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  • #1

Gender Pay Gap

"Männer und Frauen sollen gleich viel verdienen, aber mein Mann soll idealerweise mehr verdienen als ich!"

Ich habe heute über das Thema "Pay Gap" zwischen den Geschlechtern sinniert und nach potentiellen Ursachen dafür gesucht. Es ist ja noch immer so, dass in vergleichbaren Berufen und Positionen ein Paygap von 2 bis 8 % zwischen den Geschlechtern besteht, je nach Quelle/Statistik.

Meine Theorie:
Die o.g. dick untermalte Aussage hört man so oder ähnlich recht häufig von Frauen. Etwas plakativ, aber im Grunde stimmt es doch!? Was Partnerwahlkriterien angeht, wollen Frauen am liebsten einen Mann, der besser verdient als Frau selbst. Sicherlich nicht JEDE Frau, aber erfahrungsgemäß wünscht sich die Mehrheit der Frauen einen Versorger&Beschützer als Partner. Ich habe schon oft von Frauen gehört, dass sie sich keinen Mann als Partner und Vater ihrer potentiellen Kinder vorstellen können, der weniger verdient als sie selbst.

Ist es dann nicht etwas "schizophren", wenn frau einerseits verlangt, dass Männer und Frauen gleich viel verdienen sollen, aber andererseits will, dass der eigene Mann mehr verdient als sie selbst bzw. mehr verdient als der Männer-Medianverdienst, weil "attraktiver", "anziehender", "männlicher" etc. pp...! Dass das gesamtgesellschaftlich nicht aufgehen kann, sollte doch klar sein, oder?

Männer wissen über die Partnerwahlpräferenzen (bewusst oder unbewusst) Bescheid und werden dann sicherlich alles in ihrer Macht stehende tun, um diesen so gut wie möglich zu entsprechen, denn jeder Mann möchte eine möglichst attraktive Frau abbekommen. Sprich: Mann wird sich ins Zeug legen, lohnende Berufe und Vertiefungsrichtungen lernen, mehr Überstunden schieben, aggressiver in der Lohnverhandlung auftreten, stärker an seiner Karriere feilen... um dann eine möglichst gute Position und ein hohes Gehalt inne zu haben, um Frauen zu imponieren, um Frauen zu gefallen, um für Frauen attraktiv zu sein, um schöne Frauen abzubekommen.

Ist es also wirklich so, dass der Paygap auf die Unterdrückung und Ungleichbehandlung der Frau durch den Mann zurückzuführen ist, oder sind es einfach durch die Partnerwahl und Rollenmodell bedingten Unterschiede.... ?

Was ist eure Meinung zum Thema?
 
  • #2
Ist es dann nicht etwas "schizophren", wenn frau einerseits verlangt, dass Männer und Frauen gleich viel verdienen sollen, aber andererseits will, dass der eigene Mann mehr verdient als sie selbst bzw. mehr verdient als der Männer-Medianverdienst, weil "attraktiver", "anziehender", "männlicher" etc. pp...! Dass das gesamtgesellschaftlich nicht aufgehen kann, sollte doch klar sein, oder?
Die Frau will genauso viel verdienen und gleichbereichtig angesehen werden in IHREM Job. Ihr Mann soll in einem Job arbeiten, der noch erfolgreicher ist.
Gesellschaftlich aufgehen kann das nicht, aber ich denke auch nicht, dass viele Frauen ein Problem damit haben, wenn sie irgendwann mehr verdienen. Dieses Denken des "er soll mehr verdienen" kommt doch eigentlich nur bei der Partnerwahl und nicht, wenn man schon zusammen ist und sich das irgendwann ergibt.
Der eigentliche Haken liegt eher nicht an der Summe, sondern an der Karrieresprosse, die bitteschön unter der des Mannes sein sollte - bei Frauen, aber extrem auch bei Männern, die das Gefühl haben, von einer Frau dominiert zu werden, wenn sie ihr Leben dem der Frau anzupassen haben, damit die Beziehung weiterlaufen kann.

Ist es also wirklich so, dass der Paygap auf die Unterdrückung und Ungleichbehandlung der Frau durch den Mann zurückzuführen ist, oder sind es einfach durch die Partnerwahl und Rollenmodell bedingten Unterschiede.... ?
Es geht doch darum, dass die Ungleichbehandlung in den jeweiligen Berufen und Jobs aufhört. Warum sollte eine Frau schlechtere Arbeit leisten als ein Mann? Warum sollte eine Frau schlechter bezahlt werden, wenn sie gleiche Arbeit leistet? Ich will nicht schlechter bezahlt werden, nur damit irgendwelche alten Rollenbilder und diese verstaubten Ansichten in den Köpfen von Männern erfüllt werden (ich könnte Dir einige Storys erzählen aus meinem MINT-Studium, wie da Studentinnen behandelt werden...)
 
  • #3
Dieser Paygap wurde dorch schon hundert mal wiederlegt. Je nach Quelle, kann man sogar eine bessere Bezahlung für Frauen errechnen, wenn man die Arbeitszeit einfließen lässt. Daher ist das ein alter Hut und nur ein Baustein von vielen, um im Jahre 2015 den Feminismus mittels weiblicher Daueropferei am Leben zu halten. Zu viele Stellen und Finanzmittel hängen daran und man hat es sich bequem gemacht.
 
A

Arcturus

  • #4
Die Frau will genauso viel verdienen und gleichbereichtig angesehen werden in IHREM Job. Ihr Mann soll in einem Job arbeiten, der noch erfolgreicher ist.
.......
Es geht doch darum, dass die Ungleichbehandlung in den jeweiligen Berufen und Jobs aufhört. Warum sollte eine Frau schlechtere Arbeit leisten als ein Mann? Warum sollte eine Frau schlechter bezahlt werden, wenn sie gleiche Arbeit leistet? Ich will nicht schlechter bezahlt werden, nur damit irgendwelche alten Rollenbilder und diese verstaubten Ansichten in den Köpfen von Männern erfüllt werden (ich könnte Dir einige Storys erzählen aus meinem MINT-Studium, wie da Studentinnen behandelt werden...)
Ein Konzernlenker um 1960 auf die Klage der Gewerkschaft, daß die Frauen bei gleicher Arbeit weniger bezahlt bekommen würden als Männer: "Gute Idee. Gleich ab nächsten Monat ersetze ich alle Männer durch Frauen."

Daß es nicht so gekommen ist, trozdem wir Kapitalismus haben, liegt eventuell daran, daß der PayGap unter der alten Krankheit von Statistiken leidet, die nur gut sind, wenn man sie der Interessenverfolger selbst fälscht, indem man einige der wichtigen Einflußgrößen verschweigt.
Wer darüber klagt, daß er zuwenig bezahlt bekommt, sollte jemanden finden, der ihm für seine Arbeit mehr bezahlt. Gibt es ihn nicht, ist die Arbeit nicht soviel wert.

Ist genauso wie bei der Energiewende. Strom aus Wind und Sonne sind teuer und trotzdem (fast) nichts wert, weshalb alle Stromverbraucher per Gesetz verdonnert wurden, die Lücke zwischen Wert und Verkaufspreis zu schließen (EEG-Umlage).
Das einzige was gegen dien PayGap aus dieser Statistik hilft, ist eine PayGap-Umlage, die von Männer zu bezahlen und über die Lohnsteuer von deren Gehalt abgezogen wird. Wäre zwar ein Verstoß gegen des Diskriminierungsverbot aber ich bin mir sicher, daß das auch noch kommt. Die öffentliche Diskussion zielt genau in diese Richtung.

m46 desillusioniert und trotzdem bei klarem Verstand
 
G

Gast

  • #5
Zum einen der Unterschied zwischen den Löhnen Mann/Frau: In den meisten Unternehmen, besonders bei den mittleren und großen, gibts diesen Unterschied immer weniger. Das ist auch richtig so. Insgesamt suchen sich Frauen aber schlechter bezahlte Arbeit oder neigen dazu, dass sie weniger arbeiten aufgrund Familie oder anderen Gründen. Viele Frauen haben andere Prioritäten als z.B. eine Karriereleiter heraufzusteigen. Obwohl tendenziell es immer mehr Frauen gibt, die ehrgeizig sind und den Weg gehen. Ich bezweifle aber, dass die so doof sind und sich für ein Taschengeld abspeisen lassen. Die Zeiten sind vorbei.

Der zweite Punkt, dass Frauen gerne nach alten Rollenverteilungen aussuchen. Ja, das ist meine persönliche Erfahrung. Es gbt sehr viele Frauen, die nach Einkommen schauen und gerne einen Mann mit hohen Status suchen. Ich habe schon oft die Meldung bekommen, dass Frau keinen Müllmann (wird gar nicht so schlecht bezahlt) oder einen Handwerker sucht. Arbeitslos oder H4 geht gar nicht, sehr schlechter sozialer Status und absolute Ladenhüter. Frauen, die sehr viel Geld verdienen und diese Kriterien haben, tun sich natürlich sehr schwer, jemanden zu finden, der passt und auch sie gleichzeitig will. Manchen gelingt es und andere suchen sehr lange erfolglos. Männer mit hohen Status agieren meiner Meinung souveräner: Für sie ist häufig der Status nicht so wichtig. Das muß nicht eine dumme Frau sein, aber eine, die irgendwas z.B. mit Geisteswissenschaften studiert hat und entsprechend gebildet ist, darf es sehr gerne sein. Erfolgreiche Frauen lehnen das komischerweise ab und möchten nicht selten den Alphamann, der sehr hohen Status hat und dabei gerne noch mehr Geld verdient als sie. Das nennt sie dann Augenhöhe :).
 
  • #6
Deine Aussage macht eigentlich nur dann Sinn, wenn man davon ausgeht, daß Mann und Frau verschiedene Berufe ausüben, in denen unterschiedlich gezahlt wird. Wenn man es wörtlich nimmt ist es natürlich schizophren.
Ich bin mir nicht sicher, ob das Huhn oder das Ei zuerst da war: ob sich Frauen schlecht bezahlte Berufe suchen (tun sie) oder ob frauendominierte Berufe schlechter bezahlt werden?
Meiner Meinung nach gibt es folgende Ursachen:
- Frauen suchen sich Berufe mit schlechter Bezahlung aus
- Frauen sind bescheidener, stellen nicht so hohe Forderungen in Gehaltsgesprächen und erwarten, daß der Chef von alleine sieht, was sie leistet
- Frauen nehmen ihren Beruf weniger ernst (prozentual gesehen) und empfinden die Notwendigkeit, am Monatsende die Familie zu finanzieren nicht in dem Maße wie Männer (somit haben sie auch kein Problem, schlechter bezahlte Jobs anzunehmen)
Ich habe allerdings auch schon Beispiele erzählt bekommen, wo zwei Bauingenieure eingestellt waren, ein Mann und eine Frau. Der Mann hat einen Mittelklassewagen und ein eigenes Büro gestellt bekommen, die Frau den Schreibtisch im Flur und einen Kleinwagen. Da ich beide kannte weiß ich, daß die Frau tüchtiger war. Da hilft nur, mal ordentlich mit der Faust auf den Tisch zu hauen...
 
  • #7
Wenn ein Mann ein Anforderungsprofil nur zum Teil erfüllt, bewirbt er sich trotzdem, die Frau nicht.
Wenn ein Mann und eine Frau das gleiche können, klingt das in der Selbstbeschreibung des Mannes besser als das, was die Frau über sich sagt.
Wenn ein Mann und eine Frau nach einer Fertigkeit gefragt werden, die sie nicht haben, sagt die Frau, dass sie das nicht kann, der Mann sagt, er könne es und lernt es dann schnell, bevor es jemand merkt.
...

Ich verhalte mich wie ein Mann bekomme daher gute Projekte und erziele Honorare, die ich mir vorstelle.
Weil ich sie einfordere. Ich frage / bitte nicht.

Dass Männer und Frauen verschieden verdienen hängt auch von solche Dingen ab.
Und auch von der Teilzeitproblematik. Jemand, der nur halbtags arbeitet, bekommt keine guten Projekte.
Ich bin bereit, durchschnittlich 50 bis 60 Stunden zu arbeiten, wenn es drängt auch mehr.

Und ich war und bin immer bereit, neue Qualifikationen zu erwerben. Wer nach seinem ersten und einzigen Uniabschluß darauf keine Lust mehr hat, bleibt auf der Strecke. Männer wie Frauen.

w 48
 
  • #8
Im Job will die Frau für ihre Arbeit genauso bezahlt werden, wie die Männer. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.

Der Mann muß soviel verdienen, um sich die Frau mit ihren jeweiligen Vorstellungen finanziell leisten können. Damit die Frau mit ihm eine exklusive, lebenslange Partnerschaft eingehen will.
Als Gegenangebot bietet sie z.B. ihre Schönheit an. Sowie ihre Exklusivität.
"Ich bin schön / attraktiv - Was bietest Du mir für ein Leben ?"

Denn die Frau hat bestimmte Vorstellungen und Ziele für ihr Leben, z.B. Kinderwunsch, z.B. Reisewünsche, z.B. Konsum.
Wenn sie das Geld dafür nicht selber verdienen kann oder will, dann sucht sie einen Mann, der ihr das finanziell erfüllen kann. Denn sie will in ihrem Leben ja nicht darauf verzichten müssen.

Ausnahmen sind die Frauen, die unbedingt das Geld selber verdienen wollen. Um sich ihre Wünsche selber zu erfüllen.
Dadurch werden sie freier und unabhängiger, bei ihrer Partnerwahl.

Ausnahmen sind die Männer, die sich durch finanzielle Wünsche und Vorstellungen der Frauen nicht erpressen lassen.
Wenn die Frau zuviel verlangt - muß sie sich einen anderen Mann dafür suchen.

Die meisten Männer werden kein Gehalt bekommen, mit der Begründung, damit sie die Ansprüche ihrer Frau finanzieren können.
Ausnahme: Öffentlicher Dienst - Anzahl der Kinder.

So schätze ich 80 - 90 % aller Beziehungen. Und jede dieser Frauen sind fest überzeugt, richtig zu denken und handeln.

Alles Weitere wird sich dann auf dem "Marktplatz" der Partnersuche ergeben - oder auch nicht. Angebot und Nachfrage. Preise und Zahlungswillen.

Mit Liebe hat das nichts zu tun. Ist völlig entbehrlich dafür. ggf. sogar hinderlich. Liebe gibt es erst, wenn der "Geschäftsabschluss" gemacht wurde = zwei Menschen sich handelseinig wurden.
(Und sei es ggf. nur geheuchelte Liebe.)

Den Anderen ist das unwichtig. Da arrangieren sich beide Partner, was ihnen gemeinsam möglich ist.
(m,53, ich kann mein Geld auch alleine ausgeben !)
 
G

Gast

  • #9
Gerade weil Frauen im Durchschnitt schlechter verdienen als Männer, wollen sie zum Ausgleich einen Partner, der wenigstens gut verdient. Und damit dann gemeinsam trotz des Frauen-Minderlohns ein etwas komfortabler Lebensstandard erreicht werden kann. Hier beißt sich also die Katze in den Schwanz. Lasst Frauen mehr verdienen und sie werden bei einem Partner nicht mehr auf der Tasche liegen müssen.
Dies schreibt eine Frau, dreisprachig, mit sehr gutem Abitur, in einem Beruf arbeitend, der vor langer Zeit, als Frauen noch gar nicht arbeiten durften und dieser Beruf von Männern ausgeübt wurde, gut bezahlt und gut angesehen war - heute ein typischer Frauenberuf mit einem Hungerlohn bei gleichzeitig ziemlich hohen Anforderungen.
 
  • #10
Lasst Frauen mehr verdienen und sie werden bei einem Partner nicht mehr auf der Tasche liegen müssen.
Du hast keine Berufsausbildung, richtig ? Denn sonst würdest du nicht mehr von deinem Abitur reden.
Ab der Bewerbung um die zweite Arbeitsstelle ist nicht mal mehr die Note deines Unianschlusses interessant.

Du sprichst drei Sprachen ? Ich gehe davon aus, du meinst fließend. Nun, deutsch und englisch sprechen wir alle fließend. Deine dritte Sprache ist französisch ? ( unterstelle ich einfach mal, weil das nicht selten die zweite Fremdsprache im Gymnasium ist. ) Ist eure Firma in Kontakt mit Frankreich ? Dann ist es interessant. Ansonsten wäre russisch oder chinesisch interessant oder eben die Sprache des Landes, mit dem ihr Geschäfte macht.

Du hast dich entschieden, Sekretärin zu sein.
Dann beklage dich nicht, du wußtest, was das finanziell bedeutet.
Auch Kranken- und Altenpfleger, Polizisten und Feuerwehrleute haben sehr anspruchsvolle und extrem wichtige Berufe.
Und sie wissen, dass sie wenig verdienen. Es ist ihre Entscheidung.
Und es ist deine.

Da du noch vom Abitur redest, nehme ich an, dass das noch nicht lange her ist.
Ich rate dir, eine richtige Ausbildung zu machen.
Da dein Abitur sehr gut ist, dein Durchschnitt ist demnach 1,0, steht dir jedes Studium offen und da du offenbar leicht lernst, kannst du eins auswählen, das dir später ein gutes Auskommen sichert und du wirst das in der Regelstudienzeit schaffen.
Du bist dann immer noch jung genug als Berufseinsteigerin.

Also Arsch hoch und nicht jammern.
Zu erwarten bzw. zu hoffen, dass sich die Gesellschaft zu deinen Lebzeiten dermaßen wandelt, dass du als Sekretärin sehr gut entlohnt wirst, ist nicht zweckdienlich.

w 48
 
  • #11
denn jeder Mann möchte eine möglichst attraktive Frau abbekommen. Sprich: Mann wird sich ins Zeug legen, lohnende Berufe und Vertiefungsrichtungen lernen, mehr Überstunden schieben, aggressiver in der Lohnverhandlung auftreten, stärker an seiner Karriere feilen... um dann eine möglichst gute Position und ein hohes Gehalt inne zu haben, um Frauen zu imponieren, um Frauen zu gefallen, um für Frauen attraktiv zu sein, um schöne Frauen abzubekommen.
... weil diese Frauen solche Deppen von Männer haben wollen. Die so schuften, um der Frau ihre Wünsche zu erfüllen. Damit die Frauen alles Gewünschte bekommen können, ohne selber dafür auf dem Arbeitsmarkt leisten zu müssen.

Eine Partnerin sagte mir bei unserer Trennung, dass mir vorher hätte klar sein sollen, ob ich mir so eine Frau wie sie finanziell leisten
kann ? Hätte ich genauer hin geschaut. Ihre Mutter suchte sich nämlich ihre Männer + Kindsväter anscheinend sehr gezielt nach deren Vermögen und Einkommen aus.

Auch in meiner Familie und Ahnenreihe suchten die meisten Frauen ihre Ehemänner anscheinend nach deren Einkommen aus. Wie gut und wie sicher deren Einkommen waren. Darunter viele Beamte.

Es scheint so, als ob die Frau dabei die Klügere ist. Sie lässt Andere arbeiten für das, was sie bekommen will. Aber nimmt ggf. dabei auch Nachteile in Kauf.

Sachlich ist es naheliegend, wenn die Frau ihre Kinder bekommt.
Einer von Beiden muß sich dann um den Nachwuchs kümmern.
m.E. fast alle Mütter wollen lieber bei ihren kleinen Kindern sein, statt arbeiten zu gehen = "Nest-Trieb" + "bemuttern"

Oder wenn die Frau genauso viel Geld verdienen würde, wie ein Mann. Aber mit dem Hintergrund, dass der Mann soviel Geld verdient, um die Wünsche seiner Frau zu erfüllen.
Wenn die Frau dieses Gehalt auch bekäme, dann könnte sie sich auch auf diesem Wege all ihre Wünsche erfüllen. Immerhin mit eigener Leistung. Hauptsache, stets genug Geld da.
(m,53)
 
  • #12
Ich bin eine promovierte Frau in leitender Position, die sehr gut verdient (3 gefolgt von 5 Nullen in CHF, was heute ja fast Euro entspricht plus Bonus). Ich erwarte keinesfalls, dass mein Mann besser verdient. Ich suche in der Partnerschaft nur Beziehungsfähigkeit, Familiensinn und intellektuelle Augenhöhe.
Die meisten Männer trauen sich mehr zu als sie nachweisen können, fordern sehr forsch und nutzen ihre Netzwerke, um an die guten Jobs zu gelangen. Die meisten Frauen denken, wenn sie gut arbeiten, kommen sie weiter. Das stimmt aber nur, solange sie für einen Mann, der ihre Fähigkeiten kennt und davon profitiert, nützlich sind. Dann ist schnell Schluss: Operativ stark, aber zu wenig mutig und strategisch heisst es dann. Frauen sind diesbezüglich sehr naiv und eben, zuwenig strategisch im eigenen Interesse. Viele müssen ja auch nicht (Ehemann als Hauptverdiener).
Ich fördere und coache viele Frauen, da ich das Verhalten sofort erkenne. Manchmal stelle ich immer noch selbst mein Licht unter den Scheffel, habe zum Glück Kolleginnen, die mich sofort darauf aufmerksam machen ("kein Mann würde deine Rolle so beschreiben", kein Mann würde in der ersten Verhandlung die Budgetvorgaben einhalten").
Interessant auch, wie alle Berufe, in denen Frauen überhand nehmen, an Prestige verlieren: Lehrer und Aerzte sind nur zwei Beispiele. Woher das wohl kommt?
 
  • #13
Ich würde als Frau nicht für weniger Gehalt arbeiten, nur weil ich eine Frau bin. Das ist Geschlechter-Diskriminierung, wofür man den Arbeitgeber sogar verklagen kann. (s. Allg. Gleichstellungsgesetz der EU). Das Problem ist nur, das vor Gericht beweisen zu können.

Wenn dann alle Arbeitgeber mich deswegen ablehnen würden ..... dann halt eben nicht.

Ich habe auch als Mann schon diverse Job-Angebote abgelehnt.
Weil die gebotene Bezahlung nicht mal marktüblich war. Besonders bei Arbeitgebern erlebt, die eigentlich das Geld dafür hätten.

Bei einer Bewerbung für eine Führungsposition, versuchte der Personaler meinen berechtigten Gehaltswunsch trotzdem zu drücken.
Sehr unklug. Zumal sie dringend so einen Fachmann wie mich brauchten.
Ich wusste aber, dass sein Chef = Firmeninhaber ein Privatvermögen von xx-Mio. Euro besitzt, und welches teure Hobby er betreibt. Also kann es der Firma nicht schlecht gehen.
Gut ist, wenn man mehr weiss = unterschätzt wird.
 
  • #14
Ist es also wirklich so, dass der Paygap auf die Unterdrückung und Ungleichbehandlung der Frau durch den Mann zurückzuführen ist, oder sind es einfach durch die Partnerwahl und Rollenmodell bedingten Unterschiede.... ?
Ich schätze: Macht und Eitelkeit der Männer.
= "Die Frau soll dem Manne untertan sein"

Wenn der Mann es psychisch nicht ertragen kann, dass eine Frau für die gleiche Leistung das gleiche Gehalt verdient - dann ist das sein eigenes, psychisches Problem. Das er nicht kompensieren kann, in dem die Frau weniger Gehalt bekommt. Sondern er sollte umdenken, oder sich psychotherapeutisch behandeln lassen.

Wenn ich eine Frau wäre, dann würde sich soviel Wut gegen die Männer aufstauen,. dass jeder Mann besser vor mir flüchten sollte.
Noch mehr, wenn ich erfahre, wieviel Unterdrückung den Frauen weltweit von Männern angetan wird. Das hat nichts mit "Emanze" zu tun, sondern mit Menschlichkeit. Und wie unmenschlich so viele Männer sind.
(m,53 - nicht unmenschlich)
 
G

Gast

  • #15
Du hast keine Berufsausbildung, richtig ? Denn sonst würdest du nicht mehr von deinem Abitur reden.
Ab der Bewerbung um die zweite Arbeitsstelle ist nicht mal mehr die Note deines Unianschlusses interessant.

Du sprichst drei Sprachen ? Ich gehe davon aus, du meinst fließend. Nun, deutsch und englisch sprechen wir alle fließend. Deine dritte Sprache ist französisch ? ( unterstelle ich einfach mal, weil das nicht selten die zweite Fremdsprache im Gymnasium ist. ) Ist eure Firma in Kontakt mit Frankreich ? Dann ist es interessant. Ansonsten wäre russisch oder chinesisch interessant oder eben die Sprache des Landes, mit dem ihr Geschäfte macht.

Du hast dich entschieden, Sekretärin zu sein.
Dann beklage dich nicht, du wußtest, was das finanziell bedeutet.
Auch Kranken- und Altenpfleger, Polizisten und Feuerwehrleute haben sehr anspruchsvolle und extrem wichtige Berufe.
Und sie wissen, dass sie wenig verdienen. Es ist ihre Entscheidung.
Und es ist deine.

Da du noch vom Abitur redest, nehme ich an, dass das noch nicht lange her ist.
Ich rate dir, eine richtige Ausbildung zu machen.
Da dein Abitur sehr gut ist, dein Durchschnitt ist demnach 1,0, steht dir jedes Studium offen und da du offenbar leicht lernst, kannst du eins auswählen, das dir später ein gutes Auskommen sichert und du wirst das in der Regelstudienzeit schaffen.
Du bist dann immer noch jung genug als Berufseinsteigerin.

Also Arsch hoch und nicht jammern.
Zu erwarten bzw. zu hoffen, dass sich die Gesellschaft zu deinen Lebzeiten dermaßen wandelt, dass du als Sekretärin sehr gut entlohnt wirst, ist nicht zweckdienlich.

w 48
Nein, die Muttersprache habe ich nicht mitgezählt. Nach Deiner Auflistung bin ich also sogar viersprachig.
Ich habe eine Berufsfachschule abgeschlossen und ein Studium, in dem Bereich kann ich aber nicht arbeiten. Noten alle top.
Ich sehe nicht ein dass ich hier noch weiter "den Arsch hoch kriegen soll", wenn ich sehe, dass minderqualifizierte Luschen mehr verdienen als ich völlig ohne Arsch hoch zum Teil, nur weil sie das geldwertere Geschlecht haben.
Danke für die weibliche Solidarität.
 
  • #17
Warum sollte eine Frau schlechter bezahlt werden, wenn sie gleiche Arbeit leistet?
Ganz, ganz, ganz simpel: tut sie nicht.. wird sie nicht..

ausser bei extrem einfachen aufgaben wie packer , picker oder stower bei amazon, die übrigend wirkich 100% genau gleich bezahlt werden,gibt es immer unterschiede in der Ausführung der Arbeit UND bei der Bewerbung. ich habe schon einige Mädels in der Bewerbung gehabt, denen musste ICH nahelegen mehr zu verlangen weil sie Zusatzqualifikationen hatte. Einem Mann musste ich das noch nie sagen..

Ein "Datenbankadministrator" ist eben nicht gleich ein "Datenbankadministrator" .. hört sich zwar gleich an aber einer der noch PL/SQL kann dem bezahle ich mehr wenn ich seine Zusatzfähigkeiten brauchen kann, aber dafür muss ich das wissen.. und er/sie muss das auch einfordern.. Auch: ist es mein Fehler als Arbeitgeber wenn sich eine vollausgebildete Ingenieurin als technische Zeichnerin bewirbt.. ? Ich denke nicht.. solche Fälle sind mir nur von Frauen bekannt
 
G

Gast

  • #18
Schieb die Schuld nicht auf die Frauen! Es gibt schlichtweg keine starken oder gleichberechtigen Frauen in irgendeinander Gesellschaft! Und selbst Frauen, die behaupten gleichberechtigt und taff zu sein, sind es nicht! Sie müssen jeden Tag kämpfen in unserer Welt, um ihren Status irgendwie zu halten!

Der Mann ist immer noch unterschwellig die führende Kraft unserer Gesellschaft, der den Ton angibt! Er möchte eine hörige Frau, eine unkomplizierte Frau, die Frau MUSS nach ihm ticken, sonst wird sie klein gemacht. Die Frauen richten sich nur nach dem Geschmack der Männer. Mehr Geld verdienen = männlicher. Das sind Überbleibsel des kontrollischen Christentums, das seine Tentakeln bis in die Politik und Berufswelt hat! Bedank dich also an anderer Stelle dafür! Warum können Menschen nicht endlich mal ihre Augen für die Wahrheit öffnen?

Die Frau von heute richtet sich nur nach der Männerwelt. Das fängt schon damit an: Jede Frau hält ihr Gewicht, versucht möglichst schlank zu sein, schaut auf ihre Optik. Das ist Kontrolle von außen, das manche immer noch nicht checken! Und man muss diesen Kreislauf unterbrechen und sich von diesen Gesellschaftsformen abnabeln. Nur macht das sehr einsam und is sehr schwer und man macht sich wenig Freunde damit.
 
G

Gast

  • #19
Lieber FS,
Du schmeißt ziemlich viel in einen Topf was nicht zusammengehört und differenziert betrachtet werden muss.
Ich kenne nur aus meiner beruflichen Anfangszeit ein Gender Pay Gap in Form von Schlechtbezahlung trotz guter Ausbildung und höher Motivation und sehr guter Fähigkeiten. In meinem ersten Job wollte ein oberschlauer Chef eine Frau finanziell abzocken. Fazit: er stand nach Ablauf des befristeten Vertrags ohne IT-Admin da.

Auch im neuen Unternehmen fing ich unterbezahlt an, aber
- noch in der Probezeit die nächste Gehaltsgruppe wegen fehlerhafter Eingruppierung und nach Ablauf der Probezeit ein weiterer Zuschlag.
So ging es all die Jahre weiter - nie mehr wurde ich schlechter bezahlt als ein Mann bei gleicher Tätigkeit und gleichen Leistungen.

Aktuell verdiene ich deutlich mehr als die meisten Männer in ähnlicher Position, weil ich besser und engagierter bin. Das ist gerecht. Mein Verlauf ist typisch für Frauen in Mint-Faechern. Man braucht dazu aber nicht nur Intelligenz und Ehrgeiz sondern auch eine innere Robustheit, denn dort sammeln sich Menschen, deren soziale Kompetenzen nicht so ausgebildet sind.

Das Gehalt des Mannes ist mir weitgehend egal, solange er für sich einen Lebensstil finanzieren kann, wie ich ihm pflege. Dafür braucht er ungefähr ein Jahresgehalt von 80.000 €, was eine gewisse Bildung vorraussetzt wenn man auf ehrliche Weise sein Geld verdient.
Lamentier' nicht rum, ich verdiene deutlich im 6-stelligen Bereich. Wichtiger als ein höheres Gehalt sind mir seine Intelligenz, seine Bildung, seine menschliche Reife, also die Dinge, die auf die Beziehungsgestaltung wirken.

Einen Mann der weniger verdient als ich will ich nicht mehr, weil ich die Erfahrung gesammelt habe, dass Männer damit nicht gut umgehen können.

Ich weiß, dass damit nur wenige Männer für mich infrage kommen und das die meisten davon downdaten, weil sie andere Vorstellungen von einer Beziehung haben als ich. Das stört mich nicht, denn ich bin lieber allein, als mit dem falschen Mann zusammen.

Natürlich geht die Statistik nicht aus. Im oberen Segment sind die erfolgreichen Frauen partnerlos, bei den Verlierern die Männer. Beide Gruppen passen nicht zusammen und so bleibt das so, wird sich eher noch verstärken weil mehr Frauen beruflich erfolgreicher werden und den Männern einen harten Wettbewerb liefern, d.h. mehr Männer auf die Verliererschiene geraten.
 
  • #20
Ab der Bewerbung um die zweite Arbeitsstelle ist nicht mal mehr die Note deines Unianschlusses interessant.
Egal ob Abitur oder Studium. Bei einem Schnitt von 1,X mag dies ja noch ganz nett sein, aber alles darüber interessiert Jahre später niemand.

Nun, deutsch und englisch sprechen wir alle fließend.
Das halte ich einmal für ein Gerücht. Leider muss ich es ja beruflich immer wieder erfahren wie dürftig bei machen mit Abitur die Englischkenntnisse sind. Gut mein English ist auch eher Amerikanisch, da ich zu viel in meiner Jugend mit den Nachwuchs unserer Befreier unterwegs war.:)

Das Hauptproblem liegt auch daran, dass Frauen trotz der gleichen Ausbildung oft ihr eigenes Licht unter einen Scheffel tragen und deshalb gibt es auch so wenige Frauen in absoluten Führungspositionen und wenn dann eine Frau wie Fr. Dr. Merkel es dann doch geschafft hat, dann spricht man ihr gleich den weiblichen Charakter ab. Das ist für mich der Irrwitz von Gender.
 
  • #21
Ich persönlich halte eine Diskussion zu dem Thema für wenig fruchtbar. Ist wie bei der Religion, wer dran glauben will tut es und es wird kein noch so wissenschaftliches, fundiertes Argument etwas daran ändern. Man glaubt was man glauben will. Dass in den USA Frauen, die nie verheiratet waren und nie Kinder hatten bis zu 17% mehr verdienen als Männer möchte sicher auch kein Anhänger des PayGap hören. Fakten und wissenschaftliche Statistiken können einen wahren Gläubigen nicht beeindrucken.
 
  • #22
Kokolores.

Auch Loser, Blender, Spieler und ewige Womanizer ohne Vermögen vs. Heiratsschwindler können sehr gut verdienende Frauen um den Finger wicklen, wenn sie ihnen emotional was vorspielen können, was der super verdienende Manager nicht kann.

Weil er weniger gut aussieht,
weil er weniger Charme hat,
weil er weniger weiß, wie Frauen ticken.

Somit kenne ich aus dem Umfeld Männer, die nix gebacken bekommen, aber in der Eigentumswohnung ihrer Partnerin gut leben können.

Wenn ich schon lese Versorger krieg ich Krätze, ein Überbleibsel vorheriger Jahrzehnte. Heut macht das Vater Staat somit können viele Frauen Kinder ohne Mann haben und es geht ihnen finanziell nicht schlecht dabei.

Heute benötigen junge beruflich engagierte Frauen nicht mehr den Opityp, der sie fördert, das tun sich ganz für sich alleine und haben Erfolg damit. Wenn sie gut aussehen haben sie auch Chancen auf einen jungen attraktiven beruflichen Durchstarter, der ohnehin dem midlifecrises und obendrein geschieden oder getrennt lebenden angegrauten "Mann" in allem Konkurrenz macht.

Frauen mit eigenem Vermögen benötigen keinen weiteren beruflichen Überflieger, sie achten auf guten Body, gute Manieren und vortrefflichen Liebhaber, das reicht diesen Frauen fürs erste völlig.
 
  • #23
@LuckyBastard: ist ja ein super Vorteil - wenn Frau bereit ist, alles zu opfern - nie heiraten, nie Kinder - dann darf sie gnädigerweise auch mal 17% mehr verdienen als die Herren (die neben dem guten Gehalt selbstredend verheiratet sein dürfen + sich fortpflanzen).

Moderation: Bitte zukünftig Zitatfunktion verwenden
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #24
Ich bin eine promovierte Frau in leitender Position, die sehr gut verdient (3 gefolgt von 5 Nullen in CHF, was heute ja fast Euro entspricht plus Bonus).
Nun, Du solltest Dein CHF-Gehalt nicht überschätzen, auch wenn es gut ist. Bedenke die nationalen Lebenshaltungskosten und die lokale Kaufkraft ebenso mit.
Als Zweites: Menschen, die im sechsstelligen Bereich verdienen (viele hier, auch ich, was aber nichts bedeutet), sollten sich durch Ziele außerhalb des Materiellen auszeichnen, sonst sind es im Grunde arme Würstchen - egal, wie oft sie in Grand Hotels logieren.
Als Drittes: dass Frauen in der Wirtschaft systematisch benachteiligt würden: das ist ein schlechter Witz. Mittlerweile ist dank Quoten ohne Rücksicht auf Qualifikation längst das Gegenteil der Fall.
Als Viertes, aus dem persönlichen Erfahrungshintergrund: ich war CEO (bin es nicht mehr, weil ich nicht mehr wollte) und ich wäreim Traum nicht auf die Idee gekommen, Frauen zu benachteiligen. Im Gegenteil. Mir kam es auf Ergebnisse an. Wir dumm hätte ich denn eigentlich sein müssen?

Der Gender Pay Gap ist eine nette Story, die mit der Realität (Wahlfreiheit statt statistische Ergebnisgleichheit nur mal als Stichwort eingeworfen...) wenig bis nichts zu tun hat.
Wie auch im Forum regelmäßig nachzulesen: im Zeichen des "Feminismus" ist ein regelrechter Geschlechterkrieg losgetreten worden. Und dann kommen - ach, wie überraschend! - die Männer bei der höchst persönlichen Partnerwahl den Wünschen der Frauen immer öfter nicht mehr nach?
Wer wundert sich denn darüber?
 
  • #25
Ich habe eine Berufsfachschule abgeschlossen und ein Studium, in dem Bereich kann ich aber nicht arbeiten. Noten alle top.
Ich sehe nicht ein dass ich hier noch weiter "den Arsch hoch kriegen soll", wenn ich sehe, dass minderqualifizierte Luschen mehr verdienen als ich völlig ohne Arsch hoch zum Teil, nur weil sie das geldwertere Geschlecht haben.
Danke für die weibliche Solidarität.
Vielleicht liegt der Grund mehr im falschen Studium und weniger im Geschlecht? Vergiss es. Du suchst nach Gründen bei anderen, am liebsten bei den bösen Männern, anstatt bei Dir selbst anzufangen.
Du wärst nicht die erste Frau, die sich massiv selbst überschätzt. Vielleicht hast Du zuviel der feministisch inspirierten Propaganda geglaubt?
 
  • #26
Frauen suchen sich doch selbst die schlecht bezahlten Berufe bzw. Branchen aus! Also Soziales, Medien, Einzelhandel usw.. Sie studieren Geisteswissenschaften, Kunstgeschichte oder Sozialpädagogik, jeder weiß, dass in diesen Branchen bereits ein Nettogehalt von 2000 als sehr gut gilt. Dafür würden andere morgens nicht mal aufstehen. Niemand zwingt Frauen, diese Fächer zu studieren bzw. Ausbilfungsberufe mit niedriger Bezahlung zu wählen.
 
  • #27
Schätzchen, lies Deinen Beitrag doch selbst noch einmal:
@LuckyBastard: ist ja ein super Vorteil - wenn Frau bereit ist, alles zu opfern - nie heiraten, nie Kinder - dann darf sie gnädigerweise auch mal 17% mehr verdienen als die Herren (die neben dem guten Gehalt selbstredend verheiratet sein dürfen + sich fortpflanzen).
Ist es nicht vielmehr so, dass Du "als Frau" schlichtweg "alles" und das am liebsten sofort und gleichzeitig haben willst? Da frage ichmich nur noch, wer dafür verantwortlich sein soll, dass Dir das gelingt? Doch nicht etwa die (bösen?) Männer?
Gesellschaftlich durch Umverteilung haben Frauen da vielleicht (na ja: ganz sicher mittlerweile) einiges erreicht - aber individuell? Da haperts bei den Männern noch, sie brauchen ersichtlich "Nachhilfe"... und dabei stellt sich heraus, dass Männer zwar vielleicht nicht alle ihre Organe gleichzeitig durchbluten können, aber von Zeit zu Zeit doch noch genug Hirndurchblutung übrig bleibt, dass sie das Spiel und die ihnen zugedachte Rolle (immer öfter) durchschauen. Ungerechte Welt, was?
;-)
 
  • #28
Dass in den USA Frauen, die nie verheiratet waren und nie Kinder hatten bis zu 17% mehr verdienen als Männer
Dafür konnten sie mehr Zeit und Kraft in ihre Karriere investieren, leisten ggf. mehr als ein Mann, was dann seine Früchte trägt. Dazu kommt noch ggf. eine sehr toughe Mentalität bei vielen US-Frauen, die sie etwas "männlich" wirken lassen.

Eine US-Frau wirkt ggf. selbst als Hausfrau und Mutter noch stark, während sie hierzulande eher zum "Heimchen am Herd" mutieren.

In den USA erwartet man von Männern, dass sie spätestens ab 30 J. verheiratet sind, damit es auf der Karriereleiter weiter bergauf geht.
Begründung: Wer privat keine Verantwortung tragen will, ist im Job dafür ungeeignet und untauglich.

Frauen müssen sich oft entscheiden: Kinder oder Karriere. ggf. sogar verheiratet sein oder Karriere. Es fehlen die Organisationsstrukturen, und die Unterstützung der Männer, dass Frau alles machen kann, und sich nicht entscheiden muß.

Während der Ehemann i.d.R. von seiner Ehefrau erwartet, dass sie IHN unterstützt, damit ER weiter Karriere machen kann. Dabei kann die Frau aber ihre eigene Karriere nicht fortsetzen. Denn sie kann nicht Beides zugleich bewältigen. Diese Unterstützung und ihre eigene Karriere. Und hat als Trostpflaster dann wenigstens Kinder.
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d.h. die Frau muß viel mehr für sich entscheiden als der Mann, um bei diesem "Karriere-Rennen" mithalten zu können. Während der Mann Alles haben kann.

Man sagt, hinter einem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau. Aber sie ist stark für ihn und die Familie, aber was ist mit ihr selber ?
Hinter einer erfolgreichen Frau steht........ entweder Niemand oder ein schwacher Mann. Aber die meisten Frauen wollen nicht alleine stehen, oder gar einen schwachen Mann, der ggf. auf sie "unmännlich" oder gar wie ein "großes Kind" wirkt.

Diese Aspekte schätze ich weit drastischer, als die unterschiedliche Bezahlung.
(m,53)
 
  • #29
Ich habe eine Berufsfachschule abgeschlossen und ein Studium, in dem Bereich kann ich aber nicht arbeiten. Noten alle top......Ich sehe nicht ein dass ich hier noch weiter "den Arsch hoch kriegen soll", wenn ich sehe, dass minderqualifizierte Luschen mehr verdienen als ich völlig ohne Arsch hoch zum Teil, nur weil sie das geldwertere Geschlecht haben.
Also drei Fremdsprachen - aber anscheinend keinen Berufsabschluss im aktiven Job.

Während die Anderen einen Berufs- oder Studienabschluss haben, der zu ihrem Job passt, und sich auch in deren Bezahlung auswirkt.
Dafür können sie es lässiger angehen, weil sie eine höhere Position haben, als salopp "die ungelernte Tippse, mit drei Fremdsprachen"

Vorschlag: Anderen Beruf oder Studium ergreifen, um dann als gelernte und gefragte Fachkraft sich für diese Stellen bewerben, und auf dem Arbeitsmarkt aufzutrumpfen. Der zusätzlich mehr einsetzbar ist, durch seine Fremdsprachen.

Aber Fremdsprachen alleine reichen heute meistens nicht aus, für eine berufliche Karriere. Es sei denn, als gefragte Fremdsprachlerin in einer gut bezahlten Stelle in einem Konzern, oder in einer staatlichen oder EU-Stelle. Oder als Selbständige, mit Honoraren statt Gehalt.

Ich sprach mit einer älteren Frau (Deutsche), die früher erfolgreich war mit Fremsprachen und gut verdiente. Und daher beruflich wie privat sehr viel reiste. (u.a. zehn Mal auf den Malediven). Denn sie konnte fließend russisch. Und fand damit immer gut bezahlte Stellen beim Staat oder in Konzernen.

Eine ganz kleine Handelsfirma blühte auf, mit geschätzt neun Mio. Euro Gewinn/Jahr.
Der Inhaber heiratete eine Chinesin, die hart und erfolgreich in China = Lieferland verhandeln kann - in ihrer Muttersprache. So erfolgreich können Sprachklenntnisse auch sein.
(m,53)
 
A

Arcturus

  • #30
Das Problem ist doch, dass man es am Geschlecht festmacht und nicht an der wirklichen Leistung.
Ich denken wir sind im Konsenz, wenn wir davon ausgehen, daß wir im Kapitalismmus leben und das fundamentale Prinzip des Kapitalismus ist die Gewinnmaximierung.
Warum also sollte irgendein Firmeninhaber jemandem mehr für die gleiche Leistung bezahlen (einem Mann) und damit seinen Gewinn schmälern, wenn er dieselbe Leistung von einer Frau billiger haben könnte?
Nach dieser Logik müßten alle Frauen in Arbeit und die Mehrheit der Männer arbeitslos sein. Sind sie aber nicht.
Statt dessen mußten Gesetze geschaffen werden, die Frauen bevorzugt bei Einstellungen im öffentlichen Dienst, die Frauen bevorzugt in Aufsichtsräte bringt etc pp. Wieso?

Der Gender PayGap ist eine Illusion geschaffen von interessierten Kreisen. Von jenen Kreisen, die profitieren, wenn Gesetze und Regelungen geschaffen werden, die eine Bevölkerungsgruppe über die andere stellt. Devide et impera.
 
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