Getrennt lebende Frauen nicht wirklich frei und daher beziehungsunwillig oder beziehungsunfähig?

Ich möchte mal anknüpfen bei einem Bericht über "getrennte Männer" in diesem Forum von 2013. Man(n) bekommt in dem Beitrag den Eindruck, dass getrennte Männer Probleme verursache und nur Frauen darunter leiden.

Also aus meiner Sicht, hier etwas aus meinem Erfahrungsschatz mit "getrennte EP Mitglieder", während ich hier in EP nichmal einen 2. Versuch mache.

1. Die getrennt Lebende hat sich kurz nach der Trennung, hier zur neuen Partnersuche angemeldet und hat kein Plan was sie will.
2. Die getrennt Lebende ist in Wahrheit nur "Teilzeit" getrennt, da der Ehemann geschäftlich viel unterwegs ist und sucht einfach Ablenkung,
3. Sie ist finanziell in einer angespannten Situation weil der Ex nicht für die Kinder zahlt und sucht daher krampfhaft schnell nach einem Ersatz....
4. Der getrennt Lebende ist tasächlich räumlich getrennt, aber hat Ihr altes Leben bzw. früheres Eheleben überhaupt nie emotional aufgegeben und investiert Ihre ganze Energie darin, den alten Partner zurück zu bekommen. Am Ende des Tages ist der neue Freund aus EP nur dazu da um Eifersucht beim Ex zu veruraschen.....

In allen Fällen verläuft der Kontakt komisch, weil man nach einer Weile merkt, dass Gesspräche nicht wirklich ehrlich und offen geführt werden. Oder in einer etwas späteren Phase wirkt das Verhaltennicht kongruent :

- Sie hat plötzlich oft keine Zeit und versucht die Kontakt in den kurzen Lücken
im Terminkalender aufrecht zu erhalten.
- Es entwickelt sich eine Situation wo sie sich gerne hoffieren und ausführen lässt ( oder einfach nur Sex will ) obwohl die Kontakt sicht nich in Richtung einer Beziehung entwickelt.

Da ich selbst wirklich frei bin und eine Beziehung "suche", könnte uch daraus ableiten, dass es beser wäre alle Profile und Anfragen von getrennte Frauen komplett zu ignorieren.

Was sind denn eure Erfahrungen?
Oder wie sollte "er" sich denn verhalten, wenn er merkt "sie" ist noch gar nicht wirklich frei?
 
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Oder wie sollte "er" sich denn verhalten, wenn er merkt "sie" ist noch gar nicht wirklich frei ?

Kontakt abbrechen. Du hast ein vergleichsweise schwieriges Exemplar getroffen. In der Regel gehen getrennte Frauen "auf die Suche" nach neuer Partnerschaft, wenn sie mit der alten Beziehung emotional und räumlich abgeschlossen haben - im großen Gegensatz zu manchen getrennten Männern.

Es ist immer gut, die Person in Trennung/nach frischer Trennung aufmerksam vorzutesten. Dazu gehört, dass man bspw. abweichend von anderen Situationen frühzeitig gefühlsbetonte Gespräche im Raum bringt und die Gegenreaktionen beobachtet. Es ist zwar ein hohes Risiko, aber viel wert als sich nachhinein zu bereuen.
 
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Ich meine, du vermischt da einiges.
Deine Kritik könnte sich auf jede andere Frau, die dich zwar nett findet und gern mit dir ausgeht, aber beziehungstechnisch nicht richtig bei dir "anbeißt" umgelegt werden. Du solltest auch differenzieren zwischen "getrennt lebend" und "(relativ) frisch getrennt".
Ein getrennt lebende, also noch nicht geschiedene Frau ist genauso wie ein ebensolcher Mann da noch mal eine Klasse für sich und dies bringt sicherlich zusätzliche Probleme mit sich. Etwa wenn eine Scheidung gar nicht in Betracht gezogen wird.
 
Ich war auch unendlich lange getrennt lebend.

Wir bekamen zwei Wunschkinder. Relativ schnell stellte sich heraus, dass mein Ex mit der Situation nicht zu Recht kam. Er redete nicht, sondern tauchte ab und rastete aus - abwechselnd, mit kurzen, halbwegs ansprechbaren Phasen, war völlig unzuverlässig in Bezug auf die Kinder.

Ich verabschiedete mich irgendwann innerlich, kümmerte mich ganz alleine um alle anfallenden Probleme, versuchte einen halbwegs normalen Kontakt der Kinder zu ihm zu organisieren, fuhr sie ihm hinterher - leider ziemlich vergeblich.

Hätte ich die Trennung schnell und klar durchgezogen, hätte ich auf jeden Fall einen Rosenkrieg erster Güte erlebt - er hat nämlich bis heute noch keinen endgültigen Schlussstrich für sich gefunden.

So schlich ich mich heraus aus der Ehe, war dreizehn Jahre lang ganz alleine mit den Kindern und immer noch nicht offiziell geschieden, als ich dann irgendwann wieder den Gedanken an eine Beziehung zuließ.

Inzwischen sind wir relativ friedlich geschieden, es ging ohne schlimme Schlammschlacht aus - wenn es auch ziemlich teuer war für mich.

Aber gut, ich bin ihn inzwischen auch offiziell los, gut so.

Bei meinem ersten Beziehungsversuch war ich etwa dreizehn bis vierzehn Jahre getrennt und schon lange emotional unendlich weit weg von diesem Mann. Es hat bei den Versuchen eine Beziehung zu leben niemals auch nur eine Minute eine Rolle gespielt, dass ich auf dem Papier noch verheiratet war.

Man sollte nachfragen und sich dann ein Bild machen von dem Menschen.
 
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Gute Frage eines Mannes. Ich differenziere da weder zwischen Mann und Frau, wer getrennt lebt, ist für mich nicht wirklich beziehungsfähig.

Das Nachfragen und sich ein Bild machen hat mir nichts gebracht, weil die Wahrnehmung des Mannes oft eine andere als die einer Frau ist.

Mann sagt, um die Frau für sich zu gewinnen und weil er denkt, es wird schon irgendwie gehen und wenn sie erstmal angebissen hat, dann wird es ihr egal sein, alles positiv darlegen und versprechen, aber in meinem Fall kam die Wahrheit schnell heraus.

Ich bin überzeugt, dass das bei gewissen Frauen nicht anders läuft.

Daher ist das ganze Thema geschlechterunabhängig zu betrachten.

w
 
Du solltest auch differenzieren zwischen "getrennt lebend" und "(relativ) frisch getrennt".
Ein getrennt lebende, also noch nicht geschiedene Frau ist genauso wie ein ebensolcher Mann da noch mal eine Klasse für sich und dies bringt sicherlich zusätzliche Probleme mit sich. Etwa wenn eine Scheidung gar nicht in Betracht gezogen wird.

Bei dem Thema kommt bei mir eine Art von Doppelmoral auf. Wenn also eine Beziehung ohne Trauschein auseinander geht und einer oder sogar beide 2 Wochen später als Single auf dem potenziellen Partnermarkt sich tummelt, ist dies dann kein Problem. Wenn aber ein Ehepaar nach 6 Monaten der Trennung, noch die restliche Trennungszeit "absitzt", dann ist es ein riesen Problem. Lassen wir einmal die monetäre Sachlage aus acht und begutachten dies nur von der emotionalen Ebene.

Ich habe dies ja bei mir gesehen. Nach ca. 6 Wochen war meine Ehe emotional abgeschlossen und man hat nur noch die Zeit "abgesessen“ wo der Status getr. lebend in geschieden geändert wird. Meiner Exfrau ging es damals genauso und somit sollte man das Thema auch nicht geschlechtsspezifisch sehen.

Am Ende ist dies immer eine Angelegenheit des jeweiligen Menschen. Manche trauern auch noch 5 J. nach der Scheidung nach und andere haben schon am Tag des Auszugs damit abgeschlossen. Der Status hat da sehr wenig Aussagekraft.
 
wie sollte "er" sich denn verhalten, wenn er merkt "sie" ist noch gar nicht wirklich frei?

Kontakt abbrechen! Aus Selbstschutz!

Ganz egal, um welchen der eingangs geschilderten Fälle es sich handelt, der Mann wird immer leiden - es sei denn, er wäre von der Sorte Nimm und hätte kein Problem damit, sich mit dem Körper der Frau zu begnügen, ohne seelische Berührung.

Warten, bis sie innerlich frei ist? Nie im Leben, bis dahin ist der Mann längst in ihrer Friend Zone, und die Siegerpalme geht an einen Dritten.
 
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Gast 2 @Magnus:
Überhaupt keine Doppelmoral, nur unterschiedliche Fakten.
Menschen die sich gerade erst getrennt haben und evt. noch mit einem anhänglichen Partner, eigenen Trennungsschmerzen oder sonstigen Problemen kämpfen, sind emotional anders drauf als Personen, die mit der ehem. Beziehung abgeschlossen haben und frei oder noch nicht geschieden sind. Und dann gibt noch jene, die sich gar nicht scheiden lassen wollen und jene, die den FS einfach nicht in Betracht ziehen, aber ihn bewusst und mit vielerlei Ausreden hinhalten.
Man kann all das nicht in einen Topf werfen, wie es der FS aber tut.
 
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und wenn sie erstmal angebissen hat, dann wird es ihr egal sein

Das beherrschen Frauen mindestens genauso gut wie Männer, ich hatte auch mal so ein „bin nicht so frei wie du denkst” Gespräch.

Nur war es mir eben nicht egal, weil Treuebruch halt nicht so mein Ding ist. Ergebnis: sie fühlte sich verschmäht, brach den Kontakt mit mir ab.

Wer sich plötzlich in einer Konstellation mit einer „nicht so frei”-en Person wiederfindet, hat genau zwei Möglichkeiten: entweder von Beziehungsinteresse auf Affäre umswitchen oder das Weite suchen.
 
Wenn ich mich trenne habe ich in dem Moment mit der Beziehung abgeschlossen. Schließlich mache ich einen solchen Schritt nicht leichtfertig und ohne Überlegungen. w53
 
Ich erlebe getrennt lebende Frauen weit eher als: Radikal mit der bisherigen Beziehung abgeschlossen.

Eine Ehefrau (58) lebt dauernd getrennt seit mehreren Jahren.
Bekommt monatlichen Unterhalt vom Ehemann und lässt sich deswegen nicht scheiden. m.E. damit ihr Ehemann weiter die Steuervorteile nutzt.
Weil verheiratet, und Unterhaltszahlungen absetzbar.
Wer mit dieser Frau zusammen kommt, der muß akzeptieren, daß sie verheiratet bleibt. Hat aber keine Probleme von ihrem Ehemann zu erwarten.
 
Kontakt abbrechen. Du hast ein vergleichsweise schwieriges Exemplar getroffen. In der Regel gehen getrennte Frauen "auf die Suche" nach neuer Partnerschaft, wenn sie mit der alten Beziehung emotional und räumlich abgeschlossen haben - im großen Gegensatz zu manchen getrennten Männern.

Es ist immer gut, die Person in Trennung/nach frischer Trennung aufmerksam vorzutesten. Dazu gehört, dass man bspw. abweichend von anderen Situationen frühzeitig gefühlsbetonte Gespräche im Raum bringt und die Gegenreaktionen beobachtet. Es ist zwar ein hohes Risiko, aber viel wert als sich nachhinein zu bereuen.

Kontakt abbrechen ist aus meiner heutigen Sicht der beste Weg. Allerdings musste ich das leider zuerst 2 mal üben....
Da auch mal Kinder von Ihr ( selbst habe ich keine ) mit erleben mussten, das Mama es viel zu früh mit einem anderen probiert, finde ich's einfach traurig dass sie so egoistisch? handelt.

Beim 3. mal vor wenigen Tagen habe ich tatsächlich mit gefühlsbetonten Gesprächen getestet und danach gefragt wie sie mit der alten Beziehung umgeht. sie fühlte sich dann bedrängt und "ausgezogen". Wahrscheinlich weil ich genau an der Stelle nachgefragt habe, wo keine ehrliche, offene Antwort mehr möglich war. Die rückfrage beschleunigt den Prozess nicht mehr weiter zu machen enorm......

Was mir insgesamt auffällt, ist ein fehlendes Verantwortungsbewusstsein für die Kinder auch auch Menschen die kontakt aufnehmen. Denn man sollte doch eigentlich selbst wissen ob man frei ist bevor man in einem EP Profil den Anschein erweckt "frei" zu sein....?
 
Hallo,

interessante Frage, denn ich gehöre zu dieser Kategorie und hatte schon öfters, das Gefühl, dass mir irgendwas in der Richtung unterstellt wird.

Die Fakten sind bei mir:

Ich trennte mich vor 7 Jahren, emotional hatte ich mich schon mindestens 3 Jahre vorher aus der Beziehung gelöst. Ich habe auch nicht vor, mich scheiden zu lassen. Warum ? Weil ich keine Lust auf den ganzen bürokratischen Kram habe und sowieso nie wieder heiraten will. Vorteile ziehe ich daraus keinerlei, wir verdienen beide gleich viel.

Keinesfalls will ich meinen Mann zurück, wir haben ein gutes freundschaftliches Verhältnis zueinander, helfen manchmal einander, ich habe ein gutes Verhältnis zu seiner neuen Partnerin, wir feiern
 
ups, da war es zuschnell weggeschickt.

So, weiter im Text: wir feiern zusammen Geburtstag.

Achja, die räumliche Trennung wurde auch damals innerhalb von 3 Monaten vollzogen.

Meine Verhältnisse sind im inneren absolut eindeutig und geklärt, vielleicht klarer, als bei jemanden, der emotional noch an seinem Ex hängt.

Wenn Mann mich als beziehungsunfähig oder - unwillig sieht, hat das absolut nichts mit meinem Nochmann zu tun, sondern einzig mit demjenigen Mann selbst, der es nicht schaffte, mich für sich zu begeistern.

Ich suche durchaus einen neue Beziehung. Aber nicht auf biegen und brechen, keinen faulen Kompromiss, sondern nur, wenn sich jemand findet, der eine Bereicherung für mein Leben darstellt.

Und ein Mann, der mir von vornherherein nur schlechtes unterstellt (dass noch was mit dem Ex läuft), dem es an Selbstwertgefühl, Gelassenheit und Toleranz mangelt, der ist einfach nicht der Richtige für mich.
 
Frauen lügen anders

Mir ist in 3 jahren Singlezeit ähnliches aufgefallen wie dem FS.

Besonders die Punkte "Ich weiss gar nicht ob ich überhaupt wieder für eine Beziehung bereit bin . ( Warum dann die Anmeldung in einem Partnerforum???? ))

Das nächste Phänonem von Frauen. Du bist ein ganz lieber und sicher ein toller Kumpelfreund und wenn es mit einer Beziehung nichts wird können wir gerne Freunde werden.

Pustekuchen. Eine Frau meldet sich nie wieder oder sucht auch keinen Kontakt mehr mit einem Mann wenn es sich herausgestellt hat das es für eine Beziehung nicht reicht.

Nächster Punkt. "Wir können ja mal telefonieren oder wir können uns ja mal treffen"..Ich brauch dafür aber etwas Zeit

Damit meint sie so ca ein halbes Jahr bis ein Jahr später . selbst dann wenn man nur ein paar Kilometer auseinander wohnt scheint es ein riesen Akt zu sein sich auf einen Kaffee zu treffen oder einen Anruf zu tätigen.

Bis es aber soweit ist bekommst Du dann als Mann sicherlich irgendwann die Nachricht. "Sorry, ich hab mich zwischenzeitlich in einen anderen Verliebt ..nicht Böse sein aber ich wünsche Dir alles gute"..

Bitte? Wo hat sie den kennengelernt wenn sie lange braucht um sich zu treffen?

Für mich sind das typische indirekte Frauenlügen und nicht weniger schlimm als Lügen von Männer.


. Männer kommen viel besser damit klar wenn Sie gleich sagt "Sorry aber ich kein Interesse an Dir" .....anstatt ihm dann dauernd noch Versprechungen zu machen.
 
G

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ups, da war es zuschnell weggeschickt.

Meine Verhältnisse sind im inneren absolut eindeutig und geklärt, vielleicht klarer, als bei jemanden, der emotional noch an seinem Ex hängt.

Wenn Mann mich als beziehungsunfähig oder - unwillig sieht, hat das absolut nichts mit meinem Nochmann zu tun, sondern einzig mit demjenigen Mann selbst, der es nicht schaffte, mich für sich zu begeistern.

Ich suche durchaus einen neue Beziehung. Aber nicht auf biegen und brechen, keinen faulen Kompromiss, sondern nur, wenn sich jemand findet, der eine Bereicherung für mein Leben darstellt.

Und ein Mann, der mir von vornherherein nur schlechtes unterstellt (dass noch was mit dem Ex läuft), dem es an Selbstwertgefühl, Gelassenheit und Toleranz mangelt, der ist einfach nicht der Richtige für mich.

Ein Mann sollte von vornerein natürlich nicht schlechtes unterstellen wenn er sich entscheidet, jemand zu treffen.

Aber wenn eine Rückfrage bei Ihr massiven Stress auslöst, ist es naheliegend , dass etwas verheimlicht wird. Dann ist tolerant sein ist sehr "riskant".

Aber ich spreche hier niemand persönlich an, wenn getrennt lebende Menschen wirklich frei sind, strahlen Sie das auch aus und müssen keine Geheimnisse rundum das Thema "Ex" schützen.
 
G

Gast

Gast
Auch wenn die Trennung längst vollzogen ist, teilt man doch einem neuen Menschen, dem man kennenlernt und der einem wichtig ist, mit, wie das in einer langjährigen Beziehung so war, auch in der Phase des Scheiterns. Es gehört zum bisherigen Leben dazu. Außerdem ist es mir wichtig, dass mein Gegenüber in seinem Leben auch schon mal länger eine Beziehung gelebt hat. Ich habe da mal den Satz gehört: "Wir haben uns nichts mehr zu sagen." Den finde ich klar und eindeutig und darauf verlasse ich mich.
w
 
F

flashbuzz

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Ich betrachte das individuell.
Es gibt Menschen die auch nach einer langen Trennungszeit einfach nicht durch sind mit dem Thema.

Mein letztes (mehrfaches) Date war auch nach acht Jahren nach der Scheidung immer noch so verbittert, dass man hätte glauben können, sie hätte ihn erst vor wengen Tagen verlassen.
Unerbittliche Klagen über die Unterhaltszahlungen an die drei erwachsenen studierenden Kinder, an denen sich die Exfrau nicht beteiligt, weil sie statt dessen ihr Geld in das neue Haus mit ihrem "Superlover" steckt.
Sie wurde lediglich in ihrer Funktion (O-Ton) als Mutter der Kinder betitelt.

Und solche Aussagen nach acht Jahren. Wer dann (wie er) behauptet, eine neue feste Partnerschaft sucht, dem fehlt jegliche Selbstreflektion und dass er andere Frauen unter seiner Bitterkeit leiden lässt - toppt das ganze dann.

Insofern: Ich glaube, es kommt auch sehr auf die Umstände an, unter denen eine Trennung statt gefunden hat. Deshlab frage ich ganz gerne mal nach.
 
Also getr. lebende Frauen würde ich nicht partout ausschließen. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass z.B. Witwen viel mehr ihrem ehemaligen Partner nachtrauern. Witwen haben oft den Nachteil, dass sie sich einmal nicht im bösen getrennthaben und deshalb auch noch ihren ehemaligen Partner vermissen und darum sind für mich getr. lebende Frauen eher Beziehungsfähig als Witwen.
 
Ich würde sagen ein wichtiger Faktor bei getrennt lebenden Frauen ist: "Wer hat sich von wem getrennt?" Hat sich die Frau vom Mann getrennt, dann sind die Chancen groß, dass diese Frau auf dem Papier in der Ehe nur noch drin bleibt, weil sie einen Vorteil davon haben, meist monetärer Art. Stichwort Trennungsunterhalt und solange die Scheidung nicht eingereicht ist, läuft z.B. die Uhr für die Frau in Punkto Versorgungsausgleich, zumindest bei langjährigen Ehen ist das ein gravierender Faktor. Emotional sind diese Frauen wahrscheinlich sehr weit vom Ex entfernt (vor allem wenn sie sich aus langen Ehen lösen)und sind durchaus beziehungsfähig und offen für neue Partnerschaften. Wovon ich allerdings nichts halte und das käme für mich - wenn ich ein Kerl wäre- niemals in Betracht, diese Endloslang getrennt lebenden Frauen. Da wird im Außen zu lange dem neuen Partner der Eindruck vermittelt, sich nicht wirklich entschieden zu haben. Solche Frauen müssen sich meiner Meinung nach auch die Frage gefallen lassen, warum sie so handeln, wenn sie doch in einem Singleportal einen neuen Partner suchen.
 
G

Gast

Gast
Also getr. lebende Frauen würde ich nicht partout ausschließen. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass z.B. Witwen viel mehr ihrem ehemaligen Partner nachtrauern. Witwen haben oft den Nachteil, dass sie sich einmal nicht im bösen getrennthaben und deshalb auch noch ihren ehemaligen Partner vermissen und darum sind für mich getr. lebende Frauen eher Beziehungsfähig als Witwen.

Eine ziemlich bedenktliche Aussage.
Ich bin nämlich Witwe und habe mit meinem alten Leben komplett abgeschlossen. Nach 1 1/2 Jahren war ich bereit für einen neuen Partner und fand auch auch einen.
Woher nimmt obiger Schreiber seine eigenartige Sichtweise? Wieviele Witwen hat er gedatet, sodass er schlüssige Zahlen und Fakten vorlegen könnte?
 
Wieviele Witwen hat er gedatet, sodass er schlüssige Zahlen und Fakten vorlegen könnte?
Also ich hatte dieses Jahr 12 Dates.
3 Frauen waren Witwen, 3 getr. lebend. und 6 Single bzw. geschieden. Die 3 Witwen waren aber gerade diejenigen die am wenigsten Beziehungsfähig waren. Klar ist nur eine subjektive Beobachtung meinerseits und lässt sich nicht auf die Allgemeinheit übertragen, aber durch diese Beobachtung bin ich nun einmal bei Witwen noch misstrauischer.
 
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Ars_Vivendi

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Da ich selbst wirklich frei bin und eine Beziehung "suche", könnte uch daraus ableiten, dass es beser wäre alle Profile und Anfragen von getrennte Frauen komplett zu ignorieren.

Was sind denn eure Erfahrungen?
Oder wie sollte "er" sich denn verhalten, wenn er merkt "sie" ist noch gar nicht wirklich frei?

Ich denke nicht, dass man das pauschalisieren kann, auch nicht bezogen auf Männer oder Frauen.

Wer sich aktiv trennt, dürfte grundsätzlich eher schneller wieder "frei" sein. Wer sein eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommt, ist in einer Partnerschaft eher auch schwierig.

Bei getrennten Frauen setze ich für mich zunächst voraus, dass die Scheidung klar avisiert ist (das sollten Männer aus meine Sicht genauso anstreben). Wer wegen ein paar Euro Unterhalt oder "der Steuer" vom Ex abhängig bleibt, ist nicht frei.
Wenn der Kontakt "komisch" verläuft und der Grund in nicht vollständiger Trennung liegt, kannst Du doch den Kontakt wieder abbrechen. Es macht dann wohl wenig Sinn, eine Beziehung anzustreben. Genauso wenig Sinn macht es mit Frauen, die aufgrund ihrer Vorerfahrungen "verbittert" sind. da sind ständige negative Aussagen über Ex-Partner für mich ein Zeichen, schnell zu flüchten. Ich will nicht ausbaden, was der Ex an Scherben hinterlassen hat.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
Ich trennte mich vor 7 Jahren, emotional hatte ich mich schon mindestens 3 Jahre vorher aus der Beziehung gelöst. Ich habe auch nicht vor, mich scheiden zu lassen. Warum ? Weil ich keine Lust auf den ganzen bürokratischen Kram habe und sowieso nie wieder heiraten will. Vorteile ziehe ich daraus keinerlei, wir verdienen beide gleich viel.

Es ist schön, wenn Du ein gutes Verhältnis zu Deinem Ex-Mann hast, das finde ich ein gutes Zeichen. Manchmal passt es eben einfach nicht.
Ich denke aber doch, dass man dann auch den wirklich geringen bürokratischen Aufwand treiben sollte. Gemeinsamer Anwalt und problemlose Trennung, der "bürokratische Aufwand" besteht in einem Vortermin beim Anwalt und dem Scheidungstermin. Zeit maximal 5 Stunden. Kosten sind ein paar Tausend Euro und dann bist Du wirklich "frei".
Die Ehe ist ein rechtlicher Vertrag. Was für einen Sinn hat es, wenn Du weiterhin für Deinen Ex-Mann aufkommen musst? Wenn bei seiner Arbeitslosigkeit oder Krankheit eben doch Du haftest, bis ins hohe Alter? Wenn Dein neuer Partner da eben dann mit "drinhängt", wenn es schiefgeht.

Mit verheirateten Frauen kann Mann aus meiner Sicht maximal eine intensivere Affäre haben, aber keine wirklich gemeinsame Zukunft planen, weil die Frau eben doch erhebliche Risiken trägt und nihct wirklich frei ist (umgekehrt genauso).

Als beziehungsunwillig würde ich Dich nicht mal bezeichnen, aber die "Schuld" dafür auf einen neuen Partner zu schieben, finde ich eine eigenartige Sichtweise.
 
Kosten sind ein paar Tausend Euro und dann bist Du wirklich "frei".

Weder ich, noch mein Ex-Mann haben eben mal "ein paar Tausender" übrig.

Und wenn, würde ich lieber davon mit meinem neuen Freund eine schöne Reise machen, als es einem Anwalt in den Rachen zu werfen.

Anders herum: Weil ich mit meinem neuen Partner nicht verheiratet bin, lass ich ihn hängen, wenn er krank oder in finanzieller Not ist, weil ich nicht gesetzlich dazu verpflichtet bin ???

Genau das meine ich. Das eine ist das bürokratische, das andere ist das, was man rein menschlich daraus macht. Man muss nicht jeden Anspruch, den man hat, durchsetzen. Ich würde mich niemals an meinen Ex wenden, noch würde er absichtlich auf meine Kosten auf der faulen Haut liegen.

Und wenn er wirklich in Not ist, würde ich ihm auch helfen, genau wie meinem Partner, meinem Bruder, meinen Eltern oder meiner besten Freundin. Ich kenn ihn 25 Jahre, mehr als die Hälfte meines Lebens.

Und sollte tatsächlich dieser Fall eintreten, dass eine Scheidung von Vorteil ist, kann man sie doch immer noch jederzeit einreichen.
Auch habe ich zwischenzeitlich zwei weitere Beziehungen gehabt - keiner der Männer hatte ein Problem mit meinem Status, auch hatte die Trennung jeweils andere Gründe.

Ich habe festgestellt, dass Leute, die noch nie verheiratet waren, das wesentlich enger sehen.

Und apropos beziehungsunfähig: Mein neuer Freund ist offiziell geschieden seit 10 Jahren, aber emotional überwunden hat er es noch nicht. Nicht, weil er noch an der Frau hängt, sondern weil sie ihm Dinge angetan hat, die man nur aus der Zeitung kennt. Das tut mir sehr leid für ihn, es tut mir selbst weh, wenn ich seine seelischen Schmerzen dabei sehe, wenn er darüber spricht.

Aber deswegen lehne ich ihn nicht ab, wir haben alle eine Vergangenheit, die zu einem Menschen dazugehört, wenn ansonsten alles passfähig ist.

...die Frau eben doch erhebliche Risiken trägt und nicht wirklich frei ist (umgekehrt genauso).

das ist nur ein theoretisch erdachter Umstand, der nicht eintreten muss. Genauso kann die "freie" Frau eine schwere Krankheit bekommen, arbeitslos werden, etc. wo du dann aufkommen musst, wenn du verheiratet bist. Oder heiratest du nicht, um jegliches Risiko einer Verpflichtung auszuschließen ? Wenn Sie Kinder hat, gehen die dich auch nichts an? Wenn du es so materialistisch siehst, wäre es doch besser, wenn sie mit einem anderen verheiratet ist, der dann aufkommen muss ?!
 

Aber wenn eine Rückfrage bei Ihr massiven Stress auslöst, ist es naheliegend , dass etwas verheimlicht wird. Dann ist tolerant sein ist sehr "riskant".


Jeder macht mal schlechte Erfahrungen. Wenn du von vornherein jeder pauschal Unehrlichkeit unterstellst, kannst du es doch gleich sein lassen. Jeder kann lügen oder Gefühle für einen Expartner verheimlichen. Dazu bedarf es keines Trauscheins oder Scheidungsurteils.


besonders die Punkte "Ich weiss gar nicht ob ich überhaupt wieder für eine Beziehung bereit bin . ( Warum dann die Anmeldung in einem Partnerforum???? ))

Nun, wenn man keine Beziehung hat, kann man nicht merken, ob man für eine solche bereit ist. Manches muss man für sich selbst erfühlen und das ist manchmal anders, als man es theoretisch glaubt.

Zu 99 % bedeutet diese Aussage aber: Ich bin nicht bereit für eine Beziehung MIT DIR, weil man halt merkt, das irgendwas nicht passt, was man manchmal gar nicht in Worte fassen kann.

In Japan gilt es im übrigen als absolute Unsitte, jemanden durch zuviel Direktheit bloßzustellen.

Das ist dann keine Lüge, sondern eine diplomatische, höfliche Absage, wenn man dem Gegenüber "die Wahrheit" nicht um die Ohren haut.

Oder wölltest du hören, dass eine Frau zu dir sagt: ich hasse deine Geräusche beim Sex, dein xxx ist zu klein für mich, ich finde dich langweilig ? Aber der eigentliche Grund ist, dass eben kein Funken übergesprungen ist.

Jeder Mann würde sofort versuchen, das "Problem" zu lösen, obwohl es keine Lösung gibt.

Nächster Punkt. "Wir können ja mal telefonieren oder wir können uns ja mal treffen"..Ich brauch dafür aber etwas Zeit

Wenn Mann nach einem Date sagt: "wir telefonieren" erwartet doch auch nicht wirklich jemand noch einen Anruf ??? Es ist eben einfach nur ein höfliches Synoym für: Du bist nicht mein Typ, es funkt nicht. Aber wer will das wirklich hören ?
 
@peach

Höfliche Synonyme sind das also?

Ich Dussel dachte immer das wäre ein Versprechen.

Gelten solche Versprechenssynonyme nur für Frauen oder auch für Männer?????

Wenn Männer solche Synonyme an den Tag legen dann sind sie schlichtweg Lügner, Blender oder wissen nicht was sie wollen.

Merkwürdige Auslage von Synonymen.

Ausserdem sind wir in Deutschland und nicht in Japan. Wenn man schon solche Beispiele bringt das ist die ganze Tradition als Hintergrund doch etwas anders gelagert und nicht vergleichbar.
 
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Gast

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Und apropos beziehungsunfähig: Mein neuer Freund ist offiziell geschieden seit 10 Jahren, aber emotional überwunden hat er es noch nicht. Nicht, weil er noch an der Frau hängt, sondern weil sie ihm Dinge angetan hat, die man nur aus der Zeitung kennt. Das tut mir sehr leid für ihn, es tut mir selbst weh, wenn ich seine seelischen Schmerzen dabei sehe, wenn er darüber spricht.

Aber deswegen lehne ich ihn nicht ab, wir haben alle eine Vergangenheit, die zu einem Menschen dazugehört, wenn ansonsten alles passfähig ist.

Ich glaube, hier ist der Blickwinkel nicht korrekt. Es ist sehr tragisch, wenn ein Mann nach so vielen Jahren immer noch traumatisiert von der Ex ist. Daher wäre es in diesem Fall sicherlich hilfreich, sich prof. Hilfe im Interesse aller zu suchen.

Das so ein Trauma sich negativ auf eine spätere neue Beziehung auswirken kann, ist doch logisch oder?

Mit so einem Menschen mitzuleiden, bringt keinem was, da wird unnütze Energie für was aufgewendet, was mit prof. Hilfe gut bearbeitet werden kann.

Andererseits haben mir einige Männer ihre Version der Trennung erzählt, als ich dann die Version der Frau hörte, konnte ich verstehen, warum sie sich getrennt hat. Er hat mich nach kurzer Zeit ebenso partnerschaftsfeindlich behandelt, es aber selber nicht so gesehen, dass sein Handeln keinem gut tut. Selbst ihm nicht, aber er hatte kein Selbstreflexionsvermögen und war nicht in der Lage, sein eignes Handeln aus einem anderen Blickwinkel zu sehen geschweige den, zu verstehen, dass andere Menschen einen anderen Blickwinkel haben dürfen.

Sein negatives Verhalten haben ihm sogar seine Kinder bescheinigt, er beharrte weiterhin auf sein Verhalten. Alle haben dann Abstand zu ihm genommen.

w
 
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