• #1

Geschlechterunterschied doch nicht so groß wie vermutet?

Nach einer Metastudie von US-Psychologen können die meisten Persönlichkeitstypen, psychologischen Eigenschaften und Verhaltensweisen nicht als Mittel zur Unterscheidung von Mann und Frau verwendet werden. Das heißt der beliebte Ausspruch „Männer sind vom Mars“, „Frauen von der Venus“ ist mehr oder minder wiederlegt. Man kann laut den Forschern auch sehen, dass die vermeintlichen kategorischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern in Beziehung nicht stimmen, wenn man schwule und lesbische Paare betrachtet, die ähnliche Probleme wie heterosexuelle Paare haben. Wie kommt es dann zu den Unterschieden in der Wahrnehmung? Sind wir selbst möglicherweise die Urheber, weil wir Klischees über das andere Geschlecht stetig weiterpflegen?
 
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Gast

  • #2
Herzlichen Glückwunsch zu dieser Studie!

Sie belegt genau das, was ich selbst Zeit meines Lebens beobachtet habe.

Diese ganzen Klischees, was "typisch männlich" und "typisch weiblich" sein soll relativieren sich ganz schnell, wenn man Menschen besser kennen lernt.

Jeder Mensch besitzt "typisch weibliche " und "typisch männliche" Eigenschaften. Was nun überwiegt hängt meiner Beobachtung aber vielmehr mit dem Charakter des Menschen als mit seinem Geschlecht zusammen.

Woher diese Klischees nun kommen? Frauen wurden in den meisten Gesellschaften systematisch unterdrückt, wahrscheinlich deswegen weil sie körperlich meist schwächer sind als Männer. Sie können sich rein körperlich nicht so gut durchsetzen. Hinzu kommt, dass Sie die Kinder bekommen und deswegen in den ersten Wochen oft eine intensivere Beziehung zu ihren Kindern haben.
 
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Gast

  • #3
Geschlechterrollen sind nur gesellschaftliche Konstrukte. Aber das ist ja (zumindest für gebildete Menschen) nun wirklich nichts neues.
 
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Gast

  • #4
Gebildete Menschen wissen aber auch um den Geschlechts-Dimorphismus des Gehirns und dessen Auswirkungen auf das gesamte Nervensystem sowie die daraus resultierenden unterschiedlichen Verhaltensmuster in verschiedenen Lebenslagen. Persönlichkeitstypen sehe ich in der Tat als Klischee-verursacht, aber Eigenschaften und Verhaltensweisen sind mitnichten nur von außen eingetrichtert.
 
  • #5
der genetische Unterschied zwischen einem Schimpansen und einem Menschen beträgt nur zwischen 2 und 5% ... ich würde aber dennoch nicht davon ausgehen, dass die unterschiedlichen Verhaltensweisen auf rein gesellschaftliche Klischees zurückgehen.. aber ich kann mich auch irren und alles sind nur anerzogene Verhaltensweisen....
 
  • #6
Pla, pla, tolle Studie... schade um das Geld...

Ich bin schon alt und beobachte zeitlebens sehr interessiert die Menschen.

Es gibt schon "Tendenzen", die wohl in den Genen liegen - Jungs risikofreudiger, wettbewerbsfreudiger etc - aber sehr viele Menschen widersprechen ganz oder teilweise solchen Schemata und kommen trotzdem prima durchs Leben.

Ich selbst stelle viel auf den Kopf - blendend orientiert, schnell dabei beim Sex, keine Cellulite, dominant, risikofreudig etc etc - na und? Könnten wir mal bitte mehr nach dem Menschen schauen und weniger nach dem Geschlechtswesen?
 
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Gast

  • #8
Es gibt die verschiedensten wissenschaftlichen Ansätze zu erklären, warum mehr Männer als Frauen sich für technische Berufe ausbilden lassen in westlichen "gegenderten" Kulturen und warum es sich in sog. sozialen Berufen immer noch andersherum verhält.

In Ländern mit einem höheren wirtschaftlichen Druck findet man hingegen durchaus mehr Frauen in der Technik.

Einmal sinds die Hormone, dann darf es mal die Evolution sein, dann vielleicht doch die Erziehung usw.

M48
 
  • #9
Männer und Frauen sind für mich .... Menschen. Die Unterschiede sind nur in Details.
Alles Weitere sind für mich jeweils gesellschaftliche Konstrukte.

Kinder dürfen noch frei und unbefangen sein. Aber ab der Pubertät werden sie in die Geschlechterrollen gezwängt. Dann wird fremdbestimmt, was "männlich" und "weiblich" sei.

Ich verlange nicht, daß ein Mann sich selber z.B. für Minirock und High Heels interessieren soll.
Aber als ich von Frauen im Verein verbal angegriffen wurde, weil ich mich für .... Spülmaschinen interessierte - wunderte mich das sehr.
Oder woanders von Frauen abgelehnt werde, weil ich als Mann mich für Kinder engagiere. Mit besten Absichten und Referenzen.

Für Homo-Paare (M+F) nervend: Wenn Heteros heraus finden wollen, wer bei ihnen der "männliche" und der "weibliche" Partner sei ?
= stures, stereotypisches denken, ohne Sachverstand.

Lsst die Leute doch so sein, wie sie wollen. Und wenn eine Frau z.B. Autos reparieren, Fußball gucken, Bier trinken und Pfeife rauchen will - na und ?

Wer kennt die EU-Verordnung über ....... Männerröcke ? (Auf Initiative der Schotten)
Und die gesundheitlich positive Wirkung z.B. auf die Potenz und Fortpflanzungsfähigkeit der Männer ?

Weltweit: Wieviel Mio. Frauen, die gerne auch Hosen tragen würden, aber nicht dürfen ?
Paris schaffte erst ab diesem Monat (Februar 2013) die Genehmigungspflicht völlig ab, für öffentlich hosentragende Frauen.

Lieber werden weiter stur die Klischees verteidigt. Die Emanzipation erlebte in den letzten 25 Jahren auch große Rückschritte.

Ich bin froh, daß ich keine Frau bin. Diese Klischees und beruflich wie gesellschaftlichen Diskriminierungen würden mich täglich aufregen. Und dann noch der Ärger, Belästigungen etc. von den betreffenden Männern. Als ob man als Frau "sexuelles Freiwild" sei ?
 
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Gast

  • #10
So ein Quatsch diese Studie..

Natürlich sind wir insgesamt sehr verschieden..Schon allein deswegen weil unsere Gehirne unsere Genetik unsere Hormone unterschiedlich sind .

Und natürlich gibt es Männer mit einem hohen weiblichen Anteil und umgekehrt..

Aber die grosse "Masse" ist Männlich -Maskulin und weiblich-Femin..und da gibt es grosse und immer wieder nachgewiesen unterscheide.

Allein schon wenn man über Jahre hinweg die Themen hier verfolgt die von Frauen und die von Männern hier eröffnet werden gibt es Glasklare tendenzen.

Unverständnis über emotinale probleme mit Männer beklagen fast 100 Prozent der Frauen.
Über rationale beklagen sich fast nur Männern.

Und was die gleichgeschlechtlichen Beziehungen betrifft:

Schaut euch mal den großteil von Schwulen und Lesbenpaaren an. Einer davon nimmt immer die Rolle des anderen Geschlechtes dabei ein.
 
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Gast

  • #11
So ein Quatsch diese Studie..

Natürlich sind wir insgesamt sehr verschieden..Schon allein deswegen weil unsere Gehirne unsere Genetik unsere Hormone unterschiedlich sind .

Und natürlich gibt es Männer mit einem hohen weiblichen Anteil und umgekehrt..

Aber die grosse "Masse" ist Männlich -Maskulin und weiblich-Femin..und da gibt es grosse und immer wieder nachgewiesen unterscheide.

Allein schon wenn man über Jahre hinweg die Themen hier verfolgt die von Frauen und die von Männern hier eröffnet werden gibt es Glasklare tendenzen.

Unverständnis über emotinale probleme mit Männer beklagen fast 100 Prozent der Frauen.
Über rationale beklagen sich fast nur Männern.

Und was die gleichgeschlechtlichen Beziehungen betrifft:

Schaut euch mal den großteil von Schwulen und Lesbenpaaren an. Einer davon nimmt immer die Rolle des anderen Geschlechtes dabei ein.
Nein stimmt nicht.

die Genderforschung konnte bis heute nicht beweisen, dass Frau / Mann von Natur aus signifkante Unterschiede aufweisen - und ja es gibt Menschen die beschäftigen sich das ganze Leben damit.

Was den Abschnitt bezüglich den geposteten Themen hier betrifft, liefert er ja den Beweis, dass dies Ergebnis unserer Kultur ist. Mädchen lernen mit Puppen spielen - Buben mit Autos.

Dass es bezüglich Hormone und die damit verbundenen Verhaltensmuster klar Unterschiede gibt bestreitet niemand.

Nur schon die Tatsache, dass Mädchen / Frauen die z.B. auf dem Land mit Brüdern aufgewachsen sind und von Anfang an gleiche Arbeit verrichten mussten ist ein Indiz dafür.
 
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Gast

  • #12
Ich bin auch auf dem land aufgewachsen und gerade dort gab es sogar ganz artentypische Rollenverteilungen..

ich habe dort nie Holzhacken sehen ich habe dort Mädchen nie oder sehr selten auf Traktoren gesehen die das Feld umpflügen.

ich habe dort nie Jungs gesehen die Wäsche bügeln oder sich oder Löcher in Wäschestücken stopfen..Also ich bitte dich..

Man brauch nur mal die alten Heimatfilme vom landleben anschauen da ist es doch völlig eindeutig..

Mädchen lernen übrigens nicht puppen und auch jungs nicht mit Autos sondern sie greifen schon als Baby danach.

ich weiss nicht ob Du Kinder hast aber schau dir mal kleine die "Allermeisten" Jungs an wenn sie miteinander spielen und schau Mädchen an..

Ob Cowboy, Indianer, Autorennen , raufen ..Jungs machen überweigend spiele die in irgendeiner Art einem "Wettkampf" gleichkommen.

Mädchen hingegen bevorzugen Reigenspiele..sie singen Tanzen, frisieren Puppen, verkleiden sich gerne, schlüpfen in andere Rollen , spielen Märchen nach ..

Sehr witzig das es da von klein auf keine Unterschiede geben soll..

Frauen beschäftigen sich viel mehr mit emotionalen Problemen als Männer..

Die meisten brauchen ein kleines praktisches Auto das fährt.. Ihnen ist wichtig das die vorhänge und Möbel in der Zusammenpassen das Deko und Pflanzen den Raum verschönern..

Für den Mann muss es ein flachbildfernseher mit dolby surroundsystem sein der ihm das notwenige Glücksgefühl im Wohnzimmer gibt..

Schon alleine Marktstudien und Zielgruppen beim potentiellen Kunden belegen dies..

Oder warum sieht man in Bierwerbung fast nur Männer und wenn in Sektwerbung fast nur Frauen?

Es gäbe hunderte von Beispiele dafür..

Sehr witzig das wir nicht verschieden sein sollen.
 
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Gast

  • #13
Die Studie bestätigt die Erfahrungen, die ich mit mir selbst und mit anderen Menschen in meinem Leben gemacht habe. Es gibt mehr Männer denen ich ähnlich bin als Frauen (außer der Optik natürlich und glücklicherweise ;-) ). Ebenso kenne ich Männer, die, obwohl nicht homosexuell, sich eher Frauen ähnlich fühlen.

Meine persönlichen Erfahrungen sind statistisch selbstverständlich nicht relevant, aber ich denke tatsächlich, dass sich in den wesentlichen Dingen ein Mann und eine Frau ähnlicher/gleicher sein können/sind als zwei Männer oder zwei Frauen. Ich habe auch hierzu einmal eine Studie gelesen, weiß nur nicht mehr wo.

w/50
 
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Gast

  • #14
@11

Wieso wird nicht richtig gelesen?

1. Es gibt verschiedene psychologische Theorieansätze, die zu erklären versuchen, warum Buben und Mädchen schon im Kindergarten unterschiedliche Verhaltensrepertoires, Interessen und Beschäftigungsvorlieben haben, wobei das Schwergewicht dabei auf der Entwicklung in der Kindheit und der Rolle der Eltern bei der Geschlechtsrollenentwicklung liegt. Die Bekräftigungstheorie postuliert, dass Buben und Mädchen schon ab dem Kleinkindalter für Verhalten, dass ihrem Geschlecht angemessen erscheint, belohnt werden, was durch Lob, Anerkennung und direkte Belohnung erfolgt, während ihrem Geschlecht unangemessene Verhaltensweisen nicht verstärkt, sondern sogar manchmal sogar bestraft, missbilligt oder einfach ignoriert werden. Die Bekräftigungstheorie basiert also darauf, dass bestimmte dem Geschlecht entsprechende Verhaltensstereotype existieren und Eltern ihre Kinder diesen Stereotypen gemäß erziehen, d.h., dass Eltern ihre Kinder unterschiedlich behandeln. Die Imitationstheorie postuliert, dass Kinder geschlechtstypisches Verhalten durch die Beobachtung gleichgeschlechtlicher Modelle bzw. die Nachahmung und Übernahme deren geschlechtsangemessenen Verhaltens erwerben.

2.

In allen Kulturen gilt das Geschlecht als wichtige Kategorie für die soziale Differenzierung, mit ihr verbindet sich eine Vielzahl geschlechtsbezogener Erwartungen und Vorschriften. Kinder lernen schon sehr früh, welche Merkmale in ihrer Kultur als „männlich“ und welche als „weiblich“ angesehen werden, bzw. welches Verhalten vor diesem Hintergrund als abweichend gilt. Lawrence Kohlberg hat darauf hingewiesen, dass Kinder einen aktiven Beitrag bei der Interpretation ihrer Geschlechterrolle leisten, denn sobald sie die Unveränderbarkeit ihrer Geschlechtszugehörigkeit erkannt haben, streben sie danach, sich ihrem Geschlecht entsprechend zu verhalten.
 
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Gast

  • #15
Die Studie ist m.E. für eine Diskussion über Geschlechtsunterschiede, wie sie z.B. hier im Forum häufiger diskutiert werden, zu abstrakt.

Das Ergebnis der Metastudie mag für Forscher interessant sein, über alltagspraktisches Handeln sagt es wenig aus. Kulturanthropologisch (früher Volkskunde) betrachtet unterscheiden sich die Handlungsweisen sehr wohl. Wir werden in unseren Entwicklungsphasen dementsprechend sozialisiert. Aus ethnomethodischer Sicht bestimmen Rollenzuweisungen unser alltägliches Handeln. Diese Rollenzuweisungen beginnen von Anfang an, ein schönes Beispiel ist eine schon etwas ältere Babystudie: Zwei Babys wurden "rollenvertauscht" ein gekleidet, das Mädchen in blaue, der Junge in rosa Babykleidung. Die Probanden haben geschlechtsspezifische Verhaltensweisen nicht nach dem tatsächlichen Geschlecht, sondern nach der Farbe der Kleidung zugewiesen.
Ich kann für mich sehr wohl geschlechtsspezifische Unterschiede feststellen - und auch sehr gut Vorurteile bedienen, aus denen sich letztendlich meine Handlung ergibt, das lässt sich wohl auf die Gesellschaft auch so übertragen.
 
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Gast

  • #16
Natürlich sind wir beide von der Gattung "Mensch" und uns von daher schon ähnlich..

Trotzdem gibt es zahlreiche unterschiede was Denkweise , Emotionalität ,Genetik und Biologie betrifft. Mit würden da hunderte einfallen.-.)
 
  • #17
Tja, spannend wird es dann, wenn die Konditionierung nicht klappt.

Ich bekam keine Matchbox-Autos ("nicht für Mädchen"), kaufte mir dann von meinem Taschengeld einen Renner und lieferte mir mit Jungs Renn-Schlachten- mit bösen Auswirkungen bis heute, siehe Motorrad.

Meine eigenen Kinder erzog ich betont offen, ermutigte sie zu Allem, worauf sie Lust hatten. Resultat: Tochter kletterte, lieferte sich Boxkämpfe und hasst Computer-Spiele. Sohn sehr zurückhaltend, liebt Computer-Spiele... seufz...

Glücklicher Weise haben sich die Optionen für beide Geschlechter in den letzten Jahrzehnten stark verbreitert. Inzwischen wird ein familiär engagierter Mann weitgehend akzeptiert, in meiner Jugend wäre er gnadenlos verspottet worden. Vielleicht kommen wir wirklich irgendwann zu dem Punkt, an dem die Menschen sich ganz weitgehend nach ihren Neigungen verhalten und betätigen können - und nicht irgendwelchen Stereotypen entsprechend. Stelle ich persönlich mir schön vor...
 
  • #18
Ich hab mir die Studie mal angeschaut,

Tja und da wird lediglich das Temperament verglichen, Und natürlich gibts Phlegmatiker und Choleriker in beiden Geschlechtern. Nicht mehr und nicht weniger.

Der Rest sind einfach Annahmen die je nach politischem Zweck gedeutet werden.

Nur, es gibt ja nunmal auch Medizinische Untersuchungen, Hirnscans, Hormonmessungen, und Autopsien und da gibts klare Unterschiede. Und zwar in ALLEN Kulturen, schon immer. Geb einer Frau Testosteron und Sie wird auch risikofreudig und aggressiver, geb einem Kerl Östrogene und er wird fürsorglicher (wie es ja auch während einer Schwangerschaft der Partnerin geschieht).

Ganz besonders gut kann die Medizin das bei Transsexuellen beobachten. Da wird jemand z.B.als Junge geboren und Erzogen.Dummerweise ist sein Hirn weiblich konstruiert und programmiert (man vermutet durch einen Hormonschub der Mutter in einer bestimmten Schwangerschaftsphase). Wäre alles nur Erziehungssache gäbs dieses Problem nicht.

Einfach gesagt: reine Chemie und Evolution. Nur der Gedanke dass der Mensch darauf keinen Einfluss hat erschreckt so manche.
 
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Gast

  • #19
@11

Also dann müßte ch eine Frau sein, da einige Kriterien angeblich weiblichen Personen zugeschrieben werden und weil ich bestimmte angeblich männerspezifische Eigenschaften missen lasse.
Und doch bin ich ein Mann, auch wenn ich Bier, Flachbildschirme und Wettkämpfe ablehne.
Ja, und ich interessiere mich für schöne Wohneinrichtungen und lege Wert auf Sauberkeit und sogar mit einme Bügeleisen umgehen.
Ich freue mich sogar, wenn ich nicht irgendeinem typischen Klischee, wie es immer gerne in der Werbung vorgegaukelt wird, entspreche.
 
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Gast

  • #20
@11, das sehe ich nicht so. Nach deiner Beschreibung müsste ich dann statt einer Frau ein Mann sein oder irgendetwas dazwischen.

Als Kind (weis nicht, ob es daran liegt, dass ich ein Einzelkind bin) wurde ich sehr vielseitig erzogen. Sowohl gestärkt vom männlichen Part über wie repariere ich ein Fahrrad, wie funktioniert und kann ich ein bis zu einem bestimmen Grad das Auto reparieren (und das ist für mich heute bestimmt kein Gebrauchsgegenstand in dem Sinne, sondern wichtig welche Technick drin steckt; PS usw.), wie gehe ich mit Tieren um, wie wird gegrillt, Holz gefällt bis über den weiblichen Part mit Puppen zu spielen, zu lernen wie gekocht + gebacken wird und was Sauberkeit bedeutet. Und ich bin heute sehr froh darum gut kochen zu können usw. aber auch nicht wie blöd vor der Waschmaschine, dem PC oder dem Auto zu stehen, wenn es nicht funktioniert. Ach ja, Bier und Sekt schmeckt mir gleichermaßen ;-)). Also wir sind alle verschieden, bei dem einem mehr oder weniger ausgeprägt. Hängt auch viel von der Erziehung, d. h. wie offen (konservativ ja oder nein) wird damit umgegangen, ab.

w, Mitte 30