• #61
DAS ist ein (deutsches) Unding. Ich kenne kein anderes Land, in dem der abrechnende Kellner (die Kellnerin) sobald es »an's Zahlen geht« so lange die Rechnung auseinander dividieren muss, wie bei uns. Hochpeinlich! Also entweder zahle ich (ganz) oder er. Sind wir in einer Gruppe unterwegs, legt jede/r am Tisch Sitzende am Ende des Abends einen (oder mehrere) Schein(e) in die Mitte des Tisches. Ungezählt.
Beruflich war ich viel in China unterwegs: es zahlt immer der/die Einladende; und zwar für die komplette Runde. Aufteilen? Das Letzte! In arabischen/nordafrikanischen Ländern sowieso.

Die Absichten werden (können) nach einem ersten beruflichen Treffen noch gar nicht »ernst« sein. Es ist eine gezielte Einladung, zum näheren Kennenlernen und »er« würde sich in diesem Fall wohl kaum nassforsch »zu ihr« (nach Berlin) einladen. Gerade weil er eine Lady in Stani sieht.

Ja klar. »Ausländer raus!« skandiert in diesen Tagen auch eine gewisse Partei auf ihrem Parteitag in Dresden.
Nicht jede, berechtigte, Kritik ist ausländerfeindlich. Ich würde mich auch nicht mit Männern aus dem muslimischen Kulturkreis einlassen, wiewohl es da auch glückliche Beziehungen gibt. Wie unter Juden und Muslimen. Wäre mir zu schwierig, aber es kommt auf den Menschen an. Und wie anpassungsfähig oder willig der jeweils andere ist. Grob gesagt : Neukölln ist kein Vorurteil, Mariendorf wäre eines. Ein Date mit einem Algerier, zu dem ich auch noch fahren müsste fände ich nicht gut. Er soll kommen.
 
  • #62
@Ejscheff, da bin ich in der ganzen Diskussion etwas drüberweggekommen😉
Wenn dem so sei, ist das doch alles eh entspannter ... Vielleicht meldet sich ja auch die FS nochmal und hält uns auf dem Laufenden👍
 
  • #63
Habe jetzt gerade reingeschaltet. Schade, den Satz hätte ich gern mal gelesen. Ist sicher nicht einfach für die Moderatoren.
Mir ist jedoch der Ruf nach Löschung eventuell zu schnell.
Kommt auf die Äußerung an.
Halten wir das als Gesellschaft nicht aus? Sich drüber auszutauschen?
Wenn es zu viele von "oben" gesetzte "Mind-NO-GO-Areas" gibt, schwimmen wir dann nicht alle in einer "wir-haben-uns-alle-lieb-und-denken-alle-gleich-und-und-nur,-was-erlaubt-ist-Soße"?
Auch, wenn das "von-oben" aus der Forumsgemeinde kommt?
Dürfen Kontroversen in bestimmten Bereichen nicht sein?
Ist das dann nicht auch Zensur? Und wo fängt die an, wo hört sie auf?
Wird die Amplitude, dessen was wir aushalten und diskutieren dürfen, dann nicht immer flacher? Und verebbt? Diskussion abgestorben...
Ich hoffe, ich konnte meinen Gedankengang verständlich ausdrücken.
w46
Danke, das denke ich auch. Wie wohl die Moderation da einen heiklen Job machen muss, da möchte ich nicht tauschen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #64
Aus beruflichen Gründen kann man nach Belgien einreisen , aus touristischen Gründen nicht .
 
  • #66
Da gebe ich dir recht. Ich meinte damit auch keine Heiratsabsichten. Bei wahrem Interesse an einem Kennenlernen könnte er durchaus fragen, ob sie ihm Berlin zeigen kann. Das wäre absolut nicht forsch.
Was ist denn "Wahres Interesse an einem Kennenlernen"? Kann man das irgendwie zertifizieren lassen?

Hier haben beide Interesse. Dann muss man einen Weg finden, sich irgendwo zu treffen. Die beiden haben sich auf Brüssel geeinigt. Das brauchen wir doch eigentlich gar nicht mehr zu diskutieren.
Einem erwachsenen Menschen sollte man schon zutrauen, sich selbst ein Urteil bilden zu können.
Für übelste Beleidigungen, leider in Fremdsprachen verpackt, ist die Moderation da, finde ich.
 
  • #67
Unser Kontakt hat sich leider nur auf diesen einen Tag/Abend beschränkt.... planen nun ein Wochenende gemeinsam zu verbringen.... er lebt in Brüssel und ich in Berlin.,,,, ich ihn für ein Wochenende in Brüssel besuche.
... ich weiß auch nicht so ganz wie ich mich verhalten soll, wenn es ans Bezahlen geht

Liebe FS,
für mich wäre es eine klare Sache: ich zahle die Anreise und mein Hotel, er den Rest.
Wobei ich es für die falsche Taktik halte, zum ersten Date zu ihm zu fahren. Aber Du denkst vermutlich nocht so weit, sondern nach Brüssel wollte ich immer schonmal.

Ansonsten würde ich im Vorfeld überlegen, ob ich auf die Distanz dauerhaft eine Beziehung führen kann und will. Wenn man berufstätig ist, dann geht eines nicht:
für 25 Euro den Flix Bus nach Brüssel nehmen , dauert 12 Stunden
Ich hatte eine Fernbeziehung über 800km, die aber nicht nur Booty-Call war, sondern eine Ehe wurde - 2,5 Jahre Anreise jedes WE. Das geht aus Zeitgründen nur per Flieger (trotzdem noch ca 60 oder 100 km mit dem Auto) und das wiederum geht ganz schön ins Geld.
Daher sollte man erst denken, dann machen.

Du besuchst ihn und wohnst auch bei ihm. Dh. Du musst Dir kein Hotel suchen (haben vermutlich sowieso geschlossen).
Also ich kenne das von Freunde-Übers-WE-Besuchen so, dass man als Gast den Gastgeber zum Essen einlädt, weil er einem das Bett und das Bad zur Verfügung stellt, und ansonsten wird zu Hause gekocht, was der Gastgeber einkauft und auch allein bezahlt.
??? Du fährst zu einem Mann den Du beruflich einmal an einem Abend gesehen hast und zwar so, dass Du gleich bei ihm übernachtest? Nicht Dein Ernst.
Lies den Eingangspost nochmal durch - es geht hier nicht um einen Besuch bei Freunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #68
Es geht doch auch nicht darum, dass sie es sich das nicht leisten kann. Jede berufstätige Frau kann sich mal so ein Trip leisten.
Klar, mir ging es auch eher darum, mit welcher Einstellung man rangeht ans Daten, also überhaupt. Ich würde es nicht wollen, dass das ganze was kriegt von "ich lasse mich bezahlen für meine Gesellschaft". Wenn er selbst einladen will, ist das schön. Aber davon gehe ich nicht im Vorfeld aus, sondern dass ich zeige "ich will dich treffen, und dass das geht, dafür sorge ich und es ist meine Privatsache". Ein Date ist für mich (bislang) noch keine Art Geschäft, wo jeder drauf achtet, dass es sich die Waage hält mit den Kosten.
Wir hatten hier auch schon mal die Diskussion, dass wenn immer der Mann zahlt beim Daten, der u.U. ein ordentliches Sümmchen zahlen muss, und als Gegenleistung käme dann von der jeweilgen Frau, dass sie sich hübsch macht für ihn.

Muss aber jede*r machen, wie er oder sie mag. Mein Ding ist es nicht.

Da findet kein »Aufrechnen« statt, es ist einfach nur sehr aufmerksam. Und das genieße ich.
Ich finde, das ist ein "Dankeschön", weil man wertschätzt, dass man Handtuch, Bettwäsche und vielleicht was zum Frühstück kriegt oder einen Tee. Es ist ja doch etwas Aufwand, wenn man frische Bettwäsche draufzieht, was einkauft und es dem Gast angenehm machen will. Und wer rechnen will - man spart eben wirklich das Hotel.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #69
"ich lasse mich bezahlen für meine Gesellschaft".
Aber es geht doch darum, dass man ja die Anfahrt hat und bezahlt, also eher, dass sich die Kosten gleich verteilen...? Er hat doch genauso viel davon, dass ich ihn besuche (weil er sonst mich besuchen müsste), warum muss ich dann noch Essen gehen usw. zahlen, als ob er mir einen riesigen Gefallen tut, dass ich bei ihm wohnen darf...?
Wenn man in der gleichen Stadt wohnt, finde ich es auch angenehmer, wenn jeder abwechselnd zahlt. Aber hier ist die Situation ja eben durch die weite und unter Umständen stressige Anfahrt eine andere?
Der Aufwand, Bettwäsche und ein Handtuch zur Verfügung zu stellen für Besuch, den man selbst unbedingt möchte (nicht Freunde, die sich selbst fürs Wochenende einladen) ist ja nicht vergleichbar - schon gar nicht monetär! - mit dem Aufwand, von Berlin nach Brüssel zu fahren?
Nächste Woche kommt der Bruder von meinem Freund. Da ist es so, dass er gern mal das Essen bezahlt, weil er häufiger hier bei uns wohnt. Es ist aber aus seiner Initiative heraus, dass er uns sehen will, d.h. im Vorfeld wurde nicht zwischen den Brüder ausgehandelt, wer jetzt zu wem fährt, damit man sich endlich, endlich sehen kann. Mein Freund würde nicht hinfahren. Das ist doch aber was anderes als eine Date-Situation, bei der beide sich gleichermaßen sehen wollen.
 
  • #70
??? Du fährst zu einem Mann den Du beruflich einmal an einem Abend gesehen hast und zwar so, dass Du gleich bei ihm übernachtest? Nicht Dein Ernst.
Nein, ganz sicher nicht. Aber sie haben es ja nun schon festgelegt, dass sie bei ihm übernachtet. Und da sehe ich die Konstellation dann so, als würde ich einen Freund besuchen, der mir Bett, Dusche und Kühlschrank zur Verfügung stellt.

Ich hätte es fürs Daten so gedacht und gemacht:
ich zahle die Anreise und mein Hotel, er den Rest.
Habe ich auch in anderen Posts geschrieben. Wobei man ja noch sehen würde, ob der Mann dann einlädt oder nicht.
 
  • #71
Stimmt. Schon beim Schreiben dieses Satzes wäre mir die Hand abgefault. Irgendwann ist Schluss. Normalerweise wird man dafür gesperrt.😖
Uiuiui, das muss aber wirklich ein übler Ausspruch gewesen sein....😧

PS. Meinen Dank an die Moderatoren für die zumeinst sehr zügige Moderation und Freischaltung. Es sind ja nicht immer alle Mitglieder in Echtzeit "on", aber die zügige Bearbeitung macht das Schreiben und das Lesen sehr lebendig. Schönen Dank.
Das war definitiv jenseits einer Toleranzgrenze, das muss keine Gesellschaft aushalten, sie darf es nicht akzeptieren.
Hallo Lionne,
ja, kann ich nachvollziehen, OK. Oder es sogar doch aushalten können, GERADE , WEIL, der Großteil einer Gesellschaft es eben dann nicht als Vorbild und zu lebende Wirklichkeit akzeptiert.
Hab ich das verständlich hingekriegt???
Hier kommen manchmal frauenfeindliche Äußerungen, da fühle ich mich dann auch mal angegriffen, einfach aufgrund des Geschlechts.
Aber ich WILL davon ausgehen, dass Menschen ihre Stimme erheben, gegen Diffamierung. Der größere Teil. Hier im Forum glaube ich, dass diese Dynamik funktioniert.
Ich selbst kann aber am besten gegen etwas aufstehen, wenn ich weiß, um was es geht.
Dann gibt es von mir eine Aussage, und ich denke, hoffe und wünsche, von vielen anderen auch. So, dass ein " von oben" gar nicht mehr nötig ist. Wäre schön.

Natürlich gibt es für alles Grenzen, wenn jemand dauerhaft massiv abwertet, kränkt, beleidigt oder ausgrenzt. Es kommt ja auch immer auf die Dosis an.

Eine freie Gesellschaft hat eine unglaubliche Kraft, denke ich. Und viele, viele sind ein schöner Teil davon.
w46
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #72
Hallo! Zerbrecht euch bitte nicht den Kopf, wie ich mit Corona usw. überhaupt nach Brüssel komme - ich fahre erst wenn die Grenzen wieder offen sind und die Restaurants dort wieder aufmachen, ihr könnt also beruhigt sein ;-)

Ich weiß nicht, ich fühle mich irgendwie wohler dabei, wenn ich ihn in Brüssel besuche - weil sonst hab ich den ganzen Stress ein Programm zu organisieren, Restaurants auszusuchen, er dringt in meine "Privatsphäre" (aka Wohnung) ein,... Das hat also durchaus auch egoistische Gründe.

Und ja zum Thema "Wenn er es ernst mein, kommt er zu dir" - meine Güte - wir haben uns erst 1 Mal gesehen, da kann man doch noch gar nicht von ernst meinen sprechen... Und wenn er mich nicht mehr will, weil ich nach Brüssel komme, dann ist es halt so 😅
 
  • #73
Ich weiß nicht, ich fühle mich irgendwie wohler dabei, wenn ich ihn in Brüssel besuche - weil sonst hab ich den ganzen Stress ein Programm zu organisieren, Restaurants auszusuchen, er dringt in meine "Privatsphäre" (aka Wohnung) ein,...
Ich kann diese Gedanken nachvollziehen, wie wäre es aber, wenn du dich entspannst und kein Programm organisierst? Er kann selbst Restaurants in Berlin auswählen, das ist heute dank Google jedem Stadtbesucher möglich. Ich rate dir davon ab, ihn in deine Wohnung zu lassen. Er kann sich eine Unterkunft mieten (wenn das wieder erlaubt ist). Und auch sonst kannst du ohne Probleme deine Privatsphäre wahren, du musst ihn niemandem vorstellen o. ä.
Und ja zum Thema "Wenn er es ernst mein, kommt er zu dir" - meine Güte - wir haben uns erst 1 Mal gesehen, da kann man doch noch gar nicht von ernst meinen sprechen... Und wenn er mich nicht mehr will, weil ich nach Brüssel komme, dann ist es halt so 😅
Das ist richtig, ihr habt euch erst 1 mal gesehen und steht noch am Anfang. Wenn du aber zu ihm fährst, würdest du damit einen schlechten Präzedenzfall setzen. Ab dann wird er sich sehr wahrscheinlich zurücklehnen und erwarten, dass du auch künftig die meiste Arbeit machst. Jetzt denkst du, dass es dir nicht so viel ausmachen würde, wenn er dich nach deinem Besuch nicht mehr will, wenn der Fall aber tatsächlich eintritt, glaube ich nicht, dass die Erfahrung für dich schmerzfrei sein wird.
 
  • #74
ich fühle mich irgendwie wohler dabei, wenn ich ihn in Brüssel besuche - weil sonst hab ich den ganzen Stress ein Programm zu organisieren,
Es geht ja nicht nur »um den Stress«: bist du in Brüssel und du merkst, dass er so gar nicht dein Ding ist - packst du dein Köfferchen und marschierst zum Bahnhof oder Flughafen.

Ist ER dagegen in Berlin, vielleicht zum Abendessen in deiner Wohnung, und du merkst, dass du dir alles ganz anders vorgestellt hast - wird es ungleich schwieriger, ihn vor deine Türe zu bugsieren.

Du machst das schon richtig!

... wenn er dich nach deinem Besuch nicht mehr will, wenn der Fall aber tatsächlich eintritt, glaube ich nicht, dass die Erfahrung für dich schmerzfrei sein wird.
Nicht einmal das sich-im-Bett-verkriechen (also bloß nichts wagen) bleibt in jedem Fall »schmerzfrei«.
 
  • #75
Das ist richtig, ihr habt euch erst 1 mal gesehen und steht noch am Anfang. Wenn du aber zu ihm fährst, würdest du damit einen schlechten Präzedenzfall setzen. Ab dann wird er sich sehr wahrscheinlich zurücklehnen und erwarten, dass du auch künftig die meiste Arbeit machst.
Versteh ich nicht. Warum sollte er das dann erwarten? Einer muss ja den Anfang machen, wenn man in verschiedenen Städten lebt? Ich bin auch schon zu Männern gefahren, darunter meinem Ex, statt dass die als erstes zu mir gekommen sind. Das hatte überhaupt keinen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Beziehung. Einmal war klar, es geht nicht um mehr, so ist es dann auch das einzige Mal geblieben; einmal wurde daraus eine dreijährige Beziehung und er ist dann genauso häufig zu mir gekommen wie ich zu ihm, und einmal bin ich zweimal hingefahren und wollte dann keine Beziehung zu ihm, er aber mit mir. Für mich ist das kein Ausdruck des Machtgefälles, wer beim erstem Mal wohin fährt, das Restaurant aussucht, oben liegt, was auch immer...
 
  • #76
Aber es geht doch darum, dass man ja die Anfahrt hat und bezahlt, also eher, dass sich die Kosten gleich verteilen...?
Ja, ich verstehe ja den Gedanken dahinter. Für mich sind die Kosten aber auch, dass ich kein Hotelzimmer nehmen muss (wenn ich mich drauf einließe, bei einem Unbekannten zu wohnen). Ihr, die ihr so denkt, lasst das so locker mal eben unter den Tisch fallen.

Die FS schreibt doch auch selbst:

ich fühle mich irgendwie wohler dabei, wenn ich ihn in Brüssel besuche - weil sonst hab ich den ganzen Stress ein Programm zu organisieren, Restaurants auszusuchen, er dringt in meine "Privatsphäre" (aka Wohnung) ein,...
Also es ist nicht mal eben Bett und Dusche.

Ich will den Mann treffen, ich mache es möglich, ich bezahle, was dazu nötig ist. Bei mir: Anfahrt und Hotel, wenn ich den Mann wirklich nur über Date-Interesse kennengelernt habe und nicht als Freund oder guten Kollegen usw.. Bei der FS: Anfahrt. Hotel übernimmt sozusagen er. Ausgeglichene Kosten, zumal er obig zitierten Aufwand ja auch noch in Kauf nimmt.

Meine Frage: Wie seht ihr es denn im umgekehrten Fall: Er besucht euch, wohnt zwei Nächte bei euch, hat Anfahrtskosten. Ihr sucht das Unterhaltungsprogramm und die Restaurants raus, bestellt Plätze, besorgt Karten, kauft ein für das Essen, das nicht im Restaurant gegessen wird und putzt eure Wohnung noch mal blitzeblank, falls ihr denkt, dass das normale nicht ausreicht.
Zahlt ihr dann das gesamte Kulturprogramm und das Essengehen, ohne dass eine Diskussion aufkommen könnte, oder ist er dann weiterhin der "klassische Date-Mann", der die Dame einlädt?

Er hat doch genauso viel davon, dass ich ihn besuche
Ja, aber warum darf er Kost und Logis und "Einbruch in die Privatsphäre", das er der Frau bietet, nicht mit einrechnen? Es wird ja wohl auch mal bei ihm zu Hause was gegessen, gekocht und getrunken.

warum muss ich dann noch Essen gehen usw. zahlen, als ob er mir einen riesigen Gefallen tut, dass ich bei ihm wohnen darf...?
Du MUSST ja nicht. Es ist nur meine Ansicht.
Er MÜSSTE auch nicht seine Wohnung zur Verfügung stellen und könnte sagen: "Lass uns zum Date im Restaurant X treffen.", und dort das Essen zahlen. Er will ja ein Date, die Frau ist nicht seine beste Freundin oder seine Schwester oder sein Kumpel.

Es ist für ihn auf jeden Fall bequemer, NICHT noch definitiv und automatisch zwei Tage eine fremde Frau im Haus zu haben, die er im blödesten Fall auch gar nicht mehr toll findet, sondern anstrengend oder hat doch nicht gefunkt oder irgendwas. Die Möglichkeit besteht ja durchaus. Also ich würde nicht denken "na ob er da die zwei Nächte allein wohnt oder noch MICH in der Wohnung hat, ist doch egal bzw. in jedem Fall eine helle Freude für ihn".
 
  • #77
Es geht ja nicht nur »um den Stress«: bist du in Brüssel und du merkst, dass er so gar nicht dein Ding ist - packst du dein Köfferchen und marschierst zum Bahnhof oder Flughafen.

Ist ER dagegen in Berlin, vielleicht zum Abendessen in deiner Wohnung, und du merkst, dass du dir alles ganz anders vorgestellt hast - wird es ungleich schwieriger, ihn vor deine Türe zu bugsieren.

Das geht mir auch so - und wenn ICH quasi den "Aufwand" habe, den ich nicht als Aufwand betrachte, dann fühle ich mich auch nicht zu Nettigkeit verpflichtet.
Wenn es mir nicht passt, Tschüss und weg.

Ich fühle mich so auch wohler, frei, und ganz entspannt.

W, 51
 
  • #78
Ich habe jetzt die ganze Diskussion hier gelesen und mir ist eines klar geworden. Sollte ich jemals ein date mit einer Frau wünschen welche weiter entfernt wohnt, muss sie zuerst zu mir kommen!
Nicht weil ich nicht grundsätzlich bereit bin auch zu ihr zu fahren. Als neugieriger Mensch würde ich gerne fahren und mir eine andere Stadt ansehen. Sondern um nicht auf so eine Aufrechnerin, wie sich hier einige Foristinen gezeigt haben, herein zufallen.

Frauen mit solchen Einstellungen möchte ich gar nicht kennenlernen:
Wenn du zu ihm fährst, wirst automatisch du diejenige, die sich mehr um die Bekanntschaft bemüht und mehr darin investiert und damit meine ich nicht nur die Finanzen, sondern auch Zeit, Aufwand, Engagement und dank Corona noch Gesundheits- und Quarantänerisiko.

Wie naiv muss ich denn als Frau sein und auf meine eigene Rechnung zum Herrn weit anzureisen, mein eigenes Essen im Restaurant selber zu bezahlen und auch noch den Sex gratis mitzubringen ?
Bei @Süsse65 muss ich also für Sex bezahlen! Frage: Was kostet den eine Nacht mit dir?



Zum Glück vertreten diesen Standpunkt nur ein paar Foristinnen. Viele Foristinnen raten allerdings davon ab bei ihm zu übernachten. Da schliesse ich mich an.

wie wäre es aber, wenn du dich entspannst und kein Programm organisierst? Er kann selbst Restaurants in Berlin auswählen, das ist heute dank Google jedem Stadtbesucher möglich.
Die wirklichen Perlen (Restaurants, Lokale, Ausflugsorte) findest du nicht über Google oder sonst wie im Internet. Die wirklich guten Locations kennen die Einheimischen und die verraten sie nicht.
 
  • #80
Das wäre ja dann genau das gleiche. Meiner Meinung nach wäre es am besten wenn man sich irgendwo in der Mitte trifft.

Ich finde diesen Vorschlag meist idiotisch, sorry Jochen - außer es bietet sich ein besonderes Ziel an.
Warum muss ich mich irgendwo treffen,, wo ich so gar keinen Bezug habe?

Ich hielt es so - entweder meine Ecke oder seine Ecke oder ein Ort, den er oder ich besonders mögen.
So kam es mal zu Bergtouren, einer Segeltour als erstes Date, tolle Spaziergänge an hiesigen Seen, München entdecken...

Es ging mir nie um Entfernung, und ich habe mich immer über die Gelegenheit gefreut, neue Orte kennenzulernen.
Zudem, Der Lieblingsort eines Mannes sagt auch etwas über ihn aus...

Nu, ok, abgesehen davon, dass ich keine Fernbeziehung mehr wollen würde, ich würde nach Rom wie nach Brüssel fahren.. Ich bin eben gerne unterwegs, und zähle gerade jetzt die Tage. Raus, fort.

Aber - so sind die Persönlichkeiten.
Die einen sind neugierig, offen und schauen, die anderen brauchen ihre Rahmen,Regeln, Sicherheiten.

Viele meiner schönsten Erinnerungen beruhen auf Erlebnissen, die ich hatte, WEIL ich den gewohnten Weg verlassen habe.

So treffen sich dann auch nur die passenden Menschen.
Also alles gut.

W, 51
 
  • #81
Nu, ok, abgesehen davon, dass ich keine Fernbeziehung mehr wollen würde, ich würde nach Rom wie nach Brüssel fahren.. Ich bin eben gerne unterwegs, und zähle gerade jetzt die Tage. Raus, fort.
Dito
Ich würde grundsätzlich auch fahren.
Wäre gleichzeitig wie ein kleiner Urlaub.
Absichern würde ich mich allerdings auch.

Und das hat nichts damit zu tun, dass ich das als falschen Aufwand für einen Mann tun würde.
Nichts ist schlimmer als ggf den falschen in meinen Nest zu haben.
 
  • #83
Bei der FS: Anfahrt. Hotel übernimmt sozusagen er. Ausgeglichene Kosten, zumal er obig zitierten Aufwand ja auch noch in Kauf nimmt.
Halte ich für eine schlechte Strategie. Das Hotel würde ich für mich nehmen aus Scherheitsgründen. Entpuppt er sich als Dummwilli, dann kann ich mir immer noch ohne ihn ein schönes WE in Brüssel machen - natürlich auf eigene Kosten.
Bei einem unbekannten Menschen würde ich nicht damit planen, ihm 2-3 Tage ohne Rückzugsmöglichkeit.

Ich weiß nicht, ich fühle mich irgendwie wohler dabei, wenn ich ihn in Brüssel besuche - weil sonst hab ich den ganzen Stress ein Programm zu organisieren, Restaurants auszusuchen, er dringt in meine "Privatsphäre" (aka Wohnung) ein,... Das hat also durchaus auch egoistische Gründe.
Aber Du dringst in seine Wohnung ein - versteh einer die Welt. Und was für ein Stress soll das sein, in Deiner Heimatstadt Berlin Restaurants rauszusuchen und etwas Programm zu machen. Machst Du immer nur All-Inclusive-Urlaub, wo man Dir komplett das Denken abnimmt?

So ein Fall von Bequemlichkeit und Überforderung ohne mit irgendwas gefordert zu sein, wäre bei mir direkt raus, aber Männer haben anfangs ja immer andere Kriterien.

Einer muss ja den Anfang machen, wenn man in verschiedenen Städten lebt?
Vollkommen korrekt, aber lies die Motivation der FS - so eine träge Masse wäre ein Grund, Abstand zu nehmen. Da weißt Du doch, auf was Du Dich einlässt.
Ich würde durchaus zum ersten Date nach Brüssel fahren - muss eine tolle Stadt sein, die noch auf meiner "Places to see"-Liste steht, aber eben in ein Hotel. Ich bin ja schon alt - hat mich nie gestresst, mir eins zu suchen, wenn ich irgendwo hinwill.

Wenn man merkt, wir wollen beide was, dann kann man aushandeln, wie das zukünftig werden soll. Habe ich mit meinem Mann ja auch gemacht.

Meiner Meinung nach wäre es am besten wenn man sich irgendwo in der Mitte trifft.
Jo, das sind dann die Sparmodell, die immer gleich raus sind und die Welt nicht verstehen, warum es bei ihnen nicht läuft: Dortmund oder Bielefeld als Alternative zu Berlin und Brüssel.

Ja, aber warum darf er Kost und Logis und "Einbruch in die Privatsphäre", das er der Frau bietet, nicht mit einrechnen?
Er darf tun, was er will. Tut er garantiert nicht - das passiert in der Ausprägung nur hier im Forum. Also Preis von gewaschener Bettwäsche in die Kostennutzen-Rechnung einbeziehen - ich werd' nicht mehr, sowas von schräg ist das.

Die FS rechnet übrigens auch nicht. Die fragt nach (taktischen?) Regeln.
Ich würde meine Anreise und mein Hotel zahlen und er den gesamten Rest und zwar nicht kochen in seiner Wohnung, sondern erstmal Kontakt außerhalb.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #84
Ich würde jetzt vorgängig! die Frage besprechen wo Du übernachten sollst und ob er einen Tipp hat. Und dann auch das mit dem Bezahlen ansprechen. Es ist auch in der Schweiz üblich fifty fifty... und jetzt in der Coronazeit wo viele um die Existenz kämpfen darf man offen über Geld sprechen.

Leider hörte auch ich viele schlechte Geschichten, und Eure Situation erinnert an das. Ich würde gucken dass es keinen Sex gibt, so merkst Du nachher wie ernst es ihm ist. Deshalb würde ich darauf bestehen in einem Hotel zu übernachten. Immer. Und wenn er das nicht akzeptieren würde: UNSERE Nationalität muss auch beachtet werden, mindestens zu 50 Prozent ;-)). Du bist auch wer.... .

Falls es aber um genau das geht - ein Abendteuer- dann lässt Du Dir dafür aber einiges kosten ;-)).
Dann würde ich alles auf mich frei zukommen lassen und einfach mal reisen.

Aber es darf Dich nicht reuen im Nachhinein...auch nicht das Geld!
 
  • #85
Wer mit mir so verkrampft, so verunsichert und so ängstlich für ein 1. Date diskutiert, wie die allermeisten das hier es tun, hätte bei mir keine Chance auf ein Treffen, da verging mir jede Lust, Punkt.
 
  • #86
Also Preis von gewaschener Bettwäsche in die Kostennutzen-Rechnung einbeziehen - ich werd' nicht mehr, sowas von schräg ist das.
Es ging mir nur um die Ansicht, dass einer, der ein Bett zur Verfügung stellt, nicht so denken "darf". Natürlich kann er das, auch wenn man selbst das nicht so sieht.

Ich kenne Leute, die so ticken. Sie fragen nicht, wer welche Geld ausgibt bei einer Kosten-Aufrechnung, sondern die fragen auch, wer was spart durch den anderen und somit was ausgleichen könnte.

Wenn man gemeinsam irgendwohin fährt als Fahrgemeinschaft, bietet man doch auch Benzinbeteiligung an und sagt nicht "na du wärst doch sowieso gefahren". Und vielleicht noch "sei doch froh, da warst du mal nicht allein auf der Fahrt". Der andere kann dann immer noch sagen "ich wäre ja sowieso gefahren, das war kein Aufwand", aber anbieten finde ich schon, sollte man die Benzinbeteiligung.

Das Hotel würde ich für mich nehmen aus Scherheitsgründen. Entpuppt er sich als Dummwilli, dann kann ich mir immer noch ohne ihn ein schönes WE in Brüssel machen - natürlich auf eigene Kosten.
Genau so würde ich das auch handhaben.

Ich fand übrigens doch, dass die FS rechnet. Sie fragte ja, wie man das mit dem Geld am besten macht, ob er jetzt alle Einladungen bezahlt oder wie oder was, weil sie das viel findet. Für mich ist es nach wie vor so, dass er einmal zum Essen eingeladen werden sollte, weil er sie bei sich wohnen lässt. Ich finde es auch merkwürdig zu denken, dass die ganzen unangenehmen Gefühle, jemanden in seine Wohnung zu lassen, ein Mann nicht haben können soll. Und dass gedacht wird, dass frau das schon merken wird, wenn der Mann unter dem Besuch leidet, und dann schon von selbst abreist. Ich kenne Frauen, die merken nicht mal, dass sie ihr Gegenüber komplett zuquasseln.
 
  • #87
Um mal mit „Inspis“ Wortschablonen zu sprechen:
Aufgrund meiner unendlich grossen, langjährigen und tiefründigen Erfahrung mit den Völkern Nordafrikas, und dem nahen Osten möchte ich hier gar nicht näher erläutern, was ein Algerier von einer Frau hält, die ihn zum ersten Date in seiner Stadt besucht und auch noch bei ihm übernachtet. Wer auch nur den allerkleinsten Schimmer davon hat, wie die arabische Kultur und der Islam funktioniert, weiss wie haram diese Aktion der FS ist. Wenn Du, liebe FS Deine Ehre, in seinen Augen, behalten möchtest, dann muss er zu Dir kommen, ihr trefft Euch in der Öffentlichkeit und er übernimmt alle Kosten. Alles Andere ist Mist. Und das darfst Du mir gerne glauben. Achso, meine Lebensgefährtin ist Marokkanerin, der darf ich das gar nicht zeigen, die wär mal wieder bestätigt in ihrer Denke...
 
  • #88
@Ehrenrunde
Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung aus Nordafrika würde ich denken dass die FS eine junge, moderne Deutsche ist , die einen jungen, weltoffenen Mann sucht und keinen traditionellen, scheinheiligen Muslim, dem sie ihre Ehre beweisen muss . Daher sollte die darauf pfeifen . Und auch in Nordafrika gestehen moderne Männer das mittlerweile sogar Frauen aus dem eigenen Land zu . Natürlich gibt es Männer , die das anders sehen , aber um solche Männer sollte die FS einen Bogen machen , es sei denn sie will konvertieren und sich hochgeschlossen und ehrenhaft geben , solche europäischen Frauen kenne ich auch . Und wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen , wer sich um das Gerede der Leute schert , dem sollte klar sein , dass Marokkanerinnen mit europäischen Partnern auch nicht gerade gut gesehen werden, sondern als jemand der aufgrund von finanziellen Interessen seine kulturellen und religiösen Wurzeln verlassen hat , da hilft auch die Scheinkonvertierung des Europäers nichts . Der Mann lebt in Belgien, ist vielleicht dort aufgewachsen , wir wissen überhaupt nichts über sein Weltbild , noch über seine Religion. Die FS sollte für sich entscheiden und nicht darüber nachdenken , was ein Algerier über sie denken könnte . Sollte er sie als leichte Frau abstempeln nur weil sie zu ihm fährt , dann ist er bestimmt nicht der richtige Mann und hat sich schnell selber disqualifiziert.
 
T

Tam Dieu Cao

Gast
  • #89
Ich denke nicht so viel an Geld, deswegen lasse ich ihn für uns bezahlen, sowohl die Fahrkarte als auch das Essen.
 
  • #90
Ich finde diesen Vorschlag meist idiotisch, sorry Jochen - außer es bietet sich ein besonderes Ziel an.
Warum muss ich mich irgendwo treffen,, wo ich so gar keinen Bezug habe?
Ich bin damals zu meiner Frau gefahren als wir uns kennen gelernt haben. War für mich jetzt kein Problem. Ist jetzt nicht allzu weit. Sind ungefähr 220 Kilometer. Was man auch evtl machen könnte wenn einmal sie fährt und beim nächsten Treffen er. Oder natürlich umgekehrt.
Jo, das sind dann die Sparmodell, die immer gleich raus sind und die Welt nicht verstehen, warum es bei ihnen nicht läuft: Dortmund oder Bielefeld als Alternative zu Berlin und Brüssel.
Ich habe nicht behauptet, dass was dagegen spricht so weit zu fahren. Ich meinte damit lediglich, dass es von vielen ein Nogo ist, dass sie zu ihm fährt es auf der anderen Seite in Ordnung wäre wenn er fahren würde. Du bist ja auch von Hamburg irgendwo nach Süddeutschland ins Allgäu gezogen. Das habe ich noch irgrndwie in Erinnerung.
 
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