• #1

Gibt es die "platonische Freundschaft" ?

Habe gerade einen Artikel dazu gefunden:

http://derstandard.at/1338558655281/Mann-und-Frau-Die-Wahrheit-ueber-platonische-Freundschaft

Ausschnitt(Zitat):

Vor allem die Männer fühlten sich von ihren Freundinnen angezogen und zeigten sich bei dem Gedanken an ein mögliches Tête-à-Tête sehr angetan. Die Freundinnen waren weniger begeistert.

"Männer sind darauf programmiert, sich keine sexuelle Gelegenheit entgehen zu lassen", sagt Bleske-Rechek. Frauen hingegen seien wählerischer. Dahinter stecke eine einfache evolutionsbiologische Annahme: Ein Mann, der mit 20 Frauen schläft, produziert sehr wahrscheinlich mehr Nachkommen als ein Mann, der nur mit einer Frau schläft. Eine Frau hingegen, die mit 20 Männern schläft, wird nicht unbedingt mehr Babys gebären als eine Frau mit nur einem Sexpartner.
 
  • #2
Platonische Freundschaft geht, wenn die Freunde nicht dem entsprechen, was einem gefällt.
Meine besten Freundinnen würde ich nie besteigen.
 
  • #4
FALSCH: Mein Bester freund ist ein sehr zuvorkommend und hübscher Mann (Zahnarzt) und auch ich (seine Aussage) bin sein Typ dennoch ist uns unsere Freundschaft wichtiger als eine Beziehung usw.zu dem Wir beide in einer Ehe Leben (inkl. Kinder) aber dennoch wären wir voneinander nicht abgeneigt doch ist der Verstand ist vernünftiger. ;) w31
 
G

Gast

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  • #5
auf diesen seltsamen evolutionsbiologischen ansatz gebe ich keinen pfifferling.

und ich weigere mich auch zu denken, dass alle männer vollkommen triebgesteuert sind und mit jedem "weibchen", das grün signalisiert sex haben wollen.

es gibt einfach männer, die für eine partnerschaft interessant sind - klar. aber die meisten männer eben nicht, aber trotzdem kann man sich freundschaftlich gut verstehen. wie bei einer guten freundin.

habe sehr viele männliche kumpels und weder sie noch ich sind jemals auf die idee gekommen, auf einmal sex haben zu müssen
 
  • #7
habe sehr viele männliche kumpels und weder sie noch ich sind jemals auf die idee gekommen, auf einmal sex haben zu müssen

Da kann ich Dir 100% versichern, Du bist im Irrtum. Jeder von Ihnen würde mit Dir Sex haben wenn Du sie lassen würdest. Aber keiner ist dumm genug Dich damit zu bedrängen.
Sie sind in lauerstellung und wenn es einmal passen sollte, sprich Du bereit bist, dann passiert es auch.
Ein Mann der nicht an Dir interessiert ist, der trifft Dich nicht regelmäßig, weder als Freund noch als sonst was, naja vielleicht 2-3 mal im Jahr.. das ist dann wirklich platonisch.
 
  • #8
Platonische Freundschaften funktionieren nur dann längerfristig, wenn es beiderseitig keinerlei sexuelle Anziehung gibt. Sobald sexuelles Begehren hinzukommt, leidet sowohl die platonische Freundschaft als auch vorallem die richtigen Partnerschaften der Beteiligten.

Man kann eine gemischtgeschlechtliche Freundschaft auch nur dann seinem eigenen Partner zumuten, wenn wirklich keinerlei sexuelle Untertöne vorhanden sind, und zwar auf keiner Seite.

Ich denke schon, dass das Zitat aus der Titelfrage ziemlich treffend ist: Viele Männer sind nur deshalb mit einer Frau befreundet, weil sie sie insgeheim mögen und begehren und das nur nicht zugeben oder ausleben. Die Frauen dagegen wünschen sich oftmals einfach einen männlichen Freund und merken gar nicht, in welcher prekären Lage sie da, teil naiv, teil ignorant, teils dreist agieren.

Die evolutionsbiologische Deutung ist absolut korrekt und heutzutage nicht mehr strittig. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass jeder Mann mit fast jeder Frau wollen würde. Natürlich haben auch Männer ihre Vorlieben, begehren nicht jede Frau und verlieben sich erst recht nicht in jede. Aber rein statistisch ist es einfach so, dass sich für Männer evolutionsbiologisch mehrere Partnerinnen gelohnt haben, während eine Frau möglichst sehen muss, dass sie einen Mann an ihrer Seite hat, der zu ihr steht -- also sich wirklich in sie verliebt, bei ihr bleibt und sie und ihre Kinder versorgt und beschützt. Das ist einfach Fakt.
 
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Gast

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  • #9
Gibt es und funktioniert wenn keine sexuellen Gefühle mit im spiel sind..
 
  • #10
Ich denke schon, dass das Zitat aus der Titelfrage ziemlich treffend ist: Viele Männer sind nur deshalb mit einer Frau befreundet, weil sie sie insgeheim mögen und begehren und das nur nicht zugeben oder ausleben. Die Frauen dagegen wünschen sich oftmals einfach einen männlichen Freund und merken gar nicht, in welcher prekären Lage sie da, teil naiv, teil ignorant, teils dreist agieren.
Und genug Frauen sind mit Männern befreundet weil sie sie bewundern und doch so gerne hätten. Von denen hatte ich einige. Die haben es mir dann irgendwann offenbart, oder wollten von Anfang an, haben sich dann aber zurückgehalten.

Die evolutionsbiologische Deutung ist absolut korrekt und heutzutage nicht mehr strittig. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass jeder Mann mit fast jeder Frau wollen würde. Natürlich haben auch Männer ihre Vorlieben, begehren nicht jede Frau und verlieben sich erst recht nicht in jede. Aber rein statistisch ist es einfach so, dass sich für Männer evolutionsbiologisch mehrere Partnerinnen gelohnt haben, während eine Frau möglichst sehen muss, dass sie einen Mann an ihrer Seite hat, der zu ihr steht -- also sich wirklich in sie verliebt, bei ihr bleibt und sie und ihre Kinder versorgt und beschützt. Das ist einfach Fakt.
Auch wenn es gerad nur die Bild ist, aber so kenne ich das auch:
"Männer wollen ihre Gene verteilen, Frauen hübsche Kinder (genetisch gute)."

Die Damen machen es (wie immer) ganz raffiniert. Sie suchen sich einen netten, zuverlässigen Mann für eine Langzeit-Beziehung, wissen sich und den Nachwuchs dadurch beschützt und umsorgt. Aus dem sicheren Hafen der Partnerschaft gehen sie allerdings auf „genetischen Einkaufsbummel“, wie es Professor Hassebrauck nennt – sie haben Sex mit Männern, die attraktiver als der eigene sind.

<MOD: Chat entfernt.>
 
  • #11
Und genug Frauen sind mit Männern befreundet weil sie sie bewundern und doch so gerne hätten.
Das muss doch aber dann sowohl für die Partnerin des Mannes als auch für den Partner der Frau sehr belastend sein? Selbst wenn die Betroffenen es nicht sicher wissen, spüren die meisten es doch.

Ich bleibe dabei: Gemischtgeschlechtliche Freundschaften klappen nur gut, wenn wirklich keiner sexuelles Interesse hat.
 
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