Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  • #121
Frauen werden als billigere Arbeitskräfte genutzt und die Führungspositionen werden dann wieder unter den Männern verteilt..
Genau deswegen haben wir ja den Gender Pay Gap! Deswegen diskutieren wir hier!
Ich lach mich schlapp. Was sind denn das für Verschwörungstheorien? Ich war selbst lange genug im Topmanagement, dass ich es bemerkt haben müsste. Absurdistan in den Köpfen von (wenigen) Frauen, die die Ursache für ihren fehlenden Erfolg woanders suchen müssen? Elite???
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #122
Wie wäre es dann mit einem Streik der Frauen in der Hausarbeit?
Ich meine, dafür gab es doch die Emanzipationsbewegung oder?
Warum streiken die Frauen einfach nicht im Haushalt, wenn es dort so ungerecht zugeht?
Laßt doch die doofen Männer sehen, was passiert, wenn ihr nur noch euren persönlichen Kram im Haushalt macht!
ich stimme Dir zu, ich würde streiken, wenn mir das passieren würde.
Du kannst von Deiner löblichen Beteiligung am Haushalt nicht zwingend auf den Rest der männlichen Bevölkerung ableiten.
 
  • #123
Ich kann Ihnen jedenfalls ohne Probleme eine Vielzahl von Gesetzesnormen benennen, in denen Männer benachteiligt werden
Ich stimme zu, auch ich halte Frauenparkplätze und Gleichstellungsbeauftragte für Schwachsinn. Aber daß Frauen und Männer eine andere Physis haben, ist ja wohl nun nicht abzustreiten. Und da Männer nun mal mehr Kraft und mehr Muskeln haben, ist aus meiner Sicht nichts dagegen einzuwenden, wenn sie den Kasten mit den Wasserflaschen aus dem Keller holen. Frauen machen dafür im Ausgleich Arbeiten, die viel Geduld und Fingerfertigkeit benötigen oder stumpf eintönig sind (Bügeln, handwerklicher Fummelkram)
Das Risiko bei der Verhütung trägt in jeder Hinsicht immer die Frau! Denn sie ist es, die das Kind im Zweifelsfall austrägt während der Mann über alle Berge ist. Sie ist es, die ihr Leben von Grund auf umkrempeln muß und ihre Gesundheit womöglich aufs Spiel setzt. Das Recht, über denen eigenen Körper zu entscheiden, steht ja nun mal an erster Stelle. Oder willst Du Dich für Zwangsschwangerschaften einsetzen?
Genitalverstümmelung bei Männern umfaßt in der Regel nach meinem Wissenstand die Vorhautbeschneidung. Nun bin ich kein Mann, aber denke, daß der Mann danach noch schmerzfrei pinkeln kann und auch im Bett noch hinreichend Gefühle hat. Bei weiblicher Genitalverstümmelung kann die Frau weder schmerzfrei aufs Klo noch kann sie jemals Sex haben ohne großen Schmerz zu empfinden. Du siehst den Unterschied? (Davon abgesehen finde ich beides furchtbar)
Männer sind nicht nur häufer Opfer von Gewalt, sondern in erster Linie prozentual gesehen Täter. Sich prügelnde Frauen sieht man einfach seltener...
 
M

Mooseba

  • #126
Dazu braucht es kein Gesetz, man macht es einfach. So ist es doch viel schwerer nachweisbar. Gesetze könnte man einfach aushebeln, weil nicht grundgesetzkonform.
Dann kann es nur passieren, weil es Frauen mit sich machen lassen. Und nun? Ein weiteres Gesetz, dass ein Geschlecht gezielt scheinentdiskriminiert werden muss, obwohl aktuelle Gesetze - UND das Grundgesetz - eine systematische, gezielte Benachteiligung von Frauen bei der Bezahlung verbieten?
Es gibt nur eine Lösung: es sollte NUR nach Leistung bezahlt werden. Aber in dieser DDR light unter der Einheitspartei mit dem Namen Große Koalition passiert eher das Gegenteil: mehr Bürokratisierung, mehr Gängelung, mehr staatliche Kontrolle, mehr Scheingerechtigkeit, aber weniger echte Gerechtigkeit, weil weniger Freiheit.
 
  • #127
Dann kann es nur passieren, weil es Frauen mit sich machen lassen. Und nun? Ein weiteres Gesetz, dass ein Geschlecht gezielt scheinentdiskriminiert werden muss, obwohl aktuelle Gesetze - UND das Grundgesetz - eine systematische, gezielte Benachteiligung von Frauen bei der Bezahlung verbieten?
Es gibt nur eine Lösung: es sollte NUR nach Leistung bezahlt werden. Aber in dieser DDR light unter der Einheitspartei mit dem Namen Große Koalition passiert eher das Gegenteil: mehr Bürokratisierung, mehr Gängelung, mehr staatliche Kontrolle, mehr Scheingerechtigkeit, aber weniger echte Gerechtigkeit, weil weniger Freiheit.
Ich bin voll dabei. Nur nach Leistung. Kein Problem, aber vermutlich nicht durchsetzbar. Du weißt ja selbst, daß Vitamin B heute eine noch viel größere Rolle spielt als damals.
 
  • #128
Man möge mir mal das Gesetz oder den Tarifvertrag zeigen, die es ermöglichen, eine Frau bei gleicher Leistung, Ausbildung und Berufserfahrung schlechter zu bezahlen als einen Mann.
Da kannst Du lange warten, das gibt es einfach nicht!
Aber ich vermute, die Damen reden hier vom AT-Bereich?

Wenn ich mal so zurückdenke, war es eine extreme Anstrengung und nur in Verbindung mit Führungsverantwortung möglich diesen Status zu erreichen. Rechnerisch verdient man dann in der ersten Jahren sogar wesentlich weniger als vorher, denn ab da gibt es keine "bezahlten Überstunden" mehr, sie gehören wie selbstverständlich zum Job. Na und - das ist ein Sprungbrett für "mehr", da müssen auch Männer durch!
Wenn dort die verlangten Leistungen auch erbracht werden, erfolgen die Gehaltserhöhungen schon fast automatisch - keine Firma wird das Risiko eingehen daß tragende Leistungsträger sie wegen Unterbezahlung verlassen, egal ob Mann oder Frau.

Wenn ich hier so mitlese, bezweifle ich ob manchen Frauen bewusst ist, daß für eine Karriere auch Opfer gebracht werden müssen - und nicht nur ihr Geschlecht automatisch Ansprüche generiert.
 
  • #129
...andere Physis haben...nicht abzustreiten. ... Männer ...mehr Kraft und ... Muskeln ...
Frauen kommen zu dieser Feststellung immer nur dann, wenn Männer die Drecksaufgaben übernehmen sollen. Wenn es aber um die Verteilung der Rosinen (Lohn) geht, behaupten dieselben Frauen wieder, das Frauen das Gleiche leisten würden. Wie Sie aber selber schreiben, sind Frauen von der Physis gar nicht in der Lage, im Durchschnitt das Gleiche zu leisten.

Zumal Männer ihre Leistungen offenbar auch mit einer Verkürzung der Lebenserwartung bezahlen. Der Gender-Pay-Gap ist somit auch eine Folge des Gender-Death-Gaps, der dann genauso anzugleichen wäre, wenn wirklich Gerechtigkeit und nicht nur asoziales Rosinenpicken das Ziel wäre.

So wird der Gender-Pay-Gap halt nur unseriös missbraucht, um der Gesellschaft im Wege einer Gehirnwäsche die angebliche Opferrolle der Frau weiter einzuhämmern und die Realität zu verfälschen. Und so sieht man dann nicht, dass nur Frauen von der Gesellschaft in allen Bereichen beschützt werden ("Frauen und Kinder zuerst", ...). Nur Mädchen werden vor Genitalverstümmelungen beschützt (Jungen nicht). Nur Frauen versucht man mittels Frauenparkplätzen, Frauenhäusern, ... vor Gewalt zu beschützen (Männer nicht). Nur Frauen versucht man mittels des Abtreibungsrechts vor den Folgen ihres eigenen vorherigen Tuns zu beschützen (Männer nicht). Nur Männer können zur Landesverteidigung (und damit auch zum Schutze der Frauen) gezwungen werden (Frauen nicht). Bei Unglücken werden Frauen als besondere Opfer hervorgehoben ("xxx Tote, darunter xxx Frauen ..."). Nur Frauen schlägt man generell nicht, während umgekehrt Backpfeifen von Frauen unproblematisch sind ...

Irgendwann ist der Bogen nur überspannt und Männer fangen an, sich zu fragen, womit die Dauerbepamperung zu rechtfertigen ist. Und das unseriöse Rosinenpicken beim Gender-Pay-Gap scheint die Bogenschnur langsam reißen zu lassen. Die Stimmung in der Gesellschaft in Bezug auf die Bepamperungsbereitschaft scheint jedenfalls zu kippen. Aber aufgrund der antrainierten Opferhaltung erkennen Frauen den eigenen Anteil daran nicht und halten das nur für eine Bestätigung ihrer Opferrolle (Backslash).


Mod-Kommentar: Vielen Dank für die rege Teilnahme. Aufgrund der zahlreichen Nebenthemen schließen wir diesen Thread nun.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.