• #1

Getrennt lebend: Warum haben Männer mit diesem Status bei Frauen kein Problem?

Die Frage, ob ein Single den Status "getrennt lebend" hat oder bereits geschieden ist, stellt offenbar für viele Frauen einen wichtigen Aspekt beim Dating dar: Getrenntlebende Männer werden schnell als "inkonsequent", "nicht entscheidungsfreudig" oder sogar "Fremdgeher" kategorisiert und gemieden. Davon zeugt auch der Thread zum Thema Scheidungstermin.

Umgekehrt scheinen viele Männer beim Dating gar kein Problem damit zu haben, wenn eine Frau nur getrennt lebt, also noch nicht geschieden ist, daten diese also ohne Vorbehalte.

Liebe Männer, wie stehen Sie dazu? Warum ist es Ihnen nicht so wichtig, wie der Familienstand einer Frau ist?
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #2
Ich bin schlicht erstaunt über die Aussage, besonders auch über den uralten Thread zum Thema Termin, auf den Bezug genommen wird.

Meine fast vollendete Scheidung kostet mich nach 2,5 Jahren Ehe (ohne Kinder) gerade ca. 60.000 Euro. Mein Anwalt sagt, vor 10 Jahren wäre ich noch dauerhaft ans zahlen gekommen, so nach dem Motto "einmal Arztgattin, immer Arztgattin". So wie Frauen bei der Scheidung konsequent darauf achten, dass sie nicht zu kurz kommen, ist ihnen die Problematik in der neuen Beziehung von der anderen Seite bewusst und sie achten natürlich darauf, dass sie an keinen "ausgeplünderten Ehemann" geraten. Das lässt sich erst nach erfolgter Scheidung klar feststellen, denn das dicke Ende wird mit zunehmender Ehedauer immer dicker, was vielen nicht klar ist.
Auf der anderen Seite ist auch klar, dass bei Trennung, aber nicht vollendeter Scheidung in vielen Fällen auch Geschichten erzählt werden und die neue Partnerin dann ständig entweder mit den Problemen der noch bestehenden Ehe konfrontiert wird oder aber mit den Problemen der noch anstehenden Scheidung. Und in der Tat sind Männer nicht entscheidungsfreudig und inkonsequent, wenn sie die Scheidung nicht einreichen.

Umgekehrt sehe ich das aber bei einer Frau als nicht weniger problematisch an. Frauen, die getrennt, aber nicht geschieden sind, date ich für eine Affäre, aber sicher nicht mit dem Ziel einer neuen Beziehung. Sie sind ja noch in einer Beziehung, nehmen die Vorteile mit und lassen sich deshalb nicht scheiden oder aber sind nicht wirklich emotional frei. Was soll ich mit so einer Frau? Da sehe ich doch sofort, warum die eine Beziehung haben möchte.

Wer datet mit dem Ziel, eine neue Beziehung zu wollen, datet niemanden, egal ob Frau oder Mann, der die Scheidung nicht zumindest eingereicht hat. Für mich gibt es keinen Grund, sich nach erfolgter Trennung nicht zügig scheiden zu lassen. Und keinen, nochmal zu heiraten.
 
  • #3
Da muss ich, m.,56, dagegenhalten: "Getrennt lebend" heisst für mich, dass sie ihre Trennung nicht abgeschlossen hat. Selbst nach der Scheidung kann die Trennung noch immer nicht komplett verarbeitet und überwunden sein. Liebe Grüße, E.
 
  • #4
Welche Frage!

Männer haben bei der Partnersuche ohnehin weniger "Probleme" als Frauen, weil sie ohnehin wenig anspruchsvoll sind, so auch in diesem Bereich.

NOGO-Listen ist ja angeblich ein Frauending, Frauen wählen selektiver und wollen bei ernsthafter Suche eben nicht - mal testfahren.

Männer fahren nicht nur beim Autokauf Probe, sondern auch bei der Partnersuche und da ist o.g. Status wohl die geringste Sorge.
 
  • #5
Als selbst Geschiedener, weiss ich, wie langwierig eine Scheidung sein kann. 2 Jahre sind da gar nichts. Also ist es in vielen Fällen sachlich falsch, von Inkonsequenz oder gar Fremdgehen zu reden. Insofern kommt es wohl auf die näheren Umstände an, in erster Linie getrennte Haushalte vorhanden sind...
 
  • #6
Ob meine Geschlechtsgenossen damit keine Probleme haben, weiß ich nicht und kann es auch nicht beurteilen. Für mich ist bei der Partnersuche der Status "getrennt lebend" einer Frau mit Sicherheit ein totsicheres Ausschlußkriterium.

Meine Gründe sind dabei die noch meist bestehende Verbandelung mit dem Ehemann was die Klärung von ehemaligen Gemeinsamkeiten angeht (rein sachliche(!) bei eventuell vorhandenen Kind/Kinder natürlich ausgeschlossen).

Ich bin mir bewusst, daß ein Scheidungsurteil keine Garantie für einen endgültigen Abschluß bedeutet, die Wahrscheinlichkeit ist jedoch wesentlich höher.

Mann, der gerade im Freundeskreis erleben muß, wo eine aussichtsreiche Beziehung blitzartig beendet war, als der Mann "reumütig" - vom weiblichen Trennungsgrund zurück - wieder vor der Haustür stand und damit drohte, seine freiwilligen Zahlungen sofort einzustellen, wenn er nicht wieder einziehen könnte.
 
  • #7
Ahhh, da sind sie wieder: DIE Männer.
Denen ist es egal ?
Welche Statistik bemühst du denn ?

Ich würde sagen, dass es Leuten, die nicht auf eine feste Beziehung aus sind, egal sind, ob der potenzielle Partner wirklich frei ist.
Möglicherweise sind mehr Frauen als Männer auf feste Beziehungen aus, aber nicht mal das würde ich unterschreiben.

w 48
 
  • #8
Eigentlich ist es mit den folgenden zwei Sätzen erklärt:

Weil Männer mehrheitlich ohnehin nicht so einen ausgeprägten Heiratswunsch haben wie Frauen. Frauen wollen aber in der Regel geheiratet werden, darum ist es Ihnen wiederum wichtig dass der Mann für sie auch rechtlich "frei" ist.

+++++++++
Das ist natürlich stark vereinfacht aber selbst wenn eine Frau gar nicht (mehr) heiraten will, spielt es doch unterbewusst mit rein denke ich.

Ganz zu schweigen davon wie der Mann nach der Scheidung tatsächlich finanziell dasteht, so Existenzminimums Männer sind ja ein No Go.

Und das betrifft ja nicht nur die "Getrennt Lebenden" Männer, nein, das kann man hier zuhauf lesen dass auch sauber geschiedene "Altlasten" Männer für viele ein absolutes No Go sind.....


Umgekehrt ist es eher egal, selbst bei nem Heiratswunsch des Mannes, die Zeit bis zur Scheidung sitzt man doch auf der linken Arschbacke ab und wenn die Frau nicht grade irgendwo im Vorstand sitzt ist die Chance dass sie finanzielle Einbussen durch Unterhalt etc. hat recht gering...

Ansonsten sind da Männer eben einfach pragmatischer, ich mein: was juckt es mich wenn meine neue Partnerin derzeit auf dem Papier noch verheiratet ist, solange sie tatsächlich getrennt und ausgezogen ist?

Umgekehrt kann ich nat. schon auch verstehen dass Frauen da vorsichtig sind um nicht als Geliebte/Affäre zu enden bei einem Mann der nie vorhatte sich scheiden zu lassen.....

lg M31
 
  • #9
Wer sagt denn, daß es mir nicht wichtig ist? Hier werden wieder einmal alle Männer über einen Kamm geschoren.

Für mich kommt es vor allem darauf an, wer im klassischen Sinne die Schuld an der Trennung trägt. Hat der Mann die Ehe gebrochen, sehe ich keinen Grund, der Frau aus purer Prinzipienreiterei den Weg in eine neue Beziehung mit einem treuen Mann zu verwehren.
 
  • #10
Weil Frauen im Allgemeinen nicht ganz so sehr zum zweigleisig-fahren neigen und weniger rumeiern? Und sie meist nicht das finanzielle Problem bei der Scheidung haben, weswegen viele Männer stark zögern sie durchzuziehen?
 
G

Gast

Gast
  • #11
Es ist mir schon wichtig, welchen Familienstand eine Frau hat. Am liebsten "Single". Allerdings kann man sich bei "getrennt lebenden" Frauen doch recht zuverlässig darauf verlassen, dass sie nicht nur eine Affäre wollen, und auch nicht zum Ehemann zurück wollen.
Es ist unwahrscheinlich, dass man mit einer solchen Angabe von Frauen hinters Licht geführt wird.
 
  • #12
Weil das nicht mein Problem ist. (m)
Sondern Sache zwischen der Frau und ihrem Noch-(Ehe-) oder ex-Partner.

Eine Scheidung dauert ja mindestens ein Jahr lang. Ich habe keine Lust, (soo) lange auf die Frau zu warten. Außerdem ist es nicht meine Scheidung, sondern deren Scheidung. Warum soll ich Nachteile aufnehmen, obwohl ich gar nicht davon betroffen bin ?

Mindestens ein Jahr Trennungszeit halte ich für weit übertrieben und Schikane. Eine gerichtliche Ehescheidung kann man m.E. auch in 1-4 Wochen durchziehen. Selbst in der DDR waren Ehescheidungen m.W. viel einfacher.

Ein Auto abmelden dauert ca. 15 Minuten und kostet unter 10 Euro.
Warum nicht auch eine Ehe relativ einfach abmelden können ?
Besonders, wenn Beide sofort der Scheidung zustimmen.
Und dafür sachlich kein Anwalt nötig wäre.
(= Abschaffung des Anwaltszwanges.)
 
  • #13
Hm, mich würde es nicht stören, weil ich gar nicht auf die Idee käme, dass die innere Lösung von jemand anderem mit dem juristischen Status oder "Nich-mehr-Status" der alten Beziehung zu tun haben könnte.
 
G

Gast

Gast
  • #14
Das liegt daran das Männer nicht direkt ans heiraten denken und von Haus aus "selbstbewusster" sind. Sprich, sie denken sich SIE datet mich, also wird der Drops mit dem Ex jawohl gelutscht sein.
Abgesehen davon ist man getrennt lebend und solange damit keine Probleme entstehen ist doch alles gut. Frauen machen sich einfach zu viele Gedanken und interpretieren schon viel zu früh. Würden Frauen weniger grübeln wären sie glücklicher.
 
  • #15
Guten Morgen, bin zwar eine Frau, stelle aber mal eine böse Hypothese auf! Männer können den Vorteil von nur getrennt leben sehen: das Rentenkonto der Frau füllt sich im günstigen Fall weiter, die Frau hat weniger finanzielle Probleme, ist nicht im Rosenkrieg mit ihrem Ex. Eine Frau hingegen will einem klaren Schlussstrich: keine bzw. überschaubare Ansprüche der Ex samt eventuell vorhandener Kinder, die emotionale Ebene am besten Richtung Null in Bezug auf die Vergangenheit. Sind so meine Gedanken zu diesem Thema. Bin selbst seit über 5 Jahren nur getrennt lebend, mein Ex und mein jetziger Partner können seit 5 Jahren zusammen Fußball schauen oder ein Zimmer renovieren, ohne irgendwelche negativen Befindlichkeiten. Wenn ich das aber im weiblich dominierten beruflichen Umfeld erzähle, bekommen viele Frauen den Mund nicht mehr zu. Und ich wüsste auch nicht, ob ich anders herum so tolerant wäre!

Mod-Kommentar: Bitte achten Sie künftig auf die korrekte Nutzung von Absätzen. Absätze nach jeder Zeile gehen auf Kosten des Lesekomforts, weshalb wir diese für Sie angepasst haben. Vielen Dank.
 
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ak18

Gast
  • #16
Das ist - die Männer betreffend - aber ein böses Vorurteil!

Natürlich wünschen sich die Männer (wie auch die Frauen) eine Partnerin, die sich unbelastet auf die Partnerschaft einlassen kann.
Dazu ist es natürlich am besten, wenn alle Verhältnisse geklärt sind; ganz egal ob es sich um Kinder, Versorgung, Eigentum,... handelt.

Alle noch anstehenden Klärungen oder gar Streiterei belasten die Partnerschaft. Hier wird von dem, der wirklich frei von "Altlasten" ist, einiges abverlangt.
Das ist vielen, die ihre Vorgeschichte noch nicht geklärt haben, oft gar nicht bewusst!

Das Schlimmste wäre natürlich, wenn in der Zeit des "Getrennt Lebens" sich herausstellt, dass (in diesem Fall bei der Frau) die Vorgeschichte emotional noch nicht abgeschlossen ist und sie eigentlich gar nicht bindungsfähig ist.
 
  • #16
Bei der Partnersuche via Internet kann man nicht allen eine Chance geben. Wenn man am Tag mehrere Anschreiben bekommt, verabschiedet man sich höflich von den Männern, die Eigenschaften haben, die man nicht gut findet und beginnt einen Mailwechsel nur mit denen, die diese Eigenschaften nicht haben.

Am Anfang war 'getrennt lebend' bei mir nicht dabei. Ich habe mich nur von denen sofort verabschiedet, die 'verheiratet' oder 'gebunden' geschrieben haben.
Dann habe ich aber immer wieder festgestellt, dass 'getrennt lebend' ein dehnbarer Begriff ist. Einige wohnten z.B. mit der Frau noch zusammen. Einige waren erst ganz frisch getrennt, einer hatte seine Frau vor drei Wochen verlassen, weil er sie in flagranti erwischt hatte und er brauchte mich nur, um die ganze Zeit abwechselnd über sie her zu ziehen und von ihr zu schwärmen.
Wahrscheinlich sind viele Männer mit diesem Status dabei, die wirklich eine neue Partnerin suchen und mit der alten abgeschlossen haben, aber ich kann mich doch nicht mit allen erst mal ausführlich darüber unterhalten.

Wenn ich RL jemanden kennen lernen würde, bei dem sich dieser Status dann später herausstellt, hätte ich damit wohl kein Problem, weil ich dann ja merken würde, ob er noch verletzt ist und wie lange getrennt usw. Aber wie gesagt, ich muss doch schon mal vorab gucken, wen ich überhaupt kennenlernen möchte, weil ich ja nicht jede Woche ein anderes Date haben möchte.
Vielleicht ist das auch der Grund, warum Männer sich die Frau trotzdem ansehen würden. Weil sie so oder so weniger Dates haben.

Manchmal wollten mich Männer zum Treffen überreden mit dem Argument, ich habe doch nichts zu verlieren. Habe ich doch: Zeit.


Allerdings kann man sich bei "getrennt lebenden" Frauen doch recht zuverlässig darauf verlassen, dass sie nicht nur eine Affäre wollen, und auch nicht zum Ehemann zurück wollen.
.
Genau. Bei Männern kann man sich da leider gar nicht drauf verlassen, wobei ich hier ausschließlich von meinen Erfahrungen rede und die reichen mangels Anzahl für eine verlässliche Statistik nicht aus. Kann auch Zufall gewesen sein.

w 48
 
  • #17
"NOGO-Listen ist ja angeblich ein Frauending, Frauen wählen selektiver und wollen bei ernsthafter Suche eben nicht - mal testfahren.

Männer fahren nicht nur beim Autokauf Probe, sondern auch bei der Partnersuche und da ist o.g. Status wohl die geringste Sorge"

Sehe ich genau so, obwohl man nicht alle in die gleiche Schublade stecken sollte.
 
  • #18
warum Männer sich die Frau trotzdem ansehen würden. Weil sie so oder so weniger Dates haben.

Das ist nicht der Grund. Die Anzahl meiner Dates kann ich, wenn ich nicht allzu viele NoGos mit mir trage, durch meine Kriterien steuern. Die sind aber nicht meßbar-abstrakt, sondern von der Erfahrung geprägt, daß zuallererst das Lebensgefühl stimmen muß, wenn denn etwas daraus werden soll. Ich werde also den Teufel tun und eine Frau, die mir von taufeuchten Wiesen vorschwärmt, nicht treffen wollen, weil sie mir noch nicht lange genug getrennt ist. Letzteres relativiert sich im Lauf der Zeit, das gemeinsame Empfinden hingegen bleibt bestehen.
 
  • #19
Antwort 7

Aha, Frauen wollen immer gleich heiraten.
Sorry, welche Frauen denn?

Frauen wollen - auch ohne Heiratswunsch - einen Partner, welcher wirklich in allem frei ist und nicht voll von unverarbeiteten Altlasten steckt und obendrein noch irgendwo eine Dauerverlobte hocken hat, welche von seiner neuen Datepartnerin nichts ahnt.
Sprich: der typische Warmwechsler.

Frau prüfen zu recht genau oder bleiben Single.
Vertrauen ist gut, nachhaken aber besser.

Männern ist es egal, ihnen reicht es, wenn sie Frau ein paar mal Sex mit ihnen hat, dann ziehen sie weiter - solche Männer kommen allerdings nie wirklich zu Potte - am Ende ihrer unverbindlichen Wanderung bleibt ihnen keine Frau, sondern der Alk.
Denn verbraucht sind solche "unverbindlichen Typen" allemal und sehen auch so aus.
 
G

Gast

Gast
  • #20
Viele Männer suchen weniger echte Partnerschaften, eher unverbindliche Affären. Da stört es nicht, ist eher nützlich wenn die Frau noch verheiratet ist und sich um Scheidung sowie weitere Dinge kümmern muss, damit er sich nicht über die Maßen für sie einschränken muss, in seinem Lebensstil. Damit kann sie an ihn schonmal keine Forderungen stellen, weil noch nicht mal geschieden - besser geht für ihn nicht.
Zur Not kann er das "getrennt" in seinem Sinne als Vorwurf einsetzen. Männer können in diesen Dingen sehr berechnend sein.
 
  • #22
So ein Unfug. Natürlich gibt es eine Handvoll Typen, die Interesse heucheln, um an kostenlosen Sex zu kommen. Aber das ist doch nicht die allgemeine Einstellung „der Männer”.

Das sagt auch keiner, aber die Mehrzahl der Männer ist nunmal so, die wenigen Ausnahmen sind nicht verwähnenswert und eh meist treu und fest vergeben.

Und wenn man sich mal in der Rubrik "Sexualität" umliest bestätigen diese These auch die Männer dort selbst, Sex geht über alles, auch über eine noch vergebene Frau. Also das Forum gibt da schon sehr viel Aufschluß über männliche Denkweise in diesen Punkten. Da kann ich persönlich posten wie ich will, die Männer outen sich hier doch rund um die Uhr - nicht die taffe intelligente und freie Frau ist gefragt, sondern die Frau, welche schnell und unverblümt zur Sache kommt, denn sonst könnte "Mann" ja in der Friendzone landen - also....Sex sells.

Der monogame, treue, auf Ernsthaftig- und Bodenständigkeit bedachte Forist der männlichen Gattung hat sich hier im Forum, für meine Begriffe, auf jeden Fall noch nicht geäußert.

Der schnelle Sex-Liebhaber, ohne große Kennlernphase oder Tiefgründigkeit allerdings ständig.
 
G

Gast

Gast
  • #23
Ich bin schlicht erstaunt über die Aussage, besonders auch über den uralten Thread zum Thema Termin, auf den Bezug genommen wird.

Meine fast vollendete Scheidung kostet mich nach 2,5 Jahren Ehe (ohne Kinder) gerade ca. 60.000 Euro. Mein Anwalt sagt, vor 10 Jahren wäre ich noch dauerhaft ans zahlen gekommen, so nach dem Motto "einmal Arztgattin, immer Arztgattin".

Da würde ich aber mal blitzschnell den Anwalt wechseln!

Seit über 10 Jahren gilt das Prinzip der BEDÜRFTIGKEIT und bedürftig ist eine kinderlose Frau nur, wenn sie keine Ausbildung, keinen Beruf, kein Vermögen, keine Anstellung und auch keine Aussicht auf eine Anstellung hat, also absolut gar nichts!
Nach 2,5 Jahren Ehe ist das ja wohl ein absoluter Kracher, das ist entweder eine Lüge um hier auf den Putz zu hauen oder das Desaster, das ein völlig unfähiger Anwalt verzapft hat.

Eine kinderlose Frau hat keinerlei Anspruch auf nachehelichen Unterhalt! Das stimmt einfach nicht und eine Frau mit Kindern muß auch arbeiten gehen so bald das jüngste Kind mindestens 3 Jahre alt ist, mindestens halbtags.

Der einzige Fall tritt wohl dann ein, wenn die Frau KRANK ist, zu krank um sich eine Arbeit zu suchen oder eine zu finden. Das ist der einzige Fall, wo einer Frau nachehelicher Unterhalt zusteht, auch wenn sie nicht 65 ist und eine Arbeit finden KÖNNTE.

Es gibt sogar Gerichtsurteile, da wurde arbeitslosen Frauen ein IMAGINÄRES Gehalt angerechnet, das Gehalt das sie erzielen KÖNNTE. Bei Immobilien wird der erzielbare Mietwert errechnet, den sie erzielen könnte, wenn sie ihr Haus oder große Wohnung vermietet und in eine kleine Wohnung zieht. Das wird dann alles als erzielbares Einkommen angerechnet!

Also nicht immer diese Horrorstories, das stimmt einfach nicht, ich kenne eine Menge Scheidungsfälle u.a. auch den einer Bauersfrau mit drei Kindern, die 30 Jahre verheiratet war, sich den Rücken krumm gearbeitet hat und nun Pferde auf anderen Höfen striegelt und Knechtarbeiten verrichtet, denn sie ist noch nicht 65, erst Mitte 50 und nicht schwerkrank, also nichts mit Unterhalt. Ich kann diesen Scheiß von Männern, was Frauen angeblich nach der Scheidung alles bekommen nicht mehr lesen. Entweder sind die zu blöd sich einen kompetenten Anwalt zu suchen oder lügen ganz einfach!
 
  • #24
Na, das ist höchstens eine Einstiegsfrage bei "Wer wird Millionär" :D !
Mal abgesehen davon, dass viele Ehefrauen sich wundern würden, dass ihr Gatte sich in SB als (Fast-)Single ausgibt, werden die allermeisten Scheidungen von Frauen eingereicht. Und das nicht erst, wenn Ersatz auf der Matte steht wie bei Männern, die ja immer so viel Freiheitsgedöns verbreiten ;)
Und das meistens, weil sie ihren Mann nicht mehr ertragen oder er ständig fremdgeht und meint, die Ehefrau ist doof oder zu abhängig. Ist das attraktiv? hmmmm....
Zweite Variante: der Ehemann rennt irgendeiner Trulla hinterher, wird von dieser gründlich vera(...) und besinnt sich dann doch wieder auf die fallback-Lösung Mutti daheim. Da war es doch irgendwie gemütlich, auch wenn sie abends nicht in Strapsen auftritt, wenn sie die 3 Kinder ins Bett gebracht hat :D
Ist selten lohnend, sich auf so jemanden einzulassen. Ich kenne kein einziges Beispiel, wo das gut ausgegangen wäre. Und zu 99% ist die (nächst greifbare) Frau dann die Übergangslösung.
Frauen sind nicht besser, sie fühlen und reagieren hier eben in der Mehrheit anders als Männer. Die Wahrscheinlichkeit,dass eine getrennt lebende Frau sich auf einer SB für ernsthafte Partnersuche anmeldet, und dann zum ex zurückgeht oder nur Sex will, ist geringer (wobei Letzteres ja für Männer selten abschreckend wäre ;p)
 
  • #25
Der monogame, treue, auf Ernsthaftig- und Bodenständigkeit bedachte Forist der männlichen Gattung hat sich hier im Forum, für meine Begriffe, auf jeden Fall noch nicht geäußert.

Das nenne ich selektive Wahrnehmung. Ist aber wahrscheinlich symptomatisch, denn natürlich ist es bequemer zu sagen „was soll man machen, so sind die Männer halt” als sich die Mühe zu machen, Spreu von Weizen zu trennen. Ich als monogamer, treuer, auf Ernsthaftig- und Bodenständigkeit bedachter Forist (also jemand, den es angeblich nicht gibt) habe da so meine speziellen Erfahrungen machen müssen nach dem Motto: der Mann will nicht sofort mit mir ins Bett, irgend etwas stimmt mit dem nicht.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #26
Nach 2,5 Jahren Ehe ist das ja wohl ein absoluter Kracher, das ist entweder eine Lüge um hier auf den Putz zu hauen oder das Desaster, das ein völlig unfähiger Anwalt verzapft hat.

Auch eine kinderlose Frau hat Anspruch auf Unterhalt, wenn sie einem brotlosen Beruf nachgeht und nicht bereit ist, das zu ändern. Diesen Anspruch hat sie bis zur Rechtsgültigkeit der Scheidung, die sich leicht hinauszögern lässt. Von nachehelich habe ich nichts geschrieben, aber selbst das verlangt ihr Anwalt gerade. Im Zweifel verzögert auch das nochmal das Verfahren, obwohl es kaum Aussicht auf Erfolg gibt. Ich erlebe es gerade und es liegt nicht am Anwalt. Es ist schlicht die klare Erpressung (mein Anwalt wörtlich) durch die Blume, entweder Du zahlst einen Ausgleich, oder der Termin verzögert sich weiter. Es wird Zeit, dass auch Trennungsunterhalt klar zeitlich begrenzt ist.
Auch schon mit Verzögerung der Rentenauskunft bis zur Strafandrohung durchs Gericht praktiziert. Die "Strafe" hätte sich vermutlich fast auch noch gelohnt bei längerer Unterhaltszahlung. Es gibt einen klaren Unterschied zwischen theoretischem Rechtsanspruch und Praxis. Der Staat zieht sich im Zweifelsfall zurück, wenn er statt dem Noch-Ehemann einspringen müsste. Die klare Konsequenz: heirate keine Frau, die weniger verdient als Du oder weniger Vermögen hat. Ich kenne keinen Mann, dem es nicht peinlich wäre, sich als erwachsener Mensch durchfüttern zu lassen. Bei Frauen ist das leider Standard.
 
  • #27
Männer haben mit dem getrenntleben-Staus kein Problem, weil ein solcher Status kein Problem verursacht. Ebensowenig wie die Herkunft, die Nationalität, die "Rasse" oder die Anzahl der Geschwister.
Natürlich kann man Assoziationen zu diesem Status haben (wie so viele Antwortgeber vorher) haben und es kann sich auch herausstellen, dass die im Einzelfall zutreffen. Und man kann vor lauter Angst, dass sie zutreffen, getrennt Lebenden bei der Partnersucher aus dem Weg gehen. Vielleicht sind Männer einfach furchtloser als Frauen?
 
G

Gast

Gast
  • #28
Ich als monogamer, treuer, auf Ernsthaftig- und Bodenständigkeit bedachter Forist (also jemand, den es angeblich nicht gibt) habe da so meine speziellen Erfahrungen machen müssen nach dem Motto: der Mann will nicht sofort mit mir ins Bett, irgend etwas stimmt mit dem nicht.

Auch wenn Du das gebetsmühlenartig wiederholst, Apfeldieb, es ist und bleibt ein Einzelfall, Dein Erlebnis. Du scheinst es nicht verarbeitet zu haben.
Sicher hat Herakles Dich übersehen, stimmt, Du schreibst immer wieder, dass Du ernsthaft suchst.
Zum Thema:

Das sagt auch keiner, aber die Mehrzahl der Männer ist nunmal so, die wenigen Ausnahmen sind nicht verwähnenswert und eh meist treu und fest vergeben.

Das sehe ich genauso.
Und wenn man sich mal in der Rubrik "Sexualität" umliest bestätigen diese These auch die Männer dort selbst, Sex geht über alles, auch über eine noch vergebene Frau. Also das Forum gibt da schon sehr viel Aufschluß über männliche Denkweise in diesen Punkten.

Und auch das kann ich nur bestätigen.
W
 
G

Gast

Gast
  • #29
Der Staat zieht sich im Zweifelsfall zurück, wenn er statt dem Noch-Ehemann einspringen müsste. Die klare Konsequenz: heirate keine Frau, die weniger verdient als Du oder weniger Vermögen hat. Ich kenne keinen Mann, dem es nicht peinlich wäre, sich als erwachsener Mensch durchfüttern zu lassen. Bei Frauen ist das leider Standard.

Blödsinn. Auch eine Sache der rein persönlichen Erfahrungen, Pauschalisierungen bringen nicht weiter. Ich z.B. habe auf Unterhalt für mich komplett verzichtet.
Im Übringen halte ich es für selbstverständlich, dass der Staat nicht auch noch für getrennt lebende Ehefrauen ohne Einkommen aufkommt, wenn es einen Verdiener gibt. Ich frage mich ja auch, warum Deine Frau nicht gearbeitet hat während der Ehe. Hat sie Deinen Haushalt geführt? Oder was hat sie gemacht? Sie kann und darf ihren Job ja nicht einfach aufgeben, um dann Unterhalt von Dir zu kassieren.
Was allerdings die Höhe angeht, die Du angibst, da kommen auch mir Zweifel oder Du bist Millionär. Oder Du hast wirklich einen schlechten Anwalt. Ich halte es einfach für ein Gerücht, dass es Frauen gelingt, einen Ex wie eine Zitrone auszupressen.
Ich kenne im Gegensatz zu Ars_Vivendi Männer, die sich zwar nicht durchfüttern lassen, aber die sich auf andere Art und Weise bereichern. Z.B. keinen Unterhalt zahlen. Genau wie in Deinem Fall ist der Staat auch nicht dafür zuständig, das dann zu übernehmen (bzw. nur bis zu einem gewissen Alter gibt es Unterhaltsvorschuss). Männer und Frauen tun sich da nichts, es gibt immer solche und solche.
W
 
  • #30
Vielleicht sind Männer einfach furchtloser als Frauen?

Ich glaube nicht, dass das der Grund ist, denn ich kenne einige Frauen, die für das Zustandekommen einer Partnerschaft deutlich mutiger waren als die Männer. In der Regel geben Frauen ihr Lebensumfeld auf, damit eine Partnerschaft gelebt werden kann. Die Männer sind viel zu bequem und auch zu ängstlich, dass sie sich bei Wohnort- und Arbeitgeberwechsel verändern, das Risiko eingehen müssen, die Probezeit nicht zu überleben.

Ich habe das damals für meinen Ex-Ehemann gemacht und danach noch mehrfach den Job gewechselt um beruflich voran zu kommen, während er in Sicherheit stagnierte - ein Verhalten, was ich von vielen Männern kenne, auch bei Kollegen.

Meine Erfahrung der unterschiedlichen Bewertung des Status getrennt ist folgende:
- dem Mann ist es egal, ob die Frau noch verheiratet ist, hauptsache er hat erst mal eine. Ich bezweifele, ob Männer überhaupt großartig darüber nachdenken, dass die Frau noch gebunden ist. Sie denken nicht darüber nach, ob es (un-)wahrscheinlich ist, dass die Frau zu ihrem Ex zurückgehen könnte.
Männer denken über Partnerschaftsthemen eher wenig nach, aber nicht aus Risikofreude sondern aus geistiger Trägheit. Es reicht ihnen, dass sie keine Verpflichtung mehr eingehen und das können sie nicht mit einer noch verheirateten Frau. In dem Punkt sind sie extrem sicherheitsfixiert bis ängstlich.

- Frauen sind hingegen Experten, die Dinge auseinanderzunehmen und sich um jede Kleinigkeit einen Kopf zu machen - um Beziehungsthemen erst recht. Sie kennen aus ihrem Umfeld, dass Männer öfter den Status "getrennt" aufgeben und zur Ex zurückgehen, wenn sie die langfristigen Folgen überblicken. Bei Frauen ist das nicht der Fall, die beenden das Elend, egal was es kostet.
Ich habe damals auf Partnersuche einige Männer kennengelernt, die unter getrennt lebend verstanden: immer noch im gemeinsamen Haushalt mit der Ex nur angeblich auf dem Sofa schlafend.
Es ist sehr furchtsam, nicht auszuprobieren, mit weniger Geld auszukommen und schnell eine neue, berufstätige Frau zu suchen, die am besten allein die Miete zahlt. Das macht den Unterschied aus, warum Frauen mit dem Status anders umgehen - sie wollen einen Partner für ihr Leben, keinen eigennützigen Mann, dessen Interesse an ihrer Person zweifelhaft ist.
 
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