• #151
Erst nach der Scheidung der daraus folgenden Zäsur lernte ich mich selber kennen und konnte wirklich sehen, was das mit mir gemacht hat. Ich brach den Kontakt zu fast all meinen Bezugspersonen ab und fing wirklich mit allem bei Null an.
Ich sage nicht das es leicht war, aber Heilsam und am Ende nötig. Das was ich bekommen habe, war der Preis wert. Mittlerweile habe ich eine gute Beziehung zu meiner Mutter. Weil ich Grenzen ziehen kann und sie einfach akzeptiere. Ich habe nicht mehr die Erwartung, dass sie eine Mutter für mein inneres Kind sein muss. Das habe ich selber übernommen. Das war am schmerzlichsten. Der Verzicht auf die Hoffnung, ich kann etwas tun, damit sie mich endlich bedingungslos liebt. Dadurch das ich mich ohne Vorwürfe und Schuldfragen geändert habe, kann sie plötzlich anders mit mir umgehen.
Danke für die Ausführungen. Toll, dass du das geschafft hast.
Was mich interessiert, wie sieht die gute Beziehung zu deiner Mutter jetzt aus? Hat sich von ihrer Seite jetzt wirklich etwas geändert? Vielleicht hat sie ja jetzt eine Art Respekt vor dir und macht dich nicht mehr runter, weil du dich als eigenständiger Mensch gezeigt hast?
Das wäre ein gutes Beispiel, an dem @Sirella Mut bekommt, dass es vielleicht auch in ihrem Fall passieren kann: erst wenn sie Grenzen zieht, mal nicht die Gefällige ist, nabeln sich auch die Eltern ab und betrachten sie nicht mehr als ihr kleines Kind, das.man immer bevormunden muss.
 
  • #152
Was mich interessiert, wie sieht die gute Beziehung zu deiner Mutter jetzt aus? Hat sich von ihrer Seite jetzt wirklich etwas geändert?
Sie ist ganz sicher die selbe! ABER sie hat angefangen einen anderen Blickwinkel einzunehmen. Heute kann sie mir sogar sagen, dass sie mich lieb hat. Früher undenkbar! Ich kann die Male, in denen sie mir das in meinem Leben gesagt hat, an einer Hand abzählen. Heute kann sie sogar zugeben, das ich mit vielem Recht hatte und das sie stolz auf mich ist. Sie akzeptiert meinen Weg! Alles Dinge, die ich aber nicht mehr erwartet habe. Ganz wichtig. Der Druck meiner Erwartung muss für sie sehr belastend gewesen sein. Wenn sie in ihr altes Muster aus Abwertungen zurück fällt, kann ich es entweder ignorieren oder sie drauf hinweisen, dass ich diese Storys nicht mehr hören möchte. Sie lässt es dann auch ohne weiter zu sticheln gut sein....meistens ;-) Hier gibt es auf beiden Seiten die Akzeptanz, dass sich gewisse Dinge weder ändern noch Rückgängig machen lassen.
Vielleicht hat sie ja jetzt eine Art Respekt vor dir und macht dich nicht mehr runter, weil du dich als eigenständiger Mensch gezeigt hast?
Sicher ein wichtiger Punkt! Ich glaube aber, dass ich ihr eine andere Form von Umgang gezeigt habe, den sie eben nicht kannte. Sie hatte keine Matrix und keine Vorstellung davon. Am Ende hat sie sich ja nur so verhalten, wie sie es kennen gelernt hat. Auch sie war ein Opfer liebloser Umstände. Sie wollte es anders machen....aber am Ende, hat sie die Muster wiederholt ohne es zu merken. Ich weis, es klingt schwülstig aber für mich passt das Zitat:
"Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt" von Gandhi.
Ich habe mir ein Umfeld gesucht, das mir geholfen hat mich tiefgreifend zu verändern. Dafür musste das alte aber erstmal gehen. Ich war über viele Jahre überwiegend alleine und habe wirklich tiefgreifend los gelassen. Sonst hätte ich mich vermutlich weiter im Spiel gehalten. Wenn nicht mit ihr, dann im Freundeskreis. Das hätte für mich nicht funktioniert. Muster spielen unbewusst! Vor allem wenn man immer wieder versucht, "Liebkind" zu sein, um das Ruder doch irgendwie rum zu reißen. Zu erkennen, dass man sich die Liebe seiner Eltern nicht verdienen kann, war wichtig. Ich wäre niemals richtig gewesen. Weil es bei diesen Themen nie um mich ging. Ich war nur die Projektionsfläche ihres Unglücks, ihres Weltbildes und ihrer Prägung. Dafür habe ich mich einfach nicht mehr zur Verfügung gestellt. Diese Aufgabe habe ich lange nicht aufgeben wollen. Auch das war Arbeit! Akzeptanz meinen Anteil anzuerkennen und mein inneres Kind selber so zu lieben, wie ich es von meinen Eltern gewünscht und gebraucht hätte.
 
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  • #153
Das wäre ein gutes Beispiel, an dem @Sirella Mut bekommt, dass es vielleicht auch in ihrem Fall passieren kann: erst wenn sie Grenzen zieht, mal nicht die Gefällige ist, nabeln sich auch die Eltern ab und betrachten sie nicht mehr als ihr kleines Kind, das.man immer bevormunden muss.
Den Mut für sich selber die Verantwortung zu tragen, sollte man irgendwann aufbringen. Dafür muss entweder der Leidensdruck groß genug sein (hat bei mir nicht gereicht, ich bin sehr Leidensfähig) oder die äußeren Umstände zwingen einen, in anderes Fahrwasser.
Bei mir war es die Trennung von meinem Mann. Erst da habe ich gemerkt, das ich eigentlich das selbe getan habe wie meine Mutter nur in anderer Verkleidung.
Das ist das Paradox. Im bestreben nicht so sein zu wollen, handeln viele Menschen vermeintlich völlig anders.....dabei ist es das selbe Muster in anderer Verkleidung. Extreme in die andere Richtung sind nicht besser, nur anders. Das sollte man nicht vergessen. Anzuerkennen, das man selber durch sein Handeln das Spiel weiter am laufen hält und damit eben seinen Anteil daran hat ist wichtig. Genau wie das loslassen von Schuldfragen. Ich sehe das an meiner Schwester. Sie hat viel eher und viel härter Therapie gemacht.....sie ist heute noch damit beschäftig die Schuld zu verteilen. Alle Täter und sie ist IMMER das Opfer. Funktioniert nicht, sie bleibt so einfach weiter im Spiel! Sie merkt es nicht, weil sie ja auf der vermeintlich besseren Seite steht....dabei schadet sie nur sich selber.
@Sierella wird ihren Weg zu ihren Bedingungen gehen müssen. Bis zu der Erkenntnis, Liebe muss man sich nicht verdienen! Manchmal werden wir nicht so geliebt, wie wir es verdienen haben oder uns sehnlich wünschen. Dann müssen wir uns um so mehr selber lieben und die nötigen Konsequenz ziehen........ oder aber weiter leiden. Es ist ganz einfach, es ist eine Entscheidung!
 
  • #154
Ok, alles wissende Holly *kniefall* :rolleyes:
Wie holst du gewinnbringend die 10% Nebenkosten rein?
Das frage ich mich schon lange.
Bis die Immobilie sich so weit gesteigert hat, vergeht ja eine Zeit und solange ist man im hohen Klumpenrisiko, da die meisten nicht das Geld für mehrere Immobilien haben.

Das wird hier gerade ein Gabelthread mit zwei völlig gegenläufigen Themen.... Ich stelle mir gerade eine Party mit zwei Gruppen vor und man huscht immer zwischen beiden hin und her.
Zahlst du Miete, zahlst du dem Vermieter die Immobilie ab. Nebenkosten hast du sowieso, egal ob Eigentum oder gemietet. Die Immobilie ist erst einmal ein Sparschwein. Mieten steigen, der Kredit erstmal nicht. Den Gewinn machst du am Ende wenn du verkaufst oder deine Erben. Oder du gehst in Rente und lebst quasi mietfrei. Du kannst wieder aufstehen, das ist kein Geheimwissen. Auch kleine Wohnungen zur Kapitalanlage sind eine gute Geldanlage. Natürlich nicht am adw, aber in den Großstädten ist das jetzt eh etwas spät.
 
  • #155
Zahlst du Miete, zahlst du dem Vermieter die Immobilie ab. Nebenkosten hast du sowieso, egal ob Eigentum oder gemietet. Die Immobilie ist erst einmal ein Sparschwein. Mieten steigen, der Kredit erstmal nicht. Den Gewinn machst du am Ende wenn du verkaufst oder deine Erben. Oder du gehst in Rente und lebst quasi mietfrei. Du kannst wieder aufstehen, das ist kein Geheimwissen. Auch kleine Wohnungen zur Kapitalanlage sind eine gute Geldanlage. Natürlich nicht am adw, aber in den Großstädten ist das jetzt eh etwas spät.
Was hier immer gerne vergessen wird: in Großstädten, zumindest in der in der ich wohne, liegen die Kaufpreise so extrem hoch, dass die Kreditrate locker das doppelte der jetzigen Warmmiete Miete ist. Dann kommen noch Nebenkosten dazu. Das heißt, in der Zeit in der ich abzahle fehlt mir mehrere Jahre sehr viel Geld, dass ich hätte, wenn ich wesentlich günstiger zur Miete wohne. Das Geld, dass mir mehr zur Verfügung steht, kann ich ja dann anders anlegen (z.b. in Aktien und ETFs).

Falls du es nicht glaubst, hier ein Zahlenbeispiel. Mein Freund und ich wohnen zur Miete auf 110 qm für 1500 warm in einer Großstadt. Eine vergleichbare Eigentumswohnung kostet hier ca. 600.00-700.000 Euro. Dann läge die Kreditkarte sicher bei ca. 3000 Euro (wenn wir in 20 Jahren abbezahlt haben wollen) plus Nebenkosten. Wo genau rentiert sich das?
 
  • #156
Was hier immer gerne vergessen wird: in Großstädten, zumindest in der in der ich wohne, liegen die Kaufpreise so extrem hoch, dass die Kreditrate locker das doppelte der jetzigen Warmmiete Miete ist. Dann kommen noch Nebenkosten dazu. Das heißt, in der Zeit in der ich abzahle fehlt mir mehrere Jahre sehr viel Geld, dass ich hätte, wenn ich wesentlich günstiger zur Miete wohne. Das Geld, dass mir mehr zur Verfügung steht, kann ich ja dann anders anlegen (z.b. in Aktien und ETFs).

Falls du es nicht glaubst, hier ein Zahlenbeispiel. Mein Freund und ich wohnen zur Miete auf 110 qm für 1500 warm in einer Großstadt. Eine vergleichbare Eigentumswohnung kostet hier ca. 600.00-700.000 Euro. Dann läge die Kreditkarte sicher bei ca. 3000 Euro (wenn wir in 20 Jahren abbezahlt haben wollen) plus Nebenkosten. Wo genau rentiert sich das?
Jetzt eben nicht mehr, ich schrieb ja schon, dass das momentan sehr schwierig wird. Wir haben vor 5 Jahren gekauft, die Wohnung konnten wir bezahlen, sie ist jettz locker 100.000 Euro im wert gestiegen. Keiner soll sich übrigens mit einem Kredit übernehmen, das wäre grob fahrlässig. Trotzdem wird es nirgendwo irgendwann billiger, davon können wir wohl ausgehen.
 
  • #157
Ich sehe das völlig entspannt. Das Haus ist von meiner Frau, der Exmann hat mit geplant, viele Möbel sind zusammen gekauft, die Eltern haben finanziell unterstützt. Warum sollte ich daraus jetzt pauschal ein Drama machen? Ich kenne das auch umgekehrt nicht. Aus Prinzip Haus verkaufen und neu bauen, einfach weil das nicht gemeinsam gebaut wurde? Finde ich unsinnig.

Und bin ich irgendwie pauschal unattraktiver, weil ich mein Haus selbst gekauft habe als jemand, der in einer Mietwohnung wohnt? Halte ich für lächerlich. Man schaut, ob man sich wohl fühlt und nicht, ob ein Reitstall für Prinzipien vor

Eben. Die, die mit Ende 20 oder 30 bereits ein Haus haben, haben das oft irgendwie durch die Eltern finanziert. Bauplatz bekommen, Erbvorschuss, gehört den Eltern und sie dürfen gratis drin wohnen usw.

Ich bin gerade in Elternzeit und habe Bekannte Frauen mit Kind, die ein Haus finanzieren. Viele davon würden es nicht mehr machen, weil:

- Sie würden gerne länger als ein Jahr in Elternzeit bleiben. Geht aber nicht, da sie den Kredit mit abzahlen müssen, der im Übrigen über 20 Jahre läuft. So etwas macht mir Angst...

- Sie hätten gerne ein zweites oder Drittes Kind. Geht nicht, mit drei Kinden könnte sie nicht mehr voll in den Job. Sie brauchen das Geld aber für das Haus.

- Sie würden gerne mal wieder ans Meer fliegen. Geht nicht, da der Kredit für das Haus alles auffrisst. Da bleibt es dann beim Campingplatz.

Das geht endlos so weiter. Nein danke! Entweder man hat die Kohle oder man lässt es. LG w33

Bei Mieten ab 1.600€ aufwärts, kalt, überlegt man auch, das Geld ist weg.

So sieht es aus, bei einer Mietwohnung bleibt dir einmal genau nix. Das Haus kannst du verkaufen und hast Bargeld in der Hand.
Da muss man halt ein bisschen weiter denken, als um die nächste Ecke:)
 
  • #158
So sieht es aus, bei einer Mietwohnung bleibt dir einmal genau nix. Das Haus kannst du verkaufen und hast Bargeld in der Hand.
Da muss man halt ein bisschen weiter denken, als um die nächste Ecke:)
Das kann gut gehen oder kann schlecht gehen. Pauschal richtig oder falsch gibt es da nicht, auch wenn ich selbst auch gerne Eigentum habe.
Und um die Ecke gibts eben auch nicht immer was geschenkt.

Wenn wir mal 20% aus der Immobilienblase lassen und die für 5 Jahre gesicherten Zinsen dann auf nur 6% erhöhen, wird’s für manchen schwierig. Wenn das zweite Einkommen ausfällt, Gebäudesanierungen anstehen, der Job von Buxtehude nach München geht, auch. Ich kenne Leute, die können sich das Haus nur leisten, weil sie jeden Tag drei Stunden zur Arbeit und zurück fahren.
Wenn die Ehe 50 Jahre glücklich ist, man irgendwann ein paar Euro erbt und sich beruflich gut entwickelt, dann kann das eine tolle Sache sein. Aber wenn das Haus dann 50 Jahre alt ist, ist es auch eher ein Sanierungsfall und das Bargeld braucht man auch nicht mehr.

Man muss sich das individuell gut überlegen, es gibt dazu zahlreiche Argumente für beide Situationen.

Ich denke manchmal durchaus, ein Depot in der Schweiz statt einem Haus wäre auch nicht schlecht. Eine halbe Million bei nur 5% Verzinsung gäbe auch ein ganz nettes Einkommen für die Miete einer Wohnung, die mehr als eine halbe Million kostet.
Bei Mieten ab 1.600€ aufwärts, kalt, überlegt man auch, das Geld ist weg.
Wie oben schon geschrieben, Mieten sind derzeit noch relativ günstig. Früher hat man 20 Jahreskaltmieten bezahlt, heute 40.
Die Inflation und die Politik heizen die Kosten gerade kräftig an. Da hilft auch keine Mietpreisbremse.
 
  • #159
Was hier immer gerne vergessen wird: in Großstädten, zumindest in der in der ich wohne, liegen die Kaufpreise so extrem hoch, dass die Kreditrate locker das doppelte der jetzigen Warmmiete Miete ist. Dann kommen noch Nebenkosten dazu. Das heißt, in der Zeit in der ich abzahle fehlt mir mehrere Jahre sehr viel Geld, dass ich hätte, wenn ich wesentlich günstiger zur Miete wohne. Das Geld, dass mir mehr zur Verfügung steht, kann ich ja dann anders anlegen (z.b. in Aktien und ETFs).

Falls du es nicht glaubst, hier ein Zahlenbeispiel. Mein Freund und ich wohnen zur Miete auf 110 qm für 1500 warm in einer Großstadt. Eine vergleichbare Eigentumswohnung kostet hier ca. 600.00-700.000 Euro. Dann läge die Kreditkarte sicher bei ca. 3000 Euro (wenn wir in 20 Jahren abbezahlt haben wollen) plus Nebenkosten. Wo genau rentiert sich das?

So ist es. Im Großstädten ist es illusorisch, sich Mieteigentum zuzulegen. Was viele auch vergessen: Was ist mit dem sozialen Abstieg durch Arbeitslosigkeit? Normalerweise denkt man ja, diese Eigentumswohnung sichert den Standard in der Zukunft.

Aktuelles Urteil von heute: das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass das selbst bewohnte Eigentum von Hartz-IV-Empfängern von der Bewohnerzahl abhängig gemacht werden kann.
Bin ich also allein und meine Wohnung ist zu groß, kann es sein, dass ich die Immobilie verkaufen muss, ehe ich staatliche Leistungen erhalte. Da habe ich also jahrelang gespart und mich eingeschränkt , um mir das leisten zu können, habe gleichzeitig in das System eingezahlt, aber die Wohnung ist dann trotzdem weg.
Als Richtlinie: bei zwei Personen gelten 80 Quadratmeter als angemessen. Man müsste also von Anfang eine angemessen kleine Eigentumswohnung kaufen oder früh genug wieder verkaufen, wenn der Notfall eintreten könnte, aber dann geht das sicher auch nur mit Verlust und war nicht Sinn der Sache.

Anmerkung der Moderation:
Bitte hier keine weiteren Immobilienbeiträge. Dafür bietet sich der Nachbarthread https://community.elitepartner.at/forum/frage/der-traum-vom-haus.87057/ an, hier ist es offtopic.
 
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  • #160
Wenn das zweite Einkommen ausfällt, Gebäudesanierungen anstehen, der Job von Buxtehude nach München geht, auch. Ich kenne Leute, die können sich das Haus nur leisten, weil sie jeden Tag drei Stunden zur Arbeit und zurück fahren.
Eben. Ich möchte nicht mein Leben kann in einem abgelegenen Bauerkaff hocken, nur um ein Haus zu haben.
So sieht es aus, bei einer Mietwohnung bleibt dir einmal genau nix. Das Haus kannst du verkaufen und hast Bargeld in der Hand
Dann musst du aber auch erstmal einen Käufer finden. In der Großstadt oder der Umgebung sicher kein Problem.

Meine Tante wollte ihr Einfamilienhaus auf dem Land verkaufen. Freistehend mit Garten, aber alt, auf dem Dorf ohne geeignete Bahnanbindung. Sie hat bis heute keinen Käufer gefunden und bleibt auf der Bude sitzen...
 
  • #161
Woher willst du das denn wissen, liebe @Sirella ?

Ich kann mich erinnern - du hast geschrieben, in deiner Unizeit warst du nicht nur sehr hübsch - sondern viel wichtiger - auch beliebt. Und auch hier - du kannst sympathisch auftreten.


Deine Eltern glauben nicht an dich - also geh du selber her, plane für dich und gehe. Du sagst dann, dass du ihre Hilfe nicht willst. Du merkst den Unterschied ? Du entscheidest, Weihnachten in einem Jahr zu Besuch zu kommen ... neue Sirella, glücklich, wieder bildhübsch und vielleicht mit Freund. Vor allem aber - du hast es geschafft. Stolze Sirella .....

Du erinnerst dich vielleicht - ich habe mal von meinem Sprung vom 10 m Turm geschrieben. Was ich nicht geschrieben habe - ich hatte da oben Schiss. Habe mir fast in die Hose geschissen .... aber ich hatte das Maul aufgerissen, also musste ich mich überwinden. Denn für mich wäre es schlimmer gewesen, mein Gesicht zu verlieren als mir einen Arm zu brechen o.ä. Augen zu und durch - nur so ging es. Ich hatte danach 3 Tage lang einen roten Arsch .... und war stolz ohne Ende. Ich kann mich selbst besiegen.
Was ich kann kannst du auch. Nimm dir Hilfe her ... bei mir die Freunde am Beckenrand. Bei dir ? Wer ?? Überlege?

Richtig - beschäftige dich mit dem WIE - nicht damit, dass du nicht kannst.
Mach was - für dich selber. Du kannst das.
 
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  • #162
Woher willst du das denn wissen, liebe @Sirella ?
Ich weiß es ungefähr, wie du die Tatsache, das du deine V liebst.
Heute war wieder so ein Tag, weil die Sirella gegen 40 die A-Karte gezogen hat. Wieder habe ich nicht gehorcht. Ergebnis: 2h Monolog, wie undankbar ich bin.

Witzig: Ich habe fast 20 Jahre verschenkt. Und nun kommen meine Eltern an, von wegen Umschulung mit knapp 40.

Richtig geil. Erst knapp 20 Jahre gestohlenen und nun das große Studium.
 
  • #163
Was daran alle finden, ist mir schleierhaft.
Hatte den 10ner mit 10 gmeistert und später mit 26. Mit 26 war es etwas schmerzhafter, wegen der Anatomie.
Deine Eltern glauben nicht an dich - also geh du selber her, plane für dich und gehe.
Auch falsch. Sie wollen, das ich sie reich mache. Weil sie an Wahrsager glauben. Ich schäme mich so dafür.
Gerade heut kam ein fragwürdiges Angebot: Sie finanzieren mir ein neues Studium meiner Wahl, wenn ich ein Kind absetze, das meine Aufgaben übernimmt.
 
  • #165
Heute war wieder so ein Tag, weil die Sirella gegen 40 die A-Karte gezogen hat. Wieder habe ich nicht gehorcht. Ergebnis: 2h Monolog, wie undankbar ich bin.
Sei mir nicht böse, liebe Sirella, aber ich bin ein Mensch, der das Ganze nicht kapiert.
Ich fasse mal zusammen, was ich "verstanden " habe
Zunächst ein halbwegs normaler Werdegang - die kleine Sirella ging brav zur Schule, die junge Sirella hat studiert und abgeschlossen. Damals war Sirella hübsch und beliebt, hatte Freunde und eine positive Sicht auf die Welt. Was ist aus diesem Mädle geworden ? Wo ist sie hin ? Was ist passiert ? Was wurde aus den Möglichkeiten - nämlich dem abgeschlossenen Studium ? Wo sind die jungen Männer hin ?
Mittellos scheinen deine Eltern ja nicht zu sein. Ein Studium zu finanzieren - wir reden hier ungefähr über eine Viertelmillion Euro. Und - für was ? Und warum sollst du deine Eltern reich machen ?
Kinder kommen als Baby zur Welt. So viel weiss sogar ich. Und diese Babys können zunächst ausser schlafen, trinken, schreien und scheissen nicht viel. Wie soll so ein Baby dich ersetzen, deine Arbeiten hinbekommen ? Ich habe Kopfkino - 2 - jähriges Baby steht auf dem Küchenstuhl am Herd, Schnuller im Mund und Teddy im Arm und rührt in einem grossen Topf. Gutgehen kann das nicht !
Warum muss eine studierte Frau die billige Magd geben ? Warum arbeitest du nicht in deinem Beruf ? Gehorchen - mit fast 40 ? Tägliche Standpauken ?
Wo ist das Mädle geblieben, das mit einem Lächeln die Welt erobern konnte ? Weck die mal - würde dir gut tun. Du musst dann weniger gehorchen und hast nicht mehr so viel Leid, das du in dich reinfressen musst .
Ich verstehe es wirklich nicht. Sprich doch zunächst mal mit deinem Hausarzt. Der muss schweigen - und dir helfen.
20 Jahre vergeigt - echt schade. Denn das waren deine Jahre - die kann dir niemand zurück geben. Aber du kannst dafür sorgen, noch 40 Jahre Freude an deinem Leben zu haben.

Mach das . Bitte
 
  • #166
Was ist aus diesem Mädle geworden ? Wo ist sie hin ? Was ist passiert ? Was wurde aus den Möglichkeiten - nämlich dem abgeschlossenen Studium ? Wo sind die jungen Männer hin ?
So stimmt es ja auch nicht ganz.
Ich hatte, als ich jung war, Hoffnung. Die ist im Studium verschwunden. Ich bin in der Realität aufgewacht.

Die Realität war, das ich nur dann akzeptiert werde, wenn ich ein bestimmtes Bild erfülle. Das wollte ich irgendwann nicht mehr. Denn obwohl ich es versucht habe, wurde ich enttäuscht.... es war nie genug.
Dann, so ab dem 3. Semester wurde ich quasi verstoßen. Alle haben sich abgewandt. Der Mann, in den ich verliebt war, hatte mich auch verstoßen und alle fanden das auch noch gut. Niemand war für mich da. Selbst angebliche Freunde, für die ich immer da war.

Nach dem Studium, im Praktikum, wurde ich schlimmer rumgeschubst als die Schulpraktikantin. Da habe ich auch erstmal Augen gemacht. Wörtliches Zitat aus der Zeit: "Halte mal die Füße still".
Danach sollte ich "vorübergehend" im Betrieb der Eltern arbeiten.

Der Rest ist Geschichte.
 
  • #167
Danach sollte ich "vorübergehend" im Betrieb der Eltern arbeiten.
Das heisst, du arbeitest im Betrieb der Eltern in deinem Beruf ? Welcher Beruf das ist willst du nicht verraten ?
Und warum hast du dich nicht weg beworben ?

Dann verstehe ich noch weniger, für was ein weiteres Studium gut sein soll.

Dann, so ab dem 3. Semester wurde ich quasi verstoßen. Alle haben sich abgewandt. Der Mann, in den ich verliebt war, hatte mich auch verstoßen und alle fanden das auch noch gut. Niemand war für mich da. Selbst angebliche Freunde, für die ich immer da war.
Was ist da denn passiert ? Gab es einen Grund ? Keine Möglichkeit, eine neue Clique zu finden ?

Du bist echt eine Meisterin der Nebelkerzen ......
 
  • #168
Update: Ich habe mich dazu entschlossen mein Studium auszubauen und mich nebenbei in anderen Betrieben zu bewerben.
Mal schauen. Ich habe ja Rücklagen, die ich in ein Haus investieren wollte. Macht aber aktuell keinen Sinn.
Dann lieber in Bildung investieren.

Und vielleicht...in geraumer Zeit, klappt es auch mit dem Eigenheim.
 
  • #169
Das heisst, du arbeitest im Betrieb der Eltern in deinem Beruf ?
Nein
Welcher Beruf das ist willst du nicht verraten ?
Nein. Hab eh schon zu viel vom Elend preis gegeben.
Gab nach keine Gelegenheit mehr.
Keine Möglichkeit, eine neue Clique zu finden ?
Gab es schon. Wurde aber nicht angenommen.

Was verstehst du nicht? Ich wurde gebrochen.
 
  • #170
Du bist eine echte Dramaqueen.
Alle Welt hat sich gegen dich verschworen, ja klar.
Du bist schon lange erwachsen, deine Eltern keine Rechenschaft schuldig.
Nable dich endlich ab, ziehe ganz woanders hin und fang endlich an dein Leben zu leben.
Du bist selbst für dich verantwortlich.
 
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