Getrennt lebender Mann, Noch-Ehefrau macht Probleme

Liebes Forum

Ich habe einen Mann kennengelernt (bisher Mail- und Telefonkontakt), der den Status "Getrennt lebend" hat. Eigentlich war mein Credo immer: Gar nicht Antworten / sich nicht darauf einlassen. Zudem hat er keinen Kinderwunsch (damit komme ich aber mittlerweile klar ich verstehe ihn auch aufgrund seines Alters, ü50, und er sagt, es wäre nicht in Stein gemeisselt).

Die vielen Parallelen und Gemeinsamkeiten haben uns aber so verblüfft, wir könnten Zwillinge sein, und von Anfang an war eine grosse Vertrautheit da. Da "getrennt lebend" ja vieles bedeuten kann, habe ich das vorerst nicht angesprochen und ihm eine Chance gegeben.

Nun, am Telefon hat er mir erzählt, dass er seit 30 Jahren mit dieser Frau verheiratet ist, sie leben nicht mehr zusammen, vor einem halben Jahr wurde die Trennung eingeleitet. Die Noch-Ehefrau will die Scheidung veerhindern, da sie sonst keinen Unterhalt bekommen würde und wieder arbeiten müsse, das könne sie nicht, sie arbeite momentan nur wenig Teilzeit. Lebt aber ihrerseits bereits mit einem neuen Partner zusammen.
Er sagt, er sehne sich nach Zweisamkeit und habe es aber nicht eilig, da er sicher gehen möchte, dass es beim nächsten Mal die Richtige sei.

Soll ich mich noch weiter einlassen? Er kann ja eigentlich nichts dafür, dass seine Frau Probleme macht, und doch ist er eben noch gebunden.

Danke vorab für Eure Meinungen dazu.

w, 41
 
Hallo Süsskartoffel,

ich sehe nicht, wo die Ehefrau Probleme macht. Dein neuer Schwarm hat sein Liebes-/Beziehungsleben nicht aufgeräumt.

Stutzig würde mich machen, dass er "beim nächsten Mal die Richtige" will. Jetzt mal ernsthaft unter uns beiden gestandenen Frauen: Im Augenblick ist das zwischen euch beiden eine Internetflirterei - noch nicht mehr. Mit seiner Ehefrau ist Dein Schwarm dagegen seit 30 Jahren verheiratet, wer weiß, wie viele Jahrzehnte er sie schon kennt. Nachdem Dein Schwarm sein halbes Leben mit seiner Ehefrau verbracht hat, mit allem was in dieser Zeit im Leben so passiert, erzählt er einer Internetbekanntschaft, dass die Internetbekannte und nicht die Ehefrau möglicherweise die Richtige ist?!

Ich wäre skeptisch. Häufig wissen die Ehefrauen garnicht, dass sie in Trennung leben. Und angenommen das Scheidungsverfahren ist tatsächlich anhängig, willst Du diese jahrelange Streiterei tatsächlich mitmachen?

Wenn Du meinst, dann triff ihn doch erst einmal.
 
E

endrana

Gast
Also wenn du bereit dazu wärst, ziemlichen Terror und eine echte Zerreißprobe dann in 2,5 Jahren auszuhalten, die sich quälend lange ziehen wird, dann kannst du es versuchen. Bis dahin kann er die Scheidung nicht einreichen. Ich würde bis zur durchgeführten Scheidung außerdem die Beziehung nicht vertiefen, d.h. nicht zusammenziehen z.B.

Im ersten Absatz klingt an, dass du noch Kinder wünschst? Na das kannst du mit dem Kandidaten vergessen....er will nicht mehr wirklich, ist (geben wir das ruhig zu) wirklich nicht mehr ganz in dem Alter mit Ü50, das ist immerhin ein Alter, in dem die meisten Menschen so langsam Großeltern werden, und mit einem Getrennt Lebenden Bitte nicht!!
Selbst wenn er nichts dafür kann und die Situation wirklich so ist wie beschrieben und eine tatsächliche Trennung vorliegt (keine gemeinsamen Konten, Häuser o.Ä.), was aber nur sehr unwahrscheinlich der Fall ist. (Schon allein die Unterhaltszahlungen als Grund)

Glaub mir bitte, das ist ein Riesendrama, was du dir aufhalst für die Zukunft, da muss dir der Mann schon ganz viel wert sein.
 
...kann nur sagen:bleibe bei deinem Credo!
Ein Beispiel aus meinem Umfeld: Eine Freundin ü50 hat sich
Vor 3jahren mit einem getrennt lebenden Mann liiert,er war halbes Jahr getrennt. ,2 Teenagerkinder. Meine Freundin
Kämpft bis heute fleißig mit beim Rosenkrieg, der immer noch
Läuft, Streit um Unterhaltszahlungen,er zeitweise vor finanziellem Ruin. Es ist ein Irrglaube, anzunehmen, daß du als neue Partnerin nicht in diese Scheidungsauseinander-
Setzung einbezogen bist,zumindest darfst du als große
Seelentrösterin an seiner Seite sein. Ich bezweifle auch,daß
30jahre Ehe schon verdaut sind.Im Gegenteil:das kommt alles
Wieder hoch und du mitten drin..... Eine schöne Verliebtheitsphase ist hier ein sehr guter Köder! Betrachte neben den Gemeinsamkeiten bitte auch die Unterschiede
Zwischen euch....w
 
Ich versteh nicht ganz, dass die Frau Unterhalt kriegt, weil sie verheiratet sind. Eigentlich dachte ich, kriegt man welchen, wenn man geschieden ist. MUSS denn ein Ehemann seiner Frau Geld geben? Mir kam es bislang so vor, als könnte sie in dieser Position weniger kriegen, als ihr eigentlich zusteht.

Er sagt, er sehne sich nach Zweisamkeit und habe es aber nicht eilig, da er sicher gehen möchte, dass es beim nächsten Mal die Richtige sei.
Den Satz finde ich merkwürdig. Wenn man ihn misstrauisch interpretiert, heißt er, dass er die Frau (Dich) drauf vorbereiten will, dass es erstmal keine Treffen oder nur wenige gibt. Warum? Wenn einer offen ist für eine neue Partnerschaft, brennt er doch auch drauf, den, mit dem er sich schon so lange schreibt, real kennenzulernen.
Für mich klingt das so, als wär da irgendwas nicht stimmig, Warmwechsel vielleicht, vielleicht auch Faulheit, die Trennung zu vollziehen, denn er könnte ihr ja vertraglich zusichern, dass sie dauerhaft Unterhalt kriegt. Und sag mal, welcher Mann finanziert eine getrennt lebende Frau mit seinem Geld, wenn die Dame schon mit einem neuen Mann zusammen lebt?

Soll ich mich noch weiter einlassen? Er kann ja eigentlich nichts dafür, dass seine Frau Probleme macht
Ja, genau das ist der Eindruck, nicht wahr? Ich halte das für beabsichtigt und abgedroschen.

Jemand, der offen ist für eine Partnerschaft und der "diesmal die Richtige finden" will, jemand, dessen Frau schon einen neuen Partner hat und mit dem zusammen lebt, der müsste was ganz anderes schreiben und vielleicht mal überlegen, dass eine Frau, die längst einen neuen hat, ihm hier möglicherweise gerade die Tour vermasselt.

Man kann sich durch Schreiberei schnell verlieben, weil man sich alles mögliche dazudichtet. Du argumentierst schon so wie die Geliebten, denen erzählt wird, warum man sich nicht trennen kann aufgrund des labilen, unselbständigen, bösen Ehepartners.

Mein Tipp ist, das ganze mal nur mit Logik und Verstand zu betrachten und dann zu überlegen, ob das wirklich eine Beziehung werden kann mit so einem Mann. Ich würde das lassen.
 
Wer hier regelmäßig mitliest, hat vor allem eins gelernt: halte dich von Männern, die nur getrennt leben, fern.

Dass ihr Zwillinge im Geiste seid, macht er dich möglicherweise nur glauben. Beobachte das mal ganz genau. Kommen die Aussagen, denen du händeklatschend und juchzend zustimmst überwiegend von ihm oder ist es eher umgekehrt ?
Möglicherweise ist es seine Masche.
Davon abgesehen ist er nämlich eher kein Volltreffer, nicht ?

Falls du partout nicht von ihm lassen möchtest, schlage ich folgendes vor.
Ich hole etwas aus, ok ?
Ich hatte mal eine Offerte von einem äußerlich tollen Mann und mit ihm ein bißchen geschrieben. Nach einiger Zeit trafen wir uns und er erzählte mir die Geschichte mit dem allerlängsten Bart: getrennt, beide in der gleichen Wohnung aber jeder ein Schlafzimmer und es gebe auch keine gemeinsamen Essen etc. Dafür aber das nicht abbezahlte Haus und die zwei minderjährigen Söhne, weshalb sie eben eine Zweckwohngemeinschaft bildeten.
Ich dachte natürlich auch sofort, dass er mich verarscht und beendete der Kontakt.

Ein halbes Jahr später kommt meine Freundin mit genau diesem Typen zur Tür rein, sie waren im Anfangsstadium. Ich erzählte ihr von der Ehefrau, aber sie wußte das alles schon. Sie war der Sache ganz gnadenlos auf den Grund gegangen.
Sie hatte ein Treffen bei ihm zuhause mit der Ehefrau verlangt.
Als sich alles als korrekt herausstellte und die Ehefrau sogar freundlich zu ihr war, ließ sie sich auf das Experiment ein.
Meine Freundin ist noch heute mit dem Mann zusammen.

Ok, das ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt, aber deiner ja vielleicht auch.
Guck du auch ganz gnadenlos, ob alles korrekt ist.
Falls er das nicht will oder sich windet, vergiß ihn.

w 49
 
Liebe Süßkartoffel,

Du hattest Dein Credo, auch so mal gepostet.
Warum?
Weil es genau die Widersprüchlichkeiten gibt, die Du jetzt erlebst.

Du möchtest ihm glauben, er ist interessant, und natürlich liegt es nur an der Ex, warum die Situation so ist wie sie ist.
Du hast Zweifel, sonst würdest Du diesen Thread nicht eröffnen.
Höre auf die Zweifel - sie haben recht.

Ich würde es lassen, und werde es künftig auch.
Ich war nämlich so wie Du, mal erst die Umstände anschauen, dem Mann eine Chance geben. Und es wird erzählt, versichert - und frau mag gerne glauben, vertrauen.
Bis zu dem - völlig unerwarteten - Moment, wo doch alles anders ist, doch nicht abgeschlossen, es doch noch Gründe gibt, die Ehe aufrecht zu halten, selbst wenn es nicht mal die wieder gefundenen Gefühle zur Ex sind.
Das tut weh.
Für mich, absolut nie wieder. Masochistisch veranlagt bin ich nämlich nicht.

Selbst, wenn es in diesem Deinem Fall stimmen würde, wobei mir schon zuviele Fragezeichen vorhanden wären, dann klingt es nach viel Stress, Ärger, unbearbeiteten Verletzungen durch diese Ehe.

Momentan ist es "nur" Mail, Telefon, also noch nicht wirklich etwas greifbares Richtung Beziehung. Nur hypothetisch. Also doch problemlos abzubrechen für Dich - nur ein kurzer Traum, und gut?

Zum Thema Kinderwunsch - glaube ihm das Nein. Die restliche Aussage ist nur Beschwichtigung.

Es gibt auch Männer, die ihre alten Beziehungen real abgeschlossen haben und wo es stimmig sein könnte, sonniger als mit diesem hier.

So einer findet sich auch für Dich, sicher.
 
Hallo Zusammen

Vielen Dank für Eure Antworten.

#1
Sie sind definitiv getrennnt, sie wohnt mit dem neuen Partner zusammen.

#4
so habe ich das gar noch nicht überlegt. Ich selber war nie verheiratet, deswegen kenne ich mich da nicht so gut aus. Aber als meine Eltern sich scheiden liessen, hat meine Mutter ihren Freund immer verstecken müssen, wenn Papa auf Besuch kam, da er sonst weniger und keinen Unterhalt mehr hätte für sie zahlen müssen.


Gemäss seinen Aussagen fühlt sich die Noch-Ehefrau offenbar noch nciht bereit, schon voll zu arbeiten, und deshalb müsse er ihr Unterhalt zahlen, das könne er verkraften. Sie wohnt jedoch mit dem neuen Partner zusammen, ich weiss da nicht wie das Gesetz ist. Muss er dass überhaupt?

Ich frage mich auch, warum sie sich so mit der Scheidung ziert, wenn sie einen neuen Partner hat? Komische Frau...

Abgesehen davon sind 30 Jahre kein Pappenstil, und nach einem halben Jahr schon im Internet auf Partnersuche zu gehen, dünkt mich auch verfrüht.

Und ich habe genug Probleme in meiner Vergangenheit gehabt, bin immer noch dabei, mich von dem einen und anderen zu "erholen". ich brauche einfach nicht noch eins mehr derzeit. Und bei der Ausgangslage ist das schon wahrscheinlich.
 
Hallo FS,

Soll ich mich noch weiter einlassen? Er kann ja eigentlich nichts dafür, dass seine Frau Probleme macht, und doch ist er eben noch gebunden.

spontan fällt mir dazu ehrlich gesagt ein, jaja, die böse, böse Ehefrau... und der arme Kerl, der so unter dieser Furie leiden muß, mit der er freiwillig 30 Jahre verheiratet ist... wer's glaubt?!

Vielleicht weiß die Gattin ja gar nicht, was sie für ein "Drache" ist und dass sie "in Trennung lebt"...

Wenn Du mich fragst, unabhängig von allem anderen, ja, ich würde an Deiner Stelle bei Deinem Credo bleiben, denn das ist klug. Abgesehen davon, dass ich denke, dass der Ehemann sehr wohl etwas "dafür kann" (!), wenn die Ehefrau bei einer Scheidung nach mehreren Jahrzehnten "Probleme macht", denn dazu gehören immernoch beide Ehepartner. Nach so vielen Jahrzehnten kennt man sich gut genug, um bei Bedarf auch eine Scheidung "sanft" händeln zu können, aber Du kennst ja auch nur die Geschichte des Mannes, von der Du nicht weißt, ob sie überhaupt der Wahrheit entspricht... vielleicht würde die Frau eine ganz andere Geschichte erzählen (falls das mit der Scheidung überhaupt stimmt und der Gatte nicht nur in der Ehe gelangweilt ist und ein nebeneheliches Spusi sucht...).

Aber abgesehen davon, dass ich mich nie mit einem "in Trennung lebenden" Mann treffen würde, denke ich, Du machst Dir zum jetzigen Zeitpunkt eh zu viele Gedanken, selbst wenn der Mann Single wäre...

Noch seid Ihr nur virtuell bekannt, und es kann durchaus sein, dass Ihr Euch persönlich kennenlernt, und in der selben Minute wißt, NEIN, trotz vermeintlicher Seelenverwandtschaft in E-Mails ("Zwillinge"), paßt das nicht. Die Chemie stimmt nicht, der andere gefällt überhaupt nicht und es wird nichts. Du machst da die 5. Überlegung vor der ersten, finde ich...

Genau so etwas ist mir nämlich auch schon passiert... auch mit einem vermeintlichen "Zwilling", den ich zwar nicht über eine Kontaktbörse, aber virtuell kennengelernt hatte... beim allerersten realen Treffen war uns beiden, trotz weiß nicht wie vielen Fotos, die wir uns gemailt hatten und vielen Telefonstunden, von der ersten Sekunde an klar, das gibt nichts mit uns beiden...

Übrigens Achtung, wenn Dir ein Mann dieses "Zwillinge"-Gefühl gibt! Das sind ganz oft Narzißten, die ihr gegenüber ganz phantastisch spiegeln können! Die geben einem das Gefühl, dass man füreinander geschaffen wurde... (ich weiß, wovon ich spreche, s.o.),
 
Sie sind definitiv getrennnt, sie wohnt mit dem neuen Partner zusammen.
Woher weißt du das? Ich würde es erst glauben, wenn ich es mit eigenen Augen gesehen habe.
Gemäss seinen Aussagen fühlt sich die Noch-Ehefrau offenbar noch nciht bereit, schon voll zu arbeiten, und deshalb müsse er ihr Unterhalt zahlen, das könne er verkraften. Sie wohnt jedoch mit dem neuen Partner zusammen, ich weiss da nicht wie das Gesetz ist. Muss er dass überhaupt?

Ich frage mich auch, warum sie sich so mit der Scheidung ziert, wenn sie einen neuen Partner hat? Komische Frau...
Das klingt alles ziemlich unglaubwürdig, um nicht zu sagen: glatt gelogen. Die Kinder müssten doch groß sein. Wieso soll seine Frau nicht arbeiten können? Und er muss ihr Unterhalt zahlen? Obwohl sie angeblich mir ihrem neuen Partner zusammen lebt?
süsskartoffel, lass dir keinen Bären aufbinden. Die Geschichte stimmt hinten und vorne nicht. Du bist an einen verheirateten Mann geraten, der ein bisschen Abwechslung im Bett sucht.
 
Die Geschichte ist in sich schlüssig.
Wenn sich ein Ehepaar trennt, gibt es das Trennungjahr, welches einzuhalten gilt, erst man nach dessen Ablauf, kann die Scheidung eingeleitet werden, was sich nochmals je nach Scheidungsmasse bis zu einem weiteren Jahr hinziehen kann.
Ab dem Zeitpunkt der Trennung (also das Trennungsjahr über) bis zur rechtmäßigen Scheidung, Zustellung des Scheidungsurteils, zahlt der wirtschaftlich Stärkere Unterhalt, somit zahlt der Mann an seine Noch-Ehefrau.

Wenn sie die Scheidung nicht will und mutwillig verhindert, kann die Trennung bis zu drei Jahren laufen, während sie in dieser Zeit ebenso der Trennungsunterhalt zusteht.

Ebenso steht der Noch-Ehefrau NACH der Scheidung, nachgehender Unterhalt zu. Dieser ist nicht genau definiert und hängt von einigen Faktoren ab. Jedoch bei 30+ gemeinsamen Ehejahren, können diese Unterhaltszahlungen auch noch 3 und mehr Jahre dauern.

Erst durch Vollzeitbeschäftigung der Noch-Ehefrau, wo das Gehalt der Noch-Ehefrau bzw. späteren Ex-Frau beim Unterhalt berücksichtigt wird und diesen für den Mann verringert bzw. für diesen möglicherweise dann wegfällt (kommt auf den Lebensstandard innerhalb der Ehe an).
Oder die Ex-Frau heiratet, dann fällt der nachgehende Unterhalt (gezahlt nach der Scheidung) sofort weg. Eine Bedarfsgemeinschaft wie bei Harzt IV gibt es nicht, da nicht die Solidargemeinschaft damit belastet wird, sondern nur der Ehemann). Demnach kann die Noch-Ehefrau gern auch einen Ersatz-Freund haben, solange er nicht ihr künftiger Ehemann ist.

Da die Noch-Ehefrau ist schon auch um die 50+ und arbeitet Teilzeit, im Moment wird durch den lfd. Trennungsunterhalt der ehegemeinschaftliche Lebensstandard für sie aufrecht erhalten. Verschlechtern möchte und soll man sich bei der Scheidung nicht.

Dein virtueller Brieffreund hat dir gesagt, trotz Unterhalt hat er ausreichend Geld zum Leben zur Verfügung. Dann kann es zwar ihrerseits ein Rosenkrieg werden, doch er scheint finanziell gut aufgestellt zu sein und Du musst Dich nicht in die Schusslinie begeben, dafür gibt es im Scheidungsverfahren die Anwälte.

Einzig die Tatsache, dass er sich nach Zweisamkeit sehne, jedoch es mit diesem Bedürfnis nicht so eilig hat, lässt mich stutzen. Hier muss ich jetzt fragen, wie lange ihr Euch schon schreibt?
 
#6
gutes Gedächtnis hast Du - Kompliment ;-)
Genau deshalb hab ich den Thread eröffnet, denn jetzt könnte ich noch einigermassen sorgenfrei abklemmen.

#9
tja, beweisen kann ich es nicht. Im Telefonbuch sind sie noch zusammen als Herr & Frau XY eingetragen. Da er ein aussgerwöhnliches Hobby und auch Beruf hat, fand ich schnell seinen ganzen Namen heraus. Aber weitere "Detektiv"-Tätigkeiten werde ich unterlassen, da dies das ggf. weitere Kennenlernen verdirbt und einen Vertrauensmissbrauch bedeutet.

#10
Ich nehme auch an, dass die Noch-Ehefrau ihr bequemes Leben nicht so schnell aufgeben möchte.
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Wir kennen bzw. schreiben uns erst seit 2 Wochen. Wir hatten bisher ein (sehr) langes Telefonat bis in den späten Abend.

PS: In seinem Profil steht als Einleitung: Jetzt oder nie.
 
Noch seid Ihr nur virtuell bekannt, und es kann durchaus sein, dass Ihr Euch persönlich kennenlernt, und in der selben Minute wißt, NEIN, trotz vermeintlicher Seelenverwandtschaft in E-Mails ("Zwillinge"), paßt das nicht. Die Chemie stimmt nicht, der andere gefällt überhaupt nicht und es wird nichts. Du machst da die 5. Überlegung vor der ersten, finde ich...

Genau so etwas ist mir nämlich auch schon passiert... auch mit einem vermeintlichen "Zwilling", den ich zwar nicht über eine Kontaktbörse, aber virtuell kennengelernt hatte... beim allerersten realen Treffen war uns beiden, trotz weiß nicht wie vielen Fotos, die wir uns gemailt hatten und vielen Telefonstunden, von der ersten Sekunde an klar, das gibt nichts mit uns beiden...

es klingt komisch, aber irgendwie hoffe ich fast darauf.
 
Ich frage mich auch, warum sie sich so mit der Scheidung ziert, wenn sie einen neuen Partner hat? Komische Frau...
Das, oder es stimmt einfach nicht, dass sie sich nicht scheiden lassen will, sondern er. Wer weiß.

Was mich stört an sowas ist, dass man meint, einem anderen neuen Partner so eine Konstellation zumuten zu können. Eigentlich müsste man doch von selber drauf kommen, dass man nicht gerade ein vertrauenswürdiges Bild abgibt und dass man ein Riesenhandikap hat damit. Wenn man "die Richtige" finden will, sorgt man dann nicht dafür, dass alles, was diese göttliche Frau berechtigter Weise davon abhalten könnte, sich einzulassen, geklärt ist?

PS: In seinem Profil steht als Einleitung: Jetzt oder nie.
... lassen wir es langsam angehen. LOL. Aber das ist wohl nur Verkaufsblabla.

Vielleicht ist er auch nur noch dabei, das ganze zu verarbeiten und konnte sich noch gar keinen Kopf machen, wie das rüberkommt. Immerhin ist es eine beliebte Aussage, um Frauen an die Angel zu kriegen, die sich Hoffnungen machen.
 
In einem derzeitigen Parallel-Thread sind Witwen und Witwer mit Vorsicht zu genießen, in einem anderen Jäger. Alleinerziehende Mütter haben überhaupt keine Chance auf Vergesellschaftung. Hier sind es die getrennt Lebenden. An Vorurteilen mangelt es hier wahrhaftig nicht.

Liebe FS, häufig bewahrheiten sich Klischees, manchmal aber auch nicht.
Ich würde zusehen, dass ich keine Gefühle investiere und mir keine Hoffnungen machen. Mir den Mann sehr genau und nüchtern ansehen. Sehr genau hinhören, was er von sich gibt. Mich für ihn interessieren, ihn reden lassen, dezent nachfragen. Wenn du nicht den Kopf verlierst, wirst du sicher bald merken, wohin die Reise geht. Dann weißt du, woran du bist.
 
Seine Ehefrau hat warm gewechselt (sie lebt mit dem neuen Freund zusammen). Daraus folgert das die Ehe bereits seit mehreren Jahren kriselte. Ob der Mann als der Betrogene das alles schon verarbeitet hat ist Typfrage - nachdem aber keine Kinder da sind und er der Gehörnte war dürfte die "Abnabelung" zügig voranschreiten. Der Mann ist ja kein Teenager und wenn er sich deswegen aufhängen hätte wollen wäre er sicher nicht beim Online Dating sondern beim Seiler...

Sein Onlinedating deute ich "in dubio pro reo". Genaueres kann die FS aber nur dadurch rausfinden dass Sie ihn persönlich kennenlernt.

Hier wird von manchen Foristennen so getan als ob es sich die FS mit einer ungewollte Schwangerschaft mit Austragepflicht auseinandersetzen müßte. Die beiden kennen sich kaum, hatten noch nicht mal Sex, und der Mann hat ganz im Sinne der Pessemisten hier angedeutet er hat es nicht eilig. Was für mich als Mann genau das heisst was die Buchstaben sagen.

a) Es ist keine Übersprungshandlung und er ist nicht notgeil;
b) Er möchte eine Dauerbeziehung und die muss sich Stück für Stück entwickeln.
c) Er hat seit den Olympischen Spielen von Los Angeles nicht mehr um eine Frau geworben bzw. sich auf eine neue eingelassen. Evtl. war sein Ex seine erste Liebe - ja so etwas gibt es noch - uns deshalb ist er etwas unsicher.

Klingt für mich völlig schlüssig und ich kann der FS nur wünschen dass sie den Mut hat den Mann kennenzulernen. Wer daheim bleibt hat schon verloren...

Der Mann ist offensichtzlich beziehungsfähig, treu, nicht arbeitslos oder bankrott, hat keine Kinder, die Ehefrau ist offiziell liiert und aus dem Haus, die FS findet ihn visuell ansprechend und hat einen intuitiven Draht zu ihm. Ja wieviele brownie points muss er den noch auf seinem Pfadfinderkonto haben damit sich für Frau hier die Investition von einer Stunde und einer Tassee Kaffee lohnt? Ist doch wie am Aktienmarkt - nur wer frühzeitig investiert und dabei ein Risiko eingeht kann richtig gewinnen.

m (49)
 
Ich stimme @Stupor Mundi zu und könnte mir die Geschichte so vorstellen:
Der Mann wurde tatsächlich von seiner Frau verlassen. Deren Verhältnis mit dem Neuen geht schon länger, aber vor einem halben Jahr ist sie endgültig ausgezogen. Der Mann ist der Sitzengelassene und von der Trennung verständlicherweise nicht unbedingt begeistert. Vielleicht hängt er noch an ihr, vielleicht wünscht er sich in seinem Innersten sogar, dass sie zurückkommen mag. Wäre verständlich, erst recht nach 30 Jahren Ehe!
Da er aber nun doch, spätestens seit dem Auszug der Ehefrau, langsam begonnen hat, die Trennung hinzunehmen - was bleibt ihm auch anderes übrig - beginnt er nun, nach einer neuen Frau Ausschau zu halten, denn er hat ja auch Sehnsucht nach einer Beziehung und in alle Ewigkeit alleine bleiben, möchte er nicht.
Die Scheidung vorantreiben kann er nicht wirklich, denn, wenn die Ehefrau blockiert, dann muss er schlimmstenfalls die 3 Jahre Trennungszeit abwarten. Außerdem hat er vielleicht noch einen letzten Funken Hoffnung, wie gesagt.
Jedenfalls daher kommt sein Spruch: "Ich habe es nicht eilig." Er ist möglicherweise wirklich ambivalent.
Letztlich hat er dich auch noch nie gesehen und hält mit solchem Satz auch ein wenig Abstand, falls du bei Realitäts-Check gar nicht sein Fall sein solltest.

Vielleicht ist es aber auch ganz anders.
So oder so, ist er mit seiner Ehegeschichte als noch relativ "frischer Altlast" kein besonders guter Fang für eine neue Frau.


w51
 
Natürlich kann es sein, wie es @Stupor Mundi schreibt.
Und es kann sein, dass dieser Status "getrennt lebend" nur bedeutet, dass eben die formale Scheidung noch nicht erfolgte, aber die reale. Manchmal dauert es bis zur Scheidung.
Ich bin da früher auch von diesen Punkt ausgegangen, alleine durch mein eigenes Handeln. Für mich war vor der realen Trennung schon ein Beendigungsprozess im Gang - WG, getrennte Schlafzimmer / dann endgültig ausgedrückte Trennung, die Zeit bis zu seinem Auszug und dann die Scheidung. Für die wir uns tatsächlich aus steuerlichen Gründen Zeit ließen, und es real auch ein nicht kleiner Betrag war. Trotzdem war die Scheidung dann doch nicht nur der formale Akt, es war wirklich noch mal der emotionale, endgültige Abschluss.

Aber was ich gerade im Online Bereich erlebe
- relativ häufig
Die Stufe ideell getrennt, da weiß die Frau noch gar nichts davon, ahnt es evtl. nicht mal.
- Oder die verschiedenen Formen des Zusammenlebens innerhalb des Hauses, bzw. Wohnung; wo nicht sicher ist, was da so stimmt. Das müsste man dann ganz real prüfen - ob es nicht doch nur Variante 1) ist
- Oder, schon seltener
Frisch getrennt, verletzt, am Verarbeiten

Mir Online nicht begegnet, nur im RL,
der Mann, der sowohl äußerlich als auch innerlich getrennt ist, bereit für eine neue Beziehung. Da wäre dann die Frau nicht Ersatz, Trostpflaster, Ego-Push, sondern das Interesse beruht tatsächlich auf dem Wunsch nach Partnerschaft.

Für mich inzwischen ein ganz großes Warnzeichen ist eine Anfangseuphorie des Mannes - Übersprungshandlung?
Da trifft der Begriff "Strohfeuer -Mann" sehr exakt.

Ich plädiere eigentlich auch immer für das erstmal Kennenlernen, nicht Pauschalisieren, nur einfach vorsichtig und achtsam sein, aber immer offen für das Individuum, und die spezielle Geschichte.
Aber noch dann, wenn mehr Komponenten dazu kommen, die es kompliziert machen - wie ein sich länger hinziehender Scheidungsprozess, wie unterschiedliche Vorstellungen bzgl. Familienplanung?

Das letzte Feuer hat bei mir ziemlich "Aua" gemacht - gebranntes Kind...
Da gehe ich heute lieber das Risiko ein, den absoluten Traummann zu verpassen, das Risiko ist sehr überschaubar.
 
Der Mann ist offensichtzlich beziehungsfähig, treu, nicht arbeitslos .... Ja wieviele brownie points muss er den noch auf seinem Pfadfinderkonto haben damit sich für Frau hier die Investition von einer Stunde und einer Tassee Kaffee lohnt?

Männer haben nur sehr wenige Kontakte, sie bemühen sich aktiv und bekommen auf ihre Anschreiben sehr viele Absagen und noch öfter nicht mal das.
Wenn sie dann mit einer Frau soweit sind, dass sie ein bißchen freundlich schreiben oder sogar einmal telefoniert haben, finden sie, dass man sich doch unverbindlich treffen könne, das sei doch nur die Investition einer Stunde.

Nun, erstens sind es mit allem eher drei Stunden und zweitens hat jede Frau, sofern sie nur einigermaßen normal ist, sehr viele Möglichkeiten.
Ich hatte auch ohne diese Männer, die irgendetwas an sich hatten, was mich abturnte ( und da gehören der Status Getrenntlebend, Witwer, Kinderhaben auf jeden Fall dazu ), über drei Jahre lang durchschnittlich alle zwei Wochen ein erstes Date.

Genaueres kann die FS aber nur dadurch rausfinden dass Sie ihn persönlich kennenlernt.
Warum sollte sie das herausfinden wollen ? Sie kann sich doch mit Männern treffen, bei denen es solche Risikofaktoren, verarscht zu werden nicht gibt.
Eine Garantie hat man natürlich nie.

Wenn die FS den Mann aber trotzdem so toll findet, hier: weil er es schafft, so zu tun, als sei man seelenverwandt, dass sie das Wagnis eingehen will, soll sie versuchen, möglichst schnell herauszufinden, ob es wahr ist, was der Mann sagt.
Wenn tatsächlich alles so ist, wie er angibt, klingt es in der Tat gut und er hat viele brownie points.
Du stellst die Frage meiner Meinung nach nicht richtig.
Nicht, "wieviele brownie points soll er denn noch haben ?" sondern "hat er die tatsächlich oder macht er falsche Angaben ?".

Ja, es ist ein Vorurteil, dass getrenntlebende Männer keine verläßlichen Partner sind, aber Vorurteile entstehen stets durch Häufungen, die die jeweiligen Inhalte haben.
Der Mensch lernt durch Erfahrungen.
Jemand, der immer wieder die gleichen Erfahrungen sammelt, ist nicht gesund. Soetwas kommt z.B. bei Autisten vor.
Kann sein, dass mir der ein oder andere tolle Witwer oder Getrenntlebende durch die Lappen gegangen ist, weil ich nach schlechten Erfahrungen keine weiteren sammeln wollte, aber dieses Risiko trage ich gerne.

w 49
 
Das sind die Probleme des Mannes und nicht der FS. Die Ex Frau macht doch nur nach seinen Aussagen Ärger. Die FS hat ihn noch nicht mal getroffen aber das Feindbild Ex gibt es schon. Wer so nach Problemen sucht will doch im Grunde keine Beziehung.
 
Hm. Ich wäre vorsichtig. Dieses ich habe es nicht eilig, kann auch bedeuten, ich nehme mal alles mit, aber du hast keine Ansprüche zu stellen. Sprich, ich halte mir alles offen.
Ich würde auf jeden Fall weitersuchen und parallel daten, denn dieser Mann ist nicht wirklich frei.
 
Nun, erstens sind es mit allem eher drei Stunden und zweitens hat jede Frau, sofern sie nur einigermaßen normal ist, sehr viele Möglichkeiten.
Ich hatte auch ohne diese Männer, die irgendetwas an sich hatten, was mich abturnte ( und da gehören der Status Getrenntlebend, Witwer, Kinderhaben auf jeden Fall dazu ), über drei Jahre lang durchschnittlich alle zwei Wochen ein erstes Date.

Ich sehe nicht wie Du hier für die FS ein Vorbild sein kannst: in drei Jahren war unter den von Dir beehrten 75 Männern trotz 225 Stunden Anfangsinvestition keiner für Dich dabei. Da tut mir leid für Dich, aber vielleicht ist es bei Männern wie bei beruflichen Karrieren - wen man mit der einem selbst ausreichend erscheinenden Anstrengung nicht zum angestrebten Ziel kommt muss man sich mehr anstrengen bzw. anders an die Sache herangehen. Vielleicht bist Du einfach zu ungnädig und apodiktisch gegenüber den Männern bzw. erfüllst die Ansprüche der Männer nicht die Du haben möchtest?

Wenn die FS dreissig Männer auf der Warteliste hätte die um die Ecke wohnen, gleichalt sind wie sie, single, kinderlos, wie George Clooney aussehen und den Charme von Cary Grant haben würde Sie hier nicht um Rat fragen.

Ich vestehe die FS so, dass sie nicht den für sie persönlichen Nutzwert des Mannes vorab berechnen möchte. Ihre einzige heute relevante Sorge ist ob dass er den Kopf bereits ausreichend frei hat. Um das herauszufinden sollte sie ihn treffen - egal ob es eine oder drei Stunden dauert.
 
Es spricht nicht gegen ein weiteres Kennenlernen. Allerdings wäre ich vorsichtig und würde noch keine tiefen Gefühle investieren. Es gibt tatsächlich Männer, die nach einer Trennung/Scheidung reinen Tisch machen und offen für eine neue Beziehung sind. Andere wiederum versuchen mit raffinierten Tricks, die Noch/Ex und die Neue gleichzeitig warm zu halten.
Du solltest den Mann nicht gleich verurteilen, aber ein wenig Wachsamkeit wäre sicher nicht schlecht ;-).
 
Abgesehen davon sind 30 Jahre kein Pappenstil, und nach einem halben Jahr schon im Internet auf Partnersuche zu gehen, dünkt mich auch verfrüht.
DAS würde mich skeptisch machen. Es dauert de facto oft Jahre, bis man über eine alte längere Beziehung hinweg ist. Er sucht den Wiederaufbau seines Egos in einer neuen Beziehung. Das ist ein schlechter Start. Was er Dir da erzählt mit Scheidung oder Getrenntleben und Unterhalt - das ist Blödsinn. Davon abgesehen warne ich davor, zu schnell in eine reine Online-Geschichte reinzuinterpretieren. Das wahre Gesicht ist oft ein anderes. Und selbst wenn er Dir in Realität gefällt, es dauert auch von diesem Punkt an eine ganze Weile, bist Du sicher sagen kannst "das ist der Richtige". Dafür musst Du erstmal durch eine erste Verliebtheitsphase durch, durch die man emotional vernebelt wird. Und die kann ein paar Monate dauern. Fixier Dich nicht so sehr! Und noch etwas: Ist Dir mal in den Sinn gekommen, dass er zu alt ist? Stell Dir vor, was dieser Altersunterschied in 10 oder 20 Jahren ausmacht!
 
Liebe Fs, ich wundere mich. Du kennst den Mann doch noch gar nicht. Von "Kennenlernen" spreche ich erst, wenn man sich persönlich kennt. Das ist bei euch nicht der Fall. Triff ihn in der Realität. Dann kannst Du Dir Gedanken machen, die etwas bringen. So ist das Stochern im Nebel.
 

Das heißt übersetzt, dieser Mann will lediglich Sex mit Dir. Eine Affaire. Mehr nicht.

habe es aber nicht eilig, da er sicher gehen möchte, dass es beim nächsten Mal die Richtige sei

Ja, mit Dir hat er es leider nicht eilig. Vielleicht wird ja die Frau NACH Dir seine nächste Richtige. Du bist es nicht, leider. Erkenne bitte die Realität. Bevor Du Dir noch mehr vormachst!

Alles Liebe Dir!
 
Guten Morgen Süßkartoffel,
wie lange suchst du schon online nach einem Mann? "Was kann der Mann dafür, wenn seine Ehefrau ..." klingt für mich nach Realiätsverlust deinerseits. Er könnte seine Probleme lösen, bevor er mind. 12 Jahre jüngere Frauen online umgarnt. Getrennt lebend ist eine Sache, aber wildfremden Frauen am Telefon die Ehefrau schlecht reden, eine andere. Glückwunsch, du bist in der "Verzweiflungstäterinnen"-Kategorie gelandet, weil alles andere nicht klappt. Mein Rat: Pausieren beim Online-Dating und sich erst einmal gedanklich sortieren.
 
Er kann ja eigentlich nichts dafür, dass seine Frau Probleme macht

Welche Probleme macht seine Frau? Ich kann keine erkennen. Dass sie sich aus finanziellen Gründen nicht scheiden lassen will, nicht arbeiten will, von ihm Unterhalt bekommen will etc - alles Behauptungen des Mannes, kein Grund, warum er die Scheidung nicht gegen ihren Willen durchsetzt - das dauert etwas länger.

Was Du beschreibst sind Schutzbehauptungen von Männern, die neben der Ehe eine Affäre suchen. Ob sie getrennt sind - wer weiß.
Der Mann will sich nicht scheiden lassen, weil er 30 Jahre lang eine Bequemehe mit einer Fast-Hausfrau geführt hat. Nun will er ihre amurösen Abenteuer aussitzen (sofern es die überhaupt gibt), statt durch eine Scheidung die Dinge zu fixieren: - Versorgungsausgleich, Zugewinn teilen etc. Vermutlich kommt ihn der Unterhalt billiger.

Er will nicht ohne Affäre sein und deswegen tischt er Dir dieses Märchen auf. Ist sogar sein Vorteil. denn solange Du ihn verheiratet wähnst, kannst Du keinen Druck machen, dass es aus Euch was festeres wird - Superaffärengrundlage.

Du hast diesen Mann noch nie gesehen, er kann Dir erzählen was er will

Gemäss seinen Aussagen ... Sie wohnt jedoch mit dem neuen Partner zusammen, ich weiss da nicht wie das Gesetz ist. Muss er dass überhaupt?
... warum sie sich so mit der Scheidung ziert, ...Komische Frau...
Er muss ihr Trennungsunterhalt zahlen,solange die Scheidung nicht durch ist - so das Gesetz.
Es ist egal, ob sie mit dem neuen Partner zusammenlebt oder nicht (behauptet er). Der neue Partner hat ihr gegenüber keine Unterhaltspflicht. Die hat der Ehemann.
Je länger er den Status quo aufrecht erhält, desto älter wird die Frau, ihr Versorgungs- und Zugewinnanspruch steigen und umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine volle Berufstätigkeit noch aufnehmen kann.
Sie kann sie kein Interesse haben, dass sie geschieden wird. Er müsste daran aber umso stärker interessiert sein, also "komischer Mann".

Ich habe mal in der Sauna eine ähnliche Geschichte gehört - eine Frau schilderte sie der Freundin mit Nennung der vollen Namen. Ich kannte ihn. Sein "getrennt wohnen" war sein beruflich bedingter Zweitwohnsitz und am Wochenende war er bei seiner Ehefrau - die Trennung war nur die Legende für die jeweilige Affärenfrau vor Ort. Ich habe ihr reinen Wein eingeschenkt.
 
Hi FS,

ich glaube Du machst Dir selbst etwas vor.

Als erstes stört mich das "Ü50". Heisst das nun eher 50 oder 60? Warum so schwammig?

Dann läßt Du Dich mit "nicht in Stein gemeißelt" kaufen. Sei vorsichtig man(n) weiß wie man Mäuse fängt. Besonders wenn frau das Gefühl hat Zwilling zu sein.

Drittens schafft Deine Internetbekanntschaft schon mal mit dem Testen, ob Du die Richtige seiest, ein sehr gutes Fundament, um Dich wunderbar auf das Hinhalten zu konditionieren und wenn notwendig dies auch zutun.
 
Langsam glaube ich, dass die "Online" Suche eher ungünstig ist. Man läuft Gefahr, sich eher etwas vorzumachen.

Fakt ist, er ist verheiratet und wird das bestimmt noch eine Weile sein. Dass er schlecht über seine Frau redet, hat einen fahlen Beigeschmack. Er hätte auf meine Nachfrage hin auch sachlicher antworten können.

Nachdem wir nun mehrere Fotos ausgetauscht haben, muss ich sagen, er sieh viel älter aus als auf dem Online Profil und er gefällt mir jetzt nicht mehr so unbendingt. Ich habe noch KEINEN Mann erlebt/getroffen, der ein aktuelles Foto auf dem Profil hat, und das ist noch sehr untertrieben. Weniger als 5 jahre alt sollte es schon mindestens sein (meistens ist es doppelt so alt). Dann sieht man den Mann in echt, mit Glatze (ein Antikriterium bei mir), 20kg mehr, etc. (er ist 52). Echt. Warum? Das bringt doch nichts, spätestens beim ersten Treffen sieht sie ja, wie er in Wirklichkeit aussieht. Das ist auch so eines der Nachteile bei der Onlinebörse.

Schade um das Geld. Ich schaue derzeit auch nur sporadisch in meinen Account, alles ist immer so wischi-waschi. Ich muss wohl endlich den Finger aus dem A nehmen, und wieder mehr unter die Leute gehen.
 
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