• #1

Generation Boomer, X, Y, Z: Einstellungen und Datingverhalten

Hallo allerseits, viele haben ja bestimmt schon mal von dem in der Trendforschung verwendeten Generationenmodell gehört, wonach verschiedene Generationen unterschiedlich sozialisiert sind und andere Werte und Verhaltensweisen haben, nämlich (ich nenne nur ein paar Beispiele, die man so findet):

1. Baby Boomers (geb. ca. 1945-1964)
- Hoffnung auf bessere Zukunft
- Identifikation mit der Arbeit, Jobsicherheit, Karriere im Unternehmen
- Familienorientierung
- erste IT-Erfahrungen

2. Generation X (1965-1980)
- eher pessimistisch und ambivalent
- "Generation Golf": Statussymbole, starkes Konsumverhalten, Markenbewusstsein
- Finanzielle Sicherheit, Trennung von Privat- und Berufsleben
- Karriere mit Bezug auf den Beruf, nicht den Arbeitgeber
- Zunahme von Scheidungen
- PC

3. Generation Y (Millennials) (1981-1995)
- Streben nach Freiheit, Flexibilität
- Selbstverwirklichung, Idealismus
- Toleranz
- Digital Natives, Internet-Boom
- Social Media

4. Generation Z (nach 1995)
- Influencer und YouTube-Stars
- Social Media
- Selbstdarstellung
- Streben nicht nach Besitz, sondern Zugang (Netflix, Spotify etc.)
- Globalisierung
- Sehnsucht nach Sicherheit und Nachhaltigkeit
- befristete Arbeitsverhältnisse
- Multitasking

Hier im Forum schreiben Menschen verschiedener Generationen ihre Meinung zu den einzelnen Themen. Habt ihr den Eindruck, dass man an den Einstellungen und Kommentaren der anderen Foristen merkt, welcher Generation sie angehören, findet ihr das Modell zutreffend und hilfreich zum Verständnis, woher eine Sicht kommt? Würdet ihr über euch selbst sagen, ja, ich bin mit meinem Verhalten, meinen Werten und Einstellungen ein typisches Beispiel für meine Generation? Und merkt ihr auch im Datingverhalten und Führen von Beziehungen die Unterschiede der verschiedenen Generationen? Ich fände es interessant, das und Ähnliches hier zu diskutieren.
w
 
  • #2
Ist mir völlig egal. Ich muss nichts in Kategorien einteilen, dieses Schubladendenken ist auch nicht hilfreich.
 
  • #3
@HollyGolightly Ich teile im Alltag meine Bekannten normalerweise auch nicht in diese Kategorien ein, aber hatte heute zufällig etwas darüber gelesen und dann ist mir aufgefallen, dass ich, wenn ich so darüber nachdenke, schon gewisse Tendenzen erkennen kann, dass z.B. manche Menschen bestimmte Lebenseinstellungen vertreten, die vielleicht gar nicht individuell, sondern tatsächlich charakteristisch für ihre Generation sind, z.B. neulich erst Statussymbole/Konsumverhalten oder Selbstverwirklichung/Idealismus. Da gibt es ja auch hier manchmal kontroverse Diskussionen. Und ich habe mich gefragt, ob man die Meinungen teilweise den Generationen zuordnen kann. Ich hatte mich vorher nie genauer mit dem Modell beschäftigt, nur manchmal die Begriffe "Millennials" oder "Generation Z" gehört, fand ich dann ganz spannend
 
  • #4
Wie andere Generationen daten, weiß ich nicht genau. Onlinedating zieht sich wohl durch alle Generationen.

Über die ganz Jungen, Generationen Z (Tinder, Insta und co) habe ich gehört, bei ihnen bestehe eine Art Wegwerfmentalität, sie würden sich nicht mehr auf echte Intimität einlassen. Es geht um Äußeres - Selbstdarstellung- , alle seien austauschbar, der/die nächste, vielleicht Bessere, wartet schon. Sex ja, Intimität nein, das Gegenüber wird konsumiert. Das sei bei jungen Männern und Frauen gleich. Ob das stimmt? Hat meine Schwiegermutter so berichtet, die Wissenschaftlerin ist und führend auf dem Gebiet Adoleszenz.

Deutlich merkt man die Unterschiede in der Arbeitswelt. Ich weiß noch wie mein alter cholerischer Chefarzt tobte (Boomer) als eine junge Assistenzärztin (Y; Work-Life-Balance) Urlaub haben wollte. Er schimpfte: "Wir leben um zu arbeiten, das hat sie nicht verstanden!!" Wahrscheinlich haben wir alle (Y) ihn wie ein Auto verständnislos angestarrt, was meint dieses Fossil bloß? Wir dachten, wir arbeiten um zu leben?

W37
 
  • #5
Ich finde es ist eine spannende Frage. Schubladendenken nenne ich es in diesem Fall nicht, denn wie @Schokokuchen schön dargestellt hat, ist diese Einteilung eine Leitplanke mit wesentlichen Merkmalen, die in dieser Zeit Geborene prägen.
Haben wir auch im HR-Studium gelernt, dass man die Generationen unterschiedlich ansprechen muss, wenn man Motivation für Bewerbung oder gute Performance im Job haben möchte als Arbeitgeber. Deswegen macht das durchaus Sinn, und auch in Hinsicht auf Beziehungen denke ich, dass das interessant ist für meine persönliche Küchenpsychologie 🙂
W37
 
  • #6
Ich selbst bin demnach Generation Y (ich glaube, doppeldeutig als "Why?" ausgesprochen, weil wir alles hinterfragen). Ja, ich denke, manches davon stimmt, ich würde mich selbst als sehr idealistischen Menschen beschreiben, ja, und Selbstverwirklichung steht bei mir und mir bekannten Gleichaltrigen auch weit oben (allerdings auch schon bei meiner Mutter und Oma).
Viele meiner Freunde und ich wählen Berufe nicht danach, womit man viel Geld verdient, sondern danach, was uns interessiert und worin wir einen tieferen Sinn sehen, also meine Tätigkeit hat sehr viel mit idealen Konzepten von Gesellschaft, Menschheit und Bildung zu tun; es ist mir wichtig, dass mein Beruf meinen Werten entspricht und etwas meiner Meinung nach Gutes bewirkt. Einen Partner, der nur nach Geld und Macht strebt und nie zu Hause ist und Freizeit mit mir verbringt, weil er Karriere machen will, würde ich eher ablehnen.

Tatsächlich ist uns nämlich oft auch die Work-Life-Balance wichtig, für mehr Freizeit nehmen wir auch weniger Geld in Kauf, innere Zufriedenheit ist wichtiger als Statussymbole. Ich bin mir ziemlich sicher, dass manche hier dazu eine andere Einstellung haben, vielleicht liegt das teilweise ja auch daran.

Und Toleranz ... Tja, ich denke, unsereiner treibt wohl auch die Genderdebatten und die ganzen Identitätsfragen und so was voran, zur Freude der einen und zum Leidwesen der anderen.

Mit Generation Z kann ich irgendwie nur sehr wenig anfangen, mir fallen da meist nur negative Sachen zu ein, eben weil ich auch selbst teilweise mitbekomme und sehe, wie Social-Media-süchtig und oberflächlich viele davon sind, Influencer, InstaBabes, Schönheits-OPs schon bei jungen Menschen usw. Manchmal kommen hier im Forum Fragen von Zs, wo z.B. jede WhatsApp-Nachricht interpretiert wird (er hat das geschrieben, ich das, soll ich warten oder antworten etc.) oder Leute Instagram-Accounts von anderen googeln und sich online nachspionieren. Ok, wahrscheinlich ist das eigentlich auch noch meine Generation und ich bin etwas altmodisch, aber mir ist das manchmal fremd und ich denke dann, ruf doch einfach an! Ich glaube, @HollyGolightly hat gerade in dem Handy-Thread geschrieben, dass sie mit ihren Freundinnen eher nicht textet, sondern telefoniert.
Am Kommunikationsverhalten sieht man deutlich die Unterschiede der Generationen.

Und es wirkt manchmal so, dass für viele junge Menschen eine Freundschaft-Plus der neue Normalzustand ist, man hat immer was Lockeres und tindert herum, eben die berühmte "Wegwerfmentalität" und ständige Suche nach neuen Klicks, äh, Kicks.
w26
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #7
Habt ihr den Eindruck, dass man an den Einstellungen und Kommentaren der anderen Foristen merkt, welcher Generation sie angehören, findet ihr das Modell zutreffend und hilfreich zum Verständnis, woher eine Sicht kommt?
Jain, vor allem merkt man , wie reflektiert jemand ist, welche Lebenserfahrungen er gemacht hat, wie interessiert er an innerem Wachsum/Weiterentwicklung ist. Da gibt es gute wie schlechte Beispiele durch alle Generationen hindurch.

findet ihr das Modell zutreffend und hilfreich zum Verständnis, woher eine Sicht kommt?
Nein, es ist viel zu pauschal. Menschen sind individuell.


Würdet ihr über euch selbst sagen, ja, ich bin mit meinem Verhalten, meinen Werten und Einstellungen ein typisches Beispiel für meine Generation?
Nö, eher nicht. Da sind Aussagen über mein Sternzeichen zutreffender.


Und merkt ihr auch im Datingverhalten und Führen von Beziehungen die Unterschiede der verschiedenen Generationen?

Mein letzter Partner war zehn Jahre älter als ich, da merkt man schon Unterschiede in der Generation was Einstellungen und Werte betrifft.

W 48
 
  • #8
Ich finde in jeder der Generationsbeschreibungen etwas, das auf mich passt und etwas, das nicht passt. Solche Pauschalisierungen halte ich für unsinnig.
 
  • #9
Ich kann es auch rückblickend nur in wenigen Dingen bestätigen.
Mein Sohn ist in seiner ersten festen Beziehung, völlig verbindlich, verliebt gewesen und hat viel Zeit mit seiner Freundin verbracht.
Die träumten rum, planten etc wie wir damals auch.
Der Liebeskummer ist leider gerade auch so heftig.
Beide Söhne sagen: Familie später auf jeden Fall.
Und auch die Erwachsenen Kids von Freunden (22-27)...
Haben zumindest schon lange Beziehungen gehabt oder leben mit Partner bzw sind schon verheiratet.

Eher scheint sich meine Generation gerade zu wandeln.
Da gibt es ü50 die Diskussionen über Unverbindlichkeit, die ich früher nicht kannte.

Natürlich ist jede jüngere Generation etwas anders, als die vorherigen.
Da hat man sich Tage vorher verabredet und das war fix.
Mal eben via Handy zusagen, absagen ging nicht.
Und dazwischen hat man sich nicht gesehen und was mit Freunden gemacht...aug in aug...weil wir nicht gleichzeitig mit anderen kommunizieren wollten.
 
  • #10
Wenn Du bei der ersten Kategorie schon so einen Schnitzer machst, dann können Deine Ansätze nicht stimmen.
Die Babyboomer bezeichnen die geburtenstarken Jahrgänge der Nachkriegszeit, d.h. begannen 10 Jahre später.
Wer Fragmente von historischem und soziologischem Wissen hat, versteht, was das für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung eines Landes bedeutet, somit auch für die Prägung einer Generation.

Wenn Du meinst, dass befristete Arbeitsverträge eine Relevanz für eine junge Generation haben, dann musst Du genauso die hohe Jugendarbeitslosigkeit der Babyboomer anführen. Keine Arbeit zu haben könnte schlimmer sein, als einen befristeten Vertrag zu haben - resp. wenn in der Nachkriegszeit keine finanziell gut gepolsterten Eltern dahinter stehen wie heute üblicherweise.
Ebenso hat die Wiedervereinigungserfahrung eine erhebliche Relevanz, die Du komplett ausgelassen hast.

Deine Annahmen über die Technisierung und dem Umgang mit Technik sind ebenfalls falsch. Die Babyboomer haben die Technik gemacht die heute genutzt wird, sie ihr gesamtes Berufsleben lang genutzt und sie brauchten wegen technische Limitierung für deren Nutzung deutlich mehr Knowhow als ein Digital Naive und seine Nachfolger heute haben.

Auch das Thema Stadt/Land hast Du nicht erwähnt, ist aber für die ältere Generation relevant. Auf dem Land kamen die Entwicklungen der 68er 10 Jahre später an und mangels Internet war man informativ schon ziemlich isoliert.

Habt ihr den Eindruck, dass man an den Einstellungen und Kommentaren der anderen Foristen merkt, welcher Generation sie angehören, findet ihr das Modell zutreffend und hilfreich zum Verständnis, woher eine Sicht kommt?
Eher nicht und schon garnicht, wenn es so falsch ist und auch so undifferenziert, wie Du es listest.

Würdet ihr über euch selbst sagen, ja, ich bin mit meinem Verhalten, meinen Werten und Einstellungen ein typisches Beispiel für meine Generation?
Nein, eher im Gegenteil - ich bin ein sehr untypisches Beispiel meiner Generation als kinderlose Akademikerin im technischen Fach.

Und merkt ihr auch im Datingverhalten und Führen von Beziehungen die Unterschiede der verschiedenen Generationen?
Ich denke je älter man ist, desto weniger ist die Generation relevant sondern die Lebenserfahrungen, die Lebenssituation, was man gelernt hat etc.
 
  • #11
Viele meiner Freunde und ich wählen Berufe nicht danach, womit man viel Geld verdient, sondern danach, was uns interessiert
Ja und jallern schon in einem Alter rum, dass ihre Rente mal nicht reichen wird, in dem unsereins noch nichtmal an die Rente gedacht hat. Wobei es dann niemals um die eigenzuverantwortende Spassentscheidung geht, sondern immer nur um die vermutete Ungerechtigkeit.

Tatsächlich ist uns nämlich oft auch die Work-Life-Balance wichtig, für mehr Freizeit nehmen wir auch weniger Geld in Kauf
Ja, ist total leicht, wenn man eh schon alles hat und die Konsumwünsche dann von der älteren Generation erfüllt werden, weil viele, die was zu vererben haben relativ wenigen jungen Emfängern gegenüber stehen.

ich denke dann, ruf doch einfach an! Ich glaube, @HollyGolightly hat gerade in dem Handy-Thread geschrieben, dass sie mit ihren Freundinnen eher nicht textet, sondern telefoniert.
Am Kommunikationsverhalten sieht man deutlich die Unterschiede der Generationen.
Das stimmt. Die junge Generation hat vor allem Angst und wählt daher statt direkter Kommunikation lieber mediale Distanz.
 
  • #12
Hier im Forum schreiben Menschen verschiedener Generationen ihre Meinung zu den einzelnen Themen.
Das stimmt, allerdings ist in den Einteilungen zu den Generationen ziemlich viel durcheinandergekommen, keine Ahnung, was deine Quellen waren. Man hat meinen Jahrgang (1982) noch nie als „Millenials“ bezeichnet, dazu waren wir viel zu weit weg von der Jahrtausendwende. Ich habe mich damals schon mit Generationen beschäftigt, aber die „Millenials“ kamen erst mach uns. Die Eigenschaften für die einzelnen Generationen hauen aber schon ungefähr (bis auf kleine Ausnahmen) hin, würde ich jetzt aus eigener Beobachtung sagen.
Habt ihr den Eindruck, dass man an den Einstellungen und Kommentaren der anderen Foristen merkt, welcher Generation sie angehören, findet ihr das Modell zutreffend und hilfreich zum Verständnis, woher eine Sicht kommt?
Nein, ich denke eher, dass jeder Mensch mit wachsendem Alter ein individuelles, persönliches Päckchen trägt und eigene Erfahrungen macht. Einstellungen sind Erfahrungssache. Es ist durchaus möglich, dass eine Alterskohorte eine gemeinsame Erfahrung (z.B. gleicher Erziehungsstil) gemacht hat, und sich dementsprechend verhält. Beispiel: Einstellung zu Arbeit und Belastbarkeit.
Würdet ihr über euch selbst sagen, ja, ich bin mit meinem Verhalten, meinen Werten und Einstellungen ein typisches Beispiel für meine Generation?
Ich würde sagen schon, aber da fehlt irgendwie noch so viel typisches für meine Generation, was meine Werte besser erklären würde, als das aufgeführte.
Und merkt ihr auch im Datingverhalten und Führen von Beziehungen die Unterschiede der verschiedenen Generationen? Ich fände es interessant, das und Ähnliches hier zu diskutieren.
Im Verhalten eindeutig nein, Kindergarten (Sturheit, mangelnde Kommunikationskompetenzen, etc.) gibts bei 20jährigen ebenso wie bei 55jährigen Leuten. Unterschiede gibt es allerdings in der Lebensführung. Das liegt aber nicht an der jeweiligen Generation, sondern an unterschiedlichen Lebensphasen in den Lebensaltern.
 
  • #13
Natürlich merkt man ungefähr, wie alt jemand ist. Dein beschriebenes Modell ist für das Verständnis des jeweiligen Foristen völlig unnütz. Das Wesentliche für das Verständnis sind noch immer das eigene Urteilsvermögen, Empathie sowie die Fähigkeit bzw. der Wille auf den anderen einzugehen. Dann sind die jeweilige Persönlichkeit, Charakter, Lebenserfahrung, Lebensumstände und Weltanschauung des anderen von Bedeutung. Das von dir gelistete ist doch nur Beiwerk, falls überhaupt zutreffend.

Nein. Ich bin überhaupt nicht typisch für meine Generation. Ich bin auch nicht typisch für einen normalen Mann meines Alters.

Um Unterschiede im Beziehungsverhalten ausmachen zu können, bräuchte man Beziehungserfahrung mit Vertretern anderer Generationen. Die hab ich nicht. Und wenn ich sie hätte, wäre die Frage, ob meine persönlichen Erfahrungen für irgendetwas repräsentativ sein sollen.
 
  • #14
Ja und Nein ....
Wie immer, solche Kategorien stimmen bei vielen Menschen, niemals bei allen.
Dazu kommt - wir alle werden älter. Manche sammeln viel Wissen und Erfahrungen in ihrem Leben, sind durchaus auch neugierig auf technische Neuentwicklungen o.ä.
Manche rennen jeder Mode hinterher - bis zur Absurdität. Herdentiere eben.
Im Grunde haben solche Einschätzungen ihre Relevanz nur da, wo die Masse angesprochen werden soll. Zahnersatz wird anders beworben als Teddybären. Das eine sorrgt für Senioren, die feste Nahrung zu sich nehmen können - das andere für leuchtende Kinderaugen.
Schau es dir an - schon in meiner Generation (BJ 62) gabe es Menschen, die als Unternehmer, Selbständige und Freiberufler für sich selbst verantwortlich sein wollten. Andere haben Sicherheit bei Staat oder Konzernen gesucht. Wieder andere trieben sich 20 Jahre an der Uni rum, haben jede Party und keine Prüfung gefunden. Stadt vs Land - war damals schon aktuelles Thema.

Manche Menschen passen gut in solche Schablonen - andere gar nicht. Was wohl in punkto Dating und folgende Aktivitäten immer gleich bleibt: Treffen die passenden Menschen aufeinander kann ein zufriedenes und glückliches Leben folgen.
Zu deutsch - du musst jemanden finden, der Schokokuchen mag. Und die passende Kuchengabel hat. Dazu mit dieser umgehen kann. Und genau dich Schokokuchen mag. Den du dann gerne an dir knabbern lässt.
Das ist so und bleibt so - egal welcher Generation du angehörst.
 
  • #15
Hier im Forum schreiben Menschen verschiedener Generationen ihre Meinung zu den einzelnen Themen. Habt ihr den Eindruck, dass man an den Einstellungen und Kommentaren der anderen Foristen merkt, welcher Generation sie angehören, findet ihr das Modell zutreffend und hilfreich zum Verständnis, woher eine Sicht kommt?
Generation, Gesellschaftsschicht, Sozialisation, (Schul)Bildung, Schreibstil, Berufe,- die unterschiedlichen Beiträgen lassen da viele Rückschlüsse zu, weil der Verfasser mit jedem Beitrag etwas von sich selber preisgibt. Anhand vieler Beiträge ergibt sich dann ein oft ein Gesamtbild. Viele berichten aber von eigenen Lebensumständen und Erfahrungen, aus denen man auf die Generation schließen kann. Geben teilweise sogar Alter und Geschlecht an.
Würdet ihr über euch selbst sagen, ja, ich bin mit meinem Verhalten, meinen Werten und Einstellungen ein typisches Beispiel für meine Generation? Und merkt ihr auch im Datingverhalten und Führen von Beziehungen die Unterschiede der verschiedenen Generationen?
Ich denke nicht, dass ich ein typisches Beispiel für meine Generation bin. Andere mögen das anders sehen. Jedenfalls trifft auf mich eines der Beispiele alleine nicht zu, weil ich aus jedem etwas für mich in Anspruch nehmen kann.
Meiner Ansicht nach kann so ein Modell nicht generell Anwendung finden, resp. Generationen beurteilen, auch nicht was das Führen von Beziehungen angeht.
 
  • #16
Mit solchen Gedanken kommst du mit dir keinen Millimeter weiter, wer in solchen Schubladen steckt und hängt, hat sich nach meinen reflektierten Erkenntnissen, selbst nicht entwickelt, sich nicht weiter entwickelt, besitzt so gut, wie kein selbst erlebtes und bewusstes Wissen, lässt sich treiben in der Masse, durch die Masse, ist weit entfernt von sich, für mich kommen solche Menschen für eine Beziehung niemals in Frage! Solche Menschen sind sehr früh im Wachstum der Persönlichkeit einfach stehen geblieben und verbleiben so auch für den Rest des Lebens!
Wer schon immer lieber in der eigenen Komfortzone verharrt und bleibt und von Veränderungen nur träumt, statt sie zu machen, hat es zwar sehr bequem und gemütlich, wird aber niemals das riesige Potential und die unentdeckten Fähigkeiten bei sich entdecken, das in der eigenen Persönlichkeit tief innen steckt, schlummert und darauf wartet aktiviert zu werden!
 
  • #17
Meiner Ansicht nach kann so ein Modell nicht generell Anwendung finden, resp. Generationen beurteilen, auch nicht was das Führen von Beziehungen angeht.
Das Modell stammt aus dem BWL-Spektrum HR. Im Wesentlichen geht es darum zu erkennen, welche Motivationen bei den Mitarbeitern vorliegen.
Besonders interessant ist es für die Gewinnung von neuen Mitarbeitern und das Halten von Mitarbeitern - was muss ich wem bieten, damit das gewünschte Ziel erreicht wird. Mehr Geld reicht meistens nicht mehr.

Auch in diesem recht überschaubaren Feld lässt es sich nur begrenzt anwenden. Wer ein dickes Auto fahren will oder viel und weit reisen, der interessiert sich mehr für ein hohes Gehalt als für die Nachhaltigkeit des unternehmens - egal zu welcher Generation er gehört.
Das wandelt sich ja auch, abhängig vom sonstigen Leben. Als Single habe ich viel gearbeitet, Dienstreisen gemacht - mit Fernbeziehung war dann ein langes Wochenende mit Telearbeit interessanter.

Den Unternehmen dient es, um ein breites Portfolio an attraktiven Angeboten für MA zusammenzustellen.

Für enge Beziehungen ist es eher ungeeignet, weil die Menschen da zu verschieden sind. Mit zunehmendem Alter wirkt das bisherige Leben dann immer stärker.
 
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