder eben Single zu bleiben.
Hä? Wie wär's mit ner kleinen Wohnung? Warum braucht man als Single ein Haus für eine "Mille"? Wenn sich ein Erwachsener das nicht leisten will, wäre mir das eher nix.
Bei gefestigter Beziehung zieht man gemeinsam in eine Mietwohnung, man muss ja nicht auf Abruf in einer Wohnung für zwei wohnen.

W u40
 
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