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  • #1

Gibt es hier Männer, die eine osteuropäische Frau suchen?

ich bin eine sympathische Frau von 38 Jahren, geb. Osteuropäerin, lebe schon länger hier, habe meine Berufsausbildung(en) auch in Deutschland absolviert und bin auch deutsch vom Pass her. Ein absolut geordnetes Leben habe ich, keinerlei Altlasten. In den typisch Ost-Westbörsen sind die Männer nicht mein Fall. Ich suche einen Mann ca. 45-55 Jahre, NR, gute Bildung, gerne auch Ausländer oder aber auch Deutschen, der aber gerne eine ausländische Frau sucht und seriös und traditionell eingestellt ist. Gibt es hier Männer, die lieber eine ausländische Frau suchen?
 
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  • #2
In den typischen Ost-West-Börsen sind doch auch verschiedenste Männer zu finden.
Wieso sind die nicht dein Fall?

Bei EP wird die Luft für dich natürlich viel dünner. Hier erwartet man zumindest fliessendes Deutsch. Spricht du fliessend Deutsch?
 
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  • #3
Ja, natürlich gibt es hier genügend Männer, die an einer osteuropäischer Frau interessiert sind, wenn alles passt sicherlich kein Problem. Lass dich nicht von negativen Konfrontationen (kommen meist vom gleichen Geschlecht!) beeinflussen. m/45
 
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  • #4
Ich hatte auch schon einmal eine Freundin aus Ungarn und bin Deutscher. Einige meiner Freunde hatten Freundinnen aus Polen, Russland, Bulgarien oder Ukraine. Also mache dir keine Sorgen, jemanden zu finden.

Ich persönlich finde viele osteuropäische Frauen sehr rassig.
 
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  • #5
Liebe Fragestellerin, ich bin der Meinung, dass Du es hier versuchen solltest. Ost-Europäische Frauen sind bei deutschen Männern sehr beliebt und ich denke nicht, dass es bei Elite-Partner so prinzipiell anders ist.

Allerdings verstehe ich nicht, weshalb es ein Mann sein soll, der "... lieber ..." eine ausländische Frau sucht. Warum kann es nicht ein Mann sein, der sich, unabhängig von der Nationalität, eine freundliche, warmherzige, kultivierte Frau an seiner Seite wünscht? Denn um Deine Frage ganz konkret zu beantworten: Einen Mann der "... lieber ..." eine ausländische Frau sucht, findest Du in den Partnerbörsen deren Schwerpunkt auf "ausländische Frau" liegt selbstverständlich leichter, denn gerade dort suchen ja die Männer, die eine Ost-Europäerin, Asiatin, Afrikanerin etc. vorziehen.
Aber ich nehme an, Du hast Dich einfach nur etwas mißverständlich ausgedrückt, denn sonst wäre Dein Beitrag widersprüchlich bzw. Deine Vorgehensweise unlogisch.

w/48
 
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  • #6
Zu der Frage, ob ich fließend Deutsch spreche-ja. Ich habe Germanistik in meinem Heimatland studiert, in Deutschland habe zwei Berufsausbildungen, arbeite in einer Verwaltung. Mein ausländisches Akzent wird immer bleiben-ist ja auch gut so und natürlich, hin und wieder ist die Grammatik nicht Muttersprache Deutsch-aber hervorragend und ich ernte überall Komplimente. Ich bin stolz darauf, so gut eine für mich Fremdsprache zu können.

In Ost-Westbörsen sind meistens Männer, die leider wenig Niveau haben und einige Deffizite vorweisen-oft meinen sie, dass eine osteuropäische Frau alles/vieles in Kauf nimmt.

Meine Sorge ist nicht, überhaupt jemanden/einen Mann zu finden-sondern einen mir passenden Mann, in den ich mich verlieben kann und mit dem temperamentmäßig, emotional und intellektuell harmonieren wird.

Ich denke, jetzt werde einige überrascht sein, meine Denkweise zu lesen-es ist für uns nicht die Frage, dass uns deutsche Männer nicht wollen, sondern die Frage, ob und welche dieser Männer auch unseren Anforderungen, Naturell etc. entsprechen können und möchten. Schließlich wollen beide Seiten miteinader ein erfülltes Leben führen. Wir haben genau so die Wahlmöglichkeit wie jede/r andere auch.

Das stimmt, dass osteuropäische Frauen sehr rassig sind, auch klug und gebildet, dennoch auch sehr häuslich, anlehnungsbedürftig und sehr weiblich im Denken und Handeln.

Deswegen suche ich einen Mann (Nationalität egal), der sich schon darüber Gedanken gemacht hat und nicht einfach "trocken" und emotionslos deutsch das Leben empfindet (mögen mich die Deutschen entschuldigen-es gibt viele deutsche Männer, die für uns gar nicht in Frage kämen).

So suche ich einen, der über den deutschen Tellerrand gucken kann und möchte.

BITTE, fasst nicht meinen Beitrag als überheblich oder eingebildet - es ist einfach eine erlebte Feststellung. Wir Frauen haben auch Vorstellungen und in meinem Fall passt es meinen Vorstellungen, Idealen etc, einen Mann zu haben, der selber eine Osteuropäerin sucht.
 
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  • #7
#1 zu #5:

Ok, ich kann dich sehr gut verstehen. Ich denke, dass es für dich nicht mehr oder weniger schwer ist, einen Mann zu finden, als für deutsche Frauen, die gezielt nach einem Mann mit bestimmten Eigenschaften suchen.

Ich persönlich habe mich auch schon mit einer ehemaligen russischen Germanistik-Studentin unterhalten. In mehreren Gesprächen hat mich die angenehme Intelligenz der Frau auch persönlich fasziniert. Also für mich käme eine Osteuropäerin durchaus in Frage.

Mit über den Tellerrand schauen sprichst du das weltmännische Denken an. Diese Männer gibt es, allerdings muss man sehr geduldig sein, bei der Suche. Meistens kommt der Zufall in Spiel und man trifft den Wunsch-Mann. Allerdings muss du dich dazu immer wieder in der Öffentlichkeit zeigen.
 
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  • #8
Liebe FS:
Auch ich schreibe als eine Frau, die Deutsch als Fremdsprache hat, und Deutsch ist auch nicht die Sprache meiner täglichen Kommunikation.
Man möge es mir verzeihen, aber deutsche Männer sind oft spröde, trocken, in ihrem Sex etwas zu zielorientiert und wenig leidenschaftlich. Zudem scheinen sie Angst zu haben vor kompetenten, femininen, attraktiven, gebildeten Frauen.
Deutsche Karrierefrauen sind maskulin, ehrgeizig und gebildet, selten aber attraktiv und feminin. Warum können gebildete Akademikerinnen nicht zu ihrem Geschlecht stehen und auch ihre Weiblichkeit hervorheben. Warum die Karriereleiter besteigen und dabei mit den Mitteln der Männer agieren? Das habe ich nie verstanden.
Als gebildete osteuropäische Frau wirst du hier sicher auf Männer stoßen, die denken, osteuropäische Frauen seien leicht zu haben, wollen nur versorgt sein und im übrigen nur auf's Geld aus.
Du musst sortieren! Man merkt ja sehr schnell, worauf ein Mann aus ist, und dann kannst du ihn eben "abschießen", wenn er deinen Wünschen nicht entspricht. Ich weiß, dass man in Osteuropa ein sehr gutes akademisches Niveau hat (wie bei uns in Skandinavien!), also sei stolz darauf. Deutsche Universitäten und Höhere Lehranstalten sind auch nicht die besten!
Du findest sicher den richtigen!
Viel Glück !!
 
  • #9
@#5: Na ja, wenn Du den Großteil der deutschen Männer und das deutsche Naturell im allgemeinen ablehnst, dann wird es natürlich schwer.

Mein Verständnis für Deine Kritik an der deutschen Mentalität geht gegen Null. Niemand zwingt Dich, hier zu wohnen und erst nicht, einen deutschen Mann zu nehmen. Aber wie man seine zweite Heimat so negativ sehen kann, wird mir unbegreiflich bleiben. Die Überheblichkeit ist wirklich, mit Verlaub, zum Kotzen. Ich denke, wer austeilt, wird auch einstecken können, daher so deutlich.

Ich glaube kaum, dass Du unter diesen Bedingungen gute Chancen hast, einen deutschen Mann zu finden. Sicherlich gibt es solche Ausnahmen, aber ob die dann ausgerechnet eine Osteuropäerin wollen? Wohl kaum. Paare bilden sich, indem sie in sein und er in ihr Beuteschema passt. Die Schnittmenge dürfte bei Deinen Ansprüchen und Deinen herabschauenden Blick auf Deutsche verdammt klein werden.

Dein Deutsch ist im übrigen zumindest in geschriebener Sprache nicht sonderlich gut. Auch das könnte etliche Kandidaten stören, und wer weiß, wie es gesprochen ist. Wer Deutsch studiert hat, beherrscht es im allgemeinen deutlich (!) besser als Du. Ich kenne da zahlreiche Beispiele persönlich und wundere mich, womit man heutzutage alles Abschlüsse besteht und auch noch stolz drauf ist... für Deutsch als schulische Fremdsprache wäre es gut, für Deutsch als Studium ist es eindeutig unterdurchschnittlich.
 
  • #10
@#8: Schon wieder diese Plattitüde von "Angst". Das ist einfach sachlich unzutreffend. Lies dazu bitte mal den folgenden Thread:

http://www.elitepartner.de/forum/wo-sind-die-maenner-die-keine-angst-vor-erfolgreichen-frauen-haben.html

Erkenne, dass es einen Unterschied gibt zwischen "nicht wünschen / nicht angezogen sein von" und "Angst haben vor".

Wir beiden wollen wahrscheinlich keine dummen oder phlegmatischen Männer. Aber haben wir Angst vor dummen oder phlegmatischen Männern? Wohl kaum. Wir WOLLEN sie einfach nur nicht. Wir können uns keine Beziehung mit ihnen vorstellen. Punkt.

Genau so geht es eben vielen deutschen Männern mit selbsternannten "starken" Frauen. Sie wollen sie einfach nicht als Lebensgefährtin.

Du hast die richtige Analyse dazu doch selbst gegeben -- und ich stimme ausdrücklich zu: Deutsche Karrierefrauen sind eben leider eher maskulin und ehrgeizig, aber nur selten feminin und warmherzig. Genau deswegen wollen deutsche Männer keine deutschen Karrierefrauen. Ich finde das verständlich und nachvollziehbar. Du etwa nicht? Ich denke schon. Was also genau ist Dein Kritikpunkt?
 
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  • #11
Liebe Frederika (hier die #8).
Ich kritisiere nicht eigentlich, sondern versuche, der FS Mut zu machen.
Ich bin weitgehend einig mit ihr - und eigentlich mit dir, Frederika, auch.
Die selbsternannten "starken" deutschen Frauen ähneln - so meine Erfahrung - eher Mannsweibern, was sie durch ihre Kleidung, Sprache, Körpersprache, Lebenshaltungen etc. zum Ausdruck bringen. Als Lob ist das nicht gemeint!
Ob sie wirklich stark sind, wage ich zu bezweifeln, denn immerhin ist ihr maskulines, wenig feminines Gehabe Ausdruck dessen, dass sie kein eigenständiges Bild von sich haben, sondern das Gehabe der Männer nachahmen. Von Stärke zeugt das meiner Meinung wenig.
Auch ist die deutsche Emanzenbewegung eher lächerlich und antiquiert.
Echte Zusammenarbeit zwischen Mann und Frau findet doch eher dann statt, wenn jeder zu sich steht, aber die Wert des anderen auf ehrliche Weise toleriert und wertschätzt.
Frauen in Skandinavien haben ein ganz anderes Selbstverständnis als Frauen in Deutschland, was historisch und kulturell zu begründen wäre, hier aber den Rahmen sprengen würde.
Ich sehe keine Überheblichkeit in dem Anliegen der osteuropäischen FS. Eher hat sie sich klar gemacht, was sie will und/oder eben nicht will. Dass ihr geschriebenes Deutsch nicht perfekt ist, sehe ich auch. Aber lass uns ehrlich sein: hier im Forum drücken sich viele deutsche Muttersprachler haarsträubend schlecht aus, noch viel schlechter als die FS.
Ich schlage vor, die FS bleibt bei ihrer Suche mit den Werten, die sie vertritt.
Klar zwingt uns keiner, hier in Deutschland einen Mann zu suchen. Niemand zwingt uns, aber dennoch ist es nicht uninteressant, die deutschen Männer in ihrem Habitus zu studieren. Und ich bin sicher, dass sowohl die FS als auch ich irgendwann einen richtig netten, liebevollen, interessanten Partner finden werden, der uns so will, wie wir sind. Es gibt sie, die guten Männer in Deutschland!
 
  • #12
@10: Ja, leider ist das mit den deutschen Karrierefrauen so. Von Kleidung bis Körpersprache, von Lebenshaltung bis Ausdrucksweise verkörpern sie nicht gerade das, was sich Männer unter einer attraktiven Partnerin vorstellen. Ist das denn wirklich so anders in anderen Ländern?

Du hast gewiss recht mit der deutschen Emanzenbewegung, die auch mir immer wieder das Würgen bringt und die gewiss einen ganz erheblichen Teil an der Entzweiung der Geschlechter zu verantworten hat.

Nichtsdestotrotz halte ich die Einstellung der Fragestellerin zu deutschen Männern für bestenfalls provokant, realistischerweise ist sie wohl eher als destruktiv einzuschätzen. Ich habe auch mal zwei Jahre im Ausland gelebt und für mich ist ganz klar: Wenn ich das Naturell des Gastlandes dermaßen ablehne, dann ist das schon wirklich schwierig, nicht nur in bezug auf Partnersuche, aber natürlich ganz besonders in bezug auf Partnersuche, denn Ausnahmen sind eben selten. Ich finde die Einstellung der Fragestellerin zum deutschen Naturell und zu deutschen Männern schlichtweg inakzeptabel. Kein Wunder, dass bei so einer Einstellung dann viele sagen: "Leb doch woanders!" Hätte ich übrigens selbst gemacht, wenn ich das Naturell meines damaligen Gastlandes so abgelehnt hätte und das war nicht einmal eine zweite Heimat, sondern nur ein temporäres Gastland.

(Zur Sprache: Die Ausdrucksfähigkeit der Fragestellerin ist in Ordnung, nur ihr Deutsch gemessen an einem Studium unterdurchschnittlich. Dein Deutsch ist dagegen zum Beispiel exzellent.)
 
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  • #13
Liebe ausländische Frauen in diesem Thread,
ich werde es nie verstehen, wieso man das Land, das man sich zum Leben ausgesucht hat, so schlecht macht, in dem man die Mentalität der Menschen dort als unangenehm darstellt!
Ich würde NIEMALS in ein Land ziehen, deren einheimische Menschen mir so wenig behagen würden! Wenn ich es erst feststelle, nachdem ich hingezogen bin, würde ich so schnell wie möglich meinen Rückzug planen!
Sorry, aber das riecht einfach extrem stark danach, dass ihr in Deutschland lebt, weil ihr hier riesige Vorteile, welcher Art auch immer (meistens wirtschaftliche), genießt!
Wegen Vorteilen herkommen, diese stillschweigend genießen, aber ansonsten das Land schlechtreden - diese Mentalität finde ich unerträglich!

w42
 
  • #14
@#12: Exakt so geht es mir auch. Ich finde das einfach nur verachtenswürdig.
 
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  • #15
Hier die # 8 und 10.

Liebe Frederika - und andere.
Natürlich darf man NIE (!) die Bürger des Gastlandes ablehnen. Das wäre einfach zu dumm! Ich denke aber, der FS geht es wie mir. Man registriert mit aufrichtigem Interesse die Menschen des Gastlandes, und man hat qualifizierte Vergleichsmöglichkeiten!
Es wäre undiplomatisch, sich negativ über das Gastland zu äußern. Schnell kommt dann die Antwort: Fahr doch zurück nach Hause, wenn es dir nicht gefällt! Das ist wenig nuanciert. Man wird in allem im Gastland angenehme oder weniger angenehme Kriterien sehen, nur ist es dann wichtig, diese auch auf die richtige Weise zu äußern.
Ich habe auch im Nebenfach Deutsch im Ausland studiert und lebe seit einigen Jahren in Deutschland. Vieles registriere ich mit erstauntem Interesse; so die Frauenbewegung in Deutschland. Die karrieregeilen Mannsweiber amüsieren mich echt. Wenn man mit ihnen spricht, haben sie eine große Klappe, aber ihr eigentliches Selbstbewusstsein scheint mir nicht sehr solide zu sein. Sie ahmen die Männer nach! Sie schreien nach Macht, Einfluss und Geld. Ich kann es keinem deutschen Mann verdenken, dass er so eine Frau nicht will!
Skandinavische Frauen sind wirklich oft intellektuell, selbstbewusst, gebildet und sehr feminin! Ja, es ist dort ganz deutlich anders als in Deutschland.
Ich verstehe die FS nicht so, dass sie Deutschland ablehnt, wohl aber kann ich eine Frustration erkennen in ihrer Suche nach einem geeigneten Partner. Und sehr interessant ist es, dass sie von osteuropäischen Frauen schreibt, dass diese auch weibliche Werte haben.
Persönlich finde ich es wichtig, neben aller Intellektualität, Berufstätigkeit, Kinder etc. AUCH auf eigene, persönliche Werte zu achten. Femininität, Weichheit, Charme, Empathie DARF man gerne behalten, auch wenn man erfolgreich im Berufsleben steht. Ja, noch mehr - es geht doch gar nicht ohne Empathie, weibliche Werte und Kommunikationsfähigkeit! Ich denke, dass deutsche Männer eine erfolgreiche, feminine, empathische Frau oft (aber nicht immer natürlich!) durchaus schätzen. Die rabiate deutsche Emanzenbewegung ist scheußlich!
 
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  • #16
Ich kann FS gut verstehen,ich lebe als Deutsche momentan in Osteuropa.
Hier sind die meisten Männer charmanter, gefühlvoller und herzlicher.
Die deutschen Männer sind im Vergleich zu ihnen trocken und emotionslos. Das kann ich bestätigen. Ich kann gut nachvollziehen, dass sie einen Mann haben möchte, der das osteuropäische Naturell besitzt. Diese Männer sind auch für mich sehr anziehend.
Ich gehöre übrigens nicht zu den deutschen Frauen, die sich maskulin kleiden und benehmen. Daher habe ich auch hier in Osteuropa Zuspruch. Schade, dass ich nicht mehr die Jüngste bin.
 
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  • #17
Liebe 12 (Hier die 8 und 10).
Ich lebe in Deutschland, weil mein Heimatland mich ausgesandt hat und mich auch bezahlt. Ich bekommen keinen Heller vom deutschen Staat, nicht heute und auch nicht später! Niemals! Und mein Heimatland gibt mir ein überdurchschnittliches gutes Gehalt für meine Arbeit hier! Von diesem Gehalt lebe ich hier in Deutschland! Ich habe für keinen Cent einen Vorteil, hier zu leben! Also von wegen der dämlichen Behauptung, ich lebe vom deutschen Staat, also solle ich mich in alles fügen. NIX! Bei mir nicht!
Und was die deutsche Sozialstruktur angeht (von der ich keineswegs abhängig bin), so steht sie weit unter dem, was ich aus Skandinavien gewohnt bin !!!!
Also bitte erst nachdenken und dann schreiben!
 
  • #18
@#14: Ich stimme Dir vollkommen zu und argumentiere in diesem Forum schon lange wie Du in #14. Ich selbst bin ja auch "erfolgreiche Akademikerin", aber versuche eben nicht Mann zu spielen, sondern Frau zu sein. Natürlich kann man erfolgreich Intellektualität und Feminität miteinander verbinden und natürlich kann man auch Empathie, Warmherzigkeit und Familiensinn haben, obwohl man pfiffig und beruflich erfolgreich ist. Kommt eben nur auf die Art an. Leider ist das in Deutschland aber die große Ausnahme.

Nichtsdestotrotz empfinde ich die Vorwürfe der Fragestellerin als beleidigend und einfach inakzeptabel. Pauschale Abwertungen wie "emotionslos deutsch" sind einfach einer konstruktiven Diskussion nicht förderlich. Wenn ich dann noch den Stolz auf die mäßigen Deutschkenntnisse und die Lobeshymnen auf ach so rassige, tolle Osteuropäerinnen lese, dann reicht es mir. Zu recht, wie ich finde.
 
  • #19
@#17: Ich nehme fest an, dass Du nicht gemeint warst, sondern die Fragestellerin. Deutsche wissen schon sehr genau, wieviele Vorteile Skandinavier hier bezüglich Lebensqualität haben (nicht so viele) und wieviele Osteuropäer (sehr viele). Fühle Dich mal einfach nicht angegriffen. Aber Fakt ist einfach, dass extrem viele Ausländer nach Deutschland kommen, um die zahlreichen wirtschaftlichen, freiheitlich-politischen und medizinischen Vorteile abzugreifen, alles in allem von unserer hohen Lebensqualität zu profitieren und sich dann auch noch abfällige Bemerkungen anmaßen. Das ist schon wirklich übel und genaugenommen inakzeptabel.
 
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  • #20
Hallo allerseits,

ich bin überrascht, was für Antworten auf meine Fragen kamen-interessant finde ich sie schon.

An 8 (toll, auf den Punkt gebracht!)-da Sie genau so wie ich keine gebürtige Deutsche sind, schildern Sie sehr ähnliche Erfahrungen, wie ich sie erlebt habe. Das kann Frederika natürlich nicht verstehen, muss sie auch nicht.

Mir war eigentlich nur wichtig wie DIE MÄNNER meine Gedanken nachvollziehen können oder nicht. Um so erfreulicher ist es, Ihre Nachricht (8) zu lesen-Frederikas Statement fand ich schockierend in der Art-aber das ist wieder ein Beispiel einer typisch deutschen Frauenart zu reagieren.

Und ich suche eben einen Mann, der genau diese Art von 7) und 9) nicht (mehr) möchte. Er muss kein Deutscher sein-seine Nationalität ist mir egal, er sollte aber eben nicht diese Art von Friederike als Maßstab für seine Traumfrau haben, denn das bin ich nicht.

Was meine Deutschkenntnisse anbelangt-liebe Frederika, ich bezweifle, dass wenig Deutsche, eine FS so gut beherrschen wie ich Deutsch. Wir, Fremdsprachler (auch im Germanistikstudium oder DaF bleibt Deutsch eine FS) müssen nicht Deutsch so sprechen wie Muttersprachler-das ist sinnlos und unnatürlich. Es gibt verschiedene Kompetenzen der Beherrschung einer Fremdsprache und Sie, Frederika erleben sicher genug ausländische Ärzte, Zahnärzte, Ingenieure oder Germanisten als FS, die nicht wie ein Muttersprachler sprechen-das ist auch nicht realistisch und auch nicht erstrebenswert. Es ist aber vollkommen in Ordnung und man versteht sich sprachlich ausgezeichnet.

Ich habe nie einen Mann in Deutschland erlebt, der sich an meinem Deutsch gestört hat-dafür musste ich leider oft Männer erleben, die einfach nicht ihren Mann im Leben stehen und überhaupt keine Verbindlichkeit, keine Stärke und auch keine typisch männliche Attraktivität hatten-auch wenn sie Muttersprachler oder Akademiker waren.

Mag sein, dass ich einfach kein Glück hatte.

Wie dem auch sei, ich würde vorschlagen, dass wenn sich hier jemand überhaupt weiterhin meldet-vom Interesse wären die Meinungen der Männer-schließlich suchen wir Frauen DEN MANN und uns unter Frauen gegenseitig zu zerfleischen, bringt uns wirklich nicht weiter.

Ich liebe Deutschland-es ist meine Heimat geworden. Ich suche nicht unbedingt einen deutschen oder ausländischen Mann-sondern einen Mann mit Herz, Temperament, Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit. Diese Eigenschaften fehlten mir, wenn ich mir so die Männer hierzulande näher anschaue-dafür kann ich nichts, das ist leider meine Erfahrung.

Das Gute ist aber, dass - auch wenn ich den nicht finden sollte,- ich genug Interessen habe, ein erfülltes Leben auch als Single zu führen, auch wenn ich lieber einen Partner hätte, aber eben einen passenden.

Auf keinen Fall bin ich deutsch- oder ausländerfeindlich, nur traurig, dass die starken Männer irgendwie nicht zu treffen sind-zumal ich selber keine strake Frau sein will, es aber muss, um zu überleben.

Klar, so wie 8 Ihre Gedanken offenbart, kann und muss nur von jemandem verstanden werden, der nicht hier aufgewachsen ist.

Liebe 8, mir haben Ihre Zeilen sehr viel weiter geholfen-es tut mir gut, zu wissen, dass Sie als eine ausländische Frau auch ähnliches durchschauen wie ich.

Zum Schluss glaube ich, dass es mit der Partnerfindung doch eine Glücksache ist!
 
  • #21
@#19: Seltsamerweise stimme ich der Skandinavierin in #8, #10, #14 zu und Du auch. Nur Du nicht meiner Ansicht. Klingt unlogisch und so, als ob du nicht wirklich verstanden hättest, was wir beide sagen.

Über Dein Deutsch werde ich nicht länger diskutieren. Ich versichere Dir, dass ich mich mit DaF in der Tat gut auskenne und Deine Fähigkeiten nicht der einer Absolventin entsprechen. Schon der Vergleich mit der Skandinavierin offenbart doch eklatante Unterschiede. Sie spricht nämlich wirklich exzellent Deutsch. Zwischen Euren Deutschkenntnissen liegen Welten.
 
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  • #22
Hier noch einmal "die Skandinavierin".

Frederika, ich bin sehr einig mit dir.

Und noch etwas zur Sprache, liebe FS. Ich finde es sehr wichtig, die Sprache des Gastlandes vollauf sowohl aktiv als auch passiv zu beherrschen. Will man sich wirklich in die Kultur des Gastlandes hineinversetzen, geht das nur über Sprache; Sprache im weitesten Sinne. Die Nuancen zu erfassen, die Geschichte, Kultur und Mentalität wirklich zu verstehen, ist mir so überaus wichtig, dass ich es gar nicht sein lassen kann. Es ist doch ein Geschenk, im Gastland alles kennen lernen zu dürfen. Aber dennoch brauche ich nicht einig zu sein in allem! Es ist primitiv zu behaupten, dass nur, weil man Kritik übt, man nach Hause reisen könne! Liebe FS. Dein Deutsch ist schon recht mangelhaft, und besonders in den Feinheiten hapert es. Lerne die deutsche Sprache so perfekt wie möglich, und dein Gastland wird es dir danken! Zudem bekommst du selber auf den kommunikativen Bereichen sehr viel Bonus.

Ich rede privat fast nie deutsch, denn auch mein Arbeitsplatz ist skandinavisch, aber ich bin offen und versuche, mein Gastland im positiven Sinne zu verstehen. Positive Neugier ist essentiell. Aber da ich nicht vom deutschen Staat lukriere, brauche ich auch nicht offiziell immer alles gut zu heißen.

Dennoch habe ich viele deutsche Männer, die ich hier getroffen habe, interessant und liebenswert gefunden, auch wenn noch keine Partnerschaft daraus entstanden ist.

Liebe FS. Lerne die deutsche Sprache besser! Sei nicht zufrieden mit deinem Deutsch! Entschuldige, aber in dieser Kritik muss ich Frederika zustimmen. Ein perfektes Deutsch ist unerlässlich, wenn man hier leben will und möchte!
 
  • #23
@FS:
Ich bin wirklich sehr erstaunt, wie negativ du deutsche Männer beschreibst, ich teile deine Erfahrungen absolut nicht.
Was deine Deutschkenntnisse und die Verwendung des Adjektives "sympathisch" als Beschreibung deiner Persönlichkeit betrifft:

Ob man sympathisch ist oder nicht, das entscheiden in Deutschland immer andere.
Auf mich wirkst du jedenfalls unsympathisch.
 
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  • #24
Hallo allerseits, gerade sind viele Beiträge eingegangen. Darauf möchte ich wie folgt Stellung beziehen. Ich lehne NICHT die deutsche Mentalität generell ab.

Zitat von #12: "Liebe ausländische Frauen in diesem Thread, ich werde es nie verstehen, wieso man das Land, das man sich zum Leben ausgesucht hat, so schlecht macht, in dem man die Mentalität der Menschen dort als unangenehm darstellt!"

Weder lehne ich ab noch greife ich die deutsche Mentalität als solche an-lediglich ist mir aufgefallen, dass die Mehrheit der heutigen deutschen Männer nicht mehr (wie vielleicht die deutschen Männer in den 50-60 Jahren) typisch männlich agieren-in Bezug auf Verantwortung, Verbindlichkeit einer Frau gegenüber, auch das Charmante, das Werben um eine Frau in moderner Form-das fehlt mir als Frau.

Die deutsche Mentalität ist ok, etwas Schwierigkeiten hat man als eine ausländische Frau, wenn man ganz als Frau tickt- da fehlt es an passenden Männern, die typisch Männer sind. Als Gesamtheit habe ich eine durchaus positive Meinung über die Deutschen-und wann immer ich im Ausland reise, sind die Deutschen mittlerweile "meine" Landsleute-jetzt kriegt ihr einen Schock deswegen!

Was ich meine, werden deutsche Frauen erst dann verstehen können, wenn sie die Erfahrung machen, in anderen Ländern zu leben und Vergleiche ziehen können. Sonst können wir hier sitzen und diskutieren-Meinungsfreiheit haben wir alle! Es ist aber anders, wenn frau selber das erlebt hat. Nicht zu vergessen, dass man im Leben so viele Aufgaben zu erfüllen hat (außer ein Paar zu sein) und ein Land allein auf Grund der Männer zu beurteilen oder als unakzeptabel zu finden, ist es natürlich nicht berechtigt.

Mit so einer hitzigen Diskussion habe ich niemals gerechnet-sonst hätte ich meine Frage gar nicht gestellt! Mich reizt es überhaupt nicht, Leute zu provozieren-das bringt mir gar nichts. Ich habe mir die Statements durchgelesen und jetzt sehe ich ein, dass sich einige hier empört haben-da ich keine gebürtige Deutsche bin, war für mich diese Empörung im Vorfeld nicht zu erahnen.

Im Nachhinein tut es mir leid, dass es so aufgeregt wurde-das konnte ich nicht erahnen, auch nicht beabsichtigen wollen. Gleichzeitig finde ich es auch konstruktiv (und nicht "destruktiv" wie von 11 beschrieben), dass ich meine Meinung geäußert habe-so kann man als Deutschen sehr gut erleben, wie man auf Frauen anderer Nationen wirken kann.

Ihr deutschen Männer und Frauen gibt ständig Beurteilungen wie die Russinnen, Polinnen, Tschechinnen etc.auf Euch wirken-das nehmen wir Euch auch nicht übel, sondern wir nehmen es zur Kenntnis, was alles uns nachgesagt wird-und ziehen unsere Schlüsse daraus.

Ich glaube nicht, dass eine Osteuropäerin so empört wäre, Eure Meinung über die Osteuropäerinnen als Frauen zu lesen und akzeptieren. Ihr dürft genau so gerne sich über unsere Mentalität, Gefühlswelt, Vorstellungen äußern-so wie die ausländischen Frauen hier über Euch-das gibt es nichts Verwerfliches. Ich verzichte ab nun an ganz bewusst auf lange Erklärungen, Beweisführungen, Angriffe, geschweige denn Anfeindungen-das war und ist nicht meine Intention gewesen.
 
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  • #25
Nein, kenne niemanden der gezielt eine osteuropäische Frau sucht, würde die Logik auch nicht verstehen. Das Image von Osteuropäerinnen ist sehr negativ, da ihnen ein rein wirtschaftliches Kalkül unterstellt wird. Ausserdem wurde der Alltag von vielen osteuropäischen Prostituierten überschwemmt, so dass die Herkunft immer zweifelhaft erscheint. Die Frau müßte sich folglich immer mühsam ein positives Image erkaufen, der Mann müßte viel Selbstbewußtsein aufbringen.
Eine Osteuropäerin ist auf Geschäftsreisen lustig, im Alltag aber peinlich. m40
 
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  • #26
Liebe FS, ich würde Dir empfehlen, sich bei der Partnersuche nicht so sehr auf Deine Herkunft zu fixieren. Ich bin auch keine gebürtige Deutsche und habe einen deutschen Freund. Ich habe damals in meinem EP-Profil darauf hingewiesen, dass ich aus Osteuropa komme, da wussten die Männer von Anfang an, wo sie stehen. Und diejenigen, die meine Herkunft als Problem sehen, haben sich damit von alleine aussortiert. Wo ist das Problem? Und nimm es Frederikas nicht übel, ich weiss ihre Sachlichkeit sehr zu schätzen. <MOD>

w, 30.
 
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  • #27
<MOD: Bitte konkret zum Thema. Keine Nebenkriegsplätze.>

Liebe FS,
du brauchst gar nicht solche Plattitüden wie "Deutschland ist meine Heimat geworden" zu äußern - und im gleichen Atemzug wieder deine platten Negativeinschätzungen zu deutschen Männern (und Frauen) wiederholen! Das ist einfach lächerlich! Ich kenne zufälligerweise osteuropäische Männer (und Frauen) sehr gut, weil ich in diesen Ländern seit 20 Jahren sehr oft bin. Ich möchte keinen osteuropäischen Mann und ich weiß auch warum nicht ... Wenn du die Vorteile osteuropäischer Männer so überragend findest, nur zu! Es gibt doch in Deutschland auch genügend osteuropäische Männer - da müsstest du eigentlich fündig werden!

Einen wirklich aufrichtigen Beitrag fände ich mal, wenn ausländische Menschen einmal ganz ehrlich die positiven Seiten der deutschen Mentalität schildern würden. Wenn euch da ehrlich nichts einfällt, solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken, in euer Heimatland zurück zu gehen!

w42
 
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  • #28
Liebe Frederika,

ganz kurz zu #20
Auch wenn Sie das Gleiche wie die Dame in #8, #10,#14 meinen, liest sich das für mich so agressiv, dass ich nur eins sage: der Ton macht die Musik!

Meine Damen, ist es aber nicht so, dass wir alle etwas oder etwas mehr frustriert sind mit den Gegebenheiten, die wir als Frauen erleben-komisch, Männer schreiben hier gar nicht mehr.

Zu den Deutschkenntnissen einer ausländischen Frau kann ich Ihnen, Frederika folgende Erfahrung aus der Realität sagen:

die paar osteuropäischen Frauen, die ich kenne und die hier glücklich und auf Dauer verheiratet sind (auch mit Männern mit Niveau und Möglichkeiten), sind NICHT die Frauen mit ausgezeichneten Deutschkenntnissen, gar nicht!

Viele können zwar einigermaßen ein gutes Deutsch sprechen, aber nicht besonders gut schreiben-und die Männer haben gar keinen Wert auf ein perfektes Deutsch beim Kennenlernen gelegt, teilweise fingen viele erst nach der Eheschließung damit an, Deutsch zu lernen.

So viel zum Thema: wie wichtig ein perfektes Deutsch für einen Mann ist, wenn er eine ausländische Frau haben will-damit meine ich nicht den einfachen Deutschen, sondern Männer der oberen Schicht, die ausländische Frauen haben.

Sie können mir glauben-das habe ich mehrfach beobachten können. Denken Sie sich diesbezüglich, was Sie möchten-worauf es bei der Partnersuche ankommt oder auch nicht.
 
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  • #29
Liebe FS, soviel ich weiss, auch in den niveauvollen Ost-Europa-Partnerbörsen gibt es genug Männer mit Niveau, auch ältere Männer, die in Deine Zielgruppe passen. An Deiner Stelle (bzw. bei Deiner Einstellung) würde ich Deine Herkunft eben betonen, damit "ausländische" Männer auf Dich aufmerksam werden können. Und sonst gibt es auch spezifische Partnerbörsen für (auch ehemalige) ausländische Bürger, die in Deutschland leben, wie für z.b. Russlands-Deutsche etc. Damit hättest Du viel Probleme auf einmal erledigt & wärest auf dem "sicheren Boden."
Wünsche Dir viel Glück.
 
  • #30
@#21: Ja, danke, wir sind uns einig. Ich stimme auch ausdrücklich Deinen Bemerkungen zur Sprache zu. Genauso habe ich es auch selbst im Ausland erlebt. Kultur, Mentalität und Naturell des Gastlandes kann einfach nur durch sehr gute Sprachbeherrschung wirklich verstanden und geachtet werden. Die Feinheiten und Nuancen sind es, die entscheidend sind und den Blick hinter die Fassade öffnen.

Selbstverständlich darf man auch Kritik am Gastland üben -- wenn man sie konstruktiv und objektiv formuliert und auch die guten Seiten entsprechend berücksichtigt und in Relation stellt.

(PS: "Skandinavierin" schrieb ich, weil Du leider keinen Nickname hast. Wenn Du Dich registrieren würdest, wäre das Wiedererkennen natürlich einfacher.)

@#23: Du schreibst zum Beispiel in #5 "emotionslos deutsch". Das ist keine konstruktive Kritik, sondern eine pauschale Abwertung, noch dazu beleidigend und sachlich unzutreffend. Das ist für mich ein Angriff auf die deutsche Mentalität und zeigt, wie Du wirklich denkst.

Ich kann auch nicht erkennen, dass nicht ausreichend deutsche Männer richtig Mann wären. Vielleicht keine Machos, aber doch männlich. Soviele Weicheier gibt es hier nicht! ich weiß nicht, wie Du zu Deiner Einschätzung gekommen bist und wieviele deutsche Männer Du überhaupt besser kennst.

Ich kann auch nicht nachvollziehen, dass hier angeblich pauschal über Russinnen in Russland oder Polinnen in Polen geurteilt wird -- wenn es Vorurteile oder Erfahrungswerte gibt, dann über jene, die hier sind und leider ein ganz typisches Bild verkörpern. Jedem ist klar, dass diese Menschen nicht repräsentativ für ihre Landsleute sind. #24 hat das Image der Einwandererinnen treffend beschrieben.

@#25: Ja, der Rat ist auf jeden Fall gut. Eine Fixierung auf die Herkunft der Fragestellerin ist in diesem Falle sicherlich nicht zielführend. Danke auch, dass Du meine Sachlichkeit hervorgehoben hast. Ich versuche nur zu helfen und ganz oft ist die beste Hilfe eben kein "wir machen zusammen eine Dose Mitleid auf" oder "wir reden uns das alles schön", sondern Tacheles reden und die Fakten auf den Tisch legen. ich habe selbst im Ausland als Ausländerin gelebt, und weiß ziemlich genau, wie es sich anfühlt, bei manchen Dingen eben nicht dazuzugehören oder nicht mitreden zu können. Wenn die Fragestellerin meint, der typische deutsche Mann passe nicht zu ihr, dann kann ich sogar das problemlos akzeptieren und möglicherweise trifft diese Aussage auch voll zu. Dann aber bitte ohne Vorwürfe, sondern einfach nüchtern feststellend und die richtigen Konsequenzen ziehend -- es gibt im übrigen mehr als genug männliche Osteuropäer in Deutschland. Oder stimmt mit denen auch was nicht?!
 
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