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  • #1

Gerate immer wieder an Frauen aus "erlöschenden" Beziehungen?

Für mich ist das wie ein Fluch der mich ein Leben lang verfolgt. Normalerweise lernen Ungebundene andere Ungebundene kennen. Bei mir verhält es sich seit dem 20. Lebensjahr anders: immer wieder gerate ich an Frauen, die mir gegenüber zunächst (teilweise über Wochen) verschweigen, dass da noch irgendwie jemand ist, mit dem es aber nicht mehr so ganz klappt.
Meine Standardreaktion: ich gehe auf Distanz zu den Frauen. Trotzdem hat sich bereits in vier Fällen aus meiner Distanz eine Beziehung ergeben (teilweise mehrjährig mit Zusammenleben). Da diese Beziehungen aber alle an der gleichen Kinderkrankheit leiden, waren sie eben nicht von Dauer (maximal 7 Jahre). Seit 1/2 Jahr bin ich wieder in einer solchen Situation. Wie schafft ihr es an völlig ungebundene Menschen zu geraten, damit eure Beziehung eine echte Zukunft hat. m45
 
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  • #2
[Mod.= gelöscht! - Es ist vollkommen unnötig den ganzen Fragetext zu wiederholen.]
Ich glaube nicht an "echte" Singles mit zölibatärer Lebensart. Wer längere Zeit Single ist hat immer irgendwo eine Liebschaft, die erst beendet werden muss. Deine Frauen sind ehrlich.

Wenn du u.a. das verflixte siebente Jahr nicht schaffst, liegt es ganz sicher nicht an der Frau allein, sondern auch an dir. Das geht auch anderen Paaren so.
 
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  • #3
Dein Schema klingt unglaublich. Aber ich glaube Dir. Ich denke, es ist schwierig, da Du auf bestimmte Dinge (Verhaltensweisen, Einstellungen, Atmosphären von Frauen) positiv reagierst, die gerade dann vorhanden sind, wenn eine Frau in einer "erlöschenden" Beziehung ist.

Ich habe auch Schemata, aus denen ich kaum herauskomme. Z. B. aufgrund eigenen guten Aussehens guter Zuspruch von gutaussehenden Frauen meines Typs im realen Leben, aber nahezu keinen Kontakt zu solchen Frauen im Internet.

Du müsstest die Gründe für Dein Schema erkennen und versuchen, sie zu durchbrechen bzw. sie nicht zum Tragen kommen zu lassen.
 
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  • #4
Wenn mir ein Mann erklären würde er hätte da noch eine Frau in petto mit der es aber nicht so richtig klappt wäre bei mir einfach der Ofen aus. Du scheinst diese Frauen anzuziehen, bleibst aber nicht so richtig bei deiner Entscheidung auf Distanz zu gehen und schlitterst dann eben in eine Beziehung.

Diese Beziehungen dauern ja auch recht lange, in 7 Jahren hat sich der andere schon lange von der Ex-Beziehung gelöst, also woran liegt es?

Ich habe eher den Eindruck es liegt weniger an der Vorgeschichte der Frauen sondern an deinem Einknicken bzw. an deiner Auswahl. Die Frauen nehmen dich vielleicht nicht so ernst und meinen dich um den kleinen Finger wickeln zu können, das zieht sich unter Umständen wie ein roter Faden durch deine Beziehungen.

Am Ende sind es die Frauen, die am Anfang noch Gebundenen. Vielleicht solltest du dir einfach mal die richtigen Fragen stellen. Warum triffst du immer auf diese Frauen und gibst nach obwohl du auf Abstand gehen möchtest? Warum funktionieren Beziehungen immer nur in einem Zeitfenster bis zu 7 Jahren. Darin liegt wohl des Pudels Kern begraben.

Es sind nicht die Frauen, du lebst einfach nur nach einem Muster, da scheinst du dich auch besonders gut auszukennen. Vielleicht birgt es auch für dich die geringste Gefahr weil du den Grund des Scheiterns ja bereits zu kennen glaubst.

w46
 
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  • #5
Interessanter Fall, keine wirkliche Ahnung, nur raten: Deine Wahrnehmung ist eingeschränkt oder Du bietest Dich auf spezielle Weise als rettender Anker an. Unbewusst, weil es Deine einzige Chance ist? Meine noch und hoffentlich bald geschiedene Frau hat sich auch so einen wie Dich geschnappt? Ich glaube nicht, dass sie ihn wirklich liebt. Ich glaube, sie benutzt ihn nur. Erst hat sie ihn benutzt, um mich zu erpressen, sie besser zu behandeln. Allerdings ließ ich mich nicht erpressen (und habe sie immer geliebt und nicht schlecht behandelt, aber manche Frauen haben halt so ihre spezielle Auffassung vom Prinzessinleben des Nehmens, wie man hier manchmal lesen kann und ich hatte es zunächst nicht geschnallt, vielleicht ist das der Komplementärfluch). Also war sie auf sich allein gestellt und konnte aber ihr bisheriges Leben nicht allein aufrecht erhalten, aber zum Glück bot sich ja der Neue Beziehungstheoretiker an und ging jedes Risiko ein. Nun zahlt er alles für sie. Ich glaube, dass sie ihn weder vorher noch nachher geliebt hat, vielleicht nicht einmal mich, will das hier aber nicht ausführlich erklären. Keine Ahnung, wie lange sie das Spielchen dann spielen kann/will, aber ich glaube nicht, dass er wahre Liebe abkriegt, glücklich ist/wird. Glaube, dass es/sie irgendwann zusammenbricht. Meine neue Partnerin äußerte ganz klar, dass er völlig unattraktiv ist. Und die bisherige Frau versucht immer wieder zu betonen, dass sie nicht beabsichtigt hatte, mich loszuwerden. Tja, was ist besser als eine Bild-Zeitung? Zwei Bild-Zeitungen! Also zwei Männer. Nur das einer dann nicht lange mitspielt, nämlich ich. Naja, dämlich halt.
 
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  • #6
Oh ja, das kenne ich. Du lernst eine scheinbar ungebundene Frau kennen, verliebst Dich in sie, alles traumhaft, aber dann kommt "das Gespräch": mit ihm hätte es keine Zukunft mehr, die Trennung stünde unmittelbar bevor.

Von diesem Augenblick an ist alles anders. Du hast Dich emotional schon so weit auf sie eingelassen, daß Dich die Angst packt: Angst, sie durch diese unerwartete Wendung wieder zu verlieren. Angst, etwas falsch zu machen. Denn Du selbst hättest Dich aktiv niemals in so ein Dreiecksverhältnis begeben. Aber nun bist Du mittendrin in diesem Minenfeld, wo es kein Vor und kein Zurück mehr gibt: vor nicht, weil Treuebruch nicht Dein Ding ist. Rückwärts nicht, weil Deine Gefühle für sie zu stark sind. Und einfach stehen bleiben? Es schien mir die einzig mögliche Lösung, aber: schade, da war plötzlich keine erotische Spannung mehr, attestierte sie mir, als sie dann irgendwann doch frei war.

Wie immer man es dreht und wendet, man ist immer der Dumme, muß unverschuldet leiden. Deshalb würde ich heute, käme es zu so einem Geständnis, einfach nur wortlos aufstehen und gehen. Und genau das hättest Du auch tun sollen.
 
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  • #7
HmmH , kommt immer auf die Sichtweise an : irgendwie hat doch fast jeder Mensch einen Ex-Partner oder in seinem Leben eine große Liebe verloren von der man heute noch ganz gerne schwärmt. Für mich ist das überhaupt kein Problem und irgendwie stink normal.....
 
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  • #8
Also 7 Jahre sind keine kurze Beziehung und ich würde es dann nicht daran ausmachen, wie man sich vor sieben Jahren kennen gelernt. hat. Was sind deinn für dich deine "Kinderkrankheiten"?: Es kann hier nicht die alte Liebe sein oder der Drang mal ein Singleleben zu haben statt einer neuen Beziehung. Das kommt nicht nach 7 Jahren, sondern nach wenigen Monaten auf.

Frauen sind ehrlich und sind wir alle mal herlich. Es gibt viele Warmwechsler, die einfach nicht alleine sein können. Männer sind da einfach nicht so ehrlich. Wenn du solche Frauen nicht willst, dann brich SOFORT den Kontakt ab oder mach ihnen gleich klar, dass du unter den Umständen keine Beziehung willst. Ich glaube aber einfach,d ass du alles offen lässt. Ich glaube, dass dich diese Spannung und Hoffnung, dass sie ihn verlässt, an ihr hält. Du suchst dir Frauen aus, die einen Retter suchen, weil sie nicht alleine leben können. Du scheinst eine helfende, starke Art aus zu strahlen.
 
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  • #9
Ich hatte in jüngeren Jahren mal eine Phase, wo ich mich mehrmals in verheiratete Frauen verliebte, und sie sich in mich. Zweimal konnte ich mir eine richtige Beziehung mit ihnen vorstellen, habe aber nach etwa einem Monat die Entscheidungsfrage gestellt und gemerkt, die wollen/können nicht und es beendet. Danach war ich "kuriert" und das Ganze ist inzwischen auch mehr als verjährt.

Ansonsten traf ich in meinem Leben wirklich durchweg Frauen, die keinen Freund mehr hatten, die wirklich frei waren. Es waren nie warme Wechsel, weder bei den Frauen noch bei mir. Ich denke, bestehende Beziehungen recht schnell zu bemerken und lasse mich auf so etwas gar nicht ein.

Über zwei Aspekte könntest du nachdenken:

1. Übergangskandidat - dadurch, daß du nicht bei deiner Entscheidung bleibst, d.h. deine Ablehnung der (zunächst) Dreiecksbeziehung nicht durchhälst, hast du das Interesse der Frauen eher angestachelt. Aber nachdem sie sich innerlich wirklich völlig aus der Altbeziehung lösten, Kraft aus eurer Beziehung tankten, starten sie durch zur "ernsthaften" Suche.

2. Warmwechsel von Frauen - es ist ein bestimmter Typ Frau, der es so macht. Grund z.B. Unfähigkeit allein zu sein...
 
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  • #10
Wenn du solche Frauen nicht willst, dann brich SOFORT den Kontakt ab oder mach ihnen gleich klar, dass du unter den Umständen keine Beziehung willst.
Diese Frauen wissen natürlich, daß ein Mann so reagieren wird, deshalb schieben sie das Geständnis so lange hinaus, bis er nicht mehr so einfach loslassen kann, bis sie sich seiner sicher sind. Nicht aus Kalkül, sondern weil sie ihrerseits Angst haben, daß er ihnen wegläuft, wenn er zu früh davon erfährt.

Das Problem mit solchen Konstellationen ist, daß man den anderen plötzlich nicht mehr einschätzen kann. Ist da noch so eine Art Beziehung, oder ist der andere Mann schlicht und ergreifend noch nicht aus der Wohnung ausgezogen? Wie wird "sie" einschätzen, daß man als unerwartet Dritter kein Interesse an Sex hat?

Und das Wichtigste: kann man von "will so keine Beziehung" sprechen, wenn man ja noch gar keine Beziehung hat? Und eigentlich noch nicht einmal so recht weiß, ob die Frau denn eine Beziehung will - nach ihrer Trennung, versteht sich.

Ungebundensein vortäuschen und auf diese Weise jemanden in ein Dreiecksverhältnis ziehen, das er wissentlich nie angestrebt hätte, ist schlichtweg eine Gemeinheit.
 
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  • #11
Typisch selektive Partnersuchstrategie. Es wird so lange am bestehenden Partner festgehalten, bis sich der neue Kandidat als besser rausstellt, erst dann wird gewechselt. Im Umkehrfall bekommt der Neue eben den Laufpaß. Sie hat erst eine gewisse Zeit mit Dir verbracht, um festzustellen, ob Du die bessere Wahl bist. Du hast gewonnen. Nun muß sie nocht schonend (für sich) rüberbringen, daß sie den alten Thor loswerden muß.
 
  • #12
Hmmm, wieso Du solche anziehst wird Dir ausser vielleicht Deinen Freunden keiner sagen können. Dass es Mist ist- das ist schon den meisten klar. Natürlich haben die "Kinderkrankheiten" der Beziehung damit zu tun dass es nicht "für immer" ist.

Das sind nunmal Verhaltensmuster, Frau hat gelernt: Da draussen gibts immer einen besseren, ich muss nur gehen dann gehts mir (kurzfristig) besser, ich muss mich mir selbst nicht stellen- kann ja meine eigenen Probleme mit einem neuen Mann zudecken...

Ich sehe daher nur eine Möglichkeit für Dich- gleich am Anfang Deiner Beziehungen das Ganze ansprechen. Diplomatisch natürlich aber eben doch. Also ich habs immer rausbekommen ob die tolle Frau jemanden hat oder nicht. Ohne dass es die Damen krumm genommen hätten- Sie wolltens ja auch wissen.
@1
Ich glaube nicht an "echte" Singles mit zölibatärer Lebensart. Wer längere Zeit Single ist hat immer irgendwo eine Liebschaft, die erst beendet werden muss. Deine Frauen sind ehrlich.
Echt jetzt? die Welt ist bunter als Du glaubst, natürlich gibt es diese Singles- ich würde sogar schätzen weitaus mehr als diejenigen die ständig Sex haben. Soooo leicht ist es auch wieder nicht einfach mal so ´ne Frau abzuschleppen.
Also ich war 4 Jahre lang Single- und hatte in dieser Zeit keinen Sex(also ausser der Selbstbedienung) noch "irgendwo eine Liebschaft". Ganz ohne dabei seelisch zu verkümmern oder zu vereinsamen.
 
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  • #13
Na das klingt doch ganz danach, als ob du mit deinen Beziehungen zu "Quasi-gebundenen" Frauen eher dein Nähe-Distanz-Verhältnis bedienst (Dazu gibt es interessante Artikel in einer gerade erschienen Psychologie-Zeitschrift. Titelthema: Wir zwei).
Und ich gehe davon aus, dass eine Beziehung mit einer "Ungebundenen" nicht wirklich anders verlaufen würde. M. E. liegt dein Problem nicht in der Tatsache, dass die Frauen, in die du dich (hoffentlich) doch verliebt hast, in einer "erlöschenden" Beziehung sind, sondern wohl eher in deinem eigentlichen Beziehungsmuster. Und wenn du sagst, du hättest auch schon 7 Jahre andauernde Beziehungen gehabt, dann schau doch mal genau hin, woran diese letztendlich gescheitert sind. Aber Warnung: das kann auch ganz schön weh tun, wenn man sich selbst hinterfragen muss. Denn leider, leider ist niemand perfekt (auch wenn das heutzutage schon viele von sich annehmen).
w/46
 
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  • #14
Meine neue Partnerin äußerte ganz klar, dass er völlig unattraktiv ist. Und die bisherige Frau versucht immer wieder zu betonen, dass sie nicht beabsichtigt hatte, mich loszuwerden. Naja, dämlich halt.
Vielleicht warst du auch ein bissel dämlich? Komisch, das du erwähnst, wie die neue Frau an deiner Seite den Neuen von deiner Ex findet! Warum ist das wichtig für dich, noch heute? Sollte dir doch egal sein, wie der Neue ist!

Vielleicht ist ja was dran, dass deine Ex dich nicht loswerden wollte, sondern dich nur eifersüchtig machen wollte. Eure Kommunikation hat nicht gut funktioniert bzw. ihr habt euch keine Hilfe gesucht, denn anscheinend gab es da ein Problem. Tja, schade und vielleicht ein bissel dämlich.

w
 
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  • #15
Na das klingt doch ganz danach, als ob du mit deinen Beziehungen zu "Quasi-gebundenen" Frauen eher dein Nähe-Distanz-Verhältnis bedienst
Das kann ja wohl kaum sein, denn der FS wußte nach eigenen Angaben nichts vom Gebundensein der Frau(en), also kann man ihm auch nicht unterstellen, daß er solche Beziehungen aus einem Bedürfnis heraus sucht. Zumindest nicht aus diesem.

Möglicherweise gefällt den Frauen sein konsequentes Abstandhalten. Denn seien wir doch ehrlich: eine nicht unerhebliche Zahl Männer würde denken "was geht es mich an, wie weit ihre Trennung von diesem Mann gediehen ist, Hauptsache es geht mit ihr und mir weiter voran". Ich selbst bin da etwas strenger gegen mich selbst und würde z.B. auf Sex verzichten, ansonsten aber den Kontakt weiterführen wie gehabt, bis sie endgültig getrennt ist.

Er aber geht auf Abstand, und das kommt offenbar an.

Inwiefern in sochen Beziehungen ein Wurm ("Kinderkrankheit") stecken soll, der dann erst nach 7 Jahren herauskommt, kann ich mir aber auch nicht erklären.
 
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  • #16
Ich glaube nicht an "echte" Singles mit zölibatärer Lebensart. Wer längere Zeit Single ist hat immer irgendwo eine Liebschaft, die erst beendet werden muss. Deine Frauen sind ehrlich.

Wenn du u.a. das verflixte siebente Jahr nicht schaffst, liegt es ganz sicher nicht an der Frau allein, sondern auch an dir. Das geht auch anderen Paaren so.
Falsch: ich hatte 4 Jahre nicht mal einen Mann geküsst. Hintergrund: 2 Umzüge, Studienende Stress mit Diplomarbeit, neuer Job, Schichtdienst, Jobwechsel. Einfach kein Interesse an Affäre/Beziehung jeglicher Art, nur auf Arbeit konzentriert. w30
PS: Angebote gab es genug!
 
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  • #17
Doch doch..es gibt echte singles..Meine Frau und ich waren es auch als wir uns kennenlernten..

Du hinterfragst die Damen im Vorfeld wahrscheinlich bezüg. deines Problemes zu wenig.

Ich hab das immer schnell rausbekommen , es gib da ganz einfache und legale Methoden..und wenn da noch was lief hab ich mich nicht au sie eingelassen...

m
 
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  • #19
Es mag echte Singles geben, und ich halte mich sogar z.Z. für einen, aber was das Wechseln anbetrifft, so habe ich mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen keine Frau kennengelernt, die nicht gerade den Absprung vorbereitete. Lass dir von Darwin sagen: seit mehreren Millionen Jahren ist die erwachsene, paarungswillige Frau nur beim ersten Mal nicht Mutter. Sie wäre nach allen Gesetzen der Statistik ausgestorben, wenn sie nicht den sog. "warmen" Wechsel praktizieren würde. Bei den sog. primitiven Völkern fanden Anthropologinnen beeindruckende weibliche Wechsel-Strategien vor, u. a. weil die Männer aufgrund höchst gefährlicher Jagdtiere oft nicht überlebten oder verkrüppelt zurück kamen. Also? Was lernen wir daraus?
Nimm's wie es ist.
Frag vorher.
Sei willens dich einzubringen: s.h. bei Schwangerschaft wird geheiratet und die Sache wird durchgezogen, denn von jetzt an geht es um das/die Kind/er, da muss das kostbare Ego halt zurücktreten.
m60+
 
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  • #20
Du wirst, wenn du selbst schon 45 bist, vermutlich kaum mehr jemanden um deinen Dreh finden, der komplett frei von allen sozialen Bindungen ist. Das gibt es nicht, außer man hat die letzten 30 Jahre daheim im Keller verbracht, was sehr bedenklich wäre. Und wenn jemand seit 10,20,30 Jahren Single ist und in dieser Zeit keinerlei Kontakt oder Gefühle zum anderen Geschlecht hatte, kann er schnell zum Sonderling werden und damit höchstwahrscheinlich extrem beziehungsschwer. Solche Menschen fürchten sich auch oftmals allgemein vor Menschen und vorm Rausgehen und müssen erst wieder lernen, anderen Menschen zu begegnen.

Lösung 1: wenn dir die Frau wirklich was bedeutet, dann bleibst solange dran und wartst ab, bis die Loslösung stattfindet. (Ein stark interessierter Mann macht das normal für mein Empfinden so.)

Lösung 2: findest keine zeitige Loslösung der Dame an ihre früheren Liebschaften statt, dann hat sie auch kein Interesse an dir. Manchmal schiebt man als Single auch Bindungen vor, die nicht existieren, um zu vermitteln, dass man keine Lust auf seinen Gegenüber hat. Ich mache das durchaus auch manchmal so, wenn mein Gesprächspartner nach 5 Minuten durchscheinen läßt, dass er mich am liebsten sofort heiraten möchte.

Ich habe tatächlich mal einen Mann Ende 30 kennen gelernt, äußerst attraktiv und clever vom Erscheinungsbild, der war reichlich empört darüber, wie man als Single innerhalb 5 Jahren 1-2 mal Sex haben konnte ohne Beziehung und Liebe. Für ihn gehörte sich das einfach nicht, wenn man Single ist. Für ihn war das mehr als schlampig und unmöglich. Da frage ich mich, was geht in den Köpfen solcher Leute vor?