• #1

Geburtstagsfeier des Kindes , weiß nicht was ich tun soll

Hallo in die Runde , ich bin seit mehreren Jahren getrennt und geschieden . Bis vor einiger Zeit hatte ich ein gutes Verhältnis zum Ex , dann gab es einen Vorfall der dafür sorgt das ich weder mit ihm noch mit seinen Eltern je wieder an einem Tisch sitzen möchte . Sie haben mich sehr verletzt , ich fange noch manchmal an zu heulen wenn ich davon rede . Ich habe es den Kindern klar gemacht , so leid es mir tut , ich kann und werde nicht mehr mit ihnen an einem Tisch sitzen .
Nun hat ein Kind ( über 18) bald Geburtstag und sagt : entweder eine Feier mit allen oder gar nicht . Ich bin in der Zwickmühle . Ja , ich verstehe das Kind . Aber der Schmerz sitzt auch echt tief .
Was tun ?
 
  • #2
Mhh. Kennt denn dein Kind den Grund nicht, warum du nicht mehr mit denen zu tun haben willst?

Ich finde, als Ü18 sollte sie das verstehen können und eine Lösung finden, statt dich zu erpressen.

Vielleicht solltest du ihr den Grund noch mal erläutern und auch warum dir das alles so unangenehm ist und wie unwohl du dich fühlen würdest auf einer solchen gemeinsamen Feier.

Ich habe zwar ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Ex, der Normalfall ist ja doch eher, dass man keinen Kontakt mehr hat...
 
  • #3
Ü18... zu meinem 20. Geburtstag hab ich damals eine große Fete gemacht, mit vielen Freunden und Bekannten. Mein Vater hat mich bzgl. der Räumlichkeiten unterstützt und das Essen (alias Brot, Grillwürste und den Griller) gesponsert.
Meine Eltern waren nicht anwesend, Tanten und Großeltern auch nicht. Nur die ungefähr gleichaltrigen Cousinen.

Warum möchte dein Kind mit den Oldies feiern? Mir wäre das in dem Alter absolut nicht in den Sinn gekommen. Heute ist das anders, aber in dieser Zeit musste ich mir die Hörner wohl etwas abstoßen...
 
  • #4
Wir haben immer gemeinsam mit Großeltern , Onkel gemeinsam Kaffee getrunken . Das mit Kumpels war dann später .
Doch die Kinder kennen die Gründe .
Aber sie lieben ihren Vater natürlich trotzdem . Sollen sie ja auch .
Ich weiß nur einfach nicht was ich tun soll . Gebe ich nach und feiere gemeinsam , fühlt es sich für mich falsch an .
Wehre ich mich dagegen , plagt mich auch ein schlechtes Gewissen weil es ja schließlich der Tag des Kindes ist .
 
  • #5
Ü18... zu meinem 20. Geburtstag hab ich damals eine große Fete gemacht, mit vielen Freunden und Bekannten. Mein Vater hat mich bzgl. der Räumlichkeiten unterstützt und das Essen (alias Brot, Grillwürste und den Griller) gesponsert.
Meine Eltern waren nicht anwesend, Tanten und Großeltern auch nicht. Nur die ungefähr gleichaltrigen Cousinen.

Warum möchte dein Kind mit den Oldies feiern? Mir wäre das in dem Alter absolut nicht in den Sinn gekommen. Heute ist das anders, aber in dieser Zeit musste ich mir die Hörner wohl etwas abstoßen...
Versteh ich auch nicht, dass dein 18jähriger überhaupt noch mit euch feiern will.
Als mein Sohn 18 wurde, hat er eine Riesenfete gemacht in einer Hütte mit 20 Freunden, da waren wir Eltern gar nicht dabei.
Ebenfalls bei meiner ältesten Tochter. Die jungen Leute wollen doch in dem Alter die Eltern gar nicht mehr dabei haben.

Mach am nächsten Tag ein kleines Geburtstagsessen und dein Ex ein Tag später oder umgekehrt.
Und fertig.
 
  • #6
Hast du nie offen mit deinem Kind über die gescheiterte Beziehung zu deinem Ex und diesen einen schlimmen Vorfall, der dir noch immer die Tränen in die Augen treibt, geredet und die Gründe und deine Perspektive erklärt? Mit über 18 und auch schon lange davor sollten solche Gespräche möglich sein.

Ich finde das Verhalten deines Kindes ehrlich gesagt ziemlich frech, unreif und respektlos, aber wenn ihr mit dem Kind nie entsprechende offene Gespräche geführt habt, tragt ihr oder trägst du natürlich eine Mitschuld an diesem Verhalten. Es klingt so, als hätte das Kind die Trennung nicht ganz verarbeitet und würde euch nun aus irgendwelchen Gründen zu dieser gemeinsamen Feier zwingen wollen.

Ich würde mich von meinem Kind niemals auf so billige Art und wegen so einer Nichtigkeit erpressen lassen. Dann soll es halt alleine feiern. Und nicht du bereitest deinem Kind hier Kummer, sondern dein Kind bereitet dir Kummer mit seinem unreflektierten Verhalten. Wie kann man so rücksichtslos gegenüber den Gefühlen der Mutter sein? Ich kann es mir nur so erklären, dass du irgendwie nicht richtig über die Trennung und deine Position und Gründe gesprochen hast.
Ich selbst habe auch getrennte Eltern. Die beiden sind nicht verstritten, aber z.B. möchte meine Mutter zwei der Brüder meines Vaters nie wieder sehen, weil diese sie bei ihrem letzten Besuch vor vielen Jahren dort sehr unschön beleidigt haben. Ich kenne diese Geschichte, also käme ich als Kind doch nie auf die Idee, auf erpresserische Weise von meiner Mutter zu verlangen, die nun gegen ihren Willen doch zu sehen. Ich weiß, dass sie als Mutter mich als Kind glücklich sehen will, wie könnte ich das hinterhältig ausnutzen und sie da vor eine unangenehme Wahl stellen? Ich will doch meine Mutter auch glücklich sehen ...

Sorry, aber ich finde das Verhalten deines Kindes hier absolut egoistisch, empathiebefreit und rücksichtslos. Vermutlich hätte man so was durch ein besseres Verhältnis und offene, ehrliche Gespräche verhindern können. Ich an deiner Stelle würde diese ehrlichen Gespräche ggf. jetzt nachholen. Und ansonsten hat das Kind bzw. dieser Erwachsene nun eben Pech gehabt, dann halt keine Feier.

Abgesehen davon kann dein Kind ja auch einfach neutral mit seinen Freunden feiern. Ich habe zu Geburtstagen zwar auch meistens einen Restaurantbesuch mit den engsten Familienmitgliedern, aber wenn ich in größerer Runde feiere (was nicht jedes Jahr vorkommt), dann mit Freunden. Oder romantisch zu zweit mit dem oder der Partner/in, falls vorhanden. Bei euch fällt im Notfall dann eben das Familienessen aus, aber mit seinen Freunden kann sich dein Kind ja trotzdem noch treffen, wird schon kein Weltuntergang sein. Geburtstage werden sowieso überbewertet, man muss auch nicht jedes Jahr groß feiern.

Wenn du jetzt nachgibst, wie wird es nächstes Jahr? Und übernächstes Jahr? Steh zu dir und deinen Entscheidungen, die anderen haben diese zu respektieren.
w27
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #7
Es kommt auf den "Vorfall" an, ob eher du über deinen Schatten springen oder eher das Kind Verständnis aufbringen soll...
Vielleicht schilderst du diesen "Vorfall" doch Mal...?!
 
  • #8
Es kommt auf den "Vorfall" an, ob eher du über deinen Schatten springen oder eher das Kind Verständnis aufbringen soll...
Vielleicht schilderst du diesen "Vorfall" doch Mal...?!
Es ist egal was es für ein Vorfall war, wem es etwas ist, was sie so belastet, muss sie sich nicht zwingen, das "Kind" , ein Erwachsener, muss lernen, dass andere Menschen Nein sagen und Grenzen haben.
Die FS sollte es erklären, nicht nur, da war es, sondern was genau war, das Ganze, und was sie fühlt, und sie muss genauso akzeptieren, wenn kein Verständnis kommt, trotzdem muss sie nicht machen, was ihr nicht gut tut.
Mit Spring doch über Deinen Schatten nimmt man ihre Gefühle nicht ernst.
Kinder müssen lernen, dass die Welt nicht immer nach ihren Wünschen geht, emotionale Erpressung ist inakzeptabel.
das hier ist eine, mit dem anklingenden Vorwurf, und wenn Du nicht kommst, sag ich alles ab und Du versaust mir meinen Geburtstag.
Mütter dürfen Nein sagen, das Kind feiert mit den Anderen, und Mutter und Kind machen später was Nettes zu zweit, Kompromiss.
 
  • #9
Nun hat ein Kind ( über 18) bald Geburtstag und sagt : entweder eine Feier mit allen oder gar nicht . Ich bin in der Zwickmühle . Ja , ich verstehe das Kind . Aber der Schmerz sitzt auch echt tief .
Was tun ?
Über 18 ist kein Kind mehr. Da kann man keine beleidigten Eltern brauchen, die jahrelang gestritten oder nicht mehr miteinander geredet haben, so berechtigt das aus deren Sicht sein mag. Bei denen man vielleicht nicht mal weiss, warum sie sich getrennt haben oder nicht mehr miteinander reden?

Die logische Konsequenz wäre für mich aber auch: es gibt eine Feier und wer nicht kommen will, bleibt halt weg. Was möchtest Du bei Hochzeit, Taufen etc. dann tun?
Ich würde mich von meinem Kind niemals auf so billige Art und wegen so einer Nichtigkeit erpressen lassen.
Da Problem liegt nicht beim Kind, das in so einem Spannungsfeld aufwachsen muss. Es liegt bei den Eltern…
 
  • #10
Den Vorfall ansich möchte ich hier nicht thematisieren . Die Kinder wissen Bescheid . Sie wissen auch warum die Beziehung gescheitert ist. Ich bin mit ihnen da ehrlich gewesen .
Ich fühle mich tatsächlich ein bisschen erpresst von diesem Kind . Er war immer Papas Liebling . Er sagte mal , das es sehr schwer ist sich einzugestehen , das der Vater ist wie er eben ist. Ich habe zu diesem Kind im Normalfall ein wirklich gutes Verhältnis.
 
  • #11
Sie haben mich sehr verletzt , ich fange noch manchmal an zu heulen wenn ich davon rede .
Offensichtlich war es ein demütigendes Erlebnis.
Es gab keine Aussprache, niemand hat sich entschuldigt. Das steht für immer im Raum.

Nein - das geht nicht. Wie würdest du dich an dem Tag schlecht fühlen. Wenn es ganz hart kommt, ist Feindseligkeit weiterhin deutlich zu spüren. Vielleicht folgt sogar ein weiteres traumatisches Erlebnis.

Du bist tief getroffen, könntest immer noch darüber weinen.

Tu dir das nicht an.
 
  • #12
Noch ist von Hochzeiten etc. nichts in Sicht . Ich hoffe , das wird bis dahin auch noch dauern . Wie es dann ist , weiß ich nicht .
Noch ist es frisch , ich bekam von der Familie eben den finalen Arschtritt und natürlich keine Entschuldigung.
 
  • #13
Ich fühle mich tatsächlich ein bisschen erpresst von diesem Kind .
Was sagt das „Kind“ denn dazu? Warum fühlst Du Dich erpresst? Du darfst doch Deine eigenen Entscheidungen treffen. Wenn es keinen Geburtstag feiern möchte, dann halt nicht…
Er war immer Papas Liebling . Er sagte mal , das es sehr schwer ist sich einzugestehen , das der Vater ist wie er eben ist.
Er bleibt der Vater.
 
  • #15
Mhh. Kennt denn dein Kind den Grund nicht, warum du nicht mehr mit denen zu tun haben willst?

Ich finde, als Ü18 sollte sie das verstehen können und eine Lösung finden, statt dich zu erpressen.

Vielleicht solltest du ihr den Grund noch mal erläutern und auch warum dir das alles so unangenehm ist und wie unwohl du dich fühlen würdest auf einer solchen gemeinsamen Feier.

Ich habe zwar ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Ex, der Normalfall ist ja doch eher, dass man keinen Kontakt mehr hat...
Ich wäre als Ü18jährige nie so egoistisch und empathielos gegenüber meiner Mutter gewesen. Als Kind versteht man das u.U. nicht. Dein Kind ist ERWACHSEN! Es kann die ungeschönte Wahrheit ertragen, die du ihm dringend mitteilen solltest.
Außerdem solltest du auf deinem Standpunkt bestehen und - sollte dich DEIN KIND damit versuchen emotional zu erpressen - dich fragen von wem es sich das abgeschaut hat!
Bleib der Feier fern. Wenn dein Kind nicht feiern möchte ist es dann SEINE Verantwortung, die es mit Ü18 dringend übernehmen sollte. 🤦‍♀️
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #16
Nein, anscheinend verstehst du es nicht.
Das Kind wünscht sich eine Feier mit BEIDEN Eltern und erwartet offenbar, dass diese sich für die Dauer der Feier zusammenreißen, angemessen benehmen und ihre Gefühle/Befindlichkeiten hinten anstellen. Zurecht, wie ich finde.
Du darfst und solltest aber auch etwas von dem Kind erwarten und fördern: Es soll dafür einstehen, dass sich dein Ex und seine Familie dir gegenüber anständig auf der Feier verhalten und evtl. bestimmte Themen nicht ansprechen.
Da Problem liegt nicht beim Kind, das in so einem Spannungsfeld aufwachsen muss. Es liegt bei den Eltern…
Ja!!

Sorry, aber ich finde das Verhalten deines Kindes hier absolut egoistisch, empathiebefreit und rücksichtslos.
Mit solchen Bewertungen kommt die FS nicht weit.
Wir sagen, der FS ja auch nicht, dass sie egoistisch, empathiebefreite und rücksichtslos ist, weil sie dem Kind gegenüber die "ich-komme-nur,-wenn-dein-Vater-nicht-kommt"-Haltung einnimmt, oder?
Leider nein.
Kinder müssen lernen, dass die Welt nicht immer nach ihren Wünschen geht
Das ist in andern Zusammenhängen richtig.
Hier aber gilt: Eltern müssen lernen, wenigstens die Grundregeln des Abstands gegenüber ihren Kindern einzuhalten. Und dazu gehört, eine Einladung zum 18. Geburtstag anzunehmen. Und sich dann angemessen zu verhalten.
Aber wie gesagt, das Kind muss als Gastgeber dafür sorgen, dass auch die Vater-Seite Abstand bewährt.
 
  • #17
, ich bekam von der Familie eben den finalen Arschtritt und natürlich keine Entschuldigung.
Du musst nicht dem "Kind" zuliebe auf Schönwetter machen, Du entscheidest, das Kind überlebt es.
Wer nimmt Dich ernst, wenn man Dich erst mies behandelt und Du dann so tust, tun musst bei so einem Anlass, als ob nichts war?
Du stellst die Weichen, wie man mit Dir umgeht, das "Kind" könnte auch zu Papi sagen, entschuldige Dich bitte, damit wir alle entspannt Geburtstag feiern.
 
  • #18
Hallo,

Wir haben immer gemeinsam mit Großeltern , Onkel gemeinsam Kaffee getrunken . Das mit Kumpels war dann später .

das klingt für mich nach einer größeren Runde, da musst du ja sicherlich nicht unbedingt direkt neben deinem Expartner und seinem Teil der Familie sitzen.

Dein erwachsener Sohn möchte seinen Geburtstag mit der gesamten Familie feiern und lädt dementsprechend selbstverständlich sowohl seinen Vater als auch seine Mutter ein. Nun können doch sowohl du als auch dein Ex jeder für sich selbst entscheiden, ob ihr die Einladung annehmen wollt oder nicht. Wenn du auf gar keinen Fall auf die selbe Feier gehen willst wie dein Ex dann sagst du eben ab. Das hat dein Sohn dann zu akzeptieren.

Insofern würde ich dir raten, natürlich ohne albernes "wenn der kommt komm' ich nicht", ganz klar nur für dich zu entscheiden ob du zur Feier gehen willst oder nicht und dies dann deinem Sohn mitzuteilen. Wenn er bei einer Absage deinerseits dann die ganze Feier absagen will ist das seine Sache. Da hast du nichts mit zu tun.

LG w/55
 
  • #19
Ich kann nur sagen, wenn ich das Kind wäre, würde ich eben einmal mit meinem Papa und seinen Leuten Kaffee und Kuchen veranstalten und dann eben nochmal mit dir am selben oder an einem anderen Tag. Ist doch super, dann gibt es sogar zweimal Kuchen! Man kann doch einen Kompromiss finden. Wo keine heile Familie mehr besteht, muss man diese auch nicht auf Teufel komm raus vortäuschen. Außerdem: Wenn es darum geht, die Eltern zu sehen, naja, dann kann das Kind sich einmal mit dem Papa und einmal mit dir unterhalten, so getrennt kann man sowieso besser und persönlicher reden.

Ich verstehe den Sinn nicht, zwei verstrittene Menschen, von denen zumindest einer ein massives Problem damit hat, nun zu zwingen, sich zu sehen und einen auf heile Welt zu machen, was sollen denn da bitte für nette Tischgespräche bei rumkommen? Man will doch eine gute Zeit haben und sich nett unterhalten, alle sollen sich wohl fühlen? Also was ist der tiefere Sinn, was will das Kind mit dieser Aktion bezwecken?

Überleg mal, was könnte das Kind damit bezwecken wollen? Ist das Trotz? ("Ich akzeptiere eure Trennung nicht") oder will es sich als Papas Liebling irgendwie an dir rächen und dich vorführen? Nimmt es dich nicht ernst und hält dein Problem für lächerlich? Denn wenn es um eine gute Atmosphäre und nette Tischgespräche ginge, würde das Kind so ein Treffen ja nicht forcieren. Jedenfalls wären das alles irgendwie niedere Motive und so ein Verhalten würde ich als Mutter nicht unterstützen.

Du tust dir selbst nicht gut, wenn du zulässt, dass man deine Gefühle mit Füßen tritt und dich nicht ernst nimmt, dadurch verlierst du deine Selbstachtung, aber auch andere verlieren ihre Achtung und ihren Respekt vor dir. Wenn du kein gutes Gefühl dabei hast, dann mach es nicht. Du kannst natürlich überlegen, wie du zukünftig mit der Verletzung umgehst, naja, es hindert dich ja auch keiner daran zu sagen: "Tut mir leid, nach diesem Vorfall möchte ich erstmal nicht mehr kommen, vielleicht wieder nächstes Jahr." Es ist ja erlaubt, deine Meinung irgendwann wieder zu ändern, wenn du die Sache vielleicht besser verarbeitet hast oder diese Leute dich um Entschuldigung gebeten haben.
w27
 
  • #20
Es ist nicht der 18. Geburtstag .
Das Kind ist über 18 . Es ist auch keine Einladung in dem Sinne . Es hätte in meinem Haus stattgefunden wie all die Jahre vorher auch. Ich denke nicht das man mir vorwerfen kann, ich würde mich nicht zusammenreißen können .
Ich habe viele Jahre meinen Ex sehr regelmäßig in meinem Zuhause gehabt , damit eben dieses Kind seinen Vater sehen kann . Das Kind wollte nicht zu ihm hin .
Wir haben auch bis zum letzten Jahr sämtliche Geburtstage, Weihnachten etc . Zusammen verbracht . Nun ist es aber so , dass die andere Seite der Familie mich sehr verletzt hat . Mal wieder . Nun war es für mich aber der Tropfen , der das Fass zum Überlaufen gebracht hat . Ich habe einen Schlussstrich für mich gezogen .
 
  • #21
Hier aber gilt: Eltern müssen lernen, wenigstens die Grundregeln des Abstands gegenüber ihren Kindern einzuhalten. Und dazu gehört, eine Einladung zum 18. Geburtstag anzunehmen. Und sich dann angemessen zu verhalten.
Aber wie gesagt, das Kind muss als Gastgeber dafür sorgen, dass auch die Vater-Seite Abstand bewährt.
Grundregeln des Abstands?
So mit Maske und 1,5 Meter Abstand?

Oder meintest du Grundregeln des Anstands?

Hier muss keiner Anstand bewahren.
Wenn die Eltern sich nicht mehr vertragen, können die selber entscheiden, ob sie an einem Tisch zusammen sitzen wollen - mit oder ohne Abstand 😷.
 
  • #22
Oh da hast du natürlich noch eine riesige offene Baustelle, die du sicher in diesem Leben noch bereinigen willst, oder möchtest du mit dem Groll so sterben?

Dein Kind hat dir die Antwort gegeben, dann eben keine Feier. Richte dich doch einfach danach. Keine Feier und du hast Zeit und Muße, in dich zu gehen, du weisst jetzt, dass du diese riesige Baustelle in deinem Leben noch aufräumen musst. Dein Kind war der Weckruf. Dein Kind ist erwachsen und kann seine Feier oder nicht Feier selbst regeln.

Sag doch einfach: "Es tut mir leid, diese Baustelle ist meine und du hast Recht, ich muss das lösen. Das dauert aber, deswegen: Ich wünsch dir alles Gute zum 18. Geburtstag, feiere, wie du es für richtig hältst!"

So würde ich es tun. Auf mich selbst hören und die Baustelle in Angriff nehmen. Das Kind ist erwachsen.
 
  • #23
Ich bin dabei mich dieser Baustelle zu widmen .
Es ist ja auch nur ein winzig kleiner Ausschnitt meines Lebens . Ich finde nicht , dass man da anhand 2-3 Forumsantworten und ohne sämtliche Fakten zu kennen , sich ein Urteil erlauben kann .
 
  • #24
Ich kann nur sagen, dass man sich manchmal mehr Respekt erobert, wenn man bei seinen Grenzen bleibt.

Diese im Sinne von kleineren Kindern zu dehnen ist richtig aber wenn man nicht aufpasst, kennt Kind im Alter die Grenzen gar nicht.
Mama wird in meinem Sinne schon nachgeben: wie immer!

Und deshalb wird ein Krach mit diesem Kind, nicht das Ende der Welt bedeuten.
Vielleicht kann es ja auch einen Menschen gar nicht leiden und man macht den Vorschlag, genau den einzuladen.

Ich lieb Dich aber mich auch und deshalb mach ich da nicht mit!
Und wenn ich von meinem Hausrecht gebrauch machen muss...
Du bist erwachsen, Du kannst eine alternative Lösung finden!
Feier zb woanders, such Dir einen Raum etc..
Gebe was dazu aber nicht nach!
Du hast 24std Geburtstag, da wird es ne Möglichkeit geben, dass ich mit Dir reintrinke, ein tolles Frühstück mache etc...dazu muss ich nicht zur Party da sein.

Sowas oder ähnliches würde ich sagen

Und glaub mir, ich habe viele Fäuste in der Tasche für meine Kinder gemacht;-)
Sie haben sich auch dran gewöhnen müssen, dass ich nicht nachgebe.
 
  • #25
Nein, anscheinend verstehst du es nicht.
Das Kind wünscht sich eine Feier mit BEIDEN Eltern und erwartet offenbar, dass diese sich für die Dauer der Feier zusammenreißen, angemessen benehmen und ihre Gefühle/Befindlichkeiten hinten anstellen. Zurecht, wie ich finde.
Du darfst und solltest aber auch etwas von dem Kind erwarten und fördern: Es soll dafür einstehen, dass sich dein Ex und seine Familie dir gegenüber anständig auf der Feier verhalten und evtl. bestimmte Themen nicht ansprechen.

Ja!!


Mit solchen Bewertungen kommt die FS nicht weit.
Wir sagen, der FS ja auch nicht, dass sie egoistisch, empathiebefreite und rücksichtslos ist, weil sie dem Kind gegenüber die "ich-komme-nur,-wenn-dein-Vater-nicht-kommt"-Haltung einnimmt, oder?

Leider nein.

Das ist in andern Zusammenhängen richtig.
Hier aber gilt: Eltern müssen lernen, wenigstens die Grundregeln des Abstands gegenüber ihren Kindern einzuhalten. Und dazu gehört, eine Einladung zum 18. Geburtstag anzunehmen. Und sich dann angemessen zu verhalten.
Aber wie gesagt, das Kind muss als Gastgeber dafür sorgen, dass auch die Vater-Seite Abstand bewährt.
Es ist nicht der 18. , das "Kind" ist über 18. Ich habe zur Einschulung unserer Tochter damals auch beide Großeltern eingeladen, sie waren da seit 25 Jahren geschieden, beide mit jeweils neuen Ehepartnern. Die Oma meinte, sie komme nicht, wenn er da sei. Da war die Erpressung andersherum. Wäre es etwas frisches gewesen, hätte ich es durchaus verstanden und versucht, Kompromisse zu finden. Damals aber nicht, wer kam der kam, wir waren insgesamt auch ganz viele, weil wir mit zwei anderen zusammen gefeiert hatten. Es lief gut, alle waren da und sie hatten sich sogar später unterhalten. Aber dafür muss sicher erst Zeit ins Land gehen.
 
  • #26
Du schreibst am Anfang, dass ihr bis zu dem "Knall" ein gutes Verhältnis zum Vater deiner Kinder hattest. Für mich klingt das eher so, als wenn ihr jahrelang auf heile Welt gemacht habt und das ganze jetzt explodiert ist. Ich würde jetzt deine Verletztheit zu lassen und dann gibt es halt keine Feier. Das musst du, dein Kind und der Vater aushalten. Nach meiner Trennung- mein Ex-Mann hat mich wegen einer anderen verlassen - gab es auch Verletzungen. Und zwar auf beiden Seiten. Es hat ungefähr 2 Jahre gedauert, bis wir wieder "normal" miteinander umgehen konnten. Wichtig war, dass wir nie die Kinder in den Konflikt mit einbezogen haben. Ich wäre aber auch nie auf die Idee gekommen, ihn und seine Familie in meine Wohnung zu einer gemeinsamen Feier einzuladen. Mein Ältester wurde kurz nach der Trennung 18. Selbstverständlich gab es da eine Familienfeier. Aber auf neutralem Boden. Wir waren im Restaurant. Meine Jungs wollten anfangs auch nicht zum Vater nach Hause. Weil da seine Freundin war, die sie noch nicht kennen lernen wollten. Aber bei der Problemlösung war ich raus. Das war nicht meine Baustelle. D.h. sie haben draußen den Tag verbracht, waren bei Oma und Opa oder die Freundin hat das Feld geräumt. Mittlerweile hat sich das ganze Verhältnis entspannt und alles hat sich beruhigt.
Ich kann dich und deinen Sohn verstehen. Dir reicht es jetzt und dein Sohn will halt weiter die heile Welt. Das müsst ihr jetzt beide aushalten, dass es dann halt keine Geburtstagsfeier gibt. Denn für dich ist der Gedanke ja vermutlich auch schlimm.
Ich habe festgestellt, dass die Kinder mit klaren Verhältnissen am besten klar kommen. Natürlich haben sie meine Verletztheit mitbekommen. Ich habe natürlich versucht, mich zusammen zu reißen. Aber es gab auch Situationen, bei denen ich in ihrem Beisein geweint habe. Ich habe bestimmt auch Mal ihnen gegenüber über den Papa gemotzt. Aber wir haben ihnen auch immer gezeigt, dass wir gemeinsam für sie da sind, wenn es drauf ankommt. Aber in Grenzen, die keinen überfordern. Auch dass hat zu einem wieder guten Verhältnis zwischen uns geführt. Denn bei unserer Kommunikation geht es mittlerweile nur um die Kinder. Die Kinder sind übrigens mittlerweile 26 und 23. Aber sie sind und bleiben unsere Kinder. Es gibt keine ungefragten Einmischungen, aber trotzdem stehen wir mit Rat und Tat zur Seite.
Mein Rat an dich. Macht jetzt erstmal einen Schnitt und lasst eure Verletzungen zu. Dann gibt es halt keine Feier. Legt eure Grenzen neu fest und kommunizier die auch klar und versucht euch schrittweise wieder an zu nähern. Das klappt schon. Denn Eltern bleibt ihr nun mal ein lebeblang. Alles gute für dich.
 
  • #27
Nun war es für mich aber der Tropfen , der das Fass zum Überlaufen gebracht hat . Ich habe einen Schlussstrich für mich gezogen .
Ich kann das schon nachvollziehen. Der Preis dafür ist eben, dass Du Dich bei Feiern Deines Kindes abseits stellst.

Ich finde nicht , dass man da anhand 2-3 Forumsantworten und ohne sämtliche Fakten zu kennen , sich ein Urteil erlauben kann .
Du hast ja selbst entschieden, keine Details zu schreiben. Dann fallen die Antworten entsprechend aus.
 
  • #29
Das mit der heilen Welt , das ist ein sehr interessanter Ansatz . Das könnte zutreffen .
 
  • #30
Hallo in die Runde , ich bin seit mehreren Jahren getrennt und geschieden . Bis vor einiger Zeit hatte ich ein gutes Verhältnis zum Ex , dann gab es einen Vorfall der dafür sorgt das ich weder mit ihm noch mit seinen Eltern je wieder an einem Tisch sitzen möchte .
Vielleicht versteht dein Kind nicht, wieso. Vielleicht nimmt er deine Gründe nicht ernst genug? Du solltest ein offenes und sehr ehrliches Gespräch darüber führen. Möglicherweise, versucht er über diesen "Zwang" eine Art Vermittlungsstrategie? Das würde ich mal hinterfragen.
Sie haben mich sehr verletzt , ich fange noch manchmal an zu heulen wenn ich davon rede . Ich habe es den Kindern klar gemacht , so leid es mir tut , ich kann und werde nicht mehr mit ihnen an einem Tisch sitzen .
Dann bleibe dabei!
Nun hat ein Kind ( über 18) bald Geburtstag und sagt : entweder eine Feier mit allen oder gar nicht . Ich bin in der Zwickmühle . Ja , ich verstehe das Kind . Aber der Schmerz sitzt auch echt tief .
Was tun ?
ein 18 Jähriger ist in meiner Wahrnehmung kein Kind mehr. Es sollte möglich sein, ihm zu erklären, warum du dich selber schützen musst. Du hast ein Recht auf deine Integrität.
 
Top