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  • #1

Geht es Frauen wirklich darum einen

Ich lese seit einigen Wochen die Forumbeiträge und stoße dabei häufig auf den männlichen Vorwurf, dass Frauen in erster Linie hier einen Mann suchen der sie finanziell versorgt. Männer dagegen möchten diese Ansprüche nicht (mehr) erfüllen. Etwas provokant gefragt: warum eigentlich nicht? War es nicht immer so? Sind nicht die weiblichen Biografien ganz andere als die männlichen? Erleiden nicht gerade Frauen finanzielle Nachteile durch Unterbrechung ihrer Berufstätigkeit zugunsten von Familie und Kindererziehung? Ist nicht die Altersarmut weiblich? Und beruht eine Partnerschaft nicht auf Geben und Nehmen? Und wenn SIE dann seine Hemden bügelt oder sich um seine Buchhaltung kümmert, weshalb sollte er sie dann nicht finanziell unterstützen? Oder kommt gar eine Frau die der finanz. Unterstützung bedarf, als "Liebesobjekt" von vornherein gar nicht in Betracht?
 
  • #2
Bei einer Frau die so ist wie Frauen "früher", bei der bin ich auch gern der Mann von "früher", aber die meisten frauen sind längst nicht mehr das, was man unter "früher" versteht, warum sollen sich da Vorteile ausschließlich für Frauen entwickeln und für Männer nicht?
Somit ergibt sich, wenn frauen sich nicht an das Rollenbild halten, warum sollten Männer es dann weiterhin tun??!
 
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excuse-me

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  • #3
Also ich habe im Moment auch nicht gerade viel übrig um mir nebenbei großartig etwas zu leisten. Mal ins Kino, mal zum Essen, mal in die Kunsthalle und wenn ich live-Musik hören möchte, gehe ich eben z.B. ins LOGO oder in die Fabrik, Hauptsache Musi und ein bisschen Unterhaltung und es gibt natürlich viele Sachen, die man unternehmen kann, die gar kein Geld kosten - wozu haben wir die Elbe und die Alster und die vielen schönen Parks hier in Hamburg.

Hätte ich einen Partner, der mehr Geld zur Verfügung hat, nimmt er entweder vorlieb mit dem, was ich mir leisten kann oder er macht halt zusätzlich noch was anderes - dann vlt. allein.
Und natürlich würde ich mich freuen, würde er mich zu etwas Schönem, was ich mir vlt. nicht leisten könnte, auch mal einladen. Wenn er damit kein Problem hat, hätte ich auch keins.

Und wenn ich mir keinen Urlaub leisten kann, sollte er aber nicht darauf verzichten. Das wäre ja noch schöner! - Dann fährt er eben allein - da hat er mir hinterher bestimmt ne Menge spannende Sachen zu erzählen.

Ich sehe das ganz pragmatisch - jeder wie er kann - von Geld sollte man sein Liebesglück nicht abhängig machen.
 
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  • #4
Ganz bestimmt suche ich keinen Mann, der mich versorgt. Seit über 40 Jahren bin ich berufstätig, und schwimme dadurch bedingt, finanziell in der oberen Liga. Auch hatte ich in punkto Aktien zumeist ein glückliches Händchen. In meinem Leben habe ich immer das gemacht, was mir Spaß machte - und vor was die meisten Frauen Angst hatten. Zum Beispiel habe ich 15 Jahre nur nachts gearbeitet, und hatte bis zur Haustür noch ein Stück zu laufen. Oder Aktien - wer traut sich? Oder sich mit dem Bankdirektor oder einem Notar streiten - mein leider verstorbener Mann ist davongerannt. Wenn ich einmal loslege mit Fakten, wird auch ein Kerl in dieser Position zum Weichei. Ja, es stimmt - Alter und Armut sind weiblich. Durch meinen Beruf habe ich reichlich solche Fälle kennengelernt. Doch es ist durch jede von uns die Frage zu stellen: Warum? Hat Frau nach dem Schulabschluss nicht schon einen dämlichen Beruf erlernt, in dem sie sauschlecht bezahlt wird? Hat "sie" sich nicht zurückgelehnt, nachdem sie einen Mann fand und ein Kind gebar? Wie viele rennen mit Mitte 20 wie die Plumpssäcke durch die Gegend? Und es dauert nicht lange, da darf der Ehemann wie ein mutierter Zwilling nebenher traben. Nein, ich stehe sehr gern finanziell auf eigenen Füßen. Und ich möchte keinen fragen: Darf ich? Soll ich? Kann ich das? Die Antwort auf diese Fragen gibt mir nur mein Spiegelbild. Und was die Frauen "früher" konnten - lieber Thomas - das habe ich noch unter einer gestrengen Mutter gelernt. Ich habe ein großes Haus mit Grundstück - und weder Putzfrau noch Gärtner. Dafür auch kaum Speck auf der Hüfte, weil ich mich schneller drehe als die meisten.
 
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  • #5
Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass Männer abgeschreckt werden von einer Frau, die mehr verdient. Ich habe es nie geglaubt, aber diese toughen Frauen, die ihre Karriere längst selber auf die Beine gestellt haben und entsprechend viel Geld verdienen, scheinen Männer in ihrem Selbstwertgefühl zu stören. Nicht beim Kennenlernen, da ist das noch in Ordnung und zeigt ihnen, dass die Frau nicht auf ihr Geld aus ist. Aber in einer langjährigen Beziehung, wenn ihr Gehalt und ihr Erfolg steigt und seines nicht, dann kommen die Probleme.
Mein Mann hat sich bei mir mit einem Blumenstrauß bedankt, dass ich einen Urlaub für die Familie alleine bezahlt habe. Die Hausarbeit und Kinderaufzucht, die ich neben meinem Beruf auch immer vollständig und ohne zu murren gemacht habe, hat ihm noch nie Anlass gegeben, sich zu bedanken.
 
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  • #6
Ich sehe es wie #1. Den "klassischen Rollen" entsprechend ist der Mann der "Versorger", die Frau die "Hausfrau", deis ichd afür unentgeldlich um alles kümmert...
In den modernen Rollen versorgt sich die Frau selber, weil sie eigenes Geld verdient, nur übernimmt der Mann auch seinen adäquaten Teil an der Hausarbeit????
In der Praxis sieht es oft so aus, dass der klassische Mann die finanziell unabhängige Frau sogar ablehnt (sie könnte ja mehr als er verdienen und ihn zur Hausarbeit verdammen)
Alos lehnt er sowohls eien Versorgerrolle ab als auch die finanziell unabhängige frau - und schon is die Situation schachmatt...wer soll sichd a noch zurechtfinden?

Also, lieber Mann - wenn du nicht Versorger sein willst - (herzlich gerne), dann akzetiere die finanziell unabhängige Frau an deiner Seite und sei ein Partner auf Augenhöhe!
 
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  • #7
Ich weiß nicht, welche Männer sowas behaupten... ich bin w 42 und habe bisher noch keinen Mann kennen gelernt, der mich finanziell unterstützt hat. Im Gegenteil, ich habe mein Kind auch finanziell selbst versorgt und selbst in Partnerschaften gab es streng geteilte Kassen... eigentlich haben die Männer, die finanziell ihre eXfrauen unterhalten haben, darauf sehr geachtet, dass frau sich selbst versorgt... das ging dann fast soweit, bis auf meine Kosten leben...

Eigentlich hatte ich nie was dagegen, im Gegenteil, ich bin auf niemand angewiesen..doch mittlerweile geht mir die Art der Männer, aus Angst, mann würde Frau einen Kaffee zu viel bezahlen + Exfrau bekommt schon genug- den Fehler mache ich nicht nochmal..., derart auf den Geist, dass ich da auch intolerant werde.

Das erste Mal im Leben sage ich mir nein, so ein Typ, der nicht bereit ist mich als Partnerin finanziell zu stützen in schlechten Zeiten und der sich so derart vergeizt verhält- sorry und tschüß... Singlesein ist auch schön, wir Frauen kommen allein besser klar als ihr ...
 
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  • #8
Es scheint bei manchen Männern noch nicht angekommen zu sein: Die meisten Frauen sind sehr wohl in der Lage, sich selbst zu versorgen, also keine Panik, liebe Männer.

Das Thema Versorgung ist in der Tat ein etwas sensibles und wird aus meiner Sicht von vielen Männern ziemlich überschätzt - sowohl in der einen Richtung ("Sie will nur an mein Geld") als auch in der anderen ("Ich kann ihr doch finanziell alles bieten und muss deshalb der optimale Kandidat sein"). Ich habe unter meinen Kontakten schon beide Typen kennen gelernt und konnte nur müde mit den Schultern zucken. Ein Mann, der in solch materiellen Kategorien denkt, ist bei mir fehl am Platz. Geld spielt bei mir nur insofern eine Rolle, als dass ich mir ein paar angenehme Basics leisten will - und das kann ich selbst. Aber diese Haltung fordert einigen Männern anscheinend zu viel Vorstellungsvermögen ab, sie bekommen die materielle Denke nicht aus dem Kopf.

Dass Männer im Falle einer Familiengründung den Versorgerpart übernehmen, sofern sie selbst nicht bereit sind, sich beruflich einzuschränken und beispielsweise in Elternzeit zu gehen, steht für mich allerdings völlig außer Frage. Genauso wie es für mich außer Frage steht, umgekehrt für das Einkommen zu sorgen, wenn mein Partner arbeitslos oder krank würde. Das verstehe ich unter Geben und Nehmen in einer Beziehung.
 
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  • #9
Auf einer Seite für Freelancer habe ich zur Kenntnis nehmen müssen, dass über 70% der Freiberufler nicht in der Lage sind, länger als 1 Jahr ohne Projekt finanziell durchzuhalten, etwa 50% nicht einmal 6 Monate. Es sieht wohl so aus, dass viele Männer überhaupt nicht mehr versorgen können, auch wenn sie es wollten. Es ist wohl die blanke Angst, dass aus den 12 Monaten 2 oder 3 werden. Und das kann ich verstehen.
 
  • #10
Für eine Partnerschaft suche ich einen Mann auf Augenhöhe, nicht in erster Linie einen Versorger. Allerdings ist es natürlich so, dass WENN man eine Familie gründen will, ein Kind bekommt und das auch selbst erziehen möchte (zumindest die ersten 3-5 Jahre), DANN der Mann die Familie während dieser Zeit versorgen können muss. Wie sollte es anders gehen? Insofern gebe ich zu, dass eine gewisse Versorgerfunktion nicht zu vermeiden ist. Ich sehe das aber keineswegs als "Bezahlung" für Bügeln, Kochen und Kindererziehung, sondern einfach als gesunde und natürliche Aufgabenteilung innerhalb einer funktionierenden Familie.

Ich finde, Thomas hat in #1 das sehr gut zusammengefasst. Wer zumindest für einige Jahre das klassische Rollenbild leben will, der muss beide Seiten akzeptieren, also die Frau muss zuhause bleiben wollen und der Mann bereit sein, alle zu versorgen. Wer dagegen das moderne Rollenverhalten leben will und Kinder fremderziehen lässt, der muss eben die Lasten gemeinsam schultern und darf keine Ansprüche anmelden.
 
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  • #11
w25
Ich kann # 4 und # 9 nur zustimmen.
1. Ich habe eher das Gefühl, dass einige Männer durch selbstständige Frauen abgeschreckt werden und das gar nicht zwangsläufig suchen. Das betrifft vor allem die sog. Alpha-Männchen, die ihre Position im Leben auch dadurch verdeutlichen wollen, dass sie eine Frau zu Hause haben, die am besten gar nicht die Möglichkeiten hat "an ihn heranzureichen" und sein Privatleben mit Familie etc. organisiert.
2. Sollte man zu Hause bleiben wollen, wenn Kinder da sind (ich persönlich könnte mir das nicht über einen längeren Zeitraum vorstellen), muss der andere Partner in der Lage sein, die Familie in dieser Zeit zu finanzieren. Der Mann kann sich ja auch aussuchen, ob er sich eine Frau sucht, die immer arbeiten möchte oder eine die gerne eine Zeit lang wg. Kindenr zu hause bleibt.
3. Wenn keine Kinder da sind spielt Geld bei einem Partner für mich nur insoweit eine Rolle, als das er ich einen ähnlichen Lebensstil wie ich leisten können muss. Ich möchte mit einem Partner essen gehen oder in den Urlaub fahren können, so wie ich es jetzt mit Freundinnen tue. Ich möchte, dass er sich auch in Zukunft mit mir Kosten für eine Wohnung oder gemeinsame Anschaffungen teilen können kann. Mehr brauch ich nicht.
 
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  • #12
@Frederika hast du noch nichts davon gehört, daß heutzutage auch der Mann das Erziehungsjahr nehmen kann und Frau muss heute nicht mehr unbedingt 3 - 5 Jahre zu Hause bleiben. Meine 3 Kinder haben alle Kindertagestätten besucht und aus ihnen sind richtig tolle Erwachsene geworden. Ich habe Familie und Job (Ganztagsbeschäftigung) immer gut unter einen Hut gebracht und war und bin stolz darauf heute unabhängig von einem Mann zu sein. Hätte ich nicht gearbeitet, wäre wahrscheinlich eine Scheidung für mich nicht in Frage gekommen, weil ich ja dann auf das Wohlwollen meines Mannes angewiesen wäre. Aber so kann ich heute sagen ich bin glücklich geschieden und genieße mein Leben.

w56 lg Tina
 
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  • #13
Frau sucht Versorger... hi-hi-hi... Ach so, sorry... Stichwort: Generationskonflikt...
w37
 
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  • #14
zico,m
Ich sehe es auch so etwa wie #1,man kann als Frau gefühlsmäßig nicht immer wehen,wie die "Fahne"im Wind.Sind wir doch mal ganz ehrlich,mit der Emanzipation sind auch andere Beziehungsprobleme entstanden---Stark sein,aber keine Entscheidungen treffen wollen----keinen Versorger,aber versorgt sein,alles allein können,aber nach Arbeitsteilung schreien usw..Die krasse Unterwerfung des Mittellosen wie früher lehne ich auch ab!Die Harmonie und das Wechselspiel zwischen geben,nehmen und fordern dürfen ohne in große Konflikte zu geraten-das ist wohl die Schwierigkeit.#6....solange Männer Frauen hinterherjagen,geht es Frau(weil begehrt,erfolgreich) gut-aber wenn der sogenannte "Marktwert" gesunken ist-wird geklammert-Versorger sind wieder gefragt.Ich(m46)kann auch sehr gut allein Leben,Single sein ist auch für Mann schön-und wer sagt denn Frauen kommen besser allein klar als Männer-wo hast du denn das her?Klar das Männer nach Scheidungen die "Mäuse" etwas fester halten,daß Gesetz und die geschiedenen Frauen lassen ja meist nicht mehr viel in der Geldbörse!Seid doch mal ehrlich,welche Frau möchte einen Mann der finanziell schlecht dasteht-ihr Frauen orientiert euch doch nach oben!An dieser Geschichte,daß Mann vorsichtiger geworden ist,seid ihr ja oft selbst Schuld....die Eine spielt das Spiel so und die Neue hat dann oft das Problem!Bist du selbst vielleicht schon mal die Eine gewesen...?....laßt Männer leben und sie werden Euch gern geben!
 
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  • #15
Was für eine Schnapsidee! Natürlich suche ich keinen "Versorger" oder "Ernährer"! Warum auch? Habe doch selbst eine gute Ausbildung, einen funktionierenden Kopf und zwei Hände. Ich habe aber auch schon Männer getroffen, die wehleidig zuhause saßen und gern "ernährt" worden wären, täglicher Tritt in den Hintern inklusive.
Neenee, da bleibe ich lieber allein, da weiß ich was ich habe.

Frau, 38
 
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  • #16
zico,m
..daß muß natürlich jeder für sich selbst entscheiden,allein oder zu zweit!Alles hat seine Vorteile,nur ich glaube Frau und Mann sprechen oft nicht die selbe "Sprache"-Verstehen und verstanden werden-Reden und Zuhören-dann wird man merken ob man zusammen paßt.
#14Sind denn alle Männer so oder hast du ein Auswahlkriterium,was dich an solche Männer bringt?
Männer denken oft mittlerweile auch so,wenns mal paßt ists gut wenn nicht komm ich ja auch allein gut zurecht-....ist das in dieser Zeit ein Wunder!Männer die mal Wolf(Interessant) waren,werden oft in einer Beziehung zum "Lamm(Schaf)gemacht und dann:...wer will schon ein Schaf zu Hause!Ich meine"zu brav ist auch langweilig",...!
 
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  • #17
Mal ganz ehrlich:

Im Krankenhaus gibt es verdammt viel Ärzte, die sich junge Krankenschwestern angeln und oft auch heiraten. Männern macht es nichts aus Frauen zu suchen, die finanziell schlechter gestellt sind als sie selbst, dafür spielt das Alter und die Attraktivität eine größere Rolle.

Heutzutage gibt es allerdings immer mehr Ärztinnen - nur habe ich die noch nicht ein einziges Mal mit einem Pfleger gesehen...

Frau orientiert sich fast ausnahmslos nach oben - nur wird das für die Frauen von heute ein immer engerer Markt, weil sie selber Karriere machen....Es sei denn man heißt Madonna, dann sucht man sich eben auch ein 22 jähriges männliches Top Model...
 
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  • #18
Interessant, wie sich insbesondere zu diesem Thema die Beziehungsprobleme der heutigen Zeit offenbaren. Mal abgesehen von einigen wenigen konstruktiven Beiträgen zeigt sich bei den vorangehenden Beiträgen ja ein wahrer Kampf der Geschlechter... Das bringt doch nichts! Liebe Frauen und Männer, wir sollten langsam wieder lernen, aufeinander zuzugehen, den/die andere/n zu respektieren und versuchen, die Herausforderungen einer Partnerschaft / Familie gemeinsam zu lösen. Wenn diese Werte nicht mehr zählen, sondern nur noch die Tatsache, dass jede/r dem anderen beweisen muss, dass er/sie auch alleine klar kommt, dann erstaunt es mich allerdings nicht, dass Single Sites im Internet boomen
 
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  • #19
leider habe auch ich das Gefühl, dass sowohl Männer wie Frauen sich permanent verteidigen müssen. Die Frauen, dass sie nicht versorgt werden müssen und Alles selber können und die Männer, die nicht versorgen wollen, aus Angst ausgenutzt zu werden. Ich bin Frau, 57J, habe
viele Jahre gearbeitet, auch bei meinem Mann. Jetzt ist unsere Ehe kaputt, ich bin gesundheitlich angeschlagen und habe außer unserem Haus auch noch meine Hunde zu versorgen. Gerne würde ich sagen, ich bin finanzielle unabhängig und möchte nur ein neue Beziehung um die Muse meines Mannes zu sein. Aber leider ist es nicht so. Ich wünsche mir einen Mann, der mich nicht nur finanzielle versorgen kann, da ich manche Dinge im Haushalt momentan nicht erledigen kann, mir aber keine Angestellte leisten kann. Früher war ich nie von Männern abhängig, aber auch ich wollte eine Familie, es sollte wohl nicht sein. Kinder konnte ich keine bekommen und nach dem ich bei meinem Mann gearbeitet habe, habe ich jetzt nach der Trennung keine besonders gute Perspektive. Aber ich fühle mich weder schlecht noch bin ich hinterm Geld her, sondern nur meine naive Hoffnung auf eine lebenslange gute Ehe. Ist es verwerflich, wenn ich mir noch ein paar schöne Jahre wünsche, auch wenn ich finanzielle Sicherheit brauche?
 
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