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Gast

  • #1

Gemeinsame Wohnung und Absicherung

Hallo zusammen,
folgendes Problem: Mein Partner und ich (beide geschieden) sind seit 5 Jahren ein Paar und möchten das DG der derzeitigen Wohnung (er bezahlt Miete an seine Mutter) ausbauen, damit wir genügend Platz haben, da sein Sohn 10 J. neuerdings bei uns wohnt.

Die Regelung wird sein, dass er später die Wohnung als Eigentum überschrieben bekommt. Nun soll ich mich, was für mich auch ok ist, mit einem Betrag in Form von Miete an meinen Partner an den Kosten beteiligen. Womit ich jedoch etwas Probleme habe ist, dass mein Partner (bzgl. seiner früheren Ehe), nicht mehr heiraten möchte und alles (Wohnung usw.) später seinem Sohn vererben will.

Für mich stellt sich da die Frage: Was ist mit mir? Soll ich hier lediglich bezahlen und falls ihm etwas zustößt, wieder aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen und Platz für seinen Sohn machen?

Es wäre nett, wenn mir jemand seine Meinung zu diesem Thema schreibt bzw. was ich da am besten tun kann.
 
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  • #2
Ohne weitere Infos über euer Zusammenleben bzw. Finanzen kann man da nichts Vernünftiges raten.

Sollte es so sein, dass du deinen Anteil am Zusammenleben in Natura bezahlst, also in Form von Arbeitsleistungen für den gemeinsamen Haushalt, dann solltest du dich erst recht nicht daran beteiligen. Wer kümmert sich um den 10jährigen? Oma, du oder beide?
 
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Gast

  • #3
Wenn er Miete an seine Mutter zahlt, finde ich es ok, wenn Du dich zur Hälfte an dieser Miete für die gemeinsam bewohnte Wohnung beteiligst.
Warum Du Dich allerdings an den Umbaukosten in irgendeiner Form beteiligen solltest, ist mir schleierhaft.

Er baut das Dachgeschoss SEINER Wohnung für SEINEN Sohn aus.
Für ihn lohnt sich der Umbau, denn es wird später SEIN Haus sein. Du bist nur kündbare Mieterin.
Womöglich auch noch ohne Mietvertrag,
Ich finde den Versuch, Dich zur Kasse zu bitten, fast ein wenig unverschämt.

w55
 
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  • #4
Wenn die Miete eine faire Höhe (etwas günstiger als der Marktpreis) hat und ein Drittel der Wohnung umfasst ist das eine faire Sache. Oder willst Du umsonst bei ihm wohnen?
 
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  • #5
Er hat einen Vorteil, an dem er dich nicht teilhaben läßt. Finde ich nicht ok und sollte zwischen euch ausdiskutiert werden wie das ausgeglichen werden kann. Du solltest dich da beraten lassen.

M48
 
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  • #6
Liebe FS,

schwierige Kiste, denn Miete musst du so oder so zahlen, ob du alleine wohnst, oder mit jemanden zusammen wohnst. Logisch ist ja, dass er deinen Mietanteil dazu nimmt, um die Kosten des Ausbaus mit zu bezahlten und du hast ja schliesslich auch was davon, weil sich dein Wohnkomfort verbessert.

Wohnt seine Mutter auch mit im Haus? Dazu noch der 10jährige Sohn, der am Anfang der Pupertät steht? Nee, ehrlich, mir wäre das nichts. Ich würde in meiner Wohnung bleiben, ihn alleine ausbauen lassen und wenn er fertig, dann neu verhandeln.

Überlege dir gut, was du macht. Das liest sich alles nach sehr viel Arbeit und viel Stress.

w 49
 
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  • #7
FS, zahle deinen Mietanteil, aber halte dich so viel wie es geht aus der Ausbaugeschichte raus.

Ein Umbau bzw. Eigentum ist oft keine Absicherung, viele Leute sind da sehr blauäugig und denken, dass man im Alter vorgesorgt hat. Schau mal, da gab es vor kurzen einen anderen Thread mit ähnlichem Thema "Eigentum als Vorsorge".

Nicht das du als Mit-Finanzier und Putzkraft usw. "benutzt" wirst und wenn alles fertig ist, ist eure Beziehung auch fertig und du wirst entsorgt.

w
 
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  • #8
Aus Deiner Frage geht leider nicht hervor, inwiefern Du Dich an dem Umbau der Wohnung beteiligen sollst und welchen Umfang der Ausbau umspannt.

Sollte er den Umbau der Wohnung alleine finanzieren und nur anteilig Miete verlangen, so kann ich keine Ungerechtigkeit finden. Schließlich ist es sein Elternhaus, darauf hast Du keinen Anspruch. Sollte ihm tatsächlich etwas zustoßen, so müsstest Du Dir eben eine neue Mietwohnung suchen.
 
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Gast

  • #9
Mein Partner und ich (beide geschieden) sind seit 5 Jahren ein Paar und möchten das DG der derzeitigen Wohnung (er bezahlt Miete an seine Mutter) ausbauen, [...]

Nun soll ich mich, was für mich auch ok ist, mit einem Betrag in Form von Miete an meinen Partner an den Kosten beteiligen.
Nochmal #7:

Ich habe Deinen Text nochmals gelesen und habe nun den Eindruck, dass Du bisher mietfrei gewohnt hast und Dich nun in Form von Miete an den Kosten des Umbaus beteiligen sollst. D.h. sobald der Umbau abgeschlossen ist, musst Du auch keine Miete mehr an Deinen Freund zahlen. Habe ich das richtig verstanden, oder irre ich mich?
 
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Gast

  • #10
Ich glaube da verwechselst Du Miete mit Kauf. Mit einer Mietzahlung erwirbst Du kein Eigentum sondern gibst Deinen Beitrag für die gemeinsame Nutzung. Da sein Sohn bei Euch wohnt sollte es nicht mehr als ein Drittel eines fairen Mietpreises für die ausgebaute Wohnung sein. Das lässt sich ja leicht ausrechnen: Ein Drittel der ortsüblichen Miete abzüglich eines Liebes-Rabatts.
 
  • #11
Mein Partner ist jetzt auch zu mir gezogen aber ich würde nie auf die Idee kommen von ihm Miete zu verlangen. Ich muß noch ca. 5 Jahre mein Haus abzahlen. w51
 
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  • #12
Nr. 10, Lilli2000:

Leider ist mir dies in meinem Leben noch nie passiert, dass ich irgendwo umsonst leben kann. Das ist ein sehr sehr grosszügiges Angebot von dir an einen Partner.

Trotzdem würde ich eine Beteiligung vorschlagen, wenn ich ihn wäre. Oder mehr Essen bezahlen, einfach irgendein Ausgleich.

Dies würde ich auch der FS raten. Wenn du dich im Jungen kümmerst, kochst und mehrheitlich für den Haushalt schaust, keine Beteiligung.
 
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  • #13
Mein Partner ist jetzt auch zu mir gezogen aber ich würde nie auf die Idee kommen von ihm Miete zu verlangen. Ich muß noch ca. 5 Jahre mein Haus abzahlen. w51
Selber schuld, bei allem Respekt, einen angemessen Beitrag sollte jeder bezahlen. Das hat auch was mit Respekt sich selber und vom Anderen zu tun.

Ein Mann mit Charakter würde entweder von alleine darauf bestehen, dass er einen angemessenen Anteil zahlt, oder dafür die Autokosten übernimmt.

Gut, du hast einen Vorteil. Er ist somit kein Mieter und du kannst ihn sofort und ohne Frist auf die Strasse setzen.

Ich sage immer, bei Geld hört die Liebe und Freundschaft auf. Bin damit immer gut gefahren und es gab wenig Stress, wovon alle profitiert haben.

w 49
 
  • #14
Mal abgesehen davon dass ich es immer sehr schräg finde mit den Schwiegereltern in einem Haus zu wohnen (würd ich mir nicht antun, das ist der ewige Sohn). Du wohnst im Moment Mietfrei was schon ziemlich grosszügig ist. Nun will er erweitern und fragt nach ob Du Dich nicht an der Miete die er ja bezahlt beteiligen willst. Ich finde das durchaus i.O.

Macht einen Mietvertrag und gut ist, dann hast Du auch alle Rechte eines Mieters.
 
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  • #15
Ich wäre nicht so blöd und würde einem Mann der mich nicht heiraten wird Geld geben damit er sein Vermögen aufbessert und an seine Liebsten weitervererbt. Du zahlst, kochst, bügelst, schmeisst dem Typen seinen Haushalt und er hat eine Dumme gefunden. Mein Ex wollte es genauso - ich war beim Anwalt und hab mich beraten lassen weil ich im Hinblick auf seinen Kinderwunsch und die vermeintlich gemeinsame Zukunft überlegte ihn beim Kauf einer Wohnung ins Grundbuch einzutragen, obwohl ich sie allein abzahlen hätte müssen. In der gemeinsamen Mietwohnung hat er die halbe Miete von mir bekommen, obwohl er mehr hätte zahlen müssen. Seine große, freche Tochter machte ständig Stress und lebte bei uns. Nebenkosten zahlte ich mehr als die Hälfte. Mein Ex tendierte zum Ausnutzen - ich nicht.

Einem Mann der von vorn herein zu verstehen gibt das eine Heirat ausgeschlossen ist, der zahlt, kocht,wäscht, bügelt und sorgt sich um seine Verpflichtungen künftig selber.
Wie er mit seinen sonstigen Bedürfnissen umgeht ist auch seine Sache. Als Frau bin ich mir zu schade die ungeliebte Putze zu sein die obendrein noch draufzahlt.
 
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  • #16
Du zahlst, kochst, bügelst, schmeisst dem Typen seinen Haushalt und er hat eine Dumme gefunden.
Naja, dazu gehören immer Zwei. Frau muss ja nicht den Haushalt schmeissen usw. Alle Aufgaben müssen gerecht geteilt werden, jeder muss seinen Anteil bringen. Sowas muss man aber vor dem Einzug klären.

Zum Glück ist mir sowas erspart geblieben. Ich habe einen Mann nie den Haushalt gemacht.

w 49
 
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  • #17
Wenn man jemanden liebt klärt man nicht jedes Detail der Hausarbeit vor dem Zusammenziehen, sondern packt an. Das ist Partnerschaft und kein Geschäftsmodell zu 50 :50. Dumm nur wenn der andere das ausnutzt und hofft ( jahrelang ) damit durchzukommen - möglicherweise bis er bei einer anderen Frau eher bereit ist, Eigenverantwortung zu übernehmen.
 
  • #18
@11 und 12 Nur weil er keine Miete zahlt, bedeutet nicht, dass er nichts beisteuert. Er kauft genauso Lebensmittel ein wie ich, und achtet dabei nicht auf eine Teilung 1/3 zu 2/3 (mein Sohn wohnt auch noch bei mir). Er besorgt das Holz für den Kamin, sägt und hackt alles, was ich sonst machen mußte, der Carport ist neu eigedeckt. Nichts davon hat mich Geld oder Arbeit gekostet, dafür habe ich aber viel Freizeit gewonnen. Bei fast 3000 m² Garten fällt immer etwas an. w51
 
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  • #19
Ohne weitere Infos über euer Zusammenleben bzw. Finanzen kann man da nichts Vernünftiges raten.

Sollte es so sein, dass du deinen Anteil am Zusammenleben in Natura bezahlst, also in Form von Arbeitsleistungen für den gemeinsamen Haushalt, dann solltest du dich erst recht nicht daran beteiligen. Wer kümmert sich um den 10jährigen? Oma, du oder beide?
Ja natürlich leiste ich meinen Beitrag im Haushalt mit. Der Sohn geht in eine Ganztagesschule und ist gegen 17:00 Uhr daheim. Da mein Partner hin und wieder geschäftlich unterwegs ist und spät am Abend heim kommt, sowie manchmal über Nacht weg ist, kümmere ich mich um den Jungen. Ab und zu kann er auch zur Oma, wenn ich einen Termin oder eine Verabredung habe.
In der Regel kümmert sich bis jetzt mein Partner um das schulische und kocht auch gerne.
Ab April kann sich das ändern, da er eine neue Tätigkeit aufnimmt und dann erst gegen 19:30 Uhr
nach Hause kommt.
 
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