• #1

Gesundheitliche Schäden durch die Antibabypille?

Welche Auswirkung haben die Schreckensnachrichten aus der Presse für Ihren Konsum der Anti-Baby-Pille? Welche Erfahrungen haben Sie gesammelt? Ist das ein Thema in Ihrer Partnerschaft?
 
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Gast

  • #2
Natürlich sind es wahre Schreckensmeldungen, die allerdings zu wenig Beachtung finden in den Medien. Selbst wenn es nicht zu schwerwiegenden Folgen, wie z.B. einem Schlaganfall kommt, sind die Nebenwirkung von künstlich zugeführten Hormonen nicht unerheblich. Ich habe z.B. Eierstockzysten von diesen sogenannten Medikamenten bekommen. Eine Not-OP inklusive, da eine Zyste (ca. 9 cm Duchmesser) geplatzt ist. Ärzten ist diese Nebenwirkung durchaus bekannt, wird aber häufig verschwiegen!
 
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Gast

  • #3
Ich habe noch nie die Pille genommen und werde sie auch in Zukunft nicht nehmen.
Das habe ich auch damals direkt meinem Mann gesagt. Und er hatte kein Problem damit. Im Gegenteil, er fand es sogar sehr gut.
 
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Gast

  • #4
Ich bin jetzt Mitte 20 und habe mich entschlossen nicht mehr hormonell zu verhüten. Leider habe ich einen ganzen Haufen Nebenwirkungen zu spüren bekommen. Von jahrelangen starken Migräneanfällen, die meine Lebensqualität extrem eingeschränkt haben, bis hin zu ständig wiederkehrenden Pilzinfektionen und Blasenentzündungen. Von der sexuellen Unlust und Trockenheit, verbunden mit unschönen Gefühlen bis hin zu Schmerzen beim Verkehr gar nicht zu sprechen.

Ich war damit in ärztlicher Behandlung, sowohl beim Gynäkologen als auch bei Neurologen. Keiner hat mich auf die Pille angesprochen oder die Symptome darauf zurückgeführt.

Ich habe die Einnahme dann eigenmächtig eingestellt. Und jetzt, ein Jahr später, sind die ganzen Beschwerden plötzlich verflogen und ich fühle mich weiblicher und besser denn je! Komisch, oder?

Die Pille ist und bleibt ein Medikament. Kein Mann würde sich freiwillig jeden Tag solche Pillen einschmeißen!
 
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Gast

  • #5
Für mich war die Pille immer ein Teufelszeug, weswegen ich sie auch nie genommen habe. Heute Mittag lief erst wieder ein Beitrag "Die Pille macht gar nicht dick, aber unter Umständen kann eventuell..." Wenn ich das schon höre, ist mir alles klar.
Ich habe sehr oft den Frauenarzt gewechselt, weil diese auch immer der Meinung waren, dass die Pille quasi ein Mittel gegen alles Schlechte (Hautprobleme, unerwünschter Haarwuchs usw.) ist.
 
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Gast

  • #6
"Schreckensnachrichten" klingt so unseriös. Von der Pille gehen reale Gefahren aus, die teilweise auch wirklich schwerwiegend sind. Ich würde nie im Leben hormonell verhüten. Es gibt so viele gute Alternativen.
 
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  • #7
Ich habe von den Schreckensnachrichten noch nichts gehört, weiß aber schon seit geraumer Zeit, dass die Pille einfach nur nicht empfehlenswert ist. Nur leider vertraut man als junges Ding ja gerne auf die Frauenärztin, die sie mir mit 16 verschrieb, weil ich meinen ersten Freund hatte. Dann nahm ich dieses Ding ungelogen 7 Jahre! Setzte eigenmächtig ab wegen immer wieder auftretender unerträglicher Brustschmerzen. Immer wieder versuchten mir verschiedene Frauenärzte eine andere Pille aufzuschwatzen, das würde schon werden! Na klar.. Ich habe die Entscheidung selbst treffen müssen. Nun habe ich den Salat und bekomme meine Tage nur noch alle 3 Monate, habe wohl eine Hormonstörung. Vorher war alles in Ordnung. Es macht mich so wütend!

w/25
 
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  • #8
Liebe # 6, kann es nicht sein, dass sich der Zyklus erst einmal wieder einpendeln muss? Ich habe auch schon mal die Pille abgesetzt, und es dauerte eine Weile, aber nach einem halben Jahr bekam ich die Tage wieder regelmäßig. Das ist doch dann nicht schlimm.

Ich habe mal gehört, dass man bei Einnahme der Pille später in die Wechseljahre kommt?
 
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  • #9
Hier nochmal Nr. 4:
Mein Freund ist ebenfalls absolut dagegen, dass ich die Pille nehme. Im Freundeskreis wird man hingegen eher schräg angeguggt, wenn man diese "wundervolle Erfindung" nicht nutzt.
 
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Gast

  • #10
Die Pille ist und bleibt ein Teufelszeug!
Ich habe auch einige Jahre mit ihr verhütet (16. Lebensj.-23.Lebensj.), zwischenzeitlich auch mal auf eine andere Sorte umgestiegen, die Nebenwirkungen waren immer und zahlreich da: Zwischenblutungen, depressive Verstimmungen, mangelnde Libido, Stimmungsschwankungen, starke Kopfschmerzen, Regelschmerzen, Wassereinlagerungen, etc. (um nur mal ein paar zu nennen!)

Seit Juli 2011 bin ich pillenfrei und fühle mich pudelwohl: Ich habe sehr viel Lust auf Sex, fühle mich wieder als "richtige" Frau, habe keinerlei Haut-, Nägel- oder Haarprobleme (im Gegenteil sogar; meine Haare und Nägel sind fester und dicker geworden, meine Haut ist rosig und rein), Kopfschmerzen sind auch wie weggeblasen und Schmerzen während der Menstruation habe ich auch nicht mehr!
Es hat allerdings fast ein halbes(!) Jahr gedauert, bis ich nach dem Absetzen der Pille wieder meine Regel bekommen habe! Allein an dieser Körperreaktion merke ich, dass dieses Pillengeschlucke den gesunden Körper völlig durcheinander gebracht hat.

Warum sollte es sinnvoll sein in einen voll funktionstüchtigen und gesunden Frauenkörper mit hormonellen Medikamenten (und nichts anderes ist die Antibaby-Pille) einzugreifen. Eierstöcke und Eileiter, sowie die Gebärmutter sind dafür ausgelegt Hormone zu produzieren bzw. auf diese zu reagieren. Es macht absolut keinen Sinn, dass es besser sein soll den Körper quasi durch die Pilleneinnahme "schlafen" zu legen und Eisprünge durch eine Schein-Schwangerschaft zu verhinden! Die Pillenpause nach 3 Wochen dient ja auch nicht wirklich zu etwas, sondern gaukelt lediglich der Pillen-Anwenderinnen einen normalen Zyklus vor.

Die meisten Frauenärzte sind "hormonverliebt", weil sie enorm an den Pillennutzerinnen verdienen, die ja regelmäßig kommen müssen, um ihr Rezept für die Pille abzuholen.
Mit mir nicht mehr! Ich schlucke nicht tgl. einen Hormoncocktail und bringe meinen gesunden und gut funktionierenden Hormonhaushalt durcheinander. Es gibt genügend andere hormonfreie Verhütungsmittel z. B. die symptothermale Methode, gynefix, Kondom oder Kuperspirale.

w(25)
 
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  • #11
Also ich bin Ärztin und habe die Pille bis 30 genommen und jetzt mit 39 wieder.
Ich habe außer einigen Pickeln und größeren Brüsten rein gar keine Nebenwirkungen. Natürlich sollte man nicht rauchen, sich ausreichend bewegen und genug trinken. Außerdem kann man ja mal sein LDL checken lassen. Zu den Eierstpckzysten: Mein FA macht mindestens alle halbe Jahr einen Ultraschall.
Ich habe weder sexuelle Unlust, Trockenheit noch Infektionen bemerkt, auch keine Gewichtszunahme. In dem Bericht über die Französinnen steht nichts darüber, ob die Betroffenen Risikofaktoren hatten wie z.B. das Rauchen oder Schlaganfälle/Thrombosen in der Familie.
Etwas unseriös.
Dass die Ärzte an den Pillennutzerinnen "ENORM" verdienen, ist ein Witz! :)
 
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  • #12
Ich habe noch nie die Pille genommen. Meine Frauenärztin wollte mich allerdings mal überreden, sie zu nehmen (Zitat: "Es ist ein sehr sicheres Verhütungsmittel und dazu das bequemste und fast alle Frauen verhüten damit."), ich habe sie mir aber nicht aufschwatzen lassen.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es ohne Folgen für den menschlichen Körper bleibt, wenn man über Jahre oder Jahrzehnte Hormone schluckt und seinem nicht schwangeren Körper durch die Pille dauerhaft vorgauckelt, dass er schwanger wäre. Auch auf die ganzen Nebenwirkungen, die, wenn ich mir meinen weiblichen Freundeskreis so angucke, keine selten auftretenden Ausnahmen, sondern den Regelfall darstellen, kann ich verzichten. Ich verstehe nicht, warum die meisten Frauen heutzutage noch, ohne über Alternativen nachzudenken, mit der Pille verhüten bei der Vielfalt an Möglichkeiten, nur weil es so schön einfach ist, sich morgens eine Pille einzuwerfen.

w, 28
 
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  • #13
Für Frauen mit Kinderwunsch und ohne Partner kann die Pille ab Ende 30 die letzte Hoffnung sein. Klingt krotesk, ist es aber nicht. Ab 35 nimmt der Hormonstatus kontinuierlich ab und die Frau hat nur eine bestimmte Anzahl an Eizellen, die heranreifen und platzen und irgendwann ist Schluss. Wenn man ab Mitte 30 in den kritischen Zustand kommt, kann die Pille helfen, den Hormonstatus aufrecht zu erhalten und den Eissprung zu unterdrücken. Bei Frauen Ende 30 tritt eine Schwangerschaft nach Pillenabsetzten häufig schneller ein als bei Frauen mit 30. Das klingt alles paradox, ist aber so.
 
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  • #14
habe die Pille - verschiedene Marken - nur für wenige Jahre in meiner Jugend genommen. Mich nie wohlgefühlt damit, mehrere Nebenwirkungen gehabt. Es war und ist auch für mich klar, dass man seinem Körper schadet, wenn man ihm über Jahre eine Art Scheinschwangerschaft vorgaukelt.
Als Alternativen sehe ich Kondome plus so etwas wie "Persona". Man sollte als Frau immer wissen, in welcher Phase des Zyklus man sich gerade befindet.
Da ich schon recht früh im Leben sicher wusste, dass ich keine eigenen Kinder haben wollte/will, habe ich eine laparoskopische Tubenkoagulation vornehmen lassen. Somit habe ich größtmögliche Sicherheit erreicht, ohne meinen Körper mit künstlicher Hormonzufuhr schädigen zu müssen. Außerdem muss ich nicht dauernd zwanghaft zur Gynäkologin - dies hatte mir während der kurzen Dauer der Pillen-Einnahme ebenfalls überhaupt nicht gefallen. Ich gehe nämlich lieber dann zum Arzt, wenn ICH es möchte und nicht so zwanghaft wie ein Auto, dass nach einer bestimmten Kilometerzahl wieder zur Wartung muss - Außerdem will ich mir nicht dauernd wie eine Kranke vorkommen müssen - allerdings, nimmt man die Pille, ist das vielleicht gar nicht so verkehrt, sich krank zu fühlen und dementsprechend auch immer schön brav als Patientin anzutanzen (zur Freude der ganzen Pillen-Lobby).
Frau, 43
 
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  • #15
Es ist kein Thema für mich. Daß die Pille gesundheitsschädlich ist, liegt doch auf der Hand, dafür brauche ich nicht erst Schreckensmeldungen. Hormonderivate kann man einnehmen, wo im Körper kein Hormon mehr produziert werden kann oder zu wenig davon, z.B. bei Schilddrüsenunterfunktion oder Niereninsuffizienz. Wo der Körper noch fuktioniert, stört man mit der Einnahme nur den empfindlichen Regelkreis. Das sollte einem eigentlich der gesunde Menschenverstand sagen. Aus diesem Grund habe ich nie die Pille genommen!

w40
 
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  • #16
Die Pille ist nur gefährlich, wenn sie von Hausärzten ohne vorherige Untersuchung leichtfertig an Risikopatientinnen verschrieben wird.
Eine gute Gynäkologin wird einer Raucherin, einer Patientin mit Bluthochdruck oder Übergewicht oder einer Frau mit erhöhten Trombose-Risiko keine Pille verschreiben.

Ich selber habe viele Jahre die Pille genommen und hatte keinerlei unerwünschte Nebenwirkungen. Im Gegenteil. Eine hefitge Akne ist ausgeheilt und die schmerzhaften und heftigen Regelblutungen normalisierten sich.
 
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  • #17
Die Pille legt die Libido lahm. Sie ist also doppelt sicher, indem sie nicht nur die Schwangerschaft, sondern auch noch den Sex verhindert.
 
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  • #18
Die Pille ist nur gefährlich, wenn sie von Hausärzten ohne vorherige Untersuchung leichtfertig an Risikopatientinnen verschrieben wird.
Eine gute Gynäkologin wird einer Raucherin, einer Patientin mit Bluthochdruck oder Übergewicht oder einer Frau mit erhöhten Trombose-Risiko keine Pille verschreiben.

Ich selber habe viele Jahre die Pille genommen und hatte keinerlei unerwünschte Nebenwirkungen. Im Gegenteil. Eine hefitge Akne ist ausgeheilt und die schmerzhaften und heftigen Regelblutungen normalisierten sich.
Es gab bei den Pillen der neusten Generation genug Fälle, wo junge und gesunde Frauen betroffen waren. Außerdem erhöht die Pille zum Beispiel das Brustkrebsrisiko. Und längere Einnahme kann zu Unfruchtbarkeit führen. Und es gibt noch diverse andere Nebenwirkungen.
 
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  • #19
Die Pille ist nur gefährlich, wenn sie von Hausärzten ohne vorherige Untersuchung leichtfertig an Risikopatientinnen verschrieben wird.
Eine gute Gynäkologin wird einer Raucherin, einer Patientin mit Bluthochdruck oder Übergewicht oder einer Frau mit erhöhten Trombose-Risiko keine Pille verschreiben.
Hier noch mal die 4 bzw. 8:
Ich hätte die Pille IMMER ohne vorherige Untersuchungen und derartige Gespräche (ich war z.B. Raucherin) bekommen. Noch ein Grund dafür, diese abzulehnen.
 
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  • #20
#18: Mich wollte die Ärztin auch trotz damals deutlichem Übergewicht und Bluthochdruck zur Einnahme der Pille überreden. Einige Freundinnen von mir sind starke Raucherinnen und nehmen trotzdem die Pille. Ich glaube daher auch nicht, dass die meisten Ärzte so verantwortungsbewusst sind, den Risikogruppen von der Pilleneinnahme abraten. Die Pille ist halt für Frauen allgegenwärtig, da sie einfach einzunehmen ist, und für Ärzte das einfachste Verhütungsmittel, da sie nur verschrieben werden muss, nichts in den Körper eingesetzt werden muss und wenig Arbeitszeit des Arztes für das Erklären des Mittels draufgeht.

Die #11
 
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  • #21
Selbstverständlich ist die Antibabypille schädlich, keine Frage. Viele Männer fordern aber von ihrern Partnerinnen, dass diese die Pille nehmen sollen, weil die Männer schlichtweg keinen Bock drauf haben ein Gummi überzustülpen, soll doch die Frau jahrzehntelang Pillchen schlucken, während der Mann gesund seiner Sexlust fröhnt.

Ich habe niemals die Pille genommen und werde das auch weiterhin nicht tun. Sex ja, aber nur mit Kondom! Warum soll ich meinen gesunden Körper für Sex verschandeln, da ist die schönste Nebensache der Weltl doch nicht so schön, um meine Gesundheit dafür zu riskieren.
Männer, die das von ihren Partnerinnen fordern,würden die die Pillchen jahrzehntelang einnehmen? Wohl kaum! Gesundheit geht vor, man hat nur Eine, das sollte eigentlich jedem halbwegs normalem Menschen klar sein, dass für Sex aufzugeben? Niemals!

w, 34
 
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  • #22
Das finde ich absolut Topp, dass es anscheinend noch viele Frauen gibt die die Pille ablehnen!
Ich würde das nie von meiner Freundin/ Partnerin verlangen und auch ich bin gegen die Pille...als Mann ;-)

M/26
 
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  • #23
Also ich nehme seit zehn Jahren die Pille, auch immer noch die gleiche, da diese für mich super vertraglich ist.
Ich habe weder zugenommen noch kann ich mich über eine schlechtere Libido beklagen, im Gegenteil :)
Einmal habe ich sie versehentlich abgesetzt und mein Zyklus hat sich sofort eingependelt, damit habe ich nicht gerechnet. Zysten oder ähnliches habe ich nicht, auch sonst keinerlei Beschwerden. Nur meine Haut ist deutlich besser geworden und ich habe nun ein C Körbchen anstatt dem B mit 16.

Scheinbar bin ich hier die Ausnahme, aber welcher Arzt verpasst denn einer Frau, die noch keine Kinderhat, eine Spirale? Ist das nicht eher ungewöhnlich? Wenn nicht, belehrt mich eines besseren.
 
  • #24
Meiner Freundin wurde mit 38 eine Brust amputiert, sie hatte Krebs....ausgelöst durch die Pille.....
 
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  • #25
Ich nahm, als ich 18 war, die Pille für ca. 7 Jahre. Damals war ich schlank und habe hier und da mal eine geraucht. Kein Risikopatient also. Irgendwann bekam ich Durchblutungsstörungen, Zysten (lag im Krankenhaus) und habe mich fast tot gekratzt vor Juckerei. In der Woche der Einnahmepause hatte ich das nicht. Da hats bei mir geklingelt. Weg mit dem Zeug. Seither nehme ich gar nichts ausser Kondome. Heute bin ich 45 und immer noch gewollt kinderlos.
Sollen doch die Männer verhüten.
Wer mir erzählen will, dass ein hormoneller Eingriff in Form der Antibabypille nichts ausmacht, der soll sich mal besser informieren.
Alles was man sich an Medikamenten rein schmeisst, hinterlässt Spuren. Manchmal auch erst Jahre später. Ich bin übrigens eine Anhängerin der klassischen Homöopathie und entsetzt wie lax unsere Ärtze mit z.B. auch Antibiotika und Kortison rum hantieren.
 
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  • #26
Also ich als Frau möchte auch nicht dauerhaft bei einem festem Partner mit einem Kondom verhüten, die Pille ist für mich die erste Alternative. Persönlich hatte ich noch keine Probleme, wenn ich sie genommen habe. Was hier wirklich viele vergessen, es gibt viele Pillen -Sorten und nicht, die Pille.

Natürlich wenn jemand große Probleme hat, dann sollte sie die Pille absetzen und wenn sie keine weitere ausprobieren will, dann ist das auch okay.

Das Problem bei vielen Frauenärzten oder Ärzten, sie bekommen Geld von den Pharmaunternehmen, wenn sie ihr Präparat verschreiben und nicht das was für den Patienten am besten ist. Das würde kein Arzt öffentlich zugeben aber es ist so. Die Pharmaunternehmen besuchen nicht umsonst die Ärzte und lassen ihnen ihre Proben da. Darum haben die Krankenkassen vor ein paar Jahren reagiert und gesagt, der Arzt darf nur das günstigste Präparat mit dem Wirkstoff verschreiben. Gut das Problem bei der Pille, der Wirkstoff ist nicht immer gleich und es muss nicht die Kasse zahlen.

Dann gibt es noch ein Problem, die Pharmaunternehmen testen zwar die Produkte aber jedes Land hat andere Kriterien bei der Häufigkeit der Nebenwirkungen, darum ist z.B. die Pille aus dem Artikel nie auf dem deutschen Mart erschienen (Deutschland hat im vergleich zu anderen Ländern viel härtere Kriterien). Da so eine Entwicklung von einem neuem Präparat viel Geld kostet und alles was im Sand verläuft kein Geld bringt, werden einige Präparate nicht in allen Ländern raus gebracht, sondern nur in den Ländern, wo die Kriterien für das Medikament erfüllt sind.

Dass Bayer in USA einen Vergleich gemacht hat, ist keine Überraschung, denn sie wissen wie die Richter da entscheiden, sie verurteilen auch einen Mikrowellen Hersteller, wenn er in der Gebrauchsanweisung nicht stehen hat, dass man da keine Tiere trocknen darf.

Die Frauen in Frankreich werden leer ausgehen (mit großer Wahrscheinlichkeit), die Risiken und Nebenwirkungen stehen im Beipackzettel und ein Arzt hat das Medikament als richtig für die Patientin empfunden und es ihr verschrieben.

Im Grunde ist jeder Erwachsene mündig und kann jede Behandlung ablehnen. Die Pille kann für viele ein Segen sein aber auch ein Fluch. Jeder muss es für sich selber wissen.
 
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  • #27
Hier werden mal wieder aengste geschnürt...

...wenn ihr viele nw mit pille habt, dann lasst es.

Ich bin ärztin, 28 und nehme sie seit 9 jahren mit unterbrechung (...). Mit habe ich nie regelschmerzen, ohne immer extrem, ich kann meine menstruation einplanen und wenn ich absetze gehts mit der regel sofort los. Meine uhr ist dadurch nicht gestoert, aber ich lebe auch sehr gesund, rauche nicht, treibe oft sport. Ich wär sofort schwanger, wenn ich aufhören würde, es hat meinen körper gar nicht groß beeinflusst.. Allein wenn ich an den schmerz denke, den mir jede regel bereitet, will ich gar nicht drauf verzichten..
 
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  • #28
Zum Thema planbarer Zyklus und Regelschmerzen:

Im Normalfall hat eine gesunde, erwachse Frau einen planbaren Zyklus. Ich habe ihn jedenfalls seit Absetzen der Pille vor einem Jahr. Das der Zyklus um 2-3 Tage variiert ist völlig normal und schränkt mich nicht ein.

Oft wird jungen Mädchen wegen Regelschmerzen die Pille verschrieben. Das war bei mir genauso. Mit 14 Jahren!!! Heute habe ich auch ohne Pille eine völlig unbeschwerte Monatsblutung. Es gibt übrigens viele sanfte Alternativen um diesen Beschwerden entgegenzuwirken. Beispielsweise das im Sportbereich viel eingesetzte Tapen (Gezieltes kleben von "Pflastern"). Auch die gute alte Wärmflasche und sanfter Sport schaffen Linderung.

Die Frau darf sich heute leider nicht mehr guten Gewissens als Frau fühlen. Mit einem Zyklus und einer Monatsblutung. Aber ich stehe dazu, es ist Weiblichkeit und mein Leben muss sich anpassen. Nicht ich an das Leben.

In anderen Gegenden ist die Pille kaum akzeptiert, in Asien und Osteuropa verhüten weniger als 10 Prozent der Frauen damit. Nur in den USA und Westeuropa ist die Pille so dermaßen verbreitet.
 
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  • #29
@6: Hormonstörungen können sicherlich auch unabhängig von der Pille einsetzen. Deine Hormonstörungen müssen also nicht unbedingt auf die Pille zurückzuführen sein. Ich hatte als Teenager noch einen regelmäßigen Zyklus, ein paar Jahre später nur noch sehr selten meine Periode, obwohl ich keine Pille eingenommen hatte und auch nicht abgenommen hatte oder so. Vielleicht hast du das PCO-Syndrom und deswegen hormonelle Probleme?
 
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  • #30
Ich bin ärztin, 28 und nehme sie seit 9 jahren mit unterbrechung (yasminelle). Mit habe ich nie regelschmerzen, ohne immer extrem, ich kann meine menstruation einplanen und wenn ich absetze gehts mit der regel sofort los. ..
Ich denke mit der Pille hat frau gar keine Menstruation mehr, sondern eine sogenannte "Entzugsblutung"? Wobei ich den Unterschied noch nicht erfahren habe.

Die Pille ist eben ein Medikament - und wem sie gesundheitlich wesentlich mehr nützt als schadet, der möge sie bei Notwendigkeit nehmen.

w26.