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Gast

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  • #31
Vielleicht sind Männer einfach furchtloser als Frauen?

Ich schmeiss mich weg vor Lachen. Wenn Männer wirklich furchtloser wären, warum tun sich sie so schwer, eine Frau anzusprechen und für ein Date zu gewinnen?

Wenn Männer wirklich furchtlos wären, warum trennen sie sich nicht sauber, sondern gehen als verheiratet und unglücklich in div. SB, chattten, daten, gehen fremd und zahlen ein Haufen Geld? Werden dann verlassen, mit Recht und jammern nur rum?

Das ist nicht furchtlos, das ist eher dumm, naiv und volles Kindergarten-Programm.
 
  • #33
Da haben die Frauen eher mehr Angst, dass der Mann mit diesen Unterhaltszahlungen eher unattraktiv erscheint.

Nein Frauen haben keine Angst, dass ein Mann mit Unterhaltszahlungen unattraktiv erscheint. Das ist ein Trugschluss. Angst ist hier nicht die Motivation. Viele Frauen wollen keinen Mann, der einen Großteil seines Gehalts bei der Exfamilie abgeben muss.

Darüber hinaus erklärt die Unterhaltszahlung nicht, warum Frauen keine getrennt lebenden Männer wollen. Unterhalt zahlen muss er auch, wenn er geschieden ist.

Getrennt lebend ist ein ungeklärter Zustand, der in jede Richtung kippen kann (zurück zur Ex, Next oder erstmal die Freiheit genießen?) und wohin er kippt, darauf hat die neue Frau keinen Einfluss.
Auch davor haben Frauen keine Angst - sie wollen das einfach nicht sondern einen freien Mann.
 
  • #34
Getrennt lebend ist ein ungeklärter Zustand, der in jede Richtung kippen kann (zurück zur Ex, Next oder erstmal die Freiheit genießen?) und wohin er kippt, darauf hat die neue Frau keinen Einfluss.
Auch davor haben Frauen keine Angst - sie wollen das einfach nicht sondern einen freien Mann.

Exakt.

Meinerseits ergänzend, und dieses mal die Klischeekiste.
Frauen, die sich entschieden haben, sich zu trennen, sind getrennt.
Zurück? Sehr selten.

Getrennt lebende Männer gerade beim Onlinedaten?

Es gbt die wirklich getrennt lebenden, wo die Scheidung nur noch Formsache ist. Unterschiedliche Wohnsitzes, alles real getrennt.

Und es gibt auf diesen Seiten zuviele Männer, die nur ideell getrennt lebend sind.
Die testen, wie ihre Chancen sind, die ihr Ego streicheln, die eine Affäre suchen, oder die die Chance zum Warmwechseln suchen - solange sie keinen besseren Ersatz haben, bleiben sie.
Wie schrieb ein Forist? @mightyMatze - Lieber den Spatz in der Hand.

Und real, diese getrennt lebenden Männer schnarchen nachts noch neben ihrer ahnungslosen Ehefrau.

Wer als Frau auf einer PB diese Erfahrung schon mal gemacht hat, sich vielleicht sogar verliebte, diese meidet in Zukunft diesen Status. Es tut nämlich weh.

Ich bin 3mal solchen Männern in Varianten begegnet. Bei einem waren die Schmetterlinge schon ziemlich unterwegs.
Also keine Angst, sondern Erfahrung.
Im realen Leben ist mir ähnliches nie begegnet, da war getrennt getrennt.

Des weiteren
Auf die Beteiligung an einen Scheidungskrieg hätte ich keinerlei Lust, zusätzlichen Stress und Ärger möchte ich nicht in meinem Leben - außerdem gibt es bei Kriegen oft genug 2 Verursacher, das würde ich mir schon sehr genau ansehen.
Bei Männer, die sich im Unfrieden trennten, die über die Ex Beziehung schimpfen und jammern, ziehe ich mich sehr schnell zurück. Da ist dann zuviel Misstrauen, Verbitterung, etc. vorhanden, ich möchte nicht der Blitzableiter für diese Gefühle sein.
 
  • #35
. Viele Frauen wollen keinen Mann, der einen Großteil seines Gehalts bei der Exfamilie abgeben muss.

So ist es. Bei Frauen ist der Gedanke, dass der Mann Ressourcen mitbringt, biologisch und historisch verankert.

Meinerseits ergänzend, und dieses mal die Klischeekiste.
Frauen, die sich entschieden haben, sich zu trennen, sind getrennt.
Zurück? Sehr selten.

Da darfst Du für beide Geschlechter in die Klischeekiste greifen. So selten ist das nicht. Und beide haben Affären nebenbei, ohne sich trennen zu wollen. Mag sein, dass Frauen das eher offen sagen.


Auf die Beteiligung an einen Scheidungskrieg hätte ich keinerlei Lust, zusätzlichen Stress und Ärger möchte ich nicht in meinem Leben - außerdem gibt es bei Kriegen oft genug 2 Verursacher, das würde ich mir schon sehr genau ansehen.

Es ist auch nicht nur hilfreich, die Gründe mitzubekommen, warum man sich trennt. Die beziehen sich nämlich eigentlich auf einen Expartner, seine Eigenschaften und die gemeinsame Historie. Und nicht auf den neuen Partner.
Für mich muss die Trennung so klar vollzogen sein, dass man getrennt wohnt und die Scheidung eingeleitet ist. Und ich bin überzeugt, dass Frauen sich zwar eher auf verheiratete Männer einlassen (wirklich einlassen, nicht nur sexuell wie Männer umgekehrt), aber nicht, wie in der Ausgangsfrage suggeriert, auf getrennte Männer, bei denen die Situation unklar ist.
 
  • #36
So ist es. Bei Frauen ist der Gedanke, dass der Mann Ressourcen mitbringt, biologisch und historisch verankert.

Das Zitat würde aus dem Zusammenhang gerissen. Es ging um die Frage, ob Frauen Angst vor getrennt lebenden Männern mit Unterhaltspflichten haben und aus diesem Grund Beziehungen mit ihnen meiden.

Nein, sie haben keine Angst. Sie wollen keine Männer als Partner, die in ungeklärten Verhältnissen leben und deren Entscheidungen von finanzieller Enge getrieben sind.
Da fällt die Entscheidung mal schnell wieder auf "zurück zur Ex" wenn er die finanziellen Folgen sieht und dass es garnicht so leicht ist, bei anderen Frauen - sofern die Ex ihn noch nimmt und nicht mit dem Unterhalt ohne ihn zufriedener ist.
Männer sind sehr pragmatisch in ihren Entscheidungen und das wissen Frauen. Auf seine Liebe vertrauen sie weniger, wenn es um getrennt lebende Männer geht. Da warten sie doch lieber ab, bis aus getrennt lebend geschieden geworden ist, bevor sie sich den Mann näher anschauen. Dann ist zumindest das Risiko geringer, dass er seine Entscheidung zur Trennung wieder umwirft.

"Angst haben" und "nicht wollen" sind zwei komplett unterschiedliche Dinge.
Und nein, es geht nicht um die Ressourcen des Mannes - hat er ja nach einer Trennung mit Unterhaltspflichten selten, dass er der neuen Frau was abgeben könnte und wollte.
Eine Frau, die ihn ablehnt wegen ungeordneter Lebensverhältnisse braucht seine nicht vorhandenen Ressourcen nicht - die hat sie selber. Ihre eigenen Ressourcen wird sie nicht aufwenden für einen Mann mit unklarer Zukunft - zu Recht.
Bei getrennt lebend handelt es sich meistens um Menschen, die bereits etwas älter sind, d.h. im Leben eingerichtet sind und daran auch nicht so viel ändern wollen. Sie führen das Leben, das sie leben wollen.
Normalerweise brauchen ja Männer sehr lange, bis siesich endlich nach Jahren zu einer verbindlichen Partnerschaft durchringen können. Gemeinsame Kasse, kostenfreies Wohnen, Kostenübernahme bei gemeinsamen Aktivitäten wie Reisen, Freiezitgestaltung udnd auch Unterstützung bei seiner Kinderbetreuung und was sich getrennt lebende Männer noch so von der Neuen wünschen leistet eine vernünftige Frau doch nicht in einer Phase seiner Unverbindlichkeit und Unsicherheit seines Status - sie ist doch nciht die Caritas.

Wenn Männer das anders machen, dann werden sie einen Vorteil (ihre Freiheit) haben, den Frauen für sich nicht sehen, weil andere Interessen.

Ich glaube, dass Männer mit "getrennt lebend" bei Frauen weniger Probleme haben als umgekehrt, weil sich eher Männer darauf einlassen, die ohnehin nichts verbindliches und dauerhaftes suchen, sondern eher "kommen und gehen, wann sie Lust haben".
Das geht bei einer getrennt lebenden, berufstätigen, mit Kindern zeitlich ausgelasteten Frau besser als bei einer Singlefrau mit Partnerschaftswunsch.
 
  • #37
Ich kann nur für mich sprechen und sagen, dass auch mich der Status "getrennt lebend" überhaupt keine Rolle spielen würde wenn ich eine Frau anziehend fände und sie mich.
 
  • #38
Ich werde also den Teufel tun und eine Frau, die mir von taufeuchten Wiesen vorschwärmt, nicht treffen wollen, weil sie mir noch nicht lange genug getrennt ist. Letzteres relativiert sich im Lauf der Zeit, das gemeinsame Empfinden hingegen bleibt bestehen.

Das finde ich jetzt interessant. Würdest Du das, lieber Apfeldieb, heute immer noch so schreiben?
Eine romantische Position!

Die eher realistische Position beschreibt Lionne69:
Wer als Frau auf einer PB diese Erfahrung schon mal gemacht hat, sich vielleicht sogar verliebte, diese meidet in Zukunft diesen Status. Es tut nämlich weh.

Bei Lionne hat sich also nichts "relativiert", der getrennt lebende Status hat eher Unsicherheit angezeigt, die sich auch bewahrheitet hat. Trotzdem Gefühle im Spiel waren.

Ich fürchte, dass es am Alter hängt. Dass für einen Mann solange die Kinder recht klein sind, die Trennung wirtschaftlich irgendwie folgenreicher ist. Einschneidender. und die Erschütterung dadurch heftiger. Eine Frau hängt, wenn Kinder im Spiel sind, auch nicht so durch wegen plötzlichem Alleinsein. In späteren Jahren spielen die Kinder und ihre Bedürftigkeiten nicht mehr eine so große Rolle. Dann können es aber immer noch Gewohnheit und Bequemlichkeit sein, die einen Mann abhalten, endgültig zu gehen. Ich denke auch, wenn eine Frau sich einmal entscheidet, den Ehemann zu verlassen und das räumlich auch tut, dann ist es eher entschieden und die Scheidung tatsächlich nur noch Formsache. Die Angst vor den Konsequenzen ist geringer.
 
  • #39
Es ist mir schon wichtig, welchen Familienstand eine Frau hat. Am liebsten "Single". Allerdings kann man sich bei "getrennt lebenden" Frauen doch recht zuverlässig darauf verlassen, dass sie nicht nur eine Affäre wollen, und auch nicht zum Ehemann zurück wollen.
Es ist unwahrscheinlich, dass man mit einer solchen Angabe von Frauen hinters Licht geführt wird.
 
  • #40
Die Männer sind viel zu bequem und auch zu ängstlich, dass sie sich bei Wohnort- und Arbeitgeberwechsel verändern, das Risiko eingehen müssen, die Probezeit nicht zu überleben.
Da muss ich doch energisch widersprechen.
Männer wägen Risiko und Nutzen genau ab.
Wird nach der Probezeit keine Festanstellung aus der neuen Arbeit, ist der alte sichere Job weg und die Frau sowieso, da die meisten Frauen unterschwellig erwarten finanziell besser gestellt zu sein als sie, um ihren Status aufzuwerten.
 
  • #41
Das liegt daran das Männer nicht direkt ans heiraten denken und von Haus aus "selbstbewusster" sind.
Sprich, sie denken sich SIE datet mich, also wird der Drops mit dem Ex jawohl gelutscht sein.
Abgesehen davon ist man getrennt lebend und solange damit keine Probleme entstehen ist doch alles gut. Frauen machen sich einfach zu viele Gedanken und interpretieren schon viel zu früh.
Würden Frauen weniger grübeln wären sie glücklicher.
 
  • #42
Viele Männer suchen wohl auch nichts "Ernstes". Für ein Techtelmechtel ist es ziemlich unerheblich, ob die Frau getrennt lebend oder geschieden ist. Da kommt es auf andere Qualitäten an. Schließlich haben auch getrennt lebende Frauen Vaginae (Vaginen? Vaginas?).
 
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