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  • #31
Hallo FS

Ich bin eine Frau Ende Dreißig, seit bald 10 Jahren verheiratet und so soll es auch bleiben.

Mein Mann und ich sind beide in Vollzeit berufstätig, kein Kinderwunsch beiderseits! Die Hausarbeit ist gerecht zwischen uns aufgeteilt, wir haben jede Menge gemeinsame Hobbys und Interessen, mögen dieselbe Musik, dieselben Filme, dieselben Bücher, haben sogar dieselbe Ausbildung und, ach, wen wundert es?, wir haben uns damals auf der Arbeit kennen gelernt, denn wir hatten auch lange Zeit denselben Job. Auch teilen wir dieselbe Weltanschauung, die selbe Lebensphilosophie, wir haben die gleichen Ansichten von einer guten Ehe und die gleichen moralischen Wertvostellungen.

Uns wird nie langweilig, seit Beginn der Beziehung können wir wunderbar und offen über alles sprechen, führen interessante Gespräche über "Gott und die Welt" oder was wir tagsüber erlebt haben, was uns bewegt.

Mir persönlich sind diese Dinge, du nennst es "freundschaftliche Komponente" enorm wichtig.

Ja, mit den Jahren nimmt natürlich das Prickeln, das Kribbeln im Bauch und die Leidenschaft ein wenig ab, die Betonung liegt dabei auf "ein wenig"! Nach vielen Jahren des Zusammenlebens kann man nun mal nicht erwarten, dass es prickelt wie zwischen frisch verliebten. Jedoch kommt die Sicherheit, Beständigkeit, Bodenständigkeit.

Leider wird jungen Leuten von vielen Seiten her eine völlig unrealistische Vorstellung von der Liebe eingeredet. Es muss ewig prickeln, ewig kribbeln, wer nicht gleich täglich Sex hat, bei dem stimmt was nicht, das Feuer der Leidenschaft hat gefälligst ewig zu brennen.

Das Ergebnis dieser unrealistischen Einstellung vieler Menschen ist, dass sie leichtfertig einen Partner verlassen, zu schnell das Handtuch werfen. Beziehungen aufgeben, die noch problemlos mit ein wenig Arbeit an sich selbst zu retten wären. Es ist eben bequem zu gehen und sich einfach den nächsten Partner zu suchen. Früher ging man in den Ehen durch dick und dünn, stand zusammen in guten wie in schlechten Zeiten.

Heute ist diese Einstellung zur Ehe Erwartungen gewichen, die es leider nur in den Märchenbüchern gibt.

Meine Meinung.

w, 39
 
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  • #32
Ich stimme Nr. 25 voll und ganz zu.
Er hat die Voraussetzungen für eine lang andauernde, liebevolle Beziehung genannt.
Die Wirklichkeit sieht meiner Erfahrung nach anders aus. Ich kann ehrlich mit Freunden und Arbeitskollegen reden. Und sie sagen ehrlich, dass sie in der Ehe bzw. Lebenspartnerschaft, die in der Regel schon länger dauern, nicht zufrieden sind. Ein klares Indiz sind für mich auch die Scheidungsquoten. Mittlerweile wird ja fast jede zweite Ehe geschieden. Und das sind jene, die auch formal den Schlussstrich unter die Beziehung machen. Es gibt sicher eine große Zahl weiterer Paare, die in der Beziehung unzufrieden sind, sich aber wegen Kinder, Haus etc. nicht trennen. Ich schätze, dass maximal 10 % der länger dauernden Beziehungen als glücklich zu bezeichnen sind.
 
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  • #34
Sagst du das den Frauen, die du kennenlernst, möglichst schnell?
Ich zum Beispiel wäre dann SOFORT weg.
w

Wärst Du bestimmt nicht :)

Nein, aber ehrlich. Ich würde nicht unbedingt auspacken damit. Das sollte man auch nicht anstreben, sondern ist eher Fakt heutiger Beziehungen. Wie oben geschrieben, erstrebenswert ist eigentlich "bis das der Tot euch scheidet". Ist aber Wunschdenken.

Sieht man es aus der Perspektive "Lebensabschnitt", hat man es sicherlich etwas einfacher, ist nicht so verbißen und legt nicht ständig alles auf die Goldwaage. Sollte sich "irgendwann" doch das Gegenteil herausstellen, wäre das eher optimal. Wird es aber nicht.

Viel Glück
m45
 
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  • #35
Nein, es gibt keine Ehen, in denen nach Jahren ALLES stimmt, denn eine Beziehung in der ALLES stimmt, und das Feuer der Leidenschaft ewig lodert, die Schmetterlinge ewig flattern, gibt es nur in der Phantasiewelt.

Aber: Es gibt Ehen zwischen zwei Menschen, die harmonisch und glücklich miteinander leben können, den Alltag gemeinsam meistern, die selben Ansichten teilen, gemeinsame Interessen pflegen, Probleme gemeinsam bewältigen, und nicht zuletzt Kompromisse eingehen können, die für beide keine großen Abstriche im Leben darstellen. Solche Ehen gibt es ja. Diese werden zwischen zwei Menschen geschlossen, die mit sich und ihren (realistischen!) Vorstellungen vom Leben und von der Ehe, im Reinen sind und auch bereit sind, stetig an ihrer Beziehung zu arbeiten.

Oft wird vergessen, dass eine Partnerschaft nichts Statisches, sondern etwas sehr Dynamisches ist. Das bedeutet: Ständige Bereitschaft an sich selbst zu arbeiten, zu reflektieren, vielleicht umzudenken, zu kommunizieren, auch mal unbequeme Wege zu gehen. Diese Bereitschaft ist in vielen Partnerschaften nicht zu finden. Kann an den unrealistischen Erwartungen oder auch daran liegen, dass "man" heutzutage wohl lieber den "bequemen Weg des geringsten Widerstandes" geht?!
 
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  • #37
@ 34: Erloschene Leidenschaft? Ehe als harmonische Zweckgemeinschaft zur gemeinsamen Problemlösung unter ständiger Kompromissbereitschaft und Energieeinsatz? Das kann ich wesentlich besser mit einem guten Freund. Wer den Sinn der Ehe nur lange genug runterbricht, schafft es, ihn auf Null zu fahren. Damit sind selten beide glücklich. Übrigens: auch nach längerer Ehe stehe ich noch mit Herzklopfen am Zug, wenn meine Frau mal ein paar Tage verreist ist. Die Leidenschaft hat auch nicht gelitten. Mir tun diejenigen leid, die das offensichtlich nicht kennen, kaum noch etwas erwarten und deshalb kaum noch etwas bekommen.
 
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  • #38
war gestern abends bei meinen Eltern. Sie führen eine harmonische Ehe. Nein natürlich ist nicht alles perfekt, das gibt es bei keiner zwischenmenschlichen Beziehung! Aber an Unterschieden wächst man - auch zusammen.
Sie haben zusammen einen Spaziergang gemacht, gemeinsam zu Abend gegessen und dann sich einen Film angeschaut, wo bei die beiden immer noch nach gut 30 Jahren Ehe kuscheln.
SChmetterlinge und großes Verliebtsein: nein, dass sind nur Hormone und kein Gehirn kann das auf Dauer aushalten. Aber sie necken sich immer noch.
Ich glaube, dass es funktionieren kann, weil ich es sehe, aber man muss daran arbeiten und es muss es einem Wert sein!
 
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Griet

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  • #39
Nein, es gibt keine Ehen in denen nach Jahren noch ALLES stimmt.
Aus intensiven Gesprächen mit langjährig verheirateten Kollegen, und all dem was ich aus deren Privatleben die vergangenen Jahre so nebenbei aufschnappte, scheint es aber Ehen zu geben welche noch toll funktionieren. Natürlich ist der ein oder andere an manchen Tagen etwas genervt von Zuhause, der Ehefrau, den Kindern.. es scheint aber auch nach Jahren noch sehr gute Zeiten zu geben.
Für so eine langjährigen Beziehung muss man allerdings in der Lage sein, lieber Fragesteller, auch mal "5 gerade sein zu lassen", (Wie jemand schon schrieb.) Schwächen des Partners mit Lockerheit & Humor nehmen und seine eigenen möglichst charmant verpacken.. Man muss sich entschuldigen können, verzeihen, Situationen & Launen hinnehmen, und vor allem akzeptieren, dass es "perfekt" nicht gibt.
Du, da Du schreibst, dass Deine bisherigen Beziehungen alle nur rein leidenschaftlicher Art waren und Dir die freundschaftliche Komponente darin fehlte, tätest gut daran, für eine Frau erstmal so zu empfinden, dass sie Dir zu schade ist um mit ihr intim zu werden.
Ich würde Dir wünschen, dass Du dazu in der Lage bist, Deinen Trieb so weit in Griff zu bekommen um hinter die Optik blicken zu können und einen wertvollen (erstmal geschlechtsneutralen) Menschen zu erkennen, - so hübsch und reizvoll das Mädchen auch sein mag. Dass Du einfach nur eine gute Zeit mit ihr verbringst, ihr Spass bei all euren Unternehmungen habt, gute Gespräche führt, und Du das 1. Mal in Deinem Leben fühlst, was Lieben wirklich(!) heisst..
Was es heisst, eine Frau neben Dir zu haben die es wert ist ein Freund für Dich zu sein, und nicht nur eine Hülle, welche Deiner körperlichen Befriedigung dient.
So scheint mir das nämlich bei Dir. Da kannst Du noch so sehr darauf bestehen, dass Du einen liebevollen Umgang mit Deiner Familie, fremden Kindern pflegst.
Eine Frau an Deiner Seite muss Dir mehr wert sein als nur Lustobjekt und die Mutter Deiner Kinder zu werden.
Wenn DU hier schreibt, dass Du Dich in einer Beziehung bemühst, sehe ich vor mir, dass du mit aller Macht versuchst das perfekte Bild von euch als Paar wieder zu reparieren, dem ein Kratzer in Form eines Fehlverhaltens vorherging.. Es läuft mir kalt den Rücken hinunter - anlässlich so viel perfektionistischer Energie(verschwendung!).
Eine Frau hat Träume, Wünsche, Gefühle. Diese sollten Dich aufrichtig interessieren, so dass Du Dich daran beteiligen WILLST.
Keine Frau ist perfekt. Und das bist Du auch nicht. Allein nimmt es Leichtigkeit & Spass wenn alles derart verbissen gesehen wird - dem eigenen, und einem vermeintlichen Ideal an seiner Seite nachgehechelt wird.
Es gibt Menschen die werden ewig auf der Suche sein. Du scheinst mir ein solcher zu sein, und wenn Du nicht in der Lage bist Deine Ansichten zu ändern: dann mach doch einfach weiter wie bisher. Es wird Dir dann ohnehin nichts anderes übrig bleiben.
Viel Glück!
 
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  • #40
Da kann ich mich Griet nur anschließen! Lieber Fragesteller, wie schon geschrieben wurde von wegen "nicht realistische Vorstellungen" und "Perfektionismus". Damit kommt man leider nicht weit, wenn es um eine langjährige Ehe geht, mit Leidenschaft alleine genau so wenig. Natürlich ist die Leidenschaft eine wichtige Komponente, doch auch die freundschaftliche Komponente muss dabei sehr ausgeprägt sein. Das hat nun herzlich wenig mit "erloschene Leidenschaft" zu tun.

Ein langjähriger Ehepartner ist bester Freund UND Liebhaber in einem. Klaffen in nur einer dieser Komponenten die Vorstellungen der Partner zu sehr auseinander, wird das nichts. Faule Kompromisse "weil er/sie so phantastisch aussieht" oder "man so gut mit ihr/ihm reden kann" sind vollkommen fehl am Platz, wenn man schon denkt "Hm. Eigentlich ist er/sie nicht mein Typ, eigentlich steh ich auf groß/klein/blond/dunkel/introvertiert/extrovertiert" - vergiss es!

Es geht in erster Linie darum einen Menschen und zwar das - durchaus nicht perfekte! - Gesamtpaket zu lieben, ohne große "Abstriche" dabei machen zu müssen. Es passt eben einfach! Kompromissbereitschaft sowie Kritikfähigkeit sind dabei trotzdem ein Muss!

Krisen und Probleme werden kommen. Diese "prüfen" sozusagen, ob man als Paar wirklich zusammen passt, denn in schlechten Zeiten neigen Menschen dazu, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Je mehr Krisen ihr gemeinsam übersteht, desto besser werdet ihr zusammen wachsen.

Die Liebe ist eine zarte Pflanze, die die gehegt und gepflegt werden muss. Zeit und Geduld sind dafür erforderlich. Verliebtheit und "gutes Aussehen" haben damit nur bedingt zu tun. Der Liebe geht nicht immer das Verliebtsein voraus. Manchmal wächst Liebe eben ganz langsam.
 
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  • #41
Du, da Du schreibst, dass Deine bisherigen Beziehungen alle nur rein leidenschaftlicher Art waren und Dir die freundschaftliche Komponente darin fehlte, tätest gut daran, für eine Frau erstmal so zu empfinden, dass sie Dir zu schade ist um mit ihr intim zu werden.
Ich würde Dir wünschen, dass Du dazu in der Lage bist, Deinen Trieb so weit in Griff zu bekommen um hinter die Optik blicken zu können und einen wertvollen (erstmal geschlechtsneutralen) Menschen zu erkennen, - so hübsch und reizvoll das Mädchen auch sein mag. Dass Du einfach nur eine gute Zeit mit ihr verbringst, ihr Spass bei all euren Unternehmungen habt, gute Gespräche führt, und Du das 1. Mal in Deinem Leben fühlst, was Lieben wirklich(!) heisst..
Was es heisst, eine Frau neben Dir zu haben die es wert ist ein Freund für Dich zu sein, und nicht nur eine Hülle, welche Deiner körperlichen Befriedigung dient.
Viel Glück!

Diesen Teil nehme ich als gut gemeinten Ratschlag an. Auch wenn vieles von dem was da über meine Person geschrieben wird nahezu absurd ist. Es gab in meinem Leben durchaus Frauen, bei denen ich versucht habe erstmal nur freundschaftlich ranzugehen, die dann aber recht schnell Sex wollten. Es ist nicht immer der Mann, der auf schnelle Befriedigung aus ist, aber das scheinen einige hier nicht wahrhaben zu wollen. Passt eben nicht ins Weltbild, gelle?

Wie dem auch sei mal abgesehen von den teilweise kruden Behauptungen zu meiner Person, finde ich die zitierte Stelle sehr gut und lehrreich. Ich werde sie zu beherzigen versuchen.

Die Frage ob noch alles stimmt, fusst nicht auf ein perfektionistisches Weltbild, sondern ist schlicht umgangssprachlich ausgedrückt. Es geht nur darum, ob die Beziehung noch in Ordnung ist, ob es sich noch lohnt die Ehe zu führen und ob noch Liebe im Spiel ist. Das Nichts wirklich perfekt ist, ist mir auch klar. Für mich ist das schon perfekt genug. Es scheint einfach derartige Ratschläge wie "Fünfe mal gerade sein zu lassen" zu geben, aber schwer sich selbst dran zu halten ;-). Dazu gehört auch nicht vorschnell über Menschen zu urteilen, die man schlicht nicht kennt oder über Situationen zu urteilen deren näheren Umstände einem nicht bekannt sind.

Trotzdem Danke für den lehrreichen Teil, den werde ich beherzigen.
FS
 
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  • #42
Heiliges Kanonenrohr, aber natürlich! 5 Jahre sind doch nichts! Ich bin noch nach 14 Jahren wie frisch verliebt, es ist viel besser wie am Anfang und es wird immer besser, weil man solangsam die ganzen Eigenarten des Partners versteht und akzeptiert und nicht mehr wie zwei denkt, sondern irgendwann wie ein gemeinsames Team.

Zugegeben, das kann nicht jeder. Ich halte mich und meinen Partner aber auch für einen Sonderfall. Unsere lange Beziehung spricht für sich, dass wir anders sind, als die meisten anderen.

Das Problem bei den meisten Leuten wie dir wird einfach sein, man geht vielleicht alles zu schnell in heutiger Zeit an - sofort zusammen ziehen, Kinder und Heiraten und nach 6 Monaten hat man schon keine Lust mehr, weil man alles durch hat, und wenn es Probleme gibt, schmeißt man es lieber weg, als daran zu arbeiten, man steckt die Erwartungen viiiiel zu hoch und kann nicht einfach genügsam sein mit dem was man bekommt. Passt einem was nicht, kündigt man die Beziehungen, weil man zu egoistisch ist oder den Partner als minderwertig abstempelt.

Es gibt gute und schlechte Zeiten in Bindungen und Ehen, das stimmt. Die Schlechten - der Partner macht etwas, mit dem man nicht konform geht, dann muss man eben in sich gehen, es versuchen zu verstehen, oder miteinander reden. Ich persönlich kann das einfach sehr gut und mein Partner glücklicherweise auch und ist genauso tolerant wie ich und läßt mich alles tun und lassen was ich möchte. Ich andersrum genauso.
Natürlich haben wir auch Streits und ich hatte zu Anfang unserer Beziehung Zeiten wo ich wochenlang nichts mit ihm geredet habe. Aber man rauft sich wieder zuzsammen, eben weil man den Partner zu sehr liebt, als ihn auszutauschen.

Auch dass die Spannung in Beziehungen nachläßt stimmt so überhaupt nicht. Man verändert sich im Laufe der Zeit. Stil, Optik, Geschmack. Das sorgt für neuen interessanten Gesprächstoff. Mein Partner hat mich damals als junge Frau mit hellen Haaren kennen gelernt, später war ich dunkelhaarig. Mein Partner war mal kurzhaarig, dann mal wieder langhaarig, mal Anzugträger, mal Rocker. In 14 Jahren macht man viel Quatsch und Witz mit dem Partner mit, das sorgt für Spannung, neue Hobbys und Gemeinsamkeiten.
Aber wie gesagt, wir sind wohl ein Sonderfall.

Aber nur so als kleiner Tip: das Leben etwas schöner sehen. Wer so stocksteif durchs Leben geht, der muss sich nicht wundern. Mich wundern auch die vielen Singles hier nicht, wenn ich deren humorlose Art und deren seltsame Einstellung lese.
 
  • #43
O ja, das gibt es!

Wir waren sogar über 25 Jahre lang sehr glücklich miteinander. Alles stimmte, wir hatten die gleichen Vorstellungen davon, wie wir unser Leben gestalten wollten, und all das,was wir uns vorgenommen hatten, erreichten wir gemeinsam. Selbst die erotische Anziehungskraft blieb bis zum Schluss erhalten.

Damals war ich fest überzeugt, wer die silberne Hochzeit zusammen feiert, wird auch noch bei der goldenen zusammen sein. Leider ein Trugschluss!
 
  • #44
Selbst habe ich noch in keiner Ehe gelebt, aber ich habe viele Ehen miterlebt, in denen es auch nach Jahren noch funktionierte und die Partner glücklich miteinander waren. Ein Beispiel dafür ist meine Tante, die nun bereits seit zwanzig Jahren mit ihrem Mann liiert bzw zehn Jahre mit ihm verheiratet ist. Sie sagte mir immer wieder, dass auch sie Zeiten haben, in denen sie kämpfen müssen und man sich ab und an die Schmetterlinge im Bauch wieder erarbeiten muss, denn: Beziehung ist Arbeit und heutzutage laufen die meisten davor davon. Deshalb wird nach fünf Jahren bereits geschieden.
 
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