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  • #1

Gibt es hier Frauen, die ganz bewusst auf eine Partnerschaft verzichten?

Damit meine ich keine Frauen, die aus purer Frustration "verzichten", denn das wäre kein echter Verzicht. Ich meine auch keine Frauen, die mit ihren Affären ein partnerähnliches Verhältnis haben, sondern zwischen männlichem Freund, mit dem man mal ins Kino geht, und Affäre unterscheiden. Was hat euch dazu bewogen? Wie lange lebt ihr schon so? Hintergrund: Ich bin im Laufe meiner längeren Suche sehr nachdenklich geworden, ob die traditionelle Partnerschaft für mich passend ist. Ich bin sehr selbständig, offen, engagiert, neugierig. w 44
 
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  • #2
Hi,

ich habe mich entschlossen jetzt erst mal 2 Jahre lang Single zu bleiben.
Begründung: Ich habe privat wie beruflich einiges zu tun und zu sortieren und ich habe auch wieder die Möglichkeit einiges spontan und vor allem alleine zu machen, was in einer Partnerschaft in dem Umfang so gar nicht möglich war.
Da kann ich momentan keinen gebrauchen, der irgendwelche Ansprüche an meine Zeit stellt oder mir reinschwätzt und stresst und ich wollte mich mit dem Zeitstress auch keinem zumuten - meine Zeit reicht momentan für mich alleine, für die ein oder anderen Freunde und meinen sonstigen Kram.

Ich bin zwar erst seit 4 Monaten Single, aber da ich die letzten 12 Jahre quasi vergeben war, wirds erst mal Zeit, mich wieder auf mich alleine zu konzentrieren.
Herrlich :)
In 2 Jahren hört mein Zeitstress auf und ich denke bis dahin habe ich auch wieder genug vom Alleinsein und genug für mich gemacht.
 
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  • #3
Die Frage hab ich mirt auch schon gestellt und ich denke es gibt verschiedene Defintionen für eine Beziehung. Warum denn nicht etwas nicht herkömmliches leben?
Eine Beziehung auf Abstand will ich sie mal nennen,kann auch Vorteile haben. Beide Partner haben somit Ihre Freiräume.bleiben Eigenständig und wenn man Lust aufeinander hat verbringt ,man Zeit miteinander und wenn nicht lässt man es einfach.
Es ist doch so das jeder der ein gewissers Alter hat,gut alleine zurecht kommt und sicher auch seine Gewohnheiten hat und seine Eigenständigkeit schätzt,sich manchmal schwer tut das Alles aufzugeben.
Warum nicht einfach mal neue Wege beschreiten,ich finde das wird Zeit.
w50
 
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  • #4
Ich bin seit 3 Jahren geschieden (nach 20 Jahren Ehe). 2 Jahre lang habe ich gesucht, nun habe ich mich entschlossen, nicht mehr weiter zu suchen sondern mich auf MEIN Leben zu konzentrieren. Seit 5 Monaten bin ich hier abgemeldet und lese nur ab und zu mal im Forum.
Ich möchte derzeit keine Partnerschaft mehr. Ich möchte mich auf das konzentrieren, was ich schon immer machen wollte. Reisen, meinen Hobbies nachgehen, neue Dinge ausprobieren, alte Freundschaften pflegen.
Durch einen neuen Partner würde mein Leben wieder eingeengt sein und dazu bin ich derzeit nicht bereit. Kann sein, dass ich in 2 Jahren anders denke, aber solange ich das Gefühl habe, dass mir eine Partnerschaft mehr nimmt als sie mir gibt, hat es auch keinen Sinn.

w 55
 
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  • #5
Mir geht es wie #1 privat und beruflich habe ich so manches zu tun, sowie ein Aufenthalt im Ausland für vier Jahre. Deshalb habe ich mich dafür entschieden die nächsten vier Jahre single zu sein, um mich lediglich für mich und meine Karriere konzentrieren zu können.
 
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  • #6
Ja, und ich habe keinen besonderen Grund wie Karriere o.ä.

Ich bin der Meinung, dass eine Partnerschaft zwischen Männern und Frauen von der Natur nicht vorgesehen ist und langfristig in zähneknirschenden Kompromissen endet. Das Verliebtsein ist nötig, damit die Frau bereit ist, ein Kind von ihm zu empfangen. Frauen können die Gene des Mannes übrigens "erriechen" - vor der Schwangerschaft suchen sie sich einen Mann aus, der sie genetisch ergänzt, sprich, der ihnen unähnlich ist. Ca. 2 - 3 Jahre nach der Geburt riecht der Kindsvater nicht mehr gut; sie suchen nun einen Mann, der ihnen genetisch ähnelt, mit dem sie also besser harmonieren.

Ich mag Männer, aber sie bleiben für mich doch immer fremdartige Wesen, die ich dauerhaft nicht in meinem Haus haben möchte. Die meisten Männer sind dominant und erwarten, dass ich mich anpasse. Weil ich ein ausgeglichener Mensch bin, passe ich mich auch an - aber nur vorübergehend, dann möchte ich mein eigenes Leben zurückhaben.

Meiner Meinung nach sind die meisten Männer auch sehr respektlos gegenüber Frauen. Einen echten Gentleman kann man suchen wie die Nadel im Heuhaufen.

Daher habe ich selten mal eine Affäre. Mein Leben habe ich mir für immer ohne Mann eingerichtet.
 
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  • #7
Ich bin zwar keine Frau, habe mich aber auch dazu entschlossen. Vielleicht kann ich ja ein paar Gründe beisteuern - wenn auch aus männlicher Sicht:

In meiner Jugend habe ich durchaus Beziehungen ausprobiert, die wenigsten davon haben den ersten Monat überstanden. Selbst der 2-3 Ansätze, die hielten, wurde ich irgendwann überdrüssig. Ich schätze, den "schwarzen Peter" muss ich mir dabei selbst zuschreiben, da die jeweiligen Damen rein garnichts dagegen hätten tun können.

Ab und zu diskutiere ich mit anderen über das Für und Wider von Beziehungen. Ich finde keine Gründe, eine einzugehen. Das einzige "Pro", was ich höre, ist auch, dass man nicht allein sein wolle. Mich graust eher der Gedanke, ständig jemanden um mich herum zu haben. Ich habe auch keinen Kinderwunsch und bin, glaube ich, eine sture Person. Kompromisse finde ich furchtbar, wenn sie nicht nötig sind. In sofern bin, oder vielmehr wäre, ich wohl auch kein guter Partner. Soviel Selbstreflexion muss sein. Da mich aber sowieso nichts dazu treibt, mich irgendwie an eine Frau zu binden (am besten noch mit den güldenen Fesseln am Ringfinger..), sind doch am Ende alle glücklich, wenn ich mich selbst vom Markt nehme.

Wie heißt es so schön? Frauen sind wie Elefanten im Zoo. Ich sehe sie gern an, aber haben möchte ich keine. Das lässt sich natürlich auch ganz einfach herum drehen - für die eigentlich angesprochenen Frauen, falls diese das umgekehrt ähnlich sehen.
 
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  • #8
@ 1-5:

Und aus den genannten Gründen tummelt ihr euch auf einer Partnerbörse?! ;-)
 
  • #9
Mir geht es ähnlich wie #6.

Ich hatte zwar regelmäßig langjährige Beziehungen, die mir eigentlich mehr oder weniger "aufgedrückt" wurden und ich auch versucht habe, mich damit zu arrangieren, nur merkte ich eben, daß ich mich in dieser unmittelbare Nähe nicht mehr ich selbst war bzw. ich fühlte mich eingeengt.

So sehr ich Frauen liebe oder ihre Nähe mag, hat sie für mich immer einen einengenden Beigeschmack.

Aus diesem Grunde entwickelte ich dann Lösungen, die ich gerne als "Intimfreundschaften" bezeichne.

Ich würde nicht behaupten, daß ich mich bewußt für das Singledasein entschieden habe, sondern stellte einfach fest, daß ich für eine klassische Beziehung anscheinend nicht geschaffen bin.

@#7
Du darfst das nicht so pragmatisch unter dem Aspekt einer klassischen Beziehung betrachten. Es gibt durchaus weitere tragfähige Beziehungsmodelle, die der gewünschten Nähe-Abstand-Balance je nach individuellen Bedürfnissen mehr entgegenkommen.
 
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  • #10
@ 7, bin #1 - ich tummle mich nur im Forum weil ich zwischendurch gerne diskutiere und auch gerne Fragen beantworte ;)
Außerdem macht man sich ja auch parallel so seine Vorstellungen was nach den 2 Jahren und in Zukunft allgemein sein soll, auch wenn das noch ein bisserl Zeit bei mir hat.
 
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  • #11
@7 hier #6:

Auch, wenn ich explizit ausgeschlossen wurde: Es gibt durchaus Gründe, hier aktiv zu sein, auch ohne eine Partnerschaft anzustreben. Es gibt kaum ein geeigneteres (Beziehungs-)Verhütungsmittel als das Studieren der Ansichten und Meinungen des anderen Geschlechts. Immer, wenn ich mir dann doch mal denke "Warum denn eigentlich nicht?", lese ich EP & Co KG und weiss wieder: DARUM nicht.
 
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  • #12
Hallo #6,

dieser Satz von den Elefanten stammt eigentlich von W.C.Fields und lautet etwas, wenn wohl auch immer noch nicht ganz genau:

"Frauen sind für mich wie Elefanten. Ich sehe sie mir gerne an, aber ich möchte keinen davon zu Hause haben"
 
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