• #1

Gestaltung der Wochenenden bei einem Partner mit Kind

Liebe Forumsmitglieder, mein Problem wurde hier sicher schon öfters in ähnlicher Form thematisiert, aber mich beschäftigt das im Moment sehr, daher würde ich mich über zahlreiches Feedback freuen.

Ich habe einen interessanten Mann kennen gelernt und eine Beziehung bahnt sich an. Er ist geschieden und hat eine Tochter im Teenager-Alter, die jedes zweite Wochenende bei ihm ist. Mich stört daran, dass er dadurch von vornherein derjenige ist, der bestimmt. Das heißt, wenn wir uns am Wochenende sehen wollen, muss ich mich komplett nach seinen Vorgaben richten. Ich fühle mich dabei von vornherein unwohl und in einer ausgelieferten, unterlegenen Position. Er bestimmt - ich habe mich unterzuordnen. Das klingt vielleicht etwas übertrieben, aber so ist es für mich. Als Lösung habe ich mir überlegt, dass auch ich die Wochenenden ab und zu anderweitig verplanen möchte und wir uns dann eben manchmal mehrere Wochenenden hintereinander nicht sehen werden.

Dafür erwarte ich dann im Gegenzug ebenfalls Verständnis und es wäre ein bisschen Ausgleich geschaffen. Natürlich soll er regelmäßig Zeit mit seiner Tochter verbringen, daran will ich überhaupt nicht rütteln. Aber ich möchte vermeiden, dass es so ausartet, dass ich auf Abruf bereitstehe und er bestimmt, ob und wann wir Zeit miteinander verbringen.

Ich hoffe, ihr versteht, wie ich das meine. Ich möchte einfach nicht, dass ich von Gefühlen benebelt etwas mit mir machen lasse oder in etwas hineingerate, das letztendlich auf meine Kosten geht. Daher meine sehr sachliche, kühle Darstellung. Wie gesagt, es besteht noch keine Beziehung, aber es könnte sich eine entwickeln. Was haltet ihr von meiner Lösung? Oder was seht ihr ansonsten für Alternativen, mit der Situation umzugehen?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Dass jedes zweite WE der Tochter gehört, ist nunmal so. Ich weiß nicht, ob Du da Vorschläge für euch drei machen könntest, also Mitspracherecht hast.

Was die andere WEs angeht, verstehe ich nicht, warum Deine Meinung nicht gefragt werden sollte. Vielleicht wartest Du auch zu sehr drauf, statt selber mal das Heft in die Hand zu nehmen.

Bei einmal alle 14 Tage finde ich nicht, dass Dein Leben dominiert sein sollte von seinem Leben. Da muss noch was anderes sein, wenn Du das Gefühl hast, alles richte sich nur nach ihm und es wird Unterordnung verlangt.

Ich rate Dir, Dich mehr einzubringen und selber für die freien WEs Vorschläge zu machen. Wenn er nicht drauf eingeht, dann siehst Du, dass ihn nicht interessiert, was Du willst. Das würde ich auf alles andere auch übertragen und entweder ändert sich seine Verhaltensweise oder es ist nicht das Richtige mit der Beziehung.
 
  • #3
Threadstellerin - ich verstehe dein Problem nicht. Ist es so, er hat am Wochenende 1. keine Zeit, weil er die mit seiner Tochter verbringt, er hat am Wochenende 2 Zeit, für dich, er hat am Wochenende 3 keine Zeit für dich usw usw usw. Warum verbringst du nicht immer Wochenende 1, 3, 5 mit eigenen interessanten Aktivitäten ? Du könntest dich doch für etwas interessieren - Hobby oder regelmäßige Freizeitgruppe - das ist natürlich anstrengend so etwas zu finden, aber dann wäre das ganze kein Problem mehr. Was ich nicht verstehe, wieso sollte es auf deine Kosten gehen, dass er Wochenende 1,3,5 usw. immer mit seinem Kind verbringt und keine Zeit hat dich zu bespaßen ?
 
N

nachdenkliche

  • #4
Da bin ich voll Deiner Meinung und verstehe auch, wie Du das meinst. Es kommt Dir so vor, als stehst Du " Gewehr bei Fuß" und wartest auf das Kommando von ihm. Plane mal das nächste Wochenende nach Deinem Zeitplan. Jetzt frag ich Dich aber, hast Du Dich auch in ihn verliebt oder keimt da bereits eine , na ich sage mal Eifersucht auf oder der erste Zorn? Natürlich musst Du nicht auf ihn und die Tochter Rücksicht nehmen, das sind Umstände, die er und seine Ex zu verantworten haben. Aber könnt ihr darüber nicht reden?
 
  • #5
Warum so kompliziert? Lass dir den Kalender mit den Besuchswochenenden geben und trage in deinen Kalender ein, wann die Tochter da ist. An diesen Wochenenden brauchst du nicht bereitstehen. Danach entscheidest du spontan, was du an den anderen Wochenenden machen willst. Triffst du dich mit ihm oder unternimmst du alleine etwas?

Mit Absicht die freien Wochenenden zu verplanen um ihn zu ärgern, erscheint mir etwas zickig. Andersrum wenn an diesem Wochenende eine interessante Veranstaltung stattfindet, kannst du da auch hingehen ohne auf ihn Rücksicht zu nehmen.
 
  • #6
Liebe FS,

es klingt für mich nach Machtkampf und du stellst so die Weichen, die ins *Aus* führen werden. Du schreibst von einer unterlegenen Position und Unterordnung, das liest sich so, als ob dieser Mann dir ein Ultimatum stellt, wovon ich nicht ausgehe.
Deine Bekanntschaft hat nun mal eine Tochter, wie stellst du dir denn vor, wie er das händeln sollte? Er wird dich sicher nicht zwingen, gemeinsam das Wochenende mit ihm und seiner Tochter zu verbringen.
Die Alternative, die ich sehe, ist, dass du vorerst mit dir klärst, warum du dich so in eine Position, wie du sie beschreibst, gedrängt fühlen würdest, ohne diese wirklich erlebt zu haben. Klären mußtest du auch für dich, ob nicht die Tochter eine Rivalin für dich darstellt und eine gewisse Portion Eifersucht mit im Spiel ist und ob du grunsätzlich bereit bist, zu dieser Tochter ein freundschaftliches Verhältnis aufzubauen und dich mit einzubringen und das Abenteuer Mann mit Kind unvoreingenommen riskieren willst.
 
  • #7
Daß ihr euch an den Tochter Wochenende nicht seht, ist doch völlig ok. Was nicht ok ist, ist was du dir dazu konstruierst an Leistung/ Gegenleistung für dein "Entgegenkommen". Wenn du das nicht entspannter sehen kannst, sehe ich schwarz.
Für einen Vater wird es kaum nachvollziehbar sein, daß er dir was schuldet, wenn du dich darauf einstellen mußt, daß manche Zeit nur zu dritt geht. Du hast wohl keine Kinder.
 
  • #8
Das heißt, wenn wir uns am Wochenende sehen wollen, muss ich mich komplett nach seinen Vorgaben richten. Ich fühle mich dabei von vornherein unwohl und in einer ausgelieferten, unterlegenen Position. Er bestimmt - ich habe mich unterzuordnen.
Meinst du, an den Wochenenden, an denen seine Tochter NICHT bei ihm ist?
Und wieso musst du dich unterordnen?
Gib mal ein Beispiel.

Es ist doch eigentlich noch nichts konkretes zwischen euch. Wie kommst du auf diese Aussage:

Er ist geschieden und hat eine Tochter im Teenager-Alter, die jedes zweite Wochenende bei ihm ist. Mich stört daran, dass er dadurch von vornherein derjenige ist, der bestimmt.
 
  • #9
Guten Morgen,

hier mal eine Antwort von der "Gegenseite" (Mann mit Kind im Pubertätsalter, das alle 14 Tage das Wochenende beim Papa verbringt): Such Dir ganz schnell einen anderen Mann - einen ohne Kind!

Ich habe genau das gerade hinter mir. Unzählige Streits, bis hin zur totalen Ablehnung meines Kinds von Seiten meiner Ex-Partnerin. Und die war ähnlich drauf wie Du. Bei Euch ist aus meiner Sicht eine Menge Leid und Verletzung für beide programmiert, wenn Du die Situation so empfindest, wie Du sie schilderst. Und dass das so ist, zweifele ich nicht an.

Ich nehme an, dass Du keine Kinder hast?

Schöne Grüße!
 
  • #10
Du hast doch noch keine Beziehung aber vorher schon alles kaputt reden. Wäre es für den Mann nicht besser, wenn daraus keine Beziehung wird. w54
 
  • #11
Dein Post klingt - pardon! - zickig.
Verstehe ich es richtig? Er bezieht dich sogar an den Tochter-Wochenenden in die Planung mit ein? Das heißt, er hat dir sein Kind vorgestellt und schlägt gemeinsame Unternehmungen vor? Falls das wirklich so ist, kannst du dich bei dem Stand eurer Bekanntschaft mehr als glücklich schätzen.
Falls es so ist, dass er an diesen Wochenenden nur wenig Zeit für dich hat, dich trotzdem sehen will und du dich dann nach seinem Plan richten musst, kannst du dich auch eigentlich nur freuen. Obwohl er eine Menge um die Ohren hat, schaufelt er ein paar Stunden für dich frei.
Und du planst nun, an manchen Wochenenden nicht verfügbar zu sein, weil dir seine Einteilung nicht passt. Dann, schreibst du, seht ihr euch eben mehrere Wochenenden hintereinander nicht? Wieso mehrere? Wieso trefft ihr euch eigentlich nur am Wochenende?
Nimm dir doch einfach ab und zu an den Tochter-Wochenenden was Schönes vor, fahr weg oder unternimm was mit Freundinnen. Nicht zickig, sondern gut gelaunt.
Du hast offenbar keine Kinder. Wenn du einen Mann mit Nachwuchs kennengelernt hast und dir eine Partnerschaft mit ihm vorstellen kannst und willst, musst du verstehen, dass er Vater ist und sich um sein Kind kümmert - glücklicherweise. Das spricht für ihn, aber ihr werdet eine andere Art von Beziehung haben als du sie mit einem völlig unabhängigen Mann hättest. Wenn dir das nicht gefällt, wird es zwischen euch nicht funktionieren.
 
  • #12
Liebe FS,

Mal ganz praktisch angegangen ist es doch so, das im Vorfeld über Wochen im vorhinein klar ist, an welchen Wochenenden Dein vielleicht zukünftiger Partner seine Tochter im Haus hat und an welchen Wochenenden nicht. Da ich in einer ähnlichen Situation stecke wie Dein vielleicht zukünftiger hier mal meine Sicht der Dinge:

Das Verhältnis zwischen mir und meiner Exfrau ist ziemlich schlecht, sodass der Terminplan genau steht. Sie gewährt mir nicht, mal ein Wochenende zu verschieben wenn mal ein runder Geburtstag im Freundeskreis ansteht o.ä, geschweige denn wenn ich sagen würde ich möchte mich mit meiner Freundin treffen, also bin ich definitiv an die Zeiten gebunden.

Ich würde also berücksichtigen das er u.U. gar nicht allein planen kann, sondern auch aufs good will seiner Exfrau angewiesen ist.

Ich verstehe gewissermaßen das es undankbar ist sich nach vorgegebenen Zeiten zu treffen, dennoch sehe ich ihn nach obiger Ausführung gar nicht als "Bestimmer" der Zeiten.

Und wenn man weiss, an welchen Wochenenden er seine Tochter zu Besuch hat und an welchen nicht, kann man doch echt sehr weit im Voraus planen.

Unberührt bleibt doch zudem Dein Recht, Deine Wochenenden anderweitig zu planen. Jeder ist seines Glückes Schmied.

Abschließend sei noch gesagt: Ich wäre echt enttäuscht von meiner Freundin, wenn sie mir zu Beginn einer Beziehung sagen würde, das sie mich mehrere (!) Wochenenden nicht sehen will, aus welchem Grund auch immer.

Mein Rat, mach Dir nicht zu viele Gedanken schon im Vorfeld, alles wird sich finden. Ich wünsche Dir eine schmetterlingsvolle Zeit!
 
  • #13
Liebe FS,

man kann nicht Duschen ohne nass zu werden! Wenn Du dich für einen Vater entscheidest, dann sind Kinder im Boot und die kann man nicht wegdenken. Da kann auch an einem Deiner Wochenenden ein Anruf kommen...und ab einem bestimmten Alter kommen sie nicht mehr an festen Tagen, gehen feiern oder stehen mal so vor der Tür.
Somit diktiert er es Dir nicht von sich aus!
Er stülpt Dir das nicht von sich aus über, wie zb ein Hobby...da kann man verhandeln und Quid pro Quo machen. Und er kann auch Dir zuliebe damit nicht aufhören...eher wird er mit seiner Liebe runterfahren, wenn Du das verlangst.
Ist die Tatsache, dass er Papa ist, denn allgemein ein Problem für Dich? Das gefühl möchte ich nicht angreifen, wenn Du das hast, hast Du das. Aber dann wird es schwierig, denn er bleibt immer Papa! Oder liegt es an seiner Art? Ist dies nur ein Punkt auf den Du Dich stürzt, weil er auch sonst gerne bestimmt und möchte, dass Du sein Leben lebst? Da sollte man früh seine Position klar machen! Ich bin Mutter von 2x16jährigen Jungs und kann nur sagen, es ändert sich einiges. Manchmal sind die Babyklappen zu klein und man muss auch an "freie" Wochenenden erziehen. Meistens aber wird alles lockerer, die haben ihr eigenes Leben, sind weg, eingeladen übernachten woanders, kommen nur zum Essen und man kann abends weggehen, weil sie gut und gerne alleine zuhause bleiben. Und wenn die Eltern sich verstehen, kann man auch immer mal ein Wochenende tauschen, wenn zb eine Kurzreise mit Partner gewünscht ist.
Wenn ihr länger zusammen seid, kannst Du Dir überlegen ob Du mit ins Boot kommst...die Tochter kennenlernst und eben auch mal an den Papawochenden da bist...kein komplettes Programm, was Du nicht willst...aber übernachten wenn Du magst...dann wird alles freier. Wenn er dafür offen ist...ist er es auch nach ein paar Monaten nicht, dann liegt es nicht daran, dass er ein Kind hat, sondern daran dass er allgemein der Bestimmer ist und das wünsche ich Dir nicht.
 
  • #14
Wie wäre es damit, sich gleich einen kinderlosen Mann oder zumindest einen mit erwachsenen Kindern zu suchen? o_O

Wenn du jetzt schon daran denkst, ihm absichtlich eins zu verpassen, indem du an den Wochenenden, an denen ihr euch sehen könntet, nicht verfügbar bist, dann sehe ich schwarz für eine (Liebes-)Beziehung.

Mit Absicht die freien Wochenenden zu verplanen um ihn zu ärgern, erscheint mir etwas zickig.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
 
  • #15
du vorerst mit dir klärst, warum du dich so in eine Position, wie du sie beschreibst, gedrängt fühlen würdest, ohne diese wirklich erlebt zu haben.
Hallo FS,

sehe ich genauso. Du konstuierst eine Situation, die es noch gar nicht gibt.


und solltest Dir keinen Partner suchen, der Kinder hat.

Bei mir ist das "Problem" genau umgekehrt. Meine Tochter wohnt bei mir und ist alle 3 Wochen bei ihrer Mutter. Wir freuen uns immer diebisch, wenn wir sturmfrei haben und planen in dieser Zeit immer unsere Highlights. Ansonsten sorgen wir beide gleichberechtigt für und uns um unsere gemeinsame (Frei)Zeit mal mit Kind und mal ohne.

Ich finde es als eine "irritierende" Vorstellung von Beziehung, wenn er das nicht selbstverständlich für Dich so handhabt und Du nicht für ihn.
 
E

EarlyWinter

  • #16
Warum so kompliziert? Lass dir den Kalender mit den Besuchswochenenden geben und trage in deinen Kalender ein, wann die Tochter da ist. An diesen Wochenenden brauchst du nicht bereitstehen.
Eben. Dann unternimmst Du selbst etwas anderes und damit tust Du ihm wahrscheinlich sogar einen Gefallen und ersparst ihm den Stress, dass er gucken muss, wie er Zeit für Dich findet. Das ist halt so wenn man mit jemandem zusammen ist, der Kinder hat. Ich vestehe das Problem nicht und glaube auch eher, dass Du eifersüchtig bist.

Aber dann bin ich auch der Meinung von Lily:

Was nicht ok ist, ist was du dir dazu konstruierst an Leistung/ Gegenleistung für dein "Entgegenkommen". Wenn du das nicht entspannter sehen kannst, sehe ich schwarz.
 
  • #17
Du machst dir über ungelegte Eier Gedanken. Noch seid ihr in keiner Beziehung. Deine Idee, dann auch Wochenenden "zu verplanen", damit er "merkt", finde ich ehrlich gesagt unreif. Es wirkt auf mich so als hättest du ein Defizit. Ich weiss nicht, ob das gut kommt. Allenfalls versteht ihr euch ja auch zu dritt gut, so dass du die Wochenenden mit ihm und seiner Tochter verbringen kannst. Wenn du das alles jetzt "schon unfair" etc. findest, ist es nicht der richtige Partner. Liebe heisst eben auch, Kompromisse zu machen und alles auf sich zukommen zu lassen, anstatt berechnend zu überlegen, wer wieviel Zeit abbekommt.

Viel Glück.
 
S

sommerflieder

  • #18
Das Problem wird ja sicher nicht nur an den Wochenenden bestehen. Hinzu kommen noch Feiertage, Ferien, Familienfeste.
 
  • #19
Ich finde es nicht o.k., Euch an den WE nicht zu sehen, wenn die Tochter da ist.
Aber ich würde Tochter und Vater Raum geben, dass sie auch alleine etwas unternehmen können und ich würde ihm schon mal sagen, dass es Dich stört, dass er alleine vorgibt, was gemacht wird.
Wie ist denn das VErhältnis zu seiner Tochter? Kannst DU mit ihr auch darüber reden, was gemacht wird? Seid ihr befreundet?
Du könntest ja auch mal ein Mädelsding mit der Tochter machen und er ist außen vor ;-) Oder Du schlägst etwas vor??
Oder die Tochter nimmt noch ne Freundin mit und alle sind versorgt mit Freunden.
Wenn immer nur dein Freund bestimmt und er Dich nicht mit einbeziehen will in die Gestaltung der Kinder-WEs, würde ich mich mal zurückziehen und warten, bis er Dich bittet, dass DU mitkommst...
Ansonsten würde ich einfach mal ohne ihn planen. Hast DU denn Spaß an den Wochenenden, wenn seine Tochter da ist? Wenn sie schon im Teenageralter ist, kann man ja auch shoppen gehen oder mal ne Ausstellung besuchen... das ist ja schon auch erwachsenen-gerecht! :)
 
  • #20
Seht ihr euch denn nur an Wochenenden, nie unter der Woche? Das wäre eine wichtige Info.
 
A

ak18

  • #21
Habt ihr eine Wochenendbeziehung? Dann ist es natürlich hart... aber du weißt von vorn herein auf was (oder auch nicht) du dich einlässt.
Wenn ihr euch aber auch unter der Woche sehen könnt, habe ich für diese "Problem" wenig Verständnis.
Natürlich wünschen sich Vater und Tochter einen Umgang. Und natürlich bist du da noch außen vor.
Wenn sich eure Beziehung gefestigt hat, wirst du hoffentlich ein Teil dieser Gemeinschaft. Und ich hoffe, dass du dir das auch wünscht. Denn sonst klappt es nicht!
Vorerst wird dir nichts anderes übrig bleiben, als deine Zeiten um die Vater / Tochter Zeiten herum zu bauen. Wenn er dir das nicht wert ist, dann beende die Geschichte.
Da ich seine Situation aus eigener Erfahrung heraus kenne (allerdings als allein ehem. erziehender Vater) kann ich dir sagen, dass es ihm damit sehr wahrscheinlich auch nicht soooo gut geht.
 
  • #22
Liebe FS
ich finde Du machst ein riesend Theater aus eine Situation die man souverän meistern konnte.
Für mich hörst Du Dich ziemlich trotzig an: "Wenn er nicht kann, dann kann ich auch erst recht nicht". Es irritiert mich einfach, dass Du Dir einen PLAN überlegst, damit Du nicht das Gefühl hast, auf Abruf zu sein. Meine Frage: Warum brauchst Du einen Plan? Kannst Du Dich einfach nicht authentisch handeln? Man ist nur auf Abruf, wenn man das Gefühl hat, kein Leben außerhalb der Beziehung zu haben.
Du hast ihn mit Kind nun kennengelernt. Momentan ist es so, dass er 2 Wochenende im Monat die Zeit freihalten möchte für die Teenie Tochter. Ist auch vollkommen in Ordnung. Und es gibt auch Tage außerhalb des Wochenendes.
Sollte es was ernstes werden zwischen euch zwei, wirst Du sicherlich mal die Tochter auch kennenlernen, und dann könntet ihr evtl. was zu dritt unternehmen, bzw. Du konntest auch dabei sein, wenn die Tochter da ist. Auch wird die Tochter älter und sie wird sicherlich auch nicht immer das ganze Wochenende ausschließlich mit ihrem Papa was unternehmen wollen!
In der Zwischenzeit, mache es nicht schon zu einem Machtspiel. Das Leben mit Kindern ist mal auch anders als wenn man Kinderlos ist, und es auch gut so. Die Frage ist eher, ob Du mit einem Mann mit Kind klar kommst. Beziehungen bestehen aus Kompromisse, und jede hat Verpflichtungen/Einschränkungen im Leben. Stell Dir mal vor, Du müsstest(und wolltest) Dich um deinen alten Vater kümmern, und dein Freund sagt Dir dann, "Nun Gut, wenn Du auch keine Zeit hast, habe ich die nächsten xxx Tagen auch keine Zeit!
Alles Gute!
W 45 (Fernbeziehung seit 5 Jahren zum alleinerziehenden Vater 2 Teenies)
 
  • #23
Wird hier ernsthaft mit einem Kind konkurriert?
Du wusstest doch, dass er eine Tochter hat und dass er sich ebenfalls um diese kümmern muss. Da legst du nun ein unreifes und infantiles Verhalten an den Tag?
Hoffe dem Mann ist das Kindswohl wichtiger und er erkennt deine Selbstsucht.
Ich, ich, ich....
Peinlich, wie manche Erwachsene sich benehmen und dann auch noch ernst genommen werden möchten.
 
  • #24
...Mich stört daran, dass er dadurch von vornherein derjenige ist, der bestimmt. Das heißt, wenn wir uns am Wochenende sehen wollen, muss ich mich komplett nach seinen Vorgaben richten. Ich fühle mich dabei von vornherein unwohl und in einer ausgelieferten, unterlegenen Position. Er bestimmt - ich habe mich unterzuordnen. ...
Ich habe nicht den Eindruck, dass dein hauptsächliches Problem seine Tochter ist. Wie kommst du darauf, dass er "bestimmt"? Die Mutter der Tochter wird mitbestimmen, er wird sich abstimmen müssen, vielleicht redet der Neue der Mutter auch noch mit etcpp. Und morgens geht er vermutlich auch noch zur Arbeit, ohne dich zu fragen, oder?

Wenn du dich am Anfang einer neuen Beziehung in einer unterlegenen Position fühlst, solltest du mal über dich selbst nachdenken. Sonst gibt das einen unendlichen Machtkampf um 1000 Sachen, am Ende nur noch darum, welche Marmelade beim Frühstück auf den Tisch kommt. Die Tochter ist nicht das Problem dabei, du bist es dir selber.
 
  • #25
Das Problem wird ja sicher nicht nur an den Wochenenden bestehen. Hinzu kommen noch Feiertage, Ferien, Familienfeste.
Und u.U. ein aufmüpfiger Teenager, falls man sich mal kennenlernen sollte, denn pubertierende Töchter können sehr besitzergreifend sein, was ihren Vater angeht ;-)
Wenn man sich im Vorfeld schon so viele Gedanken macht, wäre vielleicht ein Mann ohne Kinder der geeignetere Partner, denn für einen Vater stehen seine Kinder an erster Stelle. Und so sollte es auch sein.