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  • #1

Gewichtszunahme nach Antidepressivum nach Trennung?

Ich habe nach einer Trennung und Einnahme eines Antidepressivums extrem zugenommen. Ich werde das nicht wieder los.
Was kann ich denn bloß tun? Ich mache nicht gern Sport. Ich ernähre mich gesund.
Setze ich die Tabletten ab bin ich sehr depressiv, aber der Speck um meine Hüften macht mich noch depressiver. Meine Kleidung passt nicht mehr. Bin von Gr. 38/40 auf Gr. 42 gerutscht innerhalb von 2 Monaten. Jetzt passt 42 schon fast nicht mehr. Habe vor allem im Bauchbereich und Oberschenkelbereich sehr viel Fett angesetzt. Ich kriege die Krise.

Gibt es neben Sport auch noch andere wirksame Methoden?
 
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  • #2
- nur 3 MZ am Tag ( Frühstück , Mittag , Abend)
- Mittags und Abends Trennkost , keine Kohlenhydrate !
- Wasser mit Ingwer trinken o Algentee

und eine Stunde am Tag raus an die frische Luft , walken etc....gut für Geist & Körper
 
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  • #3
Du hast zugenommen, weil du dich beim Essen gehen lässt. Die einzige Möglichkeit sein Gewicht zu reduzieren, und später zu halten, ist dauerhafte SELBSTDISZIPLIN. Wenn du dazu nicht bereit bist, helfen dir alle Tipps und die tollsten Ernährungs- und Trainigspläne nicht weiter. Der allererste Schritt wäre, dass du es dir selber in alle Klarheit bewußt machst, die Gewichtszunahme liegt nicht am Medikament, sondern an deiner Disziplinlosigkeit beim Essen.
 
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  • #4
[Mod.= Angriff gelöscht]

FS, hat dich der Arzt der dir das Medikament verschrieben hat, nicht darauf hingewiesen, dass du zunehmen könntest? War es wirklich notwendig, gleich ein Anti-Depressivum zu nehmen? Es gibt gute alternative Mittel, z.B. Akkupunktur und Therapie, viel Sport und gesunde Ernährung.

Neben einem Anti-Depressivum sollte auch parallel auch eine Psychotherapie gemacht werden. Nur Tabletten-Schlucken bringt nichts, wenn man nicht die Ursachen der Depressionen behandelt bzw. aufspürt.

Was kannst du jetzt tun? Ernährungsberatung ist immer gut, viel Bewegung, viel Mineralwasser trinken, kein Zucker!, viel Gemüse, Obst usw. Dann nimmst du auch wieder nach und nach ab.

Und mal überlegen, ob eine Psychotherapie nicht auch noch sinnvoll für dich wäre.

w 48
 
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  • #5
Hallo, Das Wichtigste zuerst: Verifiziere, dass Du wirklich eine ECHTE Depression hast. Trauer und Niedergeschlagenheit sind etwas Anderes. Nun zur Sache:

Das Folgende ist nicht überheblich gemeint. Nur um mit reden zu können, habe ich einmal 2 Wochen lang versucht, ab zu nehmen. Es war unglaublich hart.

Der Energiesatz ist unumstösslich: Wenn Du mehr issest, als Du verbrennst, wird es eingelagert. Auch wenn es pro Tag ganz wenig zu viel ist, summiert sich das mit der Zeit. Bei mir selbst kann ein tägliches Reihelchen Schokolade (ca. 25 g) die Wende bedeuten. Es hat ein halbes Jahr gedauert, bis mir der Kaffee ohne Zucker wieder geschmeckt hat.

Sport würde Dir in zweierlei Hinsicht helfen: Was Du dabei verbrennst (200 kcal/h ?), lagerst Du nicht ein. Mehr Muskeln, die dann wachsen, verbrennen noch mehr. Ich selbst finde auch viele Sportarten öde. Aber früher Eiskunstlauf und heute Rad fahren machen riesigen Spass. Gibt es wirklich nichts für Dich, was Dir nach den ersten Schwierigkeiten doch noch Freude macht? NB.: Nicht Hometrainer.

Im National Geographic war mal ein Artikel über Fettleibigkeit. Jemand hat darin gesagt (übersetzt): „Es gibt nichts Besseres gegen das Dick Sein, als eine Mutter, die RICHTIG kocht!“ Die Botschaft ist klar: Kein Fast Food, keine Fertigmenüs. Darin hat es zu viel Fett, Zucker, Salz, synthetisches Glutamat und kaum Ballaststoffe. Kurz und klar: Ausnahmsweise als Leckerei ja, als Grundnahrung nein.

Plane Deine Malzeiten um Substanzen herum, die wenig Kalorien enthalten. Im Basler Zoo erhalten die Menschenaffen deshalb viel Gemüse und wenig Obst. Wenn Du den Hunger in erster Linie mit Krautsalat oder einer Gemüseplatte angreifst, und Fleisch und Teigwaren als schmückende Ergänzung betrachtest, kannst Du Dich voll essen, so das es vor hält und trotzdem wenig Kalorien aufnehmen. Hab's probiert. Unreine, naturbelassene Nahrungsmittel sättigen ebenfalls besser. Als Ergänzung Kleie. Mit genügend Flüssigkeit, sonst gibt es Darmverschluss. Ein Glas Wasser kann den Appetit stoppen. Nur eine Kleinigkeit und später eine blöde Zwischenmalzeit schaden Dir. Frust-Essen nur extrem kalorienarm!
Mein jüngerer Sohn, sehr schlank, predigt: „Man muss einmal am Tag RICHTIG Hunger haben.“ Ich habe dann gehört, dass das die Fettverbrennung ankickt.
In diesem Sinne: Iss richtig!

Zum Alkohol: Alkohol wird bekanntlich in der Leber abgebaut, „verbrannt“. Ich habe die Hypothese, dass dabei Wärme frei wird und der Körper dadurch weniger heizen muss, also Kalorien spart, die er einlagern kann.

Damit Dein Körper mehr heizen muss, kannst Du Dich etwas leichter kleiden, etwas weniger zudecken, im Freien etwas rasanter bewegen, damit Du trotzdem nicht frierst.
Wenn Du damit erreichen kannst, dass Deine innere Heizung hoch geht, verbrennst Du mehr.

Nur Mut, mit einer Umstellung geht das viel nachhaltiger, als mit einer Hau-Ruck-Diät.

Toi, toi, toi m / 60
 
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  • #6
Nachtrag:
Keine Resten fertig machen, nicht auf essen, keine Flaschen leer trinken. Fast alles kann man bei der nächsten Mahlzeit verwenden und sonst: Weh damit! Wenn Du keinen Hunger mehr hast: Aufhören! Es ist weniger schade darum, als wenn Du es in der Wampe herum trägst. Im Versuch wurde ermittelt, dass sehr viele schlanke Leute genau das machen.

Keine Süssgetränke und schon gar nicht fertig gekaufte. Die füttern Dich, ohne dass Du es merkst und betrügen Dich so um die Befriedigung beim Essen.

Grüsse m / 60
 
  • #7
Ich würde eher darüber nachdenken, das Antidepressivum zu wechseln, nicht jedes Mittel hat bei jedem Menschen Gewichtszunahme als Nebenwirkung, oder diese Phase auszusitzen, bis du keine Antidepressiva mehr brauchst.
Der Mensch, der hier Selbstdisziplin in große Buchstaben schrei(b)t, schießt leider völlig am Thema vorbei.
Antidepressiva sedieren. Damit geht ein Teil des normalen täglichen "Rotierens", der Streßanspannungen und auch der Körperspannung weg. Du schläfst wahrscheinlich auch mehr. Der Körper braucht in diesem künstlich entspannten Zustand weniger Energie. Wahrscheinlich gibt es aber auch eine Korrespondenz zum Insulinstoffwechel. D.h. Unterzuckerung und Hungergefühle sind trotzdem stark vorhanden. (Bei Neuroleptika, die gern als nicht süchtig machender Schlafmittelersatz verordnet werden, ist es auf jeden Fall so.)
Aus eigener Erfahrung: eine Diät wird unter Antidepressiva wenig erfolgreich sein. Das ist nur neuer Streß, den der Körper mit Hilfe des Medikamentes wegblockt. Du spürtst die Angst vor dem Dickwerden ja nicht mehr.
Sport kann ebenso wenig erfolgreich sein. Sogar sehr moderne SSRI-Hemmer haben als Nebenwirkung Muskelhartspann. Die Muskeln übersäuern bei Bewegung, schmerzen stark und werden steif. Das ist nicht witzig.
Ich würde die Zeit, mit der du mit dem Antidepressivum leben mußt, klar begrenzen. Ein halbes Jahr, dann mit dem Arzt sprechen, ob es abgesetzt werden kann. Das vorsichtig testen. Wenn nicht dann wird vielleicht ein ganzes Jahr daraus, das ist auch ok. Nach einer Trennung ist man ja sowieso nicht sofort wieder auf dem "Fleischmarkt".
Schau, daß die ärztliche Begleitung kompetent und ausreichend ist. Wie hier schon jemand schrieb: Eigentlich keine Medikamente ohne Therapie. Und wenn es nur eine invasive Kurztherapie ist. (Eine Freundin von mir hat allerdins auch eine schwere Trennung so verarbeitet, daß sie von Mutter und befreundeter Ärztin ein halbes Jahr unter AD gesetzt wurde und ihre Magisterarbeit schreiben mußte. Nach dem halben Jahr ist sie aus dem Tunnel wieder hochgefahren. Kann man machen. Ist mir aber zu wenig selbstbestimmt.)
Gerade Hausärzte verordnen Frauen gern über lange Jahre Antidepressiva. Dan haben sie ihre Ruhe vor Gejammer und Wehwehchen und vierteljährlich die Krankenkassenkarte auf dem Tisch. Ich finde das erscheckend. Aber die Frauen machen das oft sehr gern ohne nachzudenken mit.
 
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  • #8
FS
ich mache parallel schon länger und schon vor Einnahme eines Medizika´mentes eine Therapie und schleiche das Medikament gerade aus. Die Ursachen müssen immer bekämpft werden ein Antidepressivum wirkt nur symptomatisch und erleichtert notfalls die Ursachenbekämpfung, wenn man sie denn angeht.

Doch wenn man Kinder hat, dann trägt man auch Verantwortung, sie die Depression nicht spüren zu lassen.

Eine Depression baut sich nicht innerhalb kurzer Zeit auf und so kann sie auch nicht innerhalb kurzer Zeit bewältigt werden. Doch jetzt kommt bei mir der Kummer wieder mit dazu und das zusätzliche Gewicht. Uff.

Aber ich versuche diszipliniert zu sein.
 
  • #9
Sprich mit deinem Arzt!!!!
Es gibt verschieden Antidepressiva. Manche wirken bei manchen so wie bei dir - das muß und sollte mann nicht hinnehmen, sondern das Medikament wechseln.
 
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  • #10
Der allererste Schritt wäre, dass du es dir selber in alle Klarheit bewußt machst, die Gewichtszunahme liegt nicht am Medikament, sondern an deiner Disziplinlosigkeit beim Essen.

Das ist so nicht richtig. Auch ich nehme seit einiger Zeit ein Antidepressivum (Mirtazapin) bei dem Gewichtszunahme eine Nebenwirkung ist. Ich esse definitiv nicht mehr oder anders als vorher. Trotzdem habe ich in einem Jahr knapp 20kg zugenommen.

Also, liebe FS, lasse Dir nicht Disziplinlosigkeit vorwerfen.

Was Du tun kannst: Frage Deinen Arzt (Du gehst doch regelmäßig zur Psychotherapie?!), ob Du nicht ein anderes Antidepressivum bekommen kannst.
 
  • #11
Nur gesund essen reicht nicht, du müsst vor allem fettreduziert essen und am Ende vor allem weniger essen als dein Körper am Tag verbraucht. Ich weiß zwar nicht was das mit Partnerschaft zu tun hat, aber zum Thema " wie kann man abnehmen" gibt es bestimmt bessere Seiten und Foren wie ww oder so
 
  • #12
Einfach mit dem Neurologen schnell einen Termin geben lassen (drängeln!), und sich ein anderes Medikament verschreiben lassen. Es existieren eine Reihe an Alternativen, alle mit ihren Nebenwirkungen, aber nichts Holzhammerartiges mehr.
Die Bedeutsamkeit von Medikamenten in der Therapie wird hier fälschlicherweise massiv heruntergespielt. Eine Therapie ohne Medikamente ist wahrscheinlich genauso unwirksam wie eine medikamentöse Behandlung ohne Therapie.
Erst die Depression in den Griff kriegen, die Gewichtszunahme ist dagegen eine Lappalie!
Beim Herzinfarkt kümmert man sich schließlich auch nicht um den triefende Nase oder trinkt Bachblütentee.
 
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  • #13
Das ist so nicht richtig. Auch ich nehme seit einiger Zeit ein Antidepressivum (Mirtazapin) bei dem Gewichtszunahme eine Nebenwirkung ist. Ich esse definitiv nicht mehr oder anders als vorher. Trotzdem habe ich in einem Jahr knapp 20kg zugenommen. Also, liebe FS, lasse Dir nicht Disziplinlosigkeit vorwerfen....

20 kg nimmt man nicht auf einen Schlag zu, sondern jedes Kilogramm einzeln. Wo bitte war deine Selbstdisziplin spätestens nach 5 kg Gewichtszunahme die Nahrungsmenge den neuen Rahmenbedingungen anzupassen? Es ist kein bisschen zielführend eine Selbshilfe-Jammergruppe-für-antidepressivabedingte-Gewichtszunahme ins Leben zu rufen.
 
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  • #14
20 kg nimmt man nicht auf einen Schlag zu, sondern jedes Kilogramm einzeln. Wo bitte war deine Selbstdisziplin spätestens nach 5 kg Gewichtszunahme die Nahrungsmenge den neuen Rahmenbedingungen anzupassen?

Ich war froh um jedes Kilogramm! Mittlerweile habe ich sogar Normalgewicht. Zur Selbstdisziplin: Ich habe zwei Mahlzeiten am Tag, nasche nichts zwischen durch und trinke auch keine Zuckerbomben.

Es ist kein bisschen zielführend eine Selbshilfe-Jammergruppe-für-antidepressivabedingte-Gewichtszunahme ins Leben zu rufen.

Es ist auch nicht zielführend der FS Disziplinlosigkeit vorzuwerfen. Sie ist so wie so schon unzufrieden mit ihrem Gewicht, da helfen ihr nicht auch noch Schuldzuweisugen. Ich wette, auch sie isst jetzt nicht anders als vor der Medikation. Deswegen nochmals mein Rat: Mit dem Arzt reden und Medikament wechseln!
 
  • #15
20 kg nimmt man nicht auf einen Schlag zu, sondern jedes Kilogramm einzeln. Wo bitte war deine Selbstdisziplin spätestens nach 5 kg Gewichtszunahme die Nahrungsmenge den neuen Rahmenbedingungen anzupassen? Es ist kein bisschen zielführend eine Selbshilfe-Jammergruppe-für-antidepressivabedingte-Gewichtszunahme ins Leben zu rufen.

Was ist das nur für ein unerträgliches Stammtischgerede?

Depressionen gehen nicht in Selbsthilfegruppen weg! Es handelt sich um eine Erkrankung die Medikamentös und Psychotherapeutisch behandelt werden muss. Ich würde mit dem Arzt wegen eines ggfls. anderen Medikamentes sprechen, ist das Wechseln nicht sinnvoll, herrgott, dann bist du eben im Moment etwas dicker! Was ist denn schlimmer?! Wenn der akute Zustand wieder besser ist, kannst du dich deiner Figur widmen. Ich hoffe du lässt dich von diesen unsäglichen Aussagen des Vorredners nicht noch mehr einschüchtern.
 
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  • #16
Das ist so nicht richtig. Auch ich nehme seit einiger Zeit ein Antidepressivum (Mirtazapin) bei dem Gewichtszunahme eine Nebenwirkung ist. Ich esse definitiv nicht mehr oder anders als vorher. Trotzdem habe ich in einem Jahr knapp 20kg zugenommen.

Überschlagen wir mal:

20 kg Zunahme entspricht in etwa 20*7000 kcal, also ca 140000 kcal. Das ganze über ein Jahr verteilt sind (140000 / 365 = 383,5.., also ) knapp 400 kcal täglich.

Das entspricht in etwa einer kleinen Mahlzeit, die jeden Tag über die Deckung des Bedarfs hinaus zu sich genommen wurde. Dafür, dass eine Gewichtszunahme erfolgt, kann es zwei Ursachen geben:
- es wurde mehr gegessen als vorher (was ja verneint wurde, allerdings oft schwer zu beurteilen ist)
- der Bedarf sank (was an Faktoren wie Alter und Tätigkeit hängen kann, aber eben auch an Medikamenten)

Ich gehe davon aus, dass beide letztgenannten Dinge ausschlaggebend sind. Die Medikamente wirken sich auf den Energiehaushalt aus und zudem (negativ) auf die Aktivität, wodurch nochmals weniger verbraucht wird.

Auch die FS kann sicher sein, dass die Physik (Energiebilanz) keine Ausnahme bei ihr macht. Mehr bewegen und/oder weniger essen. Zum Medikament an sich und dessen Nebenwirkungen kann ich nichts sagen, da kennen sich andere besser aus.
 
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  • #17
Eine Gewichtszunahme unter einer antidepressiven Medikation ist ein nicht seltenes Problem. Gerade bei Mirtazapin können Zunahmen von bis zu 30% (!) des Körpergewichtes innerhalb von kurzer Zeit auftreten.
Dies hängt sowohl mit der o.g. Änderung der Stoffwechsellage, als auch mit einer appetitsteigernden Wirkung und einer möglichen Ödembildung zusammen.
Eine Optimierung der Ernährung und Steigerung der sportlichen Aktivität haben mitunter wenig Einfluss auf das Gewicht. Nach Beendigung der Medikation, sofern die Grunderkrankung erfolgreich behandelt ist, kann jedoch von einer Normalisierung des Gewichtes bei entsprechend normalem/gesunden Lebenswandel ausgegangen werden.

Wichtig ist in erster Linie die richtige Diagnose- und Indikationsstellung durch einen Facharzt für Psychiatrie oder Neurologie mit med. Psychotherapie und die Entscheidung, ob eher antriebssteigernde oder antriebsdämpfende Präparate sinnvoll sind. Neuere Wirkstoffe wie SSRI oder Mirtazapin sind von der antidepressiven Wirkung vergleichbar mit den bekannnten, trizyklischen Antidepressiva, haben aber ein geringeres Nebenwirkungs- und Interaktionsspektrum.

Im Vordergrund sollte jedoch die psychotherapeutische Behandlung der Grunderkrankung stehen. Leichte Depressionen können häufig auch ohne medikamentöse Therapie behandelt werden. Um zu Beginn akut eine Stabilisierung zu erreichen, ist die Gabe von Neuroleptika oder kurzfristig auch von Benzodiazepinen und parallel von Antidepressiva indiziert, üblicherweise erst ab einer mindestens mittelgradigen Depression, natürlich in Abhängigkeit der Symptome und des Leidensdrucks.

m, 31 (Arzt, vormals in Neurologie tätig)
 
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  • #18
Probier´s mal mit Johanniskraut, allerdings müsste es ein standardisiertes Präparat aus der Apotheke sein. Der Nachteil ist, dass man es selber zahlen muss, aber Nebenwirkungen hat es kaum. Dick macht es jedenfalls nicht.

m 49
 
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  • #21
Hallo Ihr Lieben,
ich habe das Medikament ausgeschlichen. Ich zwinge mich täglich zu ein paar wenigen Übungen auf der Wii (Balance Board). Habe meine Ernährung auf weniger umgestellt (HUUUUUNGER), versuche nicht konsequent aber weitestgehend ein bisschen Trennkost zu machen, gehe schwimmen wenigstens 1x/Woche.
Habe mir Alli bestellt, das sind Fettblocker. Die nehme ich übergangsweise als Unterstützung dazu. Ich habe 1,5kg innerhalb von 1 Woche schon mal weg. Das motiviert mich.

Herzlichen Dank für alle lieben Tipps!!!!! Die fette Bombe (nee stimmt nicht, aber ich will nicht auf Größe 44 wechseln müssen) :)
 
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  • #22
@18: Im Grunde gehört das nicht hierher, aber was hat Johanniskraut mit Hausfrauendope zu tun? Viele Studien zeigen die Wirksamkeit. Natürlich darf man das Zeug nicht bei Aldi kaufen...


m 49
 
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  • #23
Hier die FS:
die täglichen Übungen auf der Wii machen echt Spaß als Mrs. No Sport. Ein bisschen Gewicht ist weg, die Pillen nehme ich nicht mehr, es geht mir einigermaßen.

Johanniskraut ist sicher nicht schlecht, zeigt aber Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Das trifft für mich nicht zu, daher probiere ich ja vielleicht einmal.

Diese Féttreduzier-Tabletten sind offiziell ab einem BMI ab 28 zugelassen, meiner lag um die 26. Ich nehme sie nurn zu den warmen Mahlzeiten und achte besser auf die Fette. Bis jetzt klappt es, aber es ist noch zu früh, mich zu freuen :). Immerhin bin ich schon bei 25 gelandet und habe noch 2 kg um im Normbereich zu liegen. Hoffentlich hält es an.Und der Hunger ist auch leicht besser geworden, da das Futtern den Erfolg zunichte machen würde.
 
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