• #61
Ich finde, es bricht einem kein Zacken aus der Krone, zu diesem Anlass einen Blumenstrauß mitzubringen, OBWOHL man viele handwerkliche Dinge für sie auch so schon macht (vorausgesetzt natürlich, man versteht sich gut mit Muttern). Wo ist denn da das Problem?

Seh ich auch so. Man ändert sie auch nicht mehr in diesem Alter.

@godot sieh den Blumenstrauß doch einfach als Preis für deine Ruhe.

Sie freut sich, und zickt dich nicht an. Schenkst du ihr auch nächstes Jahr keinen, macht sie dir wieder Stress.

Meine Mutter fragte mich bei unserem Kaffeekränzchen was, wollte von mir etwas erzählt bekommen, fiel mir dann wieder mehrfach ins Wort, um über sich zu sprechen und behelligt dann meinen 'neuen' Schwiegersohn in spe mit ihren Problemen.

Früher hätte ich mich darüber aufgeregt und fremdgeschämt, aber nö, das mache ich nicht mehr. Sie verhält sich so, nicht ich.

Es war nicht wichtig und ich dachte an all jene hier, die wohl gerade ein ähnliches Problem haben. Und der Schwiegersohn ist alt genug, um sich selbst zur Wehr zu setzen.

Zu wissen, dass man nicht alleine ist, hilft irgendwie auch ein bisschen.

Und sie fand den Nachmittag schön.

Daher danke für diesen Thread.
 
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  • #62
Aber ich werde ihr auch nächstes Jahr nichts zum Muttertag schenken.
Basta - Pasta.
Kindisch- trotzig. Du fühlst dich in deiner Arbeit nicht gewürdigt und deine Mutter hätte gern den Strauss bekommen.
Wär dir da echt der Zacken aus der Krone gefallen ?
Wer hat dich aufgezogen? Deine Mutter, dein Vater war ja auf See.
Ich kenne mehrere Personen, wo Elternteile dement sind/ waren.
Du stehst vor der Tür und deine Mutter sagt, wer sind Sie? Das sind Probleme.
Und hier gibt es Theater wegen eines Blumenstrausses.
 
  • #63
sieh den Blumenstrauß doch einfach als Preis für deine Ruhe.
Ja sehe ich jetzt auch so.
Meine Mutter hat sich nach Empfang des Blumenstraußes zwar bei mir gemeldet und sich bedankt, aber wieder mit so einer Eiseskälte in ihrer Sprache und ihren Worten, das ich mich schon wieder geärgert habe. Auch hat sie mir erzählt, was sie bestimmt noch tolles von ihrem Sohn (meinem Bruder und Lieblingskind) bekommt. Das Geschenk hat sie dann auch in ihrem Status bei WhatsApp gepostet, meins nicht 🤦‍♀️
Was soll man dazu noch sagen ... Meinen Ärger konnte ich dann zum Glück wieder schnell gedanklich wegschieben. Ich will einfach nicht mehr meine Energie von so etwas auffressen lassen.
 
  • #64
Oder man schaut auf den Hintergrund. Wer ist denn hier? Onlinedating macht/hat gemacht bei wem es im RL nicht klappt, meistens weil er entsprechende Vorprägungen hat, die verhindern, dass es im RL klappt - also Beziehungsprobleme, die übfewiegend ihre Ursache in der Herkunftsfamilie haben.
So ist es in keiner Weise verwunderlich, dass so viele "schlechte Beziehungen zu ihrer Ursprungs Familie haben", sondern abs
Genau darüber denke ich auch viel nach und es macht mich wütend und traurig. Da ich von meinen Eltern nie mitbekommen habe, daß ich so gut bin wie ich bin, kann man sich vorstellen, wie wenig "Erfolg" ich in meinem bisherigen Leben hatte, eine gute Beziehung auf Augenhöhe zu führen. Ich sehe es heute als vertane Lebenszeit in schlechten Beziehungen an, die mir keiner wiedergeben kann. Ja, ich habe es damals nicht besser gewusst, aber die Sichtweise hilft nur bedingt darüber hinweg.
 
  • #66
Genau darüber denke ich auch viel nach und es macht mich wütend und traurig. Da ich von meinen Eltern nie mitbekommen habe, daß ich so gut bin wie ich bin, kann man sich vorstellen, wie wenig "Erfolg" ich in meinem bisherigen Leben hatte, eine gute Beziehung auf Augenhöhe zu führen. Ich sehe es heute als vertane Lebenszeit in schlechten Beziehungen an, die mir keiner wiedergeben kann. Ja, ich habe es damals nicht besser gewusst, aber die Sichtweise hilft nur bedingt darüber hinweg.
Vielleicht hilft dir die Erkenntnis, dass Eltern so viel und alles geben, was sie können. Manche können mehr, manche weniger, aber auf ihre Art geben alle ihr Bestes.
w26
 
  • #67
Das Geschenk hat sie dann auch in ihrem Status bei WhatsApp gepostet, meins nicht
Ruf sie doch mal an und frage sie, was das soll. Mal in die Offensive gehen und den Streit hinnehmen, falls der sich ergibt. Zeige doch mal, wie ätzend und verletzend sie sich verhält. Wenn sie rumlabert, dann leg auf und zeige, dass Du stocksauer auf sie bist.
Ich finde es richtig, Leuten das mal deutlich zu sagen, wie man das findet, was sie tun. Und ihnen zu signalisieren, dass man eine Entschuldigung erwartet, und dass sie einen mal gerne haben können, wenn sie sich weiter so verhalten.
 
  • #69
Ruf sie doch mal an und frage sie, was das soll. Mal in die Offensive gehen und den Streit hinnehmen, falls der sich ergibt. Zeige doch mal, wie ätzend und verletzend sie sich verhält. Wenn sie rumlabert, dann leg auf und zeige, dass Du stocksauer auf sie bist.
Ich finde es richtig, Leuten das mal deutlich zu sagen, wie man das findet, was sie tun. Und ihnen zu signalisieren, dass man eine Entschuldigung erwartet, und dass sie einen mal gerne haben können, wenn sie sich weiter so verhalten.
Ja, genau!

Wenn du (die TS) respektiert werden willst, dann musst du auch mal klare Kante zeigen. Deiner Mutter muss klar sein, dass sie in Teufels Küche kommt, wenn sie dir blöd kommt.
Wenn du weiterhin das "kleine Kind" bleiben willst, dass die ideale mütterliche Liebe bekommen will, wirst du weiter ihren Launen ausgeliefert bleiben. Nabel dich ab. Du bist über 50. Langsam wird's Zeit.
 
  • #70
sich bedankt, aber wieder mit so einer Eiseskälte in ihrer Sprache und ihren Worten, das ich mich schon wieder geärgert habe.
Ich habe keine Ahnung, wie man sich mit Eiseskälte in "der Sprache und den Worten" bedanken kann. Ich kenne nur "sachlich" - ja, so sind manche Menschen zu anderen, wennn echte Verbindung fehlt und man Formaitäten abspult.

Ist es möglich, dass Du jede Äußerung von ihr mit maximaler Aufmerksamkeit belauerst und suchst, was Du darin Negatives/gegen Dich gerichtetes finden kannnst und Dich dann auch entsprechend darein steigerst?
In dem Fall gibt es für Dich nur Eines: maximaler Abstand. So wenig Kontakt wie möglich.

Ich frage mich aber warum Du es mit über 50 Jahren, also ein langes Lebens daran gewöhnt, immer noch nicht schaffst, bei solchen Vorfällen innerlich mit den Schultern zu zucken und einfach zu akzeptieren, dass sie Dir in diesem Leben nicht mehr anders begegnen wird. Du reibst Dich an Deinen Erwartungen auf.

Das Geschenk hat sie dann auch in ihrem Status bei WhatsApp gepostet, meins nicht
Uahh, WA löst noch den nächsten Weltkrieg aus. Eigentlich kann es ein gutes Kommunikationsmittel sein, leider kann kaum jemand damit gut (sozial verträglich) umgehen.

In diesem Fall: nächste Stufe von Kontakt reduzieren = Kontakt in WA löschen. Dann tyrannisierst Du Dich selber nicht damit, dass Du es Dir anguckst und Dir den Tag vermiest.
Du kannst ihr was von "Digital Detox" erzählen, d.h. nicht eskalieren sondern die softe Lösung, aber mit voller Konsequenz durchziehen.

Ok, auch noch interner Eifersuchtskonflikt unter den Geschwistern wegen unfairer Behandlung, Auspielen gegeneinander ?
Auch da gilt: Kontakt reduzieren, noch mehr - bis so wenig übrig bleibt, dass es Dir das Leben nicht mehr verleidet.

Ich sehe es heute als vertane Lebenszeit in schlechten Beziehungen an, die mir keiner wiedergeben kann. Ja, ich habe es damals nicht besser gewusst, aber die Sichtweise hilft nur bedingt darüber hinweg.
Du liest Dich sehr verbittert. In Deinem Alter sollte man das abgehakt haben. Ja, die Vergangenheit kann man nicht ändern. Man hat einfach Pech gehabt im großen Lebenslotto. Aber sich damit die letzten guten Jahre vermiesen, weil man es einfach nicht hinter sich lassen kann? Nee, absolut nicht.

Befass Dich weniger mit Deiner Mutter, Deinem Bruder, Deiner unerfreulichen Beziehungsvergangenheit und geh stattdessen zu einer Psychotherapie, die auch nicht lange in der Vergangenheit rumwühlt, sondern Dir das Handwerkszeug gibt jetzt zu einem erfreulicheren Leben /Umgang mit dem Geschehen zu finden.
 
  • #71
Sorry, ich fürchte, da irrst du dich gewaltig. Es gibt ganz schreckliche Eltern.
Glaube ich nicht. Auch die machen in ihrer Schrecklichkeit das Beste wozu sie fähig sind und haben einen ganz anderen Begriff von Schrecklichkeit, der ihr eigens Verhalten nicht umfasst.

Ich hatte eine recht unerfreuliche Kindheit, kenne alle WA-freien Varianten der mütterlichen Nickeligkeiten, von denen die FS hier berichtet und weiß, wie verletzend sie sein können, wie sehr sie einem das Leben vermiesen, wie sehr sie spätere Beziehungen beeinflussen - bis man ihnen einfach den Stecker zieht und akzeptiert: sie sind, wie sie sind und ich kann es nicht ändern. Ich kann nur für mich anders damit umgehen, indem ich es garnicht an mich heranlasse.

Das geschieht über reduzierten Kontakt, aber überwiegend über die eigene Einstellungsänderung. Wenn meine Mutter sich bei mit unpassend über ein Geschenk bedankte, dann reagierte ich darauf garnicht und dachte mir "sie schon wieder...", teilweise grinste ich mir über soviel Unverschämtheit einen.

Ich finde es richtig, Leuten das mal deutlich zu sagen, wie man das findet, was sie tun.
Das bringt in dem Alter in dem alle sind nichts mehr. Unter allen Beteiligten sind die Rollen verteilt und die Verteilung hat sich Jahrzehnte bewährt. Nichts ist wichtiger als der Prellbock für allen Frust - trifft nur einen und ohne ihn würden alle gegeneinander losgehen.
Daher werden diese Spielregeln auch mit maximalem Einsatz verteidigt - immer gern genommen "das verstehst du völlig falsch, sei nicht so empfindlich war ein Versehen..... "

So wie die FS aufgestellt ist, wird sie daran verzweifeln. Sie braucht nur für sich ein Toolset, in dem der Rest der Baggage keine Rolle spielt und ihr daher die neue Strategie auch nicht vermasseln kann.
 
  • #72
Ich will einfach nicht mehr meine Energie von so etwas auffressen lassen.
Das ist doch der entscheidende Punkt.

Meine Mutter hat einen großen Topf Lieblingsblumen bekommen. Die Mutter vom hier gerade gedanklich anderweitig beschäftigten Teeny natürlich auch einen Strauß von mir.
Dafür habe ich dann den Vatertag frei😊😉

Mit zunehmender Demenz hatte sich manches erst recht nicht klären lassen und ist einfach Akzeptanz gewichen, mit der ich meinen Frieden habe. Für ihren bin ich letztlich nicht zuständig.
Auch hat sie mir erzählt, was sie bestimmt noch tolles von ihrem Sohn (meinem Bruder und Lieblingskind) bekommt.
Ich bin das Lieblingskind. Glaube mal nicht, dass das einfacher ist. Anerkennung durch Mütter hinterherzulaufen hilft in gewisser Weise, aber wenn die Dosis zu stark wird, ist es ziemlich ungesund.

Mache Dich frei davon, die Ansprüche anderer erfüllen zu müssen. Du hast ihr einen schönen Strauß geschenkt, um ihr Freude zu machen. Ob sie sich freut, ist nur eingeschränkt Dein Problem. Bei mir geht übrigens nur ein Bild in den Status. Mütter sollten am Muttertag so viele bekommen wie sie Kinder haben. Bleibt das Problem mit der Reihenfolge🤔

Mein Bruder redet übrigens schon lange nicht mehr mit mir, unter anderem, weil ich immer das leuchtende Vorbild war...
 
  • #73
Irgendwann muss man Selbstverantwortung für sein Leben übernehmen . Du kannst jetzt noch 20-30 Jahre deine Mutter für dein Unglück verantwortlich machen und Anteile hat sie bestimmt oder dich frei machen und dein Leben leben . Ich stimme daher Vicky voll und ganz zu . Mach Therapie , distanziert dich von deiner Mutter und schau nach vorne !
 
  • #74
Das bringt in dem Alter in dem alle sind nichts mehr. Unter allen Beteiligten sind die Rollen verteilt und die Verteilung hat sich Jahrzehnte bewährt
Ne, seh ich schon anders. Ich komme aus einer Familie in welcher offene Konfrontationen immer vermieden werden/wurden. Die fliessenden Grenzen von mütterlicher Dominanz, Übergriffigkeit zu Fürsorglichkeit sind nicht nur mir in dem Forum bekannt. Aber dennoch, wenn mir mal wirklich etwas sehr gegen den Strich bei meiner Mutter ging, habe ich ihr das offen gesagt. Sie hat dann immer ganz erstaunt geschaut, so nach dem Motto "so habe ich das doch gar nicht gemeint." Es ist aber immer bei ihr angekommen.
Beim nächsten Mal würde ich dies offen mit ihr kommunizieren liebe FS. Du ärgerst Dich sowieso, dann kann man es auch sagen. Muss ja nicht gleich zum Kontaktabbruch führen.

Ich bin überzeugt, dass meine Mutter wie viele andere Eltern und auch ich ihr Bestes gegeben haben. Ob das gegebene Beste, dann tatsächlich immer das Beste war, sei mal dahin gestellt.

Ich, die übrigens keinen Wert auf Muttertag legt, dies aber dennoch bis zum Tod meiner Mutter durchgezogen hat, wurde am Sonntag von meiner Tochter mit einem Picknick am See überrascht. Hat mich sehr gefreut. Was soll ich auch sagen, " Kind, Muttertag interessiert mich nicht, pack alles wieder ein und wir machen das nächstes Wochenende?"
W,56
 
  • #75
Das bringt in dem Alter in dem alle sind nichts mehr.
Das ist egal. Es geht darum, das mal innerlich loszuwerden und dann endgültig abzuhaken.

So, wie es jetzt ist, wird ja immer noch von der FS zugelassen, dass die Mutter sie verletzen kann. Dazu ist aber Abnabelung wirklich nötig: Man darf nichts mehr erwarten. Wenn die Fronten geklärt sind, gilt : Die FS schickt kein Geschenk mehr und: die Mutter weiß, warum. Nicht die ewig enttäuschende Tochter ist es, sondern ihr eigenes Verhalten, dass die Tochter sagt "MUTTERtag ist wohl nicht unser Thema".

Kann ja sein, dass die Mutter nach der Geburt das Kind nicht annehmen konnte, die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen hatte und daher nun das ganze Leben lang eine kalte Grenze in sich trägt. Aber das ist IHR Ding und sie könnte vielleicht in dem Fall einen Anstoß gebrauchen.

Ich denke auch nicht, dass sich hier keiner mehr verändern kann. Die FS müsste ihre Haltung sowieso ändern vom um Anerkennung und Liebe bettelnden Kind, das weiß, dass es nichts kriegen wird und der Mutter damit die Macht gibt, das immer wieder zu beweisen, in die Haltung eines Erwachsenen, der sagt "ich kann ohne deine Liebe leben".
Die Mutter kriegt vielleicht gar nicht mit, was los ist, und wenn, dann ist sie aber auch im Reinen mit ihrem Verhalten, weil ihr nie gesagt wird, dass sie sich mies verhält.

Es ist doch so: Wenn sich einer in einer Familie so verhält und alle anderen ihn lassen, kriegt der auch nie die Chance auf Veränderung. OB er sie macht, ist seine Sache. Aber wenn alle immer brav akzeptieren, was los ist, und nie sagen, wie sie das finden, dann gibt es ja nicht mal einen Anreiz.

Vielleicht pfeift die Mutter drauf, dass ihre Tochter total sauer mit ihr ist und nun ihrerseits von ihr, der Mutter, nichts mehr wissen will. Aber wenn das so ist, würde ich mir sowieso jeden Gedanken an Geschenke sparen.

Sich raussschleichen aus der Situation, also einfach Kontakt reduzieren, geht auch, aber dann ist es wieder die Variante, in der die Mutter sich bestätigen kann, dass die Tochter ja so schlecht ist. Ich finde, dass solche Leute ruhig wissen können, dass man von ihnen enttäuscht ist. Sie stehen nämlich meist auf dem Standpunkt, dass sie selbst dauernd enttäuscht werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #76
Ich würde sagen, dass man gerade mit seinen Eltern oft nicht klar kommuniziert, vorallem nicht bevor es zu spät ist.
Und das wo doch gerade das eigene Verhalten, Selbstbewusstsein etc durch die Eltern oft massiv geprägt wird.

Dieses klar ansprechen, was man sch... findet, anstelle von Andeutungen oder schau mal her, was ich alles für dich tue.
Hat es etwas mit der Angst vor der Antwort bzw den Konsequenzen zu tun?
Ich habe zweimal die klare konfrontation gesucht...beim Vater war damit von seiner Seite für immer Ende und bei meiner Mutter war es sehr gut.
Zu erleben, da dreht sich jemand für immer weg, war sehr hart.
Aber das "endet" irgendwann, während mein Bruder bis zu seinem Tod litt.
Oder andere wie hier lesbar, dadurch auch einen Megakonflikt mit den Geschwistern haben, weil es mit den Verursachern= Eltern nicht gelöst ist.
Wenn nur einer auf den Thron kommt, hat er sich das weder ausgesucht, noch ist darauf glücklich...vorallem nicht mit ewiger Angst den zu verlieren.

Ich habe zwar geschrieben, jetzt kurz vor Muttertag zu entscheiden: Du bekommst kein Geschenk, ist nicht richtig und die ändert man nicht mehr.
Aber warum ändert man nicht sich?
Man kann doch trotzdem mal alles raushauen.
Und ja auch mit Ansage den Kontakt minimieren.
Wenn ein: Du kannst mich mal!
Einem selbst gut tut...nur eben nicht erwarten, dass die andere Seite das noch kapiert oder annimmt.

Von meinem Bruder habe ich mal gehört das sein Vater ( mein Stiefvater), nach dem Bruch mit mir, nur von mir schwärmte.
Kein Wunder das auch mein Bruder abgetaucht war...und ich bin froh, dass ich ihm mal einen Brief geschrieben habe. Nämlich das ich auch nicht mehr lob etc bekommen habe und litt.
Das hat vieles gelöst und war vorallem gut, weil mein Bruder früh gestorben ist. Dann wäre es wieder zu spät gewesen.

Das ist doch die größte Belastung....wichtige Dinge nie klar gesagt zu haben.
 
  • #77
Da ich von meinen Eltern nie mitbekommen habe, daß ich so gut bin wie ich bin, kann man sich vorstellen, wie wenig "Erfolg" ich in meinem bisherigen Leben hatte, eine gute Beziehung auf Augenhöhe zu führen. Ich sehe es heute als vertane Lebenszeit in schlechten Beziehungen an, die mir keiner wiedergeben kann. Ja, ich habe es damals nicht besser gewusst, aber die Sichtweise hilft nur bedingt darüber hinweg.
Das klingt wie eine Midlifecrisis-Erkenntnis. Man hat nicht das bekommen, das man fürs Leben gebraucht hätte, und auch noch Unbrauchbares.

Was die vertane Lebenszeit angeht - ja, seh ich auch so. Nicht zu ändern, sieht ungerecht aus und ist es in manchen Fällen auch (ich fange jetzt nicht an von den Leuten, die scheinbar eine gute Beziehung führen und da nur nachspielen, was sie aus dem Elternhaus kennen, weil sie mit dem Partner oder der Partnerin genau das Äquivalent genommen haben, das ihnen ermöglicht, das alte Muster weiter zu leben. Jeder wiederholt Muster.).
Das einzige, was Du ändern kannst, ist nicht noch mehr Lebenszeit in den Kampf zu stecken, der darum ginge, doch noch von der Mutter das zu kriegen, was man braucht.

Die Generation unserer Eltern sind Nachkriegs- oder Kriegskinder. Die haben manchmal gelernt, dass sie total dankbar sein müssen, dass die Eltern ihnen was vom knappen Essen abgegeben haben. Und diese Eltern haben WK1 bzw. die Nachkriegszeit mitgekriegt.
Also von denen hat sicher auch keiner bekommen, was sie gebraucht hätten, die hatten eine geraubte Kindheit.
Das ist keine Entschuldigung, nur eine Erklärung. Man kann ja nur das weitergeben, was man mitgekriegt hat.

Es kann auch sein, dass die Mutter und das Kind einfach auch nicht auf einer Wellenlänge sind. Das setzt nun voraus, dass die Mutter überhaupt zu Liebe fähig ist. Dann hat das Kind eine bessere Wellenlänge zu Vater oder Oma, Opa und die Mutter steht daneben und versteht es nicht, warum alles, was sie dem Kind an dem mitgeben will, was sie, die Mutter, so schön und gut findet, auf Ablehnung stößt. Wenn dann auch noch der Vater die Mutter in diesem Punkt nicht akzeptabel findet und abwertet, fängt das Kind damit auch an, weil es ja von seiner Bezugsperson lernt, dass man die Mutter hier nicht anerkennen muss.
 
  • #78
Es gibt Eltern, die können Kindern nicht viel Brauchbares mitgeben, und das, was sie mitgeben, schadet denen auch noch im zwischenmenschlichen Bereich.

Man kann aber auch durch das falsche Verhalten der Eltern lernen, weil sie ja nicht die einzigen sind, die sich so verhalten, also hilft die Lehre für die anderen, die so sind. Es gibt Grundmuster im menschlichen Verhalten, die man z.B. aus dem lernen kann, was Dir mit Deiner Mutter passiert. Eins davon ist: Kampf um Liebe ist für die Tonne.
Ein anderes ist: Grenzen setzen ist wichtig. Das kommt automatisch aber mit, wenn man nicht mehr um Anerkennung und Liebe kämpft, weil man dann auch bereit ist, darauf zu verzichten und nicht mehr alles mit sich machen lässt.
Noch eins: Abschied nehmen, tut immer weh. Auch von den Illusionen über eine Beziehung (Mutter-Kind, Mann-Frau).
Noch eins: Menschen sind Egoisten. Auch die Person, die alles für Anerkennung und Liebe tut, tut das für sich. Für dieses innere Loch, das nie gefüllt werden kann und das da ist, weil was in der Eltern-Kind-Beziehung schieflief. Die Kinder, die das hatten, stellen sich ja nie die Frage, ob sie liebenswert seien. Die "wissen" das automatisch und finden Menschen, die sie nicht mögen/lieben, uninteressant, statt zu "denken": Wenn ich das jetzt schaffe, dass DER mich liebt, DANN bin ich DOCH liebenswert.

Übrigens "Kronsöhne" haben auch ihr Päckchen mitgekriegt. Die haben gelernt, dass sie alles tun dürfen und trotzdem erwarten können, dass man sie toll findet, und dass sie für jeden selbstverständlichen Kram über den grünen Klee gelobt und geliebt werden. Das dicke Ende kommt meist in der Ehe: Sie erwarten dann das fette Lob für jeden Handschlag. Da die Frau aber nicht die Mutter sondern eine gleichberechtigte Partnerin ist, denkt sie sich irgendwann auch: "Toll, er hat das Kind vom KiGa abgeholt. :rolleyes: Mach ich jeden Tag." Und sie fängt vielleicht an, ihn kaputtzumachen in seiner Selbstherrlichkeit, aber gründlich.
Andere "Kronsöhne" wurden emotiobal benutzt dafür, dass die Mutter sich geliebt fühlt, weil ihr Mann, der Vater, selbst kalt ist. Dann kümmert sich am Ende der kleine Junge darum, dass Mami niemals traurig ist. Aber die Mutter hat immer noch die Macht über ihn, also gibt das ein völlig verdrehtes Frauenbild. Und er lernt seine eigenen emotionalen Bedürfnisse nicht kennen, weil er sie für Mamis Bedürfnisse wegschiebt. Auch nicht gut für die Partnerinnensuche - emotional total abhängig von einer schwachen Frau, die ohne ihn nicht kann und Energie von ihm einfordert.
 
  • #79
Eine ganz persönliche Frage - Hast du das auch getan ?
Danke gesagt - egal ob mit oder ohne Geschenk meine ich
Besser, ein Dankeschön an einem solchen Tag zu bekommen als nie eines ... oder ??
Wir Kinder haben das von Mutter respektiert, akzeptiert und auch eingehalten, wir haben ihr Freude bereitet an anderen Tagen!
Sie wollte es nicht, weil es im Kalender steht und nur deshalb fast alle das so machen!
Danke sagen und loben fällt vielen Menschen schwer. Liegts an Verbitterung oder fehlendem Selbstbewusstsein?
Schimpfen und wortlos etwas annehmen fällt dagegen vielen leicht! Das ist der von mir immer wieder genannte Sitten- und Moralverfall.
Es liegt an den Defiziten der "S" Werten, an der mangelnde Aufrichtigkeit und Authentizität der eigenen Person gegenüber, der Sitten und Moralverfall in der eigenen Person! Auch emotionale Vernachlässigung genannt!
 
  • #80
Ich versuche auch zu verstehen, warum meine Mutter so kalt ist und auch narzisstische Züge hat. Sicher hatte sie auch keine leichte Kindheit (bösartiger Vater, Mutter hat immer im Schichtdienst gearbeitet, hatte wenig Zeit) aber kann man nicht versuchen, es bei den eigenen Kindern besser zu machen?
Na klar hat sie sich auch gekümmert und mich als Kind versorgt, aber nicht mehr. Ist das nicht die Mindestpflicht von Eltern?
Die Mindestpflicht von Eltern, so so...
Wenn man das so sieht, haben dann umgekehrt Kinder nicht auch eine „Mindestpflicht“? Was für ein blödes Wort.
Ich selbst bin Mutter, aber immer auch noch Kind. Gerade das Mutter-Tochter-Verhältnis ist ja ein ganz spezielles. Da kracht es bestimmt allgemein häufiger mal, gerade, weil man sich doch sehr ähnlich ist.
Ich finde, keine Mutter hat es verdient, ignoriert oder bestraft zu werden, egal was war. Austrotzen kann man sich, wenn man ganz jung ist, aber nicht mehr im Erwachsenenalter.
 
  • #81
Genau darüber denke ich auch viel nach und es macht mich wütend und traurig. Da ich von meinen Eltern nie mitbekommen habe, daß ich so gut bin wie ich bin, kann man sich vorstellen, wie wenig "Erfolg" ich in meinem bisherigen Leben hatte, eine gute Beziehung auf Augenhöhe zu führen. Ich sehe es heute als vertane Lebenszeit in schlechten Beziehungen an, die mir keiner wiedergeben kann. Ja, ich habe es damals nicht besser gewusst, aber die Sichtweise hilft nur bedingt darüber hinweg.
Sorry, aber man kann auch nicht alle Mankos im Leben auf die ach so kalte, herzlose und schwere Kindheit schieben. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied...
 
  • #82
Die Mindestpflicht von Eltern, so so...
Wenn man das so sieht, haben dann umgekehrt Kinder nicht auch eine „Mindestpflicht“? Was für ein blödes Wort.
Ich selbst bin Mutter, aber immer auch noch Kind. Gerade das Mutter-Tochter-Verhältnis ist ja ein ganz spezielles. Da kracht es bestimmt allgemein häufiger mal, gerade, weil man sich doch sehr ähnlich ist.
Ich finde, keine Mutter hat es verdient, ignoriert oder bestraft zu werden, egal was war. Austrotzen kann man sich, wenn man ganz jung ist, aber nicht mehr im Erwachsenenalter.
Nein Kinder haben ihren Eltern gegenüber KEINE „Mindestpflicht“, sowie die Eltern ihren Kindern gegenüber. Was ist das für eine schräge Erwartung?
Kinder haben nicht darum gebeten, auf diese Welt zu kommen und sind von Anfang an, bindungs- und versorgungstechnisch abhängig von ihren Eltern. Sie haben ein Grundrecht, auf optimalste Versorgung in beiden Bereichen. Dafür sind sie nicht zu Gegenleistung verpflichtet.
Eltern dagegen haben sich im Idealfall aktiv, zumindest aber passiv FÜR das Kind entschieden, und haben sehenden Auges das Risiko der Verantwortungsübernahme ergriffen. Nun müssen sie auch Verantwortung übernehmen. Vielen gelingt das, und vielen eben auch nicht. Das Kind ist nicht in der Dankbarkeitsschuld für selbstverständliche Rechte. Man kann sich zwar freuen, wenn sich das Kind später als Erwachsener erkenntlich zeigt, aber erwarten darf man es nicht. Und schon gar nicht, wenn man dazu beigetragen hat, dass sich das Kind sozial - emotional überhaupt nicht gut entwickeln konnte, und Folgeproblematiken davonträgt, unter denen es dann sein Leben lang leiden muss. Schönen Dank Mutter, dafür einen Strauß zum Muttertag. 🙈
Außerdem hat eine Distanz nichts mit „austrotzen“ zu tun, sondern eher mit dem Selbstschutz des Kindes. Dabei geht es ausnahmsweise (oder vielleicht auch grade wieder wie am Lebensanfang des Kindes) nicht um die Bedürfnisse der Mutter. Das (erwachsene) Kind sorgt selbst für sich, in dem es sich sagt, ich nehme Abstand von meiner Mutter, sonst würde ich kaputt gehen. Damit geht es nicht darum, die Mutter zu „bestrafen“, nee, die Mutter ist in dem Fall völlig egal. Die kann sich selber um sich und ihr Seelenheil kümmern. Nur weil es die Mutter ist, hat sie ja nicht das Recht, die Psyche eines Menschen so kaputt zu machen. Manche merken das ja noch nicht mal, was sie ihren Kindern antun.

Muss ja aber im Grunde einem Erwachsenen hier bei Elitepartner Forum nicht erklären, das liegt doch auf der Hand.
 
  • #83
Sorry, aber man kann auch nicht alle Mankos im Leben auf die ach so kalte, herzlose und schwere Kindheit schieben. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied...
Jein! Natürlich muss man irgendwann Verantwortung übernehmen und darf nicht in der Opferrolle verharren. Jedoch prägt uns die Kindheit so dermaßen, Eltern können sehr viel Einfluss darauf nehmen, ob wir später ein glücklicher Erwachsener sind, Krisen gut überstehen können usw. Viele Eltern wissen zum Beispiel immer noch nicht, was für Auswirkungen die Erziehung/ Bindung in den ersten 4 Lebensjahren bei dem Kind bewirken können. Wenn dort zu viele negative Ereignisse passieren, wird das Kind ein lebenlang Folgeschäden davon tragen. Die einen mehr, die anderen weniger. Das lässt sich auch durch zig Therapien nicht mehr ausradieren.
 
  • #84
Das lässt sich auch durch zig Therapien nicht mehr ausradieren.
Theoretisch lässt sich jedes Trauma beheben. Wenn der Mensch nicht psychisch gestört ist und unter Vormundschaft steht, sondern eigenständiges Leben führt, dann ist er in der Lage für sich Verantwortung übernehmen, folglich auch eine geeignete Therapie zu finden. Heutzutage gibt es sehr viele Therapien, die schnell und effektiv sind, ohne dass der Betroffene sich mit dem Trauma bewusst auseinandersetzen soll.
Praktisch gesehen richten sich viele in ihrer Situation ein und " ich kann nicht" bedeudet meistens "ich will nicht". Es ist bequemer, jemandem Schuld zu geben, warum man nicht vorwärts kommt, als eigenständig zu handeln.
 
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  • #85
Theoretisch lässt sich jedes Traum beheben. Wenn der Mensch nicht psychisch gestört ist und unter Vormundschaft steht, sondern eigenständiges Leben führt, dann ist er in der Lage für sich Verantwortung übernehmen, folglich auch eine geeignete Therapie zu finden.
Naja,
Nur ist es nicht selbstverständlich eine gute Therapie zu finden.
Und je nach dem wie gut der Zugang ist, ist das möglich oder auch nicht.
 
  • #86
In manchen Extremfällen verstehe ich den Wunsch, seine Eltern am liebsten zu vergessen. Aber das sind nur wenige und wirklich extreme Fälle.
Alle anderen - Menschenskinder, was ist denn dabei, einen Blumenstrauss zu kaufen, diesen lächelnd und mit ein paar freundlichen Worten zu überreichen .... und nach 2 Stunden ist der Spuk vorbei.

Familie heisst auch, dass Pflichten verteilt sind. Rechte auch. Papa darf ein Bier trinken, der 3- jährige Sohn noch nicht. Mama darf morgens um 3 Uhr heimkommen, die 6 - jährige Tochter noch nicht. Papa muss das Geld ranschaffen - der 3 jährige Sohn eben nicht. Und Mama hat auch ihre Pflichten - die kleine Tochter noch nicht.
"Kronprinzen" oder "leuchtende Vorbilder" haben auch ein paar Sonderrechte - aber noch viel mehr Pflichten. Das will aber niemand sehen.
Ja, mein Vater und ich sind beide keine einfachen Persönlichkeiten - und ab und zu richtig aneinander gerasselt. Warum hat es dennoch funktioniert ? Wir haben uns immer gegenseitig respektiert, geachtet und uns auch dann gemocht, als wir uns angebrüllt haben. Und wir beide hatten die Pflicht, die Familie nicht zu zerstören. Egal, was passiert ist - nach aussen hat nie auch nur ein Blatt Papier zwischen uns gepasst. War einer von uns in Not - war der Streit einfach vergessen. War ein anderes Familienmitglied auf unsere Hilfe angewiesen - war der Streit vergessen. So habe ich mir auch meine Freunde ausgesucht. Nur so funktioniert Familie und auch Männerfreundschaften.
Heute weiss ich, dass meine Eltern mit mir kein einfaches Los gezogen haben. Ich bin froh darüber, dass beide die Grösse hatten, mir immer zu vertrauen. Egal, welchen Mist ich wieder gebaut habe. Und ich habe heftig und viel Mist gebaut.
Wer wie ich immer nach Hause zu den Eltern kommen konnte - der sollte heute nicht wegen einem Blumenstrauss diskutieren. Sondern froh sein, diesen noch überreichen zu können. Auch unsere Eltern leben nicht ewig ...... und wir auch nicht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #87
Nein Kinder haben ihren Eltern gegenüber KEINE „Mindestpflicht“, sowie die Eltern ihren Kindern gegenüber. Was ist das für eine schräge Erwartung?
Kinder haben nicht darum gebeten, auf diese Welt zu kommen und sind von Anfang an, bindungs- und versorgungstechnisch abhängig von ihren Eltern. Sie haben ein Grundrecht, auf optimalste Versorgung in beiden Bereichen. Dafür sind sie nicht zu Gegenleistung verpflichtet.
Eltern dagegen haben sich im Idealfall aktiv, zumindest aber passiv FÜR das Kind entschieden, und haben sehenden Auges das Risiko der Verantwortungsübernahme ergriffen. Nun müssen sie auch Verantwortung übernehmen. Vielen gelingt das, und vielen eben auch nicht. Das Kind ist nicht in der Dankbarkeitsschuld für selbstverständliche Rechte. Man kann sich zwar freuen, wenn sich das Kind später als Erwachsener erkenntlich zeigt, aber erwarten darf man es nicht. Und schon gar nicht, wenn man dazu beigetragen hat, dass sich das Kind sozial - emotional überhaupt nicht gut entwickeln konnte, und Folgeproblematiken davonträgt, unter denen es dann sein Leben lang leiden muss. Schönen Dank Mutter, dafür einen Strauß zum Muttertag. 🙈
Außerdem hat eine Distanz nichts mit „austrotzen“ zu tun, sondern eher mit dem Selbstschutz des Kindes. Dabei geht es ausnahmsweise (oder vielleicht auch grade wieder wie am Lebensanfang des Kindes) nicht um die Bedürfnisse der Mutter. Das (erwachsene) Kind sorgt selbst für sich, in dem es sich sagt, ich nehme Abstand von meiner Mutter, sonst würde ich kaputt gehen. Damit geht es nicht darum, die Mutter zu „bestrafen“, nee, die Mutter ist in dem Fall völlig egal. Die kann sich selber um sich und ihr Seelenheil kümmern. Nur weil es die Mutter ist, hat sie ja nicht das Recht, die Psyche eines Menschen so kaputt zu machen. Manche merken das ja noch nicht mal, was sie ihren Kindern antun.

Muss ja aber im Grunde einem Erwachsenen hier bei Elitepartner Forum nicht erklären, das liegt doch auf der Hand.
Danke @NormaJean ich hätte es nicht besser schreiben können.
Mir geht es hier auch nicht um den vielbesprochenen Blumenstrauß. Es geht und ging mir darum, das Eltern zwar Mutter und Vater sind, aber sie sich deswegen nicht alles erlauben (was ihr Benehmen/Verhalten angeht) dürfen.
Auch Eltern sollten Verantwortung für ihr Leben übernehmen und nicht alles den angeblich "undankbaren" Kindern anlasten.
Und wenn sie nicht dement sind, können auch Eltern bis ins hohe Alter dazu lernen, wenn sie es auch wirklich wollen.
 
  • #88
Muss ja aber im Grunde einem Erwachsenen hier bei Elitepartner Forum nicht erklären, das liegt doch auf der Hand.
Scheinbar doch...
Auch Eltern sollten Verantwortung für ihr Leben übernehmen und nicht alles den angeblich "undankbaren" Kindern anlasten.
Und wenn sie nicht dement sind, können auch Eltern bis ins hohe Alter dazu lernen, wenn sie es auch wirklich wollen.
Kinder auch. Für mich sieht es so aus, als wolltest Du ihnen vorschreiben, wie sie Dir früher vorgeschrieben haben.
Ich finde dieses dauernde Vorschreiben sinnlos, dass andere etwas zu lernen haben. Jeder möchte, dass der andere es endlich "richtig" sieht...
 
  • #89
Ich finde, keine Mutter hat es verdient, ignoriert oder bestraft zu werden, egal was war. Austrotzen kann man sich, wenn man ganz jung ist, aber nicht mehr im Erwachsenenalter.
Unsinn, was einem nicht gut tut sollte man meiden und Menschen die einem nicht gut tun, egal wer, sollte man ebenso meiden! Das ist das gute Recht eines jeden Menschen! Sich verbiegen, sich ausschließlich und einseitig anpassen, damit es nur deshalb so gehen kann, ist sehr schädlich für einen selbst! Ein solches Bewusstsein ist für mich aufrichtig und authentisch in positiver Lebensqualität mit den wichtigen "S" Werten!
 
  • #90
Unsinn, was einem nicht gut tut sollte man meiden und Menschen die einem nicht gut tun, egal wer, sollte man ebenso meiden! Das ist das gute Recht eines jeden Menschen! Sich verbiegen, sich ausschließlich und einseitig anpassen, damit es nur deshalb so gehen kann, ist sehr schädlich für einen selbst! Ein solches Bewusstsein ist für mich aufrichtig und authentisch in positiver Lebensqualität mit den wichtigen "S" Werten!
Richtig! Alles andere würde bedeuten, dass man sich selbst bei der Erreichung des eigenen Lebensglücks und der eigenen Zufriedenheit im Wege stehen würde.
Kinder auch. Für mich sieht es so aus, als wolltest Du ihnen vorschreiben, wie sie Dir früher vorgeschrieben haben.
Ich finde dieses dauernde Vorschreiben sinnlos, dass andere etwas zu lernen haben. Jeder möchte, dass der andere es endlich "richtig" sieht...
Es geht nicht ums Vorschreiben. Wenn Eltern ihr komisches Verhalten einfach nicht einsehen WOLLEN, dann muss man eben um des eigenen Seelenheils Willen Abstand suchen, weil man sich nur mit Streit und negativen Gefühlen belasten würde, siehe oben. Warum sollte das irgendein vernünftig und rational denkender Mensch tun? Die Grenze des Erträglichen liegt ja auch bei jedem woanders.

Und Gott sei Dank sind nicht alle so, und die netten Mütter haben ja auch was zum Muttertag und auch sonst so, verdient.
 
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