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  • #1

Gibt es auch Frauen, die einen in der Sexualität devoten Mann suchen?

Ich habe nun schon einiges in diesem Forum gelesen und bin begeistert, wie kompetent, sachlich und auch mitfühlend hier geschrieben wird. Wie so oft findet man(n) hier auch das ein oder andere Thema über devote Frauen --aber leider nicht über devote Männer - Da ich im Laufe der Jahre immer mehr festgestellt habe, daß mir ohne diese Spielart in meiner Sexualität etwas fehlt, bin ich ganz bewußt auf der Suche nach einer Partnerin, der diese Neigung gefällt, sie akzeptiert und die natürlich auch eine ausgeprägte dominante Seite haben sollte. Ich kenne natürlich einschlägige Seiten im Netz und auch die Kontaktmöglichkeiten in der Szene... Aber: ich bin kein Szenegänger und möchte nicht auf meine Neigungen reduziert werden.
 
  • #2
@ letzter Satz:

tust du aber grade..

Das Dom/Sub verhalten ist in unseren breitengrade traditionell eher männl./weibl. aufgeteilt. wenn du das Gegenteil suchst, kommt es darauf an in welcher Ausprägung.. Als Spielart, machen das wohl die meisten Frauen "MAL" mit. Als Lebenseinstellung, als Fetisch, wirst du dich wohl in der Szene umsehen müssen.

Gruß
 
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  • #3
Danke für die Antwort! Mein ursprünglicher Text war wesentlich länger. Aber 1000 Zeichen sind halt viel zu kurz... smile...
Ich bin im Alltagsleben eher dominant und bin meißt derjenige der Entscheidungen trifft. Mir fehlt dieses Spiel im allgemeinen in meiner Sexualität und grundsätzlich nicht in meinem Alltag, obwohl es dort auch in gewisser Art und Weise ab und an einen Kick darstellen kann.
Ich möchte und kann mir eine Partnerschaft ohne dieses Rollenspiel bzw. -verteilung aber nicht mehr vorstellen. Aber es gehört sehr viel mehr zu einer funktionierenden Partnerschaft als eine Dom/Sub-Rollenverteilung.... weshalb mir die Szene grundsätzlich zu "platt" ist und es mich deshalb dort nicht hinzieht....
Schöne Grüße
Ralf
 
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  • #4
Hallo Ralf !

Ich habe das Glück, das ich mit einem Partner diese Rollenspiele ausleben kann.
Diese Neigung oder Spaß daran zu haben, macht es nicht unbedingt einfacher jemanden
kennen zu lernen.

Als wir uns kennen lernten wusste keiner von beiden, welche Sehnsüchte in dem anderen schlummern. Das ich Dom bin, wusste ich teils selbst noch nicht.

Natürlich gibt es in in jeder Beziehung mal Streit und so musste ich mir Frage auch schon
mal stellen...und wie wird es mit einem anderen ?

Nie wieder Rollenspiele? ....ich glaube schon das mir etwas fehlen würde. Und hoffe einfach, das sich dann das Glück bietet, jemanden eventuell langsam für Rollenspiele zu gewinnen.

Zur eingentlichen Frage: Klar suchen dominante Frauen devote Männer !
Ich würde dir empfehlen, dich in deinem Umkreis nach Stammtischen der SM-Szene umzugucken...und einfach mal ein Bier trinken zu gehen. Oder trag den Ring der O.
Wer sich auskennt, weiß was du damit sagen willst und diesen Frauen wird
er sicher auffallen ! 8) Also...viel Glück
 
  • #5
...
Ich bin die arme Sau, die sich nix aus Rollenspielchen, Fetischen aller Art, Intimpiercings oder Unterwerfungsritualen macht. Die umgotteswillen kein Aua haben will beim Sex. Selbst eine harmlose Tätowierung find ich eher störend. Insofern bin ich also einschlägig völlig inkompetent. Aber: ich kann Ralf durchaus verstehen.

Und zwar sowohl im Hinblick darauf, daß er aufgrund seiner Neigung nicht gleich in die Szene abtauchen will als auch darauf, daß er nicht auf seine diesbezügliche Vorliebe reduziert werden will.

Also, lieber Ralf, ich kann mir vorstellen (wirklich nur vorstellen, von Wissen ist keine Rede!), daß gar nicht sooo wenige Frauen eine kleine dominante Ader in sich festgestellt haben bei der einen oder anderen Gelegenheit. Darüber möglicherweise etwas erschrocken waren ("Schickt sich das?"), vielleicht insgeheim darauf lauern, das mal auszuprobieren - was auch immer. Die aber definitiv niemals auch nur in die Nähe der "Szene" kommen würden. Und die eigentlich ganz harmlos aussehen.

Deshalb würde ich diese meine Vorliebe, so ich sie denn hätte, ganz frank und frei in meinem Profil erwähnen. Mit genau dem Maß an Bedeutung, wie sie für Dich hat - also mit dem von Dir bereits geschriebenen Satz "...da mir ohne diese Spielart in meiner Sexualität etwas fehlt, bin ich ganz bewußt auf der Suche nach einer Partnerin, der diese Neigung gefällt, sie akzeptiert und die natürlich auch eine ausgeprägte dominante Seite haben sollte."

Wo ist das Problem?

...
Manticore / m47
(aus persönlichen Gründen noch nicht verfügbar auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten)
 
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  • #6
Liebe #3 (liest sich nicht wirklich gut, aber Du weißt sicherlich, wie es gemeint ist),

Glückwunsch, ich beneide Dich schon ein wenig... smile... Es liest sich schon ein wenig wie eine Erfolgsgeschichte, daß zwei sich gegenseitig entdeckt haben. Das spricht für Offenheit und Toleranz! Kompliment an Euch!

Nie wieder Rollenspiele? Ich denke, Du hast recht: Es würde Dir etwas fehlen! Ich persönlich habe festgestellt, daß ich meine Neigung zwar eine gewisse Zeit ausblenden aber niemals ablegen kann. Irgendwann schlägt sie dann halt wieder zu! Und dann ist er wieder da, der Wunsch einer Frau zu gehören.... im doppelten Sinne!

Grundsätzlich gebe ich Dir recht... Wo sollte ich besser eine Partnerin finden, die zu mir paßt als auf einem Stammtisch? Ich habs vor einiger Zeit ausprobiert und war zwei bis dreimal in Köln. Natürlich habe ich auch nette Menschen kennengelernt... Aber wie ich oben bereits beschrieben habe, ging es auf diesem Stammtisch in erster Linie um eins... klar, dafür ist er ja auch da... Mir fehlte allerdings die Tiefe und die Nähe... Ansonsten ist es für mich irgendwie schal...

Außerdem hat mir nicht gefallen, daß es dort Männer wie Frauen gibt, die glauben, daß sich ein devoter Mann alles gefallen lassen muß. Ich bin aber der Meinung, daß sich dieses Dom/Subverhältnis nur zwischen mir und meiner Partnerin abspielen sollte. Mir ist es halt schwer gefallen, mir unpassende Sprüche von einer halben männlichen Portion anzuhören, der sich in einer anderen Umgebung niemals gewagt hätte, sich mir gegenüber so äußern... Naja... shit happens.... grins...

Ich hoffe, es kommt einigermaßen rüber, was ich ausdrücken möchte. Es ist halt alles nicht so leicht in ein paar Zeilen zu packen.

Deine Idee mit dem Ring der O finde ich allerdings gut, sehr gut sogar... und auch prickelnd! Danke dafür!

Liebe Grüße
Ralf
 
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  • #7
Hallo Manticore,

vielen Dank für Deine Gedanken! Daß Du Dir praktisch als "Unbeteiligter" Zeit genommen hast, weiß ich zu schätzen!

Tja, und manchmal kommt man nicht auf die einfachsten Ideen... Genau das mache ich! Und da ich ja nicht von anderen abschreiben möchte, werde ich mir mal Gedanken um meinen eigenen Text machen.... obwohl ich Deine Formulierung wohl kaum verbessern könnte!

Schöne Grüße
Ralf
 
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  • #8
@ Manticore

[Mod: Ihr Beitrag wird schon veröffentlich. Wir bitten um Geduld!]

Ansonsten:
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.... Es war ja meine eigene Formulierung!!! Ich denke ich sollte mal richtig ausschlafen!!!

Bis bald
 
  • #9
Hallo Ralf !

Hier ist nochmal die #3.

Versteh ich sehr gut, was du damit meinst.
Ich glaube es gibt sehr viele, die sich in diesen SM Szenen herumtreiben, einfach nur
um überhaupt irgendwo dazu zu gehören. Leider machen sie dadurch viel kaputt. Und ausgerechnet diese Leute prägen ein schlechtes Image nach aussen.

(Es gibt eine wilde Disskussion über uns "Perversen" unter dem Stichwort Piercing.)

Du hast wohl Recht, bei den Stammtischen trifft man vermutlich oft die falschen Personen.
Diese Rollenspiele, Bondage oder auch SM sind alles andere als einfältig, oberflächlich oder prollig. Das verstehen diese Möchte-Gerns meistens nicht und glauben sie erhalten durch
diese Szene Macht oder etwa Größe, die sie selbst nicht erreichen.

Vielleicht hilft dir noch dies: Ich wußte wirklich nicht das eine Dom in mir schlummert...
ich habe halt immer sehr gerne hohe Hacken, rote Nägel und rote Haare gehabt.
Filme in denen ein Mann (meistens der Held) durch irgendetwas ohnmächtig, mitleidserregend oder sonstwie in Bedrängnis geriet, haben immer bewirkt das ich mich in den Film-Held
verschossen habe. Tja, habe ich gedacht, das ist sicher sowas wie das Helfer syndrom...

Richtig war: ich finde starke Männer die durch irgendetwas dahin kommen, ihre epmfindlichste Seite und Schwäche zu zeigen, wahnsinnig erotisch.
Und wenn ich das irgendetwas bin...noch besser.

Mein Partner wurde damals magisch durch mein Schuhe und Fingernägel angezogen. Er wusste schon länger wie er tickt. Hat sich aber erst nicht getraut sich zu offenbaren.
Und beinahe hätte er sich wieder von mir abgewendet, weil er sich nicht traute sein wahres ich zu zeigen und sich geschämt hat.
Ich habe dann natürlich, typisch Frau, so lange nachgehakt, bis er es endlich erzählt hat.

Ich hatte vor ihm eine 10jährige Beziehung mit dem einschläfernsten Sex den du dir
nur vorstellen kannst. Und hab dann einfach gesagt. mmhh, langweiligen normalen Sex hatte ich schon. Dann versuch ich jetzt eben mal was anderes.
Und siehe da...
Also, raus da in Köln...es sind nicht alle Frauen auf Blümchen-Sex getrimmt. Und manchmal muss "Mann" die "Dom" erst aufwecken !

PS. Ich bin wahnsinnig Stolz auf meinen Sub. Ein wahnsinnig toller Mann, der
sich mir hingibt und mir blind vertraut.
Ich denke es gibt genug Frauen die das auch reizt, wenn sie es erstmal erkennen.
 
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  • #10
Liebe Medusa,

jetzt schwirren hier so viele Gedanken rum, daß ich kaum weiß, wo ich anfangen soll...

Also zunächst habe ich interessiert angefangen, den Piercing-thread zu lesen. Interessiert deshalb, da ich auch mal ein Piercing hatte und ich mich fragte, wie denn eine Verbindung zwischen Piercings und meiner Neigung entstehen konnte. Viele Menschen tragen Piercings und haben mit BDSM schließlich nichts am Hut!

Mein Interesse hat sehr schnell nachgelassen, da die Diskussion dort doch tonangebend von Leuten geführt wurde, die keinen Bezug zum BDSM haben und deshalb nicht wissen (wollen und können), welche Gefühle von Anhängern dieser sexuellen Ausrichtung im Spiel sind, aber ihr theoretisches Unwissen mit einer solchen Präsenz unters Volk bringen möchten, daß ich mich frage, welches Maß an Geltungsbedürfnis man erreichen muß, um so zu werden... Naja, ich habe hier schon einige Themen gelesen und muß sagen: Es sind immer die gleichen...

mod [gekürzt. Bitte sachlich bleiben.]

Jedenfalls waren nur wenige sinnvolle Beiträge (u.a. von Dir) zu finden. Toleranz und die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, hat man halt, oder auch nicht! Die Diskussion werte ich eigentlich nur als Indikator für die Akzeptanz von BDSM in der Gesellschaft und die Sichtweise von Durchschnittsdenkenden. Mehr nicht. Und an dieser Stelle mache ich mal einen Punkt.

Wir scheinen ähnliche Entwicklungsphasen hinter uns zu haben. Ich habe bei den von Dir genannten Filmszenen im Nachhinein immer davon geträumt, in der hilfsbedürftigen Position zu sein ;-) und von einer starken Frau "aufgefangen" zu werden. Und das fing eigentlich schon vor der Pubertät an. Erkannt habe ich meine Neigungen dann so mit Anfang zwanzig und sie wenige Jahre später zum ersten Mal ausgelebt. Leider meißt in nur mehr oder weniger kurzen Beziehungen.

Ich habe mich dann in eine Frau verliebt, die keinen BDSM-Bezug hatte und auch kein Interesse daran hatte und auch sonst im sexuellen Bereich nicht sehr aufgeschlossen war. Alles hat gepaßt und war schön... aber die erfüllende Sexualität hat gefehlt und es war zum Schluß für mich fast unaushaltsam. Wir haben uns - ähnlich wie bei Dir - nach 10 Jahren getrennt. Seitdem weiß ich, daß ich nur mit einer Partnerin glücklich werden kann, die meine Neigung teilt, ansonsten werden zwei Menschen unglücklich werden...

Natürlich gibt es gewisse Schlüsselreize. Du hast z.B. hohe Hacken und Fingernägel genannt. Diese Reize machen mich allerdings auf eine Frau lediglich aufmerksam und neugierig. Was mich kickt, anzieht und fesselt ist allerdings dann doch ihre Persönlichkeit und ihre Beziehungsvorstellungen, die über das Spiel hinausgehen oder doch ein Teil des Spiels sind. Wenn sie mir ihre geheime Gedankenwelt mitteilt.... dann schmelze ich dahin!

Dein PS ist eine tolle Erklärung Deiner Gefühle für Deinen Partner!

Schöne Grüße
Rakf
 
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  • #11
Hallo Ralf, ich habe meine dominante Neigung durch einen füheren Freund entdeckt, leider war es eine rein sexuelle Beziehung seinerseits, was ich sehr bedauert habe. Ich bin ihm nach wie vor sehr dankbar dafür, dass er sich geoutet hat, weil ich erst dadurch auf die Idee kam, dass mich Dom/Sub-Spiele reizen. Also, ja, es gibt diese Frauen, erwecke sie! nimm den Mut zusammen und sprich es aus und ja, ich denke auch, dass Du das gut bei "Das Besondere an mir" unterbringen könntest.
mod [gekürzt. Kein Chat.]
 
  • #12
@ #10

o.k. ich habs getan... Wer es nicht glaubt, kann es ja nachlesen... ;-)

Schöne Grüße
 
  • #13
Hallo Ralf,

die roten Fingernängel waren auch nur ein Schlüsselreiz.
Vielleicht kannst du durch solche Kleinigkeiten, eher abschätzen, ob eine interessante
Frau vielleicht nicht doch irgendwo eine Neigung versteckt hat.

Natürlich steht in erster Linie der Mensch und sein Charakter. Das ist das wirklich interessante.
Aber manchmal verraten wir uns dann doch ganz unbewusst durch Äußerlichkeiten.
 
  • #14
Liebe Medusa,

ja, das ist das schwierige daran... daß man seine neue Bekanntschaft nicht mit etwas überfährt mit dem sie eigentlich gar nichts zu tun haben wollte. Ich denke, der prozentuale Anteil SM-interessierter Frauen ist doch leider sehr gering....

Na, ich gebe die Hoffnung mal einfach nicht auf... ;-)

Schöne Grüße
 
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  • #15
Also ich finde die Frage auch interessant.
Ich würde sagen, ich stehe auch eher auf Frauen, die im Bett dominant sind. Bzw. dürfen sie das durchaus auch im Alltag sein - in dem Sinne, daß ein Partner eher das Heft in der Hand hat. Als Lebensstil betrachte ich meine Neigung allerdings nicht - das fände ich nun wieder übertrieben. Zumal ich "normalem" Sex durchaus auch etwas abgewinnen kann - meine Neigung kann ich aber eben nicht wegdiskutieren.

Meine Erfahrung ist die, daß es in dieser Richtung 3 Gruppen von Frauen gibt:
1.) Jene, die eine entsprechende Neigung zwar hätten, diese aber aus verschiedenen Gründen nicht ausleben (Scham, Unkenntnis, Druck einer anderen Rolle entsprechen zu müssen)
2.) Jene, die aus der Rolle nicht mehr rausfinden und sich nur noch darüber definieren
3.) Jene, die geewerblich in diese Rolle schlüpfen

Mit allen 3en kann ich herzlich wenig anfangen, da ich ja in erster Linie eine passende Partnerin suche.
 
  • #16
@ Nr. 14

ich denke, wir haben ähnliche Ansichten...

... und wahrscheinlich ähnliche Probleme, eine passende Partnerin zu finden...
 
  • #17
Hi @ all,

hier nun ein Erfahrungsbericht aus erster Hand. Ich habe ja wie weiter oben beschrieben eine eindeutige Aussage in mein Profil aufgenommen. Bevor ich das getan habe, hatte ich doch einige Profilbesucherinnen und die ein oder andere Partnerschaftsanfrage... Seitdem die kleine Passage in meinem Profil enthalten ist: nichts mehr!

Demnach scheint das Thema BDSM an und für sich und devote Männer im besonderen doch eine gewisse abschreckende Wirkung zu haben. ;-)

Grundsätzlich ist mir diese Aussage in meinem Profil doch sehr wichtig, andererseits hat mir die Kommunikation bei EP doch sehr viel Spaß gemacht... Ich denke mir, ich laß es trotzdem drin stehen, da ich ja die eine Partnerin mit dem entsprechenden Bezug suche...

Viele Grüße
Ralf
 
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  • #18
Hallo liebe Forenteilnehmer,

nach langer Zeit melde ich mich hier doch nochmal zu Wort... Wie ich bereits in meinem letzten Post angedeutet habe, ist das Outing meiner Neigung hier bei Elite-Partner doch ein wenig abschreckend....

Ist es nicht so, daß auch hier alle Neigungen bei den weiblichen Usern vertreten sein müßten? Oder schiebt die "Elite" das Thema BDSM in eine virtuelle Schmuddelecke?... smile...

Viele Grüße
[]
 
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  • #19
@#17
Du solltest immer berücksichtigen: hier trifft sich eben NICHT die 'Elite', sondern diejenigen, die dazugehören wollen. Letztere zeichnen sich in aller Regel durch überhöhte Neigung zum Konventionellen aus.
 
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  • #20
Hallo,

ich finde es gut dass Du Dein Profil dahingehend erweitert hast.

Als ich meine dominante Ader festgestellt habe,
wusste ich nicht wie es weitergehen soll,
weil ich keine Szenegängerin bin und wohl auch kaum werde.

ICh habe angefangen in meinem Umfeld einfach lässig Fragen über Sexuelle Phantasien gestellt,
anfangs waren die Leute etwas verwundert.. aber siehe da....
so nach und nach haben die Männer sehr freigiebig erzählt...
ich habe dann meine dominante Ader erwähnt und es war herrlich dass sich ganz wunderbare Männer als devot geoutet haben...
dies war der Grundstein für lange intensive Austauschgespräche im privaten Bereich...
auch eine tolle Spielbeziehung war dabei...
Für die Beziehung hat es nicht gereicht, aber dies steht ja wieder auf einem andern Blatt weil Liebe halt einfach passiert.

ICh wünsch Dir viel Erfolg bei Deinem Weg!
 
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  • #21
Ich (w, 29) habe eine klare dominante Neigung. Im Leben bin ich gerne unabhängig und selbstbestimmt, im Bett mag ich es zu dominieren und die Gangart zu bestimmen.

Das war nicht immer so klar für mich!
Was ich immer merkte, war, dass ich sämtliches Traditionelle an der Frauenroll verabscheue (für mich persönlich). Ich bin kein "Weibchen"! Ich bin eher jemand, der die Kerle zur Not unter den Tisch trinken kann ;) Optisch passt das gar nicht - ich bin eher der Typ "Shakira", der meist auf 22 geschätzt wird (danke! ;)

Beim Sex habe ich mich bislang nicht wohl gefühlt - einfach aufgrund der Tatsache, dass die meisten Männer ihre Macht dort ausleben (ER spielt mit meiner Lust) und von mir Dinge verlangen, die ich nicht will (Oralsex; dies unter Erpressung, dass sonst eine andere gesucht werde). Gekommen bin ich jedenfalls nur unter exzessiver Zuhilfenahme meiner Phantasien (in denen ICH die Kontrolle habe, d.h. bdsm-Bereich).

Trotzdem habe ich erst vor wenigen Wochen das Aha-Erlebnis gehabt, dass ich eventuell glücklicher in meinem Leben und meinen zukünftigen Beziehungen wäre, wenn ich nicht mehr gegen meine dominante Neigung ankämpfe, sondern mir einen Partner suche, mit dem ich sie ausleben kann.

Jetzt will nur noch so jemand gefunden werden ;) Stammtische reizen mich nicht, da ich nicht nach einer Sex-Beziehung, sondern nach einer Partnerschaft suche, in der sich die Sexualität ergänzt.

Gar nicht so leicht!
 
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  • #22
Der Mann sollte beide Rollen mögen und switchen können. Abwechslung ist alles.
 
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  • #23
Klar


Eine sehr dominante und maskulin geprägte Frau wird sich sexuell eher von devot erfüllt fühlen als ebenso von einem dominanten Sexüartner..

Beim Sex gilt: Gegensätze ziehen sich an.

Oftmals findet man solche Frauen auch in der Lebsenszene

M
 
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