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  • #1

gemeinsames Sorgerecht- Aufenthaltsbestimmungsrecht bei mir- ..

... kann mein Exmann mir verbieten, die Kinder ( 9 und 11) von der Schule zu nehmen ? Ich möchte mit meinem Partner ( sind seit 4 J. zusammen) nun nach langer Zeit zusammen ziehen. Die Kinder akzeptieren ihn voll. Mein Partner wohnt allerdings 50 km von meinem jetzigen Wohnort entfernt. Er hat dort seine Arbeit und sein Haus, also gehe ich zu ihm mit den Kindern. Die Kinder finden es schön, sind aber auch sehr gerne bei ihrem Vater. Sie haben einen engen Kontakt zu ihrem Vater per Telefon, Internet. Der Vater, also mein Exmann wohnt 200 km von uns entfernt. Nun hat er vom Umzug erfahren und will es mir verbieten, da er nun mit dem Gedanken spielt, selbst wieder in den gemeinsamen Wohnort zu ziehen. Ich bin völlig erschüttert. Die Kinder würden dann, so meine Angst, sicher bei ihm wohnen wollen. Ich bin gerade sehr verzweifelt. Im Winter soll der Umzug stattfinden. Ich möchte, dass die Kinder mit mir mitkommen. Ganz normal bei mir und meinem Partner leben. Sie würden dafür die Schule wechseln. w/40
 
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  • #2
Oh ha, du hast mehrere Probleme - intern wie extern.

1. Du willst weg und die Kinder mitnehmen - weil du sie die letzten Jahre betreut hat. Warum gehst du wie selbstverständlich davon aus, dass die Kinder mit dir gehen müssen?
2. Dein Exmann und Vater der Kinder will plötzlich zurück und du kommst damit nicht klar, dass er die Kinder nun ggf. für sich "beanspruchen" könnte - und ihnen so ihre Freunde, ihr Umfeld, ihre Schule erhalten könnte.
3. Wie wäre die Situation, du gehst, die Kinder bleiben bei ihm, du zahlst Kindsunterhalt?
4. Sind EURE Kinder DEIN Eigentum?
5. Wie habt ihr die ganze Zeit diese 200 km überbrückt bzw. Elternschaft gelebt? Warum ist er so weit weg?
6. Was arbeitest du, dass du gleich wegziehen kannst?

Viele Fragen, deren Antworten Flexibilität im Denken und Handeln erfordern. w/42
 
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  • #3
Deine Frage strotz geradezu vor Egoismus. Wie kann ein Vater es wagen, ein Veto einzulegen. Ganz einfach, weil er der Vater und ebenso Erziehungsberechtigte ist! Ob er es dir verbieten kann - ich denke nicht. Aber ihr habt als Eltern die Pflicht, dies miteinander zu klären, wo und wie die Kinder aufwachsen, zur Schule gehen und leben. Wie die Besuchs- und die Unterhaltsregelungen sind, usw.

Ganz ehrlich: ich störe mich an diesem Satz: "Ganz normal bei mir und meinem Partner leben." Warum ist das "normaler", als wenn die Kinder bei ihrem Vater wohnen? Nur weil es gesellschaftlich anerkannter ist?

w/42, Kind je 50 % beim Vater, 50 % bei mir - jeder hat einen neuen Partner/in
 
  • #4
Was bisher geschrieben wurde, kann ich nur unterstützen.

Ein ganz wichtiger Punkt dabei ist auch das Alter der Kinder. Das ist ein Alter, in dem Kinder Veränderungen nicht so einfach wegstecken, gerade, was Freunde, Schule etc. betrifft.

Eltern, das sind Vater und Mutter - nicht nur die Mutter! Da sind Kinder, die ihren Vater lieben und ein Vater, der auch gern Vater sein will, wie es scheint. Als Mutter solltest du dich darüber sehr freuen und dich nicht beklagen. (Es gibt zuviele Mütter, die das Gegenteil erleben.)

Es muss ja aber auch Gründe geben, wenn du Angst davor hast, dass die Kinder bei ihrem Vater leben wollen würden...?!

Denke einmal darüber nach!
 
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  • #5
Ich habe etwas anderes gelesen.

Der Ehemann will ZURÜCK in den Heimatort. Heisst für mich: er ist irgendwann 200 km weggezogen, die auch irgendwie überbrückt werden mussten. Die FS will jetzt 50! km weiter weg ziehen.

Und zu einigen Beiträgen die da lauten: Eltern sind Vater und! Mutter. Eben - warum ist denn dann der Vater vorher 200 km weggezogen?

Im übrigen, weil Mütter hier immer sehr schnell verdammt werden. Die Mutter ist glücklich, die Kinder sind mit dem neuen Partner glücklich und der neue Partner wohl auch mit dem Gesamtpaket, sonst würde dieser Schritt nicht von allen vollzogen werden wollen.

Glück ist, wo man gemeinsam liebt - die Kinder werden den Schulwechsel sicher gut verkraften und sich freuen , dass die Entfernung zum Vater nur noch 50 km betrifft. Beide sind in einem Alte in dem sie diese Strecke sehr gut alleine bewältigen können oder die Eltern sie abechselnd fahren.

(w/43)
 
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  • #6
@4 - das ist unstrittig, dass sich die Kinder anscheinend wohl fühlen - wäre ja auch noch schöner! ABER, die Mutter geht ganz selbstverständlich davon aus, dass sie wegziehen kann, ohne Einverständnis des Vaters und sie die Kinder mitnehmen wird. Und sie regt sich nun darüber auf, dass sich der Vater - wir wissen nicht, warum er 200 km weit weg wohnt? - sich erdreistet, damit nicht einverstanden zu sein. Und hinzu kommt - WARUM nimmt die Mutter an, dass die Kinder bei ihrem Vater bleiben würden, so er zurück käme, wenn doch ALLES bei ihr und dem NEUEN (der Trennungsgrund?) so happy family ist?
 
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  • #8
@6 - lernt doch erstmal als ELTERN miteinander zu reden, statt einen Anwalt zu suchen und den Konflikt der Eltern dann womöglich noch über die Kinder auszutragen. Unglaublich wie schnell heute Anwälte kontaktiert werden, ohne vorher persönlich und in einem direkten Gespräch miteinander Lösungswege aufzuzeigen, zu diskutieren und zu finden. Erwachsene Menschen können so etwas!
 
  • #9
Wenn du das Sorgerecht für die Kinder hast, dann ist es doch deine Entscheidung, wohin du mit den Kindern ziehst. - Oder liege ich da, rein rechtlich, falsch?

50 km sind doch nicht die Welt, und Kinder stellen sich schnell auf eine neue Umgebung ein, mach dir da mal keine Sorgen! Ich verstehe auch die vorwurfsvollen Kommentare in deine Richtung nicht. Du willst mit deinem Partner zusammen sein, das ist doch in Ordnung! Die Kinder werden ein schönes Zuhause haben und ein stabiles Umfeld.
Dass dein Ex-Mann ausgerechnet JETZT (erst) wieder in die alte Heimat zurück will, darf da keine Rolle spielen. Trotzdem ist es gut, wenn er wieder am alten Ort ist, dann können er und die Kinder sich leichter und schneller treffen,als im Moment.
 
  • #10
Oh, ich habe es übersehen: Gemeinsames Sorgerecht!
 
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  • #11
Natürlich hast du das Recht, deinen Wohnort zu ändern - dein Exmann hat es doch auch getan. Hat er vorher gefragt?
Meiner Meinung hat er nicht das Recht, dir eine Ummeldung der Kinder zu verbieten.

ABER: Was ist denn mit den Kindern? Was wollen die Kinder? Sie sollten doch eigentlich in die Entscheidung einbezogen werden. Es kann schon sein, dass es den Kindern sehr schwer fallen würde, sich von ihrer gewohnten Umgebung zu trennen.
Andererseits - hat dein Exmann die Möglichkeit, die Kinder zu betreuen? Wäre es möglich, dass sie bei ihm leben und wollen die Kinder das?

Ich lese bei dir die Angst, dass du die Kinder verlierst bzw. du dich zwischen den Kindern und deinem neuen Partner entscheiden musst.
Aber als Mutter kann ich dir sagen - du wirst sie nicht verlieren, auch wenn sie beim Vater leben würden.
Meine Kinder wollten zum Vater, weil er das Haus behalten hat und sie dort einen Garten, große Zimmer und Hobbyräume hatten, weil die Schule gleich um die Ecke war und alle ihre Freunde. Nach 3 Monaten waren sie dann wieder bei mir in der kleinen Wohnung am anderen Ende der Stadt.
 
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  • #12
Ich bin völlig erschüttert. Die Kinder würden dann, so meine Angst, sicher bei ihm wohnen wollen. Ich bin gerade sehr verzweifelt. Im Winter soll der Umzug stattfinden. Ich möchte, dass die Kinder mit mir mitkommen. Ganz normal bei mir und meinem Partner leben. Sie würden dafür die Schule wechseln. w/40
Das ist doch mehr als eindeutig. Hör auf darüber nachzudenken was du willst sondern achte auf das was deine Kinder wollen. Wenn sie dann beim Vater wohnen wollen ist das halt so und du solltest das akzeptieren und wenn nicht ist doch eh alles gut.
 
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  • #13
@11 - oftmals spielt neben dem angeblichen Verlust der Kinder an den Vater noch die finanzielle Seite mit: die Mütter verlieren den Kindsunterhalt - für zwei Kinder mind. 500 wenn nicht mehr EUR mtl. - und die Mutter muss plötzlich für zwei Kinder zahlen und der Vater kann von ihr verlagen, Vollzeit arbeiten zu gehen! Oh je, dieser Angst-Faktor ist nicht zu unterschätzen!
 
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  • #14
@11 - oftmals spielt neben dem angeblichen Verlust der Kinder an den Vater noch die finanzielle Seite mit: die Mütter verlieren den Kindsunterhalt - für zwei Kinder mind. 500 wenn nicht mehr EUR mtl. - und die Mutter muss plötzlich für zwei Kinder zahlen und der Vater kann von ihr verlagen, Vollzeit arbeiten zu gehen! Oh je, dieser Angst-Faktor ist nicht zu unterschätzen!
Böse Gedanken, aber FS, warum konnte dein EX 200 km wegziehen, da gab es ja sicherlich wenig Kontakt zwischen ihm und euren Kindern und nun plötzich meldet er Anspruch auf die Kinder an.

Antworte bitte, ansonsten können wir dir nicht helfen.

Empfehlen würde ich ein Mediationsgespräch mit Fachkräften.

w 47
 
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  • #15
Hier FS: Die Kinder: Meine Tochter (11) würde mit mir umziehen wollen, mein Sohn( 9) würde beim Vater wohnen wollen. Er weint immer fürchterlich, wenn der Vater ihn nach einem Wochenende zu mir zurück bringt. Mein Exmann hat sich NIE um die Kinder gekümmert, wo wir noch zusammen waren. Er hatte seinen Beruf und er ist auch aus beruflichen Gründen dann 200 km fortgezogen. Ich habe alles immer allein machen müssen und damit meine ich wirklich alles. Ich bin immer für die Kinder da. Er hat zwar viele, viele Geschenke gemacht, dass finden die Kinder besonders toll und die Ausflüge sind auch absolut hochwertig und kostspielig, dennoch kauft er ihnen alles. Ich will im Leben nicht mehr mit ihm zusammen sein, geschweige denn, mit ihm in einem Dorf leben. Die Kinder wissen von dem gespannten Verhältnis. Nein. Meinen Partner lernte ich erst NACH der Trennung von meinem Exmann kennen. Ich bin keine Betrügerin. Mein Exmann ist dann wohl eher derjenige, der es mit der Treue nicht so genau nahm und sich das ein und andere Vergnügen auch mal erkaufte. Nein. Ich bin heute nicht mehr verbittert. Ich möchte meinen Ex aber auch nicht mehr unbedingt länger als nötig um mich haben. Tochter weiß es nicht, auch wenn ich oft nahe dran war, es ihr zu sagen, doch es ist ihr Vater und ich möchte das Bild nicht zerstören. Nach aussen hin ist mein Ex der perfekte Manager, der Supertyp mit viel Kohle. Keiner aus meinem Familienkreis hat je verstanden, weshalb ich meinen Ex verließ, " nur" weil er sich mal ab und an sein " Vergnügen erkaufte". Gut. Das ist nun alles vergessen.
 
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  • #16
@11 - oftmals spielt neben dem angeblichen Verlust der Kinder an den Vater noch die finanzielle Seite mit: die Mütter verlieren den Kindsunterhalt - für zwei Kinder mind. 500 wenn nicht mehr EUR mtl. - und die Mutter muss plötzlich für zwei Kinder zahlen und der Vater kann von ihr verlagen, Vollzeit arbeiten zu gehen! Oh je, dieser Angst-Faktor ist nicht zu unterschätzen!
Schon wieder das Märchen, dass Frauen vom Kinderunterhalt ein Luxusleben führen könnten.
Ja, ihr würden die 500,- pro Monat fehlen - aber dafür hätte sie auch nicht die Kosten für die Kinder.
Meine Kinder sind von mir zu meinem Ex gewechselt und ich musste dann Unterhalt zahlen statt ihn zu bekommen. (Voll gearbeitet habe ich sowieso immer). Und stell dir vor - ich habe keinen Cent mehr gebraucht als vorher, es war absolut kein finanzieller Einschnitt und dazu hatte ich noch Zeit dafür, einen Kurs an der VHS zu geben, der mir zusätzlich nochmal Geld gebracht hat).
Kinder kosten auch Geld - das wissen nur manche Männer nicht.
 
  • #17
Wenn der Vater der Kinder ins alte Umfeld zieht, Kinder und Vater sich ein gemeinsames Leben vorstellen können und den Kindern auf diese Weise ihr Umfeld (Schule, Freunde, Verein,...) erhalten bleibt - dann ist das doch eine bedenkenswerte Variante. Als Mutter sollte man im Sinne der Kinder darüber nachdenken und nicht nur die eigenen Gefühle als (Ex)Frau in den Vordergrund stellen.
 
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  • #18
Hier FS: Die Kinder: Meine Tochter (11) würde mit mir umziehen wollen, mein Sohn( 9) würde beim Vater wohnen wollen. Er weint immer fürchterlich, wenn der Vater ihn nach einem Wochenende zu mir zurück bringt. Mein Exmann hat sich NIE um die Kinder gekümmert, wo wir noch zusammen waren.
Na also, wovor hast du eigentlich Angst?

Hole dir Hilfe/Beratung/Entlastung beim Jugendamt durch einen Mediator, wo du alles was du an Argumenten hast sagen kannst und lass notfalls den Jungen erstmal zu dem Vater ziehen. Glaube mir, das dauert nicht lange und der Junge ist wieder bei dir.

W 47
 
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  • #19
Liebe FS
Ist doch ganz einfach. Zieh um, nimm deine Tochter mit und wenn dein Ex wirklich umzieht, dann lass deinen Sohn bei ihm. Entweder es klappt (Väter werden häufig erst nach der Scheidung zu guten Vätern), dann gönn es deinem Sohn, du weißt dann, dass er es gut hat.
Oder es klappt nicht und dein Sohn will nach ein paar Monaten wieder zu dir ziehen, dann ist es doch auch gut.
Wenn ein Kind beim Vater und ein Kind bei der Mutter wohnt, muss keiner von beiden Unterhalt zahlen und der daraus entstehende Streit ist vorbei - ein zusätzlich positiver Aspekt.

Also was deine Tochter betrifft, da kann er dir einen Umzug ganz sicher nicht verbieten - er ist ja auch weggezogen, dann kannst du das auch.

w 55
 
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  • #20
Bei Gemeinsamen Sorgerecht ist es Dir verboten wegzuziehen, ohne die Zustimmung des Vaters. Machst Du es, verlierst Du per Beschluss das Aufenthaltbestimmungsrecht, im schlimmsten Fall das komplette Sorgerecht weil Du dadurch gezeigt hast, das Du keine Bindungstoleranz/Erziehungsfähigkeit besitzt. Die Kinder würden dann automatisch dem Vater zugeordnet und kommen sofort zurück. Deine Ängste sind durch Deinen Egoismus begründet. Begreife, es geht hier nicht um Dich, sondern um die gemeinsamen Kinder !!! Überlege welche Variante den Kindern Ihre Eltern am besten und meisten sichert.
Der Lebensmittelpunkt der Kinder ist Dein jetziger Wohnort, das weißt Du, der Vater und die Kinder. Zum Anwalt oder zu Gericht zu gehen ist das dümmste was Du machen könntest, weil Dir genau das das Gericht sagen wird. Du verlierst Geld, Zeit und Nerven und das schlimmste, Eure Kinder schädigst Du damit massiv. Einige Dich mit dem Vater. Du willst wegziehen, also musst DU Dich einschränken. Er kommt, also übernimmt er Verantwortung so wie es sein sollte. Stimmt ein Wechselmodell ab. Die Kinder werden beide in Deinem Wohnort bleiben. Wenn Du zu einem neuen Mann willst dann geh, es ist die Entscheidung für DEIN Leben. Du solltest Dir eine Arbeit suchen, denn es gibt auch ein Leben nach den Kindern. Viele Frauen suchen sich einen Versorger, lassen sich aushalten, müssen dafür ihre Kinder zurücklassen und fallen dann aus allen Wolken, wenn Sie vor die Tür gesetzt werden und dann ALLES verloren haben.
 
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  • #21
Bei Gemeinsamen Sorgerecht ist es verboten nicht ohne Einverständnis des Vaters wegzuziehen. Sollten Sie es dennoch tun, verlieren Sie das Aufenthaltsbestimmungsrecht, im schlimmsten Fall das Sorgerecht vollständig, weil Sie dadurch bewiesen haben dass Sie keine Bindungstoleranz und Erziehungsfähigkeit besitzen. Die Kinder kommen sofort zurück zum Vater, zum bisherigen Wohnort zum Lebensmittelpunkt der Kinder. Sie wären dumm, wenn Sie zu Anwalt oder Gericht gehen würden. Sie verlieren viel Geld, Zeit und Nerven und was das schlimmste ist, sie schädigen Ihre Kinder durch dieses Konfliktverschärfende Verhalten. Ihre Ängste begründen sich ausschließlich auf Ihre egoistische Einstellung. Wenn der Vater zum Lebensmittelpunkt zurückkommt ist das Verantwortungsvoll, wenn Sie gehen wollen, dann gehen sie, ohne Kinder. Es ist eine Entscheidung für Ihr Leben, nicht eine für die gemeinsamen Kinder. Sie sollten arbeiten gehen. Viele Frauen suchen sich einen Versorger und lassen sich aushalten, müssen dafür Ihre Kinder beim Vater wohnen lassen, wenn sie dann vor die Tür gesetzt werden, stellen sie erst fest, dass sie ALLES verloren haben. Suchen Sie sofort den Dialog mit dem Vater auf der Elternebene. Suchen Sie eine Lösung bei der die Kinder maximalen Kontakt zu Ihren Eltern haben. Vereinbaren Sie ein Wechselmodell, denn auch wenn Sie mit einem anderen Mann leben wollen, dürfen Sie den Kontakt zu Ihren Kindern nicht verlieren.
 
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  • #22
@#4 Ich gebe deinem Beitrag völlig recht! Auch ich habe es so gelesen, dass der Vater 200km weggezogen ist. Wir wissen nicht warum.

Ich selbst habe erleben müssen, dass meine 14jährige Tochter zum Vater gezogen ist und nun nach einem halben Jahr wieder bei mir lebt. Als Mama ist das echt schwer auszuhalten. Väter leiden vielleicht genauso, ich weiß es nicht. Darüber möchte ich nicht urteilen.

Ich versuche die Sicht des Kindes zu verstehen. Liebe FS, ich finde dich nicht egoistisch und auch deinen Ex-Mann nicht. Ihr habt beide Gründe, eure Kinder bei euch haben zu wollen, wenn es aus Liebe geschieht und nicht aus Berechnung des Unterhalts.

Ich glaube du musst auf dein Herz hören, das für deine Kinder und deinen tollen Mann schlägt. Sprich ehrlich mit deinen Kindern über deine Gefühle und deinen Wunsch, aber lass ihnen die freie Wahl, bei wem sie leben möchten. Ich weiß jetzt nicht, wie alt deine Kinder sind und was dein Ex beruflich macht, denn sind sie sehr klein und er wäre bspw. sehr viel beruflich weg, dann schließt sich das Leben beim Vater ja vielleicht dadurch aus und ihr könntet andere Möglichkeiten finden, z.B. die Ferien immer bei ihm, die Wochenenden usw.

Ich kann dir nachfühlen, aber auch dem Mann. Hör auf deine Kinder heute, sonst gehen sie irgendwann und dann ist es zu spät.
 
  • #23
Macht... es ist an und zu leider auch so, dass Menschen über die Kinder versuchen, Macht über den Expartner zu erhalten. Wenn jemand ohne mit der Wimper zu zucken 200 km weit wegzieht, sich aus allem raushält - und plötzlich wieder auf dem Plan steht, wenn der Expartner ein neues Glück gefunden hat, dem glaube ich nicht, dass es ausschließlich um die Kinder geht. Es geht eher darum, dem/der Ex eine Breitseite zu verpassen - quasi als "Bestrafung".
Ich denke, Du mußt Deine Kinder fragen - wobei es schon einmal gar nicht geht, dass ein Ex irgendetwas "verbietet" - die Kinder müssen jedoch gefragt werden. Wenn sie eine gute Schule haben - und Freunde - so wäre es vielleicht nicht richtig, die Kinder aus einem intakten Umfeld zu entfernen. Aber Neuanfänge können auch Chancen bergen - vielleicht ist es an einer neuen Schule auch toll? Nur - dass JETZT ausgerechnet ein Vater rumzickt, der zuvor sich um nichts gekümmert hat (Elternabend? Krankes Kind? Schlaflose Nächte?) und nun meint, den Super-Dad mimen zu müssen - das ist ehrlich gesagt ein starkes Stück! Mein Vorschlag: Ich würde mir vielleicht mit den Kinder die potenzielle neue Schule erst einmal anschauen - und schauen, wie es sich dort so abspielt. Ich würde nichts knall auf Fall über das Knie brechen, sondern einfach mal schauen und auf etwas hinarbeiten. Wenn die Kinder einverstanden sind - dann ist es okay - und dann wird auch kein Familienrichter im Wege stehen - denn immerhin ist dein EX 200 km weit weggezogen - nicht Du! Wenn Du einen netten Partner hast, und Deine Kinder ihn mögen und sich vorstellen können, bei Euch zu wohnen, dann ist da nichts mit "verbieten"... und dann wundert man sich, wieso immer weniger Leute Kinder bekommen - es ist nicht so sehr die Verantwortung des Aufziehens, sondern vielleicht auch die Tatsache, dass man über knapp 2 Jahrzehnte an jemanden gekettet bleibt (auch wenn er einem noch so wehgetan hat) und um alles "bitte bitte" machen muß. Mein Fazit: Beziehungen sind für die Tonne...
 
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  • #24
Das ist so typisch Besitzdenken der Frauen über ihre Kinder.
Du kannst natürlich wegziehen. Aber deine Kinder müssen nicht mit. Ebenso können sie beim Vater in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und du musst dann etwa 600€ im Monat an den Vater zahlen. Der Vater macht dann (samt Kindergeld) nur noch 75 oder 50% und alle sind zufrieden.
Alle, nein, du sicher nicht. Aber um Dich geht es eben nicht, wenn du allein eine Entscheidung triffst, in die andere unfreiwillig involviert sind.
Und auch wenn sich der neue Partner so gut mit den Kindern versteht. Er ist nicht der Vater und sollte, solange der leibliche Vater für die Kinder da ist, auch tunlichst vermeiden, Zweitvater werden zu wollen.